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Mittwoch, 31. Januar 2018

Postmortale Kontemplationen über SOWOHL dieses ALS AUCH jenes....


 Die "Bittere Pille" musst du schlucken: Es gibt keine gesonderte Liebe mehr für das befreite transegoische Bewusstsein. Es ist nicht mehr möglich,  seinen Partner - Mann, Frau,  seine Kinder  mehr zu lieben als andere Menschen.  Das wollen diejenigen spirit. Sucher aber nicht annehmen, weil ihnen ihre besonderen Bindungen an besondere Menschen wichtiger sind als die Realisierung ihrer Wahren Natur/Gott.  Es gibt auch keine gesonderte Freundschaft, weil Freundschaft per se einen Besonderheitsstatus und von anderen Menschen absondert hat. Es zeugt von Unwissenheit, wenn sog. spirit. Lehrer für das transegoische Sein ohne Einschränkungen dieselben Termini benutzen wie für das egoische Dasein.

In dem Zusammenhang fällt mir  Mrs. Y.s  Versuch ein, in der Öffentlichkeit die Intimität einer ganz besonderen, weil virtuellen  Zweierbeziehung zu simulieren, die von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, weil dazu nämlich zwei gehören. Frau Y.  kann nicht davon ab- und loslassen, mit den immerselben unfruchtbaren Mitteln und Worten in "ihrem" Forum seit Monaten um ein virtuelles Phantom zu kämpfen, das sich weigert, sich ihr zuliebe zu materialisieren.  Hierbei geht es nicht um das Thema Spiritualität, eher um Psychologie, denn was geboten wird, ist eine Beziehungskiste, eine neurotische Verstrickung in ein faszinöses saft- und kraftloses Psycho-Spiel: Man kommuniziert miteinander nicht über PN, sondern setzt seine Häufchen in ein öffentliches Forum in der Hoffnung und Erwartung, dass der andere es liest. Man  simuliert eine geschlossene Privatsphäre, macht einfach einen (öffentlich einsehbaren) Thread auf und deutet dies dann um in einen Blog zum Off, wobei man sich jegliche Einmischung der anderen Mitglieder verbietet.  Das kann man aber auch nur deshalb machen, derweil man quasi am Schalthebel der Macht sitzt, z.B. wenn man selbst die Betreiberin und einzige Moderation ist und von daher eine Brüskierung der anderen Mitglieder ohne Rücksprache in kauf nehmen kann - derweil man mit dem Mißbrauch des Forums zu privaten Zwecken deutlich zeigt, dass kein Interesse mehr -  weder an den Mitgliedern noch an der Aufrechterhaltung des Forums  - besteht. Wobei die Mißachtung noch deutlicher wird, wenn von den Usern zudem verlangt wird,  nicht zu lesen, was ihre Augen sehen und deren Kommentare gelöscht werden, wenn sie sich kritisch und nicht in lobenswerter Weise über die Inszenierungen der Mrs.Y.  äussern. Das wäre alles weniger erwähnenswert, wenn sich die Ansprachen nicht nur an Mr. X, sondern zuweilen eben auch explizit an die "Leser" richtete. Das Lesen ist kein Genuss: Einerseits tut sie alles, um nicht verstanden zu werden, (u.a. viel zu viele "man's",)andererseits klagt sie darüber, dass sie  nicht verstanden wird.  Einerseits klagt sie über das Verhalten anderer, andererseits legt sie zur gleichen Zeit dasselbe Verhalten an den Tag, über das sie sich bei anderen beklagt. Bemerkenswert ist auch der große Unterschied zwischen dem unbeholfenen Ausdruck im persönlichen Umgang und dem ausgefeilten Stil, wenn es um Spiritualität geht. Wenn in ihren "Ansprachen" echte Gefühle in der Ich-Form zum Ausdruck gebracht würden, statt immer nur dieselben Klagen im unpersönlichen "man", dann könnte man das u.U. sogar für ein kreatives Stück echte Schattenarbeit  halten...


Es fällt immer wieder auf, dass die Allermeisten auf dem spirituellen Marktplatz ihr spirituelles Ego pflegen bzw. lassen sie sich von ihrem spirituell-korrekten Über-Ich leiten. Für mich steht fest: Wer wirklich ernst macht und sich auf seine Tiefenprozesse voll einläßt, der hat eine viel zu große Scheu, damit unter die Menschen, geschweige denn damit auf den Marktplatz hausieren zu gehen. Da sind so große Todesängste davor, "Ich SELBST zu sein" zu überwinden und die "Wahre Natur" den Menschen zu zeigen, dass der Alte Adam so schnell die Kontrolle nicht aufgeben wird, wie man sich das so leichthin vorstellt unter den Pop-Spiritanten und -onkelz. Sobald du das Gefühl hast, schwanger mit dir Selbst zu gehen, beginnen schon die"Herodesängste"- die Angst des inneren Kindes vor seinen "Mördern"... du wirst zeitweise so verletzlich, dass du den normalen Sprachverkehr nicht aushalten kannst, weil er zu grob ist, alles alltäglich Gewohnte trifft auf den innersten empfindlichsten Nerv...

Weder vor noch nach der Geburt seines Wahren Ichs ist jemand "bevollmächtigt",  an die Öffentlichkeit gehen. Erst mt dem Ego-Tod und der "Auferstehung" des Wahren SELBST hat er die Eigen- bzw. VOLLMACHT, "wahr zu sprechen",  zunächst muss er ein bisschen (Elefanten-)Fleisch ansetzen, bevor er den Vögeln predigt.  Man ist sich dessen vollkommen bewusst, wenn der "Phönix aus der Asche" des läuternden Feuers gestiegen ist. Jetzt bist du bzw. deine Wahre Natur  bereit für die Welt...

Bemerkenswert ist auch immer wieder meine Erfahrung, dass die Leute mit den schönsten spirituellen "Gesichtern", die am schönsten ÜBER  Spiritualität schwätzen,  sich als die verbissensten  Kontrollfreaks erweisen, wenn es darum geht, ihr spirituelles Konzept zu verteidigen;  darin erweist sich dann, dass niemand von den Schönschwätzern je die Kontrolle abgegeben hat.

Gestern nun lief mir ein Link in den Fokus, der mir ein wenig Aufschluss darüber gegeben hat, was auf dem spirituellen Marktplatz so schief läuft, warum ich immer wieder auf scheinbar weisheitstriefende "Hochspirituelle" treffe, die den spirituellen Kuchen essen und behalten wollen. Ja, warum viele von ihnen so  lustig, fröhlich, daseinstrunken und existenzbesoffen "nichts mehr zu tun" haben, als an dem Punkt zu verweilen, an dem sie sich befinden. Warum man auf große Widerstände stößt bei jenen, die sich weigern, über ihren existentiellen Tellerrand zu gucken und den Abgrund dahinter zumindest ahnungsvoll zur Kenntnis zu nehmen...

http://wilfried-ehrmann.blogspot.de/2017/06/postmoderne-spiritualitat.html

Die Antwort auf meine Fragen lieferte mir der Begriff der "Postmodernen Spiritualität" und ein Hinweis auf "Die Sowohl-Als auch-Falle", die mir im Ansatz schon behilflich dabei waren, die Zerrissen- und Gespaltenheit vieler Sucher zu verstehen.  Ich habe nicht mehr als diese zwei Begriffe und fülle sie mit eigenen Definitionen, möglicherweise decken sie sich mit denen der Dorothè Sölle, die es wohl war, die als erste diese Falle thematisierte. Ich habe keine Ahnung von der Postmoderne, weiss nicht, was diesen Zeitgeist ausmacht, aber ich bin dabei es herauszufinden. Von innen heraus, das bedeutet, ich beziehe mein Wissen nicht über Medien sondern unmittelbar aus mir selbst, denn  Ontogenese ist Cosmogenese! (Nachdem ich mit der Glorreichen Auferstehung den Quantensprung machte von der Phylogenese zur Cosmogenese, erlaube ich mir diese Erweiterung meines Horizonts... keine Ahnung, ob es diesen Begriff schon gibt, mal goockeln.... Ja, tatsächlich:
http://www.integralesforum.org/fileadmin/user_upload/STARTER_KIT/Inhaltliches/Texte/DE/verschiedene_Texte/Vier%20Linien%20von%20Evolution%20und%20Involution.pdf

Oh Mann, sogar vom Integralen Forum, na gut, ich lese es später, nachdem ich die Geschichte selbst erfunden habe, LOL).

Zurück zur postmodernen Spiritualität, die m. E. besagt, man könne gleichzeitig Das Da-Sein und das So-Sein der Dinge geniessen. Wobei die Falle darin besteht, dass der Sucher mit der Existenz, dem Da-Sein identifiziert ist und an die So-Heit der Dinge nur geglaubt werden.
Mrs. Y. ist für mich der Prototyp eines solcherart irrgeleiteten Suchers. Darauf angesprochen, dass zwei Menschen nicht spirituell miteinander wachsen können, da "wachsen" im Grunde "sterben" bedeutet... oder dass das transegoische Bewusstsein keine besonderen Beziehungen duldet, rechtfertigt sie ihre eigenen Bedürfnisse nach einer besonderen Liebesbeziehung damit, dass selbst anerkannte erwachte und erleuchtete Lehrer Beziehungen pflegen und  miteinander wachsen. Und ja, tatsächlich finden sich bekannte Paare, die das von sich behaupten...(ist auch OK, solange sie nicht behaupten, dass sie miteinander gestorben sind.)  Ich behaupte das Gegenteil: Miteinander "wachsen" kann man nur bis zur Erfahrung der Existenz, weiter nicht. Die Existenz-Spiritualität ist weiblich und aufs Dasein in der Welt bezogen. Frau Welt - ein anderer poetischer Name für die Göttin.  Um zum Bewusstsein des Nichtwissens oder des So-Seins zu gelangen, muss die Identifizierung mit der Existenz (Körper, Materie)  aufgegeben werden. Es nicht nicht möglich,  miteinander durchs Feuer der Letztgültigen Läuterung zu gehen - und dieses Feuer existiert, nur passen da keine zwei  hinein! 

So eine Beziehung ist sehr gefährdet, da sie immer wieder Rückzüge in die Innerlichkeit der Tiefenprozesse erfordert. Das sind immer totale Abschiede, weil es immer ums Sterben geht, was man aber nicht WISSEN kann. Es gibt keine Rückfahrkarte, wenn man die Kontrolle abgibt und sich fallenlässt. Das funzt so nicht: Ach Schatz, ich bin dann mal für ein paar Wochen weg, um ein paar Anteile sterben zu lassen. Nein, es ist jedes Mal so, als ob de fakto gestorben werden muss. Bei jedem Eintritt in den "Vorhof des Tempels"  wird die GANZE Person gefordert, sich hinzugeben, nicht nur "Anteile", denn sie hat kein Wissen und keine Kontrolle darüber. Ja, das Sterben wird von mal zu mal leichter, weil Achtsamkeit und Hingabe sich langsam permastabilisieren und der Widerstand gegen die Hingabe immer schwächer wird und die Grenze zwischen Unbewusstem und Bewussten durch Schattenintegration von mal zu mal poröser  geworden ist und sich langsam ganz auflöst.  Am Ende ist dann kein Unterschied mehr zwischen Unbewusstem und Bewusstem, Leben und Tod.... was bleibt ist  GLEICHMUT. Der "Eine Geschmack", wie es im Zen heisst.

Eine solche Beziehung ist schweren Prüfungen ausgesetzt. Eine solche Beziehung darf und kann daher nur auf einer vertrauensvollen spirituellen Basis funktionieren, wobei beiden bewusst sein muss, dass sie ihr Liebstes hingeben müssen... Wer kann und will dies schon? Nur der, der lernt, im "Nullpunkt" der Gegenwart zu leben! Und dies geschieht nur durch die Tiefenprozesse...
Und Abraham zog aus... immer wieder... Und immer wieder wird man dazu aufgefordert, Isaak zu töten - sein Liebstes.

Die spirituellen Lehrer-Paare, die mir bislang in den Fokus kamen,  waren allesamt noch nicht ganz "tot".  Wenn sie ganz "über den Jordan" gegangen sind, dann sieht es anders für sie aus, d.h. nicht, dass sie sich trennen müssen, d.h. nur, dass die Beziehung auf einer anderen Basis steht, einer Basis, die jegliche Abhängigkeit überwunden und damit auch jeden Besonderheitsstatus eingebüsst hat. Überwindung der Trennung=Ganzheit und als ganz bzw. vollkommen erkennt man sich nur aufgrund der Rücknahme aller Projektionen in die Aussenwelt, insbesondere die Rücknahme der Liebe zu einem Anderen in der Erkenntnis der SELBSTliebe des Absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN. Als solches ist es absolut unmöglich, eine besondere oder gesonderte Beziehung zu pflegen, die qua  Definition andere Menschen ausschliesst.

Bei Mrs. Y. ist es m. E. jedoch so, dass sie wie viele andere Menschen,  Beziehung als Flucht vor der Selbstwerdung benutzt, wie der Süchtige, die sich eine Ersatzsucht sucht, um sich nicht allein mit seiner (Sehn-) Sucht und seiner Einsamkeit zu konfrontieren. Dazu kommt eine Sucht nach Spiritualität/Input von aussen bzw. nach spirituellen Erfahrungen, sie jagt der Karotte ihres rigiden Konzeptes nach, einer egoischen Vorstellung von "Vollkommenheit"/Ganzheit, bei der sie sich imstande wahnt, zwei Herren zu dienen. 
Gespalten, hin- und hergerissen zwischen Möchte-sein und Bin, zwischen Anspruch und Wirklichkeit übersieht sie den Missing Link: Echte Selbstannahme. Was sie für Selbstannahme hält, spricht andere nur schuldig und wäscht die eigene Weste rein.

Nach dem, was man ihren "Ansprachen" entnehmen konnte, ist es wohl so, dass sie als neues Mitglied  einer offenbar verschworenen Gemeinschaft einer geschlossenen spirituell orientierten FB-Gruppe  partout eine geschlossene Zweierbeziehung installieren möchte und deshalb im Clinch mit allen liegt, die dagegen sind. Vor allem scheint das Phantom Mr. X. selbst keine besondere Beziehung zu wünschen, da er sich beharrlich weigert,  die von ihr so sehnlichst gewünschte Nähe herzustellen und sich privat mit ihr einzulassen, -  die einzige Möglichkeit, die ihm beweisen könnte, dass sie nicht dem "bösen"  BILD entspricht, was man sich so allgemein dort von ihr zu machen scheint.

Da diese FB-Gruppe sich wohl hauptsächlich mit der "Aufdeckung" von unbewussten Anteilen ihrer Mitglieder beschäftigt, wäre es aus spiritueller Sicht gesehen auch ziemlich unwahrscheinlich, dass  so eine therapeutisch arbeitende Gruppe es zuläßt, dass sich jemand mit einem anderen Mitglied absondert, sie wird im Gegenteil eher die Motive/Bedürfnisse/Erwartungen aufdecken, die jemand dazu bewegen, sich abzusondern, zu verlieben usw..(Verlieben als Abwehrmechanismus!)   Es gehört i.d.R. zu den Regeln einer therapeutischen Gruppe,  dass es keine Privatspäre gibt, keine ausschliessende intime Paarbildung, dass es keine Geheimnisse gibt, dass alles offen ist... Unter den Mitgliedern dieser FB-Gruppe gibt es wohl welche, die sich vehement dagegen wehren und zu verhindern suchen, dass sich Mr. X. mit Mrs. Y. privat verbandelt, was von Mrs. Y. offenbar als "Stalking, Mobbing, Auflauern bis zur Haustür" usw. empfunden wird.
Dass das FB-Umfeld gewissermassen "böse" reagiert, könnte man unter den angenommenen Umständen nachvollziehen, geschieht doch ähnliches im eigenen Forum: nichtwissend darum, dass sie mit ihren Mr. X-Ansprachen gerade dabei ist, sich in ihrem eigenen Forum das "böse Umfeld" zu schaffen, welches sie gleichzeitig im anderen Forum beklagt, denn mittlerweile ist man hier  nicht nur erstaunt und befremdet, einige  reagieren schon  mehr oder weniger erbost  angesichts der unverständlichen und autistisch anmutenden (Schatten-)Inszenierung einer "One-Woman-Show": Was Mrs. X. in der anderen Gruppe nicht gelang, versuchte sie in ihrem eigenen Forum: Sich ein kleines pirivates Nest zu bauen, aus dem heraus "Nähe" hergestellt werden könnte, wobei nun von den Mitgliedern der eigenen Gruppe verlangt wird, einfach nicht hinzuschauen, was sie so schreibt- denn schliesslich sei das privat und ginge niemanden was an. (sic!)
Nur: es ist einfach nicht möglich, dass man sich in einem öffentlichen Forum eine private Nische einrichten könnte, in der niemand sonst etwas zu suchen und sagen hat, wenn das Forum es technisch nicht hergibt! Wobei die Frage auftaucht, ob die Mitglieder der "Aufdeckenden Gruppe" es  ebenfalls einfach so zulassen, dass sich einer der ihren in gleicher Weise inszeniert? hm...


(Anmerkung: Alles, was ich hier beschreibe, ist keine Tatsachenbeschreibung, sondern eher eine "Zusammenreimung"  auf Basis knapper Infos, v.a. aber aufgrund der sich ständig wiederholenden  frugalen und äusserst vage und nebulös den  klagenden Ansprachen von Mrs. Y. an Mr. X und die gesamte Weltleserschaft, "Textbausteine" bar jeglichen echten Gefühls,  die es gewollt oder ungewollt nicht zulassen, dass sich jemand ein klares Bild von dem Geschehen machen könnte. )


Was nun im weiteren die "besondere Beziehung" angeht, so kann ein jeder sie pflegen wie er lustig ist, so lange er  keinen Anspruch erhebt auf Letztgültige Befreiung"! Da läuft nix  mit Sowohl-als auch...Beides geht nicht, man kann den Kuchen nicht essen und gleichzeitig erhalten.  Das Problem:   Mrs. Y. hat ein rigides spirituell-korrektes Über-Ich/Zensor.Sie zeigt in ihren Texten sehr häufig die große Kluft zwischen ihrem Anspruch auf spirituelle Befreiung und andererseits der Wirklichkeit ihrer Gefühle; so leugnet sie häufig ihre Erwartungen und Bedürfnisse bezüglich anderer Menschen entweder gänzlich oder sie steht dazu, rechtfertigt und legitimiert sie jedoch durch  Vergleiche mit sog. Erwachten und Erleuchteten, "die doch auch dies und jenes tun..." und "man darf doch auch mal menschlich sein..." usw. (Das Überich Mrs. Y.s ist ein grausamer Perfektionist, der ihr "bis zur Haustür auflauert", er treibt sie vor allem danach,  gut dazustehen, ihr Selbstbild darf durch  nichts  getrübt werden. Dahinter steckt meist eine große Angst vor dem Nichtgenügen, vor dem Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht... "man wird sich doch mal wehren dürfen..." - worauf der beKIWte Apostel promptly dogmatisiert:  Ja, aber Jesus hat auch die andere Backe hingehalten und dergleichen mehr. )

Niemand  ausser dem Teuflischen Dogmatischen KIW-Apostel will ihr ihre Bedürfnisse und Erwartungen  ausreden mit abgehobenen Ratschlägen und sinngemäßen Fragen wie: Weisst du denn immer noch  nicht, dass das Ich eine Illusion ist?! Bulshit! Sie hat ein absolutes Recht auf ihre Bedürfnisse und Erwartungen nach Liebe, Aufmerksamkeit usw. usw. - wenn nicht ihr innerer spirituell-korrekter Zensor  und andere beKIWTE Zensoren ihr ständig dazwischen funkten und ihr dieses Recht streitig machten. 

Es ist diese große  Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit,  dem "Möchte-Sein und Bin" -  daher rührt  auch der häufige Eindruck von Zerrissenheit und VErwirrung, den sie bei vielen ihrer  Leser hinterläßt.  Dazu kommt noch ihre starke Anhaftung und der Glaube an ein  "Gewahrsein", welches verlorengegangen sei,  eine weitere Karotte, der sie immer wieder  hinterherjammert, sich völlig unbewusst um die Konzepthaftigkeit ihres Glaubens.  Unmöglich - wenn man sich einmal des Gewahrseins wirklich GeWAHR geworden ist, kann man es nicht mehr verlieren! Das ist die Letztgültige Erkenntnis, damit steht man felsenfelst in der WAHRHEIT - derweil der Sucher mit dem Gesuchten als identisch erkannt ist,  HAT man kein Gewahrsein, da IST man Gewahrsein.  (Bewusstheit)
Sehr viel wahrscheinlicher erscheint es mir,  dass ihr rigider= "stalkender, mobbender, lauernder"  innerer Zensor eine Weile geschwiegen hat und sie sich deshalb vorübergehend in Frieden und Selbstliebe mit sich und der Welt fühlte.  Dann kann es passieren, dass man in dieser Leichtigkeit des Seins  wie frisch geboren hinaus in die Welt  zu den Menschen geht, um  die Liebe zu "verströmen und schon sitzt das innere Kind  wieder in der alten Scheisse:  wenn die Liebe nicht wie erwartet von aussen mit gleicher  Liebesmünze beantwortet wird, schlägt der innere Dämon/Zensor wieder zu und sagt: Du bist nicht liebenswert. Man will nicht nur "verströmen", sondern zurückgeliebt werden,  weil man noch nicht gelernt hat, die Liebe bei sich selbst zu behalten und dem inneren ungeliebten Kind zu geben. Statt dessen zer-strömt man seine Liebe an Hinz und Kunz oder fixiert sie auf ein virtuelles Phantom,  ohne eine feste Basis in der Selbstliebe zu haben, ...dann kommt nichts nach... Zurückbleibt eine leere Hülle, Depression, Krise -   das einmal mehr verlassene Kind.  

Ich weiss wovon ich schreibe, ich habe es erlebt... Ob dies jetzt im Falle Mrs. Y. genau so zutrifft, will ich  nicht behaupten, ich schreibe nur meine "automatischen"  Assoziationen dazu auf und die sagen immer die Wahrheit, wenn auch  nicht unbedingt eine  bestimmte Person betreffend ... denn der Mrs. Y's gibt es viele. Ich war auch eine von ihnen.

Zu der egoischen Vorstellung, dass sich jenseits von Ego die Liebe in die Aussenwelt verströme,  sei kurz noch einmal gesagt, dass das ein Irrtum ist. Wo Aussen zum Innen und das Obere zum Untersten gekehrt ist, gibt es keinen Ort, wohin sich etwas verströmen könnte. Hier gibt es keine Objektliebe mehr. Die Liebe ist durch die Subjekt-Objekt-Transzendenzierung  nur ein bedeutungsentleertes Wort wie jedes andere und kein Gefühl. Die So-heit der Dinge erkennt man nur in äusserster transRATIONALER Nüchternheit, bar jeglichen Gefühls. Verströmungen und Ergüsse gibt es nur in der sinnlichen Daseins-Ekstase, die in der bioenergetischen Befreiung des Körpers (Zentaur) bzw. der Auflösung der (Gefühls.-)Blockaden begründet ist.
Aber auch dies geht vorüber...die prickelnden Kundalini-Erfahrungen... der hohe psychophysische Energielevel -  nichts sinnlich Erfahrbares ist bleibend! Immer kommt man wieder runter, kein Trip ist von Dauer.  Deshalb ist eine Identifizierung mit dem Dasein letztlich enttäuschend, was bleibt ist nur die Sehnsucht, die SUCHT nach ekstatischen Erregungen, nach Wiederholung des Unwiederholbaren... 
Das Wahre, Schöne, Gute und Wunderbare, welches man in der Welt zu finden hoffte, ist auch nur eine vorübergehende "Show".  Da draussen ist nichts und niemand. Alles ist nur (d)eine Projektion, die "heim in's Reich" geholt werden will.

In der Freude der Existenz feiert man die weibliche Immanenz Gottes, in der Soheit die "väterliche" Transzendenz. Na ja, ist nicht ganz treffend. Ich sags mal so, mir scheint als wäre Transformation weiblich, yin, und das Transzendieren yang. Aber hier ist wieder der Tilt-Punkt, die "Letztgültige Verwirrung" für den Verstand, darüberhinaus gibt es keine Erkenntnis, denn letztlich sind Transformation und Transzendenz keine  Gegensätze. Transzendieren meint die Auflösung der Gegensätze ins NICHTS bzw. in das "EINE ohne Zweites."

Als ich soeben mein GMX-Postfach öffne, und die Foren-Benachrichtigung  einsehe, höre ich die kleine Stimme des enttäuschten Kindes: Ich habe es aufgegeben, an den Weihnachtsmann zu schreiben...

Sonntag, 28. Januar 2018

Von der Liebe zu Gott und der Liebe zur Welt - Radikale Betrachtungen


Es ist unmöglich, einen anderen Menschen in der altbekannten Weise zu lieben, wenn man wirklich und wahrhaftig auf dem Weg zu Gott ist. Es ist ab einem bestimmten Punkt der Hingabe auch nicht mehr möglich, Sex zu haben, ohne es als Verrat zu empfinden. Dieser Punkt ist  dann der Fall, wenn die Identifizierung mit der  Liebe zum körperhaften Da-Sein als solche erkannt wird und sich auflöst...

Die Liebe zu Gott schliesst alles andere aus, sie verlangt daher danach,  ALLES zu opfern, insbesondere die Opferung aller phantasierten Vorstellungen eines Selig Endes, diese faszinierende  Karotte, die den (beKIWten)  Esel nicht auf dem wahren Pfadlosen Pfad hält, sondern nur auf den Irrweg der eigenen bildhaft vor-gestellten ZielVORSTELLUNG führt.   
Dass es letztlich um die Einheitserfahrung geht,  weiss man auf dem Weg auch nicht und sollte man nicht wissen. Besser wäre es, überhaupt keine Begriffe mehr dafür zu benutzen.  Die meisten spirituellen Sucher haben zuviel mit ihrem Kopf statt mit dem Herzen gelesen und der Verstand hat sich aufgrund des Gelesenen nichts anderes als (Vorstellungs-) Bilder gemacht, sie  WISSEN einfach zuviel, derweil sie alles GLAUBEN, was sie lesen.  Dieses Glauben und Wissen ÜBER den Weg der Spiritualität ist wie ein erratischer Block, der sie von der Wirklichkeit trennt. 

Zu diesem Glauben gehört auch die Illusion,  Männer und Frauen könnten gemeinsam zur Einheit mit Gott finden. Irrtum. Wie bitte schön kann es möglich sein, gemeinsam das loszulassen, was sie aneinander bindet?!!!  Gemeinsam gehen kann man nur, solange man mit der weiblichen Spiritualität der Verbundenheit des in der Welt-Da-Seins identfiziert ist. Löst sich diese Identfizierung auf, dann ist Schluss mit der Liebe und Freude am Da-Sein, Liebe zu anderen Menschen, zur Natur, zur  Welt. Dunkler kann die Nacht nicht werden... hier werden die allerschwersten Kämpfe gefochten, da ist es nicht möglich, dass zwei Menschen MITeinander das Sterben lernen.

In der menschlichen Liebe  geht man nicht gemeinsam in Gott auf, sondern auf einer personhaften psychisch-seelischen Ebene der ozeanischen Verschmelzung und Verbundenheit des "Ich bin du und du bist ich". (Vorsicht, nicht verwechseln: Diese Verschmelzungsphantasien findet man häufig auch beim Borderline-Syndrom.)   Erst beim nächsten und letzten Schritt wird die Verbundenheit mit dem Da-Sein auf eine höhere Stufe (So-Sein)  gehoben in der Letztgültigen Erkenntnis der EINHEIT: Mein ICH ist GOTT - GOTT ist mein Ich.  In der Einheitserfahrung ist Gott als ein DU, also als ein von mir getrennt vorgestelltes Objekt "getötet". Das weibliche Da-Sein ist im So-Sein  im doppelten paradoxen Sinne "aufgehoben"  - nicht eliminiert oder negiert, sondern transzendier!. 

Leider wird die Letztgültige Einheit von vielen spirituellen Suchern immer wieder  mit Verbundenheit gleichgesetzt, was sie in einem allzu soften und prärationalen Zustand hält.
Um die weibliche Spiritualität zu transzendieren, ist es notwendig, dass Mann und Frau sich ihrer männlichen KRAFT bewusst geworden sind, um den Kampf mit dem Drachen des Unbewussten zu kämpfen. Anders wird die "Divina Ratio" nicht aus ihrem rationalen und prärationalen Gefängnis befreit werden.
Die Weibliche Weltfrömmigkeit ist nicht die Ultima Ratio! Die Ultima Ratio ist die Divina Ratio! Dieser Schritt von der müttlichen Da-Seins-Spiritualität zum "väterlichen" So-Sein scheint vielen Suchern offenbar zu radikal, die meisten Sucher und "Finder" auf dem spirituellen Marktplatz hängen in der komfortablen Da-Seins-Hängematte ab und sehen keinen Anlass zur weiteren Transzendierung... (Und dann gibt es natürlich immer auch diejenigen, die sich der väterlichen Gunst absolut gewiss sind und sich "nondual" GLAUBEN - das sind dann die phallischen Vertreter der Philosophia Perpenis, woanders auch bekannt als die Pösen Pater Nostes. lol)

Deswegen heisst es in allen Religion, das Weibliche sei dem Männlichen untertan. Mann hat es aber falsch interpretiert und vor allem umgesetzt.  Es stimmt, dass Frauen Opfer sind, denn das Weibliche, die "Göttin",  die  Liebe zur großen Mutter, dem  Da-Sein, zur naturhaften Welt wurde (und wird immer noch) jahrhundertelang von einem linkshirnverwixten  Patriarchat unterdrückt. In der neuen Frauenbewegung sehen wir nun , wie "Kali" sich rächt... Es steht daher die Aufgabe an, dass die Frauen sich von Emanzipationsbestrebungen verabschieden, die nur der Systemerhaltung dienen und sich ihrer wahren Weiblichkeit bewusst werden. Das ist eine schmerzhafte Transformation, die allerhand Irrungen und Wirrungen mit sich bringt.
Dasselbe gilt im selben Maße natürlich auch für die Männer... Letztlich geht es um die Balance von Rechts- und Linkshirn, wenn man es organisch betrachtet und um die Hochzeit von Himmel und Erde, wenn man es poetisch sieht. Hierosgamos auf jeder Ebene des Seins.

Die Religionen könnten  Männern und Frauen dazu dienen, Entwicklungshilfe bzw. Geburtshilfe zu leisten bei der Evolution des Bewusstseins des Neuen Menschen. Aber nur, wenn sie damit aufhören, den religiösen Mythos buchstäblich zu nehmen und sich zur Übersetzung und Entzifferung des Mythos  der modernen transpersonalen Tiefenpsychologie bedienten.

Samstag, 27. Januar 2018

Solve et coagula oder Was der Verstand bindet, löst der GEIST des Gewahrseins

Einige Betrachtungen anläßlich einer Diskussion über die Illusion des Ich im Zusammenhang mit dem Kurs in Wundern (KIW): 


Es gibt keine OBJEKTIVE Wahrheit, jede Wahrheit, die geglaubt wird bzw. ERKANNT wird ist vom glaubenden bzw. erkennenden Subjekt abhängig.
Die relative Wahrheit ist die Wahrheit des glaubenden kleinen Subjektes (Ich), welches an dies und jenes glaubt bzw. dies und jenes für wahr HÄLT.  

Die Absolute Wahrheit kommt von Innen, es ist dies die höhere transzendierte WAHRHEIT in der Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.  Voraussetzung für die Absolute Wahrheit ist die Transzendierung der Gegensätze. Voraussetzung für die Transzendierung ist die Transformation des Denkens und der Gefühle. 

Lüge und Wahrheit sind Gegensätze auf der relativen dual-personalen BW-Ebene.  Wer nur an die Liebe GLAUBT bzw. wer nur zu lieben glaubt, lügt. Er verleugnet sein Gegenteil: Hass. Wer nur an das Gute glaubt, verleugnet das Böse, welches er verdrängt.

Auf der transpersonalen BW-Ebene gibt es nur WAHRHEIT und Unwahrheit.  Jenseits der Gegensätze gibt es daher weder Lüge noch Wahrheit,  da ist die gesamte dualistische Gegensatz-BW eine [b][size=medium][color=#800000]UNWAHRHEIT - die sich aber NICHT im Gegensatz zur "Absoluten WAHRHEIT" befindet[/color][/size][/b]! DAs bedeutet, das Ich bzw. das  dualistische BEwusstsein  ist im (erleuchteten) Bewusstein des SUBJEKTS, das ICH BIN im doppelten Sinne aufgehoben, aber NICHT eliminiert, sondern durch Desidentifizierung neutralisiert (transzendiert).

Dass das Ich eine Illusion ist, darf nicht geglaubt werden, sondern kann nur  auf geistige GEwahrseinsweise ERKANNT werden.

Aus der transpersonalen Erkenntnisperspektive  ist es eine Illusion, zu glauben, dass das Ich eine Illusion ist!
Der Glaube an die  Illusionshaftigkeit des Ichs ist nicht anders als der Glaube an die Realität des Ichs. Beides ist unwahr, solange es nur GLAUBE ist, aber kein Wahres SEIN in der Erkenntnis des SUBJEKTs hat,  das ICH BIN.

Für den spirituellen Sucher ist das Programm angesagt, seine Glaubenssätze als solche zu erkennen, zu untersuchen und zu hinterfragen, statt sich neue Glaubenssätze zu basteln! Der Kurs in Wundern tut dies scheinbar auch, aber in einer dogmatischen Art und verwirrenden Rhetorik,
Der organische Weg zur Glaubenssatz-Infrage-Stellung beginnt mit der Achtsamkeit und Würdigung dem eigenen Denken gegenüber, nicht mit Augosuggestionen, die besagen, dass das Ich mit seinem Denken unwahr ist. Die Unwahrheit des ichhaften Denkens ist geistige ERkenntnissache und keine Glaubenssache. Nicht Suggestionen, sondern die  Beobachtung des eigenen Denkens führt zur Wahrnehmung des Gegensatzdenkens und von dort aus zur Transformation/Transzendierung der GEgensätze in der Einheitserkenntnis.

Die Frage nach der WAHRHEIT führt den Erkennenden immer durch die diversen  Erkenntnismodi vom ichhaften Entweder-Oder-Denken (Glauben als für-wahr-HALTEN) über den Sowohl-als-Auch-Modus zur Weder dies-Noch das-Auflösung in der Einheit bzw. im sog. "Nichts".  Anders gesagt: der Pfad verläuft von der Identifizierung mit einem Glaubenssatz zur Desidentifizierung/Vereinheitung. (Man soll aber nicht glauben, dass das Hinterfragen von Glaubenssätzen eine leichte Sache sei, der Prozess ist mitunter von Todesängsten begleitet, derweil auf diese Weise die gesamte sog. Realität  in Frage gestellt wird.)

Wenn ich z.B. die Annahme/Glaubenssatz hinterfrage,  ob das Ich eine Illusion sei, beginnt der GEIST - dank des todesmutigen Zweifels, der schon einen kleinen Spalt  in unsere Zementbirne geschlagen und dadurch das Licht am Ende des Tunnelblickes ein wenig sichtbar macht  - damit,  das Ich zu "durchschauen", indem er vor allem des negativen Wesens des Entweder-Oder-Denkens gewahr wird, u.a. des unheilvollen Schwarz-Weiss-Denkens, was für  Streit und alles Böse in der Welt verantwortlich ist...

(Es ist wichtig, dass man sich auf das Entweder-Oder-Denken auch wirklich einläßt! Ja, du musst versuchen, das Gegenteil der These zu beweisen. EINLASSEN statt ausweichen! These, Antithese, Synthese!  Um die Wahrheit zu finden, muss ich den Gläubigen der Illusions-These mit der Antithese entgegnen, und beweisen, dass das Ich auf seine Weise sehr real ist. Ob dieser Beweis angenommen wird, steht nicht zur Debatte, denn der Egomind läßt sich von seinen zementierten Dogmen nicht leicht abbringen.
Dass das Denken an sich weder schlecht noch gut, sondern eine wahre Lust ist, wenn man es frei und wild laufen läßt... )

Das Resultat dieser "Erforschung" ist die Erkenntnis , dass das Ich sowohl eine Illusion, als auch keine Illusion ist - derweil der GEIST fähig ist, die personalen und transpersonalen Perspektiven einzunehmen und die Dinge  "von unten" und "von oben" SCHAUEN kann: er weiss um die Illusionshaftigkeit des Ichs aus der nondualen  Erkenntnis heraus, dass er unsterbliches BEWUSSTES Sein ist. Aus der dualistischen Perspektive heraus ist ihm das Ich KEINE  Illusion. Es ist wie mit der Frage  nach Gott: Ja, auf dem Hinweg zu Gott/SELBST gibt es Gott und auf dem Rückweg hat man ihn "getötet", derweil man sich SELBST in der Einheit als EIN unsterbliches Bewusstsein erkannt hat  - als das absolute SUBJEKT, das ICH BIN. 

Ich bin an anderer Stelle schon einmal  detaillierter auf das Tetralemma oder Quatrolemma  eingegangen- bin  mir darüber noch nicht sicher... ein Tetralemma ist es, wenn man das ichhafte Entweder-Oder-Denken ausschliesst. Ansonsten sind es 4 ErkenntnisStufen oder Schritte, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will. Deshalb nur kurz, dass der letzte Schritt im Nichts der Einheit verschwindet, wenn ich erkenne:  Ich bin weder dies noch das -  was immer ich auch von "Ich" denke, das ich bin.

Kurz gesagt: Es gibt keine EINDEUTIGE Festlegung für den GEIST - - bis er den Pfad zur WAHRHEIT zuende gegangen ist und der Egomind bzw. das Dogma  sich in der Einheit aufgelöst hat.  Es gibt keinerlei Begriff, der auch  nur annähernd die Wirklichkeit  beschreiben könnte. Wenn man sagt, dass das Ich eine Illusion ist, ist dies zu direkt und eindeutig und stellt sich für den Verstand promptly in den Gegensatz zu "real". Das Ich ist aber in letztgültiger Erkenntnis  weder real noch eine Illusion!
Das ist der Prozess der Glaubenssatz- oder Gegensatz-Transformation. Zuerst setzt der Verstand einen Gegensatz, dann Zweifel, dann mischt  sich der GEIST ein und überführt den Gegensatz in die Einheit.  Bei jedem dieser "Schritte" identifiziert sich der Egomind erneut und macht aus seiner Erkenntnis einen neuen Glaubenssatz, den er verteidigt.
Was der Verstand bindet, löst der GEIST des Gewahrseins. 
Solve et coagula

Ja, das ist für den Egomind sicher alles gar nicht zu verstehen, dennoch - ich kenne niemanden, der das so gut beschreiben könnte wie ich... LOL ... na gut, ich kann nicht anders, sobald die Frage nach der Wahrheit auftaucht, muss der GEIST die passenden Ant-WORTE dafür finden. In der Regel ist es so: immer  wenn mein Schreiben unpersönlich wird,  "wahrheitet" ES.
Und bitte, lieber Leser - ich bediene mich hier frech und lustig  der scheinbaren Voraussetzung eines scheinbaren "Du", lolol  -  GLAUB mir kein Wort von alledem, was du hier liest! Mach dich selbst auf den Weg und ERKENNE in, durch und aus dir SELBST die Lebendige WAHRHEIT des Absoluten SUBJEKTS, das DU BIST... ääähm, ICH BIN.  hehe

Aus der  Letztgültigen Erkenntnis erhält der Mind u.a. auch scheinbar die Information, dass es keine Geschichte gibt, dass nie etwas geschehen sei, dass es so etwas wie Lebenserfahrung gar nicht gibt...Aber hey, auch das ist nur einer neuerlichen Interpretation und Schlussfolgerung (Anhaftung)  des Minds geschuldet durch die Identifizierung mit  der sog. Letztgültigen Erkenntnis, die  einen  neuerlichen  Glaubenssatz kreiiert, den man als solchen getrost in Zweifel ziehen darf und muss... und so weiter und so fort - ein stetiges Binden und Lösen.

Im Grunde erkenne ich nichts anderes als dass ich unverletztliches unsterbliches und unendliches BEWUSSTES SELBST-SEIN bin, deweil ich mit dem Körper, der Materie nicht mehr identifiziert bin.
Nach der Glorreichen Auferstehung in die Innenwelt beginnt die innere "Rückreise" in die Welt und diese "Erfahrungen" widersprechen wiederum dem Glauben, dass es kein Leben, keine Welt, keine Erfahrungen gebe.
Das Neue Ich-SELBST erkennt jetzt: Ontogenese ist nicht nur Phylogenese, sondern im weitesten Sinne auch Cosmogenese.


Der KIW lehrt den Übenden nur neue Glaubenssätze, statt seine Glaubenssätze als solche in Frage zu stellen. Die Leute lernen etwas über die Bedeutungslosigkeit der Welt und des Egos, ohne die Welt je wirklich in ihrer Bedeutung wahrgenommen zu haben.
Letztlich geht es dem spirituellen Sucher darum, zu erkennen, dass Glaube im Sinne von für-wahr-Halten kein wahres Wissen ist, sondern  immer verstandesmaßige Überzeugung aufgrund von Annahme/Vermutung,  gleichgültig, ob ich glaube, dass das Ego real ist oder glaube, dass es eine Illusion ist.  Im transpersonaler Erkenntnis steht der Glaube nicht in Gegensatz zu Unglaube, sondern gegen die Weisheit aus dem Gewahrsein=Ursprung.


Meine Betrachtungen wenden sich insbesondere gegen den Glauben von KIW-Gläubigen,  sie könnten ohne Selbstannahme der Person, die sie jetzt und hier sind, zur Transformation gelangen. Ihr Argument: Warum soll ich etwas annehmen, von dem ich weiss, dass es eine Illusion ist?Ein tragischer Fehlschluss, da sie nicht wirklich WISSEN auf der Basis der Weisheit eigener geistiger ERkenntnis, sondern nur GLAUBEN auf der Basis von Hören-Sagen im Sinne eines Für-wahr-HALTENS. Dass sie den Unterschied nicht erkennen können liegt an der fehlenden Übung von Achtsamkeit, die letztlich in das Gewahrsein des Gewahrseins führt, wenn der Sucher sich identisch mit dem Gesuchten SCHAUT. . Gewahrsein vertieft sich allein durch  eine "automatisierte"= stabilisierte Achtsamkeit, die auch durch die Prozesse der Schattenintegration führt.
Der KIW arbeitet aber nur auf der Basis von Autosuggestion, das mag vielleicht zu einem Erwachen führen, aber m. E. niemals zur Transformation, die nur durch Selbstannahme bzw. die seelische Heilung der Person geschieht. Jede Erwachenserfahrung kann naturlich auch zu Transformation und letztlich zu Permagewahrsein führen, wenn der Sucher sich der Identifizierung  mit der Erwachenserfahrung - die unweigerlich stattfindet -  bewusst wird.
Der KIW legt m. E. vorrangigen Wert auf das HEIL des GEISTES und vernachlässigt die Heilung der Person (Ego).  Ich sehe darin das gleiche Muster, die gleiche Konsequenz der Dissoziation,  wie sie die ständige Meditation mit sich bringt, die besagt:  Ich bin nicht mein Körper. Ich bin nicht mein Fühlen....Denken..usw. 

Nochmal: Als erster Schritt kommt immer die volle totale Identifizierung mit dem, was ICH hier und jetzt bin und daraus erfolgt ganz "automatisch" alles andere... von dem man möglichst nichts wissen sollte... lol. Einen anderen Weg gibt es nicht, schon gar nicht, indem man das spirituelle Pferd von hinten aufzäumt und aus dem Selig Ende eine geglaubte Voraussetzung schafft auf der Basis der Illusion, dass das Ich, die Person eine Illusion ist.


Mittwoch, 24. Januar 2018

Betrachtungen anläßlich eines Videos von Daniel Herbst

Wenn das Unwirkliche durchschaut wird, bleibt nichts als die WirklichkeitI sagt er....Hm...ich beziehe mich hier nicht auf alles, was im Video angesprochen wurde, Die Frage, die sich mir spontan gleich zu Anfang auftat: Woher die Verwirrung um Wirklichkeit und Unwirklichkeit? Vertauschung der egoischen vs. transegoischen Ebenen? Was versteht D. Herbst selbst darunter? Gibt es denn nicht nur eine einzige Definition für Wirklichkeit im spirituellen Kontext, eine Wirklichkeit, die nicht bedingt ist und keinen Gegenpol hat?
(Im Ganzen finde ich seine Ansprache wenig konkret und viel zu abstrakt und sehr mißverstandlich in der Ausdrucksweise... )
Ich will aber mal wohlwollend sein und vermuten,  dass  der Verstand des Daniel Herbst sich bezüglich der Wirklichkeit einfach nur weigert, lustvoll am Paradox zu scheitern, da die  letztgültige Wirklichkeit (Einheit)  keinen Gegensatz hat. Die EINHEIT  ist ja doch das "unwörterbare" Eine ohne Zweites, d.h. ohne dualen GEgensatz, wobei Einheit dennoch die  - neutralisierte -  Dualität mit einschliesst!!!

Ich habe früher manchmal den selben Fehler gemacht,  -  weil der Verstand bzw. die Sprache sich nur in Dualismen ausdrücken kann, ist dieser "Zustand" schwer zu beschreiben, ohne dass er nicht versucht wäre,  letztlich doch wieder einen Gegensatz zu schaffen. Denselben Fehler machte man seit jeher in den Religionen. Der christliche "Vater "wird z.B. als männlicher Geist geglaubt, weil man keinen Namen für den Namenlosen EINEN hat, den  "Großen Geist" , der über allen Gegensätzen steht.

Auf die gleiche Weise  irre wird man, wenn man über das wahre SELBST nachdenkt - ein weiteres  Synonym für das SELBST und genau dasselbe Dilemma. Ein SELBST ohne zweites wäre  ein SELBST ohne Ich, dabei ist die Trennung von Ich und SELBST aufgehoben, sobald die Reinigung - die Dekonditionierung/Desidentifizierung  des Ichs - abgeschlossen ist und  Wahres Selbst und geläutertes Ich als dasselbe SELBST erkannt ist.

Ich würds mal so beschreiben, dass es verständlicher wird: Derweil  du in diese Welt  geboren bist, bist du dazu aufgefordert, das Leben in der Trennung zu leben, auszukosten, total alle deine Sinne  zu entwickeln und zu gebrauchen  und diese wahnsinnswunderbare  Schöpfung der Welt zu geniessen, sonst hätte der Große Geist keinen Spass an dir. lol.
Das machst du natürlich nicht, du bist ja durch jegliche Erziehung gehemmt, das Leben zu geniessen und in seiner Totalität zu erfahren. Du gehorchst deiner Programmierung: Statt die Weltbühne  lustvoll zu betreten, wendest du dich ab, sublimierst und steckst deine Energien in Zielstrebigkeiten nach Erfolg  und anderen Ersatzbefriedigungen -  und wenn dir die Welt nicht das Glück beschert, was du in allen deinen Aktivitäten erstrebst,  kriegst du Ennui und schlägst den spirituellen Weg ein,  - falls du ein echtes Erwachen erlebt hast, welches dich daran er-innert, wo dein Wahres Zuhause liegt, könnte deine Reise zu dir SELBST sogar von dem Erfolg gekrönt werden, der nicht von dieser Welt ist. 

So. in der Welt wird das Ich also aufgefordert, sich im Dienst der Welt zu entwickeln und das Leben, das ihm gegeben wurde, zu leben!  die Dualität/Trennung  zunächst einmal anzunehmen, Annahme  bedeutet Identifikation mit Ich und Welt, dem dualen Leben/ DA-SEIN/Existenz.

Hingegen wird das Ich durch die dritte Individuation, die sich i.d.R. nach dem Erwachen ankündigt,  aus dem Dienst an der Welt zurückgezogen und  in den Dienst Gottes/SELBST gestellt!!!
Das Ich wird in der Individuationsphase durch Schattenintegration geheilt und peu á peu derart gestärkt, dass es ohne verrückt zu werden, die Reise durch die "Unterwelt" bzw.  in die Transzedenz vollenden kann. Die dritte Individuation zielt ja recht eigentlich auf die Wahre Natur hin,  eine große Gefahr liegt aber darin, das sich das Ich durch die Heilung, Gesundung Stärkung und neue DASEINsfreude am Ziel wahnt.  Die Heilung von der Neurose verführt spiritituelle Sucher dazu , zu glauben, sie könnten  sich die Welt erneut "untertan" machen: von Selbsthass und anderen LebensQualen befreit fühlen sie neue Kräfte, um mit ihrem geheilten Ich, einem  positiven sieghaften Selbstbild erneut der Welt begegnen. Im Glauben, sie hätten ihr spirituelles Ziel erreicht, sind sie bereit, fürderhin sich in den Dienst des Menschen zu stellen, Gutes zu tun, für eine bessere Welt zu kämpfen usw. Nicht mehr Gott, sondern der Mensch steht ab jetzt in ihrem Mittelpunkt.  Der Selbsthass wurde geheilt, Der strafende Gott wurde durch die Selbstbildkorrektur abgesetzt, jetzt ist ihr  Ich ist mit dem guten Gott identifiziert! Darin fühlt sich das Ich am allerwohlsten und da will es partout nicht mehr weg. Das DA-SEIN, die EXiSTENZ - das In-der-Welt-sein, die Erfahrung der Verbundenheit mit diesem und jenem, die berauschende Liebe zu allem und jedem -  all das   ist ja so faszinierend. Vorsicht!

VORSICHT, Falle! Das ist nur der halbe Kuchen! Die Identifizierung mit dem schönen Selbst- und Weltbild und dem DA-SEIN muss ebenfalls durch Gewahrsein als solche erkannt und aufgelöst werden.  Erst dann ist man am Ziel - der Erkenntnis der Einheit, die Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. All-eins.  Ohne Zweites:ungetrennt.  Jetzt findest du nämlich alles, was dir vordem in der äusseren Welt GEGENÜBER gestellt war, quasi "Kopfüber gehängt"  in dir... Du hast einen geistigen Salto Mortale gemacht und findest nun alles, was du vordem in der Äusseren Welt gesucht hast, im Inneren.  Die Subjekt-Objekt-Trennung ist aufgehoben. Gewahrsein - Bewusstheit für Immer und ewig. (Auch hier wieder das Dilemma der Benennung des Namenlosen: In Ermangelung eines Begriffs für das Einheitsbewusstsein nennt man das Namenlose, das ICH BIN nurmehr das Absolute SUBJEKT, obwohl es weder Objekt noch Subjekt ist. Es gibt nichts ausser dem EINEN. Und das ist weder Subjekt noch Mann.

Ok, Weiter. Denn nach der Großen Strahlenden  Auferstehung  beginnt der Rückweg in die Welt für dich, nur von der anderen Seite her, durch die "Hintertür", von innen heraus. Nicht mehr mit Ich und Welt identifiziert! Was du vorher ausgeschlossen hast, ist jetzt geläutert eingeschlossen und diese der Bedeutung entleerte Welt  wird dir zum stetigen Anlass der Freude an der Erkenntnis. Total paradox und doch so einfach in der Praxis. Nichts Spektakuläres.  Alles, dein ganzes Leben, welches du unbewusst gelebt hast, wird in Bewusstheit quasi noch einmal gelebt. Alles, was du erlebt, erfahren, gelesen hast und in seiner Wahrheit nicht erfassen konntest, , öffnet sich dem Blick der Wahrheit, des Gewahrseins. DAS verstehe ich darunter, wenn ich vom Ich durchSCHAUEN spreche. Weil Ich und Welt nicht mehr mit sinnlichen Augen, sondern mit den geistigen Augen erSCHAUT werden.  (Gewiss nicht in dem üblichen Sinne, dass das Ich in seiner Illusion entlarvt wird, das ist an diesem Punkt des Seins längst Alter Käse! Ich vermute, D. Herbst weiss selbst nicht so recht, was er mit dem "Durchschauen" meint. )

Das wahre LEBEN beginnt erst mit dem Tod des Egos. Es ist die Geschichte meines Lebens, die sich nicht mehr von aussen, sondern von Innen her erzählt, alles, das ganze Universum, der Kosmos, der sich für das Ego "da draussen" verortete, wird in im Inneren erSCHAUT auf einer  unendlichen Reise in die unendlichen Weiten des inneren Kosmos. Da ist kein "Schwattes Nichts" nach dem Tod des Ego - sondern Ewiges LEBEN. Im GEIST der lebendigen Wahrheit und Wirklichkeit.
 Gott ist auf Erden Mensch geworden. Nun, im Bewusstsein des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN  wird der Mensch zum Gott. 

Wer seine Erfahrungen gering schätzt, weil er glaubt, dass sie nichtig sind und Illusion, verkennt den paradoxen Charakter der Wirklichkeit. Paradox auch, dass es wichtig ist, auf Erden Wissen über die Welt zu erwerben, statt Lernen und  Wissen zu unterdrücken. Die Erde untertan machen, heisst, sie neugierig zu erkunden, der "Illusion" auf den Grund gehen, lol.
Voreilige Ablehnung und Abkehr von Ich und der "nichtigen" Welt ist eine Todsünde! Tun, was immer das Herz begehrt.  Und dazu bedarf es des Wissens um gut und böse, sonst begehrt das Herz das Falsche. (Um das Herz entscheiden zu lassen,  muss der Kopf aber die Kontrolle abgeben.)

Ein labiles schwaches Ich mag übrigens schwach in der Welt sein, in der Hingabe und im Dienst an seiner Wahren Natur  - gleich, ob man es nun Dienst an Gott, SELBST, CHristus, Buddha/Allah  dazu sagt - wird es gestärkt.



Video:  Daniel Herbst, Wenn das Unwirkliche durchschaut ist, bleibt nichts als die Wirklichkeit.
 guckst du:

Nachtrag am 25.01.18
Daniel Herbst hat recht, insofern er implizit sagt, dass die spirituelle Entwicklung "unten" bei der Person anfängt. Dass ich in meinem Blogposting soweit ausgeholt habe ist weniger seinem Text geschuldet, als einem Einwand von Herrn X., einem KIW-Gläubigen, der nicht aufhören mag, zu betonen, dass das Unwahre und Unwirkliche  (Ego) nicht in das Wahre und Wirkliche (GEIST/Gott/SELBST) integriert werden kann, womit er natürlich recht hat - wobei er sich aber  hartnäckig der Einsicht verweigert, dass das Ego nicht integriert, sondern durch Schattenintegration TRANSFORMIERT wird, um  die "Gottgleichheit"  des WahrenSELBST zu offenbaren, was weder vom Ich noch vom "Vater" (GEIST) jemals getrennt war... die Erkenntnis des  EINEN Bewusstseins in der Vielheit.  (Übrigens sollten die Religioten damit aufhören, von dem "einen" Gott in der Form zu sprechen, als sei dieser der "einzige" wahre Gott neben anderen unwahren Göttern. Bei dem "Einen" handelt es sich um das EINE einige Bewusstsein, das den Kosmos belebt.)
Wieso nur sprechen alle Religionen und spirituellen Schulen von der Reinigung des Ichs, der Läuterung, wenn die Person als solche unwahr wäre!!!? Christlich jargoniert , wird das Ich oder sie Seele/Psyche von Gott "bereitet", gereinigt, geheilt, und letztlich de-konditioniert.

Die Entwicklung von "unten" ist eine psychologische. Sie fängt im Hier und Jetzt der Person an, die Wahrheit und Wirklichkeit der Person bzw. des Menschlichen offenzulegen. Aus der psychologischen Sicht ist  die Maske, das falsche Ich mit seinen Maschengefühlen das "Unwirkliche" und das geheilte Ich mit authentischen Gefühlen und einem realistischen gesunden Selbstbild das "Wirkliche ". Aus der letztgültigen nondualen Sicht ist dies zwar immer noch  das Unwahre, jedoch ist es das Wesen des geheilten Ichs, dass es nicht anders kann, als sich in den Dienst Gottes bzw. des SELBST zu stellen. Wie gesagt, kann man die seelische Heilung nicht vom geistigen Heil trennen!
In die Ganzheit integriert werden kann nur das Geheilte bzw. transformierte Ich.  Der Mensch ist nicht von Geburt an Mensch, Individuation ist Menschwerdung UND Gottwerdung. 

Die ganze Vewirrung um diesen Punkt ist u.a. dem Umstand geschuldet, dass das Ich und das Wahre SELBST als getrennt voneinander geglaubt werden,  derweil die Sprache nicht anders als getrennt beschreiben kann, was ungetrennt (Einheit) ist. Man sollte nicht vergessen, dass das  Ego nicht durch das Ego geheilt wird, die selbstheilende Instanz ist das Wahre SELBST, der "göttliche Funken",  der "Sohn", der durch das Ego verborgen wurde. Der "Sohn" oder das Christus-SELBST ist es, der das Unwahre heilt, transformiert und schliesslich in die Erkenntnis der "Todlosigkeit" des unsterblichen Bewusstseins transzendiert wird.
Also  noch mehr am Mysterium herumkratzen geht nicht. :D

Mittwoch, 10. Januar 2018

Den Vögeln gepredigt oder There is no reason for my being. NOW!

Neulich stoße ich in einem Forum auf ein Zitat:  I stopped explaining myself when I realized people only understand from their level of perception.
Ich kontere spontan: I stopped explaining myself when i realized,  that there are no reasons for my thinking and acting.

Herr Lapidar schreibt dazu:   "Lolo...und auch diese Einsicht (Erscheinung) geht vorüber".
(Ich stutze kurz, weil mir das so bekannt vorkommt, dass mir schwanen will, dass ich selbst evtl. schon mal so etwas geschrieben haben könnte? Dass geistige Erkenntnisse vorübergehen? Hm.... Kann sein -  als ich der Sprache noch  nicht so mächtig war, das Unbeschreibbare zu beschreiben, habe ich allerhand geschrieben, was ich heute nicht mehr so formulieren würde. Was kümmert mich also mein Geschwätz von gestern! -  wenn sich zwar die Art meiner Beschreibung ändert, nicht aber die "Sache" - der zustandslose Zustand -  selbst.)

OK, die Frage, die hier zu klären wäre und die durch Herrn L. implizit in den Raum gestellt wurde, lautet,  ob geistige Erkenntnisse Erscheinungen sind bzw. ob es sich dabei um "vorübergehende" Phänomene (Erscheinungen, Formen) handelt.

Ich differenziere zunächst zwischen den verstandesmäßigen (Er-)Kenntnissen des Verstandes und den geistigen Erkenntnissen im Gewahrsein.   Normale diskursive Gedanken sind Formen (Erscheinungen), im Gewahrsein ist hingegen formloses Erkennen ohne wertende und interpretierende Formgebung.


Unter "Erscheinung" verstehe ich auf der personal-dualen BW-Ebene alle sichtbaren und unsichtbären Phänomene.  Aus der transpersonalen Sicht des Absoluten SUBJEKTS, welches ICH BIN,  definiere ich  "Erscheinung" nicht als  Phänomen/Form, sondern bezieht sich eher auf die Scheinbarkeit der Phänomene/Formen.
Was im Ichlosen  Bewusstsein "erscheint", erscheint ohne Absicht und ohne Grund.  Es erscheint AUFGRUND der Grund- und Absichtslosigkeit und nicht kraft meines Glaubens  an konditionierte Glaubenssätzen, die allesamt rational vom Egomind begründet werden können. (Das ist so, weil...) Dass etwas erscheint, heisst, etwas erscheint in meinem Bewusstsein und verschwindet wieder, derweil ich es NICHT identifizierend ergreife! Da ist schlichtweg NIEMAND mehr, der sich begehrlich der sichtbaren und unsichtbaren Phänomene ver-greifend bemächtigen könnte.

Dass etwas absichtslos und grundlos "erscheinen" kann, ist also abhängig von der Wahrnehmung des  ichlosen SUBJEKT-Bewusstsein, welches ICH BIN. So können egoische Gefühle wie  Wut z.B. nicht absichts- und grundlos "einfach so erscheinen", denn Wut hat immer einen Grund im Ego. auch wenn ich lese, dass es im Zen eine solche geben soll.  Wer was anderes sagt, erzählt "Geschichten ÜBER....", d.h., er konstruiert verallgemeinende philosophische Gedanken, die nicht auf dem authentischen SEIN, sondern einem Wissen ÜBER ...  - und damit auf der "Objekt-Infizierung" des SUBJEKTS, welches ICH BIN, gründet. Diese Objektivierung des absolut SUBJEKTIVEN ist somit nichts anderes als relativierende Glaubenssatzkonstruktion.
Wer z.B.  wütend ist,  ist identifiziert, denn da ist JEMAND, der einen Gedanken ergriffen hat und aufgrund dieses Gedankens Wut entwickelt. Wut kann niemals absichtslos sein, sie will immer ETWAS erreichen. Auch Freude ist auf der Ego-Ebene nicht absichts- und grundlos, sie ist immer an ETWAS gebunden, freut sich ÜBER dies und jenes ETWAS...

Auf der transegoischen Ebene "erscheinen einfach so" nur dann, wenn NIEMAND  - kein Ego - da ist, was sie identifizierend ergreifen kann. Bei der Wahrnehmung der Dinge handelt es sich hierbei um eine nicht interpretierende Wahrnehmung.
Wenn einäugige Nondualisten nun sagen, dass Wut "einfach so erscheine", dann verdrehen sie die Wahrheit so,  dass das Unwahre als Wahr erscheint, als ein "Etwas", welches "vorüberziehen " könnte, ohne vom Ego "ergriffen" zu werden.  Wut aber ist in sich ein egoisches Ergriffensein! Und ja, sie geht wie alles, von dem das Ego ergriffen ist, vorüber, insofern sie keine Dauer hat!
Genau -  ich glaube, da könnte der  Hase im Pfeffer liegen für den Grund, warum mich immer tiefe Verwirrung heimsuchen will bzw. der tiefe Drang nach Klärung erfasst, wenn spirit. Sucher vom "Vorüberziehen von Erscheinungen" wie Wut/Trauer und anderer Gefühle sprechen: sie verwechseln bei dem Begriff des "Vorüberziehens" die Ebenen. Sie denken relativ, an Dauer, im Sinne von: Alles geht vorüber, nichts bleibt auf Dauer. Wenn es so oft heisst, dass die Gedanken wie Wolken am Himmel vorüberziehen, dann meint man damit die Gedanken, mit denen das Ego NICHT identifiziert ist. Nicht die Wut ist die Wolke am Himmel des ungetrübten Bewusstseins, sondern der Gedanke, der die Wut auslöst!

Aber: Zwischen dem egoischen Vorüberziehen im Sinne von Vorbeigehen und dem transegoischen Vorüberziehen - unendlicher Abstand! Im Bewusstsein des Gewahrseins zieht das Wahrgenommene  nicht im Sinne von Dauer vorüber/vorbei, sondern im Sinne von "vom Ego unergriffen/unrealisiert/ uninterpretiert" (Wie ein Film)
Gewahrsein ist ja gerade das, was die Identifizierung (Ergreifung von Gedanken/"meins") verhindert und auflöst - wie könnte sich da Wut zeigen?  Wo Wut auftaucht, ist man mit dem Film identifiziert! Wut ist Bewusstlosigkeit. Vielleicht meint man im Zen dies: dass man mit der Wut arbeiten kann, wenn sie auftaucht? Dem würde ich zustimmen, aber sie taucht immer nur aus dem Ego auf, niemals im Gewahrsein. Wenn sie auftaucht, dann soll man nicht warten, bis sie "vorbeizieht" bzw. vorbeigeht, - was meist auf Dissoziation hinausläuft, derweil das Ego versucht, die Wut neutral wahrzunehmen - sondern sie sich richtig BEWUSST machen, denn es ist die volle Bewusstwerdung, welche die egoischen Gefühle transformiert.

Egoische Gefühle wie Wut haben immer einen Grund, eine Ursache und eine Wirkung, im ewigen JETZT gibt es aber keine Causalzusammenhänge mehr, mit denen man identifiziert ist - das kannst du, wenn du nur willst, gerade JETZT nachprüfen, dass es Causalzusammenhänge nur in deinem Denken gibt, als angelernten Glaubenssatz/Dogma. JETZT kannst du  niemals Ursache UND Wirkung beobachten, derweil sie ja zeitlich auseinanderliegen!  Es bedarf also der Zeit! Das Ewige aber ist jenseits der Zeit, jenseits der Causalität. Aus der ewigen Perspektive existiert das Vergängliche einfach  nicht. Das Paradox: dass ich auch als ein mit Dogmen nicht mehr identifizierter Mensch dennoch gezwungen bin, mich auf der Causalebene zu bewegen; der Unterschied zum unbefreiten Mind ist der, dass ICH  nicht mehr daran GLAUBE,  derweil  mir BEWUSST ist, dass ich in der Kommunikation mit anderen - z.B. bei meinen Meinungskundgebungen beim Tagesspiegel und anderen Medien - nur so tue, ALS OB es wahr wäre.  Ich GLAUBE nicht daran, dass dies ein Spiel ist, sondern ICH BIN nurmehr das Spiel, das ICH spiele.
Im "Zustandslosen Zustand" bzw. aus der ichlosen Perspektive  gibt es keine Frage nach dem Warum, wo das Ich tot ist, ist auch der Konjunktiv gestorben - yep, und auch Aristoteles kann einpacken. lol.
ICH BIN  grundlos,  alles, was existiert, existiert ohne Wenn, Weil und ohne Warum wie die berühmte Rose... - die Ros' blüht ohn Warum...

Sehr selten, dass ich einem anderen Menschen mein Verhalten erkläre, seit ich im warumlosen Warum weile..hehe... sicher geschah dies in einigen Fälle,  aber nur, WEIL kleine Kinder eine Antwort wollen bzw. WEIL es den Verstand des anderen befriedigen soll,  der darauf beharrt, einen Grund und ein Warum zu finden, andernfalls er Tobsuchtsanfälle kriegt.  Es klingt in den Ohren angepasster Kinder sehr autoritär und rigoros, wenn ich auf die Frage, warum ich dies oder jenes tue, antworte: Ich tue das, WEIL ich das tue.  "Keine Ahnung" ... Es gelingt mir einfach nicht mehr, Gründe zu finden, Rationalisierungen aus dem Hut zu zaubern... mein Tun und Denken ist ohne Ziel und Absicht (z.B. irgendwelche Projekte in der Welt "da draussen" zu realisieren) ohne Warum.

Die Letztgültige Erkenntnis des grundlosen Grundes ist überzeitliche Wahrheit, sie  geht weder vorüber noch vorbei, weil:  "Letztgültige Erkenntnis" ist immer transformierende Erkenntnis.  Transformation heisst u.a., dass egoische Eigenschaften in transegoische Seinsweisen (Tugenden/"Losigkeiten") transformiert werden. Was du einmal los bist, kriegst du  nie wieder! 
LOL! Da lacht das Kind... - - -

.


Fazit: : Zitat Nr. 1. ist relative Wahrheit. Es ist Ausdruck und Erkenntnis des erfahrungsbasierten Egominds. Dass es auch ein Ausdruck von Hochmut sein kann, spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle.  

Die Version Nr. 2  hingegen ist gewahrseinsbasierte Absolute Wahrheit und Ausdruck (m)einer tiefen Einsicht/Erkenntnis, dass es keine Gründe für mein Tun und Lassen gibt, dass alles "einfach so", d.h. aus einem "grundlosen Grund" und in  "absichtsloser Absicht"  geschieht.  (Was mich gerade an die KIW-Suggestion erinnert, sinngemäß: Ich tue und sage nichts  aus einem bestimmten Grunde bzw. nichts geschieht aus dem Grund, den ich meine. Haha - Was natürlich suggeriert, dass es einen anderen Grund dafür gebe.lol) 
Auf dem Bild oben habe ich  meinen Spruch geändert, der Sinn ist derselbe:  .... there are no reasons for my being. NOW.
Wobei ich aber auch nicht vergessen will zu erwähnen, dass du und das Leben total Sinn macht - auf der BASIS, der Da-Seins-Ebene. Da muss man erst mal durch: durch die volle Identifizierung mit dem Da-Sein des Körpers/Materie/ Formen/Person  - dem DaSein. Und das fängt bei den Gefühlen an...


Meine Antwort  - getriggert einmal mehr von dem in spirituellen Kreisen oft inflationär gebrauchten Begriff der "Erscheinung" -  geriet so lang, dass ich ein Blogposting daraus machte. Mein extrem kurz angebundener Gesprächspartner wollte sich nicht weiter  einlassen,was meinem Klärungs- und Wahrheitsdrang keinen Abbruch tut, notfalls predige ich auch den Vögeln... den Papageien...lol....




Freitag, 5. Januar 2018

Nichtwissen oder wie man sich lustvoll um Kopf und Kragen redet

Fortsetzung in Anlehnung eines gestrigen Forenbeitrags:


Schlausch* my Dear - Horch und lausche!

        Klar, von einem letztgültigen Standpunkt ausgesehen, kann man im spirit. Kontext  natürlich alles ein "Geschwätz" nennen, egal, in welchen Worten darüber gesprochen und geschrieben wurde und wird, weil die lebendige Wahrheit, wenn sie ausgesprochen wird, schon nicht mehr wahr ist, insofern die  lebendige Wahrheit nur wahr ist, (als sie lebendig ist) für das absolute SUBJEKT, das ICH BIN. Das  scheint dem Verstand total verrückt, das die  Wahrheit nur in als Paradox ausgesprochen werden kann und trotz aller SELBSTbezüglichkeit des "Lehren-Lernens" auch mitgeteilt werden MUSS, und - ja,  wenn keiner da wäre, der sie hören wollte, müßte man sie den Vögeln predige!

Wenn das BW des Nichtwissens  dein Sein werden soll, dann vergiss dein angelesenes-totes Wissen ÜBER Spiritualität und höre damit auf andere aufgrund dessen zu tadeln, -  erst im Bewusstsein des Nichtwissens wirst du der lebendigen Wahrheit gewahr und besitzt du die Gabe der Unterscheidung der Geister, d.h. du wirst Unwahrheit erkennen und mit Wahrheit, statt mit Logik und Wortwichs parieren.
Bevor du dich also so eruptiv aufplusternd in die Brust wirfst und über Nichtwissen urteilst, stelle erstmal dein Wissen über dich selbst in Frage und werde dir deiner Glaubenssätze über DICH bewusst, mit denen du so gerne kokettierst... Eigenschaften, die du in die "Existenz" rufst, die du trotz deines Wissens über die Realität von Glaubenssätzen immer noch GLAUBST, dass sie dich ausmachen und von deren Existenz und  Unveränderbarkeit du nach wie vor überzeugt bist. Achte gut darauf, wie du von dir sprichst, wie oft du selbstbildverstärkende - vor allem negative! - Aussagen über dich machst und wie du dich aufspaltest und dabei die positiven Seiten nach aussen "outsourced".  Alles, was und wie man glaubt, zu sein, fällt in die Rubrik "angelerntes WISSEN"/Glaubenssätze, welches man auf dem spirit. Weg zum Nichtwissen ZUERST  in Frage stellen muss, bevor man sich ein Recht herausnehmen dürfte, andere für ihren Glauben an die  Realität oder andere "spirituelle Unkorrektheiten" zu tadeln.
Nicht die Glaubenssätze über die sog. Realität, sondern das ICH sollte  hinterfragt werden, das solche Glaubenssätze produziert und sich mit ihnen identifiziert. Da muss man schon ganz klein bei sich selber anfangen, d.h. im Jetzt und Hier der Person. Und dann ist es i.d.R. noch ein langer (Individuations-) Weg, bis die Welt untergeht bzw. bis das das konditionierte kollektive Wissen und die Realität der Welt in Frage gestellt wird,  um letzten Endes das unerlöste Ich und seine Welt als ein und dasselbe zu erkennen. Dekonstruktion des Ichs bedeutet, Ich und Welt als MEIN Gedankenkonstrukt  zu erkennen. ...Dass ich der unbewusste Schöpfer meines Ichs bin und die Welt nur meine Projektion.  Übrigens: Bei dem, was sich heute im linken Polit-Jargon Dekonstruktion nennt,  wird nicht das ganze Weltbild, sondern werden nur Teile des Weltbildes dekonstruiert und dann durch Neukonstrukte, neue Glaubenssätze, neue Projektionen  ersetzt, doch sie fühlen sich dabei wie Gott der Schöpfer HIMSELF . So arbeitet der Verstand, weil er keine Leere verträgt, und jeden verlorenen Glauben an "etwas" durch ein neues Objekt  seiner Begierde ersetzen muss. Da wird nur das alte versiphte Zimmer tapeziert, statt das ganze Haus abzureissen. Ja, recht eigentlich tapeziert man mit solcherlei Reformen nur sein Grab.

Hmmmmm
........da fällt mir ein, das sieht man ja des öfteren gerade bei der Holofeeling-Jüngerschaft, (die kraft ihres Glaubens allem Glauben abgeschworen hat, lol): dass sie ihre Person mit ihren Eigenschaften/Glaubenssätzen über (s)ich  aussen vorlassen und den Glauben an die  sog. Realität diskutieren, als ob sie getrennt von dieser Realität wären. Da lachen sie über "Tiefgläubige Materialisten" - glauben aber weiterhin an die Realität und Bedeutung ihrer eigenen Materie/Körper/Person mitsamt ihren vorwiegend negativen Eigenschaften.

Nichtwissen bedeutet, dass der Egomind als  Bedeutungsgeber seiner Aufgabe nicht mehr nachkommt, weil er seinen Glauben an die  Bedeutung seines Selbst- und Weltbildes verloren hat.

Nichtwissen ist die Basis des GeWAHRseins.  Nicht-Wissen ist die Leere, in der sich die Fülle der geistigen Erkenntnis (Weisheit) kundtut.

Nichtwissen ist der Moment, bevor du weisst, wer und wo du bist. Das ist der Moment, der sich durch fortwährende Achtsamkeit ausdehnen läßt, bis durch fortlaufende Schattenintegration kein Unterschied mehr zwischen aussen und innen ist und nur noch Gewahrsein ist.
Nichtwissen ist Ewigkeitsbewusstsein, es ist immer JETZT.  JETZT  ist immer, bevor das Denken anfängt, über das Jetzt zu urteilen.
Um diese Lücke geht es: Die Lücke zwischen der reinen Wahrnehmung und der  Interpretation des Verstandes. Die  transegoische Wahrnehmung "dessen, was IST" ist "nüchtern", derweil die Wahrnehmung schlichtweg OHNE Interpretation IST!  Nicht, dass man Nichts wahrnehmen würde, -  man nimmt die Dinge wohl wahr, aber sie sind bedeutungsentleert, weil da nichts ist,  wonach dich verlangt, - nichts, was dich emotional tangiert, -  nichts, mit dem du dich in Freude oder Leid  identifizieren könntest, - also nichts, worüber du etwas "weisst".  Ohne die Dinge zu interpretieren,  ERSCHEINEN sie einfach nur in deinem Fokus.   Sobald aber der Verstand sie ergreift, setzt das angelernte ankonditionierte Wissen über die Dinge ein und der Verstand identfiziert sich mit  seinem Wissen über die Dinge/"Etwas" und hält dieses angelernte Wissen  für die Wirklichkeit.
(Das verstehe ich  das transegoische "Erscheinen" - die Dinge "erscheinen" wirk- und bedeutungslos, derweil der Egomind ihnen noch keine Bedeutung zugemessen hat. (So etwas wie Wut oder Trauer kann nicht "erscheinen", weil es sich um bedingte Gefühle handelt, die aufgrund des Bedeutungsgebers ihre Wirkung entfalten. Wenn spirituelle Sucher davon sprechen, dass Phänomene, Gefühle und anderes in ihrem Fokus  "einfach so erscheint", dann entspricht das nicht ihrem transegoischen SEIN, sondern es handelt es sich meist um ein mißverstandenes philosophisches Glaubenskonstrukt von einäugigen Nondualisten auf der Basis des GlAUBENS(-)satzes, dass es keinen Handelnden gebe und wir alle nur determinierte Automaten (Gottes) seien. 

Was aber nicht gut möglich ist: Man kann nicht "im Nichtwissen ruhen"  und danach aus dem Nichtwissen gewissermassen aufwachen, um vom Nichtwissen zu wissen. Aber vielleicht ist auch dies nur ein semantisches Problem, shit, es ist echt zum Haareraufen...LOL Was ich meine, ist: Nichtwissen ist allgemein betrachtet ein Synonym für  Leere und mit Leere meint man die Abwesenheit von Ego, womit aber gleichzeitig die Anwesenheit Gottes/Gewahrsein gegeben ist - nicht als Nichts, sondern als die göttliche Fülle der Erkenntnis, die wiederum auf der Fülle der göttlichen Seins-Attribute basieren.... Man kann nach der Fasson, nach der ich selige werde, nicht im "Nichtwissen ruhen" ohne der Fülle der Erkenntnis geWAHR zu SEIN. Es gibt keine totale Ruhe in einem "schwatten Nichts",  es gibt nur Ruhe in der Bewegung.  Eine geistige Bewegung/ Erregung, die nicht erschöpft, keine Energien verbraucht, wie dies Gedanken und andere Tätigkeiten tun, mit denen man sich identifiziert. Ein gleichmütiges In-der-Mitte-Ruhen, dem nichts  hinzugegeben noch weggenommen werden kann, weil es in diesem Bewusstsein an nichts mangelt. (Auch wer absolut konzentriert auf eine Tätigkeit ist, tut dies im Nichtwissen um seine Person, aber um diese Art des Nichtwissens geht es mir nicht, obwohl.... ) Dieses geistige Bewegtwerden macht nicht müde, vielleicht sagt man deshalb, dass der Befreite keinen Schlaf braucht... Natürlich schläft auch der Befreite, ihm ist es nur gleich gültig, ob er nun wach ist oder schläft, insofern sein Bewusstsein ein gleichmütiges ist: er ist in beiden Fällen der Beobachter und nicht der mit dem Geschehen identifizierte Teilnehmende, d.h. er kann sich weder mit den Geschehnissen seiner Träume noch mit den Inhalten seines Wachbewusstseins/Tagesgeschehnissen identifizieren. Es gibt so gut wie  keine Angstträume mehr ausgehend von Traumgestalten im Schlafleben, sowie es keine Angst mehr gibt "angesichts" der eigenen Gedankenkonstrukte im "Wachleben". Bevor ich mich richtig identifizieren könnte, werde ich dessen gewahr.... auf "beiden" Ebenen, d.h. eigentlich gibt es keine Trennung mehr, da ohne die Identifizierung mit den Dingen und Geschehnissen in  der Aussenwelt im sog. Wachbewusstsein und den Traum- Bildern beides als dasselbe tote bzw.  "kraftlose Gegenüber" gesehen werden. SO! 


Nichtwissen ist die Basis der geistigen Erkenntnis. Bei der geistigen Erkenntnis handelt es sich um kein "Etwas",  Erkenntnis ist formlos, weil sprach - und bilderlos. Wenn dich zum ersten Mal der dunkle Strahl der Erkenntnis trifft, dann hast du i.d.R. erst mal keine Ahnung, sondern ANGST vor dem Numinosen, Angst vor  Ichverlust.  Das erste "vertikale" Blinzeln des Gewahrseins - ein kurzer Augenblick der Abwesenheit von Ego, der erste Kontakt mit dem wahren Selbst -  ist für das lineare Denken des diskursiven Normalverstands absoluter Schrecken, vor dem es erst einmal davon laufen will. Es soll bloss keiner meinen, dass sich das Öffnen des Dritten Auges problemlos und ohne Erschütterungen abspielt. Das große "Staunen", von dem manche Sucher sprechen,  kommt erst hinterher, wenn man die Erfahrung outgesourced hat bzw. das Formlose zu einem förm-lichen  ETWAS gemacht hat, weil der Verstand ihm sprachliche Form gegeben hat. Staunen kommt  n a c h  der "Entrückung" des Egos,  n a c h   der ErGRIFFENheit durch eine dem Ego "unbekannte Macht", - die zunächst einmal als Nicht-Ich empfunden wird... 
Das ist die Aufgabe des Verstandes: dem Formlosen Form zu geben. Was er vor der Befreiung unbewusst im Dienst des Egos getan hat, tut er nach der Befreiung bewusst im Dienste Gottes/Selbst. Ein anderes Schöpfertum gibt es nicht, als das Formlose (Erkennen) in die Sprachform zu giessen. Das Wort erst ruft das Formlose in die Existenz.
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Auch ein Paradox: Der Angst vor dem Ich-Verlust kann man nur durch Annahme des Ich in seinem persönlichen Hier und Jetzt begegnen, hier an dieser Stelle muss die Arbeit (der Achtsamkeit) getan werden.
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Was voranging:
Ich schrieb: "Nicht-Wissen ist der zustandslose Zustand, die Leere, das Nichts, welches sich einstellt, wenn man vom WissensBallast des Egos befreit ist, d.h., wenn man nicht mehr mit Ich und Weltbild identifiziert ist."
Er schrieb: Zitat: Ich weiss was du meinst, was du sagen willst, aber du machst es "kaputt" damit, d.h. du führst die Leser damit in die IRRE, es gibt keinen zustand der Leere und des Nichts, der sich "einstellen" könnte, einstellen bedeutet in EXISTENZ bringen, es wird auch nicht dadurch besser, dass du "zustandsloser Zustand" sagst. Zitatende
Ich schrieb: Kaputtmachen? Ach was, das ist Erbsenzählerei des Verstandes, wenns danach geht, darfst du gar keine Worte gebrauchen - als ob es eine Sprache gäbe, die den befreiten Mind beschreiben könnte! Es ist letztlich völlig egal, in welche Worte DU oder ICH oder andere es fassen, jeder, der in dem BewusstseinSein seiner wahren Natur verwurzelt ist, hat keine andere Möglichkeit, als es in die Worte zu fassen, die ihm zur Verfügung stehen, in der Bemühung um eine bestmögliche ANNÄHERUNG an das, was man nicht in Sprache bringen kann, weil das eigenschaftslose ICH BIN- Bewusstsein aufgrund seiner Eigenschaftslosigkeit undefinierbar ist und sich jedem Begriff entzieht. Auf der anderen Seite ist es (mir) nicht möglich, NICHT darüber zu sprechen und immer klarere Begriffe zu finden, aber nicht, um anderen diesen "Zustand" verständlich zu machen, sondern es dient immer nur der eigenen Klarheit. Der Begriff des zustandslosen Zustands ist nicht von mir, er bezeichnet dasselbe Paradoxon, wie mans auch bei Laotse lesen kann, wenn er z.B. vom Handeln, ohne zu handeln spricht. Schon weil der Begriff des Handelns das eigenschaftsverhaftete Ich-Bewusstsein eines Handelnden voraussetzt, ist dieser Begriff obsolet."Zitatende.

Soso,  "einstellen" bedeutet in Existenz bringen?  Ist dir bewusst, dass  es dein Egomind  ist, der diesem Wort die Bedeutung gegeben hat, weil es für dein Ego wichtig ist, RECHT zu haben mit seiner Deutung? Was ist mit all den anderen Worten drumherum, die deiner Aufmerksamkeit entgangen sind? Was wäre wohl, wenn dein füchsiger Dräckischer Bedeutungsgeber einfach mal innegehalten hätte und überlegen würde?   Richtig, dann  könnte man   die Worte in ihrem Sinn-Zusammenhang wahrnehmen, möglicherweise sogar in ihrem höheren Sinn, wenn der Bedeutungsgeber  denn ganz schwiege.

Ich benutzte das Wort "einstellen" im selben Sinne, wie wenn ich sage, dass ich Bewusstheit über dies und jenes erlangte.  Oops, shit - schon wieder so ein pöses Wort:  "erlangen" klingt ja doch ebenso anrüchig, denn es gibt ja nichts zu erlangen, wenn der Herr "Niemand da" und Frau "Alles schon da" ist..blah blah blah..... usw usf. dieses Theater kann man mit jedem einzelnen Begriff veranstalten, weil man  - wollte man spirituell ganz korrekt sein - jedes verdammte Wort in Anführungszeichen setzen müßte, welches versucht, das unbeschreibbare Sein auch nur annähernd zu beschreiben. Oder ganz schweigen. (soll ja welche geben, die das tun, ist aber nicht mein Ding) Oh Mann.. In deiner Zwangsjacke möchte ich echt nicht (mehr) stecken.

Tatsächlich hatte ich kurz gezögert, als ich schrieb, "wenn sich Nichtwissen EINSTELLT, es erinnerte mich nämlich an Herrn Callida, der nach seinem Dafürhalten "sein"  Gewahrsein auf- und abstellen konnte. Ich lege i.d.R. großen Wert auf größtmögliche Klarheit bei meinen Beschreibungen des an sich Unbeschreibbaren und obwohl ich mir bewusst bin, dass es keinen Begriff gibt, der "richtig" beschreiben kann, was sich jeder Beschreibung entzieht, benutze ich in der Eile zuweilen Worte, die das von mir Gemeinte nicht ganz so treffend wiedergeben. wie ich es mir gewünscht hätte und wie es dem Bemühen nach meine Art ist. 

Irreführung? Da kommt doch wohl eher der erbsenzählende wortverliebte Verstand des pharisäischen Schriftgelehrten daher, hängt seine Kritik an einem "falschen" Wort auf und ignoriert komplett den Zusammenhang, der ihm bei rechter BETRACHTUNG  ein wenig Licht in seine Dunkelheit gebracht hätte.
Nein, die Irreführung liegt keineswegs bei meinen Worten, sondern an dem interpretierenden und Bilder machenden Verstand, der sich selbst in die Irre führt, indem er sich Bedeutung gebend an den Worten ver-greift und sich Bilder macht, Vorstellungen, derweil er den Finger für den Mond hält.

Hey, ist dir eigentlich nicht klar, was du da tust? Du machst mich verantwortlich für die VOR-STELLUNGEN, die sich bei DIR  (und anderen) beim Lesen meiner Worte entwickeln könnten und erwartest des weiteren von mir, dass ich bitte so sprechen und schreiben soll, dass sich der Leser ebenfalls eine VOR-STELLUNG bastelt, dass er sich ein BILD und zwar ein RICHTIGES Bild machen kann. Lololol - da lacht das Kind. Wie ein fundamentalistischer buchstabengläubiger Religiot gehst du nach dem Buchstaben?  Hey, ich kann  mich  nicht unmißverständlich ausdrücken, das liegt nicht an mir, sondern an der nichtdefinierbaren "Materie"!  Man darf die Begriffe, die sich dafür finden oder anbieten, nicht wörtlich nehmen! Nichtwissen z.B.... (Ja, was diese phrasenhafte Redewendung des "im Nichtwissens ruhen" besagt, darf man das wie alle Phrasen wohl  in Zweifel ziehen, aber was, wenn derjenige, der das von sich sagt, keine andere Wortwahl zur Verfügung hatte, um die Abwesenheit von Ego "adäquater" zu beschreiben? Ich weiss nur dies: die Klarheit des Ausdrucks wächst mit der Vertiefung des Gewahrseins...Hehe... dass sich der ganze Wortzirkus letztlich  (haha, gerade jetzt schon wieder, "performativ"*!) ad absurduum führt, steht auf einem anderen Blatt - denn auch dies WEISS man nicht, auch wenn man schon 1000 mal darüber gelesen und gehört hat.) 
Jesus: An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen, "du sollst" ist in der Bibel i.d.R. als Verheissung zu verstehen. Der wahre Sinn ist,  dass du, wenn du selbst in der WAHRHEIT des Gewahrseins stehst, die Früchte der WAHRHEIT/Erkenntnis auch bei anderen erkennst. Dieses Jesuswort wird meist mißverstanden im Sinne von Frucht=Gutestun. Was für böse ideologischen Früchte das Gutes-Tun bringen kann, das sieht man heute auf der ganzen Weltebene. 

Merke: Im spirituellen Kontext ist jegliche Art von Vorstellung über das Jenseits von Ego  weder richtig noch falsch, Vorstellungen an sich sind UNWAHR, d.h. sie haben keine Wirklichkeit. Nicht meine Worte führen auf Irrwege, sondern der interpretierende vorstellungsverhaftete Verstand des Lesers. Deine Vorstellungen dienen dir in allem zur Bestätigung deiner Weltsicht bzw. dessen, was du für Spiritualität hältst. Und wenn die Worte nicht der eigenen Vorstellung entsprechen, dann wird der Fehler outgesourced, d.h. nach Aussen verlagert...projeziert. (Outsourcing - Dem Thomas sei Dank für dieses Wort!)

Und ja - Last but not least wurde tatsächlich etwas in die "Existenz" gerufen:  als sich das BW des Nichtwissens "einstellte", stellte sich bei mir zugleich eine Leichtigkeit des Seins ein, die nicht von dieser Welt ist.

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Des weiteren stellte sich im selben Kontext  die Frage , ob Wahrnehmen und Da-Sein Synonyme sind:
Ja, das stimmt wohl, aber nur auf der Bewusstseins- oder DaSeins-Ebene der Trennung, auf der man die Dinge als ein Gegenüber wahrnimmt, als nicht zu sich gehörig.

Wenn aber das Da-Sein transzendiert/neutralisiert ist, spricht man vom SO-SEIN. Hier ist die Wahrnehmung eine Höhere: das So-Sein ist hier mit ungetrennter "WAHR"-nehmung von WAHRHEIT synonym, GeWAHRsein nimmt WAHRheit wahr. Die äussere Welt mit ihren Dingen darin wird zwar auch wahrgenommen, ist aber gewissermassen "tot", weil die Wahrnehmung keine Erwartungen, Wünsche und andere egoischen Empfindungen mehr weckt. Deshalb sieht man die Dinge in ihrem "So-Sein" - ohne Bedeutung für das Ego.
Im BW des So-Seins liegt der Fokus der Aufmerksamkeit/Wahrnehmung nicht mehr horizontal auf der Aussenwelt gerichtet, sondern ist mit der Quelle/Ursprung verbunden und damit im vertikalen=unmittelbaren, raumzeitlosen Erkenntnismodus -  im  Gegensatz zu linearen Ego-Gedankenformen, die um raumzeitliche Vorstellungen von Ich und Welt kreisen.

WAHRHEIT und WIRKLICHKEIT sind ebenfalls Synonyme für das EINE. Es gibt keine andere Wirklichkeit als die WAHRHEIT bzw. die WAHRnehmung des GeWAHRseins.  Und man komme mir jetzt bitte nicht mit Castaneda und all jenen "Magiern", die mit Drogen und anderen Trance-Techniken "Andere Wirklichkeiten" erforschen. Es handelt sich dabei allesamt um Ego-Trips: Träume und Visionen, Bilder und Symbole - alles Finger, die man für den Mond hält.  Die können zwar ganz  heilsam sein, sind aber noch lange nicht der Mond.
GeWAHRsein  IST der Mond.  

Wenn es heisst, Form ist Leere und Leere ist Form, dann ist damit u.a. gemeint, dass es dem befreiten Mind gleich gültig ist... dass ihm die Leere wie die Form gleich "schmeckt"... dass er keinen Unterschied macht, eben weil er nicht mehr mit den Dingen/Formen identifiziert ist. Im Endeffekt gibt es für den Befreiten weder Form noch Leere. Aber wenn er darüber sprechen will, muss er sich wiederum der Formen - der Worte bedienen, das kann er auch gefahrlos tun, derweil er nicht mehr mit den Formen identifiziert ist. Die Formen selbst verschwinden nicht, nur die Anhaftung, der Klebstoff...

Wieder anders ist es mit den egoischen Eigenschaften, die wie alle Formen ebenso zu den Gedankenkonstrukten, auf Glaubenssatz, Dogma, Überzeugung basieren. Der Verstand des Suchers mag nun glauben, dass die egoischen Charakter-Eigenschaften alle munter weiter ihr externes und internes  Ein- und Ausdrucksleben führen. Pustekuchen - das transformierte Ich-SELBST ist im wahrsten Sinne des Wortes charakterlos, derweil es unfähig ist, Prinzipien, Standpunkten  und anderen Fixierungen auf Zeit zu folgen. Alles, was da mal an Eigenschaft war, hat seinen Saft und seine Kraft verloren.  Es "WEISS" nichts mehr von den Plänen, Zielen und Trieben, von denen es zuvor angetrieben wurde.  Es handelt ohne zu handeln, d.h. es handelt spontan und bedenkt nicht - WEISS nichts um die   Konsequenzen seines Handeln.  Ja, aber... wirst du sagen, (sagt dein Verstand).  "Ja, aber.." gibts nicht und der Konjunktiv ist ganz gestrichen! Versuch mal, dir DAS in deiner fundamentalistischen BetonBirne vorzustellen, LOL!

Übrigens: Wenn ich einen Satz mit "So!" abschliesse, dann will ich damit nicht sagen, dass ich recht habe, sondern dass ich es besser und klarer nicht hätte ausdrücken können.
Genug für heute - _()_*

                                                                                             ***************


*_()_ - dafür, dass da ein scheinbarer Jemand ist, der meinen Geist mit ein paar Sätzen in fruchtbare Wallung bringen kann.
*"Schlauschen" meint eine passiv-aktive meditative Haltung des nach Innen gerichteten Schauens und Lauschens; diese zwei Worte hat  "OneIsEnough" mir einmal zu einem Wort zusammengefügt. Gefällt mir...
  *"performativ" - ist, wenn ich z.B. die Absurdität der Worte und Begriffe beschreibe, derweil ich mich eben jener Worte und Begriffe bediene, um die Absurdität der Worte und Begriffe zu beschreiben.

Korrigiert am 06.01.2018

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Montag, 1. Januar 2018

Gestern liess den Geist ich schweifen...

Gestern liess den Geist ich schweifen,
Der tat hier und dorthin streifen,
Als er einen Trigger fand,
An dem er sich heut' aufgehangt... :D

Politik vs Spiritualität

Auf dem Hinweg zu Gott/SELBST gilt der Rückzug aus der Welt. Keiner, der sich diesem weltentfremdenden Prozess einmal ausgeliefert hat, kann daraus aussteigen, um sich ernsthaft der Politik=Weltverbesserung zu widmen.
https://www.facebook.com/groups/335977609907181/

Auf dem Rückweg in die "Welt": Niemand, der bei sich SELBST angekommen ist,  hat das Bedürfnis, ordnend in den Weltenlauf einzugreifen. Wer erkannt hat, dass das konditionierte Ego synonym mit Welt ist, hat keinen Anlass mehr, die Verhältnisse der äusseren Welt zu verändern, stattdessen hat er (s)ich von seiner Weltsicht desidentifiziert. Letztlich aber ist er zum reinen Beobachter geworden, d.h. er greift nicht in Geschehnisse der Welt ein, - nicht einmal "spielerisch" -  derweil er sie JETZT als ein Konstrukt seiner Gedanken erkannt hat. Jede Absicht, die Welt zum Guten verändern zu wollen, kann nur ein konditioniertes Ego haben, welches Gut& Böse, links und rechts noch nicht transzendiert hat und an sog. menschliche/humanistische  Werte glaubt.
Spiritualität ist jenseits von Gut und Böse, rechts und links, deswegen ist es besonders abartig, wenn ein sog. Spiritueller sich  nicht der Spaltung bewusst ist, wenn er in einer bekannten spirit. Zeitschrift ein Plädoyer für eine linke Spiritualität verfasst. Demzufolge wären die Linken die Guten und die Rechten die Bösen  - - - und schon ham wir wieder  den Salat. Man verschone die Welt mit spirituellen Schwarz-Weiss-Denkern und Linken, die sich spirituell dünken.

Politiker wollen immer das Gute und genau das ist das Problem eines Spirituellen, der ein Politiker sein will und vice versa.  Am bösesten aber ist der Wille, wenn er im Namen Gottes nur Gutes tun will, ohne die bösen Konsequenzen zu bedenken. Der neue Gott heisst heute "Humanismus" und "Menschenrecht". Ein moralitär pervertiertes Konstrukt, welches  dem sozialen "Wohl und dem Nutzen des Menschen" dienen soll unter der diktatorisch-faschistoiden Bedingung, dass der ahnungslose Bürger seine Identität aufgibt, im Namen eines top down verordneten neuen Paradigmas bzw. eines neuen Menschenbildes.

Man kann die äussere Welt und die innere Welt nicht in Deckung miteinander bringen, sondern nur (s)Ich=Welt transzendierend übersteigen/überwinden, dann gibt es auch keine Grenzen mehr zwischen dieser und jener.
Sicher, es ist auch jenseits von Ego noch möglich, sich für das Weltgeschehen zu "interessieren", allerdings ohne sich damit zu identifizieren, ohne mit der Welt etwas "machen"  oder gar in der Politik  mitmischen zu wollen. Das Himmelreich, das Reich des Geistes ist nicht von dieser Welt. Das war und ist immer noch eine radikale Absage! Der Anarchist des Herzens ist nicht (mehr) rebellisch und arbeitet sich ganz gewiss nicht an der äusseren Welt ab. Meine Güte, diese linken Spirituellen glauben im Grund ihres Herzens immer noch mehr an ihre Helden wie Che Guevara als an sich SELBST. Politiker sind Reformer,niemals ist und war aber jemals  ein Befreiter (Meister) ein Sozialreformer/Politiker, der nach Nützlichkeitsprinzipien handeln könnte. Gandhi war kein Befreiter, er war ein religiöser Reformer, die Freiheit, die er erkämpfte, ist VON dieser Welt, er kämpfte um eine diesseitige Befreiung der Menschen von äusserer Unterdrückung. Die wahre innere Freiheit erlangt  man nur im inneren Kampf - im Heiligen Krieg mit den INNEREN Unterdrückungsstrukturen - da gibt es kein Sowohl-als Auch. ("Sowohl-als" auch ist ein Gegensatz integrierender BEWUSSTSEINsmodus und nichts,  was man MACHEN kann, er bezieht sich  nicht auf das Ego bzw. Tätigkeiten in dem Sinn, dass man sowohl dies als auch jenes MACHEN könne.Transzendiert sind die Gegensätze dann  auf der letzten Stufe des "Weder dies noch jenes"-BW  (neti neti) in dem das konditionierte Glaubenssatzuniversum/Weltbild komplett im "Nichts" aufgelöst - dekonstruiert bzw. desidentifiziert -   ist.)

Rottenfusser zitiert den Dalai Lama:

  „Es gibt eine philosophische Meinung, die Moralisten davor warnt, sich in Politik einzumischen, weil diese der ethischen und moralischen Grundsätze entbehre. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge, denn eine Politik ohne ethische Grundsätze dient nicht dem Wohl und Nutzen des Menschen.«  Und weiter: »Man hört des öfteren von spirituellen Menschen, dass sie die Vermischung von Politik und Religion mit Sorge erfüllt, da sie eine Verzerrung der Ethik durch Politik und dadurch eine Verunreinigung der Religion befürchten. Solche Überlegungen sind nicht nur selbstsüchtig, sondern auch in sich widersprüchlich. Alle Religionen sind ja dazu da, dem Menschen zu dienen und zu helfen, und mit jeder Abgrenzung von Religion gegen Politik gibt man ein machtvolles Instrument preis, das im Sinne des sozialen Wohlergehens der Menschen wirken soll.«

Brrrr, das ist ein an der Realität völlig vorbeigehendes pseudo-humanistisches,  idealistisch-moralitäres Gesülze aus der Sicht des Status eines Priesterkönigs. Kleriker und andere Moralisten haben nichts in der Politik zu suchen, man schaue nur in die Gegenwart und sehe, was sie gerade anrichten, die faschistoiden Linkscamouflaschen im Verband mit den Klerikern... Die Religionen sind realiter zum Kreuz der Menschheit geworden, nur die politische Entmachtung der Religionen, die Säkularisierung kann die fundamentalistischen Auswüchse der div. Religionen in Schach halten. Das Reich Gottes aber ist nicht von dieser Welt und eine politisierende Kirche versteckt mit ihren Machenschaften einmal mehr den Schlüssel zum Himmelreich, der in unserer Mitte verborgen und dort nur zu finden ist. In der Mitte, d.h. in einem ausbalancierten harmonischen SELBST.


http://archiv.connection.de/index.php/wirtschaft/115-linkespiritualitaet

Auch die Connection beschäftigt oder veröffentlicht in der Mehrzahl Autoren/Artikel, die hinsichtlich des spirituellen BW-Entwicklungsziels voller "vielleicht" sind, d.h. sie sind voller Vorstellungen im Sinne von "gut"  über den zustandslosen Zustand. Dass Paulus  aber v i e l l e i c h t  recht haben könnte, diese Möglichkeit wird noch  nicht mal ansatzweise in Betracht gezogen -  weil es sich vollkommen dem Egomind entzieht, wie es möglich ist, sich den Regeln der weltlichen "Obrigkeit" zu unterwerfen, derweil man einer inneren Freiheit teilhaftig ist, die eben nicht von dieser Welt ist. Da greift sich sogar der Logiker an den Kopf: Warum sollte ein befreites SELBST, welches zum Ziele der Befreiung den  größten "Heiligen Krieg" gegen (s)Ich und Welt ausgefochten hat und demnach überwunden/transzendiert hat, noch mal in den Ring steigen, um "dort draussen" gegen Ungerechtigkeiten zu rebellieren und erneut Idealen hinterherrennen? In einer Welt, die jede (ernsthafte) Bedeutung für ihn verloren hat? Für einen solchen ist die Welt nurmehr zum Freien Spiel gemacht und  die scheinbaren Geschehnisse darin sind ihm  nur Schattenspiel - Spiegel für die inneren Auseinandersetzungen im Krieg Ego vs. Selbst. 

Ja, und natürlich findet sich auch in diesem ohne Zweifel intelligenten Spiri-Klugschwatz wieder der integrale Ansatz von Ken Wilber, dem ich so nicht zustimmen kann - nein, man kann eben nicht zwei Herren dienen! Weder im Vorfeld  noch nach der Befreiung. Wer hier ein Sowohl-als auch postuliert, postuliert ein Konstrukt ohne jeglichen Bezug zur Wirklichkeit.  Es gibt auf dem ganzen spirituellen Weg keine radikalere Entweder-Oder-Entscheidung als an dieser Stelle; hier entscheidet es sich, ob du berufen bist, du SELBST zu werden, oder ob du dich entscheidest, ETWAS in der Welt zu werden. Beides zusammen funktioniert nicht.Das Ja zu Gott/SELBST ist das Nein zur Welt, so wie die Anwesenheit Gottes auf der Abwesenheit des Egos basiert.  IN der Welt, aber nicht VON der Welt zu sein, heisst für den Freien genau dies: Du bewegst dich spielerisch in der Welt, ohne von ihr ergriffen zu werden, bzw. ohne dass da ein Ego wäre, das sich identifizierend an ihr ver-greifen könnte. Nichteinmischung ist hier die Devise! Und wenn du jetzt diese Nichteinmischung mit  mir diskutieren und definieren willst, bist du erst recht auf dem Holzweg. Nichteinmischung heisst einfach nur, dass da niemand mehr ist, der Bock drauf hätte, die Dinge anders zu haben, als sie sind. Aber solange bei dir der Bedeutungsgeber so quicklebendig wie eh und je ist, wirst du immer Bock haben, die Dinge so zu deuten, dass sie deiner Hilfe und deines Eingreifens bedürfen.

Von dem Berufenen wird nicht weniger als Verzicht gefordert, es wird ihm "gezeigt", was auf ihn zukommt, so  dass am Ende seiner spirituellen Reise alle verlangenden Zugriffe auf die Welt "abgetötet" worden sind, insbesondere das Verlangen, die Welt zu verändern.  Von wegen "Sowohl-Als auch" -  hier an dieser Stelle gehts um die Hingabe deines Lebens,  gehts um den ganzen Kuchen, es gibt keine Möglichkeit, den Kuchen zu essen und gleichzeitig zu behalten.

Aus meiner Sicht/Erfahrung haben sich viele dieser wohlmeinenden Verbesserungsbemühten, die diesen "integralen Ansatz" verfolgen, - wenn ihr Sein überhaupt ein spirituelles ist und sie nicht nur spirituell DENKEN -  in ihrem Individuationsprozess (Heilung/Herzöffnung)  mit der (Selbst-) Liebe identifiziert, die sie aber weiterhin nach aussen projezieren, in  der Liebe zum Leben, Liebe zur Welt, Liebe zu den Geschöpfen - kurz: ihrer Liebe zu einem Da-Sein voller Bedeutung und Sinn, sie berauschen sich an  einer Schöpfung, die ihnen aber immer noch gegenübersteht. Das heisst: sie feiern die Trennung. Unbewusst.

In dieser Liebe zum Da-Sein wirft das Gute einen langen Schatten, was die volle Umkehr erschwert und damit die "Sicht" auf das bedeutungsentleerte So-Sein der ungeteilten Wahrnehmung der Welt und der Dinge darin. Ihre Spiritualität ist eine Materielle, eine Weibliche.  Solange das Ego als  Bedeutungsgeber nicht als ein solcher erkannt wird, wird es keine Befreiung von ihm geben. Man verbleibt im diskursiven Denken und bekommt keine "Stehende Verbindung" zum vertikalen Erkenntnismodus im Bewusstsein des Nichtwissens (um diese Welt). 

Damit hier keine Mißverständnisse auftreten:  Die weibliche Spiritualität ist nicht zu verachten, - ganz im Gegenteil: sie beherrscht einen Großteil der Individuation, sie ist die Triebfeder der Individuation und dient dem "Brüllenden Leben", der Befreiung der Gefühle und in diesem Zug der bewussten Identifizierung mit den eigenen authentischen Gefühlen, ferner mit den Geschöpfen, mit allen fühlenden Wesen, (Ich bin Alles, ich bin du-du bist ich.) welche der Desidentifikation (Ich bin Nichts, neti neti) VORAUS geht. Genau dies wurde im Patriachat unter der Fuchtel eines schwarzchristlichen Pösen Pater Nosters verdrängt und machte Heilung unmöglich. 
Es ist m. E. absolut wichtig für das Ich, innere Barrieren und Tabus zu überwinden, die das Ich daran hindern, voll einzutauchen in die Welt der Materie, des Körpers, des Da-Seins.  Und genau hier an dieser Stelle erinnere ich mich wieder an den Kurs in Wundern, bei dem m. E. das Eintauchen in die sinnliche Welt des Körpers und der Materie von vornherein  durch autosuggestive Praktiken verhindert wird und somit auch die Identifizierung mit den leidenden Wesen - dem kollektiven Leiden der Menschheit. Deswegen wirkte der KIW  auch genauso so kalt, körperfeindlich und dissoziierend auf mich wie andere patriachalische religiöse Konstrukte, die das nonduale Pferd von oben und hinten aufzäumen, statt von unten, d.h. von der Akzeptanz des Körpers/Materie bzw. von der Akzeptanz der Person in ihrem Hier und Jetzt auszugehen.  Der KIW suggeriert eine "bedeutungslose Welt" ohne  die Vorbedingungen zu beachten und zu erfüllen, welche es erst ermöglichen, die Welt von ihrer Bedeutung zu entleeren bzw. den Bedeutungsgeber zu "ent-sorgen": Er verhindert die Befreiung der Gefühle und in diesem Kontext die Identifizierung mit allem, was fühlt und lebt. (Wenn ich mich nicht irre, sprach der KIW  den Gefühlen von vornherein jegliche Bedeutung ab, das war auch der Grund dafür, dass dieses magere, verhungerte klapperdürre, saftlose Abstrakt-Konstrukt  etwa bei der 50igsten Lektion in meiner Mülltonne gelandet ist). Den Vater kriegt man nun mal nicht ohne die Mutter bzw. den Sohn.

Der dogmatische KIW-Anhänger hat oft eine Heidenangst vor seinen ungebremsten Trieben, er hat Angst, die Kontrolle über sich zu verlieren und im sinnlichen Höllentaumel eines brüllenden Lebens zu ersaufen. Er denkt dabei in Zeiträumen, dabei ist weiter nichts nötig, als sich seine Bedürfnisse und Wünsche  - statt sie zu verdrängen - VOLL BEWUSST zu machen, wenn sie auftauchen, im Klartext: man muss seine Triebe und Phantasien nicht unbedingt in der sog. Realität ausleben.  Da war ich früher mal anderer Meinung, bis ich irgendwann mal  darauf kam, alles, was sich in mir staute, u.a. die Begierden und Triebe bio-energetisch zu entladen:  ich habe sie nicht mehr ausgelebt, sondern nur zugelassen und solange gezittert, bis ich nicht mehr stehen konnte. So funktioniert Bewußtmachung - das spürst du in den Knochen und in jeder Zelle bis in die Haarwurzeln hinein! Und danach: AHA! 

Beides tut also not: Die  Spiritualität der Mutter  dient dem Leben der Materie/Formen, der Geist des  "Vaters" löst die Formen auf  - nein nein, nicht die Formen selbst, sondern er löst die IDENTIFIZIERUNG mit der Materie/Formen auf und verschiebt den Fokus vom unbewussten Leben mit seinem scheinbaren Tod hin zum Gewahrsein eines Ewigen LEBENS im JETZT.  Dieses Gewahrsein bekommt man nur, wenn auch die letzte Identifizierung aufgelöst wird: die Identifizierung mit dem Da-Sein  -  damit wird jegliche Einmischung in den sog. Weltenlauf absolut obsolet. Deswegen wird der Weise (als der letztgültig Befreite) niemals in die Politik gehen - denn ihm sind alle Tugenden, die einen Politiker auszeichnen, ein  Laster.


Politik zu "integrieren" wäre so, als ob man die Konditionierungen des Egos ins Wahre ICH-SELBST integrieren wollte, also das Unwahre ins Wahre.  Politik kann man  nur aufgrund von Identifizierung mit Ich und Welt betreiben! Auf dem Rückweg in die Welt schliesst man zwar ein, was vorher ausgeschlossen war, aber nur, um das vorher Ausgeschlossene nichtidentifizierend von innen her zu erfassen... Niemand kann Politiker werden, der nicht überzeugt davon wäre, dass die Welt einer Verbesserung/Veränderung bedürfte. Aber dies ist genau einer jener Glaubenssätze, die ihn an die Welt bindet. Als Befreiter kann man das Weltgeschehen - also recht eigentlich die GedankenKONSTRUKTE!, denen man lustvoll entfremdet ist -  beobachten und sich informieren, OHNE den Impuls,  einzugreifen. Man kann kein Politiker werden, wenn man den Glauben an diese Welt(sicht) verloren hat! Unmöglich, dass es für einen Befreiten eine veränderungsbedürftige Welt gäbe. Wer so etwas glaubt, ist nicht frei, da kann er noch so schöne spirituelle Reden schwingen. Huh - zu diesem Connection-Artikel gäbe es meinerseits noch viel mehr zu sagen, aber vorerst ist's erst mal genug für den ersten Tag im Neuen Jahr!