Dieses Blog durchsuchen
Posts mit dem Label Zeitgeist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zeitgeist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 18. Dezember 2018
Zeitgeisty - Von heilloser Weiberwirtschaft
Ein weiteres Symptom für die kranke Gut/Böse resp. Täter-Opfer-Verkehrung der sog. Elite und ihrer Bobo's zeigt die Grüne Josefine Paul. Ginge es nach, würde noch heute dem Nikolaus die rechte Hand abgehackt: Knecht Ruprecht, der Unzeitgemäße, der uns Kinder mit seiner dunklen Mönchskutte und seiner Rute mit schaurig schönen Schauern beglückt hat.
"Kindern sollte man grundsätzlich nie drohen", sagt Paul. Darunter falle auch das elterliche Druckmittel "Wenn du nicht artig bist, dann...". Kinder hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung, und dazu zähle auch psychische Gewalt.
Passt! Der fraulich-friedfertige Zeitgeist will ja nur das absolute Gute, welches demnach alles scheinbar Böse aus der Welt zu schaffen fähig ist.
Die dunkle Gestalt mit der Rute erscheint zwar (nur) Kindern als böse, ist aber gewiss nicht "Der Böse", sondern derjenige, der die Kinder für ihre jährlich angehäuften mehr oder weniger spektakulären Unartigkeiten in gespieltem Zorn i.d.R. nur zart den Hintern versohlte. Seine Frage an die Kinder: Wart Ihr auch schön brav? ist auch nicht mehr zeitgemäß. Brav & artig zu sein, ist heute reaktionär und die Eltern braver Kinder werden heute sogar "rechts" verortet.
(s.a. Kita-Broschüre Meene Meene Muh der AAS)
Mensch zu werden, heisst Ich zu werden - und zwar GANZ Ich zu werden. Erziehung ohne Grenzen und ohne haltgebende Strukturen zeugt nur haltlose Narzissten. Charakter- bzw. Ichbildend ist nun mal, dass man den Kindern Grenzen aufzeigt, dass sie lernen, sich im Großen und Ganzen an den Regeln von Familie und Gesellschaft zu ORIENTIEREN. Eine Androhung von Konsequenzen bei ständiger oder mutwilliger Regelverletzung ist daher keine psychische Gewalt. Die Konsequenzen sollten nur nicht das rechte Maß überschreiten.
Wie üblich will der regressive "Progressive" in seiner rigiden Entweder-Oder- resp seiner Antihaltung auch hier das KInd gleich mit dem Bade ausschütten. Weil er die Spannung zwischen Gut-Böse/schlecht nicht mehr aushalten mag.
Heute fragt man die Kinder gar nicht mehr, ob sie artig/brav/gehorsam sind oder waren. Erziehung soll offenbar ganz abgeschafft werden. Das wird nicht funktionieren, denn das Ich als die "Erbsünde" ist nun mal gegeben, der unschuldige Edle Wilde ist ein Mythos, das Ich will Ich werden und MUSS Ich werden. Das Ich ist eine Errungenschaft auf der evolutionären Skala und kann nicht regressiv durch Nicht-Erziehung unterdrückt werden. Wo Eltern nicht erziehen, erzieht die umgebende Umwelt.
Von Laotse wurde überliefert, dass die Kinder nur dann zu rechten Menschen werden, würde man NICHT EINGREIFEN. Was aber keineswegs heisst, dass man die Kinder in allem sich selber überläßt! Daran hab ich früher selbst einmal geglaubt. Heute bin ich weiser. Nichteingreifen bedeutet bei Laotze nicht, nicht in die Erziehung, sondern nicht in den Fluss des Taos einzugreifen! Ohne Vor-Bilder wird niemand ein Mensch.
Yin und Yang: Laotse ist eine Personifizierung des weiblichen Chaos und bedarf des Konfuzius zur Ergänzung, der Personifizierung des männlichen Ordnungsprinzips. Laotse erscheint als der höchste Mensch, der EDLE, der das SELBST/Gott verwirklicht hat. Aber er hat es nicht gänzlich vewirklicht, wenn er nicht auch seinen Gegenpol Konfuzius integriert hat.
"Nichteingreifen" resp. "Geschehenlassen" ist eine transegoische Tugend. Macht man aus diesem Attribut ein Ideal und (Erziehungs-) Prinzip, versucht das Ego zu machen, was niemals zu machen ist. DAS ist "satanisch". Das allzwohlwollende gewährenlassende Weibliche erscheint hier als "satanische" Version des Urbildes. Es will das Gute und schafft dabei das Böse.
Ein Kind ist nur solange im Fluss des Taos, bis es in die Zeit fällt und beginnt, Selbstwahrnehmung und ein Ich mit eigenem Willen zu entwickeln. Dieses wollende Ich ist aus transegoischer Sicht ja doch der Stein im Fluss des Tao, welches ein Fliessen - Geschehenlassen - verhindert!
"Geschehenlassen" als Prinzip und Ideal vorgegeben , wäre demnach nichts anderes als eine egoische ANTI-Haltung, eine prärationale Ignoranz - eine "Teuflische Simulatio Dei" des Urbildes. Prärationalität ist übrigens ein Merkmal vieler sog. Heiliger. Man erkennt es daran, dass sie das Kollektiv immer über das Individuum setzen, über sich selbst! Man dünkt sich in dieser Pose bewusstseinsmäßig äusserst progressiv oder sogar spirituell-TRANSrational, in Wirklichkeit ist das Bewusstsein hierbei aber nur infantil regrediert. Gefühl wird als letztgültige Wahrheit über die Ratio gestellt. Das Ich geht ozeanisch im Wir auf.
(Eine autoritäre Erziehung gibt es eigentlich nicht, da die antiautoritäre Ideologie selbst eine Autorität ist. Den autoritär-infantilen Charakter der antiautoritär Ideologisierten kann man heute bei den erfolgreich aber unheilvoll verweib- und weichlichten Linksgrünen beobachten. Das gesamte deutsche Parlament klüngelt und dümpelt seit nunmehr 18 Jahren sektenartig im Sumpf einer unheilvollen kollektiven und narzisstischen Symbiose mit "seiner Kanzlerin" - die, auf das Podest der "Mächtigsten Frau der Welt" gestellt, gnädig an ihrer Macht partizipieren läßt.
Unter dieser muffigen Käseglocke hat sich diese "Elite" - im symbiotischer Erweiterung mit Medien und Wirtschaft - mittlerweile von der Realität des Volkes derart abgetrennt, dass sie paranoid jede Kritik an ihrer (Migrations-) Politik als Hassrede und die "abgehängten Menschen DA DRAUSSEN im Lande" als Pack und Gesinnungsfeinde wahrnimmt und sie auch so behandelt.)
Louise Arbour und Angela Merkel, weiss man nun, waren die Mütter des UNO-Migrationspakt, der, durch "diplomatische Geheimhaltung" lange Zeit verhindert, erst seit kurzem durch die AfD richtig bekanntgemacht und im Parlament thematisiert wurde und am 11.12.2018 in Marrakesch - ohne den Diskurs mit den Bürgern - unterzeichnet wurde. Ein Pakt, der schizophrenerweise "rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend" ist. Frau Merkel versuchte die Aufmerksamkeit der Leute auf die rechtliche Nicht-Bindung zu fixieren und diffamierte alle Staaten, die die fragwürdige politische Verpflichtung kritisierten und daher den Pakt nicht unterzeichnen wollten, als unverständige Dummköpfe und/oder Lügner.
Dass L. Arbour nicht allein die "Mutter der Migration" sei, sagt sie selbst : „Die Initiative (für den UN-Pakt) ging von Europa, nach der europäischen Krise 2015 aus.“ (Die Zeit). Das ist sehr leicht vorstellbar, da der Migrationspakt nachträglich den Fehler Merkels - die Öffnung der Grenzen für illegitime Einwanderer - von 2015 zu legitimieren scheint.
Was man wissen sollte: der Migrationspakt gilt nach Aussagen von Martin Rensch (UNHCR-Sprecher)nicht für Flüchtlinge, sondern nur für legale Migration. Nur in diesem Sinne läßt sich auch die fragwürdige Präambel des Paktes verstehen, in der es heisst, Migration sei eine Quelle von Wohlstand und Innovation, was sie im Allgemeinen auch ist, aber im Besonderen zu bezweifeln ist.
Nebenbei: Arbour und Merkel sind im übrigen beide christlich-religiös geprägt, die eine besuchte eine Klosterschule, die andere ist Pastorentochter. Beide sind von religiös-universalistischem Sendungsbewusstsein für einen neuen Internationalsozialismus beflügelt, ein anderes Wort für Kommunismus, der wie das autoritär-schwarzchristliche Christentum das Kollektiv über das Individuum stellt. Sozialismus/Kommunismus selbst sind nichts anderes als säkularisierte Abarten des Christentums.
Die Einäugigkeit des UNO-Migrationspaktes zeigt überdeutlich die heillose Politik einer pathologisch-selbstlosen Weiblichkeit, die sich selbst - allein zum Wohle anderer - komplett aus den Augen verliert.
So wie Minderheitenrechte heute quasi über die Rechte der Mehrheit gestellt werden***, so sieht man den Gipfel einer solchen "schwarzchristlichen" Selbst-Aufgabe im Uno-Migrationspakt realisiert, der alle Rechte den Migranten und keine den aufnehmenden Zielländern zuspricht. - - -
Die Nebel der Verwirrung lichten sich langsam. Erschwerend zum Verständnis kommt noch hinzu, dass Migranten (Einwanderer) und Asylsuchende (Flüchtlinge) in den Medien und im Verständnis der meisten Menschen synonym zusammenfallen. Der UMP gilt nach Merkel &Co. wie schon gesagt, aber nur für Migranten, nicht für Flüchtlinge. Der Flüchtlingspakt werde gesondert behandelt. Das wird immer wieder betont, doch dem entgegensteht, dass auch im UMP sich ALLE Gruppen subsumieren. Siehe Absatz 7 und 4
"(...)Dieser Globale Pakt stellt einen rechtlich nicht bindenden Kooperationsrahmen dar, der auf den Verpflichtungen aufbaut, auf die sich die Mitgliedstaaten in der New Yorker Erklärung für FLÜCHTLINGE UND MIGRANTEN geeinigt haben...." Präambel Absatz 7""
http://www.un.org/depts/g...
Präambel, Satz 4 des Migrationspakts:
"Flüchtlinge und Migranten haben Anspruch auf dieselben allgemeinen Menschenrechte und Grundfreiheiten, die stets geachtet, geschützt und gewährleistet werden müssen. Dennoch handelt es sich bei ihnen um verschiedene Gruppen, die separaten Rechtsrahmen unterliegen ( ...)Der vorliegende Globale Pakt bezieht sich auf Migranten und stellt einen Kooperationsrahmen zur Migration in allen ihren Dimensionen (!!!) dar."
***Die penetranten Forderungen (vor allem des Feminismus) nach Toleranz sind ebensolche Einbahnstrassen, sie richten sich ausschliesslich und einseitig auf die "vielfältigen" Minderheiten. Der Toleranz würdig und bedürftig ist hier insbesondere die Randgruppe der LBQTI etc.pp-Community mit ihren multiplen sexuellen Spielarten und im weitesten Sinne die Minderheiten aller Menschen, deren Eigenschaft sich von denen bislang normaler Menschen unterscheidet und die sich durch diese Unterschiedsmacherei per se diskriminiert fühlen. Umgekehrt gilt dies aber nicht für die Toleranzgewährenden, da das bislang Normale nunmehr als krankhaft gilt.
Um ein "Weibliches Paradigma" zu schaffen, dreht frau dreht den Spiess einfach um.
Labels:
Erziehung,
Knecht Ruprecht,
Konfutse,
Kranke Weiblichkeit,
Laotse,
Nikolaus,
Politik,
satanische Weiblickeit,
Symbiose,
Tao,
UNO-Migrationspackt,
Weiberwirtschaft,
Zeitgeist
Sonntag, 20. Mai 2018
Der Bodhisattva frech und munter holt den Herrn vom Himmel runter...
| ZEITGEIST |
Auf dass wir alle göttlich werden!
Dabei muss drauf geachtet werden,
Dass wir nicht aufhör'n, Mensch zu werden
und aus Narzissten Christen werden ! :D
****
Umkehr
Zu wissen, dass ein jedes Ding ein Zweites - also seinen Gegensatz hat, ist keine tiefe Erkenntnis. Das Wissen, dass These und Antithese, das Ding und sein Gegensatz zwei Seiten einer Medaille sind, kann man sich auch anlernen. Nicht anlernen kann man sich den Vorgang - das Geschehen - der Transformation des Dings in das "Ding an sich" in das "Eine ohne Zweites."
Diesen Vorgang fand ich irgendwo einmal als Tetralemma benannt, der beschreibt exakt, wie ich Transformation und Transzendierung im Erkenntnis- und Einigungsprozess erfahre. Heute ist es ja gerade umgekehrt. Vor der Umkehr in die Innerlichkeit ist es so, dass man durch die Wissenserwerbung durch Familie, Gesellschaft, Schule usw. zuerst die Begriffe lernte und dann die Erfahrung machte.
Wie ein kleines Kind lerne ich die Begriffe für meine Erkenntnisse, für die Vorgänge in mir... Nicht der Mensch erklärt mir die Welt, Gott - als das ABsolute SUBJEKT, das ICH BIN - erklärt mir die Welt.
Dem Kind wird die Welt von aussen erklärt und dann macht es diesbezügliche "Erfahrungen". Jetzt, wo das alte ICH nicht mehr ist, ist es genau UMgeKEHRt : ich mache nicht äussere, sondern innere "Erfahrungen", die mir Ich und Welt erklären. Das ist jetzt nicht weiter vertiefbar bar, weil hier der Verstand wieder tiltet, wo es zwischen innen und aussen für mich keine Begrenzungen mehr gibt.
Dualismus und Nondualismus waren für mich keine Lernfächer, ich habe so gut wie nichts über Dualismus und Nondualismus gelesen.
Ich erfinde die Welt ganz neu und so habe ich auch das Tetralemma erfunden, nein, nicht den Begriff, sondern in der WIRK-lichen Anwendung, seiner Wirksamkeit in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. Amen.
*****
Zeitgeist
Bußgeldspenden werden v.a. an diejenigen gespendet, die es schon haben.... Warum nicht an Tafeln und Altenheime?
Die Essener Tafel ist ein Symbol, es zeigt im Kleinen die Verteilungskämpfe, mit denen man in Zukunft im Großen rechnen muss, wenn der Staat nicht aufhört, mit zweierlei Maß zu messen. Was für eine Verlogenheit, eine abstrakte Gerechtigkeit auf seine Fahnen zu schreiben, und die eigene gegenwärtig konkret stattfindende Ungerechtigkeit gegenüber den eigenen Bürgern zu leugnen.
Nationen sind passé. Das "Deutsche Volk" als solches soll es nicht mehr geben, deshalb wird man den Begriff des Deutschen Volkes austilgen. Neudefinition: Jeder, der in Deutschland lebt, ist per definitionem ein Deutscher. haarsträubender Unsinn... Deutscher wird man per Integration, auch der deutsche Pass macht aus einem Franzosen so schnell noch keinen Deutschen, und aus einem Afrikaner schon mal gar nicht, weil der eine völlig andere Gesellschaftsform gewöhnt ist..und nicht, weil man grad mal da ist... Zugehörigkeit zu einem Land hat etwas mit Identität und Identifikation zu tun und Identifikation erfordert Anpassung und nicht zuletzt Liebe zu dem Land, welches mich schützt und zudem noch versorgt. . Niemals wird sich z.B. ein fundamentalistischer Muslim mit europäischen Werten identifizieren, weil, dann verlöre er seine Identität und damit wäre er kein Muslim mehr. Muslim oder Christ oder Deutscher ist man nur per Identifizierung, Identifizierung schafft Identität. Ohne Identität ist man entweder verrückt oder erleuchtet. Vielleicht sollten jene, die so gerne alles Übel den Migranten in die Schuhe schieben, statt den Politikern, daran denken, dass sie nicht die einzigen sind, die einen Kulturschock kriegen angesichts der Massenzuwanderung von Menschen, die einen ganz anderen Bewusstseinslevel haben als der rationale Europäer. So schnell kann solch ein Einwanderer seine identitätsschaffenden Traditionen nicht aufgeben, um mit der Masse von "Deutschen" problemlos zu verschmelzen. Wenn viele Deutsche sich schon jetzt in die Identitätskrise hineinsteigern, wie sieht die Krise dann bei unseren neuen Mitbürgern erst aus? Vielleicht ist es die Angst vor Identitätsverlust, weshalb die halbe Welt verrückt spielt...?Ja, genau! Die Globalisierung - no borders, no nation - macht Angst, die Grenzenlosigkeit des Raums... der Verlust der Heimat wiegt den Einwanderern weit schwerer, als die Aufhebung von Grenzen.)
Ein Kölner ist in erster Linie mit seiner Heimatstadt Köln identifiziert, im weiteren Sinne mit dem Raum NRW, des weiteren mit Deutschland und Europa - am Ende ist er Cosmopolit, Weltbürger. Eine Identifizierung löst die andere ab, mit jeder Ablösung und Neuidentifizierung mit neuen Werten erweitert sich das Bewusstsein. Als Weltbürger hat der Kölner dabei seine Heimatstadt weder vergessen noch verachtet er sie, er ist und bleibt im besten Fall ein mit seiner Heimatstadt in Liebe verbundener Kölner, er bleibt ein mit seinem Land verbundener Deutscher. Solange der Kölner keine spirituellen Selbstrealisierungspläne hat, wird er sich positiv mit den Werten des eigenen Landes identfizieren. Erst der Weltbürger oder Cosmopolit ist nicht mehr mit der Stadt, dem Land identifiziert, schliesst es aber in sich ein. Ein Weltbürger ist kein Weltbürger, wenn er seine Heimat verachtet. Das aber tun die postmodernen "Cosmopoliten": Sie integrieren nicht, sondern werten ab und schliessen aus.
****
Es gibt kein Inneres Universum, es gibt nur Bewusstsein. Integration des äusseren Universums geschieht im Bewusstsein - so lange bis es nichts mehr gibt, was ausserhalb des Bewusstseins existierte/verortet wurde.
Ich mache an dieser Stelle keinen Unterschied mehr zwischen Bewusstsein und Bewusstheit/Gewahrsein.
*****
Ich modifiziere nochmal den Begriff bzw. die Bedeutung des Begriffs "Normopathie", denn es passiert immer wieder, dass ich selbst daran irre werde bzw. meinVerstand hierbei die Ebenen verwechseln will:
Das Normale ist als solches nicht krank! Nicht das normale Alltagskonsensusbewusstsein als solches ist krank, (so wenig wie das Ego als solches ein Krankes ist.) Aus transpersonaler Sicht - jenseits von Krankheit und Gesundheit - ist das allgemeine Konsensbewusstsein nicht krank, sondern UNWAHR, nicht im Sinne einer Lüge, sondern im Sinn einer "realen Illusion" - die nicht im Gegensatz zur WAHRHEIT steht, sondern von der WAHRHEIT eingeschlossen ist. Die relative Wahrheit des relativen Ichs steht nur solange im Gegensatz zum Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN, als es nicht von seinen Konditionierungen gereinigt ist. Derart "geläutert" erkennt sich das Ich als Wahres SELBST (Sohn) und wird - im relig. Bild gesprochen - "geläutert zum Throne Gottvaters erhoben." (transzendiert)
Die Trennung selbst ist nicht vom "Teufel" - im Gegensatz zur Bibel sehe ich die Trennung - die Vertreibung aus dem Paradies - heute nicht mehr als Strafe für Ungehorsam, sondern eher als ein Spiel Gottes.MEIN Spiel - in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absol.......... HAH!
****
Dialog mit Mrs. H.:
"Ich glaube nicht an Schuld. Das "Konzept der Schuld" ist ein illusorisches Konzept."
"Hm...Und was ist die Wirklichkeit?"
"Die Wirklichkeit ist, dass ich in Wahrheit schuldlos, makellos, glückselig bin. "
Hm... und das ist kein Konzept?"
"Nein, das habe ich selbst einmal erkannt!"
"Kann gut sein, aber solange du an das Gegenteil - also an das Konzept Unschuld - glaubst, hat dich deine Erkenntnis nicht verwandelt. Bei dir einheitet es nicht. Die Kraft der Verwandlung rsp. Befreiung liegt allein im Gewahrsein der Transzendierung/ Einheit der Gegensätze.
Etwas nur für zu wahr halten oder WIRKLICH in der WAHRHEIT zu stehen - unendlicher Abstand. Gewahrsein ist nichts anderes als Gewahrsein der WAHRHEIT. Und dieser WAHRHEIT wird man erst dann gewahr, wenn Gegensätze vereinigt sind. Also kann es keine WAHRHEIT gewesen sein, als Mrs. H. zu erkennen glaubte, dass sie schuldlos usw. sei, derweil sie immer noch ein ein dualistisches Konzept der beiden Pole Schuld-Unschuld glaubt. In WAHRHEIT ist man erst dann letzgültig befreit von allen Dualismen, wenn man sich als Weder dies noch Jenes=Nichts erkennt. Schuldlos, makellos? Letzlich werden sämtliche "Losigkeiten" erkannt als - NICHTS!
Mrs. H. hat im persönlichen Kontakt eine stark be-und entfremdete Ausdrucksweise, die breitesten Raum für Interpretationen bietet, sie selbst beschwert sich oft über die unklare Kommunikation, wobei ihr nicht bewusst ist, dass deren Verursachung in ihr selbst liegt. Wer klare Kommunikation erwartet, der muss sich selbst erst mal klar ausdrücken lernen! Es ist wirklich eine Qual, ihre persönlichen Ansprachen an das Böse Umfeld/Mr. X zu lesen.
Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie es kommt, dass diese faszinierend schillernde Person auf der einen Seite schön ausformulierte spirituelle Texte verfassen kann und auf der anderen Seite im persönlichen Kontakt so ausdrucklos, monoton, verwirrend und der Sprache kaum mächtig ...
Die Ausdrucksweise bewirkt eine BLENDUNG, dass ich oft so ganz konsterniert und selbst sprachlos vor diesen X-Texten wurde... dass ich den Text gefühlte hundert Male durchlesen musste, bevor ich in Ansätzen überhaupt verstand, was sie sagen wollte. Das ist so dermaßen qualvoll vernebelnd, dass ich mich unwillkürlich frage: Was musst du unbedingt vor den Menschen verbergen, das du es den Lesern so schwermachen musst, dich zu verstehen? Denn die Qual, die ich jedesmal beim Lesen empfand, erkannte ich als dieselbe Qual, die sie empfinden muss bei dem Gedanken, sich wirklich und wahrhaftig zu öffnen - nicht nur anderen Menschen gegenüber, sondern primär dem, was sie vor sich selbst verbirgt?
By the way: Die Person der Mrs. H. interessiert mich nicht als solche, sondern steht in einem größeren Kontext, so z.B. läßt sich an ihr nicht nur der herrschende Zeitgeist für mich besonders gut erklärbar machen, sondern repräsentiert sie für mich auch den spirituellen Mainstream - und einiges andere, was sich mir aber jetzt noch nicht erschliesst. (Das ist die Art, wie ich mich auf Andere bzw. auf die Welt "einlasse", ich lasse mich nicht mehr von Skrupeln plagen oder von Fragen, ob mein Interesse richtig oder falsch sei. Ich folge da ganz meinem inneren "Führer".)
Stimmt, ich "verfolge" sie gewissermassen mit meinem Interesse, natürlich könnte bzw. würde sie es so interpretieren und mir eine böse diskriminierende Absicht unterstellen, schon weil ich ihren spirituellen Status in Frage stelle. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ihre Verfolgungsängste genau daher rühren, dass sie für viele Menschen eben eine ungewohnt "schillernde Persönlichkeit" ist, der man von mehr oder weniger morbider Faszination geleitet auf die Spur kommen möchte, wo soviel Nebel um sich herum versprüht wird, da strebt man unwillkürlich nach Klarheit und Verstehen. Wie oft beklagte sie sich doch darüber, dass man sie nicht verstehen kann und wie oft haben sich andere Menschen sich wirklich einfühlend darum bemüht, sie zu verstehen, um letztlich zu keinerlei nachvollziehbaren Konsens zu kommen - ganz im Gegenteil hat man sie noch vor den Kopf gestoßen. Der KIW-Lehrer gehört zu denen, die ihr bis zum Ende äusserst wohlwollend gegenüberstanden, auch wenn er in seinen Bemühungen die Ebene verkehrte und der psychologischen Problematik mit spirituellen Glaubenssätzen und expliziten Empfehlungen, ihr Denken doch endlich im Sinne des KIW zu verändern, begegnete, wogegen sie sich zu recht wehrte. (Ungeachtet dessen, dass sie keine Einsicht in ihre psychische Problematik hatte und hat, sondern ihrerseits die Spiritualität auf eine andere Weise als der KIW-Lehrer benutzt, um ihre psychologischen Konflikte zu übertünchen. Denn auch der KIW-Lehrer benutzt seine KIW-Dogmen, um seine eigenen Probleme nicht facen zu müssen).
Wie gesagt, ein Erwachen kann ich ihr nicht absprechen, manches spricht dafür, manches dagegen. Ihren Worten nach ist es schon möglich, obwohl sich vieles nachschwätzen läßt und von daher der erwachte Eindruck, der sich auf Worte stützt, täuschen mag.
Was ich ihr aber abspreche sind die Attribute der Letztgültigen Befreiung/Vollendung, die sie ihrem Konzept des Erwachens ständig beimischt und damit Verwirrung stiftet, weil sie damit immer wieder andeutet, dass sie nicht nur erwacht, geheilt und geläutert, sondern auch letztgültige Befreiung realisiert habe, was sie wiederum weit von sich weist, wenn man sie darauf anspricht.
(Ja, auch wenn sie wie sie sagte, alle ihre Erkenntnisse selbst auf geistige Weise einmal erkannt hatte, werden diese zu einem Konzept, sobald der Egomind sie für sich vereinnahmt, d.h. sich mit ihnen identifiziert und statt sie wieder loszulassen und im Orkus des Nichtwissens zu "vergessen", an ihnen bz. dem toten Wissen/Konzept haften bleibt, derweil er die Erinnerung an die Lebendige Wahrheit für die (lebendige) Wahrheit hält.) Wobei sie auf der anderen Seite doch das Erwachen oft richtig deutet im Sinne einer Initiation und offensichtlich sehr wohl weiss, dass Erwachen nicht mal der halbe Kuchen ist, sondern nur ein kurzer Augenaufschlag des Allsehenden Auges. Ob dieser kurze Ein-BLICK in die WIRKLICHKEIT Früchte trägt, hängt davon ab, ob der Widerstand gegen die Hingabe an die anstehenden Schatten- bzw. Tiefenprozesse überwunden werden kann.)
Was ihre oft bemerkenswert klaren und auffällig gut ausformulierten spirituellen Texte angeht, habe ich mich schon gefragt, ob sie in dieser Hinsicht vielleicht wie ein Kanal, ein Medium funktioniert. Möglich ist auch, dass man sich den spirituellen Mainstream-Jargon einfach nur dadurch einverleibt, indem man sich nur noch mit diversen Videos und spirituellen Texten diverser Autoren berieseln läßt. Mrs. H. postete einmal einen spirituellen Text, unterzeichnet mit "Padma", was mich nicht schlecht irritierte, denn im Ausdruck befand ich sie beide zum Verwechseln ähnlich. Mainstream-PsychoSpiri- Jargon... Workshop
Ich selbst hatte mich nie in der spirituellen Szene bewegt, ich hatte keine Erfahrungen und Begegnungen mit anderen spirituellen Suchern, ich hatte keinen Guru, besuchte keine Satsangs oder Workshops... ich habe zwar viele Bücher gelesen, mir aber niemals einen bestimmten Jargon angewöhnen können.
*****
"Wer mir krumm kommt, dem komme ich krumm, völlig normal..." (Mrs. H.)
Ja, diese Aug um Auge-Mentalität ist "völlig normal" im Sinn von "völlig unbewusst!"
Das ist eine dieser Bemerkungen, die ihr verführerisches Spiri-Sprech und ihr "Ruhen im Gewahrsein" ad absurduum führen bzw. den von ihr inszenierten spirituellen Status so ruinös unglaubhaft machen und die auch den KIW-Lehrer nicht wenig irritieren.
Er hat ganz recht: Wie sie es gerade braucht, singt sie dem unerlösten ungeheilten Ego ein Loblied und bringt es fertig, dies mit spiritueller Umrahmung "als völlig normal" zu verkaufen.
Sie ist sich nicht bewusst, dass sie dort, wo sie von der Sache - ihrem spirituellen Konzept - abweicht und persönlich wird, mit solchen und ähnlichen Statements immerzu die Botschaft aussendet: So bin ICH, so will ich bleiben und das ist gut so! Womit sie aber nicht ihre persönliche Wahrheit, sondern unbewusst ihre ABWEHR gegen ihre PERSÖNLICHE Wahrheit dokumentiert.
Sie merkt nicht, dass sie mit solchen Bekundungen den Widerspruch zwischen Sein und Schein aufzeigt, da sie einerseits voll mit ihrem Ich-Konzept identifiziert ist, und andererseits davon überzeugt ist, mit Konzepten nicht mehr identifiziert zu sein.
Das Phantom ihrer Begierde (X,) . sieht das schon ganz richtig: Sie sitzt nicht fest in dem "Sattel", in dem sie vorgibt, zu sitzen! Das Böse Umfeld ist schuld, -nein,"verantwortlich" dafür, dass sie aus ihrer Mitte bzw. aus dem Sattel gefallen ist, dabei ist es ihre Abwehr, diese Aug-um-Auge-Beissreflexhaftigkeit, die sie aus ihrer "Mitte" reisst. Aus welcher Mitte auch immer...
In seiner Mitte zu sein bedeutet auf dem spirituellen Sektor, so fest im Sattel des Gewahrsein zu sitzen, dass man psychisch weitestgehend unverletzlich ist, weil die Abwehrmechanismen weitestgehend aufgelöst sind.Wer sich wirklich BEWUSST darüber ist, dass seine Wahre Natur GEWAHRSEIN (Bewusstheit/Mitte) ist, der fällt niemals wieder zurück in die Unbewusstheit. Niemals!
Auf dem psychologischen Sektor findet das Ich seine Mitte dann, wenn der innere Zensor aufhört herumzumeckern und/oder das Ich sich in einem wohlwollenden Umfeld frei in seinen Möglichkeiten entfalten kann. Dagegen ist es dem Ich keine Kunst, in seiner Mitte zu ruh, wenn man allein ist. Die Mitte des Ichs ist allerdings sehr empfindlich und angreifbar, denn in der Regel fällt man sofort raus, sobald man nicht mehr alleine ist und sich von aussen ein Meckerer nähert - kurz: das Ruhen in der Mitte des Ichs ist immer von äusseren Bedingungen abhängig.
Mrs. H. hingegen glaubt den Grund zu kennen, der sie aus dem Sattel warf: sicher sei es ihre eigene Dummheit gewesen, nicht zeitig die Kurve gekratzt zu haben, aber der ausgeprägte rebellische Anteil in ihr konnte nicht aufhören, sich gegen Unrecht (Mobbing, Stalking, Psychoterror usw.) aufzulehnen.
Hier wird gewaltig Nebel gesprüht. Rebellin zu sein, ist sexy.... Robin Hood im eigenen Namen. In Wirklichkeit sind das, was sie rebellisch nennt, Selbstrettungsversuche eines angegriffenen Sauberfrauprofils, das verbissen darum kämpft so gesehen zu werden, wie sie glaubt zu sein. Da sind die Zacken aus der Krone gefallen und nun versucht man mit verbissener Überzeugungsarbeit zu reparieren, um sich selbst wieder ins Gesicht sehen zu können. Tatsächlich kämpft sie gegen sich selbst..
Nochmal: Wäre es wirklich so gewesen, dass sie fest "Im Sattel des Gewahrsein" gesessen hätte, wie sie meinte, wäre sie gar nicht erst "rebellisch" geworden! Es ist ja so: Sobald sich das Gewahrsein des Gewahrsein bewusst ist, gibt es nichts mehr, was aus dem Sattel werfen könnte. Man ist psychisch unverletzlich und macht kein Drama. Rachsüchtige=unbewusste Aug um Auge-Zahn um Zahn-Retourkutschen sind hier einfach nicht mehr drin...Kein Trieb mehr zur Selbstbehauptung. Ist so. Weil, dazu bedarf es intakter Abwehrmechanismen und die sind so gut wie alle im Orkus der Vergessenheit gelandet - sonst wäre Gewahrsein kein Gewahrsein.
Aber Mrs. H. macht uns immer wieder klar und deutlich, dass ihr spirituelles Konzept vorsieht, beides haben zu können, Gewahrsein UND Wehrhaftigkeit (gegen vermeintliches Unrecht). Darüber mit ihr zu diskutieren, ist nicht möglich, da sie fest davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist und dabei alle alten und neuen Meister auf ihrer Seite hätte. Sie hält nichts davon, die andere Wange hinzuhalten oder in die Knie zu gehen, wenn sie davon überzeugt ist, dass ihr "Unrecht" geschehen ist. Dieses vermeintliche Unrecht auf seine Realität zu hinterfragen - da es auf einer einfachen egoischen Fehlinterpretation aufgrund einer verzerrten Wahrnehmung beruhen könnte - kommt ihr nicht in den Sinn. Möglicherweise auch aufgrund der Verkehrung der Ebenen, bei der man oft nicht zwischen einfachen egoischen Fehlinterpretationen und der transegoischen Sicht von der generellen Scheinbarkeit von Interpretationen untescheiden kann. In diesem Bereich gibt es allgemein viel Verwirrung in der spirit. Szene, besonders wenn man nicht an die sog. Realität (der Person) GLAUBT, derweil die Realität resp. die Person nicht umhin kann, sich gleichzeitig mehr oder weniger drastisch bemerkbar zu machen.
________________________________________________________________________________
Post scriptum:
Als ich Mrs. H. einmal auf ihre irritierenden Widersprüche aufmerksam machte, fragte sie nach Beispielen. Da sie es aber gleichzeitig nicht gestattet, dass man in "ihrem eigenen" Forum "schlecht" über sie schreibe und alles löscht, was sie unangenehm triggert bzw. als "rufschädigend" interpretiert, thematisiere ich diese Widersprüche detailliert in meinem Tagebuch resp. Blog. Das dient primär der Erringung eigener Klarheit und Wahrheit. Sollte Mrs H.. wider Erwarten tatsächlich an der Aufdeckung ihrer Widersprüche interessiert sein, hätte sie hier die Möglichkeit, zu erfahren, was die Menschen in ihrem Umfeld oftmals so "böse" macht. Den Namen habe ich auf diverse Arten codiert, weil es mir hier nicht um eine persönliche Auseinandersetzung geht, sondern um die Sache und die Klarheit darüber, dass es sich bei den Widersprüchlichkeiten, die moniert bzw. aufgedeckt werden, keineswegs um "göttliche Paradoxien" handelt, wie sie anzunehmen vermeint.
Donnerstag, 17. Mai 2018
Von toxischer Weiblichkeit und wie sie die Welt sieht...uva.
Wie ich immer wieder betone, ist die Erlösung vom Bösen nicht die Ultima Ratio. Aus meiner eigenen Erfahrung schloss ich wohl irrtümlich, dass Transformation "automatisch" die Transzendierung ALLER Gegensätze richtiggehend nach sich "ziehe". Offenbar ist dies nicht der Fall, da die Erlösung vom Guten auf die allergrößten Widerstände bei spirit. Aspiranten stößt. Alle, die ich bislang traf blieben bei der Selbstannahme stecken. Das ist auch der Grund dafür, dass mir niemand folgen kann resp. mich keiner "einholen" mag, weil es ihnen so unmenschlich klingt, wenn ich sage, dass sie das, was sie so hart erringen im Prozess der Selbstannahme des personalen Ichs im Hier und Jetzt auch wieder "abgeben" und "loslassen" müssen.
Dass die Erlösung von der Identifizierung mit dem Guten Ich die letzte und dramatischste Abschälung ist, liegt u.a. daran, dass das Gute mit dem Göttlichen identifiziert wird und in dem Irrtum, dass das gute spirituelle Über-Ich glaubt, nicht nur erlöst, sondern auch schon endgültig befreit zu sein.
*****
Mrs Hyde:
"Für mich gibt es eh keine Schuld, weil wir alle letzlich nur gespielt werden."
Nein, sie glaubt nicht mehr an Schuld, sie glaubt nurmehr das Gegenteil: dass es keine Schuld gibt. Schuldlosigkeit ist nicht ihr neues bzw. wahres SEIN. Der Glaube an Schuldlosigkeit befreit nicht von der Schuld. Sie steigt nicht aus dem Spiel aus, sondern richtet es sich gemütlich im Gegenteil ein, im magischen Glauben, der Glaube habe die Berge schon versetzt. Auch ihr Glaube, dass "wir letztlich nur gespielt werden" ist gedroschenes Stroh, ohne Substanz und Sein. Sie ist daher gar nicht fähig, BEWUSST zu SPIELEN. Wenn sie tatsächlich "spielen" könnte und wenn sie und andere so schuldlos wären, wie sie glaubt, warum hört sie nicht endlich damit auf, anderen mit tödlicher Ernsthaftigkeit die alleinige Schuld an ihrer "Traumatisierung" zuzuweisen. (Das wird auch nicht besser, wenn sie statt von der Schuld des "bösen Umfelds" von dessen "Verantwortung" spricht.) Solange sie glaubt, dass es das böse Umfeld ist, dass ihr "auf den Kopf haue oder sie sonstwie drangsaliere" (O.Text) , MUSS sie dieses Umfeld schuldig sprechen. Und solange ich jemand schuldig spreche, ist es unmöglich, diesem "wohlgesonnen entgegen zu treten", wie die ihrer Intepretation nach das böse Umfeld (welches sie ihrerseits schuldig zu sprechen scheint) von ihr erwartet?
Wie gesagt, wenn man weiss, wie Mrs: Hyde die Welt sieht, haben die allermeisten ihrer Interpretationen einen ziemlich "bösen" Unterstellungscharakter. Schuld sind demnach immer die anderen, weil sie böse Absichten hegen. Sie selbst ist niemals schuld an irgend etwas, da sie niemals absichtsvoll und mit bösem Willen andere zu Schaden und Leiden bringe, deshalb könne sie nichts für die Reaktionen derer, die sich durch ihr Verhalten gekränkt fühlten. Als wenn das Böse, das man unbewusst tut, durch Unbewusstheit entschuldigt wäre! Das Böse ist ja böse, gerade weil es unbewusst abläuft. Niemand kann bewusst böse sein, und dabei ein gutes Gewissen haben. Der Muslim, der seine Frau tötet, weil sie ihm nicht gehorcht - der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder nicht böse, sondern nur konsequent in der Befolgung seiner Religion. Das Böse hat kein schlechtes Gewissen, es kommt selten im Wolfs-, sondern meist im Schafspelz, das Böse hat immer GUTE Gründe. Das Böse weiss nicht, dass es böse ist. (Ein wirklich BEWUSSTER Mensch kann niemals böse sein!)
Es ist ein Unterschied, ob ich mich durch jemanden drangsaliert und gequält ÜHLE oder ob ich TATSÄCHLICH drangsaliert und gequält werde. Wenn ich so unbewusst bin, dass ich mich z.B. durch den leisesten Hinweis auf mein mir selbst unbewusstes Verhalten schon drangsaliert fühle, dann kann derjenige, der mich auf mein Verhalten hinweist, nur der Böse sein. So funktioniert das pathologisch-narzisstische Ego - ein heutzutage häufig anzutreffendes Phänomen auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene. Es sitzt und macht die Politik in der Regierung und drückt sich aus in den Medien, die zu einem Sprachrohr der Mächtigen geworden sind. Der Bote, der Überbringer der schlechten Nachricht wird schuldig gesprochen. Und so funktioniert auch das Ego von Mrs. Hyde. Es ist ein "Snowflake"-Ego. Snowflakes sind - bewusst oder unbewusst - mit dem Opferstatus identifiziert. Mrs. Hyde leugnet das vehement, Opfer zu sein hat nämlich so ein Gerüchle, mit dem ihr andererseits recht glorioses Selbstbild nichts zu schaffen haben will. Und doch ist sie ihrer Meinung nach ständig das Opfer böser Absichten anderer, werde gemobbt, gestalkt, verfolgt und traumatisiert, bis sie am "Boden" liege und das "böse Umfeld" dabei immer noch nicht aufhöre, nachzutreten. Das irritierend Widersprüchliche daran ist u.a., dass sie gleichzeitig behauptet, NICHT darunter zu leiden!
Um die Unbewusstheit aufrecht zu erhalten, beruhigt sie sich zuweilen mit dem beliebten und scheinbefreienden Glaubenssatz: Was immer jemand über mich sagen mag, es hat nichts mit mir zu tun. Dies gilt ihr natürlich nur für "negative" Botschaften, die positiven, die guten werden wie immer fraglos akzeptiert und dankend angenommen.
Bei diesem Spruch handelt es sich um einen unter Spiris weit verbreiteten spiritueller Glaubenssatz, mit dem sich jede Neurose ohne Bedenken austoben und rationalisieren läßt.
Was nicht gesehen wird: es werden hier einmal mehr vom anmaßenden Egomind die Ebenen verwechselt und eine transpersonale WAHRHEIT zur frechen Lüge herabgewürdigt, die dem Ego zu nichts anderem als zur Abwehr der (persönlichen) Wahrheit dienen. Diese Aussage bezieht sich in Wirklichkeit nämlich nicht auf das egoische Normalbewusstsein, sondern auf das SEIN des geläuterten Minds, den "Reinen Spiegel", der aufgehört hat, sich über egoische Eigenschaften zu definieren und deshalb unfähig ist, sich mit guten oder bösen Attributen zu identifizieren oder gar solcherart Zuschreibungen von aussen zu introjezieren! Erst dieser lebt in der absoluten Gewissheit, dass nichts aber auch gar nichts, was ihm von innen oder aussen an Eigenschaft zugewiesen oder "übergestülpt" wird, mit ihm zu tun hat - derweil er erkannt hat, dass letztgültig - d.h. jenseits von Gute und Böse - ALLES Projektion ist.
Wer Mrs. Hyde länger kennt, der kann in ihren Klagen und Anklagen an und über das "Böse Umfeld" mit Leichtigkeit genau das erkennen, dass alle Vorwürfe, die sie gegen diese äussert, wesentlich mehr mit ihr zu tun hat, als mit dem "Bösen Umfeld". Zumal sie seit Jahren immer wieder das beste Beispiel für unbewusste Magie gibt, nämlich auf welche "böse" (=unbewusste) Art und Weise sie selbst es ist, die sich ihr Drama schreibt, indem sie sich überall, wo sie auftaucht, sich früher oder später unbewusst genau das Umfeld schafft, welches sie dann beklagt. In ihrem Verhalten liegt die Ursache UND die Wirkung! Selffulfilling prophecy. So erschafft der Mensch sich seine sog. Realität!
(Ok, jetzt bin ich nun beim positiven Denken angekommen bzw. beim bewussten Erschaffen einer positiven Realität, was natürlich in den Bereich der Magie gehört - m. E. ein fruchtloses Unterfangen, eine Spielerei. Der Magie gegenüber muss ein ernsthafter spiritueller Sucher ein "Vorübergehender" sein, um letztgültig befreit zu werden. Es reicht völlig aus, das Wesen des Denkens und wie Gedanken Realität schaffen, bewusst zu erkennen. Alles andere ist spiritual bypassing.
By the way - ich denke dabei gerade an mein großmäuliges Väterchen Kybalion: Vor einigen Tagen las ich in Ken Wilbers Buch "Boomeritis", dass der Mystiker mit dem "Bewusstsein zweiten Ranges" der größte Feind des Magiers sei... dass Magie immer noch zum Bewusstsein ersten Ranges gehöre und dadurch den "Quantensprung in den Hyperraum des Bewusstseins zweiten Ranges" verhindere. (Der "zweite Rang" ist hier nicht abwertend gedacht). In Boomeritis finde ich offenbar die notwendigen Informationen in geballter Form, die mir helfen, den Zeitgeist zu erklären. Ken Wilber ist ein unheimlicher Datenspeicher... yep, und Kybalion ist zwar ein netter Kerl, aber halt nur ein Magier, der dem Mystiker nicht das Heilige Wasser reichen kann LOL :D))
Bei Mrs. Hyde liegt m. E. primär ein pychologisches Problem vor, ein stark paranoides Denken, was auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, wobei sie es versteht, dies mit spirituellen "Einsichten" gut zu verbrämen und abzuwehren. So gelingt es ihr zwar, in ihren spirituellen Texten den Eindruck einer weit fortgeschrittenen Spiritualität zu machen ("Dr. Jekyll") , auf der andern Seite macht ihr persönliches Verhalten - v.a. in Konfliktsituationen - jedoch den Eindruck, dass noch sehr viel geheilt werden muss, um spirituell wirklich so fortgeschritten zu SEIN, wie sie dem Ein- und Ausdruck nach zu machen bemüht ist. Den schönen Schein kann sie nur solange aufrecht erhalten, solange sie sich nicht durch unangehme Ego-Trigger gezwungen sieht, persönlich zu werden und durch das Ergreifen rigider Abwehrmaßnahmen die Bedrohung ihres spirituellen Selbstbildes abzuwehren.
Was ich ihr nicht absprechen kann, ist ein spirituelles Erwachen, wobei sie aber den Eindruck macht, zu sehr daran zu haften bzw. mit einem verwirrenden Konzept von Erwachen schwerst identifiziert zu sein, was auch erklären würde, warum sie in der psychospirituellen Heilung/Entwicklung nicht fortschreitet.
*****
Mrs. Hyde ist dem Wesen nach in vielem ein typisches Kind der Generation der Snowflakes, der Geburtsjahrgänge der 80iger/90iger. Was ich bei ihr sehe, sehe ich auch im Neo-bzw. QueerFeminismus: Beide geben sie mir das Bild einer verzerrten toxischen rsp. "Verwundeten Weiblichkeit", die ihre Leere mit hysterischer Dramatik füllt oder aber mit dem Statusgehabe einer zu Rang und Ehren erhobenen bislang noch arg bös diskriminierten Minderheit.
(Der Begriff des Toxischen ist aktuell ein feministischer Kampfbegriff, der nur die Toxizität der Männlichkeit im Fokus hat, derweil die eigene Giftigkeit wie gewöhnlich der gefälligen Verdrängung anheimfällt.)
Die verwundete Weiblichkeit fühlt sich minderwertig, was sie jedoch u.a. kompensiert mit äusserlichen "Accessoires" und Statusgehabe. Früher gehörte ein Mann dazu, heute tut es ein angesehener (Sozial-) Beruf. (statuslos Mütter, arbeitslose Frauen sowie Kurz- und Teilzeitarbeiterinnen und andere weibliche "Prolls"/ "Assi's" fallen bei den Queer-Feministinnen vollkommen aus dem Blickfeld.)Wobei deren Status nicht gerade auf eigenen Leistung gebaut ist, weshalb man sich vorlieblich schmückt und erhöht mit dem möglichst unveränderlichen Status eines Opfers des Systems, Patriarchats, der Männer... was auch immer. Dem Gefühl von irgendetwas und irgendwem diskriminiert oder "offended" zu sein, sind keine Grenzen gesetzt. Die Gefühle haben quasi den Verstand verloren. Sich-Angegriffen-FÜHLEN ist extrem trendy bei den Youngsters und zur obersten Priorität erhoben.
Co-Abhängigkeit tobt sich vor allem in den helfenden Sozialberufen aus. Von konfliktvermeidendem Wohlwollen beflügelt, treibt der Hilflose Helfer die Hilfesuchenden nicht selten in die absolute Hilflosigkeit und macht sie zum (seelischen) Krüppel, statt ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Infantilität der Generation Snowflake ist gekoppelt an erlernte Hilflosigkeit, die staatlich geförderten Helfer (Sozialarbeiter, Therapeuten, Flüchtlingshelfer) und ihre Klientel bedürfen einander.
Um so mehr Opfer, um so mehr Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Hilfs-Angebot regelt die Nachfrage. Um so mehr Therapeuten, um so mehr der Therapie Bedürftige - dass es so bleibt, dazu verhilft schon die Pharmaindustrie und der Erfindungsreichtum jener Einfallsreichen, die sich im Heiligen Namen der Selbstoptimierung ständig neue menschliche Minimal-Defekte mit Krankheitswert ausstatten.
Die westliche Welt ist krank und morsch bis ins Mark. (Dekadent sagt man wohl)
Co-Abhängigkeit rsp. das Helfersyndrom ist zu einem staatlich anerkannten und staatlich alimentierten Beruf mutiert. Der Staat und die Gesellschaft bildet eine Gemeinschaft von Suchtbolzen, eine Symbiose von Süchtigen und Co-Abhängigen in einem verweichlichten Scheinmatriarchat unter der Schirmherrschaft von breitärschig aussitzenden, ausdrucks- und handlungsunfähigen Politikerinnen - boah, was hat sich da nur für eine vergiftete Weiblichkeit all die letzten Jahrzehnte durch die Institutionen geschlängelt!? Mit den Frauen in der Politik ist die Welt nicht friedlicher, sondern nur verrückter geworden.
Puh - Ich frage mich: wo sind eigentlich die authentisch-wilden Frauen der 70iger und 80iger?
****
Fundstück über verzerrte "toxische" Weiblichkeit:
Genderismus und Queerfeminismus:
Auffällig finde ich hierbei, dass biologische Männer, die sich wie Frauen "fühlen", sich wie schrille Karikaturen wahrer Weiblichkeit inszenieren. Wie sollen sie auch wissen, wie sich wahre Weiblichkeit anfühlt, wenn die Frauen selbst nicht wissen, was wahre Weiblichkeit ist? Ich denke, dass hier eine Menge Schatten- und Bewusstseinsarbeit geleistet werden muss - von den FRAUEN zuerst, da sie es sind, die aus ihrer Identifizierung mit toxischer Weiblichkeit nicht herausfinden und sich in ihrer "Weiblichkeit" immer noch fast ausschliesslich über ihre sexuelle Anziehungskraft definieren. Es scheint mir dies heute sogar noch viel schlimmer geworden zu sein, als als vor der frauenbewegten Zeit der 70iger der Fall war.
Hmmmm....wieso beschleicht mich eigentlich bei transsexuellen Frauen ("Männer, die sich wie Frauen fühlen" immer so ein Verdächtle von Unterwanderung, von Kollaboration mit dem schwarzpatriarchalen Feind? Ich kann sehr gut die Feministinnen verstehen, die es strikt ablehnen, mit solchen zwiegestaltigen Typen eine gemeinsame öffentliche Toilette zu teilen. Diese Feministinnen gibt es noch, noch sind sie nicht mundtot gemacht durch Androhung von Strafe wegen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" - auch so ein Gesetz, welches an Orwell 1984 erinnert, ähnlich dem Ministerium für Liebe oder für Einsamkeit...LOL
****
Narzisstische Irrationalität
ist heute Mainstream, hierbei heute fällt der einzelne Mensch weniger durch Verrücktheit, denn durch gesunde Rationalität auf. Diese Rationalität diskriminiert das mit "Güte" aufgeblähte narzisstische Ego der BerufsWohlwollenden jedoch mit den Begriffen "rechts" und "Nazi". Was bislang Sache der Christen war, wird im säkularen bzw. sozialistischen Staat von ideologischen tugendbewaffneten Berufswohlwollenden erledigt: die Welt in Gut und Böse spalten und alles, was sie willkürlich als das Böse definieren, mit pharisäischer Hypermoral verfolgen.
Die Projektion ihrer chiliastischen Sehnsucht nach Glückseligkeit in ozeanischer Grenzenlosigkeit mit dem absoluten WIR will mit Gewalt das Gute - wie immer ist es der Neue Mensch - schaffen, wobei das Böse, das sie zugleich mit dem Guten schaffen, geleugnet wird. Nur die gute Absicht zählt bei diesen engmaschig- Kurzsichtigen, die Wirkung und Konsequenz wird dabei nicht mal ansatzweise angedacht, nur das Heute zählt diesen Supermoralisten.
DAS ist keineswegs ein spirituelles Sein im Hier und Jetzt, sondern nur sieht nur so aus, es ist eine teuflische Simulatio Dei, die große Sünde wider den GEIST, der besagt: Ich will keine anderen Götter neben mir haben. Jede Ideologie ist ein Ersatzgott und sei sie noch so humanistisch.
Es ist nun mal so: Jeder unbewusste Mensch, der seine inneren Begrenzungen noch nicht überwunden hat, versucht sie im Aussen zu verwirklichen. Was er früher im Namen eines pervertierten Gottes tat, tut er heute Namen eines pervertierten Humanismus: er unterliegt der großen Versuchung, das Reich Gottes bzw. das utopisch-ideologische Reich des idealen Menschen in der Welt zu errichten. Das ist der Sinn hinter der wachsenden medialen Volkspädagogik.
Für den aber, der seine eigenen Begrenzungen überwunden hat, bedarf es keiner "Verwirklichung" auf der Weltbühne, er hat das "Reich Gottes" bzw. wie Wilber es nennt, das "Bewusstsein zweiten Ranges" in sich SELBST realisiert.
Ken Wilbers Buch Boomeritis lese ich übrigens schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal - vor 10 Jahren etwa - glaubte ich nur, es verstanden zu haben. Damals war ich noch nicht so weit...Erst heute verstehe ich so gut wie alles, was er schreibt aus der befreiten transpersonalen Perspektive. Ich bin eine echte Zaunreiterin geworden... eine Transhexe... :D
Dass die Erlösung von der Identifizierung mit dem Guten Ich die letzte und dramatischste Abschälung ist, liegt u.a. daran, dass das Gute mit dem Göttlichen identifiziert wird und in dem Irrtum, dass das gute spirituelle Über-Ich glaubt, nicht nur erlöst, sondern auch schon endgültig befreit zu sein.
*****
Mrs Hyde:
"Für mich gibt es eh keine Schuld, weil wir alle letzlich nur gespielt werden."
Nein, sie glaubt nicht mehr an Schuld, sie glaubt nurmehr das Gegenteil: dass es keine Schuld gibt. Schuldlosigkeit ist nicht ihr neues bzw. wahres SEIN. Der Glaube an Schuldlosigkeit befreit nicht von der Schuld. Sie steigt nicht aus dem Spiel aus, sondern richtet es sich gemütlich im Gegenteil ein, im magischen Glauben, der Glaube habe die Berge schon versetzt. Auch ihr Glaube, dass "wir letztlich nur gespielt werden" ist gedroschenes Stroh, ohne Substanz und Sein. Sie ist daher gar nicht fähig, BEWUSST zu SPIELEN. Wenn sie tatsächlich "spielen" könnte und wenn sie und andere so schuldlos wären, wie sie glaubt, warum hört sie nicht endlich damit auf, anderen mit tödlicher Ernsthaftigkeit die alleinige Schuld an ihrer "Traumatisierung" zuzuweisen. (Das wird auch nicht besser, wenn sie statt von der Schuld des "bösen Umfelds" von dessen "Verantwortung" spricht.) Solange sie glaubt, dass es das böse Umfeld ist, dass ihr "auf den Kopf haue oder sie sonstwie drangsaliere" (O.Text) , MUSS sie dieses Umfeld schuldig sprechen. Und solange ich jemand schuldig spreche, ist es unmöglich, diesem "wohlgesonnen entgegen zu treten", wie die ihrer Intepretation nach das böse Umfeld (welches sie ihrerseits schuldig zu sprechen scheint) von ihr erwartet?
Wie gesagt, wenn man weiss, wie Mrs: Hyde die Welt sieht, haben die allermeisten ihrer Interpretationen einen ziemlich "bösen" Unterstellungscharakter. Schuld sind demnach immer die anderen, weil sie böse Absichten hegen. Sie selbst ist niemals schuld an irgend etwas, da sie niemals absichtsvoll und mit bösem Willen andere zu Schaden und Leiden bringe, deshalb könne sie nichts für die Reaktionen derer, die sich durch ihr Verhalten gekränkt fühlten. Als wenn das Böse, das man unbewusst tut, durch Unbewusstheit entschuldigt wäre! Das Böse ist ja böse, gerade weil es unbewusst abläuft. Niemand kann bewusst böse sein, und dabei ein gutes Gewissen haben. Der Muslim, der seine Frau tötet, weil sie ihm nicht gehorcht - der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder nicht böse, sondern nur konsequent in der Befolgung seiner Religion. Das Böse hat kein schlechtes Gewissen, es kommt selten im Wolfs-, sondern meist im Schafspelz, das Böse hat immer GUTE Gründe. Das Böse weiss nicht, dass es böse ist. (Ein wirklich BEWUSSTER Mensch kann niemals böse sein!)
Es ist ein Unterschied, ob ich mich durch jemanden drangsaliert und gequält ÜHLE oder ob ich TATSÄCHLICH drangsaliert und gequält werde. Wenn ich so unbewusst bin, dass ich mich z.B. durch den leisesten Hinweis auf mein mir selbst unbewusstes Verhalten schon drangsaliert fühle, dann kann derjenige, der mich auf mein Verhalten hinweist, nur der Böse sein. So funktioniert das pathologisch-narzisstische Ego - ein heutzutage häufig anzutreffendes Phänomen auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene. Es sitzt und macht die Politik in der Regierung und drückt sich aus in den Medien, die zu einem Sprachrohr der Mächtigen geworden sind. Der Bote, der Überbringer der schlechten Nachricht wird schuldig gesprochen. Und so funktioniert auch das Ego von Mrs. Hyde. Es ist ein "Snowflake"-Ego. Snowflakes sind - bewusst oder unbewusst - mit dem Opferstatus identifiziert. Mrs. Hyde leugnet das vehement, Opfer zu sein hat nämlich so ein Gerüchle, mit dem ihr andererseits recht glorioses Selbstbild nichts zu schaffen haben will. Und doch ist sie ihrer Meinung nach ständig das Opfer böser Absichten anderer, werde gemobbt, gestalkt, verfolgt und traumatisiert, bis sie am "Boden" liege und das "böse Umfeld" dabei immer noch nicht aufhöre, nachzutreten. Das irritierend Widersprüchliche daran ist u.a., dass sie gleichzeitig behauptet, NICHT darunter zu leiden!
Um die Unbewusstheit aufrecht zu erhalten, beruhigt sie sich zuweilen mit dem beliebten und scheinbefreienden Glaubenssatz: Was immer jemand über mich sagen mag, es hat nichts mit mir zu tun. Dies gilt ihr natürlich nur für "negative" Botschaften, die positiven, die guten werden wie immer fraglos akzeptiert und dankend angenommen.
Bei diesem Spruch handelt es sich um einen unter Spiris weit verbreiteten spiritueller Glaubenssatz, mit dem sich jede Neurose ohne Bedenken austoben und rationalisieren läßt.
Was nicht gesehen wird: es werden hier einmal mehr vom anmaßenden Egomind die Ebenen verwechselt und eine transpersonale WAHRHEIT zur frechen Lüge herabgewürdigt, die dem Ego zu nichts anderem als zur Abwehr der (persönlichen) Wahrheit dienen. Diese Aussage bezieht sich in Wirklichkeit nämlich nicht auf das egoische Normalbewusstsein, sondern auf das SEIN des geläuterten Minds, den "Reinen Spiegel", der aufgehört hat, sich über egoische Eigenschaften zu definieren und deshalb unfähig ist, sich mit guten oder bösen Attributen zu identifizieren oder gar solcherart Zuschreibungen von aussen zu introjezieren! Erst dieser lebt in der absoluten Gewissheit, dass nichts aber auch gar nichts, was ihm von innen oder aussen an Eigenschaft zugewiesen oder "übergestülpt" wird, mit ihm zu tun hat - derweil er erkannt hat, dass letztgültig - d.h. jenseits von Gute und Böse - ALLES Projektion ist.
Wer Mrs. Hyde länger kennt, der kann in ihren Klagen und Anklagen an und über das "Böse Umfeld" mit Leichtigkeit genau das erkennen, dass alle Vorwürfe, die sie gegen diese äussert, wesentlich mehr mit ihr zu tun hat, als mit dem "Bösen Umfeld". Zumal sie seit Jahren immer wieder das beste Beispiel für unbewusste Magie gibt, nämlich auf welche "böse" (=unbewusste) Art und Weise sie selbst es ist, die sich ihr Drama schreibt, indem sie sich überall, wo sie auftaucht, sich früher oder später unbewusst genau das Umfeld schafft, welches sie dann beklagt. In ihrem Verhalten liegt die Ursache UND die Wirkung! Selffulfilling prophecy. So erschafft der Mensch sich seine sog. Realität!
(Ok, jetzt bin ich nun beim positiven Denken angekommen bzw. beim bewussten Erschaffen einer positiven Realität, was natürlich in den Bereich der Magie gehört - m. E. ein fruchtloses Unterfangen, eine Spielerei. Der Magie gegenüber muss ein ernsthafter spiritueller Sucher ein "Vorübergehender" sein, um letztgültig befreit zu werden. Es reicht völlig aus, das Wesen des Denkens und wie Gedanken Realität schaffen, bewusst zu erkennen. Alles andere ist spiritual bypassing.
By the way - ich denke dabei gerade an mein großmäuliges Väterchen Kybalion: Vor einigen Tagen las ich in Ken Wilbers Buch "Boomeritis", dass der Mystiker mit dem "Bewusstsein zweiten Ranges" der größte Feind des Magiers sei... dass Magie immer noch zum Bewusstsein ersten Ranges gehöre und dadurch den "Quantensprung in den Hyperraum des Bewusstseins zweiten Ranges" verhindere. (Der "zweite Rang" ist hier nicht abwertend gedacht). In Boomeritis finde ich offenbar die notwendigen Informationen in geballter Form, die mir helfen, den Zeitgeist zu erklären. Ken Wilber ist ein unheimlicher Datenspeicher... yep, und Kybalion ist zwar ein netter Kerl, aber halt nur ein Magier, der dem Mystiker nicht das Heilige Wasser reichen kann LOL :D))
Bei Mrs. Hyde liegt m. E. primär ein pychologisches Problem vor, ein stark paranoides Denken, was auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, wobei sie es versteht, dies mit spirituellen "Einsichten" gut zu verbrämen und abzuwehren. So gelingt es ihr zwar, in ihren spirituellen Texten den Eindruck einer weit fortgeschrittenen Spiritualität zu machen ("Dr. Jekyll") , auf der andern Seite macht ihr persönliches Verhalten - v.a. in Konfliktsituationen - jedoch den Eindruck, dass noch sehr viel geheilt werden muss, um spirituell wirklich so fortgeschritten zu SEIN, wie sie dem Ein- und Ausdruck nach zu machen bemüht ist. Den schönen Schein kann sie nur solange aufrecht erhalten, solange sie sich nicht durch unangehme Ego-Trigger gezwungen sieht, persönlich zu werden und durch das Ergreifen rigider Abwehrmaßnahmen die Bedrohung ihres spirituellen Selbstbildes abzuwehren.
Was ich ihr nicht absprechen kann, ist ein spirituelles Erwachen, wobei sie aber den Eindruck macht, zu sehr daran zu haften bzw. mit einem verwirrenden Konzept von Erwachen schwerst identifiziert zu sein, was auch erklären würde, warum sie in der psychospirituellen Heilung/Entwicklung nicht fortschreitet.
*****
Mrs. Hyde ist dem Wesen nach in vielem ein typisches Kind der Generation der Snowflakes, der Geburtsjahrgänge der 80iger/90iger. Was ich bei ihr sehe, sehe ich auch im Neo-bzw. QueerFeminismus: Beide geben sie mir das Bild einer verzerrten toxischen rsp. "Verwundeten Weiblichkeit", die ihre Leere mit hysterischer Dramatik füllt oder aber mit dem Statusgehabe einer zu Rang und Ehren erhobenen bislang noch arg bös diskriminierten Minderheit.
(Der Begriff des Toxischen ist aktuell ein feministischer Kampfbegriff, der nur die Toxizität der Männlichkeit im Fokus hat, derweil die eigene Giftigkeit wie gewöhnlich der gefälligen Verdrängung anheimfällt.)
Die verwundete Weiblichkeit fühlt sich minderwertig, was sie jedoch u.a. kompensiert mit äusserlichen "Accessoires" und Statusgehabe. Früher gehörte ein Mann dazu, heute tut es ein angesehener (Sozial-) Beruf. (statuslos Mütter, arbeitslose Frauen sowie Kurz- und Teilzeitarbeiterinnen und andere weibliche "Prolls"/ "Assi's" fallen bei den Queer-Feministinnen vollkommen aus dem Blickfeld.)Wobei deren Status nicht gerade auf eigenen Leistung gebaut ist, weshalb man sich vorlieblich schmückt und erhöht mit dem möglichst unveränderlichen Status eines Opfers des Systems, Patriarchats, der Männer... was auch immer. Dem Gefühl von irgendetwas und irgendwem diskriminiert oder "offended" zu sein, sind keine Grenzen gesetzt. Die Gefühle haben quasi den Verstand verloren. Sich-Angegriffen-FÜHLEN ist extrem trendy bei den Youngsters und zur obersten Priorität erhoben.
Co-Abhängigkeit tobt sich vor allem in den helfenden Sozialberufen aus. Von konfliktvermeidendem Wohlwollen beflügelt, treibt der Hilflose Helfer die Hilfesuchenden nicht selten in die absolute Hilflosigkeit und macht sie zum (seelischen) Krüppel, statt ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Infantilität der Generation Snowflake ist gekoppelt an erlernte Hilflosigkeit, die staatlich geförderten Helfer (Sozialarbeiter, Therapeuten, Flüchtlingshelfer) und ihre Klientel bedürfen einander.
Um so mehr Opfer, um so mehr Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Hilfs-Angebot regelt die Nachfrage. Um so mehr Therapeuten, um so mehr der Therapie Bedürftige - dass es so bleibt, dazu verhilft schon die Pharmaindustrie und der Erfindungsreichtum jener Einfallsreichen, die sich im Heiligen Namen der Selbstoptimierung ständig neue menschliche Minimal-Defekte mit Krankheitswert ausstatten.
Die westliche Welt ist krank und morsch bis ins Mark. (Dekadent sagt man wohl)
Co-Abhängigkeit rsp. das Helfersyndrom ist zu einem staatlich anerkannten und staatlich alimentierten Beruf mutiert. Der Staat und die Gesellschaft bildet eine Gemeinschaft von Suchtbolzen, eine Symbiose von Süchtigen und Co-Abhängigen in einem verweichlichten Scheinmatriarchat unter der Schirmherrschaft von breitärschig aussitzenden, ausdrucks- und handlungsunfähigen Politikerinnen - boah, was hat sich da nur für eine vergiftete Weiblichkeit all die letzten Jahrzehnte durch die Institutionen geschlängelt!? Mit den Frauen in der Politik ist die Welt nicht friedlicher, sondern nur verrückter geworden.
Puh - Ich frage mich: wo sind eigentlich die authentisch-wilden Frauen der 70iger und 80iger?
****
Fundstück über verzerrte "toxische" Weiblichkeit:
(...)" Die verzerrte Weiblichkeit, die sich leer fühlt und der Liebe unwürdig, ist wirklich in Panik, dass ihre innere Leere aufgedeckt werden könnte und kann daher keine Intimität oder Verletzlichkeit riskieren.*****
Sie ist daher die Herrin der Magie, Verführung, des Glamour und der List. Sie projiziert ein falsches und idealisiertes Bild von sich selbst in die Welt, das buchstäblich alle blendet. Diese Art von Verführung wird durch die Astralebene gewoben, wobei oft Manipulation der Zirbeldrüse, Gedankenkontrolle und das In-die-Falle-Locken häufig daran beteiligt sind.
Wenn sich ihr Opfer, oft auf den ersten Blick, „verliebt“, sie als die Verkörperung perfekter Weiblichkeit wahrnehmend, erhält sie die Aufmerksamkeit und Energie sexueller Besessenheit und idealisierter Fantasien. Ihr Opfer wird buchstäblich nicht in der Lage sein, sie aus seinem Kopf zu bekommen, und wird zwanghafte und zwingende Gedanken über sie erleben.
Dieser Zustand wird oft mit echten Liebesgefühlen verwechselt – und unsere Medien- und Musikindustrie fördert diese Version sexueller Besessenheit und romantischer Fantasie als idealisierten „Liebeszustand“ ohne Ende – wie Kylie Minogue in „Can’t Get You Out of My Head“ (ich kann dich nicht aus dem Kopf bekommen) zum Beispiel singt.
5. Vampirismus & Co-Abhängigkeit
Die verzerrte Weiblichkeit hat einen verwundete und unvollständige Wahrnehmung für ihre persönliche und sexuelle Kraft. Ihre Leere ist die Ursache, dass sie sich mit der emotionalen und sexuellen Energie anderer füllen muss. Während Verführung eine Möglichkeit ist, Energie und Aufmerksamkeit zu erhalten um ihr Wesen zu füttern, gedeiht sie auch durch sexuelle und emotionale Verstrickung, um die dringend benötigte persönliche Kraft und Energie von anderen zu erlangen.
Sie nutzt die sexuelle Handlung oft als Weg, um die energetische Verbindung zu öffnen und sendet energetische Haken tief aus ihrem verwundeten oder leeren sexuellen Energiezentrum, damit sie einerseits zuerst die emotionale, sexuelle und schöpferische Energie von ihrem Partner anzapft, um sich zu nähren und andererseits letztlich zu kontrollieren. Dies schafft eine tiefe energetische und emotionale Verstrickung, in der Besitzdenken, Eifersucht und Co-abhängigkeit herrschen. Die Ironie ist, dass derjenige, der von ihr ausgesaugt wird, oft der Meinung ist, dass der Vampir tatsächlich jener Mensch ist, den sie brauchen, um sich zu „komplettieren“ – eine durchdringende und giftige Verbindung an sich.
Das verzerrte Weibliche kann ähnliche Bindungen durch nicht-sexuelle Beziehungen mit Freunden, Kollegen, Kindern und sogar Eltern herstellen, um die Lebenskraft anderer Menschen kontinuierlich anzuzapfen und sie zu ernten.
Noch einmal, die co-abhängige Version der Liebe wird in unserer Gesellschaft leicht mit „wahrer Liebe“ verwechselt – als Beispiel der Song von Mariah Carey „Without You“ ist ein klassisches Beispiel, das die verzerrte weibliche Version süchtiger Liebe fördert.
6. Wettbewerb & Patriarchaler Status
Die verzerrte Weiblichkeit fühlt ihre Leere so heftig, dass sie keinen Eigenwert in ihrer Einzigartigkeit oder ihrem individuellen Ausdruck wahrnehmen kann. Sie kann ihren Wert nur durch Konkurrenz und Vergleich mit anderen messen.
Sie wird durch Status, Geld, Macht und Bestätigung verführt, die durch das Angebot „an die Spitze“ der patriarchalen Ordnung unserer heutigen Zeit zu gelangen. Sie sehnt sich besonders nach Rollen und Positionen, die ihr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verleihen (was wiederum ihre innere Leere füttert) – vor allem in Politik, darstellender Kunst, Mode und Wirtschaft.
Von einem äusseren Beobachter kann sie als eine Vertreterin des modernen Feminismus und als Förderin der sexuellen Gleichheit angesehen werden. Ironischerweise glänzt und verbreitet sie die Energie des verzerrten Weiblichen, sei es Glamour oder das Streben nach ewiger Jugend.
Darüber hinaus tut sie nichts, um die patriarchale Ordnung selbst herauszufordern: Sie ist einfach Teil der Maschinerie geworden und nimmt Rollen und Positionen ein, die traditionell von ihren männlichen Kollegen besetzt wurden. Ihre allgemeine Wirkung in der Welt besteht daher darin, sich selbst und andere von ihrer natürlich weiblichen Macht, Selbstliebe und persönlichen Souveränität zu entfremden.
[Bitte schaut bei allen diesen Erläuterungen ebenso auf die Männer mit einer entsprechend verletzten weiblichen Seite!!!] (...)
http://transinformation.net/6-wesenszuege-des-verzerrten-weiblichen-und-5-wege-die-natuerliche-weiblichkeit-in-uns-zurueckzubringen/
Genderismus und Queerfeminismus:
Auffällig finde ich hierbei, dass biologische Männer, die sich wie Frauen "fühlen", sich wie schrille Karikaturen wahrer Weiblichkeit inszenieren. Wie sollen sie auch wissen, wie sich wahre Weiblichkeit anfühlt, wenn die Frauen selbst nicht wissen, was wahre Weiblichkeit ist? Ich denke, dass hier eine Menge Schatten- und Bewusstseinsarbeit geleistet werden muss - von den FRAUEN zuerst, da sie es sind, die aus ihrer Identifizierung mit toxischer Weiblichkeit nicht herausfinden und sich in ihrer "Weiblichkeit" immer noch fast ausschliesslich über ihre sexuelle Anziehungskraft definieren. Es scheint mir dies heute sogar noch viel schlimmer geworden zu sein, als als vor der frauenbewegten Zeit der 70iger der Fall war.
Hmmmm....wieso beschleicht mich eigentlich bei transsexuellen Frauen ("Männer, die sich wie Frauen fühlen" immer so ein Verdächtle von Unterwanderung, von Kollaboration mit dem schwarzpatriarchalen Feind? Ich kann sehr gut die Feministinnen verstehen, die es strikt ablehnen, mit solchen zwiegestaltigen Typen eine gemeinsame öffentliche Toilette zu teilen. Diese Feministinnen gibt es noch, noch sind sie nicht mundtot gemacht durch Androhung von Strafe wegen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" - auch so ein Gesetz, welches an Orwell 1984 erinnert, ähnlich dem Ministerium für Liebe oder für Einsamkeit...LOL
****
Narzisstische Irrationalität
ist heute Mainstream, hierbei heute fällt der einzelne Mensch weniger durch Verrücktheit, denn durch gesunde Rationalität auf. Diese Rationalität diskriminiert das mit "Güte" aufgeblähte narzisstische Ego der BerufsWohlwollenden jedoch mit den Begriffen "rechts" und "Nazi". Was bislang Sache der Christen war, wird im säkularen bzw. sozialistischen Staat von ideologischen tugendbewaffneten Berufswohlwollenden erledigt: die Welt in Gut und Böse spalten und alles, was sie willkürlich als das Böse definieren, mit pharisäischer Hypermoral verfolgen.
Die Projektion ihrer chiliastischen Sehnsucht nach Glückseligkeit in ozeanischer Grenzenlosigkeit mit dem absoluten WIR will mit Gewalt das Gute - wie immer ist es der Neue Mensch - schaffen, wobei das Böse, das sie zugleich mit dem Guten schaffen, geleugnet wird. Nur die gute Absicht zählt bei diesen engmaschig- Kurzsichtigen, die Wirkung und Konsequenz wird dabei nicht mal ansatzweise angedacht, nur das Heute zählt diesen Supermoralisten.
DAS ist keineswegs ein spirituelles Sein im Hier und Jetzt, sondern nur sieht nur so aus, es ist eine teuflische Simulatio Dei, die große Sünde wider den GEIST, der besagt: Ich will keine anderen Götter neben mir haben. Jede Ideologie ist ein Ersatzgott und sei sie noch so humanistisch.
Es ist nun mal so: Jeder unbewusste Mensch, der seine inneren Begrenzungen noch nicht überwunden hat, versucht sie im Aussen zu verwirklichen. Was er früher im Namen eines pervertierten Gottes tat, tut er heute Namen eines pervertierten Humanismus: er unterliegt der großen Versuchung, das Reich Gottes bzw. das utopisch-ideologische Reich des idealen Menschen in der Welt zu errichten. Das ist der Sinn hinter der wachsenden medialen Volkspädagogik.
Für den aber, der seine eigenen Begrenzungen überwunden hat, bedarf es keiner "Verwirklichung" auf der Weltbühne, er hat das "Reich Gottes" bzw. wie Wilber es nennt, das "Bewusstsein zweiten Ranges" in sich SELBST realisiert.
Ken Wilbers Buch Boomeritis lese ich übrigens schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal - vor 10 Jahren etwa - glaubte ich nur, es verstanden zu haben. Damals war ich noch nicht so weit...Erst heute verstehe ich so gut wie alles, was er schreibt aus der befreiten transpersonalen Perspektive. Ich bin eine echte Zaunreiterin geworden... eine Transhexe... :D
Sonntag, 18. März 2018
Nachricht von SAM - über fehlerbehaftete Meister, widerliche Bescheidenheit uva.
Aus Januar/Februar 2018
Als Obama vor Jahren als erster "bunter" US-Präsident inthronisiert wurde, hat die begeisterte Menge auf der ganzen Welt den Messias auf ihn projeziert. Sogar ich bekam damals Goosepimpels...haha..Als Sebastian Kurz kürzlich Kanzler von Österreich wurde, projezierte man auf ihn den Teufel. Wer ist Engel, wer ist Teufel? Wer Täter, wer Opfer? Der Zeitgeist ist krank, es ist der Geist der Apokalypse.
Wie im Individuum, so im Kollektiv.
Übrigens kriege ich immer noch Gänsehaut, bislang aber nur bei ergreifendem Gesang. Dagegen gibts kein Mittel, nicht mal Gewahrsein, LOL. Ganz so unberrührbar und unangreifbar bin ich nun auch wieder nicht... Ist ok, ich mach mir da kein Kopp, das Ego wird vielleicht niemals komplett aufgelöst werden. Wen kümmert's. Alles paletti, alles im Fluss.
*****
Miss Y. ist jemand, der sich versteckt und es daher anderen Menschen im persönlichen Umgang sehr schwer macht, sie wirklich zu SEHEN, Das zeigt sich u.a. auch in ihren sehr persönlichen Ansprachen an "Mister". So legt sie oft anderen in den Mund, was diese so gar nicht gesagt bzw. gemeint haben. In ihren "Ansprachen" an "Mister" und das Böse Umfeld kommt dies aber auf die Leser oft so rüber, als ob "da drüben" exakt so gesprochen wurde, wie sie es interpretiert. Das ist äusserst irritierend und verwirrend.
Da sie i.d.R. nur ihre einseitigen Interpretationen von Situationen bzw. Erfahrungen mit dem Guten Mister und dem Bösen Umfeld wiedergibt, ist man als Leser ziemlich ratlos, was man überhaupt davon halten und glauben kann. Aus meiner Sicht ist die unendliche Geschichte mit Mister eine Re-Inszenierung der unendlichen Geschichte in ihrer Kindheit: Ihre Ansprachen sind Projektionen, die ihre eigene Geschichte wiedergeben.
Ein Beispiel: (wobei man hier noch gut erkennt, dass es sich um eine Interpretation handelt).: An einer Stelle beklagt sie sich, dass Mister bzw. die Gruppe um Mister herum ihr keine Zeit zum Abstandnehmen und Heilen gestattet habe:
Bitte empathisch hineinhören - so nämlich empfindet und klagt das innere Kind!
Man ersetze den "Mann" mit den Begriffen Mutter/Vater/Bezugspersonen (während "wir" dir weiter...!) aus der Vergangenheit und verfahre so mit allem, worüber sie sich bei Mister und dem Bösen Umfeld beklagt, dann bekommt man ein Bild von den Leiden ihrer Kindheit. Diese internalisierten "Stimmen" aus der Vergangenheit sind es, die sie verfolgen, sie mobben und stalken.
Was sie mit Mister macht, ist öffentliche Schattenarbeit, nur dass ihr dies nicht bewusst ist. Jeder Traumatisierte ist gezwungen, seine Re-Traumatisierungen so lange zu wiederholen und zu inszenieren, bis er sich kapitulierend der einzigen (SELBST-) Instanz "fügt", die ihm Heilung verspricht. Hier würde er bzw. sie u.a. auch erkennen, wie sie die hohen idealistischen Erwartungen und Ansprüche, denen sie nicht genügen konnte, unbewusst auf die anderen überträgt.
Ihr spirituelles SELBSTbild, welches mit dem Guten identifiziert ist, ist von daher ebenfalls äusserst anspruchsvoll und basiert auf idealisierten überhöhten Vorstellungen und Erwartungen an spirit. Vollkommenheit bzw. Ganzheit. Befreiung.
"Krisen" bzw. ständige Re-Aktivierungen des Traumas im Aussen dienen nach meinen eigenen Trauma-Erfahrungen dem Zweck, letztendlich über den Aggressor zu SIEGEN!. Doch das wird da draussen" niemals geschehen. Nur Umkehr bringt die Erlösung:
Schattenarbeit=Umkehr heisst, die Projektion aus der Aussenwelt, den bösen Anderen zurückzuholen und den Kampf im eigenen Inneren verortet zu erkennen. Hier gilt es, den INTERNALISIERTEN Aggressor zu konfrontieren und letztlich zu versöhnen!
.
*****
Schon wieder begegne ich unterwegs der spirituell korrekten und sanft equlibrierenden Überzeugung, dass Meister ja "doch auch Fehler machen, wie andere Menschen auch."
Also noch mal: ein Meister macht deshalb keine "Fehler", weil er mit Fehlerhaftigkeit/Ego nicht mehr identifiziert ist! Egal, was DU auch für Fehler an ihm siehst, es ist DEINE Interpretation, deine angelernte Konditionierung auf die Kategorien Richtig-Falsch, Gut-Schlecht bzw. Böse.
Die WAHRHEIT selbst kann niemals fehlgehen. Das Ego selbst ist aus transpersonaler Sicht der "Fehler", der die WAHRHEIT verbirgt.
Sicher mache ich persönlich auch "Fehler": So interpretiere ich manche Dinge, Texte, Situationen nicht immer "richtig" oder wie sie gemeint waren, aber nicht aufgrund einrer verzerrten neurotischen Wahrnehmung, sondern weil mir meist zusätzliche Informationen fehlen. Darunter fallen z.B. meine politikbezogenenTexte - aber hier nehme ich es nicht mehr so akribisch genau, derweil nicht die faktischen Tatsachen "da draussen" , sondern die Bedeutung, die ich den Dingen und Ereignissen gebe, ausschlaggebend für meine Bewusstseinserweiterung ist. Das Faktische ist dabei sekundär, ob richtig oder falsche Information spielt hierbei keine Rolle. Man könnte so etwas für die reinste Willkür halten, aber ich tue nichts anderes als "vorher": Wo der Egomind der Welt und den Dingen darin unbewusst die Bedeutung gegeben hat, ist dies heute für mich ein bewusster Vorgang. Die Basis ist eine andere (Ego vs. SELBST) Was dem konditionierten Egomind zur Täuschung und Illusionserhaltung über die sog Realität diente, dient dem unkonditionierten Mind zur Enthüllung der WAHRHEIT!
Unfehlbarkeit liegt allein in der WAHRHEIT, die ICH BIN.
****
Nachricht von SAM = The SELF I AM! Herr Callida machte während unserer Bekanntschaft den Fehler, sich meines "Sams" zu bedienen, dieser Schlingel! haha, er glaubte tatsächlich, dass auch er Nachricht von "SAM" bekommt. Genau deshalb hat ER ihn verlassen, hö hö...
Bei solchen (feindlichen) Übernahmen handelt es sich meist um typische symbiotische Vereinnahmungen, wie sie vor allem bei Liebespaaren vorkommen, aber auch, wenn sich zwei Leute gegen eine böse Welt verbünden, was manchmal aufs selbe rauskommt, LOL. Nein, ich habe nichts dagegen unternommen, derweil es mich nicht tangiert hat. Früher hätte ich in solchen Fällen wohl so etwas wie ein vampirisches Saugen gespürt... he he ... da ich über kein Bauchgefühl, kein Frühwarnsystem mehr verfüge, erübrigen sich Reaktionen darauf. Kann, aber muss nicht sein.
Nope, mein Sam ist nicht dein Sam, denn alles, was mir "SAM" an Wahrheit vermittelt, ist Dir und anderen nicht objektiv vermittelbar. Bestimmte Ausdrücke, die ich benutze, haben einen ganz intimen Bezug, den ein anderer eben nicht hat!. Übernimmt nun ein anderer ebenfalls den Begriff oder die Redewendung, dann "entleert" oder entfremdet sich der Begriff des intimen Bezugs und der ursprünglichen Bedeutung für den "Erfinder", er fühlt sich eines Kostbaren beraubt.
Ein empfindliches oder gar eitles Ego, welches gerne Patente anmeldet und Copyright auf seine Erfindungen und Bezugnehmungen erhebt, hätte da wohl Alarm geschlagen, LOL.
Mein SAM ist m e i n INTIMUS, net deiner, kapiert? (Küsschen!) :-D
****
Femo-Paranoia
Betrifft Newman-Peterson-Interview: Die Interviewerin Newman beginnt mit ihren Entgegnungen permanent mit "Sie sagen...", statt Sie fragt nicht nach, wie etwas gemeint ist, ("Verstehe ich sie richtig,...?") sondern statuiert und präsentiert den Lesern ihre böswillige Interpretationen als Fakten.
So ein kranker "hyperbolischer" Kommunikationsstil ist mittlerweile eine verbreitete Pest bei den Mainstream-Medien, aufgekommen durch den heutigen Snowflake-Journalismus der indoktrinierten Medien . Überall findet man sie: i.d.R. handelt es sich dabei um links- bzw. feministisch-camouflierte Wortverdreher, die weder die Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen, noch für das, was sie VERSTEHEN Alles, was sie in den Mund der anderen hineinlegen, ist emotional verpestend und spaltend - Projektion des eigenen Schattens.
Die Interviewerin Cathy Newman zeigt in meiner Sicht eine ausgewachsene (feministische Patriarchy-) Paranoia, sie liest zwischen den Zeilen und projeziert Bedeutungen in die Worte ihres Interviewpartners hinein, die ihre Vorurteile und negative Sicht von patriarchalisch geprägten "Alten Weissen Männern" bestätigen soll. Recht eigentlich bestätigt sie damit unbewusst letztlich nur ihr eigenes negatives Selbstbild.
Frau Newman antwortet nie auf das wirklich Gesagte, sondern immer nur auf ihre negativen Interpretationen und absurden Schlussfolgerungen. Es ist ein neurotisches Selbstgespräch, kein Dialog.
Der Zeitgeist ist eine ZeitgeistIN und zeigt sich typisch für die unerlöste einäugige Weiblichkeit. Die ZeitgeistIN ist neurotisch und krankt an Diversity- und Detailverliebtheit, was ihr eigenes Geschlecht angeht; im Volksmund sagt man: sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder: Der Teufel steckt im Detail. Man sieht dabei nur das Besondere, "Einzelfälle" und ist blind für das Allgemeine bzw.für die Legitimität schlussfolgernden Verallgemeinerns - sie scheint unfähig, vom Besonderen auf das Allgemeine zu schliessen bzw. kriminalisiert sie die Abstraktion. Sie sieht Teile, aber nicht das Ganze. Konkretisieren ist yin, Abstrahieren ist yan, männlich. Der Genderismus zieht offenbar noch weitere Kreise als angenommen.
Neo-Linke und Neo-Feministen haben Probleme mit der Verwendung von Induktion und Deduktion.
Induktion dient der Gewinnung von neuen Erkenntnissen, Deduktion eher der Bestätigung und Untermauerung von Vorurteilen.
Neomarxistische Feministen wehren sich einerseits ständig gegen die legitimen Verallgemeinerungen der Männer, was die Frauen als Ganzes betrifft, selbst aber sind sie nicht zimperlich die Männer im Allgemeinen, insbesondere den Weissen Mann als das Böse schlechthin zu bekämpfen.
https://www.youtube.com/watch?v=yqv_L_3ANSM
*****
Prinzipien über Personen stellen. Dieses "Gebot" hörte ich zum ersten mal im Kontext mit den 12 Schritten der Anonymen Alkoholiker.
Es bedeutetm die den Inhalt der Botschaft über die Person des Boten zu stellen. Die Person des Verkünders ist nur solange nicht wichtig, als er die WAHRHEIT verkündet. Sollte er aber die Unwahrheit sagen, ist es wichtig, den Verkünder mit Namen zu benennen, insofern dies verhindern kann, dass er die Köpfe anderer Sucher verwirrt und auf falsche Fährten führt.
******
Himmelfahrt. Nach einer Zeit, in der das Individuum wichtiger als das Kollektiv wurde, schlägt das Pendel offenbar ins andere Extrem: das Kollektiv wird wichtiger als das Individuum. Extremer Individualismus vs. extremer Kollektivismus. Ist normal. Das Kollektiv ruft zum Gegenschlag auf. (s.a./Kulturrevolution/Islam) Nur schlägt das Kollektiv bevorzugt immer dann auf das Individuum ein, wenn sich einer komplett aus dem WIR abzukoppeln schickt, um in ungeahnte Höhen zu entfleuchen... z.B. bei Christi Himmelfahrt...:-D
*****
WAhrheit/Lehre. Wenn einer sagt, er habe eine Lehre, dann ist er kein Weiser, sondern ein Dogmatiker. Ganz gleich, ob er aufgrund eigener geistigen Einsicht oder aufgrund von Fremdvermittlung predigt. Lehrer zu sein bringt es mit sich, in endlosen Wiederholungen den immer gleichen alten Käse zu repetieren.. Ihre Erkenntnisse sind ihnen zur toten Überzeugung geronnen.
Ich habe keine Lehre, die Wahrheit, die ich verkünde, (ohne zu vekünden), ist immer frisch. JETZT. Sie ist immer aktuell und bezieht sich immer nur auf eine momentan wahrgenommene spirituelle Unwahrheit und Irrtum, sei es, sie trifft darauf in Büchern, im Internet oder auch in der Erinnerung an die eigenen Glaubenssätze/Unwahrheiten, die ich früher einmal geglaubt habe. Alles Unwahre wird offenbart und von der Wahrheit korrigiert.
Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit. Ich repetiere nicht aus der Erinnerung, einem abgespeicherten Verstandeswissen, sondern immer aus dem Ursprung, auch wenn es für einen Leser-Egomind wie ständige Wiederholung aussehen mag. (Der Egomind versteht unter "frisch" eine nie zuvor gehörte Neuigkeit, eine Schlagzeile, etwas Spektakuläres, das seine Neugier befriedigt. Deshalb noch einmal: Ich schreibe hier nicht für Andere, sondern mein Schreiben steht allein im Dienst an der eigenen Klarheit und Wahrheit).
Die Wahrheit ist die einzige Wirklichkeit. Ansonsten ist da Nichtwissen solange mein inneres und äusseres Auge nicht von einer Unwahrheit getriggert wird. Die Wahrheit sowie Unwahrheit ist quasi eine Unterbrechung im BW des Nichtwissens. Es gibt keine "Ewige Wahrheit", die allein für sich existieren könnte, die Wahrheit bedarf immer einer Unwahrheit, um zu "wahrheiten". Wenn es nicht wahrheitet, dann ist da NICHTS. (Ausser der Tätigkeit, die ich gerade verrichte oder diskursive Gedanken, die sich um notwendige Verrichtungen alltäglicher Dinge drehen. )
(An Herrn Callida zur Erinnerung: "Ich und der Vater sind eins" ist keine absolute (lebendige) Wahrheit, wenn sie nicht aus dem Absoluten SUBJEKT heraus erkannt wird, das ICH BIN. Andernfalls ist es nur eine tote geGLAUBTE Überzeugung/Dogma des Egominds. Auferstehung ist, wenn das Dogma von der Auferstehung lebendig wird in der bilderlosen Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTES, das ICH BIN.) Wenn die absolute Wahrheit keine Lebendige ist, ist es keine absolute Wahrheit.
Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit, dauerhafte Wahrheiten sind im Gedächtnis gespeichert, was im Gedächtnis gespeichert ist, ist Stroh. Die Ewige WAHRHEIT hat keine Dauer, sie immer JETZT. Die Ewige WAHRHEIT ist objektiv nicht mitteil- und verifizierbar.
*****
Vergleichen. Manchmal bin ich noch versucht, eine Widerliche Bescheidenheit vorzuspiegeln, da hege ich z.B. noch so vergleichende Gedanken, wie den, dass mein ehemals vielbewunderter Ken Wilber bewusstseinsmäßig viiiiiiel "weiter" entwickelt wäre als ich. LOL. Als ich dies einmal in einem Forum schrieb, ging ich u.a. von der Prämisse aus, dass sich dem Herrn Wilber sein großes Wissen unmittelbar aus dem Ursprung offenbart bzw. dass er es aufgrund der Erforschung seines inneren Universums bezieht und nicht auf ein äusseres (Fremd-)Wissen zurückgreift - hah! - was nicht stimmt, da er sich sehr oft auf andere Quellen bezieht.)
Ontogenese ist nun im weitesten Sinn als Cosmogenese von mir erkannt und was das betrifft, glaubte ich, ein blutiger Anfänger zu sein, was ich natürlich gut begründen konnte. LOL. Was für ein Gewürge! - Bis ich mich wieder er-INNERe, dass der Wahre Anfängergeist das Bewusstsein des Nichtwissens ist und es in diesem weder Anfang noch Ende gibt und daher auch keine kleinere oder größere Bewusstheit. Es ist also absolut obsolet, Vergleiche anzustellen.
Es kommt selten vor, aber immer wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann sehe ich doch recht bald, dass ich nicht bei MIR bin. Denn MIR in der Erkenntnis des absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN, ist es recht eigentlich absolut gleichgültig, ob da ein ANDERER ist...
ICH BIN das EINE ohne Zweites (Objekt) in der Erkenntnis des ABsoluten SUBJEKT, das ICH BIN. Und darin hat Nichts und Niemand "anderes" Platz. Deswegen lese ich auch keine Bücher mehr oder höre mir Videos von sog. spirit. Lehrern/Meistern an. Ausser, wenn ein Umstand danach verlangt - wenn mir z.B. eine unstimmige Behauptung in den Fokus kommt und danach verlangt, die Wahrheit zu "evolvieren".
Erkennen ist nur ein anderes Wort für Er-INNERN! Uns zu er-INNERN, wer wir sind: GEIST. Bewusstsein.
Als Obama vor Jahren als erster "bunter" US-Präsident inthronisiert wurde, hat die begeisterte Menge auf der ganzen Welt den Messias auf ihn projeziert. Sogar ich bekam damals Goosepimpels...haha..Als Sebastian Kurz kürzlich Kanzler von Österreich wurde, projezierte man auf ihn den Teufel. Wer ist Engel, wer ist Teufel? Wer Täter, wer Opfer? Der Zeitgeist ist krank, es ist der Geist der Apokalypse.
Wie im Individuum, so im Kollektiv.
Übrigens kriege ich immer noch Gänsehaut, bislang aber nur bei ergreifendem Gesang. Dagegen gibts kein Mittel, nicht mal Gewahrsein, LOL. Ganz so unberrührbar und unangreifbar bin ich nun auch wieder nicht... Ist ok, ich mach mir da kein Kopp, das Ego wird vielleicht niemals komplett aufgelöst werden. Wen kümmert's. Alles paletti, alles im Fluss.
*****
Miss Y. ist jemand, der sich versteckt und es daher anderen Menschen im persönlichen Umgang sehr schwer macht, sie wirklich zu SEHEN, Das zeigt sich u.a. auch in ihren sehr persönlichen Ansprachen an "Mister". So legt sie oft anderen in den Mund, was diese so gar nicht gesagt bzw. gemeint haben. In ihren "Ansprachen" an "Mister" und das Böse Umfeld kommt dies aber auf die Leser oft so rüber, als ob "da drüben" exakt so gesprochen wurde, wie sie es interpretiert. Das ist äusserst irritierend und verwirrend.
Da sie i.d.R. nur ihre einseitigen Interpretationen von Situationen bzw. Erfahrungen mit dem Guten Mister und dem Bösen Umfeld wiedergibt, ist man als Leser ziemlich ratlos, was man überhaupt davon halten und glauben kann. Aus meiner Sicht ist die unendliche Geschichte mit Mister eine Re-Inszenierung der unendlichen Geschichte in ihrer Kindheit: Ihre Ansprachen sind Projektionen, die ihre eigene Geschichte wiedergeben.
Ein Beispiel: (wobei man hier noch gut erkennt, dass es sich um eine Interpretation handelt).: An einer Stelle beklagt sie sich, dass Mister bzw. die Gruppe um Mister herum ihr keine Zeit zum Abstandnehmen und Heilen gestattet habe:
"Nein, das durfte nicht sein. Heilen und Abstand nehmen von dem ganzen Zeug? Bist du etwa ein Kind? Packst du deine Krise nicht auch so? Während wir dir weiter eins überbraten und uns reinhängen, ziehen, zerren, Druck machen fordern, und dich abwerten, wenn du nicht passend funktionierst, und dem Mann endlich enstprichst....bis du dich endlich bereit erklärst dich zu fügen...."
Bitte empathisch hineinhören - so nämlich empfindet und klagt das innere Kind!
Man ersetze den "Mann" mit den Begriffen Mutter/Vater/Bezugspersonen (während "wir" dir weiter...!) aus der Vergangenheit und verfahre so mit allem, worüber sie sich bei Mister und dem Bösen Umfeld beklagt, dann bekommt man ein Bild von den Leiden ihrer Kindheit. Diese internalisierten "Stimmen" aus der Vergangenheit sind es, die sie verfolgen, sie mobben und stalken.
Was sie mit Mister macht, ist öffentliche Schattenarbeit, nur dass ihr dies nicht bewusst ist. Jeder Traumatisierte ist gezwungen, seine Re-Traumatisierungen so lange zu wiederholen und zu inszenieren, bis er sich kapitulierend der einzigen (SELBST-) Instanz "fügt", die ihm Heilung verspricht. Hier würde er bzw. sie u.a. auch erkennen, wie sie die hohen idealistischen Erwartungen und Ansprüche, denen sie nicht genügen konnte, unbewusst auf die anderen überträgt.
Ihr spirituelles SELBSTbild, welches mit dem Guten identifiziert ist, ist von daher ebenfalls äusserst anspruchsvoll und basiert auf idealisierten überhöhten Vorstellungen und Erwartungen an spirit. Vollkommenheit bzw. Ganzheit. Befreiung.
"Krisen" bzw. ständige Re-Aktivierungen des Traumas im Aussen dienen nach meinen eigenen Trauma-Erfahrungen dem Zweck, letztendlich über den Aggressor zu SIEGEN!. Doch das wird da draussen" niemals geschehen. Nur Umkehr bringt die Erlösung:
Schattenarbeit=Umkehr heisst, die Projektion aus der Aussenwelt, den bösen Anderen zurückzuholen und den Kampf im eigenen Inneren verortet zu erkennen. Hier gilt es, den INTERNALISIERTEN Aggressor zu konfrontieren und letztlich zu versöhnen!
.
*****
Schon wieder begegne ich unterwegs der spirituell korrekten und sanft equlibrierenden Überzeugung, dass Meister ja "doch auch Fehler machen, wie andere Menschen auch."
Also noch mal: ein Meister macht deshalb keine "Fehler", weil er mit Fehlerhaftigkeit/Ego nicht mehr identifiziert ist! Egal, was DU auch für Fehler an ihm siehst, es ist DEINE Interpretation, deine angelernte Konditionierung auf die Kategorien Richtig-Falsch, Gut-Schlecht bzw. Böse.
Die WAHRHEIT selbst kann niemals fehlgehen. Das Ego selbst ist aus transpersonaler Sicht der "Fehler", der die WAHRHEIT verbirgt.
Sicher mache ich persönlich auch "Fehler": So interpretiere ich manche Dinge, Texte, Situationen nicht immer "richtig" oder wie sie gemeint waren, aber nicht aufgrund einrer verzerrten neurotischen Wahrnehmung, sondern weil mir meist zusätzliche Informationen fehlen. Darunter fallen z.B. meine politikbezogenenTexte - aber hier nehme ich es nicht mehr so akribisch genau, derweil nicht die faktischen Tatsachen "da draussen" , sondern die Bedeutung, die ich den Dingen und Ereignissen gebe, ausschlaggebend für meine Bewusstseinserweiterung ist. Das Faktische ist dabei sekundär, ob richtig oder falsche Information spielt hierbei keine Rolle. Man könnte so etwas für die reinste Willkür halten, aber ich tue nichts anderes als "vorher": Wo der Egomind der Welt und den Dingen darin unbewusst die Bedeutung gegeben hat, ist dies heute für mich ein bewusster Vorgang. Die Basis ist eine andere (Ego vs. SELBST) Was dem konditionierten Egomind zur Täuschung und Illusionserhaltung über die sog Realität diente, dient dem unkonditionierten Mind zur Enthüllung der WAHRHEIT!
Unfehlbarkeit liegt allein in der WAHRHEIT, die ICH BIN.
****
Nachricht von SAM = The SELF I AM! Herr Callida machte während unserer Bekanntschaft den Fehler, sich meines "Sams" zu bedienen, dieser Schlingel! haha, er glaubte tatsächlich, dass auch er Nachricht von "SAM" bekommt. Genau deshalb hat ER ihn verlassen, hö hö...
Bei solchen (feindlichen) Übernahmen handelt es sich meist um typische symbiotische Vereinnahmungen, wie sie vor allem bei Liebespaaren vorkommen, aber auch, wenn sich zwei Leute gegen eine böse Welt verbünden, was manchmal aufs selbe rauskommt, LOL. Nein, ich habe nichts dagegen unternommen, derweil es mich nicht tangiert hat. Früher hätte ich in solchen Fällen wohl so etwas wie ein vampirisches Saugen gespürt... he he ... da ich über kein Bauchgefühl, kein Frühwarnsystem mehr verfüge, erübrigen sich Reaktionen darauf. Kann, aber muss nicht sein.
Nope, mein Sam ist nicht dein Sam, denn alles, was mir "SAM" an Wahrheit vermittelt, ist Dir und anderen nicht objektiv vermittelbar. Bestimmte Ausdrücke, die ich benutze, haben einen ganz intimen Bezug, den ein anderer eben nicht hat!. Übernimmt nun ein anderer ebenfalls den Begriff oder die Redewendung, dann "entleert" oder entfremdet sich der Begriff des intimen Bezugs und der ursprünglichen Bedeutung für den "Erfinder", er fühlt sich eines Kostbaren beraubt.
Ein empfindliches oder gar eitles Ego, welches gerne Patente anmeldet und Copyright auf seine Erfindungen und Bezugnehmungen erhebt, hätte da wohl Alarm geschlagen, LOL.
Mein SAM ist m e i n INTIMUS, net deiner, kapiert? (Küsschen!) :-D
****
Femo-Paranoia
Betrifft Newman-Peterson-Interview: Die Interviewerin Newman beginnt mit ihren Entgegnungen permanent mit "Sie sagen...", statt Sie fragt nicht nach, wie etwas gemeint ist, ("Verstehe ich sie richtig,...?") sondern statuiert und präsentiert den Lesern ihre böswillige Interpretationen als Fakten.
So ein kranker "hyperbolischer" Kommunikationsstil ist mittlerweile eine verbreitete Pest bei den Mainstream-Medien, aufgekommen durch den heutigen Snowflake-Journalismus der indoktrinierten Medien . Überall findet man sie: i.d.R. handelt es sich dabei um links- bzw. feministisch-camouflierte Wortverdreher, die weder die Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen, noch für das, was sie VERSTEHEN Alles, was sie in den Mund der anderen hineinlegen, ist emotional verpestend und spaltend - Projektion des eigenen Schattens.
Die Interviewerin Cathy Newman zeigt in meiner Sicht eine ausgewachsene (feministische Patriarchy-) Paranoia, sie liest zwischen den Zeilen und projeziert Bedeutungen in die Worte ihres Interviewpartners hinein, die ihre Vorurteile und negative Sicht von patriarchalisch geprägten "Alten Weissen Männern" bestätigen soll. Recht eigentlich bestätigt sie damit unbewusst letztlich nur ihr eigenes negatives Selbstbild.
Frau Newman antwortet nie auf das wirklich Gesagte, sondern immer nur auf ihre negativen Interpretationen und absurden Schlussfolgerungen. Es ist ein neurotisches Selbstgespräch, kein Dialog.
Der Zeitgeist ist eine ZeitgeistIN und zeigt sich typisch für die unerlöste einäugige Weiblichkeit. Die ZeitgeistIN ist neurotisch und krankt an Diversity- und Detailverliebtheit, was ihr eigenes Geschlecht angeht; im Volksmund sagt man: sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder: Der Teufel steckt im Detail. Man sieht dabei nur das Besondere, "Einzelfälle" und ist blind für das Allgemeine bzw.für die Legitimität schlussfolgernden Verallgemeinerns - sie scheint unfähig, vom Besonderen auf das Allgemeine zu schliessen bzw. kriminalisiert sie die Abstraktion. Sie sieht Teile, aber nicht das Ganze. Konkretisieren ist yin, Abstrahieren ist yan, männlich. Der Genderismus zieht offenbar noch weitere Kreise als angenommen.
Neo-Linke und Neo-Feministen haben Probleme mit der Verwendung von Induktion und Deduktion.
Induktion dient der Gewinnung von neuen Erkenntnissen, Deduktion eher der Bestätigung und Untermauerung von Vorurteilen.
Neomarxistische Feministen wehren sich einerseits ständig gegen die legitimen Verallgemeinerungen der Männer, was die Frauen als Ganzes betrifft, selbst aber sind sie nicht zimperlich die Männer im Allgemeinen, insbesondere den Weissen Mann als das Böse schlechthin zu bekämpfen.
https://www.youtube.com/watch?v=yqv_L_3ANSM
*****
Prinzipien über Personen stellen. Dieses "Gebot" hörte ich zum ersten mal im Kontext mit den 12 Schritten der Anonymen Alkoholiker.
Es bedeutetm die den Inhalt der Botschaft über die Person des Boten zu stellen. Die Person des Verkünders ist nur solange nicht wichtig, als er die WAHRHEIT verkündet. Sollte er aber die Unwahrheit sagen, ist es wichtig, den Verkünder mit Namen zu benennen, insofern dies verhindern kann, dass er die Köpfe anderer Sucher verwirrt und auf falsche Fährten führt.
******
Himmelfahrt. Nach einer Zeit, in der das Individuum wichtiger als das Kollektiv wurde, schlägt das Pendel offenbar ins andere Extrem: das Kollektiv wird wichtiger als das Individuum. Extremer Individualismus vs. extremer Kollektivismus. Ist normal. Das Kollektiv ruft zum Gegenschlag auf. (s.a./Kulturrevolution/Islam) Nur schlägt das Kollektiv bevorzugt immer dann auf das Individuum ein, wenn sich einer komplett aus dem WIR abzukoppeln schickt, um in ungeahnte Höhen zu entfleuchen... z.B. bei Christi Himmelfahrt...:-D
*****
WAhrheit/Lehre. Wenn einer sagt, er habe eine Lehre, dann ist er kein Weiser, sondern ein Dogmatiker. Ganz gleich, ob er aufgrund eigener geistigen Einsicht oder aufgrund von Fremdvermittlung predigt. Lehrer zu sein bringt es mit sich, in endlosen Wiederholungen den immer gleichen alten Käse zu repetieren.. Ihre Erkenntnisse sind ihnen zur toten Überzeugung geronnen.
Ich habe keine Lehre, die Wahrheit, die ich verkünde, (ohne zu vekünden), ist immer frisch. JETZT. Sie ist immer aktuell und bezieht sich immer nur auf eine momentan wahrgenommene spirituelle Unwahrheit und Irrtum, sei es, sie trifft darauf in Büchern, im Internet oder auch in der Erinnerung an die eigenen Glaubenssätze/Unwahrheiten, die ich früher einmal geglaubt habe. Alles Unwahre wird offenbart und von der Wahrheit korrigiert.
Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit. Ich repetiere nicht aus der Erinnerung, einem abgespeicherten Verstandeswissen, sondern immer aus dem Ursprung, auch wenn es für einen Leser-Egomind wie ständige Wiederholung aussehen mag. (Der Egomind versteht unter "frisch" eine nie zuvor gehörte Neuigkeit, eine Schlagzeile, etwas Spektakuläres, das seine Neugier befriedigt. Deshalb noch einmal: Ich schreibe hier nicht für Andere, sondern mein Schreiben steht allein im Dienst an der eigenen Klarheit und Wahrheit).
Die Wahrheit ist die einzige Wirklichkeit. Ansonsten ist da Nichtwissen solange mein inneres und äusseres Auge nicht von einer Unwahrheit getriggert wird. Die Wahrheit sowie Unwahrheit ist quasi eine Unterbrechung im BW des Nichtwissens. Es gibt keine "Ewige Wahrheit", die allein für sich existieren könnte, die Wahrheit bedarf immer einer Unwahrheit, um zu "wahrheiten". Wenn es nicht wahrheitet, dann ist da NICHTS. (Ausser der Tätigkeit, die ich gerade verrichte oder diskursive Gedanken, die sich um notwendige Verrichtungen alltäglicher Dinge drehen. )
(An Herrn Callida zur Erinnerung: "Ich und der Vater sind eins" ist keine absolute (lebendige) Wahrheit, wenn sie nicht aus dem Absoluten SUBJEKT heraus erkannt wird, das ICH BIN. Andernfalls ist es nur eine tote geGLAUBTE Überzeugung/Dogma des Egominds. Auferstehung ist, wenn das Dogma von der Auferstehung lebendig wird in der bilderlosen Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTES, das ICH BIN.) Wenn die absolute Wahrheit keine Lebendige ist, ist es keine absolute Wahrheit.
Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit, dauerhafte Wahrheiten sind im Gedächtnis gespeichert, was im Gedächtnis gespeichert ist, ist Stroh. Die Ewige WAHRHEIT hat keine Dauer, sie immer JETZT. Die Ewige WAHRHEIT ist objektiv nicht mitteil- und verifizierbar.
*****
Vergleichen. Manchmal bin ich noch versucht, eine Widerliche Bescheidenheit vorzuspiegeln, da hege ich z.B. noch so vergleichende Gedanken, wie den, dass mein ehemals vielbewunderter Ken Wilber bewusstseinsmäßig viiiiiiel "weiter" entwickelt wäre als ich. LOL. Als ich dies einmal in einem Forum schrieb, ging ich u.a. von der Prämisse aus, dass sich dem Herrn Wilber sein großes Wissen unmittelbar aus dem Ursprung offenbart bzw. dass er es aufgrund der Erforschung seines inneren Universums bezieht und nicht auf ein äusseres (Fremd-)Wissen zurückgreift - hah! - was nicht stimmt, da er sich sehr oft auf andere Quellen bezieht.)
Ontogenese ist nun im weitesten Sinn als Cosmogenese von mir erkannt und was das betrifft, glaubte ich, ein blutiger Anfänger zu sein, was ich natürlich gut begründen konnte. LOL. Was für ein Gewürge! - Bis ich mich wieder er-INNERe, dass der Wahre Anfängergeist das Bewusstsein des Nichtwissens ist und es in diesem weder Anfang noch Ende gibt und daher auch keine kleinere oder größere Bewusstheit. Es ist also absolut obsolet, Vergleiche anzustellen.
Es kommt selten vor, aber immer wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann sehe ich doch recht bald, dass ich nicht bei MIR bin. Denn MIR in der Erkenntnis des absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN, ist es recht eigentlich absolut gleichgültig, ob da ein ANDERER ist...
ICH BIN das EINE ohne Zweites (Objekt) in der Erkenntnis des ABsoluten SUBJEKT, das ICH BIN. Und darin hat Nichts und Niemand "anderes" Platz. Deswegen lese ich auch keine Bücher mehr oder höre mir Videos von sog. spirit. Lehrern/Meistern an. Ausser, wenn ein Umstand danach verlangt - wenn mir z.B. eine unstimmige Behauptung in den Fokus kommt und danach verlangt, die Wahrheit zu "evolvieren".
Erkennen ist nur ein anderes Wort für Er-INNERN! Uns zu er-INNERN, wer wir sind: GEIST. Bewusstsein.
Labels:
Cathy Newman,
Feminismus,
Herr Callida,
Individuum,
Jordan Peterson,
Kollektiv,
Lehre,
Miss,
Mister,
Paranoia,
Prinzipien,
Vergleichen,
WAhrheit,
Zeitgeist
Donnerstag, 8. März 2018
Teufelsaustreibungen...
Umkehr zu Mir
Ich war früher ein Mensch, der voll auf Selbsthass programmiert war. Ich machte mich ständig schlecht, urteilte und verurteilte mich selbst. Was andere taten, hatte mich hingegen nichts anzugehen. So hatte ich es gelernt und verinnerlicht.( "Du sollst nicht merken"). Wie mit dem Ärger ging es mir auch mit der Äusserung von Kritik: Kritik zu äussern, war "böse", denn wenn ich Kritik äusserte, war ich "negativ". Ich hatte die masochistische Einstellung internalisiert: Immer wenn ich mit dem Finger auf andere zeige, zeigen 4 Finger auf mich zurück. Mit dieser Einstellung war ich das perfekte Opfer und signalisierte damit unbewusst eine ständige Einladung an potentielle "Täter".Das war mir eine Quelle ständigen Leidens und Unwohlseins, denn ich konnte nicht damit aufhören, Ärger und Kritik dennoch zu äussern, wenn auch mit einer Selbstunsicherheit und nachfolgenden Schuldgefühlen, so dass man mich darin gar nicht erstnehmen konnte. Weil ich mich böse und schlecht damit fühlte, konnte ich nicht standhalten, sondern ging vor anderen Menschen immer wieder in die Knie... Ich bin sicher, ich hätte weniger gelitten, wenn ich mir aus der Not eine Tugend hätte basteln können, wie es jene taten, deren Anliegen es ist, anderen Menschen zu verbieten, mit dem Finger auf die Schuldigen/Verantwortlichen/Täter zu zeigen.
Dann eines Tages, als mich die Tugendfesseln schier zu ersticken drohten - das war in meiner Zeit bei den Anonymen Alkoholikern - hatte ich eine Erleuchtung und kehrte meine Einstellung einfach um: Ich fing damit an, das genaue Gegenteil zu tun, was die Glaubenssätze der Tugendbolde besagten: Ich zeigte mit sämtlichen Fingern fast nur noch nach draussen. Nein, ich projezierte nicht, ich lernte in diesem Kontext, meinen Gefühlen zu vertrauen und mein Verletztsein sofort zu formulieren, statt erst nach drei Tagen innerlichen Hin- und Herstreitens, ob das auch rechtens sei, was ich fühle....
So strampelte mich langsam aus der Opfer-Zwangsjacke und wurde zuweilen regelrecht zickig, was anfangs mit großer Angst verbunden war. Ich lernte quasi "Ich" zu sagen. Ich lernte zu sagen: DU hast mir wehgetan... Oder: DU unterdrückst mich mit deiner dominanten Art. DU, DU, DU....Statt mich ständig speziell von Männern - unterbrechen zu lassen, fing ICH an, zu unterbrechen. (Nach aussen machte ich auf viele Leute den Eindruck einer selbstsicheren Emanze, innerlich aber war ich weit entfernt vom "aufrechten Gang".)
Des weiteren begann ich mich bei allem, was ich tat, zu fragen, ob mir etwas wirklich gefällt oder wirklich guttut. Da war bei mir ja immer so ein Zweifel, dass das, was ich für Gut befand, in Wirklichkeit das Schlechte sei. Ich beobachtete meinen Körper in der Interaktion mit anderen, fühlte die Verspannungen, das Gefühl im Sonnengeflecht, den Atem... und das Spiel von Dominanz und Unterwerfung, welches ich in fast jeder Interaktion fand.
War die Angst (vor Selbstausdruck) überwunden, war alles "lustig": In der Umkehr zu mir selbst gab es nichts, was mich nichts anging: Ich erinnere mich in diesem Kontext, dass ich mir sogar die Kleidermuster von Frauen auf der Strasse lustvoll auf die Nerven gehen liess und keine Hemmung hatte, meiner Begleitung dies auch mitzuteilen: Guck dir das Kleid mal, so ein schreckliches Farben-Muster, da wird einem ja ganz schwindlig, das ist ja Körperverletzung usw.... Und prompt kam die Antwort: Was gehen dich denn die Kleider anderer Leute an, die können doch tragen, was sie wollen! - Hah, da war er wieder , der Zensor, das ekelhafte widerliche sadistische Über-Ich des moralitären Tugendbolzen und stiess mir sein Messer direkt ins Herz. "Du sollst nicht merken!" nichts sehen, nichts hören, nicht urteilen, nicht dies, nicht jenes tun.... Man zeigt nicht mit dem Finger auf andere Leute!
Aber zu jenem Zeitpunkt war ich schon so weit, dass mich das nicht mehr völlig herunterziehen konnte, da war kein Hass mehr auf "das Böse", kein aggressiver Abwehrreflex mehr bei mir, denn ich hatte den herzlosen Zensor in mir schon ziemlich bewusst gemacht, konnte den Spielverderber als solchen immer besser identifizieren und benennen. Deshalb konnte ich auch klar und deutlich sehen, dass dieser Mensch mit derselben Botschaft gefüttert wurde, wie ich: Sei nicht! Ich sah, wie er sich selbst verletzte, was er alles anstellte, um seinem "Vergewaltiger" zu entgehen und spürte seine Erleichterung, ihn auf mich projeziert zu haben...
Retrospektiv sehe ich heute, dass ich niemals so zerstörerisch mit dem inneren Aggressor identifiziert gewesen sein konnte, wie es diese Menschen waren, unter denen ich ja so sehr gelitten habe. Wer mit dem Aggressor identifiziert ist, der hat sich aufgegeben, der ist ein "Flüchtling", ein Schmerzvermeider, der leidet nicht, der fühlt sich wohl in der Unterdrückung (s.a.Stockholmsyndrom) bzw. der Partizipierung an der Macht des Aggressors. Dieser Überlauf ist mir niemals ganz gelungen. Ich kenne den dramatischen bzw. traumatisierenden Kampf um Sein oder Nichtsein, vor der Wahl zu stehen, entweder (in der Identifizierung mit dem Aggressor) ein gutes und braves Kind zu sein und dafür geliebt zu werden, oder als böses Mädchen ausgestossen zu werden, weil ich die Identifizierung, das Aufgehen im fremden Willen verweigere. Es fühlt sich ja so verdammt schön ozeanisch an, geradezu göttlich fühlt man sich in der Hingabe an den falschen Gott. Was für eine (prärationale) Erleuchterung !
Der Teufel kommt in der Maske des Engels. Diesen Kampf mit dem Falschen Gott muss ein jeder Mensch auf dem spirituellen Weg kämpfen, erst dann weiss er, was wirklich gut und wirklich böse ist. Transformation heisst, den Teufel in einen Engel zu verwandeln. Das Heilmittel für den Teufel heisst: Mitgefühl. (Allein das Mitgefühl mit sich selbst generiert das Mitgefühl für Andere!)
Die Identifizierung mit dem inneren und äusseren Aggressor ist m. E. die Ursache für die Borderline-Erkrankung. Ich habe diese Zustände einige Male an mir selbst erlebt, meine gesunden Anteile waren aber doch stärker und letztlich habe ich, bzw. hat der GEIST den Kampf um Sein oder Nichtsein gewonnen.
Der "gutmenschliche" politisch (un-) korrekte tugendterroristische Zeitgeist leidet an der Identifizierung mit dem Aggressor bzw. dem Borderline-Syndrom.
PS: Vorsicht! Eine narzisstische Opfermentalität, welche die Schuld generell auf andere projeziert, könnte sich durch diese "Umkehr" in ihrer Art bestätigt fühlen! Um zu gesunden, bedarf es in jedem Fall einer Täter-Opfer-Versöhnung - in sich selbst.
Labels:
Angst,
Borderline-Syndrom,
Engel,
Ichwerdung,
Identifizierung mit dem Aggressor,
Individuation,
Mitgefühl,
Teufel,
Transformation,
Tugendterror,
Zeitgeist,
Zeitgeistkrankheit
Dienstag, 27. Februar 2018
Von nüchterner Besoffenheit und lustvoller Selbstannahme...
Nachtrag zum "Rendezvous mit Herrn Renz" vom 10.02.18
Als es mich am nächsten Morgen um 4 Uhr in der Früh aus dem Bett und auf die Brille trieb, wurde mir dorten schlagartig klar, um was es dem "Alten Meister" gegangen sein könnte, als er den "Idioten" aufforderte, logische Schlüsse aus seinem Resümee zu ziehen - ungeachtet dessen, dass logische Schlussfolgerungen spirituell höchst unkorrekte Verhaltensweisen des schnöden Egominds sind - Pfui über ihn!Um den Faden erneut aufzuheben, hier noch einmal der Vers, - ein Fundstück im Forum der Letzten Tage - auf den sich u.a. Karl Renz und mein letztes Blogposting bezog und der mich noch am frühen Morgen beschäftigt hielt:
Das Selbst ist weder Mann oder Frau, noch ist es androgyn:
Es ist weder Intellekt noch Vorstellung.Wie kannst du dann glauben,
dass das Selbst glückselig oder freudlos ist?
[aus: Dattatreya, Avadhuta Gita, 1.471.47.]
| Der Eine Ton (Collage ByMe) |
So allein wie er dasteht, macht der Vers für mich überhaupt keinen Sinn, deswegen glaube ich, dass er aus dem Zusammenhang gerissen wurde...weshalb ich mir mal kurz die Zeit genommen und mal gegoogelt habe - und siehe da >>>
http://www.avadhuta-gita.de/ pdf by Wilhelm Klingholz
Auf den ersten Blick finde ich zwar nicht das primär Gesuchte, aber es fällt mir schon eine Antwort auf die Frage ins Auge, wie es möglich ist, dass man glauben kann, dass das Selbst glückselig sowie freudlos sein könnte, die Antwort scheint aus dem selben Mund zu kommen, der oben noch mahnt, wie man denn glauben könne, dass das Selbst glückselig (oder freudlos) sei :
(...) Mein Wesen ist Glückseligkeit und Makellosigkeit.
Glückseligkeit!!! Hey! Und dies wird am Ende eines jeden Verses wiederholt! Also was denn jetzt, was soll der Schüler denn nun glauben - es ist ja nicht jeder Widerspruch ein göttliches Paradox! Das ist schon sehr verwirrend, derweil so ein Schüler die Geister nicht unterscheiden kann und deshalb noch nicht erkennen kann, dass das WESEN des SELBST eine GEGENSATZLOSE=immerwährende "Glückseligkeit" ist - im Vergleich zum Glück des Egos , dessen (Un-)Wesen es ist, immer zwischen Glück und Unglücklichsein/Freudlosigkeit zu schwanken.
Ich suche weiter, weil ich noch nach Klarheit über die restliche Bedeutung dürste. So diffus wie der Vers formuliert ist, entspricht er m. E. nicht dem klaren Stil des "Avadhuta", wie er mir er in der Klingholz- Pdf vorliegt. Aha - ich werde fündig: hier die ORIGINALfassung im 1. Teil: Die Unterweisung in Wissen I, Vers 47
47. Es ist nicht neutral.
Es ist nicht Mann. Es ist nicht Frau.
Es ist nicht Bewusstsein.
Noch ist es eine Vorstellung.
Es hat keinen Frieden,
noch ist es ohne Frieden.
Wie kann man also das Selbst verstehen?
Das klingt schon gaaanz anders, da gibt es auch nix zu meckern dran... Ausser, dass ich unter Neutralität den nicht wertenden Charakter des GEWAHR-Seins verstehe, aber da kommt man wieder in die EindeutigkeitsBredoullie, denn das Gewahrsein ist weder wertend noch NICHT wertend.
Ich habe was dagegen, das Selbst glückselig zu nennen, es ist wie jede Definition fragwürdig. Man kanns nicht anders als im Paradox beschreiben, in diesem Sinne empfinde ich die ultimative Seinsweise als eine Art nüchterner Besoffenheit. Flow...
****
Wenn ich von "Postmoderner Spiritualität" spreche, dann definiere ich diese allein aufgrund der Art und Weise, wie sich mir Spiritualität seit 6 Jahren auf dem spirituellen Internet-Marktplatz der diversen Foren und Facebook-Seiten darbietet. Insofern habe ich festgestellt, dass sie zu einem großen Teil dem Junk- und Fastfoodbedürfnis des aktuellen Zeitgeists entspricht und letzten Endes auf eine Spiritualität ohne Gott hinauszulaufen scheint - was offenbar " dem übergeordneten Trend zur Säkularisierung" entspricht (W. Ehrmann, siehe unten)
*****.
Gerade fiel mir ein Video über Nondualität in den Fokus, in dem wurde gleich zu anfang mit der Karotte des "Nichts-Tuns" gewunken: ein postmoderner besser gesagt: postspiritueller Glaubensartikel, der besagt, um in die "Nondualität einzutauchen", bedürfe es keinerlei Veränderung, die Identität würde nicht verloren gehen.
Na, das ist mal eine glatte Unwahrheit: Niemals kann man mit dem Ich-Gefühl in die Nondualität "eintauchen". Wo Ich anwesend ist, ist Gott/Nondualität/Einheit/SELBST abwesend.
Tatsächlich muss nichts verändert werden, das heisst, du musst nichts bestimmtes tun, ausser ACHTSAM zu sei, aus der Achtsamkeit erfolgt alles andere wie von SELBST. Die Veränderung liegt in der Achtsamkeit begündet, die Achtsamkeit bewirkt die Annahme und Akzeptanz dessen, was hier und jetzt gerade los ist - bei MIR los ist, nirgends sonst. Was man häufig in diesen Kreisen nicht weiss: Annahme meint immer subjektbezogene Selbstannahme.
Ich glaube, dass es einem unbewussten spirituellen Sucher aufgrund seiner Aussenorientierung erst mal unmöglich ist, sich selbst anzunehmen und er sich stattdessen zunächst in objektbezogener Annahme übt und dies wahrscheinlich so lange tun wird, bis ihn ein geistiger Paukenschlang zur UMKEHR zwingt.
In der objektibezogenen Annahme nimmt man alles an, was von aussen auf das Ich zukommt, "das, was ist" wird in der Aussenwelt festgemacht, bei den äusseren Geschehnissen, der Aktion und Reaktion der Anderen.
Bei der subjektiven Selbstannahme ist "das, was ist", primär meine subjektive Reaktion/Gefühle auf die objektiven Gegebenheiten in der Aussenwelt im persönlichen Hier und Jetzt.
Bei der objektiven Annahme handelt es sich um eine patrarchalisch-christliche Askeseübung, eine masochistische Unterwerfung unter den Schmerz, die anfangs durchaus sehr lustvoll sein kann. Die Aussenwelt wird zum Substitut für Gott. Jeder zugefügte Schmerz, jede Beleidigung wird empfängen wie aus den Händen Gottes.
Aber alles, was auf aussen auf das Ich zukommt, ist der falsche Gott, er mag sich noch so heilig gebärden. Bevor man ein Schmerzjunkie wird und ein ausgewachsener Masochist, sollte man beizeiten davon abspringen.
Die subjektive Selbstannahme ist die matriarchalisch-heidnische Erlaubsnisgebung für alles, was in MIR menschlich ist. Das ist für das christliche Askesebewusstsein schlichtweg die Hölle und der Teufel ist immer das Weib.
ACHTUNG! Zwischen diesen beiden Polen von Chaos und Alter Ordnung findet der innerpsychische Kampf zwischen Gut und Böse statt! Der Original-Djihad! Der Heilige Krieg! Dies ist ein äusserst wichtiger Punkt, weil sich hier auf der einen Seite das äusserste Leid und auf der anderen Seite die größte "Glückseligkeit" abspielt: zwischen den Polen der Erlaubnisgebung, ganz Ich zu sein und dem Ge-bot, Nicht-Ich zu sein.
Egal, in welchen Pol man ein schwingt, - es ist ausweglos man wählt immer den Tod: entweder den Tod/Regression des Ichs in der prärationalen Unterwerfung und im lustvollen Aufgehen im WIR/ Kollektiv oder der Tod des Egos in der "progressiven" Auflösung der kollektiven Konditionierungen.
Das sind hier keine theoretischen Erörterungen, ich spreche hier aus eigener Erfahrung, ich habe an anderer Stelle schon einmal davon berichtet, wie ich ca. 20 Jahre lang zwischen zwei Extremen hin- und hergependelt bin wie zwischen Manie und Depression. Erst JETZT gerade offenbart sich mir die Sache in einem erweiterten Bedeutungsrahmen und ich kann in Worte fassen, was sich der Beschreibung bislang entzog.
(Unter diesem Gesichtspunkten betrachte man mal den aktuellen weiblichen Zeitgeist, den Humanitarismus!)
Es erfordert schon eine erhöhte achtsame Praxis, um die Wahrheit zu erkennen, dass die Veränderung in der Selbstannahme verborgen liegt und gewissermassen eine Art Abfallprodukt oder ein Zusatzgeschenk ist, da sie nicht erstrebt werden kann, sondern sich aus sich SELBST heraus ent-wickelt. Und das ist Schwerstarbeit, weil es die meisten Widerstände gegen die Selbstannahme gibt, da das Ego nicht sich selbst, sondern nur das annehmen kann, was von aussen auf es zukommt. Ein Ego, das sich selbst annimmt, erhöht sich.
Genauso wenig wie gesehen wird, dass auch der Widerstand gegen Veränderung angenommen werden muss, so wenig kann der Egomind sehen, worin die Veränderung liegt. Er kann sich nicht selbst aus dem Sumpf ziehen. Selbstannahme der Person ist immer SELBSTannahme in, mit und durch das Wahre SELBST. Das Ich ist ja doch nicht in seiner Gänze vom Wahren Selbst getrennt! Achtsamkeit kommt nicht aus dem Ego, sondern aus dem Geiste des Gottes bzw. des Gewahrseins. Achtsamkeit etabliert sich im Geiste ehrlicher schonungsloser Selbsterforschung (was nicht mit christlicher Gewissenserforschung zu verwechseln ist!
Die Wahrheit liegt also in der Subjektiven Selbstannahme und der bewussten Ich-Identifizierung verborgen: Im selben Maße wie man sich selbst annimmt, nimmt man auch die Anderen an. Niemals umgekehrt! Selbstannahme wurde im Christentum als destruktiver Narzissmus und Egoismus diskriminiert. Der wahre Weg zur Wahren SELBSTLiebe führt IMMER über die Annahme und Selbstliebe des Kleinen Selbst (Ich).
Samstag, 11. November 2017
Der Zeitgeist - Good Bye, Reality?
Abschied von der Realität?
Ich lese: "Jahrelanges starkes Lobbying, u.a. durch das Europaparlament und die Europäische Kommission, führt nun auch bei der WHO zum Abschied vom Realitätsprinzip, wonach ein Denken und Fühlen, das der physischen Realität diametral widerspricht, nicht normal sein kann."
http://www.zukunft-ch.ch/de/transkinder-ein-fataler-irrtum/
Hmmm...Was mich einmal mehr hierbei irritiert: Wenn die Genderisten überzeugt sind, dass die Geschlechter Mann und Frau soziale Konstrukte sind, warum ist es dann nicht möglich, Jungens, die sich in einem falschen Körper fühlen und sich mit Mädchen identifizieren, zu "dekonstruieren". Hier scheint angeboren zu sein, was wo anders konstruiert ist.... ???tzzzzz,
Nein, man verabschiedet sich nicht in voller Gänze vom Realitätsprinzip als solchem, sondern man versucht auf Biegen und Brechen eine neue quasireligiöse Weltanschauung zu konstruieren. 'Einige der alten Normen werden dekonstruiert und durch neue Normen ersetzt. Neue Identifikationsmodelle werden angeboten. Und wozu? Damit der Mensch sich gut und vollkommen fühle. Im Namen einer pervertierten Allerheiligsten Humanität und des Fortschritts. Gott ist tot bzw. abgeschafft, nun erhebt sich Mensch zum Gott. Simulatio Dei... Als man noch im Namen eines Gottes "dekonstruierte", schuf man den "Gottmenschen". Dekonstruktion im Namen eines falschen Humanismus schafft den "Gutmenschen".
Man hat den Eindruck, es greift immer mehr um sich: Was früher als krank bezeichnet wurde, soll sich heute zu einer unstatthaften justiziablen Diskriminierung auswachsen. Vielleicht darf man in naher Zukunft gar nichts mehr als krank bezeichnen? hmmm....Das Pschyrembel bzw. das ICD-Diagnose-Schlüssel bietet jedenfalls einer spaltungs- und partikulierungssüchtigen auktorialen "Elite" jede Menge an "Vielfalt", die für die Zukunft jede Menge an Minderheiten generieren dürfte. Der Stoff geht nicht aus...
Was die kulturmarxistischen Linksregressiven unter Dekonstruktion verstehn, wurde zunächst unauffällig und samtpfötig auf ihrem sog. Marsch durch die Institutionen mittels Pädagogik/ Umerziehung unters ahnungslose Volk gebracht. Mittlerweile ist ein Teil des Bürgertums aufgewacht und fängt an, sich gegen den nun offenen Samtpfotenterror der grenzenlos Wohlmeinenden zu wehren. Es gibt die Identitären, die sich offen dagegen stellen, sich top down ihrer Identität zu entledigen. Patrioten, die sich das Heimatgefühl nicht ausreden lassen wollen...
Echte transpersonale "Dekonstruktion" ist Desidentifizierung von Ich und Welt und kommt von innen. Die Identität wird hierbei nicht einfach ausradiert, sondern durch Individuation geheilt und veredelt (Transformationt/Transzendenz). Aus spiritueller Sicht ist dieses sog Neue Paradigma oder Neue Bewusstsein also keines; was proklamiert wird, ist eine schmutzige Ideologie wie jede andere, die Menschen autoritär und auktorial manipuliert. Sie schaffen ein neues quasireligiöses Glaubenssystem mit neuen Dogmen, welches die Menschen gewaltsam und per dekret von Oben herab sektenhaft indoktriniert.
Simulatio Dei. Eine echte Bewusstseinsentwicklung kommt von innen und zerstört jegliche Identifizierung mit einem Glauben/Ideologie und Dogmen. Der quasireligiöse ideologische Zeitgeist ist ein ganz gewiefter, nicht mehr im Namen Gottes, sondern im Namen der Humanität, im Namen des Menschen spielt er sich nun selbst als Gott auf, er konstruiert und dekonstruiert und simuliert auf der materiellen WeltEbene einen scheinbar vertikalen geistigen Fortschritt, nach aussen hin wirkt es eine spirituelle Entwicklung zum "Gottmenschen", die manchen spirit. Sucher in die Irre führen könnte.
Der Zeitgeist simuliert eine vertikale Progression, die in Wahrheit auf einer prärationalen Regression basiert, in der das Kollektiv auf eine neue lineare Sichtweise der Realität eingeschworen werden soll. Die Blaupause dafür wurde von Menschen geschaffen, die offenbar langfristige globale Ziele verfolgen. Das humanistische Menschenbild, welches hier durch Entnationalisierungsprozesse global entworfen und in Szene gesetzt wird, ist das des GUTEN Menschen, der Rassismus und Fremdenhass nicht mehr kennt, weil man ihn durch Grenzauflösung und infolge Rassenvermischung genetisch verändert hat bzw. bestrebt ist, zu ändern. Man will wohl einen Menschen züchten, der aufgrund der Veränderung äusserer Umstände und Gegebenheiten gar nicht mehr in der Lage ist, zu "sündigen", weil man ihm keinen Grund mehr bietet.
Ein neues Weltbild ist nur ein neues Kleid. Aus transpersonaler Sicht verpasst man mit einem neuen Weltbild seinem Grab nur eine neue Tapete. Mit einer selektiven Dekonstruktion von diversen Normen und des Ersetzens durch neue Dogmen/Normen wechselt man nur von einem Weltbild in ein anderes, d.h., man verbleibt im selben Gefängnis, nur die Zelle hat man gewechselt.
Der transpersonale Abschied vom Realitätsprinzip gipfelt bei einer echten spirituellen Bewusstseinsentwicklung in der "Letztgültigen Dekonstruktion" - der Endgültigen Befreiung von der Identifizierung mit dem konditionierten Alltagskonsensus, in der Auflösung der IDENTIFIZIERUNG mit seiner Identität, mit dem Ich und all seiner Weltbilder, Paradigmen und Ismen.
Durch Transzendierung der Vielfalt Einheit statt Partikularisierung. Statt endloser neuer Schaffung begrenzender Klassifizierungen und Kategorien - Auflösung der Begrenzungen in die Einheit. Hier wird der wirklich Freie Denker geboren, hier erst hat der Mensch seine menschliche Reife erlangt und partizipiert mit offenem Herzen und offenem Geist am Bewusstsein Gottes, indem er erkennt: Ich bin DAS Ich bin.
In der spirit. Zeitschrift Connection fiel mir vor kurzem ein Artikel in die Hände, der Titel lautete sinngemäß: Spiritualität muss links sein. Ich hatte es nur angelesen, weil mir der Titel schon sagte, dass der Kerle, der das schrieb, noch nicht über die Gegensätze und Polaritäten hinausgekommen sein kann.
Ich glaube, das ist mit ein Hauptproblem, dass viele spirit. Sucher so eine Fake-Meldung glauben, weil die Mehrheit von ihnen selbst noch in der Falle des Gutseins sitzen und ihr selektierendes Gutsein - ihre Gefühligkeit mit göttlicher Liebe verwechselnd für die Ultima Ratio halten, für die Blüte der Evolution. LOL. Wer so fühlt und denkt, für den kann es sogar den Anschein haben, die gefühlige Linke initiiere mit ihrer steilen paradisischen "Progressionsvorlage" den kollektiven Aufstieg in die 5. Dimension, LOL. (Jaaa, sie SIMULIEREN ihn!) Alle Menschen werden eine Monokultur...alle gleich...Und wenn das nicht so klappt, liegts natürlich an den reaktionären Linkshirnwixern, den gefühlskalt-rational denkenden rechten Widerständlern.
http://archiv.connection.de/index.php/wirtschaft/115-linkespiritualitaet
Hmmm....Ich habs jetzt doch mal kurz überflogen und ich ahnte es schon: Kurz: Weder mit einer rechten noch einer linken Spritualität ist "Staat zu machen", das Reich des Geistes ist nicht von dieser Welt. Aus die Maus. Alles andere ist Zeitvergeudung, Beschäftigung mit Politik, überhaupt alle weltverbessernden oder verändernden Maßnahmen - so spirituell sie auch scheinen mögen - sind spirituelle Bypässe, Umwege am Wesentlichen vorbei. Weltverbesserung, Ökofeminismus, Liebe zur Welt und so weiter fällt in die Rubrik weibliche Spiritualität und ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber daran - an ihrer Identifizierung mit der Materie/Mutter Erde - bleiben sie alle gerne hängen, ein gemeinsames hehres Ziel rechtfertigt jeglichen Aktivismus und stärkt die Moral bzw. das eigene moralische Überlegenheitsgefühl gegenüber den (rechten) Ignoranten. Das rechtfertigt dann auch dazu, das Böse von ganzem Herzen und bis aufs Blut zu hassen - also alle Andersdenkenden - und so werden aus gewalttätigen "Antifanten" am Ende gar noch Soldaten Christi. (Die Kirche steht jedenfalls auf ihrer Seite.) Jo, und aus sog. Spirituellen werden Radikale, die "schnell noch mal die Welt retten müssen".
Es gibt ein Gleichnis bei Jesus (transpsychologisch: Repräsentant des Wahren SELBST), welches illustriert, wie man haarscharf an seiner SELBSTrealisation vorbeischrammen kann, nur weil man, verantwortungsbewusst und rechtschaffen anständig, wie man glaubt, dass man ist, "schnell noch mal die Welt retten muss".
In diesem Gleichnis lädt der König/Jesus zum Hochzeitsmahl (Hierosgamos, Vereinigung mit dem Wahren SELBST) , aber ein jeder der Eingeladenen sagte kurz vorher aus verschiedenen Gründen ab: der eine musste sein Haus bestellen, der andere den Vater begraben, wieder ein anderer seinen Handel erledigen, den Acker bestellen usw. Es waren dies alles aufrechte, pflicht- und verantwortungsbewusste Menschen, die ihre vordringliche Aufgabe darin sahen, die Welt "zu bestellen", die Welt zu verbessern, der Welt zu dienen. Doch so verpassten sie das Himmelreich der Eins- und SELBSTwerdung, der Vereinigung mit dem "Bräutigam"- . Sie waren nicht "hungrig" genug, nicht sehnsüchtig genug... statt der Liebe zu folgen, folgten sie ihrere weltlichen Pflicht.
Am Ende schickte der König seine Knechte auf die Strassen, um die Armen einzusammeln und zur Hochzeit zu bringen.... die Bettler, die - weil sie nichts besassen - keine Verantwortung für nichts und daher auch keine Pflichten hatten. Mir scheint aber, der Dalai Lama ist nicht dabei, auch Ghandi nicht...hehe
Wenn der Bräutigam ruft - nicht einmal ein Apfelbäumchen darfst du noch pflanzen!. Die Zeit ist JETZT. Jetzt ist die Zeit.
PS: Zu dem Connection-Artikel gibts evtl. ein Extra-Blah...
Es eilt der Lolosoph der Böse unterm Arm die Antithese.... :-D
Ich lese: "Jahrelanges starkes Lobbying, u.a. durch das Europaparlament und die Europäische Kommission, führt nun auch bei der WHO zum Abschied vom Realitätsprinzip, wonach ein Denken und Fühlen, das der physischen Realität diametral widerspricht, nicht normal sein kann."
http://www.zukunft-ch.ch/de/transkinder-ein-fataler-irrtum/
Hmmm...Was mich einmal mehr hierbei irritiert: Wenn die Genderisten überzeugt sind, dass die Geschlechter Mann und Frau soziale Konstrukte sind, warum ist es dann nicht möglich, Jungens, die sich in einem falschen Körper fühlen und sich mit Mädchen identifizieren, zu "dekonstruieren". Hier scheint angeboren zu sein, was wo anders konstruiert ist.... ???tzzzzz,
Nein, man verabschiedet sich nicht in voller Gänze vom Realitätsprinzip als solchem, sondern man versucht auf Biegen und Brechen eine neue quasireligiöse Weltanschauung zu konstruieren. 'Einige der alten Normen werden dekonstruiert und durch neue Normen ersetzt. Neue Identifikationsmodelle werden angeboten. Und wozu? Damit der Mensch sich gut und vollkommen fühle. Im Namen einer pervertierten Allerheiligsten Humanität und des Fortschritts. Gott ist tot bzw. abgeschafft, nun erhebt sich Mensch zum Gott. Simulatio Dei... Als man noch im Namen eines Gottes "dekonstruierte", schuf man den "Gottmenschen". Dekonstruktion im Namen eines falschen Humanismus schafft den "Gutmenschen".
Man hat den Eindruck, es greift immer mehr um sich: Was früher als krank bezeichnet wurde, soll sich heute zu einer unstatthaften justiziablen Diskriminierung auswachsen. Vielleicht darf man in naher Zukunft gar nichts mehr als krank bezeichnen? hmmm....Das Pschyrembel bzw. das ICD-Diagnose-Schlüssel bietet jedenfalls einer spaltungs- und partikulierungssüchtigen auktorialen "Elite" jede Menge an "Vielfalt", die für die Zukunft jede Menge an Minderheiten generieren dürfte. Der Stoff geht nicht aus...
Was die kulturmarxistischen Linksregressiven unter Dekonstruktion verstehn, wurde zunächst unauffällig und samtpfötig auf ihrem sog. Marsch durch die Institutionen mittels Pädagogik/ Umerziehung unters ahnungslose Volk gebracht. Mittlerweile ist ein Teil des Bürgertums aufgewacht und fängt an, sich gegen den nun offenen Samtpfotenterror der grenzenlos Wohlmeinenden zu wehren. Es gibt die Identitären, die sich offen dagegen stellen, sich top down ihrer Identität zu entledigen. Patrioten, die sich das Heimatgefühl nicht ausreden lassen wollen...
Echte transpersonale "Dekonstruktion" ist Desidentifizierung von Ich und Welt und kommt von innen. Die Identität wird hierbei nicht einfach ausradiert, sondern durch Individuation geheilt und veredelt (Transformationt/Transzendenz). Aus spiritueller Sicht ist dieses sog Neue Paradigma oder Neue Bewusstsein also keines; was proklamiert wird, ist eine schmutzige Ideologie wie jede andere, die Menschen autoritär und auktorial manipuliert. Sie schaffen ein neues quasireligiöses Glaubenssystem mit neuen Dogmen, welches die Menschen gewaltsam und per dekret von Oben herab sektenhaft indoktriniert.
Simulatio Dei. Eine echte Bewusstseinsentwicklung kommt von innen und zerstört jegliche Identifizierung mit einem Glauben/Ideologie und Dogmen. Der quasireligiöse ideologische Zeitgeist ist ein ganz gewiefter, nicht mehr im Namen Gottes, sondern im Namen der Humanität, im Namen des Menschen spielt er sich nun selbst als Gott auf, er konstruiert und dekonstruiert und simuliert auf der materiellen WeltEbene einen scheinbar vertikalen geistigen Fortschritt, nach aussen hin wirkt es eine spirituelle Entwicklung zum "Gottmenschen", die manchen spirit. Sucher in die Irre führen könnte.
Der Zeitgeist simuliert eine vertikale Progression, die in Wahrheit auf einer prärationalen Regression basiert, in der das Kollektiv auf eine neue lineare Sichtweise der Realität eingeschworen werden soll. Die Blaupause dafür wurde von Menschen geschaffen, die offenbar langfristige globale Ziele verfolgen. Das humanistische Menschenbild, welches hier durch Entnationalisierungsprozesse global entworfen und in Szene gesetzt wird, ist das des GUTEN Menschen, der Rassismus und Fremdenhass nicht mehr kennt, weil man ihn durch Grenzauflösung und infolge Rassenvermischung genetisch verändert hat bzw. bestrebt ist, zu ändern. Man will wohl einen Menschen züchten, der aufgrund der Veränderung äusserer Umstände und Gegebenheiten gar nicht mehr in der Lage ist, zu "sündigen", weil man ihm keinen Grund mehr bietet.
Ein neues Weltbild ist nur ein neues Kleid. Aus transpersonaler Sicht verpasst man mit einem neuen Weltbild seinem Grab nur eine neue Tapete. Mit einer selektiven Dekonstruktion von diversen Normen und des Ersetzens durch neue Dogmen/Normen wechselt man nur von einem Weltbild in ein anderes, d.h., man verbleibt im selben Gefängnis, nur die Zelle hat man gewechselt.
Der transpersonale Abschied vom Realitätsprinzip gipfelt bei einer echten spirituellen Bewusstseinsentwicklung in der "Letztgültigen Dekonstruktion" - der Endgültigen Befreiung von der Identifizierung mit dem konditionierten Alltagskonsensus, in der Auflösung der IDENTIFIZIERUNG mit seiner Identität, mit dem Ich und all seiner Weltbilder, Paradigmen und Ismen.
Durch Transzendierung der Vielfalt Einheit statt Partikularisierung. Statt endloser neuer Schaffung begrenzender Klassifizierungen und Kategorien - Auflösung der Begrenzungen in die Einheit. Hier wird der wirklich Freie Denker geboren, hier erst hat der Mensch seine menschliche Reife erlangt und partizipiert mit offenem Herzen und offenem Geist am Bewusstsein Gottes, indem er erkennt: Ich bin DAS Ich bin.
In der spirit. Zeitschrift Connection fiel mir vor kurzem ein Artikel in die Hände, der Titel lautete sinngemäß: Spiritualität muss links sein. Ich hatte es nur angelesen, weil mir der Titel schon sagte, dass der Kerle, der das schrieb, noch nicht über die Gegensätze und Polaritäten hinausgekommen sein kann.
Ich glaube, das ist mit ein Hauptproblem, dass viele spirit. Sucher so eine Fake-Meldung glauben, weil die Mehrheit von ihnen selbst noch in der Falle des Gutseins sitzen und ihr selektierendes Gutsein - ihre Gefühligkeit mit göttlicher Liebe verwechselnd für die Ultima Ratio halten, für die Blüte der Evolution. LOL. Wer so fühlt und denkt, für den kann es sogar den Anschein haben, die gefühlige Linke initiiere mit ihrer steilen paradisischen "Progressionsvorlage" den kollektiven Aufstieg in die 5. Dimension, LOL. (Jaaa, sie SIMULIEREN ihn!) Alle Menschen werden eine Monokultur...alle gleich...Und wenn das nicht so klappt, liegts natürlich an den reaktionären Linkshirnwixern, den gefühlskalt-rational denkenden rechten Widerständlern.
http://archiv.connection.de/index.php/wirtschaft/115-linkespiritualitaet
Hmmm....Ich habs jetzt doch mal kurz überflogen und ich ahnte es schon: Kurz: Weder mit einer rechten noch einer linken Spritualität ist "Staat zu machen", das Reich des Geistes ist nicht von dieser Welt. Aus die Maus. Alles andere ist Zeitvergeudung, Beschäftigung mit Politik, überhaupt alle weltverbessernden oder verändernden Maßnahmen - so spirituell sie auch scheinen mögen - sind spirituelle Bypässe, Umwege am Wesentlichen vorbei. Weltverbesserung, Ökofeminismus, Liebe zur Welt und so weiter fällt in die Rubrik weibliche Spiritualität und ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber daran - an ihrer Identifizierung mit der Materie/Mutter Erde - bleiben sie alle gerne hängen, ein gemeinsames hehres Ziel rechtfertigt jeglichen Aktivismus und stärkt die Moral bzw. das eigene moralische Überlegenheitsgefühl gegenüber den (rechten) Ignoranten. Das rechtfertigt dann auch dazu, das Böse von ganzem Herzen und bis aufs Blut zu hassen - also alle Andersdenkenden - und so werden aus gewalttätigen "Antifanten" am Ende gar noch Soldaten Christi. (Die Kirche steht jedenfalls auf ihrer Seite.) Jo, und aus sog. Spirituellen werden Radikale, die "schnell noch mal die Welt retten müssen".
Es gibt ein Gleichnis bei Jesus (transpsychologisch: Repräsentant des Wahren SELBST), welches illustriert, wie man haarscharf an seiner SELBSTrealisation vorbeischrammen kann, nur weil man, verantwortungsbewusst und rechtschaffen anständig, wie man glaubt, dass man ist, "schnell noch mal die Welt retten muss".
In diesem Gleichnis lädt der König/Jesus zum Hochzeitsmahl (Hierosgamos, Vereinigung mit dem Wahren SELBST) , aber ein jeder der Eingeladenen sagte kurz vorher aus verschiedenen Gründen ab: der eine musste sein Haus bestellen, der andere den Vater begraben, wieder ein anderer seinen Handel erledigen, den Acker bestellen usw. Es waren dies alles aufrechte, pflicht- und verantwortungsbewusste Menschen, die ihre vordringliche Aufgabe darin sahen, die Welt "zu bestellen", die Welt zu verbessern, der Welt zu dienen. Doch so verpassten sie das Himmelreich der Eins- und SELBSTwerdung, der Vereinigung mit dem "Bräutigam"- . Sie waren nicht "hungrig" genug, nicht sehnsüchtig genug... statt der Liebe zu folgen, folgten sie ihrere weltlichen Pflicht.
Am Ende schickte der König seine Knechte auf die Strassen, um die Armen einzusammeln und zur Hochzeit zu bringen.... die Bettler, die - weil sie nichts besassen - keine Verantwortung für nichts und daher auch keine Pflichten hatten. Mir scheint aber, der Dalai Lama ist nicht dabei, auch Ghandi nicht...hehe
Wenn der Bräutigam ruft - nicht einmal ein Apfelbäumchen darfst du noch pflanzen!. Die Zeit ist JETZT. Jetzt ist die Zeit.
PS: Zu dem Connection-Artikel gibts evtl. ein Extra-Blah...
Es eilt der Lolosoph der Böse unterm Arm die Antithese.... :-D
Labels:
Abschied von der Realität,
Connection,
Dekonstruktion,
Desidentifikation,
Gender,
Gott,
Identitäre,
Identität,
Jesus,
linke Spiritualität,
Samtpfotenterrorismus,
Simulatio Dei,
Spiritualität,
Zeitgeist
Abonnieren
Posts (Atom)