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Mittwoch, 28. März 2018

Kille Kille! It's just for entertainment, Dummy!

Aus Februar 2018


Täter-Opfer-Verkehrung. Hat ein messerscharf erigiertes machtgeiles Ego Erbarmen verdient?
Es wäre  Selbstverrat, wenn das freie Kind  die Nackheit des Kaisers sieht und ihn nicht lachend darauf aufmerksam machte! ( Kille kille! ) Die Anima, die befreite Mutterinstanz in mir dient primär dem freien Kind in mir und nicht den Feinden des Kindes!
Ha ha ha -  da lacht das Kind! It's just for Entertainment, Dummy! Kille! Kille!

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Postfaktisch -  Ich fühle, also bin ich... Mikroaggressionen/Re-Traumatisierungen scheinen just en vogue.
Es ist für die Psyche gleich gültig, ob man sich nur einbildet, mißhandelt, mißbraucht, gemobbt zu werden oder ob es tatsächlich so ist.  Das Trauma ist real, auch wenn es "nur" re-aktiviert sein sollte.  Deswegen wird ein Psychotherapeut der Pat. nicht ausreden wollen, sondern sie in ihren Gefühlen insofern  bestätigen, dass sie sie annehmen soll, statt zu verdrängen. Die Gefühle sollen angenommen werden, NICHT aber Mutmaßungen über Tätschaft eines Menschen zur  "Tatsache" umgefaked werden.  Es geht darum, die negativen Gefühle  von dem vermeintlichen Verursacher zu trennen, was heisst, aus dem aktuellen Bezugsrahmen in Bezug zur Vergangenheit zu setzen. 

Und genau das ist heutzutage das Problem mit den "Snowflakes", eine neofeministisch-küchenpsychologische Traumabewältigung, die nicht nur besagt: Deine Gefühle haben immer recht, und der Verursacher ist der Böse. Es ist ein prärationaler infantiler Glaube, das eigene verletzte Gefühl werde stets und immer von bösen Menschen  mit bösen Motivationen verursacht.  Es erinnert mich an  meinen  juvenil regredierten Mann, der noch im Alter von 29 Jahren das Tischbein trat, wenn er sich daran gestoßen hatte. Kindlicher Narzissmus.

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Wir sind eine Vaterlose Gesellschaft, d.h.,  dass Männer von Frauen großgezogen werden, egal ob in der Familie oder im Kindergarten,/Schule.
Was Nietzsche  über seine Erziehung in einem reinen (christlich-theologischen) Frauenhaushalt schrieb, trifft im großen und ganzen auch auf die heutige Situation zu! Die Vorherrschaft der Frauen in seinem Umfeld entsprechen die heutigen Bestrebungen und fragwürdigen Erfolge des Feminismus. Die Frauen haben sich durchgesetzt und infiltrieren quasi mit Gewalt alle gesellschaftlichen Ebene mit ihrer Kraftlosigkeit und Schwäche, die sich als quasichristliche Tugend tarnt.  Was dabei aus den Männern wird, hat Nietzsche deutlich gemacht.
Mutterlos ist die Gesellschaft nur insofern, die Mütter fast alle ganztags arbeiten im Dienste des Bruttosozialprodukts und nicht im Dienste einer echten Emanzipation. Im weiteren Sinne ist die Gesellschaft nicht  mutterlos,  derweil staatliche Institutionen die Erziehungsrolle übernehmen. Zunächst wurden die Männer entmündig, derweil man sie durch lange Arbeitszeiten ausserhaus ihrer Familie entfremdente, jetzt sind es die Frauen, die entmündigt werden als LohnSklaven im Dienste der Heiligen Dreifaltigkeit: Staat, Wirtschaft, Medien. 
Wie früher in der  Familie ist es heute der Sozialstaat, der  bemuttert, bevormundet und bewacht und damit infantilisiert. Er propagiert eine  falsche Mütterlichkeit,eine Mütterlichkeit, die sich in Gift und Galle verwandelt. Man hat nicht nur die Göttin/Gute Mutter,  sondern auch den "Guten Vater" (Patriarchen) ins Exil der Verdrängung geschickt.

Nietzsche: „Der Freigeist wird immer aufathmen, wenn er sich endlich entschlossen hat, jenes mutterhafte Sorgen und Bewachen, mit welchem die Frauen um ihn walten, von sich abzuschütteln. [...] Deshalb kann sich die Milch, welche die mütterliche Gesinnung der ihn umgebenden Frauen reicht, so leicht in Galle verwandeln.“ (Menschliches, Allzumenschliches)

Waren die Frauen um Nietzsche noch mit christlichen "Werten" dogmatisiert, so ist es heute die kulturmarxistisch-feministische Ideologie, die die Peitsche schwingt gegen die wahre Menschwerdung.  Diese falsche  Mütterlichkeit und toxische Weiblichkeit schafft sich in den Männern ein Feindbild und entzieht ihnen die Zuwendung, um sie zu bestrafen.

"Der Begriff Frau ist bei Nietzsche schwer fassbar, und muss eigentlich immer in Zusammenhang mit seinen biographischen Hintergründen betrachtet werden, da seine persönlichen Erfahrungen und Ambitionen in die abstrakten Erörterungen seiner Werke mit eingeflossen sind. Er durchlitt die Zerrissenheit zwischen Leid und Leben-Wollen in existentieller Art und Weise." (Nietzsche und die Frauen)
Ja, es scheint mir, Nietzsches Werke stammen alle aus der SELBSTerkenntnis, er schöpfte nicht nur aus den persönlichen Erfahrungen, sondern hatte zugang zum kollektiven Unbewussten mit seinen archaisch-mythischen Schichten. Das ist das, was ihn so provokativ macht.

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Was viele Sucher unter Anbindung an die Quelle verstehen, ist keine Anbindung an die Quelle, sondern Anbindung an ihr Ich. Auch in dieser Beziehung wird auf dem spirit. Marktplatz viel verwechselt.  Die Daseins-Spiritualität hat ihren Flow in der Kongruenz des authentischen Ichs, welches sich psychisch mit allen Wesen verbunden fühlt. Im Unterschied zum "Lauf des Wassers", dem Flow des transzendierten Ichs, des SELBST, des GEISTES. 

Zum Vater kommt man nur über den Sohn, d.h. zur Soheit kommt man nur über das Dasein bzw. zum geistigen Heil kommt man nur über die Heilung de Person. Mit jedem Gefühl, welches geheilt wird, wird ein Schatten erlöst und damit verstärkt sich das "Licht" der Bewusstheit (Gewahrsein).
Wenn keine Schattenarbeit gemacht wird, geschieht auch keine Heilung der Gefühle.
Ein ungeheilter Lehrer oder Therapeut bestätigt nur im Irrtum.
Heil=Gewahrsein=Offenbarung. Eine Anbindung ohne Offenbarungscharakter ist keine Anbindung.

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Miss Y.. hat einen neuen Tröster in der Not gefunden. Dieses Mal ist es  Quiet Rama, der ihr dabei behilflich ist, ihr gerupftes Selbstbild zu flicken und zu verteidigen. Merke:  Was man verteidigt, mit dem ist man identifiziert".Ach, wäre er doch stille geblieben...

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Der Gute glaubt nicht mehr an das Böse, er glaubt nur noch an das Gute im bösen Menschen.
Heute darf man das Böse nicht mehr böse nennen oder das Abwertende durch Kritik "abwerten" oder der Intoleranz mit Intoleranz begegnen.  Die Hypermoralisten verlangen, der Intoleranz mit Toleranz zu begegnen, die Täter primär als Opfer zu behandeln und das Böse zum Nichts zu negieren.
Wer sich mit dieser  Krankheit nicht infizieren läßt, ist - rechtsextrem, reaktionär,   kurz: BÖSE.
Ohne Feindbild gehts halt nicht...


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Es gibt Sucher, die glauben, sie könnten sich der Menschheit in ihrer "Wahren Natur"  präsentieren mit der Erwartung, dass diese in irgendeiner Form erkannt bzw. anerkannt würde. 
Das Gegenteil wird der Fall sein: sie werden dich für verrückt halten und dich ans Kreuz nageln wollen. Ausser du treibst dich auf dem spirituellen FB-Marktplatz herum, da werden Verrückte für normal erklärt und zusätzlich kriegst du noch eine Menge Likes und Anerkennung für das, was du von dir glaubst, zu sein. Es sei denn du sagst die WAHRHEIT....

 Die spirituelle Entwicklung ist ein Prozess der totalen Ich- und Welt-Entfremdung, bei der es um das  Loslassen aller Bindungen geht. Du bist dabei, ein Anderer zu werden: Dabei  liegst du im Kampf mit  familiären und beruflichen  Erwartungen, die sich permanent an dich als den Menschen richten, den sie einst gekannt haben. Wenn du dich veränderst, rechne damit, dass  Beziehungen zerbrechen können, Freundschaften abgebrochen und Familienbande gekappt werden. Alle Abhängigkeiten werden aufgelöst.... Es ist nicht so leicht, ein Anderer zu werden, speziell wenn du noch so abhängig bist zu glauben, die Erlaubnis der anderen zu benötigen, um frei zu sein. 

Du wirst anecken: da ist zunächst  die persönliche Wahrheit, die Enttabuisierung der Gedanken, die du nicht mehr unterdrücken kannst, die Wahrheit und Echtheit deiner Gefühle, mit der du  aus dem  Familien-/Beziehungskonsensus-Nebel ausbrichst und den alten symbiotischen Vertrag aufkündigst. Du verläßt den altbekannten Realitätstunnel und hörst auf, durch die gemeinsame Brille zu gucken, durch die man gemeinsam die Welt definiert und betrachtet hat...alles, was dich mit anderen Menschen verbunden hat, löst sich auf. ALLES! Erst wird gestorben und was DANACH kommt, weisst du nicht, kannst du nicht wissen... ob du wirklich stirbst oder ob du dennoch weiterlebst, du weisst es nicht. Vielleicht hast du irgendwo gelesen, dass du nicht sterben, sonder nur dein Ego stirbt, und dass man nur "bereit" sein muss... dieses Trostpflaster wird dir mit allem anderen auch noch genommen. So lasset jede Hoffnung fahren, Ihr, die Ihr hier eintretet...

Niemand, der dich kennt, wird widerstandslos zulassen, dass du ein Anderer wirst.  (Deswegen hatte ich es in meiner spirit. Entwicklung  relativ leicht, da ich mich nicht allzu "bekannt" machte mit anderen. Ich war fast immer alleinstehend, allein erziehende Mutter,  alle 2 Jahre wechselte ich die Stadt oder den Arbeitsplatz, sobald er zur Gewohnheit wurde, mein Sohn löste sich ganz von selbst aus der mütterlichen Abhängigkeit... Ausser zu meinem Sohn hatte ich noch nie enge Beziehungen, weil ich massive Bindungsängste hatte: d.h. ich verlor den Kontakt zu mir und fürchtete, diejenige zu werden, die man in  mir sah, die ich aber nicht war... ich introjezierte die Projektionen anderer, verlor den Kontakt zu meinen Gefühlen und erfühlte und erfüllte statt dessen die Erwartungen anderer...)

Die Bereitschaft, alle Bindungen loszulassen beinhaltet nicht zuletzt auch die Bereitschaft, verrückt zu werden und letztlich zu sterben.
Wenn dir ein Guru das Gegenteil erzählt, dann lügt er. Es gibt ja solche Gaukler, die dir erzählen, dass du nichts aufgeben musst oder dass deine erwachende kosmische Liebe alle Widerstände hinwegschmelzen würde.
Wenn du dann später noch damit anfängst, überpersönliche WAHRHEITzu sprechen, werden  dich die meisten von ihnen für komplett verrückt halten...

Merke: Die Wahre Natur drückt sich weder ein  noch aus. 
Wo Leere ist, kann das Ego nur Ego sehen. Btw: Dieser "Lehrsatz", dass das Ego nur Ego sehen kann, wird von spirituell doch recht Unerfahrenen (wie bsp. Miss Y.) gerne mißbräuchlich als Abwehrkeule benutzt, um vermeintliche Angriffe auf ihr Ego abzuwehren bzw. von ihren dunklen Seiten abzulenken. Es korrelliert mit dem selben Irrglauben, dass der Mensch, der bei anderen  Menschen ein Böses sähe, nur sein eigenes Böses (Schatten) projezieren würde.
 
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Gerade fiel  mir ein Video in die HÄnde, Sharing Nonduality.... da wird Transformation nicht für nötig gehalten, es bedürfe keinerlei Veränderung, sagt der Typ namens Narada, keine Arbeit,  nix...  . Das sind nichts weiter als "Glaubensartikel", der Egomind GLAUBT nur, dass keine Veränderung nötig sei, weil er nicht anders kann, als an seinen Selbsterhalt zu glauben.  Er hat eine Sache gewaltig mißverstanden: Nämlich diie Wahrheit,  dass das STREBEN des Egos nach Veränderung und Verbesserung verhindert, die Wahrheit zu erkennen. Der Egomind ist mehr als freudig  bereit, dies zu GLAUBEN und SCHLUSSFOLGERT daraus, dass es nichts zu tun gibt. haha  Nein, man muss nichts verändern, sondern nur annehmen, was ist! Und das kann das Ego nicht!
Was nicht so schnell gesehen werden kann, denn es erfordert schon eine erhöhte Achtsamkeit, um die WAhrheit dessen zu erkennen:  dass die Veränderung in der Selbstannahme verborgen liegt.  Und das ist Schwerstarbeit, weil es die meisten Widerstände gegen die Selbstannahme gibt, da das Ego nicht sich selbst, sondern nur das annehmen kann, was von aussen auf es zukommt. Ein Ego, das sich selbst annimmt, erhöht sich.
  Genauso wenig wie gesehen wird, dass der Widerstand gegen Veränderung angenommen werden muss, sieht der Egomind, worin die Veränderung liegt.  Er kann sich nicht selbst aus dem Sumpf ziehen.  Selbstannahme der Person ist immer SELBSTannahme in, mit und durch das Wahre SELBST.

https://www.facebook.com/deva.setu/videos/1713979715282539/?id=100008031978872"Sharing Nonduality

Narada Marcel Theo Turnau: Was ist mit jetzt? - Nondualität bedeutet, die Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem verschwindet und alles wird das Eine. Man sagt, das Selbst ist unveränderlich, unberührbar, ewig, und gewöhnlich, alltäglich.Wir brauchen uns nicht zu verändern, um selbstgemachte Begrenzungen zu überwinden. Wir sind Nondualität. Mehr und mehr wird es zur Gewissheit, dass ich eigentlich Einheit bin. Das Konzept von Gott kann helfen. Gott ist wie eine Variable X , also vielfältig, alles… Demut ist wesentlich, um die Dualität loszulassen, und Nondualität zu erkennen. Wir können die Identität der Person behalten und gleichzeitig in die Nondualität tauchen. Gott in der Dualität ist identisch mit dem Selbst in der Nondualität. Es gibt nur Gott, es gibt nichts außer Gott und die göttliche Wirklichkeit, egal wie es benannt wird ..."
.https://vimeo.com/206464282

"Man sagt..." Hmmmm....Wer sagt das: Wir können die Identität der Person behalten und gleichzeitig in die Nondualität tauchen?? 
Sag ihm, er ist ein LÜGNER!
Ich sag: Wenn die zunehmende Gewissheit der Einheit nicht mit einer zunehmenden Abnahme von Ego einhergeht, - also mit Veränderung! -  dann ist deine Einheit nur eine Vorstellung, und die Gewissheit die Vergewisserung des Egos, das sich vergewissert, dass sich bloss nichts verändert. Der Glaube versetzt manchmal Berge - anders gesagt: Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer, Jungs!

Ich kann nicht zwischen Seekers und Believers trennen, denn auch die Seekers hören nicht auf Believers zu sein... alle glauben sie an Konzepte. Es geht aber darum, das Wesen des Konzepts zu erkennen und das geht nur mit Bewusstheit/Gewahrsein.

Der Begriff der Gnade bzw. die Wirksamkeit der Gnade hängt engstens mit der Selbstannahme zusammen! Wer hat, dem wird gegeben!

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Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen ich glaubte, dass alles, was ich sage, gelogen sei. Erst heute wird mir klar, inwiefern das sogar heute noch zutrifft. Deshalb auch heute noch die Bitte an meine Leser, mir kein Wort zu GLAUBEN!

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Selbstannahme: "Die  Botschaft des Buddha: Alles Leiden entspringt aus dem Loswerdenwollen oder Festhaltenwollen. Die Heilung liegt immer im Sein-Mit, im annehmenden Umfangen dessen, was sich gerade als unsere Erfahrung zeigt. Da gibt es nichts mehr zu suchen oder zu finden, da ist einfach, was ist."
Nun, die Frage lautet, wie man das "Umfangen"  praktiziert,  subjektbezogen oder objektbezogen? Wenn du es subjektbezogen nimmst, dann gehört der Andere nicht zu deiner Erfahrung, sondern nur das, was er auslöst.  LOL Die einzig richtige Art, Erfahrung zu umarmen! Der objektive Bezug stellt sich von SELBST ein.

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To break the mental strukture - ist nur eines vonnöten, 1. Interpretation und Wahrnehmung, 2.  Selbstannahme, in deren Verlauf ich die Glaubenssätze unter die Lupe zu nehmen...3. zuvorderst die Glaubenssätze über sich selbst... - all das ist ein natürliche Nebenerscheinungen, wenn ich im Hier und Jetzt mich, meine Gefühle annehme.... (was aber nicht heisst, ihnen RECHT zu geben!) Der Punkt der Anklage ist eine rein private Sache und darf niemals öffentlich gemacht werden. Er dient der Abfuhr von Energien...

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Nettiquette in spirituellen Foren is just forn Arsch. Wer auf Regeln beharrt kann noch kein Chaos zulassen.  Richtige Flegelgurus schocken durch unflätiges Benehmen, um die rigide Höflichkeitskonditionierung ihrer Groupies aufzuweichen...ich kann mir gut vorstellen, wieviel Spass das machen muss... (derweil man nicht damit identifiziert ist!)
In Missys Forum Huff & Puff darf man ja noch nicht mal Sätze OHNE beleidigenden Inhalt in Großbuchstaben schreiben, OHNE beleidigenden Inhalt, weil der Großbuchstabe an sich für manche schon eine Aggression ist - boah und dann auch noch in rot!  Das sind die Leute, die im real life nachdrückliches Sprechen nicht von wütendem Schreien unterscheiden können. Der KIW-Lehrer fühlt sich ja schon von ein paar Ausrufezeichen bedroht und geht füchtig... Ach, mein Lieber, so viele Gelegenheiten hast du verpasst, die Illusion zu durchschauen, die dir dein schmerzbereitender Bedeutungsgeber vorgaukelt, statt nur davon zu schwätzen... Kille Kille!

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La dolce vita
Narada, spiritueller Reiseleiter wirbt für Bhakti-Yoga  - der Hingabe an das Süße Leben Italiens, um die italienische Praxis Wein Weib Gesang mit der Praxis von Yoga  Meditation und Mantrasingen zu verbinden.
Aaaahhhh, wie klingt das doch soooo schöööööön versööööhnend! Hierosgamos! Heilige Hochzeit von Mama Materie mit  Big Papa GEIST!
ABER: Du kannst nicht zwei Herren dienen!
Die Postmoderne Spiritualität will immerALLES, den Kuchen essen und erhalten.

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Isha Blog von Sadhguru:
Self-Transformation is not just about changing yourself. It means shiftin yourself to a completely new dimension of experience and perception.
Ohne eine erläuternde Erklärung ist das nur leeres Spiri-Speech.

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Wer sich als absolutes SUBJEKT, das ICH BIN erkennt, muss sich häufig der Inquisition aussetzen, d.h. er wird gezwungen, sich zum Objekt zu machen und Fragen zu beantworten, die nur der Verstand ausdenken und fragen kann, der mit der Subjekt-Objekt-Trennung identifiziert ist!    Hier kann man nurmehr schweigen.  Was ist Wahrheit, fragt Pilatus den Jesus? Jesus schwieg. Aber bestimmt nicht aus Verlegenheit...
Beantworte ich die Frage nach der WAhrheit, mache ich die Wahrheit zum Objekt! Denn WAHR ist nur, was ich als das absolute SUBJEKT, das ICH BIN, im Gewahrsein als wahr erkenne! Jesus sprach immer als das Absolute SUBJEKT, seine Wahrheitsmitteilung war performativ:  Deswegen konnte er darauf keine Antwort geben ausser: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.... Die Wahrheit, der Weg und das Leben tanzten den Zuhörern praktisch auf der Nasenspitze herum - aber sie können es nicht sehen, weil sie keinen Zugang zum Gewahrsein bzw. zur WAhrheit haben.
Sie können nicht wahrnehmen, dass Jesus aus dem Ursprung spricht, und nicht aus einer Lehre repetiert, einem Wissen aus zweiter Hand.  Im Alter von 12 Jahren  verstand und sprach er die Wahrheit der Schriften von innen heraus.  Jesus brauchte weder eine Lehre noch einen Lehrer, der ihn in die Geheimnisse der Lehre einweihte. Er hatte ungehinderten Zugang zum  eigenen Herzen, dem Großen Geist, dem "Vater", dem im Unbewussten schlummernden Gott, in dem alles Wissen und alle Weisheit ist.  Religion kann man vielleicht abschaffen, die Bücher der diversen Lehren verbrennen, aber die Wahrheit ist  im Herzen eines jeden Menschen verborgen und von dort her wird sie immer wieder ihre Weg nach draussen finden in dem Versuch, die Menschen zum wahren Leben zu erwecken,  den unbewussten Gott bzw. den Menschen aus seinem Tiefschlaf erwecken zu dem, was er wirklich ist: das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN.

Montag, 26. März 2018

Von unbelehrbaren KIW-Belehrern, schattenboxenden Schattenintegranten uvm.

20.03.2018 - Fortsetzung
Wie ich es in meinem letzten Blogpost schon kurz ansprach, ist mein Interesse an einzelnen Personen neutraler Art: Das bedeutet, dass ich den Personen gegenüber, die im Fokus meiner Aufmerksamkeit stehen, weder Abneigung noch Zuneigung empfinde. Sie  - bzw. die Worte, in denen sie mir in Internetforen entgegentreten - sind mir nur Anlass zur eigenen BW-Erweiterung. Es spielt aus transpersonaler Sicht überhaupt keine Rolle für mich, ob das, was ich ihren Worten entnehme,  den "Tatsachen" entspricht,  So eine Frage stellt sich mir überhaupt nicht. Dennoch versuche ich so zu schreiben, dass ich mit meinen Worten nicht verletztend unter die Gürtellinie ziele.  Ich schreibe auf, was ich SEHE in der vollsten Gewissheit dass es WAHR ist - ohne Ansehen der Person gibt der Absolute Bedeutungsgeber den Worten die Bedeutung, die sie für mich bzw. das SELBST haben sollen.

Im Gegensatz zum relativen egoischen Bedeutungsgeber basiert der transegoische=Absolute Bedeutungsgeber nicht auf egoischen Voraussetzungen,  sondern auf dem Gewahrsein von UNWAHRHEIT. Der Egomind als solcher ist der Bedeutungsgeber, der nichts anderes tut, als die "Täuschung" bzw. den AlltagsKonsensus aufrechtzuerhalten. Der Absolute Bedeutungsgeber ist das SELBST im Verein mit dem erlösten Ich, welches nichts anderes tut, als zu ent-täuschen, d.h., die Welt der Bedeutung zu entleeren, die der Egomind ihr verliehen hat.. Anders gesagt: Was der Egomind konstruiert, wird vom GEWAHRSEIN dekonstruiert. Der Egomind simuliert das SELBST. Simulatio Dei.
Der Zweck der Bedeutungsvergabe dient einer vertiefenden "Vergottung" bzw. Vertiefung des Gewahrseins in  der DurchSCHAUung von Ich und Welt durch permanente Bewusstmachung/Integration des Unbewussten.
Der transpersonale Bedeutungsgeber stellt immer nur die Frage nach der Wahrheit und die führt immer über die persönliche Wahrheit, die ich in einem anderen Menschen wahrnehme. Auf meinem evolutiven Hinweg war das anders, da hat sich die kollektive Wahrheit über MEINE persönliche Wahrheit offenbart. HEute offenbart sie sich über die persönliche Wahrheit Anderer - denn für mich gibt es keine persönlichen Wahrheiten mehr, weil ich nicht mehr mit dem identifiziert bin, was die persönliche Wahrheit ausmacht: mit egoischem Denken, Fühlen und Empfinden. Alles hat sich total umgedreht.

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Nochmal zu: Ich bin nicht mein Körper und meine Gefühle?  Es war für mich kein  Glaubenssatz,  dass ich nicht der Körper bin, sondern es war eine fortlaufende Realisierung des GEISTES und Erweiterung meines Bewusstseins durch die Tiefenprozesse/Schattenintegration und nach vielen Jahren erst war es die Letztgültige Erkenntnis, die mich nicht glauben, sondern WAHRhaft ERKENNEN liess, dass es mich und meine leidvolle Lebensgeschichte und die Menschheit als solche niemals gegeben habe. Ich erkannte,  dass ich todlos und nie geboren bin...dass mein Leiden eine Illusion ist für das SELBST, das ich WIRKLICH BIN in dem Sinn, dass mein Leben und Leiden keinerlei Auswirkung auf das SELBST hat. In dieser Erkenntnis war ich mit dem SELBST vollkommen identifiziert.  Ich erkannte auch die Gefahr, die darin liegt, diese

Ich stellte fest, wann immer ich mit dem SELBST identifiziert war, dann existierte das andere, die duale Welt, das Ich nicht.  Und umgekehrt: war  ich mit dem Ich identifiziert, dann existierte das wahre SELBST nicht. Dieser Shift basiert auf Identifizierung mit Ich bzw. dem Wahren SELBST und hat  nichts  mit dem Shift zu tun, bei dem sich ständig das vertikale Denken (geistige Erkenntnis/Gewahrsein)  mit dem diskursiven VerstandesDenken  kreuzt, welches auf die Alltagskonsensusebene fokussiert.  
 (JETZT aber  ist da weder Ich noch SELBST.)

Was ich sagten will: Mit  Tod, Körper, Leiden nicht mehr identifiziert zu sein, bedeutete primär die Erkenntnis und Erfahrung psychischer Unverletzlichkeit.   Es bedeutet nicht, dass der Körper nicht mehr krank werden kann. Es bedeutet aber auch nicht das Gegenteil!!!! Wobei ich jetzt auf den Glaubenssatz zurückkomme, den ich oben bei B. gefunden habe und der so typisch ist für Spirituelle, die noch immer zuviel wissen, und daher weniger WAHRnehmen: 

B sagte:  "Du bist nicht die Gefühle und der Körper und dennoch tut dir dein böse aufgeschmettertes Knie weh, und trotz der Illusionen wirst du dich darum kümmern "müssen"
.

Nein, das ist kein göttliches Paradoxon: Hier wird eine egoische Überzeugung geäussert, ein Standpunkt eingenommen. Ein bestimmtes Bild gemalt. Eine Ursache gesetzt...Da weiss man zuviel...
Ah ja, ich kenne das aus eigener Erfahrung, die Gefahr ist groß, dass man sich in dieser Form über das transegoische Sein ausläßt... es kann auch nicht ausbleiben, weil der Verstand nicht so schnell damit aufhören kann, Schlüsse zu ziehen und Hypothesen aufzustellen, um sich nach allem, was er gelassen hat, erneut ein Selbstbild zu machen.

Ich nehme mich von solchen Schilderungen nicht aus, doch werde ich mir dieser Gefahren immer bewusster und aus solchem Glaubenssatz nun zu schlussfolgern, dass das Ego/Materie KEINE Illusion sei, käme mir nicht (mehr) so schnell in den Sinn. Dagegen hätte ja sogar der KIW-Lehrer die besseren Argumente/Glaubenssätze. 
Vielleicht kann ich es anhand eines Beispiels besser erklären, was ich sagen will: Beispielsweise habe ich in der Zeit nach  meiner Glorreichen Auferstehung eine sehr schwere Bronchitis gehabt, dass ich glaubte, sterben zu müssen  und einmal hatte ich so starke Zahnschmerzen, dass ich laut geweint habe. NUR: Aus diesen beiden Fällen zu schlussfolgern, - es ist immer der Verstand, der Schlussfolgerungen aus Erfahrungen und Erkenntnissen zieht -  dass dies in Zukunft für mich immer so sein muss, ist mir inzwischen so gut wie unmöglich geworden.  Ein vertieftes Gewahrsein verhindert es, dass ich Erfahrungen oder Erkenntnisse in die Zukunft projeziere,da ich Gefahr laufen würde,  mir damit ein neues Selbstbild zu basteln.
Um so mehr ich mir des "Einheitens" des Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN bewusst bin, um so weniger kann ich meine Erkenntnisse oder Erfahrungen verallgemeinern. Ich werde mir schneller bewusst, wenn ich meine Erkenntnisse verallgemeinern will, um daraus keine allgemeingültige Grundsätze/Glaubenssätze zu schaffen, die wiederum ein neues Bild von mir zeichnen. Ich erkenne, dass dies auch nur eine weitere unnütze Überzeugung ist, die gegen das transpersonale ungeschriebene Gesetz verstößt: Du sollst nicht wissen (was du nicht wissen kannst)!.  Causalzusammenhänge herstellen kann nur der Verstand, d.h. du  steckst  noch immer im alten Glaubenssystem, wenn du so redest, als WÜSSTEST du, dass dir dein Knie morgen bei ähnlichen Situationen ähnliche (schmerzhafte) Reaktionen zeigt wie heute!! Hah - du glaubst ja auch noch an den Tod!

Ich kann es nicht wissen - ich kann es einfach nicht wissen, ich glaube weder an Krankheit noch Gesundheit - und wenn mein  Körper Schmerzen hatte, dann war  jedes mal das ERSTE MAL, weil ich in  meinem Denken den Schmerz nicht mehr in die Zukunft projeziere. Ein anderes Beispiel:  Ich habe früher Wahnsinnsängste vor dem Zahnarzt gehabt. Es ist etwa ein Jahr her, da bin ich jede Woche zweimal zum Zahnarzt, im Ganzen über 30 mal, jeweils zwischen ewig langen 1 und 2 Stunden. Wenn nicht "jedes Mal das erste Mal" gewesen wäre, hätte ich ihn umgebracht! LOL
Was ich eigentlich sagen will: Ich habe meine vergangenen Erfahrungen mit dem Zahnarzt "vergessen". Auch wenn ich mich sehr gut an sie erinnerte, hat mich seither - seit jener unvergesslichen Nacht im Herbst 2011, in der die Leere zu meinem Freund und ständigen Begleiter wurde - kein  Zahnarztbesuch mehr emotional tangiert. Die Bilder, die sich in meinem Kopf einstellen, haben keine Kraft mehr, mich zu beunruhigen.
Dennoch: Der Doc hat mich ab und an schon irritiert, insofern als sein Tun und Machen so gar nicht den Erfahrungen entsprach, die ich in der Vergangenheit mit Zahnbehandlungen machte. Akribisch, wenn nicht zwanghaft genau bis zur Pendanterie und detailverliebt, ... - ein ganz 100%iger war er,  wobei mir mal der Gedanke kam, dass Perfektionismus dumm macht....und einiges mehr, was ich ihm nicht unbedingt verklickern wollte. He he. Ja, ich erwartete bei einigen Eingriffen Schmerz, aber ich zitterte dabei nicht, ängstigte mich nicht, auch wenn ich mich dabei mitunter muskulär verspannte, konnte ich mich doch sofort wieder entspannen. (Ich hatte gerade bemerkt, dass ich  dabei war, in einer Art zu schreiben, die ein Selbstbild kreieren würde, wenn mir dies noch möglich wäre: dass ich nun - im Gegensatz zu früher - JEMAND bin, der nicht mehr zittert, sich nicht mehr ängstigt... usw., Als ich das bemerkte, habe ich es korrigiert und die Vergangenheitsform angewandt. Das ist spirituell korrekter (im ernsthaften Sinn), denn ich kann nicht WISSEN, was mir die Zukunft bringt, ich habe keine Gewissheit darüber, ob ich beim nächsten Zahnarztbesuch nicht doch ängstlich bin, zittere usw..... die Worte "nie mehr" und "immer" kommen mir nicht mehr so schnell über die Lippen.
Nichtwissen. Oh Mann, ich krieg nen Drehschwindel... :-D


Fazit:  Es handelt sich bei B's Kommentar um eine Überzeugung, einen Glaubenssatz. So redet und glaubt man ÜBER Spiritualität, wo aber Gewahrsein ist, wird man so nicht reden können. Dahinter steckt eine andere Überzeugung: Da der Mensch göttlich UND menschlich ist, wird der Mensch nach wie vor von seinen menschlichen Eigenschaften bestimmt. Auch wenn die Materie als  Schein erkannt ist, sei der Körper genauso verletzlich wie eh und je. Hm. Das ist ein Glaubenssatz wie jeder andere... eine LetzUNgültige Überzeugung sozusagen...

Die Frage nach der WAHRHEIT, die sich mir immer stellt, macht  nur für mich Sinn und Bedeutung. Ob sie auch für den Leser WAHR ist, hängt von seinem Gewahrsein ab.

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Das Tetralemma sehe ich als die Himmelsleiter vom Alles-Sein zum Nicht-Sein.  Und sie bewegt sich ständig... sie oder es  fluktuiert gewissermassen im Bewusstsein.
BW-Evolution = Identifikation mit allem, was (im Hier und JEtzt)  ist.
BW-Involution = Involvieren mit allem, was (Hier und Jetzt) ist.
Involution = transformierte resp.  transzendierte  Evolution.

Involution bedeutet für mich: Mit allem, was mir begegnet kann ich mich heute "identifizieren" ohne identifiziert zu sein. Bewusstes Einlassen.

Wer die KIW-Lektion übt und sich dabei vorsagt: "Ich sehe eine bedeutungslose Welt." schaut mit den sinnlichen=egoischen  Augen in die Welt und versucht sich dabei einzureden, was nur in einer innerlichen SCHAU (Gewahrsein) möglich ist: Die Welt mit den Augen Gottes zu sehen, nämlich in ihrer So-heit.

Mir kommt da gerade der leise Verdacht, dass das Gros der  KIW-Leser von der depressiven Sorte Mensch sind, die keine Freude am Dasein haben, am brüllenden (naturhaften)  Leben und verzweifelt versuchen, ihrem Lebensfreude-Mangel abzuhelfen, indem sie mit dem KIW legitimieren und zur Tugend erklären, was recht eigentlich ein Laster resp. Krankheit  ist. 
Zum Vater kommst du  nur über den Sohn, d.h. : Zum Gewahrsein des So-Seins einer bedeutungsentleerten Welt kommst du nur über die Würdigung und das BEWUSSTE Erfahren des Daseins - deines Seins in der Welt.
Über die Existenz (Sohn) zur Nichtexistenz (Vater).
So viele Menschen versuchen, stante pede in den Schoss des Vaters zu springen, obwohl sie noch keinen Fuss auf den Boden der sog. Realität resp. der relativen Wahrheit ihrer Person gekriegt haben.
Der "Sohn" ist  das Wahre Selbst, das Fünklein Gottes in jedem Menschen. Er ist der Vermittler zwischen Himmel und Erde, er ist die Brücke. Er überbrückt die Trennung, heilt, eint.  
Wer den Sohn nicht ehrt, ist des Vaters nicht wert. Deshalb kommt man zur Einheit mit dem Großen GEIST des Vaters nur über das Gewahrsein von Gottes Fünklein in uns, unseres  Wahren SELBST. Das Gewahrsein der Einheit von (geläutertem)ICH und SELBST ist gleichzeitig die Vereinigung mit dem GEIST des Vaters - dem ewigen und unendlichen BEWUSSTSEIN.
Der Weg zur Erfahrung des Absoluten geht nur über die Würdigung des Relativen (Ichs).
Wer also die relative Welt, (die ja identisch ist mit der Person und ihrer Realitätswahrnehmung) vorschnell als eine Ilusion brandmarkt, versündigt sich am "Sohn".  Der "Sohn" ist nichts anderes als das göttliche Bewusstsein in jedem fühlenden Wesen. Nur im Menschen kann es sich seiner  SELBST bewusst werden.

Nur in der Erfahrung der BEWUSSTEN  Einheit mit dem Vater, Sohn, Heiligen Geist -  ist die Welt transzendiert und nur in der Transzendenz ist die Welt der Person als Illusion erkannt.
Transformation geht vom Ich zum SELBST/Sohn. Transzendiert wird die Transformation dann in der  Erkenntnis der Einheit von  SELBST/Sohn  und "Vater". 
Der KIW-Lehrer spannt den Karren vor das Pferd, er verweigert  die Transformation des Egos, derweil er sich nur gläubig an die Transzendenz klammert.
Die Transformation des Egos beginnt immer im Hier und Jetzt der Person.(Selbstannahme) Transformation läßt sich NICHT durch GLAUBEN einfach so überspringen. Der Glaube an den VATER macht noch keinen Sohn! Und der Glaube an den Sohn - im Christentum bekannt unter dem Namen Jesus Menschensohn bzw.  Christus Gottessohn - bewirkt noch lange keine Transformation des Ichs zum SELBST/ "Sohn"!

"Ich sehe eine bedeutungslose Welt"? Du kannst keine bedeutungsentleerte Welt sehen, derweil du noch VOLL mit dem Bedeutungsgeber (Ego) identifiziert bist! Der So-heit der Dinge GEWAHR zu sein, kann man nicht üben,  du wirst immer irgend ETWAS hineininterpretieren, solange du dich der Transformation verweigerst. In diesem Kontext ist Schattenarbeit, Schattenintegration das "Tool", welches die Entleerung des Ichs bewirkt.
Ich sage nicht, dass der KIW kein Erwachen bewirken könnte, kann er - alles mögliche  kann Erwachen bewirken. Ob dieses Erwachen zu den transformativen Tiefenprozessen führt, hängt davon ab, wie sehr man mit dem Erwachen identifiziert ist. Ein Erwachen macht noch keinen Meister. ALLES muss losgelassen werden, insbesondere die spirituellen Erfahrungen. Es geht darum, immer wieder leer zu  werden...Leere Hände.
Zum "Sohn" und zum  "Vater" kommst du nur mit leeren Händen.
Und zu leeren Händen kommt man paradoxerweise nur über die Würdigung und der Liebe zu sich selbst und zum Dasein in der irdischen Welt - der Göttin, der Weiblichkeit Gottes.
 
Erwachen ist ein Gerufenwerden, ob du dem Ruf Folge leisten kannst, hängt von deinem JA zu einem Leidensweg ab, der wie der Kreuzweg Jesu zum Tode des Ichs führt. Hier an dieser Kreuzung entscheidet es sich, ob du nicht nur ge-rufen, sondern auch be-rufen bist, den GANZEN Weg zu gehen. Viele sind gerufen, wenige sind auserwählt.


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Vor einigen Tagen zappte ich mich abends durch das TV-Programm, als ich auf eine Doku stiess: The Brain - Darin beweist die  Wissenschaft,  dass unsere Welt eine Illusion ist , dass es keine Materie gibt usw. usw. alles schon seit langem gesagt und gehört  - aber: Konkret ist das eben nicht erfahrbar! Deswegen GLAUBE ich solchen Beweisen nicht. Denn so wenig wie das Auge sich selber sehen kann, kannst du selbst in deinen Kopf gucken und zusehen, wie dein Gehirn deine Wahrnehmung bzw.  "Abbilder" formt. 
Nicht anders  ist es mit meinem  Zahnschmerz: Dass es der Zahn ist, der wehtut, weiss ich nur, weil ich mr Bilder gemacht habe, derweil ich gelernt habe, dass ich Zähne im Mund habe und weil es Spiegel gibt, dir mir das zeigen, was ich gelernt habe zu sehen.  In WIRKLICHKEIT gibt es weder mich noch den Zahn. Das hat mich die Letztgültige Erkenntnis gelehrt. sie hat mich aber nicht gelehrt, dass ich dennoch morgen, übermorgen und  für alle Zeiten Phantomschmerzen haben muss - weswegen ich auch  nicht dran GLAUBE. LOL Und komme mir jetzt bloss nicht wieder mit dem Teuflischen Konjunktiv: "Ja, aber, wirste schon sehen, WENN du das nächste Mal ..., DANN....

Was die Wissenschaft beweist, hat der Mystiker schon lange auf geistige Weise erkannt: Ich &Welt als Wille und Vorstellung.
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13.25 Uhr: Fortsetzung des Dialogs zwischen A und B. 
Zitat B: Der Stein über den wir stolpern ist schon real, er hat reale Auswirkungen, nämlich z.B. ein aufgeschlagenes Knie, usw.

A: Natürlich erscheint das genau so, denn der Körper ist der Held des Traums und das Ersatz-Ich. Dass der Körper scheinbar etwas ganz real empfinden kann und dass dies scheinbar die Realität der Welt beweist , ist ebenfalls Teil der Illusion, denn der Körper kann überhaupt nichts empfinden. Es ist der empfindende Geist, der sich mit dem Körper identifiziert, der Empfinden hervorbringt. Er (der Geist) hat sich selbst als Körper erfunden und glaubt nun, genau das zu sein.
Man sollte sich immer vor Augen halten, dass ohne die Anwesenheit des Geistes all dies nicht erscheinen könnte.

Man kann es auch so sagen: Ohne Geist keine Welt, kein Körper. Nicht der Körper bringt den Geist hervor sondern es ist umgekehrt.

Dass ich 2) für wahr halte, dürfte klar sein. Dass der Geist die Ursache für alles ist und es keine davon unabhängige Nebenrealität wie "Welt" gibt, ist für mich nicht zu bezweifeln. Das, was außen zu sein scheint, ist ebenfalls innen und wird lediglich außen wahrgenommen.

B. macht den üblichen Fehler, sie formuliert mit ihrem ersten Satz eine Hypothese, die auf Vergangenheit bzw. der Erfahrung des Egos basiert. Das heisst, sie formuliert einen Glaubenssatz, der zeigt, dass sie immer noch  überzeugt ist von der Wirklichkeit der relativen Existenz. Sie ist absolut IDENTIFIZIERT mit ihrem falschen Sowohl-als-auch-Glaubenssatz der besagt, dass es sowohl ein Knie als auch kein Knie gibt, wobei sie dem Knie aber mehr Realität zuspricht als "kein Knie". LOL.  Der richtige Sowohl-als-auch-Modus lautet in diesem Kontext: "Ich bin sowohl meine Gefühle/Körper als ich auch nicht meine Gefühle/Körper bin.".  Damit befindet sie sich im zweiten Punkt des Tetralemma. Ein kleiner Fortschritt, aber nur wenn sie dies im GEwahrsein erkannt hätte, und nicht nur glaubt bzw. für wahr hält. Der nächste und letzte Schritt wäre die Erkenntnis: Ich bin weder dies noch das. Man könnte sagen, das dynamische Tetralemma beschreibt die 3 transformativen Schritte ins Nichts, ins Licht, ins JETZT..

Dieser Anhaftung ist sie nicht GEWAHR! Wäre sie sich dessen gewahr, würde sie keine Glaubenssätze formulieren. Deswegen ist das Debattieren mit ihr auch so schwierig und verwirrend, weil sie dem Ich immer noch dieselbe Wirklichkeit zugesteht, wobei sie sich gleichzeitig von ihrem GEwahrsein überzeugt gibt.

A: argumentiert aus der patriarchalischen (theoretischen) Transzendenz. Er inszeniert sich als Gottvater im Gespräch mit der bösen Eva, die nicht aufhören will, Adam den bösen Apfel der Trennung zu reichen, deshalb ist ihr Dialog so enervierend für beide.  Und für beide ist es keine WAHRHEIT, sondern sind es Überzeugungen, die sie vertreten."ernst nehmen" was für ein Ausdruck im Zusammenhang mit der Einheit... Natürlich hat B.  recht, wenn sie sagt, dass A. die Vielheit ausschliesse, die Einzigartigkeit jedes Wesens auf dieser Welt. Er kann dies nicht annehmen bzw. integrieren, weil er  seine eigene Einzigartigkeit als Individuum verleugnet - dies eben aufgrund seines Glaubens  (petitio principii! Neues Wort) an die transzendente Einheit "ohne Zweites". 
Der KIW-Lehrer versteht nicht, dass es zur Transzendierung der Person der Transformation der Person bedarf. Er argumentiert aus höchster Sicht, Tetralemma Nr. 3, Modus: Ich bin weder dies noch das. Und dies, ohne die vorherigen transformativen Stufen durchlaufen zu haben. Er ist ein richtiger Überflieger.
Beide sind in ihr Konzept verbohrt. B. weiss ihrerseits, dass der spirituelle Weg nur über die Gefühle geht, rechtfertigt damit aber ihre Abhängigkeit an diese und singt ohne zu differenzieren permanent das Loblied ihres Egos.
Wo A. die Einzigartigkeit der Person ignoriert  und "darüber hinwegsieht", wobei er offenbar nur über das Negative hinwegzusehen bemüht ist, das Positive aber dankbar annimmt -  sieht B. über ihre Gefühle hinweg bzw. läßt sie (ungenutzt!) "vorübergehen". Das heisst, es findet trotz ihrer Lippenbekenntnisse zu Schattenarbeit  weiterhin Schattenboxen und keine Schattenintegration/Transformation der negativen Gefühle statt - sonst wäre sie mit "Fotzenmutti" ausgesöhnt und im selben Zuge mit sich selbst.

A. liegt mit seinen KIW-Glaubenssätzen theoretisch richtig.   Dass es sich bei ihm um verstandesmäßige Überzeugungen handelt, um ein Für-Wahr-Halten, davon zeugt er selbst. 

Gewahrsein ist ein wachsendes und sich ständig vertiefendes Erkennen, bislang hat sich "mein" Gewahrsein jedenfalls noch nicht so vertieft, dass es ALLES  Menschliche negiert hätte und mir damit mein Standbein aus der Erde gerissen hätte.
Der KIW fusst auf einer Petitio Principii, einer Hypothese/Unterstellung, die durch das Üben von Lektionen bewiesen werden soll. Das ist der patriarchalische Weg.
Theoretisch richtig liegt B., derweil sie von unten, von der Transformation her kommt, hingegen A. fälschlicherweise von oben aus der Transzendenz her kommend argumentiert.  Der spirituelle Weg mit seinen diversen Entwicklungsstufen  führt aber immer von unten nach oben, über den Sohn zum Vater, - von der Transformation zur Transzendenz -  niemals umgekehrt.

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Präsent sein, heisst in  meiner Erfahrung primär, dass der Verstand hier und jetzt präsent für den Empfang der WAHRHEIT ist, also nichts anderes als GEWAHRSEIN.  Präsent zu sein, heisst Achtsamkeit nach Aussen und Innen, beides zugleich geht nicht.  Präsent sein bedeutet nicht, alles, was im aussen vor sich geht, ad hoc zu durchschauen - um die Welt da draussen zu durchschauen, bedarf es der Interpretation der äusseren Situation. Wenn mein Fokus vertikal nach innen zur Ursprung ausgerichtet ist, kann ich ihn nicht gleichzeitig nach aussen richten. Je nach Switch wechsle ich ständig zwischen Flachwixer- und Argonautenmodus hin und her. Beides zugleich geht nicht. Im Argonautenmodus kann ich zwar nach draussen sehen, aber insofern auch wieder nichts sehen, derweil die Welt bzw.eine Situation dabei der Bedeutung entleert ist. Jeder Mensch kennt das, wenn er tief in Gedanken durch die Geographie läuft, nur, dass er dabei nicht mit der Quelle verbunden ist, sondern i.d.R. irgendwelche Probleme wälzt oder sich andere Vorstellungsbilder macht. Die vertikale Anbindung ist bilderlos. In beiden Fällen entleert sich die Welt da draussen der Bedeutung, derweil sie nicht interpretiert werden kann, weil man sie nicht "sieht". Das bilderlose  "Nicht-Sehen" ist transpersonal, das andere sein egoischer Schatten. Simulatio Dei.
Wenn ich im Flachwixer-Modus bin, dann bin ich wieder fähig zu interpretieren. Das war früher so und ist heute noch so, nur dass meine Wahrnehmung eine unverzerrte ist, was nicht heisst, dass ich immer alle Situationen "richtig" einschätze, die sich meinen Augen bieten. Klar definiere ich  - wo es notwendig ist - die Menschen und Situationen in der äusseren Welt immer noch aufgrund von vergangenen Erfahrungswerten.  Der Unterschied liegt darin, dass mich Menschen und Situationen i.d.R. kalt lassen, wo ich mich  früher aufregte oder sonstwie emotional betroffen wurde. 
Meistens bin ich jedoch in der vertikalen SELBST-Anbindung, wobei die äussere Welt ganz in den Hintergrund tritt.

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 B. holt des öfteren  ihren Alten Käse zur Untermauerung ihrer Überzeugungen hervor; copy & paste der Vergangenheit, statt Vergessen. Merke: Allein das Vergessen von Altem Käse führt zum Gewahrsein! 

Spirituell korrekt verkündet A.,  der unbelehrbare KIW-Belehrer seine Überzeugung, der Weg führe von aussen nach innen, (er weiss nur nicht wie!) woraufhin A. sich ihrerseits über die Wiederholung dieser doch sattsam bekannten Binsenweisheit unstatthaft belehrt fühlt. Ich meinerseits bin versucht, ihm zum xten Mal mit  großén roten Buchstaben zu verkünden, dass er zu diesem Zweck damit anfangen muss, sich im Hier und Jetzt als Person wahr- und anzunehmen, da der Weg zum Vater nur über den Sohn führe..   Da A. aber jedesmal vor dem Weihwasser verschreckt zur Flucht ansetzt und B. das Weihwasser für die Foren-Flucht verantwortlich macht, ist das Weihwasser flüchtig geworden. Foren-Ferkel, die mit bunten Buchstaben "aggressiv" in ihr Forum "hineinscheissen", müssen draussen bleiben. Auch wenn sie das explizit so nicht ausgedrückt hat, sondern den  Flüchtlingen in den Mund legt, was sie selbst denkt, aber nicht ausspricht. (Wie jeder Nebelversprüher, der Angst hat, sich in Echt zu zeigen, meidet sie explizite Ausdrucksweisen, um keine Verantwortung für ihr Sagen und Tun zu übernehmen, die Gefahr ist viel zu groß, dass dabei die spirituell korrekte Maske verrutschen könnte.)

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Die spirituelle Korrektheit ist wie die politische Korrektheit der Ausdruck eines moralitär überlegenen Über-Ichs, welches einseitig und ausschliesslich mit dem Guten Ich identifiziert ist. Das ungeliebte "Böse" Ich verbleibt dabei im Schatten bzw. wird nach aussen projeziert. Folge dieser einseitigen Identfizierung mit dem Guten ist eine Spaltung des Ichs in Engel vs. Teufel (Ursache der Täter-Opfer-Verkehrung) , ein pathologischer Narzissmus, ein Schwarz-Denken, welches keine Grauzonen kennt. Patholog. Narzissmus ist zum "Zeitgeist" geworden, den man heute aktuell auf der ganzen westlichen Welt verbreitet vor allem durch die Medien sieht.  Die Me-too-Debatte z.B. ist ein narzisstischer Ausdruck eines kranken Feminismus, der sich ausschliesslich aus der moralitären Identifizierung mit dem Guten, dem engelhaften "Guten Opfer" speist. Hieran kann das geistige Auge deutlich erkennen, wie sich aus der Identifizierung mit dem Guten das Böse entwickelt.

Nicht die sog. Rechten/Konservativen sind es, die die Gesellschaft spalten, es ist der linksgrüne pathologische Narzissmus, und der wird politisch quasi top down dem Volk verordnet.
Die deutsche Bundesregierung, die "Groko", die seit 12 Jahren regiert, gibt für diese Krankheit ein mustergültiges Fallbeispiel. Der Fisch stinkt vom Kopf her,  Merkel...aber auch der kanadische Regierungschef Trudeau, Putin, Erdogan... sie alle sind Narzissten, die überzeugt sind, nur vom absolut Guten angetrieben zu sein.

Ken Wilber hat für den postmodernen Pluralismus, der breitflächig-viral quasireligiöse Ausmasse annimmt, vor 20 Jahren den Ausdruck der Boomeritis erfunden. Trump. das Erstarken eines rechten Konservatismus ist  nur eine Gegenreaktion auf eine kranke, entartete und infantile Linke, die enthemmt und bar jeglicher politischen Vernunft durch sämtliche Institutionen hindurch das Hohe Lied eines falsch verstandenen gefühligen irrationalen Humanismus singt. Die politische Ratio ist heute klar auf der Seite der Konservativen. Rechts.   Es geht um nichts anderes als Korrektur, um Balance...

Soweit mein eigener Durch- und Einblick, Wilber wird aufgrund seiner ausdifferenzierten Lehre  da wohl eine differenziertere Sicht haben.  Mal abwarten, bis das Buch kommt und ob ich überhaupt darin lesen werde, entwickele ich doch permanent meine eigenen Versionen und Visionen über die sog. Realität bzw. die  transpersonale WIRKLICHKEIT.

Der KIWbelehrer würde mich an dieser Stelle wahrscheinlich fragen, warum ich mich überhaupt für Illusionen interessieren würde...  Meine Antwort: Weil ich nur über den Sohn zum Vater komme. Weil die Geschichte der Menschheit die Geschichte der individuellen Seele/Fünklein/Sohn ist und sich das individuelle Innere im kollektiven Aussen spiegelt. Und weil letztlich auf dem involutiven Rückweg in die Welt die Welt wieder an Bedeutung gewinnt - nur dass der Bedeutungsgeber vom unbewussten Ego zum bewussten SELBST gewechselt hat. ... Weil ich mein Leben noch einmal von innen her lebe bzw. retrospektiv (JETZT!) erfasse, er-INNERe. Das kann niemand verstehen, der sich noch auf dem evolutiven Hinweg befindet, bei dem er  die Welt ja zunächst verläßt. Involution bedeutet für mich, dass du die Welt  in deiner Glorreichen Auferstehung wiedergewinnst, verwandelt, nein -  besser gesagt:  es ist ein VerwandelNdes -  ein permanent fliessendes transformierendes/transzendierendes Geschehen im Bewusstsein bzw. Gewahrsein, kein statisches Sein. Der GEIST ist in ständiger (anstrengungsloser) Bewegung und gleichzeitig ruhend im  "Auge des Zyklons" - Stille.  So.








Mittwoch, 21. März 2018

Von Boomeritis, Guten Egos, spiritueller Korrektheit uva.

19.03.2018
Meine Wahre Natur IST das Loslassen, nur merke ich das nicht mehr, weil es kein Festhalten mehr gibt. LOL.

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POSTMODERNE! Schwerpunktthema Boomeritis - (nach Ken Wilber)
http://www.integralesforum.org/fileadmin/user_upload/REDAKTION/IP/IP_PDF_SAMMLUNG/IP03_KOMPLETT_48S.pdf
Nachdem ich eine Kurzzusammenfassung darüber gelesen hatte, bestellte ich mir nun noch einmal das Buch. Noch einmal -  ich hatte das Buch nämlich schon zu Beginn seines Erscheinens 2003 gelesen, aber alles wieder vergessen. Überhaupt habe ich immer so gelesen, dass ich nie etwas davon abgespeichert habe. Ich habe in den Büchern immer nur angestrichen, was ich schon selbständig verstanden/erkannte hatte, alles andere wanderte in den Orkus des Vergessens.  Das ist normal, so funktioniert ein gesundes Gehirn. Unnormal ist das Lernen in Schulen und Universitäten bei der Übermittlung eines Wissens, dass man auswendig zu lernen hat, ohne tieferes Verstehen.
Und dennoch .... alles wird offenbar werden! Das heisst, alles, was man sich in den Kopf gehämmert hat, wird eines Tages in den Bauch rutschen. Waaaahnsinn - köstlicher! Nichts geht jemals verloren  - Illusion hin, Illusion her. LOLOLOL 
(Immer wenn ich WAHRHEIT groß schreibe, sage ich  damit, dass es gerade  JETZT  m e i n e   WAHRHEIT  bzw. Erkenntnis ist (in der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT....usw. sagt der "Sohn"!)
Dem KIW-Lehrer tanzt der "Sohn" ständig auf und vor der Nase rum - wenn der wüßte...
Hahaha da lacht das Kind!

Manchmal bestelle ich mir noch ein Buch, komme aber nicht zum Lesen.  Anlässlich neuer Erkenntnisse bin ich immer noch versucht, diese künstlich über Fremdwissen zu erweitern. Nur kommt es nie dazu, derweil sich meine Fragen von SELBST beantworten...

Boomeritis und NGO's - Zusammenhänge!

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Da sich  das immer wiederkehrende  Muster, nach dem SIE ihre "böse"  Realität schafft , sich seit Jahren nicht geändert  hat, wird sie mein Vorgehen, nurmehr ihre (und andere) Forenbeiträge gewissermassen aus dem Publikum heraus zu kommentieren, sicherlich  ebenfalls als Verfolgung empfinden. Dass dies mit ihrem "Kontrollzwang" zusammenhängt  - dem Zwang, das Verhalten anderer Menschen zu kontrollieren und nach ihrer Vorstellung und idealistischer Erwartung festzulegen, ist ihr nicht bewusst. Ebenso unbewusst ist ihr ihre Art, ihr Unangenehmes, "Befleckendes"  unsichtbar zu machen, bzw. ganz auszu LÖSCHEN, wenn es von anderen kommt.  Sie folgt noch immer den "Richtlinien ihrer Überzeugung", das Böse komme von allen Seiten und alles Gute nur von ihr. 
Ihr  permanentes Bemühen, sich aus dem - ihrer Meinung nach - falschen Licht fremder Sicht ins "rechte Licht" zu rücken, zu thematisieren, empfindet sie als böse bzw. als "Hineinscheissen" ins (Foren-)Paradiesgärtlein, in ein "sauberes Umfeld" in dem  - im Gegensatz zum "Bösen Umfeld" nur "schöne Diskussionen" erwünscht sind bzw. stattfinden.   
Sie, die sich öffentlich als Subjekt disponiert, aber "jede Kritik, die sie als Subjekt anspricht, als Victim Blaming von sich weist", reagiert immer nach dem selben Muster. Sie idealisiert und verteufelt und Teufel ist ihr alles, was ihre Idealvorstellungen von sich selbst trübt und da ist schon die einfache Frage nach ihren möglichen Anteilen an Konflikten eine Verunreinigung.

Wie immer sehe hier eine  Parallele zum kollektiven Zeitgeist: Der pathologische Subjektivismus, der sich in der postfaktischen Annahme äussert, dass faktisch wahr ist, was ich als wahr definiere. Relativismus...Die Interpretation der Realität aufgrund der eigenen Gefühle und nicht aufgrund von objektiven Fakten. Die Verantwortung für die eigene Gefühlswelt wird dabei auf andere Menschen übertragen. Die eigene Interpretation der Realität wird absolut gesetzt. Wobei aber ein jeder seine eigene Realität als absolut setzt, aber nicht in dem Sinne, dass er sie erschaffen hat, sondern indem sie ihm von aussen, den anderen her  quasi zugefügt wird.  Auf diese Weise ist man immer Opfer anderer und der jeweiligen Umstände.
"Ich fühle, also bin ich" heisst das neue Paradigma, welches den deskartschen Glaubenssatz "Ich denke, also bin ich" ablöst. Allerdings tritt dieses neue Paradigman in seiner unerlösten Schattenform auf. Engel-Teufel-Verkehrung.



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Teufel vs. Engel


Der Krieg zwischen Gut und Böse findet im Bewusstsein statt als ein Projektionsgewitter von gutem und bösen IchAuch wenn das auf den ersten Blick für andere nicht erkenntlich ist, ist mein Interesse an Y mehr unpersönliche transpersonaler Art.  

In ihrem "Selbstausdruck" erinnert sie mich an meinen eigenen Kampf von Gut und Böse, den ich vor vielen Jahren als ein dramatisches "Projektionsgewitter" erlebte zwischen dem Ich, welches sich rein und gut befand und dem anderen Ich, welches sich als das absolut Böse erlebte. (Teufel vs. Engel.) Bei diesem Kampf glaubte ich, den Verstand zu verlieren. Ich habe damals eine gute Dosis Beruhigungsmittel genommen, um dem ein Ende zu setzen. Nur sehe ich Y noch lange nicht soweit, dass sie ihre dunklen Anteile facen würde, die sie nach Aussen projeziert, geschweige denn, den Verstand zu verlieren - vermutlich wird sie meine "Analyse" als teuflische Projektion bezeichnen. also wie immer stante pede zurückspiegeln...

Den Heiligen KRieg, den ich bei Individuen im Gange sehe, sehe ich übrigens z.Zt.1:1  auf der Weltebene gespiegelt... die Apokalypse des alten Paradigmas, das Niemandsland, indem die Menschen sich überall auf der Welt befinden, nichts, an dem man sich mehr festhalten, an das man glauben kann...ausser an Allah! haha - das sehe ich als einen patriarchalisch-kollektiven Backlash! Ein gelungener Scherz des Allmächtigen! Bezüglich des Islam habe ich keine Angst und keine Bedenken, ich verstehe aber die Menschen, die Angst haben. Der real existierende Islam ist eine Krankheit und wie bei jeder Krankheit & Krise sehe ich darin eine große Chance. Das real existierende Christentum ist jedoch nicht weniger krank, es ist vom selben kranken pseudohumanistischen Zeitgeist befallen, der von Wilber Boomeritis genannt wird. Den Typen des sog. Gutmenschen hat es demnach in dieser Form noch nie gegeben, derweil der Pluralismus ein ganz neues Phänomen auf der Stufenleiter der evolutionären Bewusstseinsentwicklung ist.

Ich kann mich deshalb sehr gut in spirit. Sucher wie Y hineinversetzen, da ich selbst in diesem Zustand war, in dem ich ständig zwischen den Zeilen Negatives las, hinter jedem Satz hörte und  las ich, was ich vor mir selbst verborgen hatte. Das ist ein Zustand, wie er von einem in den Boden gestampften Selbstwertgefühl ausgeht.   Alles sprach mir von mir, von meinem Schatten, - der war's nämlich, der mich verfolgte und mir von aussen als dämonisches Nicht-Ich entgegentrat.

Menschen wie "Quiet Rama" und alle, die ebenfalls mit dem Guten überidentifiziert sind, werden sich klar auf der Seite von Miss Y.  positionieren. Diese Überidentifizierung mit dem Guten ist das, was im Moment individuell und kollektiv auf der Weltbühne am meisten Unheil anrichtet. Es sind dies die falschen Heiligen, wie sie auch von der Katholischen Kirche massenhaft produziert wurden und werden. Die Neo-Feministinnen gebärden sich als die Heiligen der Letzten Tage, der Opferkult, die Täter-Opfer-Verkehrung. Die Frau am Kreuz...
Auf unserer Erde tobt ein Krieg. Er tobt zwar schon immer seit es Gut und Böse gibt, aber nie so sehr wie zu Zeiten eines Paradigmenwechsels. Die Apokalypse ist im vollen Gange.... Mit der alten Weltsicht drohen auch die alten Religionen unterzugehen. Alle Weltreligionen bedürfen der Heilung von Innen.

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Sadhguru sagt:
"This is still an unfortunate situation in the world, where every border has to be guarded."
Well, Mr. Guru, nur ein Narr glaubt daran, dass äussere Grenzen fallen müssen, um frei zu sein.  Wahre Freiheit wird nicht äusserlich gegeben, sondern innerlich errungen.
Wer erkannt hat, dass die Freiheit eine innerliche ist, der weiss auch, dass die Begrenzungen dieser Freiheit  innerliche sind. Es ist also scheissendrrräckegalll,  ob die Grenzen in der Aussenwelt.
Das sind Klagen, die man aus dem Mund eines wirklichen Meisters niemals hören wird, der erkannt hat: Die Welt bin ich, will ich die Welt befreien, muss ich MICH befreien.
"Unfortunately" hat das Sadhguru noch nicht, da er offensichtlich noch an eine Welt mit oder ohne Grenzen glaubt bzw. an ein utopisch-materielles   "Reich Gottes", welches sich grenzenlos und kollektiv auf der Weltebene vollziehen könnte.
(facebook)

Nach allem, was mir unterwegs im Netz an spirituellen Lehrern und  Gurus begegnet , will mir doch scheinen, dass die weitaus meisten  nichts weiter als Gläubige sind, die voller Überzeugung versuchen, Berge zu versetzen.
Wenn es in der Bibel heisst, dass der Glaube Berge versetzen könne, dann bedeutet das in meiner Sicht, dass der Mensch mit entsprechenden Glaubenssätzen seine  persönliche und kollektive Realität schafft. Im selben Sinne Gläubige sind viele spirituelle Lehrer, denen ich durchaus eigene spirituelle Erfahrungen zutraue, die aber - nicht anders als der gemeine Realitätsgläubige - fürderhin an die Nichtrealität der Realität GLAUBEN.  Der konzeptualisierende Verstand ist ein Simulator, ein Täuscher, ein Räuber... Auch der KIW-Lehrer ist ein Höriger/Gläubiger seines Konzepts.
Sie reden alle viel von Konzepten, keiner will mehr an Konzepte glauben, selten aber, dass einer von ihnen das (realitätsschäffende) WESEN des Konzepts wirklich im Gewahrsein erfasst hätte.

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Morgengedanken - Siegmund Freud: Wo ES war, soll ICH werden. Unser Weg geht vom Unbewusstsein zu Bewusstheit/Gewahrsein. Hatte er eigentlich auch erkannt, dass  neben dem personal-kollektiven Unbewussten auch das transpersonale Unbewusste  = das unendliche Bewusstsein Gottes zum ICH (BIN) werden soll?  Das personal-kollektive Unbewusste  ist nur die Spitze des Eisbergs, darunter - Das Reich Gottes ist IN uns!
Integration des persönlichen Unbewussten - Evolution
Integration des transpersonalen Unbewussten -  Involution.
(Facebook)

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Ich weiss nicht, ob ich das neulich richtig klar ausgedrückt habe, als ich einmal mehr über die Bedeutung sprach, die in der Redewendung Jesu zum Ausdruck kommt, dass man zum Vater nur über den Sohn komme. Was ich sagen wollte: Es gilt nicht nur subjektbezogem (auf das eigene Ich) , sondern auch objektbezogen (auf andere Menschen/Wesen. Kurz: Wenn ich über eine Person etwas aussagen will, dann brauche ich Informationen über die Person. Eine tiefere Einsicht in die Person bekomme ich nur durch die Informationen, Zeichen, die mir diese Person von sich übermittelt. Über den spirituellen Status sagt mir vor allem die psychologische Abwehr Bescheid.  (Achtung: Ein spirituell sehr korrektes Ego kann eine Abwesenheit von Abwehr übrigens sehr gut simulieren, indem es sich willentlich einer entsprechenden Reaktion enthält, wenn es verletzt wird.) Empathie im üblichen Sinne kenne ich  nicht mehr. . Es ist eher eine Art von Hellsehen, Hellfühlen der Gefühle anderer.

Objektbezogen bedeutet die Redewendung, dass die  Beschäftigung mit einer Person, (besonders mit einer, die durch ihre Aussagen und ihr Verhalten immer wieder meine Aufmerksamkeit erregt), rein SELBSTbezüglich ist und daher  allein meiner transpersonalen Bewusstseinserweiterung dient.  Der Erkenntnisweg geht hier wie dorten vom Personalen zum Transpersonalen - über den Sohn zum Vater!

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Über die Realität der Illusion
A:     Was könnte denn eine Realität der Illusion sein?

B: Du bist nicht die Gefühle und der Körper und dennoch tut dir dein böse aufgeschmettertes Knie weh, und trotz der Illusionen wirst du dich darum kümmern "müssen". Um eine realitätslose Illusion, um eine Fatamorgana quasi, wirst du dich nicht kümmern müssen, oder irgendwie dich dem widmen und Beachtung schenken.

Eine Illusion bedeutet eben nicht, dass es keinerlei Realität hat - man hänge sich nicht an Begriffen und deren Bedeutung auf, sondern versuche den Sinn zu erkennen. ZItatende
Ist das richtig? JEIN! Ist das WAHR? Schaung mer mal.  Ganz gleich, ob die Illusion real oder die Realität illusionär ist, in beiden Fällen hängt man - wo man so spricht -  sich eben doch wieder an Begriffen auf, derweiL man nicht  gewahr ist, dass diese Begriffe die WIRKLICHKEIT nicht beschreiben können, sondern nur ANNÄHERUNGEN sind. Der Begriff der Illusion ist nämlich genauso falsch bzw. unpassend wie der Begriff der Realität. Es gibt keinen Begriff, der "passen" könnte.

Davon abgesehen weiss man hier  noch immer zuviel. Erkenne die Projektion - ERKENNE DEN GLAUBENSSATZ!   Aufgrund welcher ERFAHRUNGEN hast du diese Voraussage getroffen??? Ist da überhaupt eigene Erfahrung oder beschreibt es die Erfahrung anderer? Und wenn dieses Wissen deiner eigenen Erfahrung entspringt - wieso kannst du es nicht loslassen, sondern musst es allgemeinernd fixieren?

Und nein, im Gewahrsein kommt kein Ärger auf, Ärger ist Egoidentifizierung. Wo Ego ist, ist kein Gewahrsein. Gewahrsein hat sein Sein aufgrund der Abwesenheit von Ego, Anwesenheit von Ego würde das Gewahrsein beenden.  Zum Vater kommt man nur über den Sohn, d.h. zum Gewahrsein (Vater) kommst du nur über deine Person! Deshalb löst  sich Ärger nicht durch "Beobachtung", sondern nur durch das totale Fühlen des Ärgers auf. Sei ärgerlich, schau, was Ärger mit dir macht, wie du ihn beurteilst, ihn nicht haben willst, ihn auflösen möchtest...fühle den Widerstand deiner Tugendhaftigkeit gegen den Ärger.
Ärger sowie sämtliche egoischen Gefühle kann Gewahrsein/Beobachter nicht wahrnehmen.
Man - bzw. das Gewahrsein -  kann Ärger nicht beobachten, derweil man mit Ärger identifiziert ist, d.h. du BIST in dem Moment das Gefühl des Ärgers - also sei es total!  Nimm ihn an.  Selbst-Annahme erst macht man den Weg frei zum Gewahrsein (Vater). Du kannst Gefühle nicht während ihres Auftauchens beobachten, aber du kannst sie fühlen und fühlen, was sie  mit dir "machen".

Dir einzureden, dass du nicht der Ärger bist, dient nur der Verdrängung unangenehmer Gefühle. Oder sagst du vielleicht dasselbe von deinen positiven guten Gefühlen? Nee, die willst du nicht verdrängen, die willst du ausleben, auskosten, darin baden  bis zum Gehtnichtmehr. Verströmen willst du dich...Der Gedanke bzw. Glaubenssatz, dass du nicht deine Gefühle bist, kommt dir nur bei negativen unliebsamen, unguten  Gedanken - dabei  bist du weder deine negativen noch deine positiven Gefühle!

Was viele Spirituellen Gewahrsein bzw. Beobachten nennst, hört sich nach Dissoziation an.  Das ist und macht krank! Derweil man mit seinen Gefühlen identifiziert ist, kann man sie nicht WAHRnehmen. Identifizierung ist es ja, welche das Gewahrsein verhindert! Gefühle total fühlen ist Selbstannahme und Selbstannahme bewirkt die Transformation.


Weil es dir so gar nicht schwerfällt, dich mit deinen positiven Gefühlen zu identifizieren, mach mal versuchsweise folgendes:  Beim Aufkommen positiver Gefühle benenne diese ganz konkret und dann sage dir beispielsweise: Ich bin nicht meine Dankbarkeit, ich bin nicht meine Liebe, ich bin nicht meine Freude, meine Hoffnung, meine Güte, mein Staunen, meine Hobbies und Interessen, gesunder Stolz, Zufriedenheit,  dies und jenes - setze die Liste der tollsten  und scheinbar unangreifbarsten Emotionen beliebig fort.
DAS ist die Crux! Versuch es mal, Du wirst sehen, wie zuwider dir das ist und wie du die guten Gefühle quasi heiligsprichst...   Dann zähle deine guten Eigenschaften auf, von denen du überzeugt bist: Ich bin nicht meine besondere Klugheit, ich bin nicht meine tolle Intelligenz, ich bin nicht meine ausserordentliche Schönheit, ich bin nicht mein überwältigendes Wohlwollen,  - ich bin nicht mein GUTES Ego!

Siehst du, wie leicht es fällt, dich mit "diesem" zu identifizieren, und wie schwer du es mit "jenem" hast?


Sonntag, 18. März 2018

Nachricht von SAM - über fehlerbehaftete Meister, widerliche Bescheidenheit uva.

Aus Januar/Februar 2018

Als  Obama vor Jahren  als erster "bunter" US-Präsident inthronisiert wurde, hat die begeisterte Menge auf der ganzen Welt den Messias auf ihn projeziert.  Sogar ich bekam damals Goosepimpels...haha..Als Sebastian Kurz kürzlich Kanzler von Österreich wurde, projezierte man auf ihn den Teufel.  Wer ist Engel, wer ist Teufel? Wer Täter, wer Opfer? Der Zeitgeist ist krank, es ist der Geist der Apokalypse.
Wie im Individuum, so im Kollektiv.
Übrigens kriege ich immer noch Gänsehaut, bislang aber nur bei ergreifendem Gesang. Dagegen gibts kein Mittel, nicht mal Gewahrsein, LOL. Ganz so unberrührbar und unangreifbar bin ich nun auch wieder nicht... Ist ok, ich mach mir da kein Kopp, das Ego wird vielleicht niemals komplett aufgelöst werden. Wen kümmert's. Alles paletti, alles im Fluss.


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Miss Y. ist  jemand, der sich versteckt und es daher anderen Menschen im persönlichen Umgang sehr schwer macht, sie wirklich zu SEHEN, Das zeigt sich u.a. auch in ihren sehr persönlichen Ansprachen an "Mister". So legt sie oft anderen in den Mund, was diese so gar nicht gesagt bzw. gemeint haben. In ihren "Ansprachen" an "Mister" und das Böse Umfeld kommt dies aber auf die Leser oft so rüber, als ob "da drüben" exakt so gesprochen wurde, wie sie es interpretiert. Das ist äusserst irritierend und verwirrend.

Da sie  i.d.R. nur ihre einseitigen  Interpretationen von Situationen bzw. Erfahrungen mit dem Guten Mister und dem Bösen Umfeld wiedergibt, ist man als Leser ziemlich ratlos, was man überhaupt davon halten und glauben kann. Aus meiner Sicht ist die unendliche Geschichte mit Mister eine Re-Inszenierung der unendlichen Geschichte in ihrer Kindheit: Ihre Ansprachen sind Projektionen, die ihre eigene Geschichte wiedergeben.
Ein Beispiel: (wobei man hier noch gut erkennt,  dass es sich um eine Interpretation handelt).: An einer Stelle beklagt sie sich,  dass Mister bzw. die Gruppe um Mister herum ihr keine Zeit zum Abstandnehmen und Heilen gestattet habe:  

"Nein, das durfte nicht sein. Heilen und Abstand nehmen von dem ganzen Zeug? Bist du etwa ein Kind? Packst du deine Krise nicht auch so? Während wir dir weiter eins überbraten und uns reinhängen, ziehen, zerren, Druck machen fordern, und dich abwerten, wenn du nicht passend funktionierst, und dem Mann endlich enstprichst....bis du dich endlich bereit erklärst dich zu fügen...."

Bitte empathisch hineinhören - so nämlich empfindet und klagt das innere Kind!
Man ersetze den "Mann" mit den Begriffen Mutter/Vater/Bezugspersonen  (während "wir" dir weiter...!) aus der Vergangenheit und verfahre so mit allem, worüber sie sich bei Mister und dem Bösen Umfeld beklagt, dann bekommt man ein Bild von den Leiden ihrer  Kindheit. Diese internalisierten "Stimmen" aus der Vergangenheit sind es, die sie verfolgen, sie  mobben und stalken. 
Was sie mit Mister macht, ist öffentliche Schattenarbeit, nur dass ihr dies nicht bewusst ist. Jeder Traumatisierte ist  gezwungen, seine Re-Traumatisierungen so lange zu wiederholen und zu inszenieren, bis er sich kapitulierend der einzigen (SELBST-) Instanz "fügt", die ihm Heilung verspricht. Hier würde er bzw. sie u.a. auch erkennen, wie sie  die  hohen idealistischen Erwartungen und Ansprüche, denen sie nicht genügen konnte, unbewusst auf die anderen überträgt.
Ihr spirituelles  SELBSTbild, welches mit dem Guten identifiziert ist, ist von daher ebenfalls äusserst anspruchsvoll und basiert auf  idealisierten überhöhten Vorstellungen und Erwartungen an spirit. Vollkommenheit bzw. Ganzheit. Befreiung.

"Krisen" bzw. ständige Re-Aktivierungen  des Traumas im Aussen dienen nach meinen eigenen  Trauma-Erfahrungen dem Zweck, letztendlich über den Aggressor zu SIEGEN!. Doch das wird da  draussen" niemals geschehen. Nur Umkehr bringt die Erlösung:
Schattenarbeit=Umkehr heisst, die Projektion aus der Aussenwelt, den bösen Anderen zurückzuholen und den Kampf im eigenen Inneren verortet zu erkennen.  Hier gilt es, den  INTERNALISIERTEN Aggressor zu konfrontieren und letztlich zu versöhnen!


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Schon wieder begegne ich unterwegs der spirituell korrekten und sanft equlibrierenden Überzeugung, dass Meister ja "doch auch Fehler machen, wie andere Menschen auch." 
Also noch mal:  ein Meister macht deshalb keine "Fehler", weil er mit Fehlerhaftigkeit/Ego nicht mehr identifiziert ist! Egal, was DU auch für Fehler an ihm siehst, es ist DEINE Interpretation, deine angelernte Konditionierung auf die Kategorien Richtig-Falsch, Gut-Schlecht bzw. Böse.
Die WAHRHEIT selbst kann niemals fehlgehen. Das Ego selbst ist aus transpersonaler Sicht der "Fehler", der die WAHRHEIT verbirgt.
Sicher mache ich persönlich auch "Fehler": So interpretiere ich manche Dinge, Texte, Situationen nicht immer "richtig" oder wie sie gemeint waren, aber nicht aufgrund einrer verzerrten neurotischen Wahrnehmung, sondern weil mir meist zusätzliche Informationen fehlen. Darunter fallen z.B. meine politikbezogenenTexte - aber hier nehme ich es nicht mehr so akribisch genau, derweil nicht die faktischen Tatsachen "da draussen" , sondern die Bedeutung, die ich den Dingen und Ereignissen gebe, ausschlaggebend für meine Bewusstseinserweiterung ist.  Das Faktische ist dabei sekundär, ob richtig oder falsche Information spielt hierbei keine Rolle. Man könnte so etwas für die reinste Willkür halten, aber ich tue nichts anderes als "vorher": Wo der Egomind der Welt und den Dingen darin unbewusst die Bedeutung gegeben hat, ist dies heute für mich ein bewusster Vorgang. Die Basis ist eine andere (Ego vs. SELBST) Was dem konditionierten Egomind  zur Täuschung und Illusionserhaltung über die sog Realität diente, dient dem unkonditionierten Mind zur Enthüllung der WAHRHEIT!
Unfehlbarkeit liegt allein in der WAHRHEIT, die ICH BIN.

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Nachricht von SAM = The SELF I AM! Herr Callida machte während unserer Bekanntschaft den Fehler, sich meines "Sams" zu bedienen, dieser Schlingel! haha, er glaubte tatsächlich, dass auch er  Nachricht von "SAM" bekommt.  Genau deshalb  hat ER ihn verlassen, hö hö...
Bei solchen (feindlichen)  Übernahmen handelt es sich meist um typische symbiotische Vereinnahmungen, wie sie vor allem bei Liebespaaren vorkommen, aber auch,  wenn sich zwei Leute gegen eine böse Welt verbünden, was manchmal aufs selbe rauskommt, LOL. Nein, ich habe nichts dagegen unternommen, derweil es mich  nicht tangiert hat. Früher hätte ich in solchen Fällen wohl so etwas wie ein vampirisches Saugen gespürt... he he ... da ich über kein Bauchgefühl, kein Frühwarnsystem mehr verfüge, erübrigen sich Reaktionen darauf. Kann, aber muss nicht sein.

Nope, mein Sam ist nicht dein Sam, denn alles, was mir "SAM" an Wahrheit vermittelt, ist Dir und anderen nicht objektiv vermittelbar. Bestimmte Ausdrücke, die ich benutze, haben einen ganz intimen Bezug, den ein anderer eben nicht hat!. Übernimmt nun ein anderer ebenfalls den Begriff oder die Redewendung, dann "entleert" oder entfremdet sich der Begriff des intimen Bezugs und der  ursprünglichen Bedeutung für den "Erfinder", er fühlt sich eines Kostbaren beraubt.
Ein empfindliches oder gar eitles Ego, welches gerne Patente anmeldet und Copyright auf seine Erfindungen und Bezugnehmungen erhebt, hätte da wohl Alarm geschlagen, LOL. 

Mein SAM ist   m e i n   INTIMUS, net deiner, kapiert? (Küsschen!) :-D


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Femo-Paranoia
Betrifft Newman-Peterson-Interview: Die Interviewerin Newman beginnt mit ihren Entgegnungen permanent mit  "Sie sagen...", statt  Sie fragt nicht nach, wie etwas  gemeint ist, ("Verstehe ich sie richtig,...?") sondern statuiert und präsentiert den Lesern ihre böswillige  Interpretationen  als Fakten. 

So ein kranker  "hyperbolischer" Kommunikationsstil ist mittlerweile eine verbreitete  Pest bei den Mainstream-Medien, aufgekommen durch den heutigen Snowflake-Journalismus der indoktrinierten Medien . Überall findet man sie:   i.d.R. handelt es sich dabei um links- bzw. feministisch-camouflierte Wortverdreher, die weder die Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen, noch für das, was sie VERSTEHEN   Alles, was sie in den Mund der anderen hineinlegen, ist emotional verpestend und spaltend - Projektion des eigenen Schattens.

Die Interviewerin Cathy Newman zeigt in meiner Sicht eine ausgewachsene (feministische Patriarchy-) Paranoia, sie liest zwischen den Zeilen und projeziert  Bedeutungen in die Worte ihres Interviewpartners hinein, die ihre Vorurteile und  negative Sicht von patriarchalisch geprägten "Alten Weissen Männern" bestätigen soll.  Recht eigentlich bestätigt sie damit unbewusst letztlich nur ihr eigenes negatives Selbstbild.

Frau Newman  antwortet nie auf das wirklich Gesagte, sondern immer nur auf ihre negativen Interpretationen  und absurden Schlussfolgerungen.  Es ist ein neurotisches Selbstgespräch, kein Dialog.

Der Zeitgeist ist eine ZeitgeistIN und zeigt sich typisch für die unerlöste einäugige Weiblichkeit. Die ZeitgeistIN ist neurotisch und krankt an Diversity- und Detailverliebtheit, was ihr eigenes Geschlecht angeht; im Volksmund sagt man:  sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder: Der Teufel steckt im Detail. Man sieht dabei nur das Besondere, "Einzelfälle"  und ist blind für das Allgemeine bzw.für die Legitimität schlussfolgernden Verallgemeinerns - sie scheint unfähig, vom Besonderen   auf das Allgemeine zu schliessen bzw. kriminalisiert sie die Abstraktion. Sie sieht Teile, aber nicht das Ganze. Konkretisieren ist yin, Abstrahieren ist yan, männlich. Der Genderismus zieht offenbar noch weitere Kreise als angenommen.
Neo-Linke und Neo-Feministen haben Probleme mit der Verwendung von Induktion und Deduktion.
Induktion dient der Gewinnung von neuen Erkenntnissen, Deduktion  eher der Bestätigung und Untermauerung von Vorurteilen.
Neomarxistische Feministen wehren sich einerseits  ständig gegen die legitimen Verallgemeinerungen der Männer, was die Frauen als Ganzes betrifft,  selbst aber sind sie nicht zimperlich die Männer im Allgemeinen, insbesondere den Weissen Mann als das Böse schlechthin zu bekämpfen.
https://www.youtube.com/watch?v=yqv_L_3ANSM

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Prinzipien über Personen stellen. Dieses "Gebot" hörte ich zum ersten mal im Kontext mit den 12 Schritten der Anonymen Alkoholiker.
Es bedeutetm  die den Inhalt der  Botschaft  über die Person des Boten zu stellen. Die Person des Verkünders ist nur solange nicht wichtig, als er die WAHRHEIT verkündet. Sollte er aber die Unwahrheit sagen,  ist es wichtig, den Verkünder mit Namen zu benennen, insofern dies verhindern kann, dass er die Köpfe anderer Sucher verwirrt und auf falsche Fährten führt. 

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Himmelfahrt. Nach einer Zeit, in der das Individuum wichtiger als das Kollektiv wurde, schlägt das Pendel offenbar ins andere Extrem: das Kollektiv wird wichtiger als das Individuum. Extremer Individualismus vs. extremer Kollektivismus. Ist normal. Das Kollektiv ruft zum Gegenschlag auf. (s.a./Kulturrevolution/Islam) Nur schlägt das Kollektiv bevorzugt immer dann auf das Individuum ein, wenn sich einer komplett aus dem WIR abzukoppeln schickt,  um in ungeahnte Höhen zu entfleuchen... z.B. bei Christi Himmelfahrt...:-D


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WAhrheit/Lehre.  Wenn einer sagt, er habe eine Lehre, dann ist er  kein Weiser, sondern ein Dogmatiker. Ganz gleich, ob er aufgrund eigener geistigen Einsicht oder aufgrund von Fremdvermittlung predigt. Lehrer zu sein bringt es mit sich, in   endlosen Wiederholungen den immer gleichen alten Käse zu repetieren.. Ihre Erkenntnisse sind ihnen zur toten Überzeugung geronnen.

Ich habe keine Lehre, die Wahrheit, die ich verkünde, (ohne zu vekünden),  ist immer frisch. JETZT. Sie ist immer aktuell und bezieht sich immer nur auf  eine momentan wahrgenommene spirituelle Unwahrheit und Irrtum, sei es, sie trifft darauf in Büchern, im Internet oder auch in der Erinnerung an die eigenen Glaubenssätze/Unwahrheiten, die ich früher einmal geglaubt habe. Alles Unwahre wird offenbart und von der Wahrheit korrigiert.
Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit. Ich repetiere nicht aus der Erinnerung, einem abgespeicherten Verstandeswissen, sondern immer aus dem Ursprung, auch wenn es für einen Leser-Egomind wie ständige Wiederholung aussehen mag.  (Der Egomind versteht unter "frisch" eine nie zuvor gehörte Neuigkeit, eine Schlagzeile, etwas Spektakuläres, das seine Neugier befriedigt. Deshalb noch einmal: Ich schreibe hier nicht für Andere, sondern mein Schreiben steht allein im Dienst an der eigenen Klarheit und Wahrheit).

Die Wahrheit ist die einzige Wirklichkeit.  Ansonsten ist da  Nichtwissen solange mein inneres und äusseres Auge  nicht von einer Unwahrheit getriggert wird.   Die Wahrheit sowie Unwahrheit  ist quasi eine Unterbrechung im BW des Nichtwissens. Es gibt  keine "Ewige Wahrheit", die allein für sich existieren könnte, die Wahrheit bedarf immer einer Unwahrheit, um zu "wahrheiten".  Wenn es nicht wahrheitet, dann ist da NICHTS. (Ausser der Tätigkeit, die ich gerade verrichte oder diskursive Gedanken, die sich um notwendige Verrichtungen alltäglicher Dinge drehen. )

(An Herrn Callida zur Erinnerung: "Ich und der Vater sind eins" ist keine absolute (lebendige) Wahrheit, wenn sie nicht aus dem Absoluten SUBJEKT heraus erkannt wird, das ICH BIN. Andernfalls ist es nur eine tote  geGLAUBTE Überzeugung/Dogma des Egominds. Auferstehung ist, wenn das Dogma von der Auferstehung lebendig wird in der bilderlosen Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTES, das ICH BIN.) Wenn die absolute Wahrheit keine Lebendige ist, ist es keine absolute Wahrheit.

Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit, dauerhafte Wahrheiten sind im Gedächtnis gespeichert, was im Gedächtnis gespeichert ist, ist Stroh. Die Ewige WAHRHEIT hat keine Dauer, sie immer JETZT.  Die Ewige WAHRHEIT ist objektiv nicht mitteil- und verifizierbar.

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Vergleichen. Manchmal bin ich noch versucht, eine Widerliche Bescheidenheit vorzuspiegeln, da hege ich z.B. noch so vergleichende Gedanken, wie den, dass mein ehemals vielbewunderter  Ken Wilber bewusstseinsmäßig  viiiiiiel "weiter" entwickelt wäre als ich.  LOL.  Als ich dies einmal in einem Forum schrieb, ging ich u.a. von der Prämisse aus, dass sich dem Herrn Wilber sein großes Wissen unmittelbar aus dem Ursprung offenbart bzw. dass er es aufgrund der Erforschung seines inneren Universums bezieht und nicht auf ein äusseres (Fremd-)Wissen zurückgreift - hah! - was  nicht stimmt,  da er sich sehr oft auf andere Quellen bezieht.)

Ontogenese ist nun im weitesten Sinn als Cosmogenese von mir erkannt und was das betrifft, glaubte ich, ein blutiger Anfänger zu sein, was ich natürlich gut begründen konnte. LOL. Was für ein Gewürge! - Bis ich mich wieder er-INNERe, dass der Wahre Anfängergeist das Bewusstsein des Nichtwissens ist und es in  diesem weder Anfang noch Ende gibt und daher  auch keine kleinere oder größere Bewusstheit. Es ist also absolut obsolet, Vergleiche anzustellen.

Es kommt selten vor, aber immer wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann sehe ich doch recht bald, dass ich nicht bei MIR bin. Denn MIR in der Erkenntnis des  absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN, ist es recht eigentlich absolut gleichgültig, ob da ein ANDERER ist...
ICH BIN das EINE ohne Zweites (Objekt)  in der Erkenntnis  des ABsoluten SUBJEKT, das ICH BIN.   Und darin hat Nichts und Niemand "anderes" Platz. Deswegen lese ich auch keine Bücher mehr oder höre mir Videos von sog. spirit. Lehrern/Meistern an.  Ausser, wenn ein Umstand danach verlangt - wenn mir z.B. eine unstimmige Behauptung in den Fokus kommt und  danach verlangt, die Wahrheit zu "evolvieren".

Erkennen ist nur ein anderes Wort für  Er-INNERN! Uns zu er-INNERN, wer wir sind: GEIST. Bewusstsein.


Samstag, 17. März 2018

Über spirituell camouflierte Überzeugungen und andere Scheinbarkeiten

17.03.2018

Aktuelles zum Tag

Überzeugungen

Forengeflüster. Sie schreibt: Feste Überzeugungen sind für mich seit Jahren keine Richtlinien mehr. Was gäbe es noch für feste Überzeugungen über dich, wenn du einmal erkannt hast, dass du nicht das Ich welche alle Eigenschaften beinhaltet bist? Eben, auch im JETZT kann es keine feste Überzeugungen über dich geben - nur Gedanken die mit diesen Inhalten auftauchen können, Jene Hartnäckigen vielleicht, die du -je nach Verfassung früher oder später- bemerken wirst/kannst.
Ich wiederhole:

    Und doch sind wir alle individuell und Jeder einzigartig in seinem Selbstausdruck! Kein Blatt gleicht dem anderen, so ist es auch mit uns Menschen. Nicht alles was an (Selbst)Ausdruck erscheint ist oder beruht daher auf einer Überzeugung. In diesem Glauben, was ebenfalls eine Überzeugung wäre, schüttet man das Kind mit dem Bade um. Zitatende.

Na ja, das klingt ja mal wieder zu schön, um wirklich WAHR zu sein, denn  diese "Erkenntnis"  kann bei der Schreiberin keine grundlegende Veränderung bewirkt haben, da sie seit Monaten nichts anderes tut, als das zu verteidigen, was sie oben leugnet. Deshalb kann es sich nur um eine Überzeugung handeln. Sie glaubt, was sie sagt. Alles, was sie oben über die nicht vorhandenen Glaubenssätze schreibt, sind von Anfang bis Ende  wiederum nur  Glaubenssätze über Glaubenssätze -  Überzeugungen darüber , wie sehr sie NICHT mehr von sich überzeugt ist. Nichtüberzeugtsein jedoch ist nur eine Antihaltung und kein Loslassen resp. Desidentifizierung. .

Einmal etwas erkannt zu haben, transformiert nicht zwangsläufig. Die Schreiberin ist nach wie vor überzeugt von sich und  zeigt dies gleichzeitig mit ihrer Leugnung. Einmal erkannt und schon ist der Verstand  ÜBERZEUGT davon, dass er nicht mehr an seine Eigenschaften glaubt. Wäre sie sich dieser Erkenntnis wirklich GEWAHR gewesen, müßte ihr Ego nurmehr mausetot sein. 

Dass ein authentischer Selbstausdruck NICHT  auf der Konditionierung des Ichs  basiere, ist auch eine Überzeugung. Solange du glaubst, dass du eine Geschichte hast und ein Leben in diesem Körper, der sich ein Leben mit Mister Right wünscht,  so lange bist du mit Ich bzw. Materie identifiziert. 

Du hast einen starken Glauben an dein fleckenloses Selbstbild, wie sonst kommt es, dass du uns ein ums andere Mal versichern musst,  was für ein kluges, schönes, starkes, intelligentes Superweib  du doch bist. Noch überzeugter kann man von s(ich) bzw. von seinen (guten)  Eigenschaften gar nicht sein!
Erst wenn du dir des todlosen, des unsterbliche Bewusstseins, das du bist,  GEWAHR wirst, hast du alle Überzeugungen losgelassen. Aber solange du es nicht ertragen kannst, anders gesehen zu werden, als du gesehen werden willst, wirds nix mit dem Loslassen deiner Überzeugtheit von Dir und dem Bild, welches du von dir hast. Überzeugungen als "Richtlinie" nennt man übrigens Prinzipien, auch damit bist du immer noch reichlich gesegnet. (BEispiele: "Mir mir nicht!" "Ich lasse mir nichts gefallen"! "Ich bin eine Kämpferin für Gerechtigkeit!")Eine ganze Menge von "Diesem und Jenem"...


(Der KIW-Lehrer meinte zuvor zu dem Thema, dass man "einige wichtige Überzeugungen" über sich fallenlassen muss. EINIGE? - Nein, ALLE! Es gibt keine wichtigen oder weniger wichtigen Überzeugungen. Nichts darfst du für dich behalten. Jede Art von Überzeugung über Ich und die Welt ist UNWAHR.
Auch seine Predigten basieren allesamt auf Glaubenssätzen und Überzeugtsein von der WAhrheit und Richtigkeit des KIW.  Hätte er das realisiert, was der KIW verspricht, dann wäre er sich der Todlosigkeit gewahr. Dann wäre aus einem schnödem Für-wahr-halten ein unsterbliches SEIN geworden. )
Ach ja, Kongruenz ist ein psychologischer Terminus, der ein authentisches Ich/Persönlichkeit kennzeichnet, aus transpersonaler Sicht jedoch ist kongruenter Selbstausdruck absolut obsolet.
Mit solchen Begriffen kann man beim lieben Gott nicht punkten, Dear! äähm, beim "Sohn" schon eher...:-)
Was drückt sich denn im Selbstausdruck aus, wenn nicht das Ich mit seinen diversen Eigenschaften und wechselnden Stimmungen? Das Wahre Selbst drückt sich weder ein noch aus (ausser in der WAHRHEIT) -  jenseits von Selbstausdruck ist nur der Eine Ton, der Eine Geschmack.
Kongruenz ist eine transformative Qualität und bezeichnet das Fliessen mit dem authentischen Ich. Transzendierte Kongruenz wiederum ist das Fliessen mit dem Tao bzw. mit dem Willen Gottes= QUALITÄT! Best of!
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 Nochmal: Zum Vater kommt man nur über den Sohn, sagt Jesus. (Er sagt es übrigens immer noch als deine wahre Innere Stimme.) Das heisst, zum Großen GEIST kommst du nur über die Heilung deiner Person bzw. des Kleinen Geistes (Egomind, Psyche).  Das  Eingehen des "Sohnes" ins Reich Gottes ist das  Aufgehen des Wahren Selbst (Sohn) in der Einheit mit dem großen GEIST ("Vater"). So. So weit so gut.
Dies gilt aber nun in zweierlei Lesart. Einmal auf mich als SUBJEKT bezogen sowie zum zweiten  auch  objektbezogen, d.h. auf die Person eines Anderen. Vorweg gesagt: das bedeutet nicht, dass da eine Absicht wäre, einen anderen zu heilen - es geht mir allein darum, MIR verständlich zu machen, was "Der Andere" - der auf dem Hinweg als Illusion erkannt wurde und sich in der Einheit verdünnisierte/depersonalisierte  -  auf dem involutiven Rückweg für Funktionen für mich hat!

Wie ich schon sagte, ist der Andere im Einheitsbewusstsein als Person nicht einfach verschwunden - auch wenn der Andere als Projektion erkannt ist,  wird weiterhin projeziert. Diese Projektionen dienen aber im Gegensatz zu früher rein SELBSTbezüglich allein der Aufdeckung von WAHRHEIT.
Das ist auch heute noch so mit Menschen. Ob nun in konkreter Begegnung oder in der unsichtbaren Anonymität des Internets.  Am Anfang  ist jemand zunächst ein leeres Blatt für mich, bedeutungslos, dann schreiben sie auf das leere Blatt durch ihren personalen Selbstausdruck und es formt oder enthüllt sich ein Bild der Persönlichkeit.  Es ist  heute nicht anders als früher im BW des Alten Adam. Nur dass dies heute für mich ein bewusster Vorgang ist. Früher hatte ich ein egoisches Interesse an anderen Menschen, heute ist es ein transegoisches "Durchschauen-Wollen", obwohl es weniger ein Wille ist als eine Führung, ein nicht-anders-Können.


(Gerade, als ich schrieb, dass dies heute "für mich ein bewusster Vorgang IST", wird mir bewusst, dass dieses IST fehl am Platz ist, weil es kein feststehendes stagniertes IST ist, sondern der Vorgang ein Werdendes ist. Für einen kurzen Moment wurde ich mir des  Performativen Charakters (wieder) gewahr, wo der Vorgang beschrieben wird und gleichzeitig "ist". Also wo das Beschriebene gleichzeitig das "Vorgehende" ist.  Boah, dabei kommt das Denken ganz schön in die Bredouille, LOL.  Wie das "zusammenklebt", eine Einheit bildet. Wie die Sprache, das Denken das Werdende fixiert und quasi zur Stagnation verdammt.

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Wenn ich von Vater, Sohn und Heiligem Geist rede, dann ist da nichts Frommes oder Numinoses dabei, kein frommes Erbeben mehr, wie es damals war, als ich in Tiefenprozessen die numinosen Schichten erstmals berührte. Heute  ist es  einfach nur ein DURCHSCHAUEN des Mythos, ein dechiffrieren der Bilder des Unbewussten. Auch wenn ich noch oft von Gott spreche, wenn ich die Religion/Spiritualität aus dualistischer Sicht beschreibe zwecks besserer Verständlichkeit, habe ICH als das absolute SUBJEKT, das ICH BIN  Gott jedoch transzendiert, d.h. auch, dass mit der Berührung der Schichten keine Gefühle mehr verbunden - nichts von heilig. Da ist nur nüchternes Erkennen. (Nur mit dem Glauben sind Gefühle verbunden.)

Der Mythos gehört zur Person des Menschen, es sind Bilder . Das Ich durchschauen, heisst auch, den Mythos durchschauen.

Man glaubt wohl allgemein, das Ich werde auf dem evolutionären  Hinweg durchschaut. In meiner ERfahrung wird man auf dem Hinweg zu Gott/Selbst zunächst erstmals ein wirkliches Ich/Individuum, bevor es dann transzendiert wird.  Dabei wird das falsche Ego, die Maske durchschaut und die persönliche Wahrheit aus dem Unbewussten befreit. Die kollektiven "Wahrheiten" bleiben dabei aber noch ziemlich im Dunkeln. Moksha oder die "Auferstehung" markiert den "Umschlag", die vollendete Um- und Rückkehr zur  Quelle allen Lebens, ab hier geht man gleichsam rückwärts den ganzen Lebensweg noch einmal, nur eben BEWUSST. Auf dem evolutionären Weg wird man ein ICH und auf dem involutinären Rückweg bist du es los.
Die kollektiven bzw. archaisch-mythischen Schichten werden in den der Befreiung vorangehenden Tiefenprozessen zwar berührt, aber nicht nüchtern erkennend "durchschaut".

Erst nach der Letztgültigen Befreiung/Moksha sind diese unbewussten Bereiche zugänglich, da die persönlichen Schatten transformiert/integriert sind und nurmehr die Grenzen zum kollektiven Unbewussten durchlässiger werden. Der Zerberus, der Wächter über die Grenzen zum Unbewussten ist mit der Schattenintegration aufgelöst worden und so gibt es auch so etwas wie Tiefenprozesse nicht mehr. Das Bewusstsein hat sich ins Unbegrenzte geweitet, in unbegrenzte  Höhen, Tiefen, Breiten, Längen. Keine Todesängste mehr beim Durchqueren des "Styx" oder des "Jordans" - denn auch die Todesschichten sind aufgelöst.  Es gibt keine "andere Seite" mehr, kein anderes Ufer, kein von-hier-nach-dort-Gehen. Kurz: Es gibt nichts mehr zu erreichen. Da ist nur noch der eine Geschmack, der eine Ton.

Das Kollektive Unbewusste wird über die Erfahrung mit der Person bzw. das erkennende Durchschauen des Ichs erhellt. Wie bei der Evolution ist alles im Werden, d.h. es sind  prozessuale Vorgänge im Bewusstsein. Auf dem postmortalen=involutiven Rückweg
Ziemlich kompliziert zu beschreiben. Derweil ich es aufschreibe, und ganz bei mir bin, macht es total den Sinn, beim Hinterherlesen habe ich mich offenbar verlassen, denn ich begreif rein gar nichts mehr. LOL.

PS: Statt in der Ich-Form zu schreiben,  könnte ich statt dessen auch "Gott" einsetzen, auf dem involutiven Rückweg  sind diese Begriffe  austauschbar bzw. bedeutungslos.  Egal, welchen der Begriffe ich benutze- aus transpersonaler Sicht dient er Gott bzw. mir zur Reinen Lust und  Unterhaltung. Die Trennung ist aus dieser Warte aus WAHRgenommen  nicht sündenfallbasiert, sondern entpuppt sich  als ein Officium Vicecomicum. Jenseits von Gut und Böse ist der Holocaust - als der Inbegriff des Absolut Bösen -  nur ein Teil des  großen Welttheaters, das ICH mir zur REINEN Unterhaltung geschaffen habe. (Ja, verbrennt die Hexe auf dem Scheiterhaufen! lol)
Gewahrsein heisst, mit den Augen Gottes zu sehen. Deshalb muss die getrübte Linse, die dir eine Trennung vorgaukelt, gereinigt werden. Erst dann wirds lustig....LOL (Nein, der Lolosophian ist nicht tot, er hat sich nur eine Treppe höher gewissermasssen depersonalisiert, er ist nurmehr ein Mythos, den ICH  jederzeit wieder lebendig werden lassen kann. Boah - dat is vielleich 'en Ding, ich erzähl mir da Geschichten, was?!... LOLOLOL - da lacht das Kind.  Gottes neuer  Nickname: The Storyteller
Gelollt wird übrigens nur bis zum 6. Himmel, dann ist SENSE. Genau! LOL.

Der evolutionäre Hinweg ist beschreibbar, der involutive Rückweg nicht bzw. nur annähernd .Alles was geschieht, wird auf dem Rückweg als paradox oder performativ erkannt. Die Aussenwelt  existiert hier insofern nicht mehr, als das Geschehen nicht mehr "da draussen" stattfindet, sondern  im  "eigenen" Bewusstsein verortet ist. Bislang sprach ich immer von der Umstülpung des Universums nach innen, jetzt  - wo es weder ein Inneres noch ein Äusseres gibt - finde ich es adäquater, nicht weiter vom Inneren, sondern vom Bewusstsein zu sprechen. KUrz und bündig: Alles, was erscheint, erscheint in meinem  Bewusstsein. Wobei ich auf das besitzanzeigende Fürwort lieber verzichten würde. Dennoch...LOL

In diesem Sinne ist es nun auch für mich zutreffend, von "Erscheinungen" zu sprechen.  Was erscheint, hat nur die Plattform gewechselt. Ich glaube es nicht (nur), sondern ich bin mir gerade JETZT bewusst/geWAHR, dass alles im Bewusstsein erscheint.  In diesem BEWUSSTEN Sein und Sinn ist das Äussere und das Innere nur ein SCHEINbares.

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Um das noch mal klarzumachen,was ich unter Erscheinungen verstehe. wenn dir die Dinge im Bewusstsein erscheinen, rührt sich bei dir nichts. Also Wut kann ich noch immer nicht als "Erscheinung" durchgehen lassen...sorry :-D
Seit der glorreichen Auferstehung sind mir die äusseren Dinge bedeutungslos. Wo vordem das aussenorientierte Ego der Bedeutungsgeber war, ist es nun das Selbst, welches den Dingen von innen heraus ihre Bedeutung gibt. Anders gesagt,
Wut oder Freude kann nicht im Bewusstsein erscheinen, da das Bewusstsein ein gereinigtes ist und egoischen GEfühle nicht mehr WAHRnimmt.


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Camouflage: Voll im Trend ist die "feministisch camouflierte Menschenfeindlichkeit gefühlloser Heulsusen, die jede Kritik, die sie als Subjekte anspricht, als Victim Blaming von sich weisen"(Thomas Maul)
Jeder Ismus tut nur noch so als ob... Im Trend auch der spirituell camouflierte Geist der Postmoderne.... Maskeraden.


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Professor Peter Sloterdijk
mit einem Hirn so cool & bright
ist stets mir Grund zur Heiterkeit...
la la la

Freitag, 16. März 2018

Ich-Dekonstruktion oder die Perverse Hingabe an den Aggressor

Aktuell zum Tage


Sie verteufelt und idealisiert. So sieht sie in dem Umfeld von Mister  nur ein absolut  Böses und stellt dem gegenüber die absolut guten Foren, in denen die Aufdeckung/Schattenarbeit auf korrrekte und nicht verletzende Weise durchgeführt wird, Foren, in denen es nur reife Erwachsene gibt, (die ihr nirgendwo "hineinscheissen") und nur befreite Kinder, die unbekümmert "die Sau rauslassen".
Mister. hingegen beharrt weiterhin standhaft auf seiner Weigerung, sie persönlich im Chat zu kontaktieren.

Was für eine wunderbare Chance in dieser nicht stattfindenen "Begegnung" doch für die Protagonistin liegt! Sie gibt nicht auf, sie bettelt, sie fleht, dann scheint wieder ein wenig Hoffnung in ihr aufzuglimmen, dann resigniert sie wieder usf. - eine Achterbahn der Gefühle...
In diesem Kontext erinnere ich mich einmal mehr an die Kultklinik Grönenbach, wo man  mich Anno 1997/98  in einer glanzvollen Broschüre  mit dem Angebot einer transpersonalen Persönlichkeits-Dekonstruktion mit anschliessendem Wiederaufbau köderte. Nichts weniger als Tod und Auferstehung! Und alle meine Lieblinge standen dort als meine Geburtshelfer: Erich Fromm, A. Maslow - die gesamte Elite der humanistischen Psychologie würden Pate stehen an der Wiege meiner Wiedergeburt, hoia, thats it! dachte ich, schrieb meiner Krankenkasse einen begeisterten Dankesbrief für diese Ermöglichung meines dringlichsten Lebenstraumes  - HAH! und dann begann es schon mit dem Sterben: Erst bekam ich lange Zeit keinen Vorsprechungstermin, danach sollte ich noch mindestens ein Jahr lang warten, bis ich einen Platz bekam.  In der Zeit stünde ich in ständigem schriftlichen Kontakt mit einem Theapeuten.
(Wenn man bedenkt, dass ich seit 1992  unter beginnenden Lähmungen der Beinen und einem starken Schmerzsyndrom litt, dann kann man sich meine Verzweiflung vorstellen! .)
Na ja, und aus der Verzweiflung erwuchs eine unheimliche Wut auf "meinen Therapeuten".
Jeder der Therapie macht, weiss, dass die schon im Vorfeld anfängt, wenn man darauf wartet: in Gedanken bespricht man die Dinge nicht mehr mit sich selbst, sondern richtet sie auf den Therapeuten, man projeziert natürlich alles Gute in den hinein. Hier hatte ich sogar die Möglichkeit, ihm bzw. ihr  direkt zu schreiben, statt mein Elend nur meinem Tagebuch anzuvertrauen.   
Ich schrieb ihr unzählige lange Briefe, bettelte, flehte, wütete, weinte - und  obwohl ich sie beim Vorstellungsgespräch als äusserst unterkühlt erlebte, habe ich mich ihr total geöffnet.   Ich glaube, es war nur zweimal, dass ich eine ebenso unterkühlte Antwort von ihr bekam: mein körperlicher Zustand, meine Verzweiflung und meine diesbezüglichen Klagen schienen  sie  in keinster Weise zu beeindrucken. Die Therapeutin (Frau X) ging überhaupt nicht auf das ein, was ich schrieb, ich bekam immer nur die selben dürren gleichlautenden Textbausteine, Fragen, ob ich meine Verpflichtungen einhalte und nichts trinke und rauche - die Frau liess mich am ausgestreckten Arm verhungern! Ja - und das Spiel kannte ich ja nun schon aus meiner Kindheit...sie war wie meine Mutter! (Das habe ich aber damals noch nicht so klar erkannt.)
Hier im Vorfeld fing eine erneute  Re-Traumatisierung an, die versprochene "Persönlichkeitszerstörung", wie es in der Broschüre hiess.  (Ich hatte erst 1989 eine Re-Traumatisierung durch eine mißlungene Versöhnung mit meiner Mutter erlebt und Jahre gebraucht, bis ich mich davon erholte, hier wiederholte sich dasselbe Muster an bzw. in der Gestalt der Therapeutin).
Ich erfuhr später, das diese Behandlung Methode  hatte, dass es dazu dienen sollte, die Patienten im Vorfeld weichzukochen, sie zu prä-parieren, sie bereit zu  machen für den großen Eingriff.  Unglaublich, welch kranke und teuflische Menschenverachtung hinter diesem Pseudohumanismus steckt. Der Teufel ist ein Macher. Teuflisch ist, wenn man etwas zu MACHEN angeht, was nur von SELBST geschehen kann. Eine Persönlichkeitszerstörung  plan- und zielbewusst mit psychologischer Methodik anzupeilen, um einen "Wiederaufbau" zu initiieren beruht auf der idealistischen Fehleinschätzung, einen Neuen Menschen MACHEN zu können. Was dabei herauskommt, ist Frankenstein, Homunkulus
In Grönenbach wurde nur kaputtgemacht, die Patienten wurden in den "Wiederaufbau"  - in die weitere Therapie - entlassen. Nein, nicht alle, die "braven Kinder", die sich der ständigen Gängelei und Bevormundung durch das Wohlmeinende Personal nicht widersetzten, nichts reflektieren, kritisierten, bekamen eine Menge Bestätigung und nicht selten sogar richtige Liebesbekundungen durch die Therapeuten.


Die Therapeuten waren wie die Götter: Wie im Kloster  wurde von den Klienten erwartet, dass sie ihren Eigenwillen abgaben. Hingabe an das, was ist, hiess hier, Hingabe an den Willen des Therapeuten und des weiteren Hingabe an das Kollektiv. Das Individuum wurde systematisch dekonstruiert, um sich in die Gemeinschaft einzufügen. Die Gemeinschaftsveranstaltungen (Vollversammelungen)  ähnelten in manchem öffentlichen Hinrichtungen, wenn man mutmasslich gegen die Regeln verstoßen hatte, ein Verdacht reichte da schon aus - das Denunziantentum der Braven Kinder (Gutmenschen) blühte... Wer nicht spurte, hatte die Konsequenzen zu tragen, da wurde man bestraft wie weiland zu Hause vom "Bösen Vatter" oder der "Bösen Mutter": Geh auf dein Zimmer und denke darüber nach...." usw.  Diese Ähnlichkeiten/Assoziationen durfte man aber nicht laut thematisieren, weil es dann wieder Strafe gab, zumindest einen strafenden Blick... oder  gar der Vorwurf der Projektion. Dass man mit so was hätte auch psychologisch gut arbeiten können, kam ihnen nicht in den Sinn.

Jedem war es  ausdrücklich gestattet, sich in alles einzumischen, jedes Gespräch unter 4 Augen durfte ohne weiteres "gestört" werden, weil es sowas wie "Störungen" gar nicht gab und geben durfte unter freien Kindern und reifen Erwachsenen. (Die Tatsache, dass sich auf der Patientenebene mehr  Neurosen und Psychosen tummelten als reife Erwachsene und befreite Kinder,  wurde geflissentlich übersehen. So manches dieser gehätschelten "Kinder" wurden dann auch wie erwartet  recht schnell frech und anspruchsvoll. Sie hatten ja AUFTRAG! Die eigene gute Erziehung, die einen höflich fragen liess, zu fragen, ob man sich am Gespräch beteiligen dürfe,wurde zur Peinlichkeit. Gute Erziehung war ein Korsett, welches dekonstruiert gehört

Es wurde von vielen Menschen etwas verlangt, - ein Ideales -  was es eigentlich noch zu erringen galt. Auf der anderen Seite wurde man aber von den Therapeuten doch wieder wie ein verantwortungsloses Kind behandelt. Die Patienten sollten sich z.B. gegenseitig wie gute Eltern beeltern, dazu sollten eben auch die Hinweise auf Regelverletzungen dienen, was man als Patient aber keineswegs als Denunziation, sondern als freundliches und vorbildhaftes Elternverhalten verstehen sollte. Was man wohl nicht berücksichtig dabei: Es WIRD aber dort zur Denunziation, wo der Zwang herrscht, sich bemutternd oder  bevaternd zu  verhalten, ohne das eine wirkliche Basis für das Gute-Eltern-Imago stabilisert ist! War man doch aufgefordert oder fühlte sich gezwungen, andere auf ihre Regelverstöße "freundlich" hinzuweisen, gleichzeitig aber damit zu drohen, es  beim nächsten Erwischen der Leitung sagen zu müssen. So war die Anordnung von oben und so sollte es gemacht werden.

Das WIR wurde höher gewertet, als das Individuum. Hierin liegt jede ideologische Verirrung und Fanatisierung!
Wer sich gegen die ozeanische Verschmelzung mit dem Kollektiv bewusst oder unbewusst wehrte, wurde als therapieunfähig gebrandmarkt oder vom Kollektiv niedergemacht. Wer brav und folgsam war, wurde gelobt, wer böse war, wurde gemaßregelt. Natürlich niemals laut und ordinär, sondern immer lieb, nett und samtpfötig. Die Therapeuten gaben die Vorbilder für das Feedback, was man anbringen wollte und fast alle imitierten es. Da war nichts Spontanes , es waren Inszenierungen. Ich kam mir vor wie eine Maus in der Falle. Stockholm-Syndrom.

Was die Kliniktherapeuten methodisch kaputtgemacht hatten, durften niedergelassene  Therapeuten wieder reparieren. Zuarbeit? Wenn so etwas mit etwas mehr System und in größerem Stil betrieben wird, dann kriegt man einen therapeutischen Nanny-Staat, bei dem die Therapeuten  nie arbeitslos werden können. Die Klinik Grönenbach hatte ein pseudospirituelles Gerüchle. Der Leiter soll bei Osho in Poona gewesen sein.
Ich weiss nicht, ob es in der Klinik Heiligenfeld besser ist. Die ist ja auf spirituelle Fallen und Unfälle spezialisiert. Die Klinik Grönenbach hatte nur unterschwellige spirituelle Bezüge. Die Therapeuten waren alle auf das Borderline-Syndrom fixiert und konditioniert. .

Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer: Die Therapeuten waren von Haus aus konzeptionell  borderline-fixiert und so bewiesen/diagnostizierten  sie auch in der Mehrheit bei sämtlichen Patienten vorlieblich ein Borderline-Syndrom. Wer Mut hatte, durfte das sogar bei sich selbst diagnostizieren. Im Gemeinschaftsraum lagen Testblätter herum: Bin ich ein Borderliner? Spätestens bei Ende der Therapiezeit war man nicht selten einer, dank der viralen Verbreitung und Übertragung  durch die Wohlmeinenden Samtpfotenterroristen!

Der "Eiertanz" auf der Patienten-Ebene rührte vermutlich daher, dass man von morgens bis abends aufpassen musste, nicht in eine der vielen Double-Bind-Fallen zu tappen, die überall ausgelegt waren. Hngabe an das Kollektiv bzw. die Anordnungen hiess letztendlich: sich der Identifikation mit dem Aggressor hinzugeben!
Ich habe in  meinem Leben schon einige Verrücktmacher-Szenarien angetroffen, aber was in Grönenbach geschah, übertraf ALLES  - auch deshalb, weil es grundsätzliches Vertrauen zerstörte in einen Berufszweig, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu helfen...weil das Böse hier von den vermeintlich Guten, den BESTEN, der "Elite" der Gesellschaft kam.
 Es hat Jahre gedauert, bis ich erkannte, dass es die Therapeuten waren, die krank waren und jene Patienten, die sich dagegen wehrten, noch gesunde Anteile hatte, die sich nicht so leicht  wegtherapieren liessen.

In Grönenbach wurde für mich schon der Geist der Zeit ruchbar, hmmm,  erst heute, JETZT sehe ich, wie sich dort  schon der kranke narzisstische Geist der Zeit abzeichnet, der heute eine ganze Gesellschaft in seinen Krallen hat.  Dieser Geist wurde mir nun durch mein Einlassen auf Politik und Zeitgeschehen wirklich BEWUSST, vorher hatte ich ja zeit meines Lebens nur tief und fest geschlafen bzw. frönte ich jahrzehntelang meinen argonautischen "Tiefseebohrungen."

Zu verschiedenen Anlässen komme ich immer wieder zurück auf diese Zeit und ich erkenne die Parallelen und  Dinge, die mir bislang unbewusst waren, fügen sich zusammen. Dieses Mal war der Anlass meine Einlassung auf die merkwürdige Beziehung von Mrs. Y zu Mr. X., der sie ebenfalls am ausgestreckten Arm verhungern läßt.
Dasselbe System, dieselbe Ideologie: Wie man in Grönenbach ständig wie auf Eiern lief, so läuft es sich heute auf der gesellschaftlichen Ebene für den, der noch seinen klaren Verstand behalten will, die Kollektivierung auf Kosten des Individuum, das Schwarz-Weiss-Denken, die willkürlichen bösartigen Definitionen von "rechts", "Nazi", die Konservativen als rechtsextreme Sündenböcke für die Linkscamouflierten.  Die Zensur alleroten...Das  Netzwerkdurchsetzungsgesetz, hier wie dorten weiss man nicht mehr, was gut und was böse ist. Alles verkehrte und verkehrt  sich in sein Gegenteil...

Ich hatte in meinem Arbeitsleben 4 Kuren. Schon damals gab es kaum noch normale Kurhäuser ohne psychologische Betreuung, Gruppentherapie.  Die ersten drei verliefen gut, ich erholte mich und konnte wieder arbeiten. Die Klinik Grönenbach ist in meiner Erfahrung die erste  staatlich anerkannte pseudospirituelle Gemeinschaft, die mit Methode und System den neuen Regeln einer Neuen Weltordnung folgt und  Ich-Dekonstruktion zum Klinikkonzept machte. Die massenhaften Re-Traumatisierungen in prärationale Regression, die dabei hervorgerufen wurden, wurden nicht als solche gesehen und aufgefangen, sondern wurde in kürzester Zeit durch autoritär verordnete Offenheit und Nähe  ein künstliches Gemeinschaftsgefühl hergestellt, dem man nicht mehr entrinnen konnte.  Jede Art des Rückzugs schien ein Verstoß gegenden den Gemeinschaftskodex. 
Ich habe 7 Jahre gebraucht, um mich von dem Trauma zu heilen. Von Therapeuten war ich ebenfalls für alle Zeiten geheilt.Ein Therapeutin hatte mir beim Abschied ja versprochen, dass ich "ganz andere Menschen" kennenlerne würde, wenn ich den Aufenthalt erst verarbeitet hätte, bessere Menschen, Menschen die zu mir passten. Dabei hatte sie keine Ahnung, mit welchen Menschen ich mich bislang umgab. Tatsächlich geschah genau das Gegenteil: Ich war so durch den Wind, dass ich mich auf gefährliche Dinge mit pathologischen Narzissten und anderen  gefährlich-kranken Menschen einliess. (Von meinem ImmernochEhemann liess ich mich quasi widerstandslos in Geiselhaft nehmen.) Auf diese Weise tappte ich blind von einem Desaster ins andere...zog wieder ruhelos von Stadt zu Stadt, bis ich nach einem langen Exodus endlich in Hessisch-Hintertupfingen meine Ewige Ruhe fand.
  So auf mich selbst zurückgeworfen befreite ich mich langsam von dem "Geschirr",  kam  wieder in MEINE Spur und  lernte,  wieder mit eigenen Augen zu sehen, statt mit den Augen des internalisierten Aggressors und kam 14 Jahre nach Grönenbach  zur letztgültigen Befreiung. (7 Jahre Traumaverarbeitung und 7 Jahre transpersonale Tiefenprozesse, dass das so voneinander getrennt war, bezweifle ich allerdings).
Heute erkenne ich mehr  und mehr wie sich das Indvidiuelle - das, was ich erlebt habe - auf der kollektiven Ebene im größeren Maßstab wiederholt - Ontogenese ist Stammesgenese. Wie unten so oben. Wie im Mikrokosmos so im Makrokosmos....................................................


.Wenn ich Miss Y.s Ansprachen an Mr. X. folge, habe ich keine Ahnung, was da vorgeht, es irritiert. Und weil ich versuche,  beide Seiten zu einem Bild zu vereinen,  steh ich einmal auf ihrer Seite, und dann wieder auf der Seite des " mobbenden, stalkenden Umfelds", welches nur als ein solches für Mrx. Y. (und ihre Leser)in Erscheinung tritt, derweil man sonst nichts hat,  weil alle konkreten Anhaltspunkte fehlen.  (Ich bin dadurch gezwungen, zu projezieren, was mir jedoch bewusst ist,  dient mir das Projezieren doch heute zur Erhellung, wo es früher der  Verdrängung des Unbewussten diente.)
Die Frage, die sich hier für die Protagonistin stellt, ist die, ob es  die guten, gesunden  Anteile sind oder die dunklen kranken  Anteile sind, die bei ihr in der Beziehung zu Mr. X. und dem Bösen Umfeld in Aktion treten. Weiss Miss Y. was gut und böse ist? Richtet sich ihre Abwehr gegen das Gute oder das Böse?  Erwägt sie die Möglichkeit, dass das "Umfeld"/Forum, das sie für böse hält,  ja doch auch ein gutes sein könnte, wenn ihre Abwehr nicht so gut funktionierte. (So denkt ein Therapeut, hier  fragt es sich aber in ZEiten Allgemeiner Verunsicherung: ,  auf welcher Seite steht er? Auf der Seite des Guten oder des Bösen? Der Engel konnte ja ein Teufel sein... Fakt ist:  was  das falsche neurotische Ego (im Gegensatz zum authentischen gesunden Ich)  für  teuflisch hält, ist in jedem Fall ein Engel.

Wer ist also der Kranke - Mr. X und sein Umfeld oder Miss Y.?  Es könnte sein, dass das Umfeld des Mr. X ein ähnlich destruktives und "schwarzmagisches"  ist, wie ich es von der  Klinik Grönenbach schilderte. Es könnte möglich sein, dass das "Wir", von dem sie häufig schreibt, eine ähnliche Hingabe von ihr fordert, eine Hingabe, die ihre gesunden Anteile verweigern. 
Es könnte aber auch umgekehrt sein: Das Umfeld ist ein relativ gesundes und Miss Y. projeziert ihre eigenen "dämonischen" Anteile auf das "böse Umfeld". Da sie erfahrungsgemäß sehr dazu neigt, zwischen den Zeilen negative Bezüge zu sich herzustellen und  es i.d. R. nicht viel braucht, , bis sie sich gemobbt, gestalkt und angeschissen fühlt, würde ich IHR die Schattenarbeit dringlichst ans Herz legen, damit ihr bewusst wird, welches Kindheitsdrama sie unbewusst mit Mr. X.  re-animiert. 

Von Mister liegen mir keine Infos vor,  - ausser dass er als schwach, weil WIR-hörig von Miss Y.  geschildert wird - er scheint  mir wie das Phantom der Oper in einem dunklen Kellerloch zu verstecken, wo nichts von ihm nach draussen dringt..ausser dass sie ihn  "phantastisch" findet, ist er ein Mann ohne Eigenschaften.

Wenn es ihn überhaupt gibt, dann liegt hier eine hübsche beidseitige Verstrickung vor. Schuldlos daran ist keiner. Dazu noch ein Wort: Wo man verstrickt oder pathologisch-symbiotisch miteinander verbandelt ist, kann man sich gegenseitig nicht bei der spirituellen Bewusstseinsarbeit helfen! Da muss erst mal ein Haufen Dreck weggeräumt werden... Schattenarbeit sollte man in kranken Beziehung aber nur allein machen, niemals mit dem Partner. (Zur Zeit sieht die Faktenlage eher so aus, als ob man sich gegenseitig der Dämonie verdächtigt.)

*****

Fundstück:

"Sie wollte Liebe; ich gab ihr einen gefährlichen Verstand,
sie wollte dass ich bleibe und ich stahl ihr den Raum."
Ah, eine Lebensäusserung von Mr. X.?! Tatsächlich?
Hmmm.... Einer schönen Frau , die sich gleichermaßen einer hohen Intelligenz bewusst ist, mit einem Verstand zu konfrontieren, der den ihren übersteigt  ist ein absolutes No Go. Und ja,  wie der Protagonistin der Unendlichen Geschichte nimmt ziemlich viel Raum ein, wenn man bei ihr "bleibt". Wenn man "ihr" Forum als einen Selbstausdruck betrachtet, macht das durchaus Sinn.  Sie ist der Mittelpunkt des Foren-Universums, die Sonne, um die sich die (User-) Trabanten drehen.
Ja, in diesem Verslein ist eine Menge persönliche Wahrheit versteckt.... Sie will Liebe und man gibt ihr Steine statt Brot... Wenn sie sich dieses Bedürfnisses doch  nur bewusst wäre! Frau, du bist auf ein Idealbild von dir selbst fixiert: ein Mensch kann enfach nicht einseitig ein sich in  Liebe Verströmender sein, ohne etwas zurück zu erwarten! Jedenfalls nicht solange du noch so bedürftig nach Liebe bist. Bedürftigkeit ist nichts Böses oder Schlechtes oder unspirituelles. Sich die Bedürftigkeiten einzugestehen ist die Eintrittskarte in den Himmel der bedingungslosen Liebe.
Hm...Oder ist es er, Mr. X., der dich auf deine bedingungslose Liebe ihm gegenüber festlegen will, ohn dass du je etwas zurückerwarten darfst? Ist er so ein Idealist, der von anderen erwartet, was er selbst nicht geben kann?
Oder treffen sich da ganz ähnlich geartete Geister?


OK, ich sage  nicht,  hör auf damit auf,  dem Objekt deiner Begierde zu schreiben, ich sage: Mach weiter, aber fang endlich damit an, zu dir zu kommen und bei DIR zu bleiben. Es wird kotzlangweilig, immer dieselben Textbausteine in immer dieselbe Richtung fliegen zu sehen. Ich brenne förmlich daruf, Deine Anteile an der Story kennen zu lernen,  damit die Geschichte so richtig rund wird. Schön wäre es auch, wenn man weiterhin konkrete Lautgebungen von Mister erhalten könnte.

Was mich angeht: Ich involviere daran, deshalb werde ich, -  Oh du satanischer Konjunktiv, steh mir bei!! -  so gut es geht und Gott es will, weiter kommentieren, weil mein Einlassen auf dich bzw. auf den  "Strange Case of Mister X. and MissY." MICH MIR SELBST näherbringt. Dir bringt es mich im gleichen Maße natürlich auch näher, aber das ist wie üblich ein performatives Nebenprodukt :-D
By the way:  Fast alle meine Tagebuchnotizen/Blogposts sind im Grunde Antworten auf irgendwelche anonyme Texten, die irgendjemand in irgendeinem öffentlichen Forum geschrieben hat, auch wenn das nicht explizit gesagt wird. Da gibts kein Copyright, was mich daran hindern könnte, solange ich keine Klarnamen nenne. Dass ich in "deinem" Forum letztlich gar nicht mehr schreiben will, hast du deinen blöden Löschaktionen zu verdanken  Und noch ein Tip: Wenn du als Person  nicht angesprochen werden willst, dann höre damit auf, dich als solche zu inszenieren.

Wenn du Lust hast, mir zu antworten, dann kannst du ja einen zweiten "Blog zum Off" eröffnen, why not, interessantes Experiment! :-D

PS: Involvieren: Neues Wort. Gegenpol zu Evolution. Involvieren heisst SUBJEKTbezogen: Ich lasse mich auf die Welt und die Menschen ein. Objektbezogen bedeutet es: Gott steigt hernieder und läßt sich auf den Menschen/Menschheit ein. Yippppiiiiiiieeeee!


-Aktuell aus meinem Tagebuch vom 16,03.2018-