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Mittwoch, 30. Mai 2018

Über die Notwendigkeit sich zu wehren und anderes, worüber sich nichts aussagen läßt.

Gerade wollte ich meine Aufzeichnungen umbenennen von postmortal zu postNATALe Betrachtungen - nur finde ich plötzlich keinen Unterschied mehr zwischen nachgeburtlich oder nachtodlich. LOL.  
Mein heutiges Blogposting knüpft an das letzte, ich habe nur vergessen, in welchem thematischen Punkt, denn für mich verknüpft sich alles mit allem, weshalb das Chaos auch ein Geordnetes ist für den, der jenseits der Kategorien und Klassifizierungen die Verknüpfungen wahrnehmen kann, die alles mit allem verbindet. . Daher ist es für mich Jacke wie Hose, ob ich meinen Text bewusst strukturiere oder nicht. Aber ch strukturiere meinen Text niemals  bewusst - habe beim Schreiben weder Absicht, Planmäßigkeit noch Zielvorstellung - und dennoch hat er am Ende immer eine Struktur. Und so verpasse ich meinen Betrachtungen  - wenn überhaupt - immer erst NACHträglich die Überschriften, hehe , Ordnung muss sein!
Ich könnte meinen Satz beenden und mit dem gleichen Thema an einem scheinbar ganz anderen Thema anschliessen und mich dennoch strukturiert und im Fluss wahrzunehmen.Rein subjektiv natürlich, der objektive Betrachter würde nichts als Chaos und Off Topic sehen.

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Immer wieder lese ich von spirituellen Suchern, dass die ichhaften Tugenden der Selbstbehauptung, des Grenzen setzens, des Sich-wehrens im allgemeinen auch jenseits von Ego ihre tugendhafte Anwendung fänden. In diesem Kontext kramte ich in meiner Erinnerung und wurde fündig. Seit meiner Fröhlichen Auferstehung  kam es  tatsächlich sehr selten vor, dass ich glaubte, mich gegen etwas wehren zu müssen, sodass es für mich nicht so leicht ist, eine solche Situation zu finden.
Allgemein aber gilt: Was für das gesunde Ego eine Tugend ist, ist aus transegoischer Sicht ein Laster, wie alles, was sein Gegenteil hat. Das "Gesunde Ich", was da immer wieder beschworen wird und "gesunde Grenzen" setzt, existiert hier nicht. Das "Gesunde Ich" ist nämlich in den Köpfen der meisten Sucher synonym mit dem "GUTEN Ich", und wo etwas gut und gesund  SCHEINT, da ist auch schlecht und krank drin.
Das mit Gegensatzdenken und Polaritäten  identifizierte "gesunde Ich" ist eine Scheinbarkeit aus transegoischer Sicht und Scheinbares=Relatives=Unwahr. Wo Begrenzungen transformiert/transzendiert sind, spielen sie keine Rolle mehr. Wer wirklich in der WAHRHEIT des Gewahrseins steht, kann das Unwahre nicht leben. Die Dualität, das  Relative resp. Unwahre kann nicht integriert werden, wenn es nicht zuvor in WAHRHEIT verwandelt und geläutert  wurde!!! Exakt darin liegt der Irrtum jener, die den spirituellen Kuchen essen und gleichzeitig behalten wollen: Sie glauben, Befreiung bedeute, dass ein "Gesundes Ich" mit all seinen egoische Gefühlen als solches gelebt werden und dabei wäre es gleichzeitig möglich, im Gewahrsein zu  ruhen! Oder aber man glaubt man an einen Shift, der ständig zwischen gesunden Ich und Wahrem SELBST hin und  her switche - als könne man gleichzeitig mit egoischen Eigenschaften identifiziert und  NICHTidentifiziert sein! 
Die WAHRHEIT ist: Das Wahre SELBST ist ein Ungeteiltes SELBST! Und das Gesunde Ich ist in diesem SELBST aufgegangen, umfangen und aufgehoben - OHNE egoischen Beigeschmack. Das Wahre SELBST ist jenseits von  Gut & Böse und ist daher nicht fähig, sich bewusstseinsmäßig aufzuspalten, um sich am Tage bei der Arbeit als gesundes=durchsetzungs- und selbstbehauptendes, grenzensetzendes  Individuum zu inszenieren, um sich nach getaner Arbeit im Gewahrsein auszuruhen. Oder je nach Laune den Gewahrseinsschalter umzulegen, oder in den Egomodus zu wechseln. Natürlich kann ein Befreiter auch Grenzen setzen, die allerdings nicht aus dem psychischen Abwehrmechanismus kommen, sondern aus einer Haltung der Vernunft.   Ein Befreiter hat die praktische Vernunft & Objektivität nicht vollständig an Petri Himmelstür abgegeben.

Der Befreite gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Das bedeutet aber nicht, dass er sein SELBST zeit-räumlich aufspaltet. Dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, heisst in der Praxis: Der Freie arbeitet nicht im Eigeninteresse, sondern im Interesse seines Arbeitgebers und dennoch ist er mit den Interessen seiner Firma nicht identifiziert.

Ora et labora - Beten und Arbeiten ist im Original ein GEISTIGER Vorgang in meinem Bewusstsein! In der unbewussten Aussenwelt geschieht dies getrennt - da gibt es Zeiten, da man betet und Zeiten da man arbeitet - doch in der vergeistigten Innenwelt ist es EINS. Derweil nun das Beten und das Arbeiten nicht mehr praktisch verrichtet werden, sondern erhöht, vergeistigt, in die Einheit erhoben sind,  ist es zu meiner Wahren Natur geworden. Das Licht brennt - und es brennt ewig. Beten und Arbeiten geschieht nurmehr auf geistige Weise in meinem Bewusstsein: Es ist der Shift zwischen vertikalem und horizontalem Modus. Und "Labora" steht immer im Dienst "Ora's"  bzw. im selben GEIST.
Was ich mit allem eigentlich sagen will: Der GEIST ist nur EINER, d.h. er kann sich nicht aufspalten in tagsüber Ich und abends in Nicht-Ich.

Wenn ich nun sage, dass alles - die wahre WIRKLICHKEIT in meinem Bewusstsein und nirgendwo "da draussen" geschieht, dann glaube ich dies nicht, sondern SCHAUE das gerade JETZT im Lichte des Gewahrseins. Korrekt wäre es, wenn ich all dem, was ich schreibe,  ein "JETZT gerade erkenne ich, dass, ..." voransetzen würde. (Dass ich nurmehr von Bewusstsein spreche in diesem Kontext, statt von Gewahrsein mag vielleicht verwirren, weil es dasselbe ist: Erhöhtes Bewusstsein IST Gewahrsein. Ein unbewusster Mind hat auch ein Bewusstsein, er füllt es nur mit den unwahren Dingen. Sein Fokus ist die hundsgemeine Aufmerksamkeit auf seine konditionierte Realität.
Den Begriff  "Gewahrsein" benutzte ich bislang, um  die Unterschiedlichkeit zwischen dem normalen unbewussten Ego-BewusstSEIN und dem transpersonalen GeWAHRsein kenntlich zu machen.
Der Begriff ist trendy und hört sich  -  zu Recht! - nach etwas Besonderem und anderem an als Bewusstsein, und doch ist Gewahrsein "nur" das auf die höchste Stufe transformierte transzendierte Bewusstsein. Am Anfang erlebte ich  Gewahrsein/Gott als  das das ganz Andere, jetzt erlebe ich es als das Alleralltäglichste und -natürlichste. 

Es gab zwar Zeiten, wo ich mich  zu sehr und zu lange von anderen Menschen beanspruchen liess - zuviel "tun als ob", lol, sodass ich zuweilen den Eindruck hatte, nicht mehr wirklich angebunden zu sein an mein Wahres SELBST. Dies geschah nur dann, wenn ich mich von jemand zwingen liess, ein paar Meilen mit ihm in seinen Mokassins zu laufen. Wobei ich promptly einen Rückfall in mein altes Co-Abhängigenmuster zu erleben schien, mit offenen Augen allerdings und mit Forschergeist verbunden, herauszufinden, was zum Teufel mit dem Menschen los ist, der mir da in den Fokus lief und nicht mehr herauswollte.. LOL

Dadurch dass ich mich um einen Anderen  "sorgte" und "kümmerte" und mit ihm Strategien zu seiner  Lebensbewältigung entwarf,  wurde ich selbst wieder strukturierter, war nicht mehr so vergesslich, weil ich  nicht mehr so ausschliesslich vertikal von Innen her absorbiert war. Ich hatte quasi eine "Aufgabe" zu erledigen, die länger als 5 Minuten nach praktischer Vernunft verlangte und die schien lange Zeit geschlafen zu haben. Das Denken in den alten Kategorien von Absicht-Plan-Zielvorstellung fiel mir schwer. Nein, ich hatte keine Absicht, Gutes zu tun, es kam für ihn nur Gutes dabei raus. Denn letzten Endes möbelte ihn seine Bekanntschaft mit mir doch so weit auf,  dass er eine 10tägige Entziehungskur machte (die ich ihm empfohlen hatte, weil es sich sonst nicht herausfinden liess, ob seine Symptome  - trotz seines jungen Alters - auf einer fortgeschrittenen Demenz oder auf einem alkoholbedingten Korsakow-Syndrom basierten. Nein, ich drängte ihn keineswegs dazu, mit dem Trinken aufzuhören, seiner Meinung trank er ja kaum Alkohol...Ich machte ihn nur immer wieder darauf aufmerksam, dass mit ihm was nicht stimmt, da er nur noch DummZeusch babbelte. Ich sah und sagte ihm, was ich sah: dass sein chronisches Lügen und die Art, wie er niemals um pseudologische Ausreden für seine "Ausfälle" verlegen ist, ihm dazu diente,  die Fassade zu wahren. ( Diese Fassade war wie in Beton gegossen, bröckelte sie, kam ein unersättlicher kindlicher Hungergeist zum Vorschein. Seine Selbstbild/Selbstdarstellung widersprach so sehr dem wirklichen Eindruck, den er vermittelte... seine Person, sein ganzes Leben war auf ein riesiges Gebäude von Lebenslügen gebaut.- - Und nein, ich habe nicht daran gerührt.Nach vielen apathischen Jahren hat er nun sogar wieder eine Arbeit, von der er gut leben kann. Und ich habedazu  nichts anderes getan als zu - MECKERN! LOL.
Die Zeitgeist*IN
Kranker Narzissmus oder Wahre Selbstliebe
- das ist hier die Frage!
 


Nochmal:Das Gesunde Ich ist das Gute Ich und als solches bedarf es, um gänzlich frei von Konditionierung zu sein,  noch eines weiteren Todes: es muss sich seiner Verhaftung mit dem Guten und Gesunden bewusst werden.  Dann erst ist man GANZ und HEIL in der Einheit des Absoluten SUBJEKTS.... 
Aus transpersonaler Sicht ist ein landläufig gesundes=starkes Ich  nicht geheilt, es ist nur fähig, sich ohne große Probleme auf der Alltagskonsensusebene zu bewegen, da es ja immer noch noch mit dem Konsensus identifiziert ist. Es ist angepasst, stark, wehrhaft, kann seine Interessen durchsetzen. Es verfügt über ein gesundes Repertoir an Abwehrmechanismen, die es fähig machen,  Grenzen zu setzen, um sich zu schützen.  Ein gesundes Ich kennt seine Stärken und kann mit seinen Schwächen umgehen, es strebt nach weltlichem Status, Anerkennung usw., um sich in der Welt gut einzurichten. Ein gesundes Ich ist kein Dauerzustand, es ist zwar weniger von Neurosen angefressen, als ein krankes Ich, aber immer noch anfällig für körperlich-seelisch-geistige Krankheit. Ein gesundes Ich hat ein realistisches Selbstbild. Es ist seelisch insofern gesund, als es über eine gelungene Anpassungsautomatik verfügt und daher den Ansprüchen der Leistungsgesellschaft entsprechen kann, ohne an ihnen zu erkranken.

Jo, das alles ist normal, aber nicht optimal. Denn dieses Ich kann so wie es ist,  nicht in den "Himmel" kommen! Dieses "gesunde" Ich ist den Kriterien der Welt nach zwar gesund, aber den Kriterien des Spirits nach noch längst nicht geheilt/erlöst. Ein gesundes Ich ist trotz seiner scheinbaren Gesundheit kein "geheiltes" Ich. Wo das Ich wirklich geheilt und erlöst  ist, ist dies ein Dauerzustand.
Was ich damit sagen will: Das Gesunde Ich ist kein spirituelles Kriterium! Das sage ich wieder  für jene, die sich andererseits im Gewahrsein wahnen und andererseits glauben, sich zugleich eines normal "gesunden Ichs" erfreuen zu können, eines Egos mit nach wie vor intakten Abwehrmechanismen und sämtlichen Schattenseiten.

Das Wahre Selbst IST nichts anderes als das das geheilte, erlöste, befreite erhöhte ICH. Dieses ICH  hat keinerlei Bedürfnis mehr nach Sich-Wehren oder  sich abzugrenzungen, und zwar deshalb,  weil es frei von Abwehrmechanik ist und von daher weltlichen Einflüssen gegenüber total ungeschützt ist. Das WAHRE ICH hat sich als reines unsterbliches BEWUSSTSEIN erkannt, deshalb ist es psychisch unverletztlich! Warum sollte also dieses unsterbliche BEWUSSTSEIN Grenzen setzen, wo es doch alle Begrenzungen transzendiert hat???
OK, in meinem eigenen abwehrlosen Sein zeigt sich das so: Die Abwehrmechanik funktioniert nicht mehr AUTOMATISCH, sie funktioniert nur noch spontan dort ,  wo es NOTWENDIG ist! Wie man diese Notwendigkeit allerdings definiert, kann man nicht festlegen, nicht beschreiben, weil es da keinerlei Kriterien gibt.  Die Notwendigkeit taucht ja nicht als solche auf, sondern ist eine nachträgliche Interpretation einer Situation, in der ich spontan irgendwas tue oder sage, was einen anderen Menschen in seine Grenzen weist.
Ich kann heute jemandem seine Grenzen aufzeigen, obwohl mich seine Grenzüberschreitung nicht verletzt oder sonstwie psychisch tangiert. Hm...ich erlaube mir einfach mal ein Beispiel zu spekulieren: Sollte mich ein wildfremder Kerl auf der Strasse auf meinen strammen Willendorfer Hintern hauen, -  würde ich entweder überrascht staunen oder lachen - würde er mir hingegen versuchen, die Hose herunterzureissen, würde ich mich (wahrscheinlich) dagegen wehren. Ist mir noch nicht passiert, deshalb läßt sich mit Gewissheit nichts über meine Reaktion aussagen. In meiner neuen Sponataneität sind auch ganz andere Optionen denkbar. LOL.

Die Beziehung zu Herrn K.A. war damals von anfang an als Wohngemeinschaft definiert. Als mich Kerl Allmächtig dann doch anfing, mich um die Tische zu  jagen,  fand ich das zunächst lustig, auch  anderen Annäherungen gegenenüber war ich durchaus fähig zu sagen: Lass das. Finito, Schluss. Nun, es nützte nur im Moment etwas, aber nicht auf Dauer. Am nächsten Tag ging das Gleiche von vorne los... Wäre mein Hier und Jetzt so radikal, dass ich keine Vergangenheit mehr erkennen könnte, wäre das ja alles kein Problem für mich gewesen, lol....tatsächlich "vergass" viel, aber nicht alles.

Ich habe festgestsellt, dass ich die Beziehungen zwischen mir und Männern auch heute noch sehr deutlich definieren und klarstellen muss. (Bei Frauen ist das bislang selten nötig gewesen)
Zu Anfang meines Neuen Seins habe ich nie etwas gesagt, ich habe sogar manchmal Händchen gehalten und gelacht, wo ich früher nie gelacht oder Händchen gehalten hätte, weil ick früher die Nachtigall schon hab trapsen hören. Aber in meinem neuen BEwusstsein hörte ick die Nachtigall  nicht mehr trapsen, mein Frühwarnsystem war ausgefallen. Kein "Bauchgefühl" mehr. "Stop" oder "Nein"-Sagen konnte ich gar nicht mehr, weil mich der Gedanke, nein zu sagen, verunsichert hat - möglichweise war auch noch ein Rest von spirituellem Zensor am Werke? Ich weiss es nicht.  Es war einfach so leicht Ja zu allem zu sagen. Er: "Hey, du kannst zu mir ziehen, ich habe ein Zimmer frei - Ich: "Klar doch, gute Idee!" Ich hatte zwar Miete für mein Zimmer bezahlt, aber kein Problem, die ganze Wohnung, die ich ja mitbenutzte, auch zu putzen. Gegen einen Kuss auf die Wange war auch nichts zu sagen... Nur war mein Hier und Jetzt, in dem ich lebte, nicht so radikal, dass ich mich nicht hätte erinnen können, wie oft und wann ich das letzte Mal geküsst oder gejagt wurde und ich mich so langsam in Gewohnheitsgebrauch und  in die Pflicht genommen sah. Ich SAH es und dennoch hatte ich keinerlei Befürchtungen, auch wenn ich ganz klar sah, wo das mal wieder hinführen könnte. KÖNNTE...!  Ich liess es einfach laufen, ohne zurück oder nach vorne zu blicken und obwohl mir BEWUSST war, dass ich diese Situation aufgrund von früheren Erfahrungen WERTETE, war es mir nicht möglich, NICHT zu werten bzw. meine früheren Erfahrungen ganz ausser acht zu lassen.  Das Schlüsselwort ist "BEWUSST". Wäre ich unbewusst gewesen, hätte mir mein Bauchgefühl und Frühwarnsystem von meinem Umzug zu Herrn A. abgeraten, zudem absolut keine Notwendigkeit dazu bestand. 
(Als notwendig erschien es mir jedoch damals, dass ich mir mehr Umgang mit  (normalen) Menschen verschreiben musste nach so vielen Jahrzehnten der inneren und äusseren Abgeschiedenheit. Ich war neugierig und gespannt wie sich mein neues BewusstSEIN im näheren Kontakt mit normalen Menschen gestaltet.)

Bislang hatte ich keine Erfahrungen mit (alten) Männern,  die sofort die Hochzeitsglocken hörten, sobald man sie einmal freundlich anlächelte;  jedes Lächeln ist für solche Männer eine Aufforderung zum (Sex-)Spiel  Ein Lächeln und schon wird frau angesprungen, angefasst, getätschelt - ah ja doch, mein junger muslimischer Ehemann hatte mich damals auf dieselbe Weise umgarnt...woher kommt das?  Himmizack, der Kerle  hatte mich nur einmal im Nacken berührt, dann war ich sein... und dann,  nach der ersten gemeinsamen Nacht waren wir - seinem Habitus nach -  so gut wie verheiratet. Da habe ich gewusst, dass ich aus dieser Nummer nicht mehr als dieselbe herauskomme. Das war das Ende meiner lustvollen Einsamkeit, das Ende des Zölibats.

Ja, woran liegts, dass sie so schnell die Hochzeitsglocken läuten hören? (Abgesehen davon, dass einiges daran liegt,  dass sie ausgehungert sind nach Liebe.) Bei meinem Ehemann war es besonders die Religion/Kultur aus der er kam, da werden vom Mann, wo er auch nur die Hand an die Frau gelegt hat,  sofort Eigentumsrechte angemeldet, ein verheirateter Mann hat einen höheren Status. War ja bei uns nicht anders früher, den Mann, der sich mit einer Frau auf der Strasse händchenhaltend zeigte, den sah man schon dadurch in den Hafen der Ehe einlaufen. Auf dem Land ist das heute noch so krass, dass sich eine Frau  - ohne Händchenhalten!  - besser nicht mit einem fremden Mann auf der Strasse zeigt, wenn sie nicht ins Gerede kommen will. Wenn es sich nicht um ihren Freund oder Mann handelt, dann ist man ganz fix ein leichtes Mädchen in den Augen der Alten.


Ach ja, Kerl A. gab seine Hoffnung nicht auf, doch dank meiner Lebensrettungsaktion, die ihm nicht nur eine aufregende Reise mit dem Hubschrauber auf die Lahnhöhen bescherte, bescherte sie ihm eine Partnerin, die sich liebend gerne nicht nur UM die Tische jagen liess. ;-)



Sonntag, 20. Mai 2018

Der Bodhisattva frech und munter holt den Herrn vom Himmel runter...

ZEITGEIST
...tief herunter auf die Erden,
Auf dass wir alle göttlich werden!
Dabei muss drauf geachtet werden,
Dass wir nicht aufhör'n, Mensch zu werden
und aus Narzissten Christen werden ! :D

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Umkehr
Zu wissen, dass ein jedes Ding ein Zweites - also seinen Gegensatz hat, ist keine tiefe Erkenntnis. Das Wissen, dass These und Antithese, das Ding und sein Gegensatz zwei Seiten einer Medaille sind, kann man sich auch anlernen. Nicht anlernen kann man sich den Vorgang - das Geschehen - der Transformation des Dings in das "Ding an sich" in das "Eine ohne Zweites."
Diesen Vorgang fand  ich irgendwo einmal als  Tetralemma benannt,  der beschreibt exakt, wie ich  Transformation und Transzendierung im Erkenntnis- und Einigungsprozess erfahre.   Heute ist es ja gerade umgekehrt. Vor der Umkehr in die Innerlichkeit ist es so, dass man durch die Wissenserwerbung durch Familie, Gesellschaft, Schule usw. zuerst  die Begriffe lernte und dann die Erfahrung machte.
Wie ein kleines Kind lerne  ich die Begriffe für meine Erkenntnisse, für die Vorgänge in mir... Nicht der Mensch erklärt mir die Welt, Gott  - als das ABsolute SUBJEKT, das ICH BIN - erklärt  mir die Welt.
Dem Kind wird die Welt von aussen erklärt und dann macht es diesbezügliche "Erfahrungen". Jetzt, wo das alte ICH nicht mehr ist, ist es genau UMgeKEHRt : ich mache  nicht äussere, sondern innere "Erfahrungen", die mir Ich und Welt erklären. Das ist jetzt nicht weiter vertiefbar bar, weil hier der Verstand wieder tiltet, wo es zwischen innen und aussen für mich keine Begrenzungen mehr gibt.
Dualismus und Nondualismus waren für mich keine Lernfächer, ich habe so gut wie  nichts über Dualismus und Nondualismus gelesen.
Ich erfinde die Welt ganz neu und so habe ich auch das Tetralemma erfunden, nein, nicht den Begriff, sondern in der WIRK-lichen  Anwendung, seiner Wirksamkeit in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. Amen.

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Zeitgeist
Bußgeldspenden werden v.a. an diejenigen gespendet, die es schon haben.... Warum nicht an Tafeln und Altenheime?
Die Essener Tafel ist ein Symbol, es zeigt im Kleinen die Verteilungskämpfe, mit denen man in Zukunft im Großen rechnen muss, wenn der Staat nicht aufhört, mit zweierlei Maß zu messen.  Was für eine Verlogenheit, eine abstrakte Gerechtigkeit auf seine Fahnen zu schreiben, und  die eigene gegenwärtig konkret stattfindende Ungerechtigkeit gegenüber den eigenen Bürgern zu leugnen.

Nationen sind passé. Das "Deutsche Volk" als solches soll es nicht mehr geben, deshalb wird man den Begriff des Deutschen Volkes austilgen. Neudefinition: Jeder,  der in Deutschland lebt, ist per definitionem ein Deutscher. haarsträubender Unsinn... Deutscher wird man per Integration, auch der deutsche Pass macht aus einem Franzosen so schnell noch keinen Deutschen, und aus einem Afrikaner schon mal gar nicht, weil der eine völlig andere Gesellschaftsform gewöhnt ist..und nicht, weil man grad mal da ist...  Zugehörigkeit zu einem Land hat etwas mit Identität und Identifikation zu tun und Identifikation erfordert Anpassung und nicht zuletzt Liebe zu dem Land, welches mich schützt und zudem noch versorgt. . Niemals wird sich z.B. ein fundamentalistischer Muslim mit europäischen Werten identifizieren, weil, dann verlöre er seine Identität und damit wäre er kein Muslim mehr. Muslim oder Christ oder Deutscher ist man nur per Identifizierung, Identifizierung schafft Identität. Ohne Identität ist man entweder verrückt oder erleuchtet. Vielleicht sollten jene, die so gerne alles Übel den Migranten in die Schuhe schieben, statt den Politikern, daran denken, dass sie nicht die einzigen sind, die einen Kulturschock kriegen angesichts der Massenzuwanderung von Menschen, die einen ganz anderen Bewusstseinslevel haben als der rationale Europäer. So schnell kann solch ein Einwanderer seine identitätsschaffenden Traditionen nicht aufgeben, um  mit der Masse von "Deutschen" problemlos zu verschmelzen. Wenn viele Deutsche sich schon jetzt in die Identitätskrise hineinsteigern, wie sieht die Krise dann bei unseren neuen Mitbürgern erst aus? Vielleicht ist es die Angst vor Identitätsverlust, weshalb die halbe Welt verrückt spielt...?Ja, genau! Die Globalisierung - no borders, no nation - macht Angst, die Grenzenlosigkeit des Raums... der Verlust der Heimat wiegt den Einwanderern weit schwerer, als die Aufhebung von Grenzen.)

Ein Kölner ist in erster Linie mit seiner Heimatstadt Köln identifiziert, im weiteren Sinne mit dem Raum NRW, des weiteren mit Deutschland und  Europa - am Ende ist er Cosmopolit, Weltbürger. Eine Identifizierung löst die andere ab, mit jeder Ablösung und Neuidentifizierung mit neuen Werten erweitert sich das Bewusstsein. Als Weltbürger hat der Kölner  dabei seine Heimatstadt weder vergessen noch verachtet er sie, er ist und  bleibt im besten Fall ein mit seiner Heimatstadt in Liebe verbundener Kölner, er bleibt ein mit seinem Land verbundener Deutscher. Solange der Kölner keine spirituellen Selbstrealisierungspläne hat, wird er  sich positiv mit den Werten des eigenen Landes identfizieren. Erst der Weltbürger oder Cosmopolit ist nicht mehr mit der Stadt, dem Land identifiziert, schliesst es aber in sich ein. Ein Weltbürger ist kein Weltbürger, wenn er seine Heimat verachtet. Das aber tun die postmodernen "Cosmopoliten": Sie integrieren nicht, sondern werten ab und schliessen aus. 

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Es gibt kein Inneres Universum, es gibt nur Bewusstsein. Integration des äusseren Universums geschieht im Bewusstsein - so lange bis es nichts mehr gibt, was ausserhalb des Bewusstseins existierte/verortet wurde.
Ich mache an dieser Stelle keinen Unterschied mehr zwischen Bewusstsein und Bewusstheit/Gewahrsein.

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Ich modifiziere nochmal den Begriff bzw. die Bedeutung des Begriffs "Normopathie", denn es passiert immer wieder, dass ich selbst daran irre werde bzw. meinVerstand hierbei die Ebenen verwechseln will:
Das Normale ist als solches nicht krank! Nicht das normale Alltagskonsensusbewusstsein als solches  ist krank, (so wenig wie das Ego als solches ein Krankes ist.)  Aus transpersonaler Sicht  - jenseits von Krankheit und Gesundheit   - ist das allgemeine Konsensbewusstsein nicht krank, sondern UNWAHR, nicht im Sinne einer Lüge, sondern im Sinn einer "realen Illusion" - die nicht im Gegensatz zur WAHRHEIT steht, sondern von der WAHRHEIT eingeschlossen ist. Die relative Wahrheit des relativen Ichs steht nur solange im Gegensatz zum Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN, als es nicht von seinen Konditionierungen gereinigt ist.  Derart "geläutert" erkennt sich das Ich als Wahres SELBST (Sohn) und wird - im relig. Bild gesprochen  - "geläutert zum Throne Gottvaters erhoben." (transzendiert)

 Die Trennung selbst ist nicht vom "Teufel" - im Gegensatz zur Bibel sehe ich die Trennung - die Vertreibung aus dem Paradies -  heute  nicht mehr als Strafe für Ungehorsam, sondern eher als ein Spiel Gottes.MEIN Spiel - in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absol.......... HAH!

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Dialog mit Mrs. H.:
"Ich glaube nicht an Schuld. Das "Konzept der Schuld" ist ein illusorisches Konzept."
"Hm...Und was ist die Wirklichkeit?"
"Die Wirklichkeit ist, dass ich in Wahrheit schuldlos, makellos, glückselig bin. "
Hm... und das ist kein Konzept?"
"Nein, das  habe ich selbst einmal  erkannt!"
"Kann gut  sein, aber solange du an das Gegenteil - also an das Konzept Unschuld -  glaubst, hat dich deine Erkenntnis nicht verwandelt. Bei dir einheitet es nicht.  Die Kraft der Verwandlung rsp. Befreiung liegt allein im Gewahrsein der Transzendierung/ Einheit der Gegensätze.

Etwas nur für zu wahr halten oder WIRKLICH in der WAHRHEIT zu stehen - unendlicher Abstand. Gewahrsein ist nichts anderes als Gewahrsein der WAHRHEIT. Und dieser WAHRHEIT wird man erst dann gewahr, wenn Gegensätze vereinigt sind. Also kann es keine WAHRHEIT gewesen sein, als Mrs. H. zu erkennen glaubte, dass sie schuldlos usw. sei, derweil sie immer noch ein ein dualistisches Konzept der beiden Pole Schuld-Unschuld glaubt. In WAHRHEIT ist man erst dann letzgültig befreit von allen Dualismen, wenn man sich als Weder dies noch Jenes=Nichts erkennt. Schuldlos, makellos?  Letzlich werden sämtliche "Losigkeiten" erkannt als -  NICHTS!   

Mrs. H. hat im persönlichen Kontakt eine stark be-und entfremdete Ausdrucksweise, die breitesten Raum für Interpretationen bietet, sie selbst beschwert sich oft über die unklare Kommunikation, wobei ihr nicht bewusst ist, dass deren Verursachung in ihr selbst liegt.  Wer klare Kommunikation erwartet, der muss sich selbst erst mal klar ausdrücken lernen! Es ist wirklich eine Qual, ihre persönlichen Ansprachen an das Böse Umfeld/Mr. X zu lesen.
Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie es kommt, dass diese faszinierend schillernde Person auf der einen Seite schön ausformulierte spirituelle Texte verfassen kann und auf der anderen Seite im persönlichen Kontakt so ausdrucklos, monoton, verwirrend und der Sprache kaum mächtig ...
Die Ausdrucksweise bewirkt eine BLENDUNG, dass ich oft so ganz konsterniert und selbst sprachlos vor diesen X-Texten wurde... dass ich den Text gefühlte hundert Male durchlesen musste, bevor ich in Ansätzen überhaupt verstand, was sie sagen wollte. Das ist so dermaßen qualvoll vernebelnd, dass ich mich unwillkürlich frage: Was musst du unbedingt vor den Menschen verbergen, das du es den Lesern so schwermachen musst, dich zu verstehen? Denn die Qual, die ich jedesmal beim Lesen empfand, erkannte ich als dieselbe Qual, die sie empfinden muss bei dem Gedanken, sich wirklich und wahrhaftig  zu öffnen - nicht nur anderen Menschen gegenüber, sondern primär dem, was sie vor sich selbst verbirgt?

By the way: Die Person der Mrs. H. interessiert mich nicht als solche, sondern steht in einem größeren Kontext, so z.B. läßt sich an ihr nicht nur der herrschende Zeitgeist für mich besonders gut erklärbar machen, sondern repräsentiert sie für mich auch den spirituellen Mainstream - und einiges andere, was sich mir aber jetzt noch nicht erschliesst. (Das ist die Art, wie ich mich auf Andere bzw. auf die Welt  "einlasse", ich lasse mich nicht mehr von Skrupeln plagen oder von Fragen, ob mein Interesse richtig oder falsch sei. Ich folge da ganz meinem inneren "Führer".)
Stimmt, ich  "verfolge" sie gewissermassen  mit meinem Interesse, natürlich könnte bzw. würde sie es so interpretieren und mir eine böse diskriminierende Absicht unterstellen, schon weil ich ihren spirituellen Status in Frage stelle.  Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ihre Verfolgungsängste genau daher rühren, dass sie für viele Menschen eben eine ungewohnt "schillernde Persönlichkeit" ist, der man von  mehr oder weniger morbider Faszination geleitet auf die Spur kommen möchte, wo soviel Nebel um sich herum versprüht wird, da strebt  man unwillkürlich nach Klarheit und Verstehen. Wie oft beklagte sie sich doch darüber, dass man sie nicht verstehen kann und wie oft haben sich andere Menschen sich wirklich einfühlend darum bemüht, sie zu verstehen, um letztlich zu keinerlei nachvollziehbaren Konsens zu kommen - ganz im Gegenteil hat man sie noch vor den Kopf gestoßen. Der KIW-Lehrer gehört zu denen, die ihr bis zum Ende äusserst wohlwollend gegenüberstanden, auch wenn er in seinen Bemühungen  die Ebene verkehrte und der psychologischen Problematik mit spirituellen Glaubenssätzen und expliziten Empfehlungen, ihr Denken doch endlich im Sinne des KIW zu verändern, begegnete,  wogegen sie sich zu recht wehrte. (Ungeachtet dessen, dass sie keine Einsicht in ihre psychische Problematik hatte und hat, sondern ihrerseits die Spiritualität auf eine andere Weise als der KIW-Lehrer benutzt, um ihre psychologischen Konflikte zu übertünchen. Denn auch der KIW-Lehrer benutzt seine KIW-Dogmen, um seine eigenen Probleme nicht facen zu  müssen).

Wie gesagt, ein Erwachen kann ich ihr nicht absprechen, manches spricht dafür, manches dagegen. Ihren Worten nach ist es schon möglich, obwohl sich vieles nachschwätzen läßt und von daher der erwachte Eindruck, der sich auf Worte stützt, täuschen mag.
Was ich ihr aber abspreche sind die Attribute der Letztgültigen Befreiung/Vollendung, die sie ihrem Konzept des Erwachens ständig beimischt und damit Verwirrung stiftet, weil sie damit immer wieder andeutet, dass sie nicht nur erwacht, geheilt und geläutert, sondern auch letztgültige Befreiung realisiert habe, was sie wiederum weit von sich weist, wenn man sie darauf anspricht.
(Ja, auch wenn sie wie sie sagte, alle ihre Erkenntnisse selbst auf geistige Weise einmal erkannt hatte, werden diese zu einem Konzept, sobald der Egomind sie für sich vereinnahmt, d.h. sich mit ihnen identifiziert und statt sie wieder loszulassen und im Orkus des Nichtwissens zu "vergessen", an ihnen bz. dem toten Wissen/Konzept haften bleibt, derweil er die Erinnerung an die Lebendige Wahrheit für die (lebendige) Wahrheit hält.) Wobei sie auf der anderen Seite doch  das Erwachen oft richtig deutet im Sinne einer Initiation und offensichtlich sehr wohl weiss, dass Erwachen nicht mal der halbe Kuchen ist, sondern nur ein kurzer Augenaufschlag des Allsehenden Auges. Ob dieser kurze Ein-BLICK in die WIRKLICHKEIT Früchte trägt, hängt davon ab, ob der Widerstand gegen die Hingabe an die anstehenden Schatten- bzw. Tiefenprozesse überwunden werden kann.)

Was ihre oft bemerkenswert klaren und auffällig gut ausformulierten spirituellen Texte angeht, habe ich mich schon gefragt, ob sie in dieser Hinsicht vielleicht wie ein Kanal, ein Medium funktioniert. Möglich ist auch, dass man  sich den spirituellen Mainstream-Jargon einfach nur dadurch einverleibt,  indem man sich nur noch mit diversen Videos und spirituellen Texten diverser Autoren berieseln läßt. Mrs. H. postete einmal einen spirituellen Text, unterzeichnet mit "Padma", was mich nicht schlecht irritierte, denn im Ausdruck befand ich sie beide  zum Verwechseln ähnlich. Mainstream-PsychoSpiri- Jargon... Workshop
Ich selbst hatte mich nie in der spirituellen Szene bewegt, ich hatte keine Erfahrungen und Begegnungen mit anderen spirituellen Suchern, ich hatte keinen Guru, besuchte keine Satsangs oder  Workshops... ich habe zwar viele Bücher gelesen, mir aber niemals einen bestimmten Jargon angewöhnen können.
 
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"Wer mir krumm kommt, dem komme ich krumm, völlig normal..." (Mrs. H.)
Ja, diese Aug um Auge-Mentalität ist "völlig normal" im Sinn von "völlig unbewusst!"
Das ist eine dieser Bemerkungen, die ihr verführerisches Spiri-Sprech und ihr "Ruhen im Gewahrsein" ad absurduum führen  bzw. den von ihr inszenierten spirituellen Status so ruinös unglaubhaft machen und die auch den KIW-Lehrer nicht wenig irritieren.
Er hat ganz recht: Wie sie es gerade braucht,  singt sie dem unerlösten ungeheilten Ego ein Loblied und bringt es fertig, dies mit spiritueller Umrahmung  "als völlig normal" zu verkaufen.  
Sie ist sich nicht bewusst, dass sie dort, wo sie von der Sache - ihrem spirituellen Konzept -  abweicht und persönlich wird, mit solchen und ähnlichen Statements immerzu die Botschaft aussendet: So bin ICH, so will ich bleiben und das ist gut so! Womit sie aber nicht ihre persönliche Wahrheit, sondern unbewusst ihre ABWEHR gegen  ihre PERSÖNLICHE Wahrheit  dokumentiert.

Sie merkt nicht,  dass sie mit solchen  Bekundungen den Widerspruch zwischen Sein und Schein aufzeigt, da sie einerseits voll mit ihrem Ich-Konzept identifiziert ist, und andererseits davon überzeugt ist,  mit Konzepten nicht mehr identifiziert zu sein.
Das Phantom ihrer Begierde (X,) . sieht das schon ganz richtig: Sie sitzt nicht fest in dem "Sattel", in dem sie vorgibt, zu sitzen! Das Böse Umfeld ist schuld, -nein,"verantwortlich" dafür,  dass sie aus ihrer Mitte bzw. aus dem Sattel gefallen ist, dabei ist es ihre Abwehr, diese Aug-um-Auge-Beissreflexhaftigkeit, die sie aus ihrer "Mitte" reisst. Aus welcher Mitte auch immer...

In seiner  Mitte zu sein bedeutet auf dem spirituellen Sektor, so fest im Sattel des Gewahrsein zu sitzen, dass man psychisch weitestgehend unverletzlich ist, weil die Abwehrmechanismen weitestgehend aufgelöst sind.Wer sich wirklich BEWUSST darüber ist, dass seine Wahre Natur GEWAHRSEIN (Bewusstheit/Mitte) ist, der fällt niemals wieder zurück in die Unbewusstheit. Niemals! 
Auf dem psychologischen Sektor findet das Ich seine Mitte dann,  wenn der innere Zensor aufhört herumzumeckern und/oder  das Ich sich  in einem wohlwollenden Umfeld frei in seinen Möglichkeiten entfalten kann. Dagegen ist es dem Ich keine Kunst, in seiner Mitte zu ruh, wenn man allein ist. Die Mitte des Ichs ist allerdings sehr empfindlich und angreifbar, denn in der Regel fällt man sofort raus,  sobald man nicht mehr alleine ist und sich von aussen ein Meckerer nähert -  kurz: das Ruhen in der Mitte des Ichs ist  immer von äusseren Bedingungen abhängig.

Mrs. H. hingegen glaubt den Grund zu kennen, der sie aus dem Sattel warf: sicher sei es ihre eigene Dummheit gewesen, nicht zeitig die Kurve gekratzt zu haben, aber der ausgeprägte rebellische Anteil in ihr konnte nicht aufhören, sich  gegen Unrecht (Mobbing, Stalking, Psychoterror usw.) aufzulehnen.
Hier wird gewaltig Nebel gesprüht. Rebellin zu sein, ist sexy.... Robin Hood im eigenen Namen. In Wirklichkeit sind das, was sie rebellisch nennt, Selbstrettungsversuche eines angegriffenen Sauberfrauprofils, das verbissen darum kämpft so gesehen zu werden, wie sie glaubt zu sein. Da sind die Zacken aus der Krone gefallen und nun versucht man mit verbissener Überzeugungsarbeit zu reparieren, um sich selbst wieder ins Gesicht sehen zu können.  Tatsächlich kämpft sie gegen sich selbst..
Nochmal: Wäre es wirklich so gewesen, dass sie fest "Im Sattel des Gewahrsein" gesessen hätte, wie sie meinte,  wäre sie gar nicht erst  "rebellisch" geworden!  Es ist ja so: Sobald sich das Gewahrsein des Gewahrsein bewusst ist, gibt es nichts mehr, was aus dem Sattel werfen könnte. Man ist psychisch unverletzlich und macht kein Drama. Rachsüchtige=unbewusste Aug um Auge-Zahn um Zahn-Retourkutschen sind hier einfach nicht mehr drin...Kein Trieb mehr zur Selbstbehauptung. Ist so. Weil, dazu bedarf es intakter Abwehrmechanismen und die sind so gut wie alle im Orkus der Vergessenheit gelandet - sonst wäre Gewahrsein kein Gewahrsein. 

Aber Mrs. H. macht uns immer wieder klar und deutlich, dass ihr spirituelles Konzept vorsieht, beides haben zu können, Gewahrsein UND Wehrhaftigkeit (gegen vermeintliches Unrecht). Darüber mit ihr zu diskutieren, ist nicht möglich, da sie fest davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist und dabei alle alten und neuen Meister auf ihrer Seite hätte. Sie hält nichts davon, die andere Wange hinzuhalten oder in die Knie zu gehen, wenn sie davon überzeugt ist, dass ihr "Unrecht" geschehen ist. Dieses vermeintliche Unrecht auf seine Realität zu hinterfragen - da es auf einer einfachen egoischen Fehlinterpretation aufgrund einer verzerrten Wahrnehmung beruhen könnte - kommt ihr nicht in den Sinn. Möglicherweise auch aufgrund der Verkehrung der Ebenen, bei der man oft nicht zwischen einfachen egoischen Fehlinterpretationen und der transegoischen Sicht von der generellen Scheinbarkeit von Interpretationen untescheiden kann. In diesem Bereich gibt es allgemein viel Verwirrung in der spirit. Szene, besonders wenn man nicht an die sog. Realität (der Person) GLAUBT, derweil die Realität resp. die Person nicht umhin kann, sich gleichzeitig mehr oder weniger drastisch bemerkbar zu machen.  


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Post scriptum
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Als ich Mrs. H. einmal auf ihre irritierenden Widersprüche aufmerksam machte, fragte sie nach Beispielen. Da sie es aber gleichzeitig nicht gestattet, dass man in "ihrem eigenen" Forum  "schlecht" über sie schreibe und alles löscht, was sie unangenehm triggert bzw. als "rufschädigend" interpretiert,  thematisiere ich diese Widersprüche detailliert in meinem Tagebuch resp. Blog. Das dient primär der Erringung eigener Klarheit und Wahrheit. Sollte Mrs H.. wider Erwarten tatsächlich an der Aufdeckung ihrer Widersprüche interessiert sein, hätte sie hier die Möglichkeit, zu erfahren, was die Menschen in ihrem Umfeld oftmals so "böse" macht. Den Namen habe ich auf diverse Arten codiert, weil es mir hier nicht um eine persönliche Auseinandersetzung geht, sondern um die Sache und die Klarheit darüber, dass es sich bei den Widersprüchlichkeiten, die moniert bzw. aufgedeckt werden,  keineswegs um "göttliche Paradoxien" handelt, wie sie anzunehmen vermeint.   



Donnerstag, 17. Mai 2018

Von toxischer Weiblichkeit und wie sie die Welt sieht...uva.

 Wie ich immer wieder betone,  ist die Erlösung vom Bösen nicht die Ultima Ratio. Aus meiner eigenen Erfahrung schloss ich wohl irrtümlich,  dass Transformation "automatisch" die Transzendierung ALLER Gegensätze richtiggehend nach sich "ziehe". Offenbar ist dies nicht der Fall, da die Erlösung vom Guten auf die allergrößten Widerstände bei spirit. Aspiranten stößt. Alle, die ich bislang traf blieben bei der Selbstannahme stecken. Das ist auch der Grund dafür, dass mir niemand folgen kann resp. mich keiner "einholen" mag, weil es ihnen so unmenschlich klingt, wenn ich sage, dass sie das, was sie so hart erringen im Prozess der Selbstannahme des personalen Ichs im Hier und Jetzt auch wieder "abgeben" und "loslassen" müssen.
Dass die Erlösung von der Identifizierung mit dem Guten Ich die letzte und dramatischste Abschälung ist, liegt u.a. daran, dass das Gute mit dem Göttlichen identifiziert wird  und in dem Irrtum, dass das gute spirituelle Über-Ich glaubt, nicht nur erlöst, sondern auch schon endgültig befreit zu sein.

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Mrs Hyde: 
"Für mich gibt es eh keine Schuld, weil wir alle letzlich nur gespielt werden."
Nein, sie glaubt nicht mehr an Schuld, sie glaubt nurmehr das Gegenteil: dass es keine Schuld gibt. Schuldlosigkeit ist nicht ihr neues bzw. wahres SEIN. Der Glaube an Schuldlosigkeit befreit nicht von der Schuld. Sie steigt nicht aus dem Spiel aus, sondern richtet es sich gemütlich im Gegenteil ein, im magischen Glauben, der Glaube habe die Berge schon versetzt. Auch ihr  Glaube, dass "wir letztlich  nur gespielt werden" ist gedroschenes Stroh, ohne Substanz und Sein. Sie ist daher gar nicht fähig, BEWUSST zu SPIELEN. Wenn sie tatsächlich "spielen" könnte und wenn sie und andere so schuldlos wären, wie sie glaubt, warum hört sie nicht endlich damit auf, anderen mit tödlicher Ernsthaftigkeit die alleinige Schuld an ihrer "Traumatisierung" zuzuweisen. (Das wird auch nicht besser, wenn sie statt von der Schuld des "bösen Umfelds" von dessen "Verantwortung" spricht.) Solange sie glaubt, dass es das böse Umfeld ist, dass ihr "auf den Kopf haue oder sie sonstwie drangsaliere" (O.Text) , MUSS sie dieses Umfeld schuldig sprechen. Und solange ich jemand schuldig spreche, ist es unmöglich, diesem "wohlgesonnen entgegen zu treten", wie die ihrer Intepretation nach  das böse Umfeld  (welches sie ihrerseits schuldig zu sprechen scheint) von ihr erwartet?

Wie gesagt, wenn man weiss, wie Mrs: Hyde die Welt sieht, haben die  allermeisten ihrer Interpretationen einen ziemlich "bösen" Unterstellungscharakter. Schuld sind demnach immer die anderen, weil sie böse Absichten hegen. Sie selbst ist niemals schuld an irgend etwas, da sie niemals absichtsvoll und mit bösem Willen andere zu Schaden und Leiden bringe, deshalb könne sie nichts für die Reaktionen derer, die sich durch ihr Verhalten gekränkt fühlten.  Als wenn das Böse, das man unbewusst tut, durch Unbewusstheit entschuldigt wäre! Das Böse ist ja böse, gerade weil es unbewusst abläuft. Niemand kann bewusst böse sein, und dabei ein gutes Gewissen haben. Der  Muslim, der seine Frau tötet, weil sie ihm nicht gehorcht - der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder nicht böse, sondern nur konsequent in der Befolgung seiner Religion. Das Böse hat kein schlechtes Gewissen, es kommt selten im Wolfs-, sondern meist im Schafspelz, das Böse hat immer GUTE Gründe. Das Böse weiss nicht, dass es böse ist. (Ein wirklich BEWUSSTER Mensch kann niemals böse sein!)

Es ist ein Unterschied, ob ich mich durch jemanden drangsaliert und gequält ÜHLE oder ob ich TATSÄCHLICH drangsaliert und gequält werde. Wenn ich so unbewusst bin, dass ich mich z.B. durch den leisesten  Hinweis auf  mein mir selbst unbewusstes Verhalten schon drangsaliert fühle, dann kann derjenige, der mich auf mein Verhalten hinweist, nur der Böse sein.  So funktioniert das pathologisch-narzisstische Ego - ein heutzutage häufig anzutreffendes Phänomen auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene. Es sitzt und macht die Politik in der Regierung und drückt sich aus in den Medien, die zu einem Sprachrohr der Mächtigen geworden sind.  Der Bote, der Überbringer der schlechten Nachricht wird schuldig gesprochen. Und so funktioniert auch das Ego von Mrs. Hyde. Es ist ein "Snowflake"-Ego. Snowflakes sind  - bewusst oder unbewusst - mit dem Opferstatus identifiziert. Mrs. Hyde leugnet das vehement, Opfer zu sein hat nämlich so ein Gerüchle, mit dem ihr andererseits recht glorioses Selbstbild nichts zu schaffen haben will. Und doch ist sie ihrer Meinung nach ständig das Opfer böser Absichten anderer, werde gemobbt, gestalkt, verfolgt und traumatisiert, bis sie am "Boden" liege und das "böse Umfeld" dabei immer noch nicht aufhöre, nachzutreten. Das irritierend Widersprüchliche daran ist u.a., dass sie gleichzeitig behauptet, NICHT  darunter zu leiden!

Um die Unbewusstheit aufrecht zu erhalten, beruhigt sie sich zuweilen mit  dem beliebten und scheinbefreienden Glaubenssatz: Was immer jemand über mich sagen mag, es hat nichts mit mir zu tun. Dies gilt ihr  natürlich  nur für "negative" Botschaften, die positiven, die guten werden wie immer fraglos akzeptiert und dankend angenommen. 
Bei diesem Spruch handelt es sich um einen unter Spiris weit verbreiteten spiritueller Glaubenssatz, mit dem sich jede Neurose ohne Bedenken austoben und rationalisieren läßt.
Was nicht gesehen wird: es werden hier einmal mehr vom anmaßenden Egomind die Ebenen verwechselt und eine transpersonale WAHRHEIT zur frechen Lüge herabgewürdigt, die dem Ego zu nichts anderem als zur Abwehr der (persönlichen) Wahrheit dienen.  Diese Aussage bezieht sich in Wirklichkeit  nämlich nicht auf das egoische Normalbewusstsein, sondern auf das SEIN des geläuterten Minds, den "Reinen Spiegel", der aufgehört hat, sich über egoische Eigenschaften zu definieren und deshalb unfähig ist, sich mit guten oder bösen Attributen zu identifizieren oder gar solcherart Zuschreibungen von aussen zu introjezieren! Erst dieser lebt in der absoluten Gewissheit, dass nichts aber auch gar nichts, was ihm von innen oder aussen an Eigenschaft zugewiesen oder "übergestülpt" wird, mit ihm zu tun hat - derweil er erkannt hat, dass letztgültig  - d.h. jenseits von Gute und Böse - ALLES Projektion ist. 
Wer Mrs. Hyde länger kennt, der kann in ihren Klagen und Anklagen an und über das "Böse Umfeld" mit Leichtigkeit genau das erkennen, dass alle Vorwürfe, die sie gegen diese äussert, wesentlich mehr mit ihr zu tun hat, als mit dem "Bösen Umfeld". Zumal sie seit Jahren immer wieder das beste Beispiel für unbewusste Magie gibt, nämlich auf welche "böse" (=unbewusste) Art und Weise sie selbst es ist, die sich ihr Drama schreibt, indem sie sich überall, wo sie auftaucht, sich früher oder später unbewusst  genau das Umfeld schafft, welches sie dann beklagt. In ihrem Verhalten liegt die Ursache UND die Wirkung! Selffulfilling prophecy. So erschafft der Mensch sich seine sog.  Realität!

(Ok, jetzt bin ich nun beim positiven Denken angekommen  bzw. beim bewussten Erschaffen einer positiven Realität, was natürlich in den Bereich der Magie gehört - m. E. ein fruchtloses Unterfangen, eine Spielerei. Der Magie gegenüber muss ein ernsthafter spiritueller Sucher ein "Vorübergehender" sein, um letztgültig befreit zu werden. Es reicht völlig aus, das Wesen des Denkens und wie Gedanken Realität schaffen, bewusst zu erkennen. Alles andere ist spiritual bypassing.

By the way - ich denke dabei gerade an mein großmäuliges Väterchen Kybalion: Vor einigen Tagen las ich in Ken Wilbers Buch "Boomeritis", dass der Mystiker mit dem "Bewusstsein zweiten Ranges" der größte Feind des Magiers sei... dass Magie immer noch zum Bewusstsein ersten Ranges gehöre und dadurch den "Quantensprung in den Hyperraum des Bewusstseins zweiten Ranges" verhindere. (Der "zweite Rang" ist hier  nicht abwertend gedacht).  In Boomeritis finde ich offenbar die notwendigen  Informationen in geballter Form, die mir helfen, den Zeitgeist zu erklären. Ken Wilber ist ein unheimlicher Datenspeicher... yep, und Kybalion ist zwar ein  netter Kerl, aber halt nur ein Magier, der dem Mystiker nicht das Heilige Wasser reichen kann  LOL :D))

Bei Mrs. Hyde liegt m. E. primär ein pychologisches Problem vor, ein stark paranoides Denken, was auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, wobei sie es versteht, dies mit spirituellen "Einsichten" gut zu verbrämen und abzuwehren.  So gelingt es ihr zwar, in ihren spirituellen Texten den Eindruck einer weit fortgeschrittenen Spiritualität zu machen ("Dr. Jekyll") , auf der andern Seite macht ihr persönliches Verhalten - v.a. in Konfliktsituationen -  jedoch den Eindruck, dass noch sehr viel geheilt werden muss, um spirituell wirklich so fortgeschritten zu SEIN, wie sie dem Ein- und Ausdruck nach zu machen bemüht ist. Den schönen Schein kann sie nur solange aufrecht erhalten, solange sie sich nicht durch unangehme Ego-Trigger gezwungen sieht, persönlich zu werden und durch das Ergreifen  rigider Abwehrmaßnahmen die Bedrohung ihres spirituellen Selbstbildes abzuwehren.

Was ich ihr nicht absprechen kann, ist ein spirituelles Erwachen, wobei sie aber den Eindruck macht, zu sehr daran zu haften bzw. mit einem verwirrenden Konzept von Erwachen schwerst identifiziert zu sein, was auch erklären würde, warum sie in der  psychospirituellen Heilung/Entwicklung nicht fortschreitet.


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Mrs. Hyde ist dem Wesen nach in vielem ein typisches Kind  der Generation der Snowflakes, der Geburtsjahrgänge der 80iger/90iger. Was ich bei ihr sehe, sehe ich auch im Neo-bzw. QueerFeminismus: Beide geben sie mir das Bild einer verzerrten toxischen rsp. "Verwundeten Weiblichkeit", die ihre Leere mit hysterischer Dramatik füllt oder aber mit dem Statusgehabe einer zu Rang und Ehren erhobenen bislang noch arg bös diskriminierten Minderheit.
(Der Begriff des Toxischen ist aktuell ein feministischer Kampfbegriff, der nur die Toxizität der Männlichkeit im Fokus hat, derweil die eigene Giftigkeit wie gewöhnlich der gefälligen Verdrängung anheimfällt.)

Die verwundete Weiblichkeit fühlt sich minderwertig, was sie jedoch u.a. kompensiert mit äusserlichen "Accessoires" und Statusgehabe. Früher gehörte ein Mann dazu, heute tut es ein angesehener (Sozial-) Beruf. (statuslos Mütter, arbeitslose Frauen sowie Kurz- und Teilzeitarbeiterinnen und andere weibliche "Prolls"/ "Assi's" fallen bei den Queer-Feministinnen vollkommen aus dem Blickfeld.)Wobei deren Status nicht gerade auf eigenen Leistung gebaut ist, weshalb man sich vorlieblich schmückt und erhöht mit dem möglichst unveränderlichen Status eines Opfers des Systems, Patriarchats, der Männer... was auch immer. Dem Gefühl von irgendetwas und irgendwem  diskriminiert oder "offended"  zu sein, sind keine Grenzen gesetzt. Die Gefühle haben quasi den Verstand verloren. Sich-Angegriffen-FÜHLEN  ist extrem trendy bei den Youngsters und zur obersten Priorität erhoben.
Co-Abhängigkeit tobt sich vor allem in den helfenden Sozialberufen aus. Von konfliktvermeidendem  Wohlwollen beflügelt, treibt der Hilflose Helfer die Hilfesuchenden nicht selten in die absolute Hilflosigkeit und macht sie zum (seelischen) Krüppel, statt ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Infantilität der Generation Snowflake ist gekoppelt an erlernte Hilflosigkeit,  die staatlich geförderten Helfer (Sozialarbeiter, Therapeuten, Flüchtlingshelfer)  und ihre Klientel bedürfen einander.
Um so mehr Opfer, um so  mehr Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Hilfs-Angebot regelt die Nachfrage. Um so mehr Therapeuten, um so mehr der Therapie Bedürftige - dass es so bleibt, dazu  verhilft schon die Pharmaindustrie und der Erfindungsreichtum jener Einfallsreichen, die sich im Heiligen Namen der Selbstoptimierung ständig  neue menschliche Minimal-Defekte mit Krankheitswert ausstatten. 

Die westliche Welt ist krank und morsch bis ins Mark. (Dekadent sagt man wohl)
Co-Abhängigkeit rsp. das Helfersyndrom ist zu einem staatlich anerkannten und staatlich  alimentierten Beruf mutiert. Der Staat und die Gesellschaft bildet eine Gemeinschaft von Suchtbolzen, eine Symbiose von Süchtigen und Co-Abhängigen in einem verweichlichten Scheinmatriarchat unter der Schirmherrschaft  von breitärschig aussitzenden, ausdrucks- und handlungsunfähigen  Politikerinnen - boah, was hat sich da nur für eine vergiftete Weiblichkeit all die letzten Jahrzehnte durch die Institutionen geschlängelt!? Mit den Frauen in der Politik ist die Welt nicht friedlicher, sondern nur verrückter geworden.
Puh - Ich frage mich: wo sind eigentlich die authentisch-wilden Frauen der 70iger und 80iger?

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Fundstück über verzerrte "toxische" Weiblichkeit:
(...)" Die verzerrte Weiblichkeit, die sich leer fühlt und der Liebe unwürdig, ist wirklich in Panik, dass ihre innere Leere aufgedeckt werden könnte und kann daher keine Intimität oder Verletzlichkeit riskieren.
Sie ist daher die Herrin der Magie, Verführung, des Glamour und der List. Sie projiziert ein falsches und idealisiertes Bild von sich selbst in die Welt, das buchstäblich alle blendet. Diese Art von Verführung wird durch die Astralebene gewoben, wobei oft Manipulation der Zirbeldrüse, Gedankenkontrolle und das In-die-Falle-Locken häufig daran beteiligt sind.
Wenn sich ihr Opfer, oft auf den ersten Blick, „verliebt“, sie als die Verkörperung perfekter Weiblichkeit wahrnehmend, erhält sie die Aufmerksamkeit und Energie sexueller Besessenheit und idealisierter Fantasien. Ihr Opfer wird buchstäblich nicht in der Lage sein, sie aus seinem Kopf zu bekommen, und wird zwanghafte und zwingende Gedanken über sie erleben.
Dieser Zustand wird oft mit echten Liebesgefühlen verwechselt – und unsere Medien- und Musikindustrie fördert diese Version sexueller Besessenheit und romantischer Fantasie als idealisierten „Liebeszustand“ ohne Ende – wie Kylie Minogue in „Can’t Get You Out of My Head“ (ich kann dich nicht aus dem Kopf bekommen) zum Beispiel singt.
5. Vampirismus & Co-Abhängigkeit
Die verzerrte Weiblichkeit hat einen verwundete und unvollständige Wahrnehmung für ihre persönliche und sexuelle Kraft. Ihre Leere ist die Ursache, dass sie sich mit der emotionalen und sexuellen Energie anderer füllen muss. Während Verführung eine Möglichkeit ist, Energie und Aufmerksamkeit zu erhalten um ihr Wesen zu füttern, gedeiht sie auch durch sexuelle und emotionale Verstrickung, um die dringend benötigte persönliche Kraft und Energie von anderen zu erlangen.
Sie nutzt die sexuelle Handlung oft als Weg, um die energetische Verbindung zu öffnen und sendet energetische Haken tief aus ihrem verwundeten oder leeren sexuellen Energiezentrum, damit sie einerseits zuerst die emotionale, sexuelle und schöpferische Energie von ihrem Partner anzapft, um sich zu nähren und andererseits letztlich zu kontrollieren. Dies schafft eine tiefe energetische und emotionale Verstrickung, in der Besitzdenken, Eifersucht und Co-abhängigkeit herrschen. Die Ironie ist, dass derjenige, der von ihr ausgesaugt wird, oft der Meinung ist, dass der Vampir tatsächlich jener Mensch ist, den sie brauchen, um sich zu „komplettieren“ – eine durchdringende und giftige Verbindung an sich.
Das verzerrte Weibliche kann ähnliche Bindungen durch nicht-sexuelle Beziehungen mit Freunden, Kollegen, Kindern und sogar Eltern herstellen, um die Lebenskraft anderer Menschen kontinuierlich anzuzapfen und sie zu ernten.
Noch einmal, die co-abhängige Version der Liebe wird in unserer Gesellschaft leicht mit „wahrer Liebe“ verwechselt – als Beispiel der Song von Mariah Carey „Without You“ ist ein klassisches Beispiel, das die verzerrte weibliche Version süchtiger Liebe fördert.
6. Wettbewerb & Patriarchaler Status
Die verzerrte Weiblichkeit fühlt ihre Leere so heftig, dass sie keinen Eigenwert in ihrer Einzigartigkeit oder ihrem individuellen Ausdruck wahrnehmen kann. Sie kann ihren Wert nur durch Konkurrenz und Vergleich mit anderen messen.
Sie wird durch Status, Geld, Macht und Bestätigung verführt, die durch das Angebot „an die Spitze“ der patriarchalen Ordnung unserer heutigen Zeit zu gelangen. Sie sehnt sich besonders nach Rollen und Positionen, die ihr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verleihen (was wiederum ihre innere Leere füttert) – vor allem in Politik, darstellender Kunst, Mode und Wirtschaft.
Von einem äusseren Beobachter kann sie als eine Vertreterin des modernen Feminismus und als Förderin der sexuellen Gleichheit angesehen werden. Ironischerweise glänzt und verbreitet sie die Energie des verzerrten Weiblichen, sei es Glamour oder das Streben nach ewiger Jugend.
Darüber hinaus tut sie nichts, um die patriarchale Ordnung selbst herauszufordern: Sie ist einfach Teil der Maschinerie geworden und nimmt Rollen und Positionen ein, die traditionell von ihren männlichen Kollegen besetzt wurden. Ihre allgemeine Wirkung in der Welt besteht daher darin, sich selbst und andere von ihrer natürlich weiblichen Macht, Selbstliebe und persönlichen Souveränität zu entfremden.
[Bitte schaut bei allen diesen Erläuterungen ebenso auf die Männer mit einer entsprechend verletzten weiblichen Seite!!!] (...)
http://transinformation.net/6-wesenszuege-des-verzerrten-weiblichen-und-5-wege-die-natuerliche-weiblichkeit-in-uns-zurueckzubringen/
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Genderismus und Queerfeminismus:
Auffällig finde ich hierbei, dass biologische Männer, die sich wie Frauen "fühlen", sich wie schrille Karikaturen wahrer Weiblichkeit inszenieren. Wie sollen sie auch wissen, wie sich wahre Weiblichkeit anfühlt, wenn die Frauen selbst nicht wissen, was wahre Weiblichkeit ist? Ich denke, dass hier eine Menge Schatten- und Bewusstseinsarbeit geleistet werden muss - von den FRAUEN zuerst, da sie es sind, die aus ihrer Identifizierung mit toxischer Weiblichkeit nicht herausfinden und sich in ihrer "Weiblichkeit" immer noch fast ausschliesslich über ihre sexuelle Anziehungskraft definieren. Es scheint mir dies heute sogar noch viel schlimmer geworden zu sein, als als vor der frauenbewegten Zeit der 70iger  der Fall war.
Hmmmm....wieso beschleicht mich eigentlich bei transsexuellen Frauen ("Männer, die sich wie Frauen fühlen" immer so ein Verdächtle von Unterwanderung, von Kollaboration mit dem schwarzpatriarchalen Feind? Ich kann sehr gut die Feministinnen verstehen, die es strikt ablehnen, mit solchen zwiegestaltigen Typen eine gemeinsame öffentliche Toilette zu teilen. Diese Feministinnen gibt es noch, noch sind sie  nicht mundtot gemacht durch Androhung von Strafe wegen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" - auch so ein Gesetz, welches an Orwell 1984 erinnert, ähnlich dem Ministerium für Liebe oder für Einsamkeit...LOL

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Narzisstische Irrationalität
ist heute Mainstream, hierbei  heute fällt  der einzelne Mensch weniger durch Verrücktheit, denn durch gesunde Rationalität auf. Diese Rationalität diskriminiert das mit "Güte" aufgeblähte narzisstische Ego der BerufsWohlwollenden  jedoch mit den Begriffen "rechts" und  "Nazi".   Was bislang Sache der Christen war, wird  im säkularen bzw. sozialistischen Staat von ideologischen tugendbewaffneten Berufswohlwollenden erledigt: die Welt  in Gut und Böse spalten und alles, was sie willkürlich als das Böse definieren,  mit pharisäischer Hypermoral verfolgen.
Die Projektion ihrer chiliastischen Sehnsucht nach Glückseligkeit in ozeanischer  Grenzenlosigkeit mit dem absoluten WIR will mit Gewalt das Gute - wie immer ist es der Neue Mensch -  schaffen, wobei das Böse, das sie zugleich mit dem Guten schaffen, geleugnet wird. Nur die gute Absicht zählt bei diesen engmaschig- Kurzsichtigen, die Wirkung und Konsequenz wird dabei nicht mal ansatzweise angedacht, nur das Heute zählt diesen Supermoralisten.
DAS ist keineswegs ein spirituelles Sein im Hier und Jetzt, sondern nur sieht nur so aus, es ist eine teuflische Simulatio Dei, die große Sünde wider den GEIST, der besagt: Ich will keine anderen Götter neben mir haben. Jede Ideologie ist ein Ersatzgott und sei sie noch so humanistisch. 

Es ist nun mal so: Jeder unbewusste Mensch, der seine inneren Begrenzungen noch nicht überwunden hat, versucht sie im Aussen zu verwirklichen. Was er früher im Namen eines pervertierten Gottes tat, tut er heute Namen eines pervertierten Humanismus: er unterliegt der großen Versuchung,  das Reich Gottes bzw. das utopisch-ideologische Reich des idealen Menschen in der Welt zu errichten. Das ist der Sinn hinter der wachsenden medialen Volkspädagogik.
 Für den aber, der seine eigenen Begrenzungen überwunden hat, bedarf es keiner "Verwirklichung" auf der Weltbühne, er hat das "Reich Gottes" bzw. wie Wilber es nennt, das "Bewusstsein zweiten Ranges" in sich SELBST realisiert. 


Ken Wilbers Buch Boomeritis lese ich übrigens schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal - vor 10 Jahren etwa -  glaubte ich nur, es verstanden zu haben. Damals war ich noch nicht so weit...Erst heute verstehe ich so gut wie alles, was er schreibt aus der befreiten transpersonalen Perspektive. Ich bin eine echte Zaunreiterin geworden... eine Transhexe... :D


Mittwoch, 16. Mai 2018

Und erlöse uns von dem Guten....

Hysterie und Dämonisierung
und der neue Purismus hängen eng zusammen. Hysterie ist generell weiblich, wer das bislang bezweifelt hat, muss sich nur die Gesinnung des postfeministisch-linkradikal entarteten  Neofeminismus anschauen bzw. den hypermoralitären Zeitgeist der sich im Namen der Liebe und des Absolut Guten  gegen einen selbstgezüchteten Popanz namens "rechts"  radikalisiert. 
Wer sich nur edel, hilfreich, gut  und nur als ohnmächtiges Opfer in einer ihm feindlichen (Männer-) Welt fühlt, de bleibt gar nichts übrig, als seine seine eigenen dunklen Seiten/Dämonen  auf äussere Objekte zu projezieren, er bastelt sich ein Feindbild und das Objekt der Dämonisierung ist heute für die Frauen ganz klar der Mann. Die Zukunft ist feministisch, weiblich und wer gegen den totalitären neofeministischen Zeitgeist rebelliert, ist gegen die Zukunft und den Neuen Menschen.

Zwar meint der Neo-Feminismus nur in der Theorie gegen "toxische Männlichkeit" zu kämpfen, in der Praxis geht es der einzelnen  (toxischen!!!)  Weiblichkeit aber  immer um gezielte Angriffe auf den einzelnen Mann. Den Weissen Mann, wohlgemerkt... der schwarze Mann  bleibt dabei völlig unbefleckt, da Minderheitsangehöriger und die sind per definitionem allesamt Opfer ohne Fehl und Tadel.  
 Dabei werden  die Rollen einfach nur umgekehrt, das kranke schwarzpatriarchalische Bewusstsein bleibt dabei völlig intakt.  Es hat nach aussen zwar den Anschein, dass ein Matriarchat angebrochen sei, dies ist jedoch eine Täuschung. Das Patriarchat setzt sich fort  in der pathologischen Symbiose mit der Mutter  mit und in der patriarchalisch geprägten Mutterimago/-identifizierung unter dem insgeheimen Motto: Du sollst nicht merken! Irgendwo las ich von einem "Inneren Matriarchat", in dem die Neo-Feministinnen lebten - ja, das mag vielleicht sein, aber es ist ein künstliches, ein "toxisches", ein Schattenmatriarchat.
Alice Miller hat in ihrem Buch: Du sollst nicht merken! beschrieben, auf welche Weise die Symbiose mit der Mutter aufrechterhalten wird und welche Folgen das hat.Und ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer mit den Femistinnen 3.0.

Die Hysterie zeigt sich  heute überall, die Politik betreibt Hysterie und Dämonisierung, die Medien, TV-Sendungen... Reality-TV - überall werden die eigenen subjektiven (neurotischen) Gefühle  und verzerrte Wahrnehmungen bzw. verzerrte Intepretation der Wahrnehmung  als absolute Wahrheit propagandiert.  ideologischer Minderheitenterrorismus...Narzisstische Opfer-Täter-Vekehrung... 

Auf allen gesellschaftl. Ebenen begegnet man einer spaltenden Borderline-SchwarzWeiss-Denke. Der Gedanke, dass diese Hysterie und Dämonisierung mit dem zunehmenden Frauenanteil in Politik, Medien, Wirtschaft zusammenhängen könnte, ist unzweifelbar legitim, weil nicht abwegig. -  ob es aber erlaubt ist, den Gedanken laut auszusprechen, fragt sich die Schere im Kopf? So weit sind wir jedenfalls  schon. Die meisten Frauen in Politik, Medien und Wirtschaft sind nur scheinbar emanzipiert, in Wahrheit sind sie infantilisiert.

Diesmal kommt die Heilige Inquisition von kastrierenden Weibern, die zu Hyänen werden. Es scheint als ob die Millionen ermordeten Frauen/"Hexen" von damals heute allesamt von den Toten auferstanden sind, um sich zu rächen - und so werden sie zu dem, dessen mann sie damals zu Unrecht angeklagt hatte.
Solange man sich pathologischer Täter-Opfer-Verkehrung befleissigt, wird es keine Täter-Opfer-Versöhnung (in sich selbst) geben. Heilung ist erst möglich, wenn ich den Täter in mir selbst mit dem Opfer, das ich bin, versöhne, statt nach Aussen projeziere.

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Erlöst?
Man sieht  sehr häufig in spirituellen Foren, wie  sich ein in sich selbst ungeheilter Sucher sich als Finder, Heiler und Erlöser geriert,  dabei aber sichtbarlich (für alle, die ein unschuldiges Auge für Nackte Kaiser haben)  die eigene Unerlöstheit vor sich her zu tragen, während er gleichzeitig das "unerlöste Verhalten" anderer ihm gegenüber beklagt. 
Von anderen Suchern "erlöstes Verhalten" zu erwarten heisst, bei diesen VORAUS zu setzen, was erst noch zu erlangen ist. Was ist das überhaupt: "erlöstes Verhalten??? Gibts das? Oder ist man nicht einmal mehr nur auf Äusserlichkeit fixiert und einer bestimmten Vorstellung eines Erlösten in Richtung "Edel hilfreich- GUT (!!)" aufgesessen?

In meiner Sicht definiert sich die Erlösung - anders als die Letztgültige Befreiung -  als ein geheiltes PERSONALES "So-Sein", welches auf der Bewusstmachung und Transformation/Integration von verdrängten Ich-Anteilen gründet. Ein solches Sein ist noch nicht letztgültig befreit, es strebt auch nicht danach, sondern bedient sich der neugewonnenen Freiheit, sein Ich in allen seinen (verdrängten) Facetten bewusst zu machen und zu (er-)leben. Erlösung ist die volle Gewiss- und Bewusstheit über die eigene Daseinsberechtigung. Ich darf leben! Ich darf sein!
Die meisten Spirituellen auf dem spirit. Marktplatz feiern ihre Erlösung.

Ein wirklich Erlöster macht anderen Suchern niemals ihre Unerlöstheit zum Vorwurf,  da er sieht, dass es sich bei den Unerlösten nicht um renitente Einzelfälle, sondern um die allgemeine Konditionierung handelt, von der alle Menschen betroffen sind und daher ein jeder der  Heilung bedarf, statt eines Vorwurfs.

Erlösung wird oft mit Befreiung (Erfüllung)  gleichgesetzt oder verwechselt. Ich trenne die Erlösung von der (letztgültigen)  Befreiung. Erlösung ist Versöhnung mit sich selbst, seiner Person, Geschichte resp. Vergangenheit und im gleichen Maße die Aussöhnung mit denen, die uns Schmerz zufügten. (s.a. Innere-Kind-Arbeit). Erlösung ist die Botschaft Gottes: Du darfst sein..."Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich mein Wohlgefallen habe". Das ist das, was man in christlichen Termini das "Erlösungswerk Christi" nennt.  Erlösung ist Transformation/Heilung - Gesundung der Seele/Psyche/Ego.  Befreiung bzw. Erfüllung hingegen ist das Werk des Vaters (in der transzendenten Einheit mit dem Sohn und Heiligen Geist.)
Und erlöse uns von dem Bösen, heisst es im Vater Unser.
Erlösung ist die Erlösung von dem Bösen, Heilung von den "Strukturen des Bösen".
Die Erlösung vom GUTEN erst führt in die Transzendenz des Vater-GEISTES.


BEFREIUNG indes ist in letzter Instanz die Befreiung vom Glauben an Gut und Böse bzw.  Krankheit UND Gesundheit, d.h. die Identifizierung mit dem Körper, der Materie (im weitesten Sinne) wird erkannt und durch Gewahrsein aufgelöst. Von Erlösung spricht man eigentlich nur im Kontext der Heilung der Person/Seele/Ego, das geistige HEIL jedoch ist  erst mit der Auflösung der Identifizierung mit der geheilten Person/Ich erlangt. Befreiung  befreit nicht nur von der Identifizierung mit dem Schlechten, sondern auch von der Identifizierung mit dem sog. Guten. Das heisst: Wenn man als Spiritueller von Schattenarbeit oder -kämpfen redet, sollte man klare Unterscheidungen treffen und dabei nie vergessen, dass  das Thema unbedingt von der personalen UND der transpersonalen Seite her betrachtet werden muss, denn hierbei werden sehr häufig die Ebenen verkehrt oder verwechselt:

1) Erlösung (Heilung). Schattenkämpfe sind hier im psychologisch-personalen Kontext der Erlösung=Heilung gesehen, Projektionen der eigenen verdrängten psychischen Anteile auf andere Menschen.  Heilung des Ich/Psyche geschieht durch die (Schatten-) integration der verdrängten Ich-Anteile. Diese Projektionen gilt es zurückzuholen, um Erlösung zu erlangen.  Hierbei wird also das Individuum mit seiner LebensGeschichte transformiert.

2) Befreiung (Heil). Wenn nun das persönliche individuelle Unbewusste bewusst gemacht, geheilt  und ins Ich integriert ist (Erlösung), stehen die kollektiven Schattenkämpfe an. Um Befreiung (Heil) zu erlangen, hinterfrage "ich" bzw. richtet sich das durch Schattenintegration vertiefende  Gewahrsein auf die KOLLEKTIVEN  Glaubenssätze, die unsere Realität bestimmen.
Das Kollektive Unbewusste wird bewusst gemacht, in dem ich die Berührung mit den Bildern der mythisch-archaischen Schichten rational verarbeite und deute.  Die gesamte MENSCHHEITSgeschichte wird auf diese Weise langsam  aus sich SELBST heraus bewusst gemacht und ins Absolute SUBJEKT integriert, das ICH BIN. 

Das Unbewusste  (ES) ist so unendlich wie Gott unendlich ist. ES  i s t   das, was wir unter Gott verstehen! Und Vergöttlichung bedeutet für den Menschen nichts anderes, als dass das göttliche Unbewußte bewusst wird... dass er  - in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN - langsam in das unendliche Bewusstsein Gottes hineinwächst. Im christlichen Jargon nennt man das  "Teilhabe am Reich Gottes", wobei ich mich als Teil und das Ganze erkenne.  Wo Es war soll L(ich)t werden.

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Man hört häufig von Personal-God-Konvertiten,  "mit Jesus zu gehen", sei kein harter Weg, im Gegenteil, er mache alles sooo leicht... Sie haben keine Ahnung, dass "Jesus" nicht zuletzt von ihnen verlangt, mit ihm durch die Hölle (des Unbewussten)  zu gehen, damit er seine Auferstehung in ihnen feiern kann. 
Jesus ist nicht "damals" für unsere Sünden gestorben. Christus, als Repräsentant des Wahren Selbst stirbt immer noch und wird solange sterben, bis das Ego damit aufhört, seine Sünden bezw. seinen Schatten auf "Christus" zu werfen.

Die meisten Gläubigen halten die dualistische  Objektliebe zu einem ausgelagerten projezierten Gott für die Höchste Form der Spiritualität, alles andere ist ihnen - auch heute noch - Ketzerei. Umkehr wird falsch gedeutet, insofern man glaubt, Umkehr bedeute nicht die Rück- bzw. Hinwendung auf das Hier und Jetzt, sondern, sich öffentlich zu Jesus zu "bekennen".  

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Der höchste Ausdruck der (göttlichen Liebe) ist die Geist-Erkenntnis, keine Geist-Erkenntnis ohne den Tod  bzw. die Transzendierung der Objektliebe in Reine SELBSTliebe.

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Die magische 40
Vom Islam sagt man, dass dieser, sobald er in einem Land die 40%-Marke erreicht hätte,  ganz offen die Macht übernehme.

Das selbe scheint für den Feminismus zu gelten: Die SPD beschloss im Jahr 1988 nämlich eine Frauenquote für Ämter und Mandate und erklärte im Jahr 1998, diese Quote müsse vierzig Prozent (!!)  entsprechen.
Hmmmm.... Wenn dann  die 40%-Marke erreicht wird, dürfen wir dann befürchten, dass sich das Machtgefüge zwischen den Geschlechtern so zu Gunsten der Frauen verändert hat, dass man von einer Machtübernahme sprechen könnte? Die Zeichen stehen dafür... :D Schliesslich hat sich der Frauen-Anteil in der Regierungsbildung schon verdoppelt...
2016 war man bei 30%. - die Schweizer Frauen verlangen gar 50 % Frauenanteil.

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Es ist ein Irrtum,
zu glauben, eine Frau könne mit einem Mann ihre "ganze Fülle teilen". Die Fülle ist unteilbar, sie bedarf nicht der Teilung, Mit-Teilung.... Eine Frau oder ein Mann in ihrer/seiner  "Ganzen Fülle" ist letztlich ein ganzer MENSCH, der seine weiblichen UND männlichen Anteile integriert hat. Wollte man sie teilen, fiele man aus der Ganzheit. So wie diese Frau, die hier so schön von Wahrer Weiblichkeit schwatzt, die sie an die Person der Frau bindet. Frauen, wenn ihr schon nicht damit aufhören könnt, Männer zu Menschen machen zu wollen, dann verhelft ihnen zu ihrer eigenen Fülle und Ganzheit!
Das ist das Kreuz mit der weiblichen Spiritualität: dass sie eben in sich nicht GANZ ist, dass sie die Trennung aufrechterhält  und die Liebe personalisiert,  indem sie die Objektiliebe (zum männlichen Gegenpol) abfeiert.
Ich sprach auch mal von einer   "Divinen Weiblichkeit", heute glaube ich weder an eine göttliche Weiblichkeit noch göttliche Männlichkeit. Göttlichkeit liegt jenseits der Gegensätze und Polaritäten.
Ich bevorzuge heute eher den Begriff "Wilde Weiblichkeit" und "Wilde Männlichkeit. Göttlich ist der Mensch, der die Polaritäten männlich-weiblich transzendiert hat.
Das folgende Fundstück ist eine Selbstidealisierung der Frau, die unbewusst mit der Anima identifiziert ist. So klingen die Sirene, die den Helden von seinem SELBSTverwirklichungsweg abbringen wollen. (So klingen umgekehrt aber auch die Männer...)
Was sie diesem Mann zu bieten hat, ist die ideale Frau, der er seit Urzeiten sein  Leben lang nachjagt, die er aber letztlich nur in sich selbst finden kann.

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Fundstück:

"Wenn du ein Mann bist der sich eine Frau wünschst, die dich nicht braucht um sich vollständig zu fühlen,
sondern die ihre eigene Fülle mit dir teilen will….dann solltest du eines wissen:

Einer solchen Frau ist es bewusst, welch Geschenk du bist.
Sie wird dich auf Händen tragen, nicht aus Angst dich wieder zu verlieren, sondern aus purer Liebe zu dir.

Sei dir bewusst, dass sie dich im Arm halten wird, wenn dich deine Emotionen aus der Vergangenheit einholen.
Sie wird sich erst von dir abwenden, wenn du sie um deinen freien Raum bittest.
Denn sie selbst hat sich viele Male im eigenen Arm gehalten, als die Emotionen über sie hereinbrachen.

Sei dir bewusst, dass sie erkennen wird, ob deine Worte aus deinem Herzen stammen oder aus deinem Verstand.
Sie wird dich immer wieder darauf aufmerksam machen und keine Spielchen spielen.
Denn sie selbst hat gelernt ihr Gehör auf ihre Herzensstimme und nicht auf die Stimme ihres Verstandes zu fokussieren.

Sei dir bewusst, dass sie mit dir lachen wird, stundenlang reden und mit dir diese Welt neu entdecken will.
Sie wird dir ihre eigene Leidenschaft und ihre eigene Lebensfreude zeigen, weil sie ihre ganze Fülle mit dir teilen will.
Denn sie selbst ist es, welche all dies in sich entdeckt hat.

Sei dir bewusst, dass diese Frau weiss, dass sie nichts zu verlieren hat.
Denn sie selbst hat im Innen wie auch im Aussen alles losgelassen, wodurch sie sich in der Trennung der Liebe hielt.

Sei dir bewusst, dass sich diese Frau auf keine Dramen mehr einlassen wird.
Denn ihr ist bewusst, dass jeder Schmerz der sich ihr zeigt mit ihr selbst zu tun hat.

Aber sei dir auch bewusst, dass dir genau diese Frau den Himmel auf die Erde bringen wird.
Du wirst in ihr das Wilde, das Sinnliche, die Schönheit, das Verletzliche und vieles mehr sehen.

Sie wird sich dir zeigen, nackt und authentisch, in ihrem ganzen bewussten Sein.
Sie wird dir ihre ganze Weiblichkeit zeigen, in all ihren Aspekten, welche sich genauso diese Männlichkeit in dir wünscht.

Wenn du also ein Mann bist, der sich eine solche Frau an seiner Seite wünscht…..
Dann sollte dir bewusst sein, dass dich eine solche Frau nicht braucht, sondern aus Liebe wünscht.

Sie wünscht sich deine Nacktheit und deine Authentizität mit all deinen Aspekten, wie du es dir auch von ihr wünschst.
Sie wird keine Angst haben verletzt zu werden. Sie wird ihr Herz für dich öffnen, wenn auch du bereit bist,
deines in all seinen Aspekten zu offenbaren.

Also hab den Mut und lasse deine Ängste los.
Sei der Mann, der dieser Frau sein männliches Sein in all seinen Aspekten zeigt.
Sei der Mann, der bereit ist ihr all dies zu schenken, weil er sich selbst liebt..."
(https://schluesselmoment.ch/758-2/)


OK, dies alles mag für Menschen gelten, die "erlöst" sind und ihr Ich bzw. ihr Dasein in der Trennung mit allen Facetten feiern wollen.

Um aber Letztgültige Befreiung in der Transzendierung der Trennung zu erlangen, halte man sich nicht lange mit der Objektliebe auf. Es suche der Mann die Anima in sich selbst und dann wird er auch keine "da draussen" BRAUCHEN. Die Frau irrt, wenn sie glaubt,  niemand und nichts mehr zu brauchen. Solange sie den Mann zu ihrer Ganzheit braucht, ist sie nicht ganz. Die Autorin  hat offensichtlich weder Anima noch Animus in sich  integriert, sondern projeziert ihn noch immer in den Mann hinein und identifiziert beide Archetypen mit Personen... Das sind Träume in und von der Trennung, die jedoch glauben, die Trennung aufgehoben zu haben. (GANZE Fülle?! Hier spricht sie wohl von der "ganzen Fülle der egoischen Attribute"?! Die wahre Fülle und Ganzeit resp. Letztgültige Befreiung erlangt man nur in der Transzendierung dieses Ichs - im Sterben dessen, was man als Erlöster am liebsten hat.)  

Hier wird immer noch der Dualismus besungen,  der  glaubt, nur in und durch die Objekt-Liebe zwischen  Mann-Frau könne die Trennung/=Objektliebe überwunden werden. Mit dieser Sehnsucht könnte man gut "schattenarbeiten", statt sich sehn-suchtenden Idealvorstellungen hinzugeben.


Auf dem spirituellen Weg geschieht es, dass man sich der Anima/Animus-Projektion in den jeweiligen männlichen oder weiblichen Partner bewusst wird, z.B.. Beispielsweise könnte  ein leises Ahnen dich, Frau,  beim Lesen dieses Textes beschleichen und dir offenbaren, dass der Mann, das Objekt, das du hier so sehnsüchtig angehst,  DEIN eigener ausgelagerter Animus ist, der ans Licht des hellen Tages strebt! 

Zur Ganzheit reifen bedeutet für Frauen und Männer, primär und vorrangig erstmal  zur wahren authentischen Weiblich- bzw. Männlichkeit zu reifen und des weiteren den jeweiligen Gegenpol. Die Menschen glauben i.d.R., sie müßten sich über Weiblichkeit/Männlichkeit keine Gedanken machen, männlich/weiblich seien sie js schon aufgrund ihres Geschlechtes. Dabei ist das, was man landläufig darunter versteht nur eine  verzerrte Art der Weiblichkeit/Männlichkeit, eine konditionierte sozialisierte  Maske, eine angelernte Rolle. Es gilt also, sich als erstes der Rollenspiele bewusst zu werden, der Rest folgt von SELBST: die Befreiung der wilden nichtdomestizierten Frau bzw. Mannes in uns, recht eigentlich die Befreiung des Körpers/"Zentaurs".  (Die Befreiung der Sexualität ist nur ein Aspekt unter vielen)

Der lange Weg zur Wahren Natur resp. zu unserem Wahren Wesen   führt über die Würdigung und Annahme der wilden= "natürlichen" Natur, die unter allerlei Kultur-Schutt und Zivilisationsschrott verborgen liegt. In dieser Hinwendung zur "Göttin" geschieht die notwendige Schattenarbeit im Kontext der weiblichen Daseins-Spiritualität. Für Frauen UND Männer!

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Man wirft mir von verschiedenen Seiten immer wieder vor, ich kämpfe gegen "Egos".
Nein,  ich kämpfe nicht gegen Egos, es ist dein Ego, welches die Wahrheit als Angriff empfindet, derweil Du es bist, der die unpersönliche Wahrheit persönlich NIMMT!.
(Ich wiederhole z.B. ausdrücklich immer wieder, insbesondere gegenüber den KIW-Anhängern: Die Selbstannahme der Person/Ego, die ich (Jetzt) bin, ist der Schlüssel zur Transformation und Transzendenz. Das ist die Wahrheit, wie ich sie  ERKENNE, es das ist genau das,  was der Kurs in Wundern "wirkliche Gedanken" nennt. Und die kriegst du nicht durch das Lernen von Lektionen, die dir sagen, dass die Person eine Lüge und Illusion ist, sondern durch die Annahme der (relativen/persönlichen Wahrheit) deiner Person.
Nochmal: Was der KIW dich lehren möchte, ist aus der Letztgültigen Perspektive nicht falsch, nur: Der KIW spannt nur den Karren VOR das Pferd, nicht anders wie es die einäugigen  Nondualisten machen. Bewusstseinsentwicklung beginnt immer  j e t z t, bei der Bewusstmachung deiner Person. Der KIW  führt dich weg von deiner Person und ihrem Hier und Jetzt...)

Die Wahrheit greift keine Menschen an, sondern falsche Überzeugungen und Glaubenssätze , das ist ihr Job.  Du  - dein Ego fühlt sich beleidigt, weil DU mit DEINEN  Glaubenssätzen so identifiziert bist, z.B. mit dem KIW und deiner Überzeugung, dass Annahme der Person eine Annahme einer Illusion sei und deswegen kontraindiziert. 
Nochmal:  Selbstannahme der Person ist  nicht die Annahme dessen, was du ÜBER dich denkst, sondern was du in jedem Moment bist: Gefühl, Gedanke, Empfindung, Intuition. Das meiste davon verdrängst du... deswegen ist Achtsamkeit Schlüssel Nr. 1 auf dem Weg zum Wahren SELBST. Achtsamkeit UND Selbstannahme brauchen einander. Das eine geht nicht ohne das andere.

Das Problem mit der Selbstannahme ist aber, dass die meisten nicht zwischen Maschengefühlen und authentischen Gefühlen unterscheiden können, je nach Schwere der Neurose. Und so geschieht es, dass man damit anfängt, die Maschengefühle anzunehmen und auf deren "Authentizität" zu beharren. Der feministische Opferkult, die SExismus-Debatte, die MeToo-Kampagne baut z.B. in weiten Teilen auf  Maschengefühlen auf.  Maschengefühle bauen auf "petito principii" auf, nicht auf  Fakt, sondern auf einer "postfaktischen" Unterstellung, einer verzerrten Intepretation bzw. verzerrten Wahrnehmung. Typisch für diese Verkehrung der (relativen)  Wahrheit ist die pathologische Projektion: Bei den anderen wird die Postfaktizität festgemacht, die sie bei sich selber leugnen. Die Gesellschaft wird damit gespalten und mehr oder weniger schizophren durch die Internalisierung solcher Projektionen. 

Auch Mrs. Y.  in ihrer Gespaltenheit ist just ein Kind dieses narzisstischen weiblichen Zeit-Ungeistes, der seine subjektiven (Maschen-)Gefühle und Interpretationen einer verzerrten Wahrnehmung als absoluten Fakt bzw. Wahrheit setzt.  Solche Menschen fühlen nicht wirklich in der Tiefe,  tatsächlich haben sie eine tiefe Angst vor ihren wahren Gefühlen, sie inszenieren bzw. simulieren Gefühle oft so glaubhaft und echt, dass es einem schwindlig wird.
Diese neurotische Kiste scheint  heute eine solche  Macht und Durchschlagskraft erlangt zu haben, dass sie sogar fähig ist, ein "postrationales Zeitalter" einzuläuten... In Wirklichkeit ist es prä-rational/irrational...

Narzissmus goes viral. Gesunden kann man nur, wenn frau sich aus dem neofeministischen Groupthink, dem "Wir" herauslöst und eine "Einzelne" wird.  Wie jeder Ismus ist auch der Feminismus  nur eine Krücke, die man letzten Endes wegwerfen muss, um wahrhaft ein "Einzelner" zu werden.  Gemeinsam ist man wohl stark, doch: Die Stärke, die  (für das Ich) in der Gemeinschaft liegt, gerät  am Ende zur Schwäche, wenn es um wahre SELBSTverwirklichung geht. Wenn erkannt wird, dass der "Djihad"  gegen Männer, das Patriarchat an sich,  ein Schattenkampf ist, wird die Projektion zurückgeholt in der Erkenntnis: Das patr. System ist mein eigenes patr. Bewusstsein.  Dann hört man auf, die eigene Kraft auf Papa Staat zu projezieren, um von dort die Freiheiten zu erkämpfen, die nur im Heiligen Krieg mit s(ich) selbst zu erkämpfen sind. Dann hat man endlich aufgehört, ein Opfer zu sein. Öffentliche Schattenarbeit, die sich allein und nur in Beschuldigungen und Anklagen erschöpft sind nicht das geeignete Mittel zur  Täter-Opfer-Versöhnung, sondern Mittel zum Krieg.

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Mrs. Y. und wie sie die Welt sieht: Sie entgegnet auf eine ihr unangenehme  "kritische" Bemerkung: Nicht wegen mir, sondern wegen Dir traut sich keiner mehr, in  meinem Forum zu schreiben.
Die Angesprochene: Gut, kein Problem für mich,  dann verlasse ich das Forum.
Mrs. Y. an's Publikum: Seht nur, wie sie sich beleidigt zurückzieht, sie kann halt keine Kritik vertragen.

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Die WAHRHEIT ist an keinen besonderen Ort gebunden, sie sucht sich ihren Platz nicht aus, die Wahrheit ist ungerichtet und tut nichts als wahrheiten um ihrer SELBST willen.  Die WAHRHEIT holt dich nicht dort ab, wo du stehst, die Wahrheit ist  weder Humanist noch Psychologe. Die Wahrheit wahrheitet ungeachtet der Person, an die sie scheinbar gerichtet ist resp. ungeachtet ihres geistigen Status/Horizonts.

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Paranoia goes viral: Wer zensiert, paranoid und überträgt seine Krankheit unweigerlich auf die von ihm Zensierten. (s.a. Netzwerkdurchsetzungsgesetz vo H. Maas)

Subjektbezogen: Die "Schere im Kopf"  des  inneren schwarzautoritären Zensors (Überich) wird projeziert und verordnet den Anderen "Maulhalten".  Voll akzeptiert werden vom Paranoiker nur  die "Klatscher", mit denen er dieselbe "Realität"/Krankheit  teilt und die seine Größenphantasien teilen bzw. an seiner scheinbaren Macht & "Tollheit"  partizipieren.  Das Fehlen von echter Anerkennung wiederum steigert und speist wiederum das überhöhte unantastbare Selbstbild bis zur nicht mehr übersehbaren Wahnwitzigkeit. 
(FB)
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Gleichheit
Der Staat spielt Gott,  die sog. Eliten spielen Gott. Der Gott, der heute angebetet wird heisst: Die Hl. Dreifaltigkeit von Medien, Wirtschaft, Politik.
Der Glaube sagt: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Das bedeutet, dass vor Gott kein Unterschied gemacht wird aufgrund Status, Rasse,  - da Gott nur das eigene göttliche Bewusstsein in jedem Menschen erkennt und alles, was Ego ist, für ihn nicht existiert. Als Individuum ist jeder Mensch einzigartig, in seiner Wahren Natur ist der Mensch Gott gleich bzw. beides. 
Simulatio Dei: Die Gleichmacherei der Gleichheitsvertreter basiert auf der Vereinahmung der göttlichen Tugend der Unterschiedslosigkeit durch das Superego, welches keine anderen Götter neben sich duldet : Das Kollektiv übernimmt die Rolle Gottes. Vor dem ideologischen Kollektiv ist das Individuum nichts, es wird quasi vernichtet - nicht um in Gott aufzugehen, sondern im Kollektiv, welches Gott spielt.
Der "romantisch-chiliastische" Humanitarismus zeigt alle Anzeichen einer spirituellen Fehlentwicklung, die typischen Anzeichen einer prärational-regressiven Entwicklung, die das Individuum nicht unter Gott (bzw. seine Individuation) stellt, sondern unter die Höhere Macht des (ideologische) Kollektivs.
Darin liegt auch die Ähnlichkeit und Affinität des staatlich anerkannten linksradikalfeministischen Mainstreams mit dem Islam. So!

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Mrs. Hyde oder die dunkle Seite der Tugendhaften
Sie benutzt  spirituelle Leerformeln als Abwehrmänöver, z.B. Ego kann nur Ego sehen. Sie ist eine beißreflexhafte Rückspieglerin, alles, was sie an scheinbar "Wahrem"  ins Feld führt, kommt nicht aus dem Gewahrsein der WAhrheit, sondern aus der Abwehr ihrer dunklen Seite. Die Wahrheit wird zur Waffe.
Das ungeheilte Überich macht aus der spirituellen oder ideologischen - persönlichen -  Wahrheit gern eine hypermoralitäre Knute, mit der man die anderen Menschen knechtet und in Fasson bringt. Das ist die Krankheit der Zeit, der hypermoralischen sog. Gutmenschen, der samtpfötigen Tugendterroristen, die jeglicher Hinterfragung aus dem Weg gehen  - aus Prinzip, denn Argumente haben sie keine. 
Was man verteidigt, mit dem ist man identifiziert. Reflexhaft werden sog. progressive Errungenschaften verteidigt,  reflexhaft verbeisst man jeden als Rassist, Nazi, Rechtsradikalen, der sich dieser fraglichen Progression widersetzt. 

Jeder Idiot weiss heute, was Projektion ist - nein, er weiss es nicht, er weiss den Begriff nur in seinem Eigeninteresse zur Aufrechterhaltung der Abwehr anzuwenden, er dient ihm  allein zu seinem eigenen Selbstschutz.  Besonders in Spirikreisen führt man inflationär  den Begriff der Projektion im Mund, diese schandmäuligen Heiligen spiegeln alles, was ihrem Ego nicht schmeichelt an den Sender zurück, nehmen aber alles ihnen Angenehme an. Dabei bilden sie sich ein, Reine  Spiegel zu sein:  Dabei mutierst du in ihren Augen zum Zombie, Monster,  wenn du nicht lieb bist und ihnen lieb tust. Wenn du schon nicht lieb sein kannst, dann sollst du  alles Unangenehme "gefälligst"  in einem angenehmen (schmeichelnden) Ton schön und dekorativ verpacken.  "Wohlwollen" ist auch so ein inflationär eingeforderter  Standardwert, mit den man anderen die Grenzen steckt. Schnörkellose Direktheit ist für sie ein Angriff. 

Sie sind voller infantiler Bedürfnisse und Erwartungen, Forderungen, Ansprüche an das Verhalten anderer, sehen sich selbst aber schon heiliggesprochen in der Kraft ihres Glaubens an den ideologischen Mulitikulturalismus bzw. ihre eingebildeten spirituellen "Losigkeiten".

Die Botschaft, die solche Menschen  permanent aussenden ist: Kratz bloss nicht an meiner Fassade. Natürlich fühlt sich der Tugendbold dabei permanent verfolgt - weil er sein Selbstbild permanent verteidigen muss, derweil  da Nager  sind, die permanent an der Fassade herumkratzen mit ihrem "Übelwollen".  

Ob Feminismus oder Spiritualität, überall auf der Welt zeigen sich die Schattenaspekte der Social Justice Warrior (resp. Licht und Liebe Krieger), die sich das ABSOLUT Gute auf ihre blütenreine Weste geheftet haben. Wer das offenlegt, ist rechts, Nazi, Rassist, Sexist usw. eben ABSOLUT böse.
  
Solche flecken- und schattenlosen Tugendbolzen reden viel von bzw. ÜBER gegenseitigem "Respekt, Wertschätzung, Ein- und Zulassen, Sich-Öffnen", sind selbst aber unfähig zu all dem, was sie propagieren. Sie SPIELEN und inszenieren nur ihre scheinbare "Güte" und Aufgeschlossenheit, Respekt usw. Was sie dagegen de fakto in der Realität ZEIGEN, entgeht ihnen dabei völlig. Sie wissen sich selbst ohne jede Scham in den höchsten Tönen zu loben und zu preisen, zeigen dabei gleichzeitig  genau das Gegenteil.
Psychologisch ist es wahr: Wer mit einem solch absolut guten Selbstbild identifiziert ist, ist mit Gott/SELBST identifiziert. Kann sein, dass er sich zuviele Videos und Bücher verinnerlicht hat, die ihm von morgens bis abends sagen, dass er schuldlos, glückselig und makellos ist und nichts getan  werden muss. Dass er so wie er jetzt ist - mit allen Schattenseiten! - völlig in OK ist - dann "man darf ja wohl noch Mensch sein"
Sie drehen ihr spirituelles oder ideologisches Fähnchen nach dem Wind, je nachdem, was gerade im Trend ist oder bei welchen Autoren und Lehrern sie die Bestätigung ihrer abwehrbestätigenden und ego schützenden Vorstellungen finden. Was halt gerade dem Ego hilft, nicht aus der Halterung zu kippen.

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Die Wahrheit ist oft ein Messer, sie ist "die Axt für das gefrorene Meer in uns". Wenn sie keine Axt ist, ist es keine Wahrheit. Basta!


PS: Der perfide Feminismus 3.0, von dem hier immer die Rede ist, hat heute einen Namen gekriegt: Queerfeminismus. Yipppiiiieeee...