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Mittwoch, 6. Juni 2018

Über Affektive Mentalvergiftung oder wie seltsam, im Nebel zu wandern...

Auch in diesem Posting geht es um die Frage der Selbstbehauptung und Wehrhaftigkeit des befreiten transegoischen Ichs - eine Frage, die  wie alle Fragen, die den "jenseitigen" Bereich angehen, nicht eindeutig zu beantworten ist.  In diesem Kontext komme ich noch einmal etwas detaillierter auf eine Begebenheit zurück, die sich vor einigen Jahren zutrug, als ich zum ersten Mal mit einem Krankheitsbild konfrontiert war, welches mir die Funktion der Projektion sehr anschaulich und körpernah vor Augen führte und wo ich bei jeder Begegnung damit rechnen musste, körperlich angegriffen zu werden und wobei sich  mir natürlich die Frage des Sich-Wehrens stellen sollte.
                                                    ~
Zwischen 2013 und  2015 hatte ich eine Nachbarin, die ihre Tabletten gegen "Depressionen" offenbar nicht einnahm und die Leute im Haus angriff, ihnen "LausbubenStreiche spielte, so  klaute sie z.B. meinen Hausschlüssel, verklebte mein Türschloss, brach die Kellertür auf , klaute den Koffer, kippte ihre Abfälle in den Keller und beschuldigte mich der absurdesten Dinge.   Zweimal sind wir richtig aufeinandergestoßen, das erste Mal nahm ich sie noch ernst, da antwortete ich noch vernünftig auf ihre Vorwürfe, in ihre Wohnung ´eingebrochen zu sein und Sachen kaputtgemacht zu haben, und bemühte mich, ihren Verdacht zu zerstreuen, aber nichts fruchtete.  Beim zweiten Mal hörte ich auf, Erklärungen abzugeben und sie von ihrem Verdacht abzubringen, sondern sagte ihr klipp und klar, dass sie krank sei und Behandlung brauche. Es war auch gar nicht  möglich mit ihr vernünftig zu sprechen, sie hörte gar nicht, was ich zu ihr sagte, unterbrach mich ständig, sobald ich nur den Mund aufmachte, und antwortete mir jedesmal mit absurden Beschuldigungen und es dauerte seine Zeit, bis ich begriff, dass sie den Sinn meiner Worte gar nicht verstehen wollte,sondern ad hoc alles in den falschen Hals kriegte, um ihr krankes Weltbild aufrecht zu erhalten. Dabei verdrehte sie den Sinn meiner Worte bis zur Unkenntlichkeit und interpretierte alles -  was immer ich auch sagen mochte - als erneuten Angriff auf ihre Person.  Sie liess es nicht zu, dass ich ihr schlechtes Bild von mir korrigierte. Ihr paranoides Gerüst liess sich nicht bewegen.
 
Diese Frau wurde zuletzt ziemlich gefährlich, sie war sogar in meiner Wohnung, wo sie braune Farbe an der Innenseite meiner Wohnungstür verschmierte, mit der sie auch von aussen meinen Türgucker zukleisterte. Oft  stand sie am am Fenster und beobachtete die Leute bzw.  mich, wenn ich aus dem Haus ging, manchmal kam sie mir laut schimpfend hinterher auf die Strasse, und ab und an verfolgte sie mich mit ihrem Auto, gab plötzlich Gas und raste voll auf mich zu... usw usf. Ich könnte wirklich einen Roman darüber schreiben. 
Ich habe mich dagegen zur Wehr gesetzt,  indem ich dem Vermieter mündlich und schriftlich mitgeteilt habe, was alles im Haus passiert, es wurden ja auch andere Mieter von ihr bedroht, beleidigt und beschimpft. Auf meine Bitte an meinen Vermieter, mit der kranken Nachbarin doch darüber zu sprechen und ihr ggf.mit einer Abmahnung zu drohen,  sagte der Vermieter er könne da nichts tun, ich solle zur Polizei gehen. Nun, sie war schon polizeibekannt durch ihre Aktionen in der vorherigen Wohnung, was dem Vermieter sogar von Anfang an bekannt war, wie ich später erfuhr. Komisch...

Richtig "omisch" wurde es für mich immer, wenn ich mich damals mit anderen Leuten darüber unterhielt Obwohl meine  Etagenmitbewohnerinnen von den Aktionen mitbetroffen waren und auch oft das   Geschrei meiner Nachbarin im Flur hören mussten, haben sie dicht gemacht, bekamen einen merkwürdig vorsichtigen Blick - es schien, als glaubten sie, dass ICH diejenige wäre, die krank wäre und unter Verfolgungswahn litte. Tatsächlich wurde mir selbst "spooky" zumute, wenn ich davon sprach und mir dabei selber zuhörte... Man muss bedenken, ich war neu in dem Haus, doch keiner von den Mitbewohnern schien mit mir darüber reden zu wollen, obwohl ihnen das Verhalten der Frau bekannt sein mußte.  Wenn die Etagenmitbewohnerinnen  ihr Geschrei im Flur hörten, kam es wohl mal vor, dass eine von ihnen die Wohnungstür öffnete, um nachzuschauen, aber bltzschnell wieder zumachte. Niemand war an einer gemeinschaftlichen Lösung interessiert, obwohl alle von dem Übel betroffen waren. Ich war diejenige, die von Tür zu Tür lief und die Mieter/Kinder vor dem farblosen Öl warnte, das alle paar Wochen literweise über sämtliche Treppenabsätze incl. Geländer gegossen wurde. Ich war auch diejenige, die es aufwischte. Auch der Hausmeister interessierte sich  nicht dafür... Das war so eine Situation, wie ich sie öfters in meinem Leben erlebt hatte, auch im Berufsleben: dass alle Beteiligten - wenns ums Handeln ging -  völlig abwesend zu sein schienen. Wie in einem Kokon von Egozentrik gewickelt, kam nichts an diese Menschen heran. Nach dem Motto: Ich mach mein Ding, du machst dein Ding - und Dein Ding geht mich nix an. MACH DU nur, du kannst das besser....
(Das war das Gute an der Heimerziehung: dass man lernte, Gemeinschaftssinn zu entwickeln, ob man wollte oder nicht. Daran hats mir wirklich nie gefehlt. In der Auswirkung ging mein Gemeinschaftsinn allerdings nach hinten los: Ich zog die Arschkarte, wie man so sagt, d.h. die ganze Verantwortung ging auf mich über, ich musste handeln - der Rest stellte sich tot und machte auf angelernte Hilflosigkeit. Gründeln und Probleme lösen war schon immer mein Ding, aber da ich nicht die Vorgesetzte war, sondern Gleiche unter Gleichen, schien es nicht mein Recht zu sein, selbständig zu denken und Probleme anzusprechen und zur Lösung anzuregen, sondern ganz im Gegenteil schien es eine Anmaßung, die nicht in meinen Kompetenzbereich fiel.)
  
Na ja, als dann am Ende auch noch nachts ein Feuer im Haus ausbrach und ich mich im Hemd durch das Fenster hinaus auf das Dach retten musste und nach der Feuerwehr rief, war das Maß voll.  Irgendjemand oder irgendwas  hatte die Abfallkisten und Säcke  vor der Küchentür des Imbiß im Erdgeschoss in Brand gesetzt. Und ja, natürlich hatte ich einen Verdacht...
(Der Untatenkatalog meiner Nachbarin war am Ende 2 Din4 Seiten lang, aber der Frau war nichts von all dem zu beweisen,, währenddessen SIE zu beweisen trachtete, dass ich in ihre Wohnung einbrach: Sie hatte Kameras in ihrer Wohnung installiert, eine Alarmanlage, die jedesmal losging, wenn man sich an der Tür zu schaffen machte. Himmel, wie oft kam sie zu mir, um sich  mein Werkzeug zu borgen, weil sie ihre Wohnungstürtür nicht mehr öffnen konnte oder die Sirene nicht mehr auskriegte!)
Ich hatte es zwar nicht eilig, aber als sich wenig später unverhofft eine neue Wohnung anbot, kündigte ich irgendwann und suchte mir eine neue Wohnung, wohin sie mich auch noch zuweilen mit dem Auto verfolgte...
Nach 2 Jahren rief mich der Vermieter in meiner neuen Wohnung an und frage, ob ich bereit sei,  meine Geschichte vor Gericht zu wiederholen.. Es kam  dann doch  nicht dazu, da die Frau nachdem sie mit der neuen Nachbarin dieselben Symptome inszenierte und  nach vielen Querelen mit dem Vermieter endlich auszog.  Offenbar kann heutzutage jemandem,  der ein ganzes Haus lebensgefährlich bedroht und tyrannisiert aufgrund einer offensichtlichen psychischen Störung quasi gar nicht  gekündigt werden. 

Diese Frau litt an einer wirklich schweren paranoiden Störung und es war faszinierend zu sehen, wie sie all die Dinge,  deren sie andere Menschen beschuldigte, selbst tat!.  So eine Art von Projektion und Unbewusstheit hatte ich bislang noch nie erlebt, dass jemand überhaupt kein Bewusstsein für seine Handlungen und Tagen hat. Offensichtlich war sie so gespalten, dass sie selbst daran glaubte, was sie sagte. Einmal hatte sie einen lichten Moment, kam auf mich zu und umarmte  mich und sagte, es täte ihr alles sehr leid, aber jetzt gehe sie bald in die Klinik und dann werde alles anders. Am nächsten Tag war das wieder vergessen und alles ging  wieder von vorne los, als wäre dieser lichte Moment nie gewesen. Wenn ich ihr mal ihre Taten vor Augen hielt, (dabei klang ich nicht anders als sie!)  oder ihr ernsthaft riet, doch um Gottes Willen  zum Arzt zu gehen und die verschriebenen Medikamente auch einzunehmen, reagierte sie mit dem immerselben Beissreflex: Ich war das nicht - DU bist es, die krank ist. Ich nicht, du du du du  - in einem fort, dass man kein Wort mehr bei ihr anbringen konnte. Sie spielte den Ball monoton immer wieder 1:1 zurück und nahm sich keinen Augenblick Zeit, um nachzudenken. Ich war für sie die Absolut Böse, Finito.

Interessant für mich war, dass zum selben Zeitpunkt, als ich es war, die  tatsächlich im real life gemobbt und verfolgt wurde,  sich Mrs. Hyde in ihrem Spiri-Forum erneut über virtuelles Mobbung und Mehrfachaccounts eines Stalkers beklagte. In diesem Kontext nahm ich einen persönlichen (schriftlichen) Kontakt mit Mrs. Hyde auf - keine Ahnung warum, aber ich erzählte ihr u.a. von dieser Nachbarin und deren paranoiden Aktionen und hoffte wohl, dass sie darauf eingehen würde, was sie nicht tat. Auch da wurde mir wieder recht "spooky" zumute,  - ein merkwürdig zwiespältiges Gefühl,  als wäre ich bestohlen worden und würde mich nun bei einem Dieb über den Diebstahl eines anderen Diebes beklagen.Ich wusste nicht genau, warum ich sie darüber informierte, aber meine Geschichte schien irgendwie mit Mrs. Hydes Geschichte in Verbindung zu stehen, wie und auf welche Weise , das wollte ich wohl herausfinden.

Ich weiss nicht, warum diese "Co-Inzidenzen" so wichtig sind, aber es war und ist schon bemerkenswert, wie  sich doch die Bilder überlagerten, hier die kranke Nachbarin, die mich mobbte und stalkte - auf der anderen Seite war da Mrs. Hyde, die über genau dieselben Dinge klagte, dabei aber zum wiederholten Male ein paranoides Verhalten an den Tag legte, das ihre Geschichte auf mich wenig glaubhaft wirken liess. Aber hey, gleichzeitig machte ich selbst die Erfahrung, dass meine eigene Mobbing-Story genauso unglaubhaft auf andere wirkte, und mich dadurch durchaus dem Verdacht aussetze,  ich wäre diejenige, die den Verfolgungswahn hat....Irre!
Dazu kamen noch die Gemeinsamkeiten der kranken Nachbarin und Mrs. Hyde: Derselbe Aug-um Auge-Beissreflex, dieselbe Abwehrstruktur, derselbe Projektionsvorwurf. (Nicht ich - Du bist es...)

Es war bisher für mich sehr schwer, all dies überhaupt in verständliche Worte zu bringen.. Vieles wurde mir erst in letzter Zeit bewusst, (u.a. dass es sich bei dem Verhalten der Frau mir gegenüber um nichts anderes als Mobbing und Stalking handelte, diese Begriffe kamen mir damals gar nicht in den Sinn! )  Früher hätte ich mich in so einem Falle wochenlang betrunken, um einen klaren Kopf zu kriegen. LOL. Ich blicke noch immer nicht durch, aber ich weiss, irgendwann werden sich die Nebel lichten und ich erfahre, was mir diese Geschichten sagen wollen.  Jedenfalls erfuhr ich durch meine Nachbarin nicht nur Mobbing und Stalking, sondern auch am eigenen Leibe, wie Paranoiker  ihre Mitmenschen so stark infizieren können, dass niemand mehr weiss, wer der eigentlich Kranke ist.  Zumal diese Frau sich ansonsten total normal und unauffällig verhalten konnte. Früher wäre ich in solcher Situation ganz schön irre geworden an der Frage: Bin ich jetzt verrückt oder der andere? Heute wird es nur ein bisschen "spooky"... lol

Nein, ich bin der Frau niemals aus dem Weg gegangen, habe sie aber auch  nicht gesucht. Ich hatte während der ganzen 2 Jahre  keinerlei Angst vor ihr -  hätte ich mich vor ihr gefürchtet, dann hätte ich mein Schloss ausgetauscht oder wäre zur Polizei gegangen. So habe ich zwar jederzeit damit gerechnet, dass sie plötzlich am Tage und des nachts in meinem Zimmer stehen könnte und trotzdem hat  mich der Gedanke daran nicht geschreckt.  Ich habe mich in der oben beschriebenen Weise zur Wehr gesetzt, diese Art des Wehrens hat mich nicht einen Funken Energie gekostet. Ich habe die Situation richtig/realistisch eingeschätzt und bewertet, aber keine Waffenrüstung für Eventualitäten angelegt.

Was ich u.a. mit alledem sagen will. Es hat sich in meinem neuen Leben im Gegensatz zu meinem Leben im Alten Adam nichts geändert in dem Sinn, dass die äussere Welt mir nicht anders begegnet  als vor meiner Glorreichen Auferstehung. Niemandem fällt auf, dass ich anders wäre als früher... Keine Menschenmenge wird still, wenn ich den Raum betrete...Niemand fällt vor  mir auf die Knie, küsst den Saum meines Kleides und bittet um Heilung.  LOL. Ja, ganz im Ernst, solche Befürchtungen hatte ich, als ich mit der Heiligkeit identifiziert war und von den numinosen Schatten/"Schichten" berührt wurde - da glaubte ich, Nachfolge Jesus bedeute, in allem dem Bild zu entsprechen, wie es die Bibel zeichnet: Wunder tun, Heilungen durchführen, usw. Das hatte mich damals zu Tode geängstigt. Gottseidank, denn ich glaube, dass diese Angst mein Schutz war vor einer krankhaften Ich-Inflation, die mich durchaus hätte in die Psychiatrie bringen können. Erst heute kann ich die mythischen Bilder deuten, die ich damals buchstäblich nahm.
WAs ich sagen will:  Wie früher  begegnen auch dem  transegoischen Ich in der sog. Realität immer noch Menschen, die es keineswegs gut mit ihm meinen. Das betone ich deshalb, weil auch viele spirit. Sucher glauben, allein die Ausstrahlung eines Befreiten würde jeden Menschen, der ihm begegnet,  berühren, heilen und automatisch Seelenfrieden schenken. Ich möchte all  die Bilder, die man sich landläufig so macht von Meistern/Edlen/Weisen/Befreiten als das demaskieren, was sie sind: Bilder, weil der spirituelle Sucher immer Gefahr läuft, sich  mit mythischen Bildern, die aus dem Unbewussten auftauchen, zu  identifizieren.

Was ich hier noch korrigieren will, ist das Bild eines niemals wertenden und sich niemals wehrenden "Edlen". Auch ein solcher ist immer noch fähig, Menschen und Situationen zu /be-)WERTEN und sich gegebenenfalls zu WEHREN - wo es in seinem ganz KONKRETEN  Hier und Jetzt NOTWENDIG ist. Notwendigkeit gehorcht keinen objektiven Kriterien,  keinen Prinzipien, sondern wird je nach Situation neu entschieden.
Wenn ich angegriffen werde, stelle ich i.d.R. die Dinge richtig, um Mißverständnisse auszuräumen, aber es kam auch schon vor, dass jemand partout meinen Ratschlägen nicht folgen wollte, und dem dann laut und deutlich klarmachte: Mach dich vom Acker, aber schnell...und wenn ich richtig in Form bin, dann kenn ich keine Skrupel und drohe mit dem Stock und setze ihm ggf. sogar nach -  hah, das ist für mich wie der pure Eustress! LOL. - - yep,  alle diese Aktionen geschehen in vollkommenem Gleichmut, d.h. ich frage  mich niemals mehr, ob ich richtig oder falsch reagiere, wenn ich reagiere. Ich habe weder Kontrolle über mich, noch über andere, ich muss mich weder beherrschen noch bin ich unbeherrscht. Was immer ich tue, ich bin bei allem entspannt und losgelassen...  sogar dann, wenn ich mal Befehle gebe. Jawoll - auch das ist für mich heute kein Problem (mehr).  Wo ich früher emotional wurde oder aufgebracht, bin ich heute pädagogisch-nachdrücklich - ja klar, da gibts noch die Leute, die mich darin für BÖSE halten, ist aber kein Problem mehr für mich. Null problemos -   seit nurmehr 7 Jahren bin ich  eine rückfallfreie nüchterne "Problematikerin", LOL.
Bildergebnis für Grenzen setzen

Des weiteren ist mein altes Reiz-Reaktions-Schema ziemlich heruntergefahren. Die Notwendigkeit, persönliche Grenzen zu setzen, ist daher sehr selten und ergibt sich, wie gesagt,  immer aus dem Augenblick heraus. Zum Bespiel kann ich  mit meiner Stimmstärke Grenzen setzen und ganz wie früher durchaus auch mal laut werden, wenn mich z.B. jemand ständig unterbricht, sobald ich nur den Mund aufmache...  Es ist keineswegs so, dass das transegoische Ich immer butterweich lächelnd und ohne jeden Biss durch die Lande dackelt und jedem, der ihn schlagen will, die "andere Wange" hinhält.Oder dass es alles, was ihm begegnet sofort durchschaut...

Früher konnte ich nicht Nein sagen und fühlte mich wie ein Spielball jedem fremden Willen ausgesetzt; erst später, als ich endlich lernte,  meinen Gefühlen zu trauen,  lernte ich auch Grenzen zu setzen und  "Nein" zu sagen zu Dingen und Menschen, die  mir nicht guttaten. Dabei lernte ich,  UNTERSCHIEDE zu machen zwischen Dingen, die ich mag und die ich nicht mag, was ich schön finde und was nicht.  Kurz: Ich lernte erst einmal, mir das Recht zuzugestehen,  einen eigenen Weg zu gehen und ein  selbstbestimmter Egoist zu sein und diesen christlich-pervers geprägten Altruismus (=Masochismus) aus meinem System zu exorzieren. Ich lernte, ehrlich mit und zu mir selber zu sein und nicht freundlich und lieb Menschen gegenüber zu tun, denen  ich nicht wirklich freundlich und lieb gesonnen war...ich hörte auf, dieses  DÄMliche  "Womit kann ich dienen"-Lächeln  zu lächeln. Ich lernte, dass ich nicht lieben MUSSTE, sondern auch hassen DURFTE. Kurz: Ich wurde echt und authentisch... die Maske bröckelte unaufhaltsam. 


Heute sage ich Ja und Nein mit dem selben grundlegenden Gleichmut, d.h. bei beidem ist weder Zuneigung noch Abneigung beigemischt. Ich habe weder Freund- noch Feindbild und deshalb habe ich es nicht nötig, rigide Grenzen zu setzen und zu verteidigen, derweil mein Abwehrsystem und die Emotionshaftung absolut obsolet geworden ist. Es gibt daher auch keine Notwendigkeit,  andere Menschen zu kontrollieren und ihnen Verhaltensvorschriften zu machen, die meinem Schutz/Abwehr dienen. Ich BIN geschützt und zwar so gut, dass ich psychisch-seelisch unverletzlich bin. Ich habe keine Bedürfnisse, keine Erwartungen, keine Wünsche, keine Vergangenheit und keine Zukunft mehr - wer oder was könnte mich da begrenzen? Ich habe keine Angst mehr vor anderen Menschen, vor dem Leben, vor mir und meinem Schatten - warum sollte ich noch ein Programm daraus machen, irgendwem oder irgendetwas Grenzen zu setzen?!  Es ist mir einfach nicht möglich, einem anderen Menschen gegenüber Prinzipien und Gebote aufzustellen in der Art, dass ich sein Verhalten für die Zukunft festlege, damit er sich meine "Grenze" ein für alle Male merke und sich hüte, mir gegenüber "übergriffig" zu werden. Sätze wie: "Tue nie wieder dies und jenes mit mir, sonst... "wollen mir einfach nicht mehr von den Lippen. Ja, möglicherweise wird er "es" wieder tun - aber für mich ist jedes Mal wie das Erste Mal. Jo, und dennoch bin ich immer noch fähig, vom Besonderen (Einzelfall) aufs Allgemeine (gewohnheitsmäßiges Verhalten)  zu schliessen.-

 Da alles gleiche Wertigkeit für mich hat, betrachte ich die Dinge und die Menschen in der Welt mit grundlegendem Gleichmut, d.h. weder mit Wohlwollen noch mit Übelwollen und daher hatte ich weder Mitleid noch das Bedürfnis, meiner kranken Nachbarin  besonders "wohlwollend" zu begegnen, sie gar  zu "heilen".  So wie es für mich kein Problem (mehr)  ist,  zum Arzt zu gehen oder eine Schmerztablette zu nehmen, wenn ich starke Schmerzen habe, so habe ich auch kein Problem damit, anderen zu raten, zum Arzt zu gehen, wenn er krank ist. Früher war das anders, da habe ich jahrelang keine Medikamente  einnehmen können, statt dessen versuchte ich  - Ego! -  alles mit Gedankenkraft von  "Innen" her zu heilen per Autosuggestion, Visualisierung, u.a. alternativen Behandlungsmethoden zu heilen.
Nachdem die Begrenzungen zwischen Innen und Aussen aber als nichtexistent erkannt  sind und einer großen Weite Platz gemacht haben, macht es für mich keinen Unterschied mehr, ob von aussen oder innen Heilung kommt. An solche Dinge verschwende ich überhaupt keine Gedanken mehr...

Natürlich bemerke ich einen verbalen oder physischen Angriff auf meine Person, nur reizt mich nichts mehr zum Gegenangriff, ich frage den Angreifer, was los ist, versuche zu klären, bevor ich evtl. streng pädagogisch werden. Ich bin ohne Abwehr, deshalb  ist es nicht möglich für mich, Auge um Auge zurück zu schlagen..  Man könnte sagen, ich halte die andere Wange hin.  In diesem Kontext wäre  es durchaus richtig,  wenn Jesus sagt. dass man  "die andere Wange hinhalten soll", wobei der "Soll"-Charakter hier nicht mehr angebracht ist, weil es eh so geschieht  derweil man unverletzlich für verbale oder psychische Angriffe ist. 

(Dieser  Soll-Charakter, dem man in der Bibel häufig begegnet, wurde  mir zur Verheissung in dem Sinn,  dass es (mir) so GESCHEHEN SOLL=wird.  Primär verlangt die patriarchalisch-religiöse Askese genau das zu tun, was man den Geboten nach tun SOLL. Und ja, es ist tatsächlich beides: Zuerst muss man TUN, was der Papa FORDERT und dann hebt Mama  wieder auf, was der Papa dem  Kind geboten und verboten hat und macht eine sich erfüllende Verheissung daraus: Selig sind die, die die andere Wange hinhalten. Der Papa macht aus der Liebe eine Pflicht und bei der Mama ist es umgekehrt.
Dass aus dem Soll eine Verheissung resp. Erfüllung wird, wird aber erst dann erkannt, wenn die Verheissung sich schon erfüllt hat! Das bedeutet im Klartext dass du die Gebote nicht so einfach übern Haufen werfen sollst oder dich  auf deinem Wissen um die  "Verheissung" ausruhen kannst und es für dich so gar nichts zu tun gibt! Was der Papa sagt, muss getan werden, andernfalls die Erlaubnisgebung der Mutter ja keinen Anlass fände!
Der Weg von der Vorschrift der 10 Gebote über die Verheissung zur Erfüllung sind Transformationsschritte. Der asketische Weg des Gehorsams gegenüber den Geboten des Vaters ist somit eine Notwendigkeit, sowie die Transformation in das Gegenteil  - den Pfad der Erlaubnisgebung durch die Mutter - die Transzendierung der beiden Pole bewirkt.
In der Praxis sieht das so aus: Du schwankst ständig zwischen beiden Polen Vater Anspannung und Mutter Entspannung, identifizierst dich einerseits  mit .Papas Geboten und wenns dir unter Papas Fuchtel zu eng wird, läufst du zu Mama und läßt dir die Erlaubnis geben, genau das zu tun, worauf der Papa dich verpflichtet hat, wenn du in seinen Himmel kommen willst. Letztlich aber versöhnen sich die Gegensätze und Liebe und Pflicht schliessen einander nicht mehr aus.
Die patriarchalischen Religionen haben die Mama ausgeschlossen.... Die Frauen sind gerade heftig dabei, sie aus ihrem Exil zu befreien. Mama mia!)

Die andere Wange hinzuhalten bedeutet also, das alttestamentarische "Aug um Auge, Zahn um Zahn" zu überwinden. Jesus leistete keinen Widerstand, als er geschlagen wurde, er fragte schlicht : „Habe ich etwas Unrechtes gesagt, so beweise (DU!) es mir, habe ich aber recht geredet, warum schlägst du mich?“ (Johannes 18,23)
Der Freie ist i.d.R. der WAHRHEIT, er  nimmt daher auch kein Unrecht auf sich, das er nicht begangen hat. Die Wahrheit ist seine WEHR.
 
*****

Im Forum der letzten Tage
Die Herrscherin: "Rufschädigendes lösche ich einfach, und Punkt." Hm....Wer (s)ein Forum in forenregelwidriger Weise mißbraucht, indem er dort über Monate hinweg öffentlich seine privaten Auseinandersetzungen austrägt, macht sich auch öffentlich angreifbar. Der muss damit rechnen, auf  sein Tun angesprochen und kritisch hinterfragt/"angegriffen" zu werden.  Überhaupt: Was kann da schon geschädigt werden, wenn man sich noch keinen Ruf  - durch was auch immer - verdient und erarbeitet hat? Vielleicht der spirituelle Ruf... das Copyright für das "bedeutungsentleerte" Spiri-Blah?  Dass eine Schädigung des spirituellen Status für das Leben und die Freiheit des Betreffenden schwerwiegende Folgen haben kann, wie finanzieller Schaden, soziale Ächtung, Arbeitslosigkeit, ist doch sehr fraglich. Ruf- und Statusgehabe kennt der Weise nicht. Zumindest nicht, solange er nicht von der schieren Notwendigkeit gezwungen wird, seine Traktate  für 5 Euro das Stück zu verscherbeln, um seinen Lebensunterhalt zu gewährleisten. Lol.
Das hat es bisher noch nie gegeben, dass ein Anwalt  ein spirituelles Konzept resp. einen angegriffenen  spirituellen Status vor Gericht verteidigt hätte. Bisher... denn die Gerichtsbarkeit in ihrem vorauseilenden Gehorsam ist in Europa ja schon so weit, dass z.B. der Muslim seine Identifizierung mit einem Propheten vor Gericht verteidigen kann, wenn man sich über diesen belustigt... Wenn Gefühle justiziabel werden, ist alles möglich! )
Kann man soziale Anerkennung einklagen? Ich denke, bislang musste sie noch durch entsprechendes Verhalten verdient sein.  Jedes beleidigte Leberwurst-Ego bildet sich aber heutzutage ein, einen Ruf verteidigen zu müssen, nur weil sein Name im Internet steht .
Ein befreiter Weiser sieht jedenfalls absolut keinen Anlass,  "Persönlichkeitsrechte" oder  "Menschenrechte" geltend zu machen.
Nun ja, was für den Weisen gilt, gilt nicht für Mrs. Hyde. Das muss man ihr zugute halten: sie ist,  was ihren Habitus angeht völlig normal (=unbewusst).

So besteht sie auch darauf, dass Grenzensetzen ganz normal sei und dass sie  - oh göttliches Paradox - ein Recht darauf hat, einerseits spirituell und andererseits ganz normal zu sein und  anderen Menschen Grenzen zu setzen. Natürlich hat sie als normaler Mensch das Recht dazu, aber nur dann, sollte sie DE FACTO! unter den von ihr ständig beklagten Übergriffen, Mobbing, Stalking, Einmischens anderer in ihre Privatangelegenheit durch ihr "Böses Umfeld" leiden. Handelt es sich aber DE FACTO um die PROJEKTION ihrer eigenen Dunklen Seite auf das "Böse Umfeld" ist die Wirkung zwar dieselbe - sie leidet! - einen Krankheitswert bekommt aber ihre heftiges Grenzensetzen dadurch, dass sie dem von ihr selbst geschaffenen "Bösen Umfeld" im Aussen genau die Grenzen setzt, die ihr selbst recht eigentlich von  ihrem inneren/internalisierten Aggressor gesetzt werden. 

Ganz gleich, ob ihre Kämpfe sich gegen einen wirklichen Feind oder nur gegen ein Phantom richten zeigt sie in ihren Abwehrreflexen, dass ihre Abwehr mehr als  nur intakt ist, was natürlich gegen die spirituelle Reife und das Gewahrsein spricht, welches sie ständig für sich in Anspruch nimmt.   Mrs Hydes Handeln ist hier einerseits also völlig normal (=unbewusst), andererseits aber unnormal aufgrund ihrer verzerrten Sicht- und Interpretationsweise. Mit Spiritualität hat das alles nichts zu tun, sondern mit Psychologie.
Ein intaktes Abwehrsystem ist nämlich normal und gesund, solange man mit dem Ich identifiziert ist. Was aber dem Ich eine Tugend ist, ist dem Wahren SELBST ein Laster.
                                                                                                      ~
Wie meine kranke Nachbarin empfindet auch Mrs. die leiseste Kritik als Angriff auf ihre Person und jeder "Angriff" wird sofort unreflektiert und beissreflexhaft 1:1 entweder "zurückgespiegelt" oder ausweichend und vernebelnd umgeleitet in Bereiche, in denen jede Kritik ungreifbar wird und im nirgendwo versandet. Ihrer Ansicht nach darf niemand sie kritisieren oder in Frage stellen, der selbst  noch fragwürdigen resp. kritikfähigen Dreck am moralischen Stecken hat.  Das bedeutet, sie verlangt vom Kritiker eine Vollkommenheit, die es so gar nicht gibt, es sei denn er sei tatsächlich ein REINER Spiegel mit unverzerrter WAHRnehmung. Da Mrs. H. aber nach eigenen Worten offensichtlich glaubt, sie selbst sei der absolut REINE Spiegel (wobei sie den REINEN Spiegel offenbar mit ihrem Guten Ich-Selbstbild verwechselt) da ihrer Auffassung nach alle anderen nur dräckische Denunzierer und Projezierer sind, reflektiert und turned sie jede Kritik promptly back to sender - um DIESEM dann eine dräckische Projektion vorzuwerfen.  Zudem ist sie sehr geschickt darin, Kritik (an ihrem Verhalten) auf Nebenschauplätze umzuleiten***, so leitet sie z.B. die Kritik an ihrer Person als einen Angriff auf "ihr" Forum um, was wiederum zeigt, wie sehr sie mit dem Forum identifiziert ist,  dass sie die Sonne ist, und die anderen die Trabanten. Als "Herrscherin des Forums" nimmt sie sich natürlich ohne Absprache mit dem Fussvolk das Recht, das Forum zu Zwecken zu mißbrauchen, die dem Fußvolk verwehrt sind; so findet sie nichts dabei, die eigene Person in den Mittelpunkt zu rücken und im gleichen Zuge  den anderen verbieten, "persönlich" zu eben dieser Person zu sprechen.
Wie nackt die Kaiserin in Wirklichkeit ist, kann man dann des öfteren nachts beobachten, da fällt die schöne Hülle, das Spiri-Schönsprech von ihr ab und sie gebärdet sich ganz wie eine ordinäre Gossengöre.
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Dem grandiosen Gutmensch-SuperEgo ist alles gut, was seinem guten Ideal-Selbstbild nützt/bestätigt und alles böse, was es hinterfragen und beflecken könnte. Wenn Mrs. H. sich nicht gerade in der Rolle der geläuterten, erlösten, eigenschaftslosen  Spirituellen inszeniert, spielt sie zuweilen die Einsichtige, nach dem Snowflake-Zeitgeist-Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass - ich bin offen für jede Kritik, solange sie mich nicht verletzt. So spricht man, wenn man selbst sehr gut auszuteilen pflegt, selbst aber keine Kritik vertragen kann. Wer nun glaubt, seine Kritik würde von einem "Snowflake" reflektiert, wenn er seine kritischen Worte in vorauseilendem Gehorsam in die Watte eines zuckersüssen Wohlwohlens packt und mit vielen Herzchen garniert, irrt. Die artige Antwort - ebenfalls mit Herzchen garniert - lautet dann meist : Danke schön, ich werde mal darüber nachdenken. Die Früchte dieses Nachdenkens kriegt man allerdings nie zu Gesicht. Es geht ihr wohl nur darum, Konflikte zu vermeiden und  dass man die Angriffspunkte, die sie  bietet, nur nicht thematisiert. Nach der Devise: "Ich weiss, wie ich bin, wie mich andere erleben, ist deren Projektion." versucht sie jedem Schatten auszuweichen, der auf ihr gutes Ich-Ideal-Bild fällt. 


*** Dazu Herr Mausfeld
: Affektive Mentalvergiftung ist eine Methode der Ablenkung der Veränderungsenergie von der Kritik an den herrschenden Verhältnissen.


Yep, so kann man es auch sagen: "Affektive Mentalvergiftung" - ein überaus treffender Ausdruck für den eingenebelten Zustand, in dem man sich im Umgang mit der undurchsichtigen Mrs. Hyde befindet.  Das Immunsystem beginnt auf Hochtouren zu laufen, man weiss nur nicht warum. Und weil man keinen Namen für das Übel hat, ja, es nicht einmal als Übel erkennt, muss man sehr lange im Nebel wandern... Wie seltsam.

***

WEnn ein Paranoiker eine  Aufzählung diverser Verfolgungs-/Diffamierungsmethoden liest, findet er all diese Methoden allein bei seinem angeblichen Verfolger, niemals bei sich selbst. Genauso tut es  der vom Paraoniker Verfolgte.  Beide bestätigen sich somit (subjektiv) jeweils den Wahn des ANDEREN.  Der eine zu Recht, der andere zu Unrecht. WER aber kann dies unterscheiden, wenn sie sich in ihren Klagen und von aussen betrachtet nicht voneinander unterscheiden?
Die paranoide Angst des vom Paranoiker Verfolgten ist zwar nicht wahnhaft, sie kann nach aussen aber eben so wahnhaft wirken,  wie die des Paranoikers, ist aber eine legitime Reaktion auf ein reales Vorkommnis. 

Man setze beide Beteiligten einmal auf die Couch eines Psychiaters und lasse sie sich gegenseitig beschuldigen. LOL Dann kann man verstehen, wie selbst die Psychiater verrückt werden können.
Genau deshalb hat man Tests entwickelt.

Und nochmal: Nein, ich habe keinerlei Bedürfnis gehabt in irgendeiner Form wirksam an meiner kranken Nachbarin zu werden; obwohl ich ihr Leiden (kurz) am eigenen Leib spürte und dadurch einen kurzen Einblick in ihre Kindheit bekam, hatte ich  nicht das Bedürfnis, heilend auf sie einzuwirken. Ich bin i.d.R. immer nur Beobachter. Es ist auch nicht immer so, dass ich bei jedem Menschen Einblick in seine Geschichte bekomme. Es ist paradox: Obwohl ich mich durch die Angriffe/Kränkungen anderer zwar persönlich nicht gekränkt  fühle, fühle ich manchmal für einen kurzen Moment den Schmerz des Aggressors, der ihm in der Kindheit zugefügt wurde. In dieser "Identifikation" entsteht Verstehen und Mitgefühl.

Dies ist aber nicht immer so. Bei Mrs.Hyde z.B. habe ich noch keinen Einblick. Bislang tappe ich im Nebel. In ihrem Verhalten und ihren Aussagen ist sie  so widersprüchlich, dass ich nur eins sagen kann: Für Gewahrsein, wirkliche Gelassenheit und Ruhe  - die große spirituelle Reife die sie sich selbst zuschreibt - .spricht dies nicht. Auch wenn dies alles zuträfe, was sie ständig von ihrem "Bösen Umfeld"  an "Übergriffigkeiten, Respektlosigkeiten, Beleidigungen, Intoleranz, negative Interpretationen/Projektionen, Hass/Verachtung/Abwertung/Empathielosigkeit/Kälte etc." erfährt und wogegen sie sich "behauptet, ...und dennoch sachlich und liebevoll, ruhig, gelassen, versöhnlich bleibt", was sie doch seit Jahren in sämtlichen Foren unter Beweis gestellt hätte - ist sie sich doch unbewusst darüber, dass sie in ihrem Off-Ansprachen an das Böse Umfeld mit ihren unermüdlich wiederholten Aufzählungen der Bosheiten des Bösen Umfelds das krasse Gegenteil tut und ausserdem eine ausgesprochen unrealistische Erwartungshaltung pflegt, die sie zugleich leugnet. Alles, von dem sie sagte, dass sie es "schon lange nicht mehr hat oder macht", kommt hinterrücks immer wieder zum Vorschein und - wird von ihr gelöscht. (weil "rufschädigend"???)
Es ist ihr Selbstbild, welches mit dem Fremdbild kollidiert und die Widersprüche zum Vorschein bringt, die manche Leute sehr wohl sehen, aber ihr gegenüber nicht zum Ausdruck bringen dürfen bzw. können.

Mrs. Hyde macht auf mich  psychospirituell einen eher unreifen Eindruck; solange sie sich Konflikten, jeglicher Kritik und ihren damit zusammenhängenden unangenehmen Gefühle verweigert, verweigert sie sich auch ihrem psychospirituellen Wachstum.  In Mr. X. - der sich beharrlich weigert, sich ihrem Willen zu fügen -  hat sie ihren Meister gefunden, seine Unerreichbarkeit simuliert quasi die  Unerreichbarkeit Gottes und ist damit  DIE Herausforderung, an der sie zu einem gewaltigen BW-Quantensprung reifen könnte. Was ihre öffentlichen Ansprachen an Mr. X und das Böse Umfeld angeht, würde ich ihr raten, sich ihrer Bestätigungssuche bewusst zu werden und damit aufzuhören, ihre /"Schattenarbeit"in der Öffentlichkeit auszutragen, weil das die Ehrlichkeit zu sich selbst beeinträchtigt, da man versucht ist, sein Selbstbild vor sich und anderen aufrecht zu erhalten.

Mrs. Hyde ist m. E. in einem Bewusstseinszustand, den  Ken Wilber PRÄ-konventionell oder PRÄ-rational nennt, den man aber sehr leicht mit der reifen POSTkonventionalität  resp. Post- oder Transrationalität verwechseln kann. "Prä-" ist  quasi der Schatten von "post-".  Davon evtl. später mehr...(Ich lese gerade Boomeritis von Ken Wilber - das kann Jahre dauern, bis ich damit fertig bin, denn  fast jeder Satz von ihm inspiriert mich zu eigenen Assoziationen, dazu liefert er mir  jede Menge Begriffe für das, für welches ich bislang noch keine Worte gefunden habe...LOL.)


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"Petitio Principii", ein neuer passender Begriff - darauf baut sich nicht nur die sog. Realität auf, sondern auch der Wahn, der eben diese (illusionäre) Realität in Frage stellt. LOL. (Es ist ein Fehler, bzw. eine Verwechslung der Ebenen, wenn man die sog.Realität als Wahn und Lüge bezeichnet, wie es beispielsweise der KIW-Lehrer tut.  Aus transpersonaler Sicht ist die sog.Realität weder Lüge, noch Wahn, sondern UNWAHRHEIT, was jedoch nicht das Gegenteil von WAHRHEIT ist... die absolute WAHRHEIT hat kein Gegenteil.


It's just for entertainment, Dummy! 😈

Sonntag, 20. Mai 2018

Der Bodhisattva frech und munter holt den Herrn vom Himmel runter...

ZEITGEIST
...tief herunter auf die Erden,
Auf dass wir alle göttlich werden!
Dabei muss drauf geachtet werden,
Dass wir nicht aufhör'n, Mensch zu werden
und aus Narzissten Christen werden ! :D

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Umkehr
Zu wissen, dass ein jedes Ding ein Zweites - also seinen Gegensatz hat, ist keine tiefe Erkenntnis. Das Wissen, dass These und Antithese, das Ding und sein Gegensatz zwei Seiten einer Medaille sind, kann man sich auch anlernen. Nicht anlernen kann man sich den Vorgang - das Geschehen - der Transformation des Dings in das "Ding an sich" in das "Eine ohne Zweites."
Diesen Vorgang fand  ich irgendwo einmal als  Tetralemma benannt,  der beschreibt exakt, wie ich  Transformation und Transzendierung im Erkenntnis- und Einigungsprozess erfahre.   Heute ist es ja gerade umgekehrt. Vor der Umkehr in die Innerlichkeit ist es so, dass man durch die Wissenserwerbung durch Familie, Gesellschaft, Schule usw. zuerst  die Begriffe lernte und dann die Erfahrung machte.
Wie ein kleines Kind lerne  ich die Begriffe für meine Erkenntnisse, für die Vorgänge in mir... Nicht der Mensch erklärt mir die Welt, Gott  - als das ABsolute SUBJEKT, das ICH BIN - erklärt  mir die Welt.
Dem Kind wird die Welt von aussen erklärt und dann macht es diesbezügliche "Erfahrungen". Jetzt, wo das alte ICH nicht mehr ist, ist es genau UMgeKEHRt : ich mache  nicht äussere, sondern innere "Erfahrungen", die mir Ich und Welt erklären. Das ist jetzt nicht weiter vertiefbar bar, weil hier der Verstand wieder tiltet, wo es zwischen innen und aussen für mich keine Begrenzungen mehr gibt.
Dualismus und Nondualismus waren für mich keine Lernfächer, ich habe so gut wie  nichts über Dualismus und Nondualismus gelesen.
Ich erfinde die Welt ganz neu und so habe ich auch das Tetralemma erfunden, nein, nicht den Begriff, sondern in der WIRK-lichen  Anwendung, seiner Wirksamkeit in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. Amen.

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Zeitgeist
Bußgeldspenden werden v.a. an diejenigen gespendet, die es schon haben.... Warum nicht an Tafeln und Altenheime?
Die Essener Tafel ist ein Symbol, es zeigt im Kleinen die Verteilungskämpfe, mit denen man in Zukunft im Großen rechnen muss, wenn der Staat nicht aufhört, mit zweierlei Maß zu messen.  Was für eine Verlogenheit, eine abstrakte Gerechtigkeit auf seine Fahnen zu schreiben, und  die eigene gegenwärtig konkret stattfindende Ungerechtigkeit gegenüber den eigenen Bürgern zu leugnen.

Nationen sind passé. Das "Deutsche Volk" als solches soll es nicht mehr geben, deshalb wird man den Begriff des Deutschen Volkes austilgen. Neudefinition: Jeder,  der in Deutschland lebt, ist per definitionem ein Deutscher. haarsträubender Unsinn... Deutscher wird man per Integration, auch der deutsche Pass macht aus einem Franzosen so schnell noch keinen Deutschen, und aus einem Afrikaner schon mal gar nicht, weil der eine völlig andere Gesellschaftsform gewöhnt ist..und nicht, weil man grad mal da ist...  Zugehörigkeit zu einem Land hat etwas mit Identität und Identifikation zu tun und Identifikation erfordert Anpassung und nicht zuletzt Liebe zu dem Land, welches mich schützt und zudem noch versorgt. . Niemals wird sich z.B. ein fundamentalistischer Muslim mit europäischen Werten identifizieren, weil, dann verlöre er seine Identität und damit wäre er kein Muslim mehr. Muslim oder Christ oder Deutscher ist man nur per Identifizierung, Identifizierung schafft Identität. Ohne Identität ist man entweder verrückt oder erleuchtet. Vielleicht sollten jene, die so gerne alles Übel den Migranten in die Schuhe schieben, statt den Politikern, daran denken, dass sie nicht die einzigen sind, die einen Kulturschock kriegen angesichts der Massenzuwanderung von Menschen, die einen ganz anderen Bewusstseinslevel haben als der rationale Europäer. So schnell kann solch ein Einwanderer seine identitätsschaffenden Traditionen nicht aufgeben, um  mit der Masse von "Deutschen" problemlos zu verschmelzen. Wenn viele Deutsche sich schon jetzt in die Identitätskrise hineinsteigern, wie sieht die Krise dann bei unseren neuen Mitbürgern erst aus? Vielleicht ist es die Angst vor Identitätsverlust, weshalb die halbe Welt verrückt spielt...?Ja, genau! Die Globalisierung - no borders, no nation - macht Angst, die Grenzenlosigkeit des Raums... der Verlust der Heimat wiegt den Einwanderern weit schwerer, als die Aufhebung von Grenzen.)

Ein Kölner ist in erster Linie mit seiner Heimatstadt Köln identifiziert, im weiteren Sinne mit dem Raum NRW, des weiteren mit Deutschland und  Europa - am Ende ist er Cosmopolit, Weltbürger. Eine Identifizierung löst die andere ab, mit jeder Ablösung und Neuidentifizierung mit neuen Werten erweitert sich das Bewusstsein. Als Weltbürger hat der Kölner  dabei seine Heimatstadt weder vergessen noch verachtet er sie, er ist und  bleibt im besten Fall ein mit seiner Heimatstadt in Liebe verbundener Kölner, er bleibt ein mit seinem Land verbundener Deutscher. Solange der Kölner keine spirituellen Selbstrealisierungspläne hat, wird er  sich positiv mit den Werten des eigenen Landes identfizieren. Erst der Weltbürger oder Cosmopolit ist nicht mehr mit der Stadt, dem Land identifiziert, schliesst es aber in sich ein. Ein Weltbürger ist kein Weltbürger, wenn er seine Heimat verachtet. Das aber tun die postmodernen "Cosmopoliten": Sie integrieren nicht, sondern werten ab und schliessen aus. 

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Es gibt kein Inneres Universum, es gibt nur Bewusstsein. Integration des äusseren Universums geschieht im Bewusstsein - so lange bis es nichts mehr gibt, was ausserhalb des Bewusstseins existierte/verortet wurde.
Ich mache an dieser Stelle keinen Unterschied mehr zwischen Bewusstsein und Bewusstheit/Gewahrsein.

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Ich modifiziere nochmal den Begriff bzw. die Bedeutung des Begriffs "Normopathie", denn es passiert immer wieder, dass ich selbst daran irre werde bzw. meinVerstand hierbei die Ebenen verwechseln will:
Das Normale ist als solches nicht krank! Nicht das normale Alltagskonsensusbewusstsein als solches  ist krank, (so wenig wie das Ego als solches ein Krankes ist.)  Aus transpersonaler Sicht  - jenseits von Krankheit und Gesundheit   - ist das allgemeine Konsensbewusstsein nicht krank, sondern UNWAHR, nicht im Sinne einer Lüge, sondern im Sinn einer "realen Illusion" - die nicht im Gegensatz zur WAHRHEIT steht, sondern von der WAHRHEIT eingeschlossen ist. Die relative Wahrheit des relativen Ichs steht nur solange im Gegensatz zum Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN, als es nicht von seinen Konditionierungen gereinigt ist.  Derart "geläutert" erkennt sich das Ich als Wahres SELBST (Sohn) und wird - im relig. Bild gesprochen  - "geläutert zum Throne Gottvaters erhoben." (transzendiert)

 Die Trennung selbst ist nicht vom "Teufel" - im Gegensatz zur Bibel sehe ich die Trennung - die Vertreibung aus dem Paradies -  heute  nicht mehr als Strafe für Ungehorsam, sondern eher als ein Spiel Gottes.MEIN Spiel - in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absol.......... HAH!

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Dialog mit Mrs. H.:
"Ich glaube nicht an Schuld. Das "Konzept der Schuld" ist ein illusorisches Konzept."
"Hm...Und was ist die Wirklichkeit?"
"Die Wirklichkeit ist, dass ich in Wahrheit schuldlos, makellos, glückselig bin. "
Hm... und das ist kein Konzept?"
"Nein, das  habe ich selbst einmal  erkannt!"
"Kann gut  sein, aber solange du an das Gegenteil - also an das Konzept Unschuld -  glaubst, hat dich deine Erkenntnis nicht verwandelt. Bei dir einheitet es nicht.  Die Kraft der Verwandlung rsp. Befreiung liegt allein im Gewahrsein der Transzendierung/ Einheit der Gegensätze.

Etwas nur für zu wahr halten oder WIRKLICH in der WAHRHEIT zu stehen - unendlicher Abstand. Gewahrsein ist nichts anderes als Gewahrsein der WAHRHEIT. Und dieser WAHRHEIT wird man erst dann gewahr, wenn Gegensätze vereinigt sind. Also kann es keine WAHRHEIT gewesen sein, als Mrs. H. zu erkennen glaubte, dass sie schuldlos usw. sei, derweil sie immer noch ein ein dualistisches Konzept der beiden Pole Schuld-Unschuld glaubt. In WAHRHEIT ist man erst dann letzgültig befreit von allen Dualismen, wenn man sich als Weder dies noch Jenes=Nichts erkennt. Schuldlos, makellos?  Letzlich werden sämtliche "Losigkeiten" erkannt als -  NICHTS!   

Mrs. H. hat im persönlichen Kontakt eine stark be-und entfremdete Ausdrucksweise, die breitesten Raum für Interpretationen bietet, sie selbst beschwert sich oft über die unklare Kommunikation, wobei ihr nicht bewusst ist, dass deren Verursachung in ihr selbst liegt.  Wer klare Kommunikation erwartet, der muss sich selbst erst mal klar ausdrücken lernen! Es ist wirklich eine Qual, ihre persönlichen Ansprachen an das Böse Umfeld/Mr. X zu lesen.
Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie es kommt, dass diese faszinierend schillernde Person auf der einen Seite schön ausformulierte spirituelle Texte verfassen kann und auf der anderen Seite im persönlichen Kontakt so ausdrucklos, monoton, verwirrend und der Sprache kaum mächtig ...
Die Ausdrucksweise bewirkt eine BLENDUNG, dass ich oft so ganz konsterniert und selbst sprachlos vor diesen X-Texten wurde... dass ich den Text gefühlte hundert Male durchlesen musste, bevor ich in Ansätzen überhaupt verstand, was sie sagen wollte. Das ist so dermaßen qualvoll vernebelnd, dass ich mich unwillkürlich frage: Was musst du unbedingt vor den Menschen verbergen, das du es den Lesern so schwermachen musst, dich zu verstehen? Denn die Qual, die ich jedesmal beim Lesen empfand, erkannte ich als dieselbe Qual, die sie empfinden muss bei dem Gedanken, sich wirklich und wahrhaftig  zu öffnen - nicht nur anderen Menschen gegenüber, sondern primär dem, was sie vor sich selbst verbirgt?

By the way: Die Person der Mrs. H. interessiert mich nicht als solche, sondern steht in einem größeren Kontext, so z.B. läßt sich an ihr nicht nur der herrschende Zeitgeist für mich besonders gut erklärbar machen, sondern repräsentiert sie für mich auch den spirituellen Mainstream - und einiges andere, was sich mir aber jetzt noch nicht erschliesst. (Das ist die Art, wie ich mich auf Andere bzw. auf die Welt  "einlasse", ich lasse mich nicht mehr von Skrupeln plagen oder von Fragen, ob mein Interesse richtig oder falsch sei. Ich folge da ganz meinem inneren "Führer".)
Stimmt, ich  "verfolge" sie gewissermassen  mit meinem Interesse, natürlich könnte bzw. würde sie es so interpretieren und mir eine böse diskriminierende Absicht unterstellen, schon weil ich ihren spirituellen Status in Frage stelle.  Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ihre Verfolgungsängste genau daher rühren, dass sie für viele Menschen eben eine ungewohnt "schillernde Persönlichkeit" ist, der man von  mehr oder weniger morbider Faszination geleitet auf die Spur kommen möchte, wo soviel Nebel um sich herum versprüht wird, da strebt  man unwillkürlich nach Klarheit und Verstehen. Wie oft beklagte sie sich doch darüber, dass man sie nicht verstehen kann und wie oft haben sich andere Menschen sich wirklich einfühlend darum bemüht, sie zu verstehen, um letztlich zu keinerlei nachvollziehbaren Konsens zu kommen - ganz im Gegenteil hat man sie noch vor den Kopf gestoßen. Der KIW-Lehrer gehört zu denen, die ihr bis zum Ende äusserst wohlwollend gegenüberstanden, auch wenn er in seinen Bemühungen  die Ebene verkehrte und der psychologischen Problematik mit spirituellen Glaubenssätzen und expliziten Empfehlungen, ihr Denken doch endlich im Sinne des KIW zu verändern, begegnete,  wogegen sie sich zu recht wehrte. (Ungeachtet dessen, dass sie keine Einsicht in ihre psychische Problematik hatte und hat, sondern ihrerseits die Spiritualität auf eine andere Weise als der KIW-Lehrer benutzt, um ihre psychologischen Konflikte zu übertünchen. Denn auch der KIW-Lehrer benutzt seine KIW-Dogmen, um seine eigenen Probleme nicht facen zu  müssen).

Wie gesagt, ein Erwachen kann ich ihr nicht absprechen, manches spricht dafür, manches dagegen. Ihren Worten nach ist es schon möglich, obwohl sich vieles nachschwätzen läßt und von daher der erwachte Eindruck, der sich auf Worte stützt, täuschen mag.
Was ich ihr aber abspreche sind die Attribute der Letztgültigen Befreiung/Vollendung, die sie ihrem Konzept des Erwachens ständig beimischt und damit Verwirrung stiftet, weil sie damit immer wieder andeutet, dass sie nicht nur erwacht, geheilt und geläutert, sondern auch letztgültige Befreiung realisiert habe, was sie wiederum weit von sich weist, wenn man sie darauf anspricht.
(Ja, auch wenn sie wie sie sagte, alle ihre Erkenntnisse selbst auf geistige Weise einmal erkannt hatte, werden diese zu einem Konzept, sobald der Egomind sie für sich vereinnahmt, d.h. sich mit ihnen identifiziert und statt sie wieder loszulassen und im Orkus des Nichtwissens zu "vergessen", an ihnen bz. dem toten Wissen/Konzept haften bleibt, derweil er die Erinnerung an die Lebendige Wahrheit für die (lebendige) Wahrheit hält.) Wobei sie auf der anderen Seite doch  das Erwachen oft richtig deutet im Sinne einer Initiation und offensichtlich sehr wohl weiss, dass Erwachen nicht mal der halbe Kuchen ist, sondern nur ein kurzer Augenaufschlag des Allsehenden Auges. Ob dieser kurze Ein-BLICK in die WIRKLICHKEIT Früchte trägt, hängt davon ab, ob der Widerstand gegen die Hingabe an die anstehenden Schatten- bzw. Tiefenprozesse überwunden werden kann.)

Was ihre oft bemerkenswert klaren und auffällig gut ausformulierten spirituellen Texte angeht, habe ich mich schon gefragt, ob sie in dieser Hinsicht vielleicht wie ein Kanal, ein Medium funktioniert. Möglich ist auch, dass man  sich den spirituellen Mainstream-Jargon einfach nur dadurch einverleibt,  indem man sich nur noch mit diversen Videos und spirituellen Texten diverser Autoren berieseln läßt. Mrs. H. postete einmal einen spirituellen Text, unterzeichnet mit "Padma", was mich nicht schlecht irritierte, denn im Ausdruck befand ich sie beide  zum Verwechseln ähnlich. Mainstream-PsychoSpiri- Jargon... Workshop
Ich selbst hatte mich nie in der spirituellen Szene bewegt, ich hatte keine Erfahrungen und Begegnungen mit anderen spirituellen Suchern, ich hatte keinen Guru, besuchte keine Satsangs oder  Workshops... ich habe zwar viele Bücher gelesen, mir aber niemals einen bestimmten Jargon angewöhnen können.
 
*****

"Wer mir krumm kommt, dem komme ich krumm, völlig normal..." (Mrs. H.)
Ja, diese Aug um Auge-Mentalität ist "völlig normal" im Sinn von "völlig unbewusst!"
Das ist eine dieser Bemerkungen, die ihr verführerisches Spiri-Sprech und ihr "Ruhen im Gewahrsein" ad absurduum führen  bzw. den von ihr inszenierten spirituellen Status so ruinös unglaubhaft machen und die auch den KIW-Lehrer nicht wenig irritieren.
Er hat ganz recht: Wie sie es gerade braucht,  singt sie dem unerlösten ungeheilten Ego ein Loblied und bringt es fertig, dies mit spiritueller Umrahmung  "als völlig normal" zu verkaufen.  
Sie ist sich nicht bewusst, dass sie dort, wo sie von der Sache - ihrem spirituellen Konzept -  abweicht und persönlich wird, mit solchen und ähnlichen Statements immerzu die Botschaft aussendet: So bin ICH, so will ich bleiben und das ist gut so! Womit sie aber nicht ihre persönliche Wahrheit, sondern unbewusst ihre ABWEHR gegen  ihre PERSÖNLICHE Wahrheit  dokumentiert.

Sie merkt nicht,  dass sie mit solchen  Bekundungen den Widerspruch zwischen Sein und Schein aufzeigt, da sie einerseits voll mit ihrem Ich-Konzept identifiziert ist, und andererseits davon überzeugt ist,  mit Konzepten nicht mehr identifiziert zu sein.
Das Phantom ihrer Begierde (X,) . sieht das schon ganz richtig: Sie sitzt nicht fest in dem "Sattel", in dem sie vorgibt, zu sitzen! Das Böse Umfeld ist schuld, -nein,"verantwortlich" dafür,  dass sie aus ihrer Mitte bzw. aus dem Sattel gefallen ist, dabei ist es ihre Abwehr, diese Aug-um-Auge-Beissreflexhaftigkeit, die sie aus ihrer "Mitte" reisst. Aus welcher Mitte auch immer...

In seiner  Mitte zu sein bedeutet auf dem spirituellen Sektor, so fest im Sattel des Gewahrsein zu sitzen, dass man psychisch weitestgehend unverletzlich ist, weil die Abwehrmechanismen weitestgehend aufgelöst sind.Wer sich wirklich BEWUSST darüber ist, dass seine Wahre Natur GEWAHRSEIN (Bewusstheit/Mitte) ist, der fällt niemals wieder zurück in die Unbewusstheit. Niemals! 
Auf dem psychologischen Sektor findet das Ich seine Mitte dann,  wenn der innere Zensor aufhört herumzumeckern und/oder  das Ich sich  in einem wohlwollenden Umfeld frei in seinen Möglichkeiten entfalten kann. Dagegen ist es dem Ich keine Kunst, in seiner Mitte zu ruh, wenn man allein ist. Die Mitte des Ichs ist allerdings sehr empfindlich und angreifbar, denn in der Regel fällt man sofort raus,  sobald man nicht mehr alleine ist und sich von aussen ein Meckerer nähert -  kurz: das Ruhen in der Mitte des Ichs ist  immer von äusseren Bedingungen abhängig.

Mrs. H. hingegen glaubt den Grund zu kennen, der sie aus dem Sattel warf: sicher sei es ihre eigene Dummheit gewesen, nicht zeitig die Kurve gekratzt zu haben, aber der ausgeprägte rebellische Anteil in ihr konnte nicht aufhören, sich  gegen Unrecht (Mobbing, Stalking, Psychoterror usw.) aufzulehnen.
Hier wird gewaltig Nebel gesprüht. Rebellin zu sein, ist sexy.... Robin Hood im eigenen Namen. In Wirklichkeit sind das, was sie rebellisch nennt, Selbstrettungsversuche eines angegriffenen Sauberfrauprofils, das verbissen darum kämpft so gesehen zu werden, wie sie glaubt zu sein. Da sind die Zacken aus der Krone gefallen und nun versucht man mit verbissener Überzeugungsarbeit zu reparieren, um sich selbst wieder ins Gesicht sehen zu können.  Tatsächlich kämpft sie gegen sich selbst..
Nochmal: Wäre es wirklich so gewesen, dass sie fest "Im Sattel des Gewahrsein" gesessen hätte, wie sie meinte,  wäre sie gar nicht erst  "rebellisch" geworden!  Es ist ja so: Sobald sich das Gewahrsein des Gewahrsein bewusst ist, gibt es nichts mehr, was aus dem Sattel werfen könnte. Man ist psychisch unverletzlich und macht kein Drama. Rachsüchtige=unbewusste Aug um Auge-Zahn um Zahn-Retourkutschen sind hier einfach nicht mehr drin...Kein Trieb mehr zur Selbstbehauptung. Ist so. Weil, dazu bedarf es intakter Abwehrmechanismen und die sind so gut wie alle im Orkus der Vergessenheit gelandet - sonst wäre Gewahrsein kein Gewahrsein. 

Aber Mrs. H. macht uns immer wieder klar und deutlich, dass ihr spirituelles Konzept vorsieht, beides haben zu können, Gewahrsein UND Wehrhaftigkeit (gegen vermeintliches Unrecht). Darüber mit ihr zu diskutieren, ist nicht möglich, da sie fest davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist und dabei alle alten und neuen Meister auf ihrer Seite hätte. Sie hält nichts davon, die andere Wange hinzuhalten oder in die Knie zu gehen, wenn sie davon überzeugt ist, dass ihr "Unrecht" geschehen ist. Dieses vermeintliche Unrecht auf seine Realität zu hinterfragen - da es auf einer einfachen egoischen Fehlinterpretation aufgrund einer verzerrten Wahrnehmung beruhen könnte - kommt ihr nicht in den Sinn. Möglicherweise auch aufgrund der Verkehrung der Ebenen, bei der man oft nicht zwischen einfachen egoischen Fehlinterpretationen und der transegoischen Sicht von der generellen Scheinbarkeit von Interpretationen untescheiden kann. In diesem Bereich gibt es allgemein viel Verwirrung in der spirit. Szene, besonders wenn man nicht an die sog. Realität (der Person) GLAUBT, derweil die Realität resp. die Person nicht umhin kann, sich gleichzeitig mehr oder weniger drastisch bemerkbar zu machen.  


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Post scriptum
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Als ich Mrs. H. einmal auf ihre irritierenden Widersprüche aufmerksam machte, fragte sie nach Beispielen. Da sie es aber gleichzeitig nicht gestattet, dass man in "ihrem eigenen" Forum  "schlecht" über sie schreibe und alles löscht, was sie unangenehm triggert bzw. als "rufschädigend" interpretiert,  thematisiere ich diese Widersprüche detailliert in meinem Tagebuch resp. Blog. Das dient primär der Erringung eigener Klarheit und Wahrheit. Sollte Mrs H.. wider Erwarten tatsächlich an der Aufdeckung ihrer Widersprüche interessiert sein, hätte sie hier die Möglichkeit, zu erfahren, was die Menschen in ihrem Umfeld oftmals so "böse" macht. Den Namen habe ich auf diverse Arten codiert, weil es mir hier nicht um eine persönliche Auseinandersetzung geht, sondern um die Sache und die Klarheit darüber, dass es sich bei den Widersprüchlichkeiten, die moniert bzw. aufgedeckt werden,  keineswegs um "göttliche Paradoxien" handelt, wie sie anzunehmen vermeint.   



Donnerstag, 17. Mai 2018

Von toxischer Weiblichkeit und wie sie die Welt sieht...uva.

 Wie ich immer wieder betone,  ist die Erlösung vom Bösen nicht die Ultima Ratio. Aus meiner eigenen Erfahrung schloss ich wohl irrtümlich,  dass Transformation "automatisch" die Transzendierung ALLER Gegensätze richtiggehend nach sich "ziehe". Offenbar ist dies nicht der Fall, da die Erlösung vom Guten auf die allergrößten Widerstände bei spirit. Aspiranten stößt. Alle, die ich bislang traf blieben bei der Selbstannahme stecken. Das ist auch der Grund dafür, dass mir niemand folgen kann resp. mich keiner "einholen" mag, weil es ihnen so unmenschlich klingt, wenn ich sage, dass sie das, was sie so hart erringen im Prozess der Selbstannahme des personalen Ichs im Hier und Jetzt auch wieder "abgeben" und "loslassen" müssen.
Dass die Erlösung von der Identifizierung mit dem Guten Ich die letzte und dramatischste Abschälung ist, liegt u.a. daran, dass das Gute mit dem Göttlichen identifiziert wird  und in dem Irrtum, dass das gute spirituelle Über-Ich glaubt, nicht nur erlöst, sondern auch schon endgültig befreit zu sein.

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Mrs Hyde: 
"Für mich gibt es eh keine Schuld, weil wir alle letzlich nur gespielt werden."
Nein, sie glaubt nicht mehr an Schuld, sie glaubt nurmehr das Gegenteil: dass es keine Schuld gibt. Schuldlosigkeit ist nicht ihr neues bzw. wahres SEIN. Der Glaube an Schuldlosigkeit befreit nicht von der Schuld. Sie steigt nicht aus dem Spiel aus, sondern richtet es sich gemütlich im Gegenteil ein, im magischen Glauben, der Glaube habe die Berge schon versetzt. Auch ihr  Glaube, dass "wir letztlich  nur gespielt werden" ist gedroschenes Stroh, ohne Substanz und Sein. Sie ist daher gar nicht fähig, BEWUSST zu SPIELEN. Wenn sie tatsächlich "spielen" könnte und wenn sie und andere so schuldlos wären, wie sie glaubt, warum hört sie nicht endlich damit auf, anderen mit tödlicher Ernsthaftigkeit die alleinige Schuld an ihrer "Traumatisierung" zuzuweisen. (Das wird auch nicht besser, wenn sie statt von der Schuld des "bösen Umfelds" von dessen "Verantwortung" spricht.) Solange sie glaubt, dass es das böse Umfeld ist, dass ihr "auf den Kopf haue oder sie sonstwie drangsaliere" (O.Text) , MUSS sie dieses Umfeld schuldig sprechen. Und solange ich jemand schuldig spreche, ist es unmöglich, diesem "wohlgesonnen entgegen zu treten", wie die ihrer Intepretation nach  das böse Umfeld  (welches sie ihrerseits schuldig zu sprechen scheint) von ihr erwartet?

Wie gesagt, wenn man weiss, wie Mrs: Hyde die Welt sieht, haben die  allermeisten ihrer Interpretationen einen ziemlich "bösen" Unterstellungscharakter. Schuld sind demnach immer die anderen, weil sie böse Absichten hegen. Sie selbst ist niemals schuld an irgend etwas, da sie niemals absichtsvoll und mit bösem Willen andere zu Schaden und Leiden bringe, deshalb könne sie nichts für die Reaktionen derer, die sich durch ihr Verhalten gekränkt fühlten.  Als wenn das Böse, das man unbewusst tut, durch Unbewusstheit entschuldigt wäre! Das Böse ist ja böse, gerade weil es unbewusst abläuft. Niemand kann bewusst böse sein, und dabei ein gutes Gewissen haben. Der  Muslim, der seine Frau tötet, weil sie ihm nicht gehorcht - der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder nicht böse, sondern nur konsequent in der Befolgung seiner Religion. Das Böse hat kein schlechtes Gewissen, es kommt selten im Wolfs-, sondern meist im Schafspelz, das Böse hat immer GUTE Gründe. Das Böse weiss nicht, dass es böse ist. (Ein wirklich BEWUSSTER Mensch kann niemals böse sein!)

Es ist ein Unterschied, ob ich mich durch jemanden drangsaliert und gequält ÜHLE oder ob ich TATSÄCHLICH drangsaliert und gequält werde. Wenn ich so unbewusst bin, dass ich mich z.B. durch den leisesten  Hinweis auf  mein mir selbst unbewusstes Verhalten schon drangsaliert fühle, dann kann derjenige, der mich auf mein Verhalten hinweist, nur der Böse sein.  So funktioniert das pathologisch-narzisstische Ego - ein heutzutage häufig anzutreffendes Phänomen auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene. Es sitzt und macht die Politik in der Regierung und drückt sich aus in den Medien, die zu einem Sprachrohr der Mächtigen geworden sind.  Der Bote, der Überbringer der schlechten Nachricht wird schuldig gesprochen. Und so funktioniert auch das Ego von Mrs. Hyde. Es ist ein "Snowflake"-Ego. Snowflakes sind  - bewusst oder unbewusst - mit dem Opferstatus identifiziert. Mrs. Hyde leugnet das vehement, Opfer zu sein hat nämlich so ein Gerüchle, mit dem ihr andererseits recht glorioses Selbstbild nichts zu schaffen haben will. Und doch ist sie ihrer Meinung nach ständig das Opfer böser Absichten anderer, werde gemobbt, gestalkt, verfolgt und traumatisiert, bis sie am "Boden" liege und das "böse Umfeld" dabei immer noch nicht aufhöre, nachzutreten. Das irritierend Widersprüchliche daran ist u.a., dass sie gleichzeitig behauptet, NICHT  darunter zu leiden!

Um die Unbewusstheit aufrecht zu erhalten, beruhigt sie sich zuweilen mit  dem beliebten und scheinbefreienden Glaubenssatz: Was immer jemand über mich sagen mag, es hat nichts mit mir zu tun. Dies gilt ihr  natürlich  nur für "negative" Botschaften, die positiven, die guten werden wie immer fraglos akzeptiert und dankend angenommen. 
Bei diesem Spruch handelt es sich um einen unter Spiris weit verbreiteten spiritueller Glaubenssatz, mit dem sich jede Neurose ohne Bedenken austoben und rationalisieren läßt.
Was nicht gesehen wird: es werden hier einmal mehr vom anmaßenden Egomind die Ebenen verwechselt und eine transpersonale WAHRHEIT zur frechen Lüge herabgewürdigt, die dem Ego zu nichts anderem als zur Abwehr der (persönlichen) Wahrheit dienen.  Diese Aussage bezieht sich in Wirklichkeit  nämlich nicht auf das egoische Normalbewusstsein, sondern auf das SEIN des geläuterten Minds, den "Reinen Spiegel", der aufgehört hat, sich über egoische Eigenschaften zu definieren und deshalb unfähig ist, sich mit guten oder bösen Attributen zu identifizieren oder gar solcherart Zuschreibungen von aussen zu introjezieren! Erst dieser lebt in der absoluten Gewissheit, dass nichts aber auch gar nichts, was ihm von innen oder aussen an Eigenschaft zugewiesen oder "übergestülpt" wird, mit ihm zu tun hat - derweil er erkannt hat, dass letztgültig  - d.h. jenseits von Gute und Böse - ALLES Projektion ist. 
Wer Mrs. Hyde länger kennt, der kann in ihren Klagen und Anklagen an und über das "Böse Umfeld" mit Leichtigkeit genau das erkennen, dass alle Vorwürfe, die sie gegen diese äussert, wesentlich mehr mit ihr zu tun hat, als mit dem "Bösen Umfeld". Zumal sie seit Jahren immer wieder das beste Beispiel für unbewusste Magie gibt, nämlich auf welche "böse" (=unbewusste) Art und Weise sie selbst es ist, die sich ihr Drama schreibt, indem sie sich überall, wo sie auftaucht, sich früher oder später unbewusst  genau das Umfeld schafft, welches sie dann beklagt. In ihrem Verhalten liegt die Ursache UND die Wirkung! Selffulfilling prophecy. So erschafft der Mensch sich seine sog.  Realität!

(Ok, jetzt bin ich nun beim positiven Denken angekommen  bzw. beim bewussten Erschaffen einer positiven Realität, was natürlich in den Bereich der Magie gehört - m. E. ein fruchtloses Unterfangen, eine Spielerei. Der Magie gegenüber muss ein ernsthafter spiritueller Sucher ein "Vorübergehender" sein, um letztgültig befreit zu werden. Es reicht völlig aus, das Wesen des Denkens und wie Gedanken Realität schaffen, bewusst zu erkennen. Alles andere ist spiritual bypassing.

By the way - ich denke dabei gerade an mein großmäuliges Väterchen Kybalion: Vor einigen Tagen las ich in Ken Wilbers Buch "Boomeritis", dass der Mystiker mit dem "Bewusstsein zweiten Ranges" der größte Feind des Magiers sei... dass Magie immer noch zum Bewusstsein ersten Ranges gehöre und dadurch den "Quantensprung in den Hyperraum des Bewusstseins zweiten Ranges" verhindere. (Der "zweite Rang" ist hier  nicht abwertend gedacht).  In Boomeritis finde ich offenbar die notwendigen  Informationen in geballter Form, die mir helfen, den Zeitgeist zu erklären. Ken Wilber ist ein unheimlicher Datenspeicher... yep, und Kybalion ist zwar ein  netter Kerl, aber halt nur ein Magier, der dem Mystiker nicht das Heilige Wasser reichen kann  LOL :D))

Bei Mrs. Hyde liegt m. E. primär ein pychologisches Problem vor, ein stark paranoides Denken, was auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, wobei sie es versteht, dies mit spirituellen "Einsichten" gut zu verbrämen und abzuwehren.  So gelingt es ihr zwar, in ihren spirituellen Texten den Eindruck einer weit fortgeschrittenen Spiritualität zu machen ("Dr. Jekyll") , auf der andern Seite macht ihr persönliches Verhalten - v.a. in Konfliktsituationen -  jedoch den Eindruck, dass noch sehr viel geheilt werden muss, um spirituell wirklich so fortgeschritten zu SEIN, wie sie dem Ein- und Ausdruck nach zu machen bemüht ist. Den schönen Schein kann sie nur solange aufrecht erhalten, solange sie sich nicht durch unangehme Ego-Trigger gezwungen sieht, persönlich zu werden und durch das Ergreifen  rigider Abwehrmaßnahmen die Bedrohung ihres spirituellen Selbstbildes abzuwehren.

Was ich ihr nicht absprechen kann, ist ein spirituelles Erwachen, wobei sie aber den Eindruck macht, zu sehr daran zu haften bzw. mit einem verwirrenden Konzept von Erwachen schwerst identifiziert zu sein, was auch erklären würde, warum sie in der  psychospirituellen Heilung/Entwicklung nicht fortschreitet.


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Mrs. Hyde ist dem Wesen nach in vielem ein typisches Kind  der Generation der Snowflakes, der Geburtsjahrgänge der 80iger/90iger. Was ich bei ihr sehe, sehe ich auch im Neo-bzw. QueerFeminismus: Beide geben sie mir das Bild einer verzerrten toxischen rsp. "Verwundeten Weiblichkeit", die ihre Leere mit hysterischer Dramatik füllt oder aber mit dem Statusgehabe einer zu Rang und Ehren erhobenen bislang noch arg bös diskriminierten Minderheit.
(Der Begriff des Toxischen ist aktuell ein feministischer Kampfbegriff, der nur die Toxizität der Männlichkeit im Fokus hat, derweil die eigene Giftigkeit wie gewöhnlich der gefälligen Verdrängung anheimfällt.)

Die verwundete Weiblichkeit fühlt sich minderwertig, was sie jedoch u.a. kompensiert mit äusserlichen "Accessoires" und Statusgehabe. Früher gehörte ein Mann dazu, heute tut es ein angesehener (Sozial-) Beruf. (statuslos Mütter, arbeitslose Frauen sowie Kurz- und Teilzeitarbeiterinnen und andere weibliche "Prolls"/ "Assi's" fallen bei den Queer-Feministinnen vollkommen aus dem Blickfeld.)Wobei deren Status nicht gerade auf eigenen Leistung gebaut ist, weshalb man sich vorlieblich schmückt und erhöht mit dem möglichst unveränderlichen Status eines Opfers des Systems, Patriarchats, der Männer... was auch immer. Dem Gefühl von irgendetwas und irgendwem  diskriminiert oder "offended"  zu sein, sind keine Grenzen gesetzt. Die Gefühle haben quasi den Verstand verloren. Sich-Angegriffen-FÜHLEN  ist extrem trendy bei den Youngsters und zur obersten Priorität erhoben.
Co-Abhängigkeit tobt sich vor allem in den helfenden Sozialberufen aus. Von konfliktvermeidendem  Wohlwollen beflügelt, treibt der Hilflose Helfer die Hilfesuchenden nicht selten in die absolute Hilflosigkeit und macht sie zum (seelischen) Krüppel, statt ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Infantilität der Generation Snowflake ist gekoppelt an erlernte Hilflosigkeit,  die staatlich geförderten Helfer (Sozialarbeiter, Therapeuten, Flüchtlingshelfer)  und ihre Klientel bedürfen einander.
Um so mehr Opfer, um so  mehr Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Hilfs-Angebot regelt die Nachfrage. Um so mehr Therapeuten, um so mehr der Therapie Bedürftige - dass es so bleibt, dazu  verhilft schon die Pharmaindustrie und der Erfindungsreichtum jener Einfallsreichen, die sich im Heiligen Namen der Selbstoptimierung ständig  neue menschliche Minimal-Defekte mit Krankheitswert ausstatten. 

Die westliche Welt ist krank und morsch bis ins Mark. (Dekadent sagt man wohl)
Co-Abhängigkeit rsp. das Helfersyndrom ist zu einem staatlich anerkannten und staatlich  alimentierten Beruf mutiert. Der Staat und die Gesellschaft bildet eine Gemeinschaft von Suchtbolzen, eine Symbiose von Süchtigen und Co-Abhängigen in einem verweichlichten Scheinmatriarchat unter der Schirmherrschaft  von breitärschig aussitzenden, ausdrucks- und handlungsunfähigen  Politikerinnen - boah, was hat sich da nur für eine vergiftete Weiblichkeit all die letzten Jahrzehnte durch die Institutionen geschlängelt!? Mit den Frauen in der Politik ist die Welt nicht friedlicher, sondern nur verrückter geworden.
Puh - Ich frage mich: wo sind eigentlich die authentisch-wilden Frauen der 70iger und 80iger?

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Fundstück über verzerrte "toxische" Weiblichkeit:
(...)" Die verzerrte Weiblichkeit, die sich leer fühlt und der Liebe unwürdig, ist wirklich in Panik, dass ihre innere Leere aufgedeckt werden könnte und kann daher keine Intimität oder Verletzlichkeit riskieren.
Sie ist daher die Herrin der Magie, Verführung, des Glamour und der List. Sie projiziert ein falsches und idealisiertes Bild von sich selbst in die Welt, das buchstäblich alle blendet. Diese Art von Verführung wird durch die Astralebene gewoben, wobei oft Manipulation der Zirbeldrüse, Gedankenkontrolle und das In-die-Falle-Locken häufig daran beteiligt sind.
Wenn sich ihr Opfer, oft auf den ersten Blick, „verliebt“, sie als die Verkörperung perfekter Weiblichkeit wahrnehmend, erhält sie die Aufmerksamkeit und Energie sexueller Besessenheit und idealisierter Fantasien. Ihr Opfer wird buchstäblich nicht in der Lage sein, sie aus seinem Kopf zu bekommen, und wird zwanghafte und zwingende Gedanken über sie erleben.
Dieser Zustand wird oft mit echten Liebesgefühlen verwechselt – und unsere Medien- und Musikindustrie fördert diese Version sexueller Besessenheit und romantischer Fantasie als idealisierten „Liebeszustand“ ohne Ende – wie Kylie Minogue in „Can’t Get You Out of My Head“ (ich kann dich nicht aus dem Kopf bekommen) zum Beispiel singt.
5. Vampirismus & Co-Abhängigkeit
Die verzerrte Weiblichkeit hat einen verwundete und unvollständige Wahrnehmung für ihre persönliche und sexuelle Kraft. Ihre Leere ist die Ursache, dass sie sich mit der emotionalen und sexuellen Energie anderer füllen muss. Während Verführung eine Möglichkeit ist, Energie und Aufmerksamkeit zu erhalten um ihr Wesen zu füttern, gedeiht sie auch durch sexuelle und emotionale Verstrickung, um die dringend benötigte persönliche Kraft und Energie von anderen zu erlangen.
Sie nutzt die sexuelle Handlung oft als Weg, um die energetische Verbindung zu öffnen und sendet energetische Haken tief aus ihrem verwundeten oder leeren sexuellen Energiezentrum, damit sie einerseits zuerst die emotionale, sexuelle und schöpferische Energie von ihrem Partner anzapft, um sich zu nähren und andererseits letztlich zu kontrollieren. Dies schafft eine tiefe energetische und emotionale Verstrickung, in der Besitzdenken, Eifersucht und Co-abhängigkeit herrschen. Die Ironie ist, dass derjenige, der von ihr ausgesaugt wird, oft der Meinung ist, dass der Vampir tatsächlich jener Mensch ist, den sie brauchen, um sich zu „komplettieren“ – eine durchdringende und giftige Verbindung an sich.
Das verzerrte Weibliche kann ähnliche Bindungen durch nicht-sexuelle Beziehungen mit Freunden, Kollegen, Kindern und sogar Eltern herstellen, um die Lebenskraft anderer Menschen kontinuierlich anzuzapfen und sie zu ernten.
Noch einmal, die co-abhängige Version der Liebe wird in unserer Gesellschaft leicht mit „wahrer Liebe“ verwechselt – als Beispiel der Song von Mariah Carey „Without You“ ist ein klassisches Beispiel, das die verzerrte weibliche Version süchtiger Liebe fördert.
6. Wettbewerb & Patriarchaler Status
Die verzerrte Weiblichkeit fühlt ihre Leere so heftig, dass sie keinen Eigenwert in ihrer Einzigartigkeit oder ihrem individuellen Ausdruck wahrnehmen kann. Sie kann ihren Wert nur durch Konkurrenz und Vergleich mit anderen messen.
Sie wird durch Status, Geld, Macht und Bestätigung verführt, die durch das Angebot „an die Spitze“ der patriarchalen Ordnung unserer heutigen Zeit zu gelangen. Sie sehnt sich besonders nach Rollen und Positionen, die ihr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verleihen (was wiederum ihre innere Leere füttert) – vor allem in Politik, darstellender Kunst, Mode und Wirtschaft.
Von einem äusseren Beobachter kann sie als eine Vertreterin des modernen Feminismus und als Förderin der sexuellen Gleichheit angesehen werden. Ironischerweise glänzt und verbreitet sie die Energie des verzerrten Weiblichen, sei es Glamour oder das Streben nach ewiger Jugend.
Darüber hinaus tut sie nichts, um die patriarchale Ordnung selbst herauszufordern: Sie ist einfach Teil der Maschinerie geworden und nimmt Rollen und Positionen ein, die traditionell von ihren männlichen Kollegen besetzt wurden. Ihre allgemeine Wirkung in der Welt besteht daher darin, sich selbst und andere von ihrer natürlich weiblichen Macht, Selbstliebe und persönlichen Souveränität zu entfremden.
[Bitte schaut bei allen diesen Erläuterungen ebenso auf die Männer mit einer entsprechend verletzten weiblichen Seite!!!] (...)
http://transinformation.net/6-wesenszuege-des-verzerrten-weiblichen-und-5-wege-die-natuerliche-weiblichkeit-in-uns-zurueckzubringen/
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Genderismus und Queerfeminismus:
Auffällig finde ich hierbei, dass biologische Männer, die sich wie Frauen "fühlen", sich wie schrille Karikaturen wahrer Weiblichkeit inszenieren. Wie sollen sie auch wissen, wie sich wahre Weiblichkeit anfühlt, wenn die Frauen selbst nicht wissen, was wahre Weiblichkeit ist? Ich denke, dass hier eine Menge Schatten- und Bewusstseinsarbeit geleistet werden muss - von den FRAUEN zuerst, da sie es sind, die aus ihrer Identifizierung mit toxischer Weiblichkeit nicht herausfinden und sich in ihrer "Weiblichkeit" immer noch fast ausschliesslich über ihre sexuelle Anziehungskraft definieren. Es scheint mir dies heute sogar noch viel schlimmer geworden zu sein, als als vor der frauenbewegten Zeit der 70iger  der Fall war.
Hmmmm....wieso beschleicht mich eigentlich bei transsexuellen Frauen ("Männer, die sich wie Frauen fühlen" immer so ein Verdächtle von Unterwanderung, von Kollaboration mit dem schwarzpatriarchalen Feind? Ich kann sehr gut die Feministinnen verstehen, die es strikt ablehnen, mit solchen zwiegestaltigen Typen eine gemeinsame öffentliche Toilette zu teilen. Diese Feministinnen gibt es noch, noch sind sie  nicht mundtot gemacht durch Androhung von Strafe wegen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" - auch so ein Gesetz, welches an Orwell 1984 erinnert, ähnlich dem Ministerium für Liebe oder für Einsamkeit...LOL

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Narzisstische Irrationalität
ist heute Mainstream, hierbei  heute fällt  der einzelne Mensch weniger durch Verrücktheit, denn durch gesunde Rationalität auf. Diese Rationalität diskriminiert das mit "Güte" aufgeblähte narzisstische Ego der BerufsWohlwollenden  jedoch mit den Begriffen "rechts" und  "Nazi".   Was bislang Sache der Christen war, wird  im säkularen bzw. sozialistischen Staat von ideologischen tugendbewaffneten Berufswohlwollenden erledigt: die Welt  in Gut und Böse spalten und alles, was sie willkürlich als das Böse definieren,  mit pharisäischer Hypermoral verfolgen.
Die Projektion ihrer chiliastischen Sehnsucht nach Glückseligkeit in ozeanischer  Grenzenlosigkeit mit dem absoluten WIR will mit Gewalt das Gute - wie immer ist es der Neue Mensch -  schaffen, wobei das Böse, das sie zugleich mit dem Guten schaffen, geleugnet wird. Nur die gute Absicht zählt bei diesen engmaschig- Kurzsichtigen, die Wirkung und Konsequenz wird dabei nicht mal ansatzweise angedacht, nur das Heute zählt diesen Supermoralisten.
DAS ist keineswegs ein spirituelles Sein im Hier und Jetzt, sondern nur sieht nur so aus, es ist eine teuflische Simulatio Dei, die große Sünde wider den GEIST, der besagt: Ich will keine anderen Götter neben mir haben. Jede Ideologie ist ein Ersatzgott und sei sie noch so humanistisch. 

Es ist nun mal so: Jeder unbewusste Mensch, der seine inneren Begrenzungen noch nicht überwunden hat, versucht sie im Aussen zu verwirklichen. Was er früher im Namen eines pervertierten Gottes tat, tut er heute Namen eines pervertierten Humanismus: er unterliegt der großen Versuchung,  das Reich Gottes bzw. das utopisch-ideologische Reich des idealen Menschen in der Welt zu errichten. Das ist der Sinn hinter der wachsenden medialen Volkspädagogik.
 Für den aber, der seine eigenen Begrenzungen überwunden hat, bedarf es keiner "Verwirklichung" auf der Weltbühne, er hat das "Reich Gottes" bzw. wie Wilber es nennt, das "Bewusstsein zweiten Ranges" in sich SELBST realisiert. 


Ken Wilbers Buch Boomeritis lese ich übrigens schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal - vor 10 Jahren etwa -  glaubte ich nur, es verstanden zu haben. Damals war ich noch nicht so weit...Erst heute verstehe ich so gut wie alles, was er schreibt aus der befreiten transpersonalen Perspektive. Ich bin eine echte Zaunreiterin geworden... eine Transhexe... :D


Mittwoch, 16. Mai 2018

Und erlöse uns von dem Guten....

Hysterie und Dämonisierung
und der neue Purismus hängen eng zusammen. Hysterie ist generell weiblich, wer das bislang bezweifelt hat, muss sich nur die Gesinnung des postfeministisch-linkradikal entarteten  Neofeminismus anschauen bzw. den hypermoralitären Zeitgeist der sich im Namen der Liebe und des Absolut Guten  gegen einen selbstgezüchteten Popanz namens "rechts"  radikalisiert. 
Wer sich nur edel, hilfreich, gut  und nur als ohnmächtiges Opfer in einer ihm feindlichen (Männer-) Welt fühlt, de bleibt gar nichts übrig, als seine seine eigenen dunklen Seiten/Dämonen  auf äussere Objekte zu projezieren, er bastelt sich ein Feindbild und das Objekt der Dämonisierung ist heute für die Frauen ganz klar der Mann. Die Zukunft ist feministisch, weiblich und wer gegen den totalitären neofeministischen Zeitgeist rebelliert, ist gegen die Zukunft und den Neuen Menschen.

Zwar meint der Neo-Feminismus nur in der Theorie gegen "toxische Männlichkeit" zu kämpfen, in der Praxis geht es der einzelnen  (toxischen!!!)  Weiblichkeit aber  immer um gezielte Angriffe auf den einzelnen Mann. Den Weissen Mann, wohlgemerkt... der schwarze Mann  bleibt dabei völlig unbefleckt, da Minderheitsangehöriger und die sind per definitionem allesamt Opfer ohne Fehl und Tadel.  
 Dabei werden  die Rollen einfach nur umgekehrt, das kranke schwarzpatriarchalische Bewusstsein bleibt dabei völlig intakt.  Es hat nach aussen zwar den Anschein, dass ein Matriarchat angebrochen sei, dies ist jedoch eine Täuschung. Das Patriarchat setzt sich fort  in der pathologischen Symbiose mit der Mutter  mit und in der patriarchalisch geprägten Mutterimago/-identifizierung unter dem insgeheimen Motto: Du sollst nicht merken! Irgendwo las ich von einem "Inneren Matriarchat", in dem die Neo-Feministinnen lebten - ja, das mag vielleicht sein, aber es ist ein künstliches, ein "toxisches", ein Schattenmatriarchat.
Alice Miller hat in ihrem Buch: Du sollst nicht merken! beschrieben, auf welche Weise die Symbiose mit der Mutter aufrechterhalten wird und welche Folgen das hat.Und ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer mit den Femistinnen 3.0.

Die Hysterie zeigt sich  heute überall, die Politik betreibt Hysterie und Dämonisierung, die Medien, TV-Sendungen... Reality-TV - überall werden die eigenen subjektiven (neurotischen) Gefühle  und verzerrte Wahrnehmungen bzw. verzerrte Intepretation der Wahrnehmung  als absolute Wahrheit propagandiert.  ideologischer Minderheitenterrorismus...Narzisstische Opfer-Täter-Vekehrung... 

Auf allen gesellschaftl. Ebenen begegnet man einer spaltenden Borderline-SchwarzWeiss-Denke. Der Gedanke, dass diese Hysterie und Dämonisierung mit dem zunehmenden Frauenanteil in Politik, Medien, Wirtschaft zusammenhängen könnte, ist unzweifelbar legitim, weil nicht abwegig. -  ob es aber erlaubt ist, den Gedanken laut auszusprechen, fragt sich die Schere im Kopf? So weit sind wir jedenfalls  schon. Die meisten Frauen in Politik, Medien und Wirtschaft sind nur scheinbar emanzipiert, in Wahrheit sind sie infantilisiert.

Diesmal kommt die Heilige Inquisition von kastrierenden Weibern, die zu Hyänen werden. Es scheint als ob die Millionen ermordeten Frauen/"Hexen" von damals heute allesamt von den Toten auferstanden sind, um sich zu rächen - und so werden sie zu dem, dessen mann sie damals zu Unrecht angeklagt hatte.
Solange man sich pathologischer Täter-Opfer-Verkehrung befleissigt, wird es keine Täter-Opfer-Versöhnung (in sich selbst) geben. Heilung ist erst möglich, wenn ich den Täter in mir selbst mit dem Opfer, das ich bin, versöhne, statt nach Aussen projeziere.

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Erlöst?
Man sieht  sehr häufig in spirituellen Foren, wie  sich ein in sich selbst ungeheilter Sucher sich als Finder, Heiler und Erlöser geriert,  dabei aber sichtbarlich (für alle, die ein unschuldiges Auge für Nackte Kaiser haben)  die eigene Unerlöstheit vor sich her zu tragen, während er gleichzeitig das "unerlöste Verhalten" anderer ihm gegenüber beklagt. 
Von anderen Suchern "erlöstes Verhalten" zu erwarten heisst, bei diesen VORAUS zu setzen, was erst noch zu erlangen ist. Was ist das überhaupt: "erlöstes Verhalten??? Gibts das? Oder ist man nicht einmal mehr nur auf Äusserlichkeit fixiert und einer bestimmten Vorstellung eines Erlösten in Richtung "Edel hilfreich- GUT (!!)" aufgesessen?

In meiner Sicht definiert sich die Erlösung - anders als die Letztgültige Befreiung -  als ein geheiltes PERSONALES "So-Sein", welches auf der Bewusstmachung und Transformation/Integration von verdrängten Ich-Anteilen gründet. Ein solches Sein ist noch nicht letztgültig befreit, es strebt auch nicht danach, sondern bedient sich der neugewonnenen Freiheit, sein Ich in allen seinen (verdrängten) Facetten bewusst zu machen und zu (er-)leben. Erlösung ist die volle Gewiss- und Bewusstheit über die eigene Daseinsberechtigung. Ich darf leben! Ich darf sein!
Die meisten Spirituellen auf dem spirit. Marktplatz feiern ihre Erlösung.

Ein wirklich Erlöster macht anderen Suchern niemals ihre Unerlöstheit zum Vorwurf,  da er sieht, dass es sich bei den Unerlösten nicht um renitente Einzelfälle, sondern um die allgemeine Konditionierung handelt, von der alle Menschen betroffen sind und daher ein jeder der  Heilung bedarf, statt eines Vorwurfs.

Erlösung wird oft mit Befreiung (Erfüllung)  gleichgesetzt oder verwechselt. Ich trenne die Erlösung von der (letztgültigen)  Befreiung. Erlösung ist Versöhnung mit sich selbst, seiner Person, Geschichte resp. Vergangenheit und im gleichen Maße die Aussöhnung mit denen, die uns Schmerz zufügten. (s.a. Innere-Kind-Arbeit). Erlösung ist die Botschaft Gottes: Du darfst sein..."Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich mein Wohlgefallen habe". Das ist das, was man in christlichen Termini das "Erlösungswerk Christi" nennt.  Erlösung ist Transformation/Heilung - Gesundung der Seele/Psyche/Ego.  Befreiung bzw. Erfüllung hingegen ist das Werk des Vaters (in der transzendenten Einheit mit dem Sohn und Heiligen Geist.)
Und erlöse uns von dem Bösen, heisst es im Vater Unser.
Erlösung ist die Erlösung von dem Bösen, Heilung von den "Strukturen des Bösen".
Die Erlösung vom GUTEN erst führt in die Transzendenz des Vater-GEISTES.


BEFREIUNG indes ist in letzter Instanz die Befreiung vom Glauben an Gut und Böse bzw.  Krankheit UND Gesundheit, d.h. die Identifizierung mit dem Körper, der Materie (im weitesten Sinne) wird erkannt und durch Gewahrsein aufgelöst. Von Erlösung spricht man eigentlich nur im Kontext der Heilung der Person/Seele/Ego, das geistige HEIL jedoch ist  erst mit der Auflösung der Identifizierung mit der geheilten Person/Ich erlangt. Befreiung  befreit nicht nur von der Identifizierung mit dem Schlechten, sondern auch von der Identifizierung mit dem sog. Guten. Das heisst: Wenn man als Spiritueller von Schattenarbeit oder -kämpfen redet, sollte man klare Unterscheidungen treffen und dabei nie vergessen, dass  das Thema unbedingt von der personalen UND der transpersonalen Seite her betrachtet werden muss, denn hierbei werden sehr häufig die Ebenen verkehrt oder verwechselt:

1) Erlösung (Heilung). Schattenkämpfe sind hier im psychologisch-personalen Kontext der Erlösung=Heilung gesehen, Projektionen der eigenen verdrängten psychischen Anteile auf andere Menschen.  Heilung des Ich/Psyche geschieht durch die (Schatten-) integration der verdrängten Ich-Anteile. Diese Projektionen gilt es zurückzuholen, um Erlösung zu erlangen.  Hierbei wird also das Individuum mit seiner LebensGeschichte transformiert.

2) Befreiung (Heil). Wenn nun das persönliche individuelle Unbewusste bewusst gemacht, geheilt  und ins Ich integriert ist (Erlösung), stehen die kollektiven Schattenkämpfe an. Um Befreiung (Heil) zu erlangen, hinterfrage "ich" bzw. richtet sich das durch Schattenintegration vertiefende  Gewahrsein auf die KOLLEKTIVEN  Glaubenssätze, die unsere Realität bestimmen.
Das Kollektive Unbewusste wird bewusst gemacht, in dem ich die Berührung mit den Bildern der mythisch-archaischen Schichten rational verarbeite und deute.  Die gesamte MENSCHHEITSgeschichte wird auf diese Weise langsam  aus sich SELBST heraus bewusst gemacht und ins Absolute SUBJEKT integriert, das ICH BIN. 

Das Unbewusste  (ES) ist so unendlich wie Gott unendlich ist. ES  i s t   das, was wir unter Gott verstehen! Und Vergöttlichung bedeutet für den Menschen nichts anderes, als dass das göttliche Unbewußte bewusst wird... dass er  - in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN - langsam in das unendliche Bewusstsein Gottes hineinwächst. Im christlichen Jargon nennt man das  "Teilhabe am Reich Gottes", wobei ich mich als Teil und das Ganze erkenne.  Wo Es war soll L(ich)t werden.

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Man hört häufig von Personal-God-Konvertiten,  "mit Jesus zu gehen", sei kein harter Weg, im Gegenteil, er mache alles sooo leicht... Sie haben keine Ahnung, dass "Jesus" nicht zuletzt von ihnen verlangt, mit ihm durch die Hölle (des Unbewussten)  zu gehen, damit er seine Auferstehung in ihnen feiern kann. 
Jesus ist nicht "damals" für unsere Sünden gestorben. Christus, als Repräsentant des Wahren Selbst stirbt immer noch und wird solange sterben, bis das Ego damit aufhört, seine Sünden bezw. seinen Schatten auf "Christus" zu werfen.

Die meisten Gläubigen halten die dualistische  Objektliebe zu einem ausgelagerten projezierten Gott für die Höchste Form der Spiritualität, alles andere ist ihnen - auch heute noch - Ketzerei. Umkehr wird falsch gedeutet, insofern man glaubt, Umkehr bedeute nicht die Rück- bzw. Hinwendung auf das Hier und Jetzt, sondern, sich öffentlich zu Jesus zu "bekennen".  

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Der höchste Ausdruck der (göttlichen Liebe) ist die Geist-Erkenntnis, keine Geist-Erkenntnis ohne den Tod  bzw. die Transzendierung der Objektliebe in Reine SELBSTliebe.

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Die magische 40
Vom Islam sagt man, dass dieser, sobald er in einem Land die 40%-Marke erreicht hätte,  ganz offen die Macht übernehme.

Das selbe scheint für den Feminismus zu gelten: Die SPD beschloss im Jahr 1988 nämlich eine Frauenquote für Ämter und Mandate und erklärte im Jahr 1998, diese Quote müsse vierzig Prozent (!!)  entsprechen.
Hmmmm.... Wenn dann  die 40%-Marke erreicht wird, dürfen wir dann befürchten, dass sich das Machtgefüge zwischen den Geschlechtern so zu Gunsten der Frauen verändert hat, dass man von einer Machtübernahme sprechen könnte? Die Zeichen stehen dafür... :D Schliesslich hat sich der Frauen-Anteil in der Regierungsbildung schon verdoppelt...
2016 war man bei 30%. - die Schweizer Frauen verlangen gar 50 % Frauenanteil.

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Es ist ein Irrtum,
zu glauben, eine Frau könne mit einem Mann ihre "ganze Fülle teilen". Die Fülle ist unteilbar, sie bedarf nicht der Teilung, Mit-Teilung.... Eine Frau oder ein Mann in ihrer/seiner  "Ganzen Fülle" ist letztlich ein ganzer MENSCH, der seine weiblichen UND männlichen Anteile integriert hat. Wollte man sie teilen, fiele man aus der Ganzheit. So wie diese Frau, die hier so schön von Wahrer Weiblichkeit schwatzt, die sie an die Person der Frau bindet. Frauen, wenn ihr schon nicht damit aufhören könnt, Männer zu Menschen machen zu wollen, dann verhelft ihnen zu ihrer eigenen Fülle und Ganzheit!
Das ist das Kreuz mit der weiblichen Spiritualität: dass sie eben in sich nicht GANZ ist, dass sie die Trennung aufrechterhält  und die Liebe personalisiert,  indem sie die Objektiliebe (zum männlichen Gegenpol) abfeiert.
Ich sprach auch mal von einer   "Divinen Weiblichkeit", heute glaube ich weder an eine göttliche Weiblichkeit noch göttliche Männlichkeit. Göttlichkeit liegt jenseits der Gegensätze und Polaritäten.
Ich bevorzuge heute eher den Begriff "Wilde Weiblichkeit" und "Wilde Männlichkeit. Göttlich ist der Mensch, der die Polaritäten männlich-weiblich transzendiert hat.
Das folgende Fundstück ist eine Selbstidealisierung der Frau, die unbewusst mit der Anima identifiziert ist. So klingen die Sirene, die den Helden von seinem SELBSTverwirklichungsweg abbringen wollen. (So klingen umgekehrt aber auch die Männer...)
Was sie diesem Mann zu bieten hat, ist die ideale Frau, der er seit Urzeiten sein  Leben lang nachjagt, die er aber letztlich nur in sich selbst finden kann.

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Fundstück:

"Wenn du ein Mann bist der sich eine Frau wünschst, die dich nicht braucht um sich vollständig zu fühlen,
sondern die ihre eigene Fülle mit dir teilen will….dann solltest du eines wissen:

Einer solchen Frau ist es bewusst, welch Geschenk du bist.
Sie wird dich auf Händen tragen, nicht aus Angst dich wieder zu verlieren, sondern aus purer Liebe zu dir.

Sei dir bewusst, dass sie dich im Arm halten wird, wenn dich deine Emotionen aus der Vergangenheit einholen.
Sie wird sich erst von dir abwenden, wenn du sie um deinen freien Raum bittest.
Denn sie selbst hat sich viele Male im eigenen Arm gehalten, als die Emotionen über sie hereinbrachen.

Sei dir bewusst, dass sie erkennen wird, ob deine Worte aus deinem Herzen stammen oder aus deinem Verstand.
Sie wird dich immer wieder darauf aufmerksam machen und keine Spielchen spielen.
Denn sie selbst hat gelernt ihr Gehör auf ihre Herzensstimme und nicht auf die Stimme ihres Verstandes zu fokussieren.

Sei dir bewusst, dass sie mit dir lachen wird, stundenlang reden und mit dir diese Welt neu entdecken will.
Sie wird dir ihre eigene Leidenschaft und ihre eigene Lebensfreude zeigen, weil sie ihre ganze Fülle mit dir teilen will.
Denn sie selbst ist es, welche all dies in sich entdeckt hat.

Sei dir bewusst, dass diese Frau weiss, dass sie nichts zu verlieren hat.
Denn sie selbst hat im Innen wie auch im Aussen alles losgelassen, wodurch sie sich in der Trennung der Liebe hielt.

Sei dir bewusst, dass sich diese Frau auf keine Dramen mehr einlassen wird.
Denn ihr ist bewusst, dass jeder Schmerz der sich ihr zeigt mit ihr selbst zu tun hat.

Aber sei dir auch bewusst, dass dir genau diese Frau den Himmel auf die Erde bringen wird.
Du wirst in ihr das Wilde, das Sinnliche, die Schönheit, das Verletzliche und vieles mehr sehen.

Sie wird sich dir zeigen, nackt und authentisch, in ihrem ganzen bewussten Sein.
Sie wird dir ihre ganze Weiblichkeit zeigen, in all ihren Aspekten, welche sich genauso diese Männlichkeit in dir wünscht.

Wenn du also ein Mann bist, der sich eine solche Frau an seiner Seite wünscht…..
Dann sollte dir bewusst sein, dass dich eine solche Frau nicht braucht, sondern aus Liebe wünscht.

Sie wünscht sich deine Nacktheit und deine Authentizität mit all deinen Aspekten, wie du es dir auch von ihr wünschst.
Sie wird keine Angst haben verletzt zu werden. Sie wird ihr Herz für dich öffnen, wenn auch du bereit bist,
deines in all seinen Aspekten zu offenbaren.

Also hab den Mut und lasse deine Ängste los.
Sei der Mann, der dieser Frau sein männliches Sein in all seinen Aspekten zeigt.
Sei der Mann, der bereit ist ihr all dies zu schenken, weil er sich selbst liebt..."
(https://schluesselmoment.ch/758-2/)


OK, dies alles mag für Menschen gelten, die "erlöst" sind und ihr Ich bzw. ihr Dasein in der Trennung mit allen Facetten feiern wollen.

Um aber Letztgültige Befreiung in der Transzendierung der Trennung zu erlangen, halte man sich nicht lange mit der Objektliebe auf. Es suche der Mann die Anima in sich selbst und dann wird er auch keine "da draussen" BRAUCHEN. Die Frau irrt, wenn sie glaubt,  niemand und nichts mehr zu brauchen. Solange sie den Mann zu ihrer Ganzheit braucht, ist sie nicht ganz. Die Autorin  hat offensichtlich weder Anima noch Animus in sich  integriert, sondern projeziert ihn noch immer in den Mann hinein und identifiziert beide Archetypen mit Personen... Das sind Träume in und von der Trennung, die jedoch glauben, die Trennung aufgehoben zu haben. (GANZE Fülle?! Hier spricht sie wohl von der "ganzen Fülle der egoischen Attribute"?! Die wahre Fülle und Ganzeit resp. Letztgültige Befreiung erlangt man nur in der Transzendierung dieses Ichs - im Sterben dessen, was man als Erlöster am liebsten hat.)  

Hier wird immer noch der Dualismus besungen,  der  glaubt, nur in und durch die Objekt-Liebe zwischen  Mann-Frau könne die Trennung/=Objektliebe überwunden werden. Mit dieser Sehnsucht könnte man gut "schattenarbeiten", statt sich sehn-suchtenden Idealvorstellungen hinzugeben.


Auf dem spirituellen Weg geschieht es, dass man sich der Anima/Animus-Projektion in den jeweiligen männlichen oder weiblichen Partner bewusst wird, z.B.. Beispielsweise könnte  ein leises Ahnen dich, Frau,  beim Lesen dieses Textes beschleichen und dir offenbaren, dass der Mann, das Objekt, das du hier so sehnsüchtig angehst,  DEIN eigener ausgelagerter Animus ist, der ans Licht des hellen Tages strebt! 

Zur Ganzheit reifen bedeutet für Frauen und Männer, primär und vorrangig erstmal  zur wahren authentischen Weiblich- bzw. Männlichkeit zu reifen und des weiteren den jeweiligen Gegenpol. Die Menschen glauben i.d.R., sie müßten sich über Weiblichkeit/Männlichkeit keine Gedanken machen, männlich/weiblich seien sie js schon aufgrund ihres Geschlechtes. Dabei ist das, was man landläufig darunter versteht nur eine  verzerrte Art der Weiblichkeit/Männlichkeit, eine konditionierte sozialisierte  Maske, eine angelernte Rolle. Es gilt also, sich als erstes der Rollenspiele bewusst zu werden, der Rest folgt von SELBST: die Befreiung der wilden nichtdomestizierten Frau bzw. Mannes in uns, recht eigentlich die Befreiung des Körpers/"Zentaurs".  (Die Befreiung der Sexualität ist nur ein Aspekt unter vielen)

Der lange Weg zur Wahren Natur resp. zu unserem Wahren Wesen   führt über die Würdigung und Annahme der wilden= "natürlichen" Natur, die unter allerlei Kultur-Schutt und Zivilisationsschrott verborgen liegt. In dieser Hinwendung zur "Göttin" geschieht die notwendige Schattenarbeit im Kontext der weiblichen Daseins-Spiritualität. Für Frauen UND Männer!

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Man wirft mir von verschiedenen Seiten immer wieder vor, ich kämpfe gegen "Egos".
Nein,  ich kämpfe nicht gegen Egos, es ist dein Ego, welches die Wahrheit als Angriff empfindet, derweil Du es bist, der die unpersönliche Wahrheit persönlich NIMMT!.
(Ich wiederhole z.B. ausdrücklich immer wieder, insbesondere gegenüber den KIW-Anhängern: Die Selbstannahme der Person/Ego, die ich (Jetzt) bin, ist der Schlüssel zur Transformation und Transzendenz. Das ist die Wahrheit, wie ich sie  ERKENNE, es das ist genau das,  was der Kurs in Wundern "wirkliche Gedanken" nennt. Und die kriegst du nicht durch das Lernen von Lektionen, die dir sagen, dass die Person eine Lüge und Illusion ist, sondern durch die Annahme der (relativen/persönlichen Wahrheit) deiner Person.
Nochmal: Was der KIW dich lehren möchte, ist aus der Letztgültigen Perspektive nicht falsch, nur: Der KIW spannt nur den Karren VOR das Pferd, nicht anders wie es die einäugigen  Nondualisten machen. Bewusstseinsentwicklung beginnt immer  j e t z t, bei der Bewusstmachung deiner Person. Der KIW  führt dich weg von deiner Person und ihrem Hier und Jetzt...)

Die Wahrheit greift keine Menschen an, sondern falsche Überzeugungen und Glaubenssätze , das ist ihr Job.  Du  - dein Ego fühlt sich beleidigt, weil DU mit DEINEN  Glaubenssätzen so identifiziert bist, z.B. mit dem KIW und deiner Überzeugung, dass Annahme der Person eine Annahme einer Illusion sei und deswegen kontraindiziert. 
Nochmal:  Selbstannahme der Person ist  nicht die Annahme dessen, was du ÜBER dich denkst, sondern was du in jedem Moment bist: Gefühl, Gedanke, Empfindung, Intuition. Das meiste davon verdrängst du... deswegen ist Achtsamkeit Schlüssel Nr. 1 auf dem Weg zum Wahren SELBST. Achtsamkeit UND Selbstannahme brauchen einander. Das eine geht nicht ohne das andere.

Das Problem mit der Selbstannahme ist aber, dass die meisten nicht zwischen Maschengefühlen und authentischen Gefühlen unterscheiden können, je nach Schwere der Neurose. Und so geschieht es, dass man damit anfängt, die Maschengefühle anzunehmen und auf deren "Authentizität" zu beharren. Der feministische Opferkult, die SExismus-Debatte, die MeToo-Kampagne baut z.B. in weiten Teilen auf  Maschengefühlen auf.  Maschengefühle bauen auf "petito principii" auf, nicht auf  Fakt, sondern auf einer "postfaktischen" Unterstellung, einer verzerrten Intepretation bzw. verzerrten Wahrnehmung. Typisch für diese Verkehrung der (relativen)  Wahrheit ist die pathologische Projektion: Bei den anderen wird die Postfaktizität festgemacht, die sie bei sich selber leugnen. Die Gesellschaft wird damit gespalten und mehr oder weniger schizophren durch die Internalisierung solcher Projektionen. 

Auch Mrs. Y.  in ihrer Gespaltenheit ist just ein Kind dieses narzisstischen weiblichen Zeit-Ungeistes, der seine subjektiven (Maschen-)Gefühle und Interpretationen einer verzerrten Wahrnehmung als absoluten Fakt bzw. Wahrheit setzt.  Solche Menschen fühlen nicht wirklich in der Tiefe,  tatsächlich haben sie eine tiefe Angst vor ihren wahren Gefühlen, sie inszenieren bzw. simulieren Gefühle oft so glaubhaft und echt, dass es einem schwindlig wird.
Diese neurotische Kiste scheint  heute eine solche  Macht und Durchschlagskraft erlangt zu haben, dass sie sogar fähig ist, ein "postrationales Zeitalter" einzuläuten... In Wirklichkeit ist es prä-rational/irrational...

Narzissmus goes viral. Gesunden kann man nur, wenn frau sich aus dem neofeministischen Groupthink, dem "Wir" herauslöst und eine "Einzelne" wird.  Wie jeder Ismus ist auch der Feminismus  nur eine Krücke, die man letzten Endes wegwerfen muss, um wahrhaft ein "Einzelner" zu werden.  Gemeinsam ist man wohl stark, doch: Die Stärke, die  (für das Ich) in der Gemeinschaft liegt, gerät  am Ende zur Schwäche, wenn es um wahre SELBSTverwirklichung geht. Wenn erkannt wird, dass der "Djihad"  gegen Männer, das Patriarchat an sich,  ein Schattenkampf ist, wird die Projektion zurückgeholt in der Erkenntnis: Das patr. System ist mein eigenes patr. Bewusstsein.  Dann hört man auf, die eigene Kraft auf Papa Staat zu projezieren, um von dort die Freiheiten zu erkämpfen, die nur im Heiligen Krieg mit s(ich) selbst zu erkämpfen sind. Dann hat man endlich aufgehört, ein Opfer zu sein. Öffentliche Schattenarbeit, die sich allein und nur in Beschuldigungen und Anklagen erschöpft sind nicht das geeignete Mittel zur  Täter-Opfer-Versöhnung, sondern Mittel zum Krieg.

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Mrs. Y. und wie sie die Welt sieht: Sie entgegnet auf eine ihr unangenehme  "kritische" Bemerkung: Nicht wegen mir, sondern wegen Dir traut sich keiner mehr, in  meinem Forum zu schreiben.
Die Angesprochene: Gut, kein Problem für mich,  dann verlasse ich das Forum.
Mrs. Y. an's Publikum: Seht nur, wie sie sich beleidigt zurückzieht, sie kann halt keine Kritik vertragen.

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Die WAHRHEIT ist an keinen besonderen Ort gebunden, sie sucht sich ihren Platz nicht aus, die Wahrheit ist ungerichtet und tut nichts als wahrheiten um ihrer SELBST willen.  Die WAHRHEIT holt dich nicht dort ab, wo du stehst, die Wahrheit ist  weder Humanist noch Psychologe. Die Wahrheit wahrheitet ungeachtet der Person, an die sie scheinbar gerichtet ist resp. ungeachtet ihres geistigen Status/Horizonts.

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Paranoia goes viral: Wer zensiert, paranoid und überträgt seine Krankheit unweigerlich auf die von ihm Zensierten. (s.a. Netzwerkdurchsetzungsgesetz vo H. Maas)

Subjektbezogen: Die "Schere im Kopf"  des  inneren schwarzautoritären Zensors (Überich) wird projeziert und verordnet den Anderen "Maulhalten".  Voll akzeptiert werden vom Paranoiker nur  die "Klatscher", mit denen er dieselbe "Realität"/Krankheit  teilt und die seine Größenphantasien teilen bzw. an seiner scheinbaren Macht & "Tollheit"  partizipieren.  Das Fehlen von echter Anerkennung wiederum steigert und speist wiederum das überhöhte unantastbare Selbstbild bis zur nicht mehr übersehbaren Wahnwitzigkeit. 
(FB)
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Gleichheit
Der Staat spielt Gott,  die sog. Eliten spielen Gott. Der Gott, der heute angebetet wird heisst: Die Hl. Dreifaltigkeit von Medien, Wirtschaft, Politik.
Der Glaube sagt: Vor Gott sind alle Menschen gleich. Das bedeutet, dass vor Gott kein Unterschied gemacht wird aufgrund Status, Rasse,  - da Gott nur das eigene göttliche Bewusstsein in jedem Menschen erkennt und alles, was Ego ist, für ihn nicht existiert. Als Individuum ist jeder Mensch einzigartig, in seiner Wahren Natur ist der Mensch Gott gleich bzw. beides. 
Simulatio Dei: Die Gleichmacherei der Gleichheitsvertreter basiert auf der Vereinahmung der göttlichen Tugend der Unterschiedslosigkeit durch das Superego, welches keine anderen Götter neben sich duldet : Das Kollektiv übernimmt die Rolle Gottes. Vor dem ideologischen Kollektiv ist das Individuum nichts, es wird quasi vernichtet - nicht um in Gott aufzugehen, sondern im Kollektiv, welches Gott spielt.
Der "romantisch-chiliastische" Humanitarismus zeigt alle Anzeichen einer spirituellen Fehlentwicklung, die typischen Anzeichen einer prärational-regressiven Entwicklung, die das Individuum nicht unter Gott (bzw. seine Individuation) stellt, sondern unter die Höhere Macht des (ideologische) Kollektivs.
Darin liegt auch die Ähnlichkeit und Affinität des staatlich anerkannten linksradikalfeministischen Mainstreams mit dem Islam. So!

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Mrs. Hyde oder die dunkle Seite der Tugendhaften
Sie benutzt  spirituelle Leerformeln als Abwehrmänöver, z.B. Ego kann nur Ego sehen. Sie ist eine beißreflexhafte Rückspieglerin, alles, was sie an scheinbar "Wahrem"  ins Feld führt, kommt nicht aus dem Gewahrsein der WAhrheit, sondern aus der Abwehr ihrer dunklen Seite. Die Wahrheit wird zur Waffe.
Das ungeheilte Überich macht aus der spirituellen oder ideologischen - persönlichen -  Wahrheit gern eine hypermoralitäre Knute, mit der man die anderen Menschen knechtet und in Fasson bringt. Das ist die Krankheit der Zeit, der hypermoralischen sog. Gutmenschen, der samtpfötigen Tugendterroristen, die jeglicher Hinterfragung aus dem Weg gehen  - aus Prinzip, denn Argumente haben sie keine. 
Was man verteidigt, mit dem ist man identifiziert. Reflexhaft werden sog. progressive Errungenschaften verteidigt,  reflexhaft verbeisst man jeden als Rassist, Nazi, Rechtsradikalen, der sich dieser fraglichen Progression widersetzt. 

Jeder Idiot weiss heute, was Projektion ist - nein, er weiss es nicht, er weiss den Begriff nur in seinem Eigeninteresse zur Aufrechterhaltung der Abwehr anzuwenden, er dient ihm  allein zu seinem eigenen Selbstschutz.  Besonders in Spirikreisen führt man inflationär  den Begriff der Projektion im Mund, diese schandmäuligen Heiligen spiegeln alles, was ihrem Ego nicht schmeichelt an den Sender zurück, nehmen aber alles ihnen Angenehme an. Dabei bilden sie sich ein, Reine  Spiegel zu sein:  Dabei mutierst du in ihren Augen zum Zombie, Monster,  wenn du nicht lieb bist und ihnen lieb tust. Wenn du schon nicht lieb sein kannst, dann sollst du  alles Unangenehme "gefälligst"  in einem angenehmen (schmeichelnden) Ton schön und dekorativ verpacken.  "Wohlwollen" ist auch so ein inflationär eingeforderter  Standardwert, mit den man anderen die Grenzen steckt. Schnörkellose Direktheit ist für sie ein Angriff. 

Sie sind voller infantiler Bedürfnisse und Erwartungen, Forderungen, Ansprüche an das Verhalten anderer, sehen sich selbst aber schon heiliggesprochen in der Kraft ihres Glaubens an den ideologischen Mulitikulturalismus bzw. ihre eingebildeten spirituellen "Losigkeiten".

Die Botschaft, die solche Menschen  permanent aussenden ist: Kratz bloss nicht an meiner Fassade. Natürlich fühlt sich der Tugendbold dabei permanent verfolgt - weil er sein Selbstbild permanent verteidigen muss, derweil  da Nager  sind, die permanent an der Fassade herumkratzen mit ihrem "Übelwollen".  

Ob Feminismus oder Spiritualität, überall auf der Welt zeigen sich die Schattenaspekte der Social Justice Warrior (resp. Licht und Liebe Krieger), die sich das ABSOLUT Gute auf ihre blütenreine Weste geheftet haben. Wer das offenlegt, ist rechts, Nazi, Rassist, Sexist usw. eben ABSOLUT böse.
  
Solche flecken- und schattenlosen Tugendbolzen reden viel von bzw. ÜBER gegenseitigem "Respekt, Wertschätzung, Ein- und Zulassen, Sich-Öffnen", sind selbst aber unfähig zu all dem, was sie propagieren. Sie SPIELEN und inszenieren nur ihre scheinbare "Güte" und Aufgeschlossenheit, Respekt usw. Was sie dagegen de fakto in der Realität ZEIGEN, entgeht ihnen dabei völlig. Sie wissen sich selbst ohne jede Scham in den höchsten Tönen zu loben und zu preisen, zeigen dabei gleichzeitig  genau das Gegenteil.
Psychologisch ist es wahr: Wer mit einem solch absolut guten Selbstbild identifiziert ist, ist mit Gott/SELBST identifiziert. Kann sein, dass er sich zuviele Videos und Bücher verinnerlicht hat, die ihm von morgens bis abends sagen, dass er schuldlos, glückselig und makellos ist und nichts getan  werden muss. Dass er so wie er jetzt ist - mit allen Schattenseiten! - völlig in OK ist - dann "man darf ja wohl noch Mensch sein"
Sie drehen ihr spirituelles oder ideologisches Fähnchen nach dem Wind, je nachdem, was gerade im Trend ist oder bei welchen Autoren und Lehrern sie die Bestätigung ihrer abwehrbestätigenden und ego schützenden Vorstellungen finden. Was halt gerade dem Ego hilft, nicht aus der Halterung zu kippen.

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Die Wahrheit ist oft ein Messer, sie ist "die Axt für das gefrorene Meer in uns". Wenn sie keine Axt ist, ist es keine Wahrheit. Basta!


PS: Der perfide Feminismus 3.0, von dem hier immer die Rede ist, hat heute einen Namen gekriegt: Queerfeminismus. Yipppiiiieeee...