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Dienstag, 18. Dezember 2018

Zeitgeisty - Von heilloser Weiberwirtschaft


Ein weiteres Symptom für die kranke Gut/Böse resp. Täter-Opfer-Verkehrung der sog. Elite und ihrer Bobo's zeigt die Grüne Josefine Paul.  Ginge es nach,  würde noch heute dem Nikolaus die rechte Hand abgehackt:  Knecht Ruprecht, der Unzeitgemäße, der uns Kinder mit seiner dunklen Mönchskutte und seiner Rute mit schaurig schönen Schauern beglückt hat.
"Kindern sollte man grundsätzlich nie drohen", sagt Paul. Darunter falle auch das elterliche Druckmittel "Wenn du nicht artig bist, dann...". Kinder hätten ein Grundrecht auf gewaltfreie Erziehung, und dazu zähle auch psychische Gewalt.
Passt!  Der  fraulich-friedfertige Zeitgeist will ja nur das absolute Gute, welches demnach alles scheinbar Böse aus der Welt zu schaffen fähig ist. 
Die dunkle Gestalt mit der Rute erscheint zwar (nur) Kindern als böse, ist aber gewiss nicht "Der Böse",  sondern  derjenige, der die Kinder für ihre jährlich angehäuften mehr oder weniger spektakulären Unartigkeiten in gespieltem Zorn i.d.R. nur zart den Hintern versohlte. Seine Frage an die Kinder: Wart Ihr auch schön brav? ist auch  nicht mehr zeitgemäß. Brav & artig zu sein, ist heute reaktionär und die  Eltern braver Kinder werden heute  sogar "rechts" verortet.
(s.a. Kita-Broschüre Meene Meene Muh der AAS)


Mensch zu werden, heisst Ich zu werden - und zwar GANZ Ich zu werden. Erziehung ohne Grenzen und ohne haltgebende Strukturen  zeugt nur haltlose Narzissten.  Charakter- bzw. Ichbildend ist nun mal, dass man den Kindern Grenzen aufzeigt, dass sie lernen, sich im Großen und Ganzen an den Regeln von Familie und Gesellschaft zu ORIENTIEREN. Eine Androhung von Konsequenzen bei ständiger oder mutwilliger Regelverletzung ist daher keine psychische Gewalt. Die Konsequenzen sollten nur nicht das rechte Maß überschreiten.

Wie üblich will  der regressive "Progressive" in seiner rigiden Entweder-Oder- resp seiner Antihaltung auch hier das KInd gleich mit dem Bade ausschütten. Weil er die Spannung zwischen Gut-Böse/schlecht  nicht mehr aushalten  mag. 

Heute fragt man die Kinder gar nicht mehr, ob sie artig/brav/gehorsam sind oder waren.  Erziehung soll offenbar ganz abgeschafft werden. Das wird  nicht funktionieren, denn das Ich als die "Erbsünde" ist nun mal gegeben, der unschuldige Edle Wilde ist ein Mythos, das Ich will Ich werden und MUSS Ich werden. Das Ich ist eine Errungenschaft auf der evolutionären Skala und kann nicht regressiv durch Nicht-Erziehung unterdrückt werden.  Wo Eltern nicht erziehen, erzieht die umgebende Umwelt.

Von Laotse wurde überliefert, dass die Kinder nur dann zu rechten Menschen werden, würde man  NICHT EINGREIFEN.  Was aber keineswegs heisst,  dass man die Kinder in allem sich  selber überläßt! Daran hab ich früher selbst einmal geglaubt. Heute bin ich weiser. Nichteingreifen bedeutet bei Laotze nicht, nicht in die Erziehung, sondern nicht  in den Fluss des Taos einzugreifen!  Ohne Vor-Bilder wird niemand ein  Mensch.

Yin und Yang:  Laotse ist eine Personifizierung des weiblichen Chaos und bedarf  des Konfuzius zur Ergänzung, der Personifizierung des männlichen Ordnungsprinzips. Laotse erscheint als der höchste Mensch, der EDLE, der das SELBST/Gott verwirklicht hat. Aber er hat es nicht gänzlich vewirklicht, wenn er nicht auch seinen Gegenpol Konfuzius integriert hat. 
"Nichteingreifen"  resp. "Geschehenlassen" ist eine transegoische Tugend. Macht man aus diesem Attribut ein Ideal und  (Erziehungs-) Prinzip, versucht das Ego zu machen, was niemals  zu machen ist.  DAS ist "satanisch".   Das allzwohlwollende gewährenlassende Weibliche erscheint hier als "satanische" Version des Urbildes. Es will das Gute und schafft dabei das Böse.

Ein Kind ist nur solange im Fluss des Taos, bis es in die Zeit fällt und beginnt, Selbstwahrnehmung und ein Ich mit eigenem Willen zu entwickeln. Dieses wollende Ich ist aus transegoischer Sicht ja doch der Stein im Fluss des Tao, welches ein Fliessen - Geschehenlassen - verhindert!
"Geschehenlassen" als Prinzip und Ideal vorgegeben , wäre demnach  nichts anderes als eine egoische ANTI-Haltung, eine   prärationale  Ignoranz - eine "Teuflische Simulatio Dei" des Urbildes.  Prärationalität ist übrigens ein Merkmal vieler sog. Heiliger.  Man erkennt es daran, dass sie das Kollektiv immer über das Individuum setzen, über sich selbst! Man dünkt sich in dieser Pose bewusstseinsmäßig äusserst progressiv oder sogar spirituell-TRANSrational, in Wirklichkeit ist das Bewusstsein hierbei aber nur infantil regrediert. Gefühl wird als letztgültige Wahrheit über die Ratio gestellt. Das Ich geht ozeanisch im Wir auf.
(Eine autoritäre Erziehung gibt es eigentlich nicht, da die antiautoritäre Ideologie selbst eine Autorität ist.  Den autoritär-infantilen  Charakter der antiautoritär Ideologisierten  kann man heute bei den erfolgreich aber unheilvoll verweib- und weichlichten Linksgrünen beobachten. Das gesamte  deutsche Parlament klüngelt und dümpelt seit nunmehr 18 Jahren sektenartig im Sumpf einer unheilvollen kollektiven und narzisstischen Symbiose mit "seiner Kanzlerin" - die, auf das  Podest der "Mächtigsten Frau der Welt" gestellt, gnädig an ihrer Macht partizipieren läßt.
Unter dieser muffigen Käseglocke hat sich diese "Elite"  - im symbiotischer Erweiterung mit Medien und Wirtschaft - mittlerweile von der Realität des  Volkes derart abgetrennt, dass  sie paranoid jede Kritik an ihrer (Migrations-) Politik als Hassrede und die "abgehängten Menschen DA DRAUSSEN im Lande" als Pack und Gesinnungsfeinde wahrnimmt und sie auch so behandelt.)


Louise Arbour und Angela Merkel, weiss man nun, waren die Mütter des UNO-Migrationspakt, der, durch "diplomatische Geheimhaltung" lange Zeit verhindert, erst seit kurzem durch die AfD richtig bekanntgemacht  und im Parlament thematisiert wurde und am 11.12.2018 in Marrakesch  - ohne den Diskurs mit den Bürgern - unterzeichnet wurde. Ein Pakt, der schizophrenerweise "rechtlich nicht bindend, aber politisch verpflichtend" ist.  Frau Merkel versuchte  die Aufmerksamkeit der Leute auf  die rechtliche Nicht-Bindung zu fixieren und diffamierte alle Staaten, die die fragwürdige politische Verpflichtung kritisierten und daher den Pakt nicht unterzeichnen wollten, als unverständige Dummköpfe und/oder  Lügner.

Dass L. Arbour nicht allein die  "Mutter der Migration" sei, sagt sie selbst :   „Die Initiative (für den UN-Pakt)   ging von Europa, nach der europäischen Krise 2015 aus.“ (Die Zeit). Das ist sehr leicht vorstellbar, da der Migrationspakt nachträglich den Fehler Merkels  - die Öffnung der Grenzen für illegitime Einwanderer -  von 2015 zu legitimieren scheint.

Was man wissen sollte: der Migrationspakt gilt nach Aussagen von Martin Rensch (UNHCR-Sprecher)nicht für Flüchtlinge, sondern nur für legale Migration. Nur in diesem Sinne läßt sich auch die fragwürdige Präambel des Paktes verstehen, in der es heisst, Migration sei eine Quelle von Wohlstand und Innovation, was sie im Allgemeinen auch ist, aber im Besonderen zu bezweifeln ist.

Nebenbei: Arbour und Merkel  sind im übrigen beide  christlich-religiös geprägt, die eine besuchte eine Klosterschule, die andere ist Pastorentochter. Beide sind von religiös-universalistischem Sendungsbewusstsein für einen neuen Internationalsozialismus  beflügelt, ein anderes Wort für Kommunismus, der wie das autoritär-schwarzchristliche Christentum das Kollektiv über das Individuum stellt. Sozialismus/Kommunismus selbst sind nichts anderes als  säkularisierte Abarten des Christentums.

Die Einäugigkeit des UNO-Migrationspaktes zeigt überdeutlich die heillose Politik einer pathologisch-selbstlosen Weiblichkeit, die sich selbst - allein zum Wohle anderer - komplett aus den Augen verliert.
So wie Minderheitenrechte heute quasi über die Rechte der Mehrheit gestellt werden***, so sieht man den Gipfel einer solchen "schwarzchristlichen" Selbst-Aufgabe im Uno-Migrationspakt realisiert, der alle Rechte den Migranten und keine den aufnehmenden Zielländern zuspricht. - - -



Die Nebel der Verwirrung lichten sich langsam. Erschwerend  zum Verständnis kommt noch hinzu, dass Migranten (Einwanderer) und  Asylsuchende (Flüchtlinge) in den Medien und im Verständnis der meisten Menschen synonym zusammenfallen.  Der UMP gilt nach Merkel &Co. wie schon gesagt, aber nur für Migranten, nicht für Flüchtlinge.  Der Flüchtlingspakt werde gesondert behandelt. Das wird immer wieder betont, doch dem entgegensteht, dass auch im UMP sich ALLE Gruppen subsumieren. Siehe Absatz 7 und 4 

"(...)Dieser Globale Pakt stellt einen rechtlich nicht bindenden Kooperationsrahmen dar, der auf den Verpflichtungen aufbaut, auf die sich die Mitgliedstaaten in der New Yorker Erklärung für FLÜCHTLINGE UND MIGRANTEN geeinigt haben...." Präambel Absatz 7""
http://www.un.org/depts/g...

Präambel, Satz 4 des Migrationspakts:
"Flüchtlinge und Migranten haben Anspruch auf dieselben allgemeinen Menschenrechte und Grundfreiheiten, die stets geachtet, geschützt und gewährleistet werden müssen. Dennoch handelt es sich bei ihnen um verschiedene Gruppen, die separaten Rechtsrahmen unterliegen ( ...)Der vorliegende Globale Pakt bezieht sich auf Migranten und stellt einen Kooperationsrahmen zur Migration in allen ihren Dimensionen (!!!) dar."





***Die penetranten Forderungen (vor allem des Feminismus) nach  Toleranz sind ebensolche Einbahnstrassen, sie richten sich ausschliesslich und einseitig auf die  "vielfältigen" Minderheiten.  Der Toleranz würdig und bedürftig ist hier insbesondere die Randgruppe der LBQTI etc.pp-Community  mit ihren multiplen sexuellen Spielarten  und im weitesten Sinne die Minderheiten aller Menschen, deren Eigenschaft sich von denen bislang normaler Menschen unterscheidet und die sich durch diese Unterschiedsmacherei  per se diskriminiert fühlen.  Umgekehrt gilt dies aber nicht für die Toleranzgewährenden, da das bislang Normale nunmehr als krankhaft gilt.
Um ein "Weibliches Paradigma" zu schaffen, dreht  frau dreht den Spiess einfach um.

Donnerstag, 23. August 2018

Gewissenlose Freiheit ist nichtwissendes So-Sein

News von Unterwegs:
Mein  Kommentar zu einem dahergelaufenen Forenbeitrag:


Zu Anfang fällt mir ein vielversprechender Satz ins Auge:
"Magie/Mystik ist für mich eine symbiotische Arbeit mit dem Hier und Jetzt.
Eine Passiv-Aktiv-Auslotung und Kooperation (=Aktiv) mit dem JETZT (=Passiv)."
Offenbar das Motto...? Hm...das klingt theoretisch ja ganz gut, in der Praxis aber nach Schwerstarbeit. Hm... also ich habe Magie und Mystik noch nie unter einen Hut gekriegt.  Da steht das geistige!Erkennen ganz klar über dem Machen/Magie. Wo mystische  Erkenntnis ist, muss nichts gemacht werden.  (Wobei ich den Mystiker nicht als spirituellen Sucher, sondern letztgültigen Finder/Befreiten definiere, der recht eigentlich Mystik UND Magie transzendiert hat.) Anders sieht es aus bei verstandesmäßigen "Erkenntnissen", Ideen, die auf Vorstellung basieren, die  das Ego dann Schritt für Schritt MACHEN kann. Vorstellung, Imagination ist das Haupt-Handwerkszeug der Magier....  Magie ist nichts anderes als Realisierung der Imaginationen und ist den meisten Menschen völlig unbewusst, dass sie auf diese Weise die Macher und Konstrukteure dessen sind, was sie für Realität halten.
Die Magie hat aber keinen Bezug zum Ewigen JETZT, sondern nur zum profanen Hier und Jetzt der Person.
Ziemlich viele Unklarheiten in dem darauf folgenden Text, weswegen ich auch keinen rechten Bezug zu der Überschrift herstellen kann und ich einfach drauflos schreibe, was mir spontan in den Sinn kommt. .


Auszug:

("...)Die Kunst liegt also darin zunächst wahrzunehmen was gerade ansteht,.....z.B. welche Erkenntnis, welches Gefühl, welches Singnal sich offenbart, und anschließend welcher Schritt zu tun ist, und alles Nötige dafür zu tun.
Loslassen, konkret tätig werden, Gefühlen Beachtung schenken, in die Stille gehen, aktiv werden etc. … was auch immer, je nachdem. In dem Moment haben wir die ganze Unterstützung des Universums. Der Körper-Geist-Organismus weiß am besten was es braucht.

Legen wir uns etwas auf das momentan nicht ansteht, dann richten wir unseren Willen gegen diesen natürlichen Fluss, handeln nicht entsprechend, und blockieren so den natürlichen (Ver-)Lauf. Er (Der Fluss) weiß jedoch am Besten was in jedem Moment für unsere Entwicklung richtig ist. Den direkten Weg zu Ganzwerdung.
Vermutlich sind die Möglichkeiten in einem solchen Moment nicht auf eine einzige detailgenaue Antwort = Handlung oder Nicht-Handlung usw. beschränkt, aber so pi mal Daumen müsste es passen. :)

Das erklärt, weshalb z.B. die Raucherentwöhnung nicht gelingt, wenn jemand sich allein aufgrund äußerer Gegebenheiten wie Neujahr, oder durch Aufforderung Anderer bspw. vornimmt für das kommende Jahr rauchfrei zu werden. Es war einfach (noch) nicht der passende Zeitpunkt und etwas anderes stand an. Etwas das nicht wahrgenommen werden konnte, weil man die Aufmerksamkeit nicht bei sich (dem Fluss) hatte.
Dieses Bsp. ist auf alles andere übertragbar das momentan nicht ansteht, und nach gut Dünken gewählt wird, statt die Sensoren für das was ansteht zu sensibilisieren.

Das Leben ist gezwungen jede Überzeugung die nicht diesem natürlichen Fluss entspringt, welche nicht dem absolutem Einklang mit unserem Herzen entspringt, früher oder später zu enttäuschen. Ich vermute je unsensibler/unbewusster wir sind, desto länger braucht es bis wir das erkennen. Krankheiten oder Schicksalsschläge dienen manchmal dazu uns das Leben gegen den Fluss bewusst zu machen.
Darum heißt es „suchet erst das Reich Gottes“ = Den natürlichen Fluss (deine wahre Natur) dann ist für alles gesorgt.
Und das alles kann immer nur im JETZT geschehen!"

Mein Kommentar: 

Ja, dem letzten Satz kann ich nur zustimmen! Mit dem ersten Absatz komme ich so gar nicht klar,  ich kann mich einfach nicht erinnern,  früher je in solch mystisch-magischer "symbiotischer"Weise vorgegangen zu sein. Es geht hierbei doch um nichts anderres als Schattenarbeit gehen! Denn auf anderen Wegen kommt man nicht in  "Fluss".

Sicher  ist nicht alles falsch, was in dem obigen Forenbeitrag geschrieben wird.  Wie stets fallen mir jedoch nur die Ungereimtheiten in den Fokus und wie immer muss mein penetranter Wahrheitstrieb ad hoc und ohne Zögern diesen Punkten auf den tiefsten Grund gehen. (Tatsächlich mag es für den aussenstehenden Leser  erbsenzählerisch wirken, aber diese "Erbsen"  haben keinerlei objektive Relevanz, sondern nur für mich eine Bedeutung, sowie auch die WAHRHEIT, die ich letztlich bei diesem Intensiv-Gründeln finde, nur für mich eine Bedeutung hat. Nicht anders soll es sein in der Anbindung an das  Absolute (=transpersoanle) SUBJEKT, das ICH BIN.  

- Hm...Was ist mit diesem Energiefluss eigentlich gemeint, von dem hier die Rede ist? Die Vitalkraft der Großen Mutter? Der VaterGEIST?  Für mich ist Energie nur ein weiteres  Gedankenkonstrukt, das für manchen unfrommen Sucher den toten Gott ersetzen soll. Damit macht man sich zwar in der gottlosen Erleuchtungsszene einer (christlichen) Religiösität unverdächtig, der Unbewusste Gott wird sich aber irgendwann dafür rächen - Jahaaaa! 
Der Fluss des Tao ist KEINE Energie, er ist weder dies noch jenes, es ist Stillstand UND Bewegung zugleich, anders gesagt: es ist weder Stillstand noch Bewegung. LOL.Tilt und Tschüss!

- Die einzige "Kunst", die es zu erlernen gibt, läßt sich für mich mal wieder nur in einem einzigen Wort zusammenfassen:  ACHTSAMKEIT, die zunächst auf das persönliche "Flachland"- Hier&Jetzt zu fokussieren ist, um letztlich in die "Höhe" des vertikalen Ewigen JETZT  zu münden. (Wobei es hier recht eigentlich weder Höhe noch Tiefe, noch Breite noch Länge gibt). Wer Achtsamkeit übt, der braucht sich über so was wie "anstehende Schritte" keine Gedanken zu machen. Die Achtsamkeit selbst ist der Führer, dem es sich zu überlassen, HINZUGEBEN gilt..

- Wenn man im Fluss des Tao fliesst, gibt es keinen "richtigen Zeitpunkt". Die Raucherentwöhnung mißlingt deshalb, weil man nicht fest genug gegründet in der Gegenwart bleiben kann und man den Kraftpunkt in die Zukunft projeziert.  Der Kraftpunkt liegt jedoch immer nur in der Gegenwart. Der richtige Zeitpunkt ist immer JETZT.

- Es gibt auch keine irgendwie gearteten Überzeugungen, die dem Tao "entspringen". Jegliche Überzeugung ist Glaubenssatz, entspringt dem Verstand und ist damit ein Stein im Fluss des Seins. Im Fluss gibt es nur geistige Erkenntnis, die jedoch dort, wo man  (noch) nicht fest in der Gegenwart bzw. der WAHRHEIT des Gewahrsein steht, ad hoc vom Verstand vereinnahmt und zu einem Konzept verwurstet wird, was er fortan gerne als absolute Wahrheit zu missionieren pflegt. Deutlich erkennbar ist das z.B. bei Leuten, die ihre Erkenntnisse - ganz gleich, ob diese nun aus erster oder zweiter Hand stammen  -  in Büchern oder  im Internet konserviert haben und bei Fragen niemals spontan antworten, sondern immerzu auf ihren vergammelten Alten Käse hinweisen bzw. verlinken.  Der Mind, der derartig an seinen vergangenen Erkenntnissen/Worten haftet, der kann auch nicht zulassen, dass etwas  Neues geboren wird.  Wer im Fluss mit dem Tao ist, ist im Bewusstsein des Nichtwissens; der repetiert nicht aus den stinkenden stehenden Gewässern angelernten und abgespeicherten Wissens, sondern  antwortet auf Fragen spontan und alles, was er sagt, sprudelt ihm neu, frisch und klar aus der Quelle aller Erkenntnis.  In der Einheit  eines performativen Lehren-Lernens ist alles, was er antwortet, ein  Lehren und ein gleichzeitiges Lernen.  Und darin wird er niemals müde und wenn er hundert mal die selben Fragen beantwortet, die Antwort kommt ihm immer frisch aus der Quelle und niemals aus dem Gedächtnis.  Auch wenn hundert Mal die Antwort für "Andere" dieselben scheinen, sind es doch niemals die selben. Das ist ein Mysterium, an dem sich der Verstand vergeblich die Zähne ausbeisst.

- Der ganze Text spiegelt solcherart Überzeugungen wider.  Die absolute WAHRHEIT sagt  nicht eitel  "Wir", sondern ICH (BIN) und wo sie das nicht explizit sagt, ist es implizit in der "Verkündigung" enthalten. Das "Wir" und "die Anderen"  entspringen aus absoluter Sicht nur einer Schlussfolgerung/Konstruktion des Verstandes: denn nur wo es m(ICH) gibt, gibt es auch Andere.

- Im Flow (des Tao) gibt es nichts, was "anstehen" könnte, weil hier jede (Persönlichkeits-) Entwicklung aufgehört hat. Da steht nichts an und da gibt es nichts (mehr) zu tun. Keine Schritte, kein Programm...  Das "Anstehen" ist psychologischer Jargon und der hat im Tao-Flow nichts zu suchen. Wo was (an-)steht, kann nämlich nichts fliessen.  (Auch ein  kongruentes Ich macht in seinem fliessenden Bei-sich-Sein keine bewussten Schritte, es ist u.a. im Kontakt mit seiner Intuition, sein Handeln ist  nicht bewusst, sondern vorbewusst-intuitiv.)
Im Fluss mit dem Tao  hat jedes psychologische "Wachsen" aufgehört. Überhaupt ist das Bestreben,  zu "wachsen" genau so eine Karotte wie das eselhafte Streben nach Erleuchtung. Es ist schon auffällig, dass immer diejenigen sich so eines "wachsenden" Psychojargons befleissigen, die  harmoniesüchtig jeder Herausforderung und jedem  Konflikt aus dem Wege gehen und vorlieblich einem "bösen Umfeld" die Schuld an ihren diversen Befindlichkeiten geben.

Im Gegensatz zum personalen (kongruenten) Flow sind die intuitiven Sensoren im  transpersonalen Flow für "das, was ansteht", quasi ausgefallen, weil alles Handeln spontan geschieht so gänzlich "unsensibel" und  "unbewusst" im Sinne von Nichtwissen. Ich weiss nicht, was ich tue.
Das Tao - das  Fliessen mit dem ewigen JETZT - ist weder aktiv noch passiv. Tao ist Nichthandeln. Da werden auch keine Schritte "offenbart", die man dann gehen muss, sondern einfach nur getan. Auch das Loslassen kann man nicht machen, es geschieht einfach dann, wenn sich der Geist-Körper-Psyche-Organismus ins Hier und Jetzt hinein ENTSPANNT, statt an dem zu kleben, was er gedanklich nicht loslassen kann! Das hat mit Magie nichts zu tun.
 Im Flow des Tao gibt es auch keine Erkenntnis, nach der man handeln müßte könnte sollte dürfte... Das Tao drückt sich nämlich nicht im konkreten, sinnlich sichtbaren Handeln des Befreiten, sondern in seinen "Losigkeiten" und seinem  Nicht-Handeln aus - das heisst: GAR NICHT! Das sollten sich die,  die glauben,  einen Meister an seinem Handeln erkennen zu können, endlich mal klarmachen! Diese Sorte von "Spiridioten" bringt es fertig, von Nicht-Urteilen, Nicht-Bewerten zu faseln und ganz dezidiert von anderen  zu erwarten und gleichzeitig massen sie sich an, einen Meister/Befreiten nach egoischen Maßstaben zu beurteilen! Phigittpfuiii!


Fazit: Hier werden einmal mehr die personalen resp. transpersonalen Ebenen vermischt und das kongruente Fliessen mit den egoischen Gefühlen, Gedanken  und Empfindungen mit dem Fliessen des Tao (Willen Gottes)  gleichgesetzt und die  "natürliche Natur" mit der sog. WAHREN Natur. Im Flow der  WAHREN Natur ist die "wilde Natur"* des befreiten Zentaur-Körper- Ichs transformiert, transzendiert, integriert.  Da gibts auch keine ichhafte Kongruenz mehr. Das kongruente Fliessen ist eine entwicklungsbedingte  Voraussetzung, aber nicht das letztgültige Ziel. Manche werden vielleicht sagen, das Tao äussere sich eben auch im kongruenten Fliessen. Und schliesslich  gebe es ein weibliches und ein männliches Tao. Das kann ich so nicht sehen. Der Wille der Muttergöttin ist nicht der Wille Gottvaters.  Individuation III (unter der Führung des Wahren SELBST) bedeutet nicht, dass ich mich letztlich als Wahre Frau oder Wahren Mann definiere, sondern als Wahrer MENSCH, der in und aus sich SELBST das Männliche und Weibliche vereint hat und sich daher der Einheit mit dem Großen Geist BEWUSST ist....jenseits der Polaritäten, jenseits von Frau/Mann, Mutter/Vater, jenseits sogar von androgyn!

- Wo die BW-Evolution ACHTSAM, moderat und relativ widerstandslos-ungestört verläuft, da hat das natürliche bzw. das  "Wilde Ich"  übrigens keine lange Lebensdauer, derweil  auch dies nur als ein VORÜBERGEHENDES erkannt wird. Wer in Achtsamkeit ungeübt ist, der identifiziert sich damit und errichtet damit das Hindernis für jede weitere geistige Entwicklung.
Der Verstand macht immer wieder den selben Fehler, derweil  er oft glaubt,  Integration  bedeute, dass das gewöhnliche ungeheilte Ich integriert werde (bzw. "umarmt", wie es K. Wilber gerne nennt. Transzendenz - das Eingehen des  Ichs in die Einheit geschieht aber nur durch Transformation  (3. Individuation) des ungeheilten Ichs. Heilung ist Umarmung ist Integration.
Transformation=Heilung der Seele (Sohn), Transzendenz= ganzheitliches HEIL durch die Erkenntnis  bzw. die bewusste Anbindung des "Sohnes" (Archetyp: Wahres SELBST) an den GEIST -  das unendliche und ewige Bewusstsein.

* Die wilde Natur ist die  "sündige" Natur, Annahme bedeutet hier die Hinterfragung der herrschenden Gut&Böse-Moral und in diesem Kontext ganz  bewusst zu "sündigen" - für  das schwarzchristlich geprägte Bewusstsein ein wahrhaft todesmutiger Akt! Es geht darum, gegen das  schlechte (konditionierte) Gewissen anzukämpfen und in diesem Kampf gegen das Über-Ich/Zensor am Ende ein moralbefreites Sein jenseits  kultureller Prägungen, jenseits von Humanismus in der Anbindung an Gott/WAhre Natur zu finden. Entgegen mancher Meinung gibt es hier keine Ur-Ethik oder Ur-Moral. In diesem Sein stellt sich die Frage nach Gewissen, Moral und Ehtik einfach nicht mehr.Das gewissenlose Sein ist nichtwissendes Sein.



Zuletzt noch ein guter Rat: Spirituelle Sucher sollten besser ihre spirituellen Überzeugungen/Konzepte  nicht voreilig  im Namen eines  "Wir" missionieren, solange sie die Geister ("Ebenen") nicht spirituell korrekt unterscheiden können.  Sie disqualifizieren sich und ebenso die im "Wir" mitgedachte ganze Menschheit , die sie mit dem Einbezug recht eigentlich in nichts anderem als in der eigenen Unwissenheit versammeln.  Vor dem Wir kommt erst mal  Ich. Bevor man verallgemeinert, muss man differenzieren können.  Ich meine, es  sind dies oftmal jene,  die im Namen der ganzen Menschheit sprechen, diejenigen, die noch nicht einmal gelernt haben, gekonnt  "Ich" zu sagen bzw. in einer klaren authentischen Ich-Form die Verantwortung für ihre Gefühle, Gedanken, Handlungen zu übernehmen.  Das die ganze Menschheit einschliessende  "Wir" eines  Ichs, welches  immer noch in narzisstischem Gekränktsein  einer Bösen Umwelt die Schuld/Verantwortung für seine negativen Gefühle anlastet,  bekommt somit  ein ebenfalls ziemlich anrüchiges Geschmäckle.