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Montag, 27. November 2017

Triffst du Nitya unterwegs, töte den Nitya oder Töten ist mein Lifestyle

ICH! Still staying alive!
la la la
Foto byMe -  26.11.2017
Klar, Ich töte alles, was ich unterwegs treffe... Über die FB-Seite einer FB-Freundin stiess ich neulich  auf den Blog Zensationell. In der Kommentarspalte fand ich einen Dialog zwischen P. und Nitya (Blog Satamnitya). Darin spricht er jeglichen spirituellen Übungen jeglichen Sinn ab und behauptet, er selbst hätte nie geübt, ihm wäre "alles" (?) zugefallen, als er einmal Meister Eckhart gelesen habe. Um da näheres zu erfahren, müßte ich mir seinen Wordpress-Blog https://satyamnitya.wordpress.com/  genauer in den Fokus nehmen. Ich habe aber schon früher - nach dem Lesen einiger seiner Interpretationen alter Meister -  schon mal angemerkt, dass er seine Meister-Geschichten wohl nur moralitär und damit GEISTlos zu interpretieren pflegt. Ich will ihm kein Erwachen absprechen, bezweifle aber nach wie vor, dass er ganz "durch" ist, wäre er dies nämlich, dann wüßte er sehr wohl, dass spirituelle Übungen an sich niemals unnütz und damit schlecht sind, sondern nur das Haften an ihnen bzw. an den oft damit verbundenen Vorstellungen.   Die Vorstellung, durch meditatives Sitzen erleuchtet werden, ist z.B. falsch...das rituelle Sitzen/ Lotussitz wird m. E. einfach überschätzt. Ein Stuhl tuts auch. Das Gehen... Ich selbst habe auch  nicht viel geübt, retrospektiv erst erkannte ich, dass vieles, was andere bewusst übten, mir unbewusst zufiel, z.B., wenn ich in aller Herrgottsfrühe alle Bilder aus meinem Blickfeld wegräumte um nicht abgelenkt zu werden. Na ja, ich meine damit, ich hatte für das, was ich da tat, keine Worte, die kamen mir erst viele Jahrzehnte danach - nach meiner Glorreichen Auferstehung. Für mich bedeuten Gebets- und andere meditative Übungen im rechten Geist eine Bereitschaftstellung, die in jedem Falle vom Grossen GEIST honoriert wird. Übungen allein tuns natürlich nicht.

Töte den Nitya bedeutet nichts anderes als  den Buddha zu töten.
Es gibt nichts, was vom Ego nicht mißbraucht werden könnte und so können auch die Sannyas-Namensgebungen vom Ego in eitler Besonderheitsmanier mißbraucht werden. Letztgültig aber gilt: Wenn der Baum  wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg geworden ist, d.h. wenn Gewahrsein und Unterschiedslosigkeit dein  ganz normales Alltagsbewusstsein geworden ist, dann wird auch der Willi wieder ein Willi. Nichts Besonderes.... Kein Unterschied. Alles hat den EINEN GESCHMACK.

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Interessant am Zensationell-Blog ist u.a. , dass der Betreiber und Erleber dieser "Tage" durch die Zunge von Kerstin spricht, bzw. die  Erzählkünste von Kerstin benutzt.

Mein Kommentar zu einem der Zensationell-Postings: "Vorsicht, Falle! Wie beim Trinker, der nach einer Zeit der Trockenheit/Selbstbeherrschung wieder rückfällig wird, kann es Es u.U. eine Finte des Egos sein, sich in der Komfortzone einer falschen Vorstellung von  "Menschlichkeit" zurückzulehnen und zu entspannen, wenn eine asketische Spannung zu gross wird.  Dies kann geschehen, wenn über längere Zeit diverse Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden, Ganz krass wird es, wenn die spirituellen Tugenden/Losigkeiten -  z.B. Klaglosigkeit -  zum Ideal erhoben und infolge zu einer moralischen Keule werden, mit der man sich sado-masochistisch selbstbestraft.
In beiden Fällen wäre es angebrachter, statt "rückfällig" zu werden, sich seine Bedürfnisse klar und bewusst zu machen, sie TOTAL zu fühlen und damit loszulassen. So kann man dem BEDÜRFNIS (!), zu klagen, Erlaubnis geben, ohne darin zu ersaufen, um auf dem Hintergrund der Klage den Schmerz des Mangels zu erspüren und  ihn auf eine möglicherweise frühkindliche Situation zurück zu führen.
Vielleicht poste ich das noch an der "richtigen Stelle", aber im Grunde macht es für mich, das grenzenbefreite BW, das ICH BIN keinerlei kategorialen Unterschied, an welcher Stelle ich meine Kommentare schreibe, da ist auch kein dringliches Bedürfnis, von den Leuten, die es scheinbar angeht,  gelesen zu werden - Alles, was ich tue, tue ich nicht, um etwas im Aussen zu verändern, sondern in REINER SELBSTbezüglichkeit.
"https://zensationell.wordpress.com/2017/11/17/tag-12/

Was ich "töte" ist in jedem Fall die Unwahrheit, wenn und wo sie mir begegnet. Nitya u.a. sind nur Namen, deren Träger wenig interessieren, der Geist HINTER dem Namen ist das, auf was ich reagiere. Die Frage ist die nach der Wahrheit. Kleingeist oder GEIST? Was spricht hier?

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Was gibts sonst Neues auf dem Spiritanten-Marktplatz? Neben den Wordpress-Blogs  von Kerstin und Nitya ist es das Innesein-Blog von Gabriele ein weiteres Blog, den ich abonniert habe und ab und an zu kommentieren pflege. Einem ihrer Kommentare nach scheint Gabriele der Meinung zu sein, dass ich der Erlösung durch Gott noch bedarf, -  wohl deshalb, weil ich den Begriff Gott nicht mehr oder nurmehr sehr selten benutze und ihr meine Art zu schreiben eher wie einäugiger Nondualismus erscheint?  Es wäre begreiflich, wenn sie so denkt, denn es ist für den Normalverstand nicht möglich zu begreifen, wie das Ego bei seinem "Tod" quasi durch die Vordertür verschwindet und durch die HIntertüre - gecleant, veredelt und "gottverlassen"  - wieder herauskommt. Das nonduale/transpersonale und dazu noch gottlos erscheinende Reden und Tun des neuen Adams (auf der Weltebene) erweckt bei dem Egomind den  (falschen) Eindruck, noch immer in und in ganz besonderem Maße  VON dieser Welt zu sein und daher Gottes zu bedürfen. Der spirituell mehr oder weniger gebildete Egomind glaubt ja, Ich und Welt zu überwinden, bedeute, sie gänzlich zu vergessen, indem man die Welt und die Geschehnisse darin ignoriert bzw. gar nicht wahrnehmen KANN. Aber so ist es nicht, Ich und Welt werden vom transegoischen oder "tesseraktischen" BW mit neutralem Interesse betrachtet und die Geschehnisse werden als kollektiver Spiegel und Projektion dessen gesehen, was in der Seele des Individuums der Fall ist: als Kampfplatz des Bösen wider das Gute/Gott/SELBST.  In diesem Spiegel wird der Mythos des Alten Testament für mich lebendig, d.h. verständlich. Das Universum findet sich ja doch durch die Umkehr(ung) nicht mehr im Aussen GEDACHT, sondern im Inneren ERFASST, wenn die Umkehr, von der Jesus spricht, ganz vollzogen ist  - und so erfasst der im Geiste Wiedergeborene Ich und Welt  (Ich=Welt!) ganz unmittelbar von Innen heraus, ohne Mittler und Medium. Das Vergessen im Nichtwissen kann vom Verstand nicht erfasst werden, derweil das Bewusstsein des Nichtwissens dadurch ein vergessliches Bewusstsein wird, als man hier im vertikalen = zeitlosen Erkenntnismodus verweilt. Es darf nicht als ein statisches BW aufgefasst, sondern ist für das Absolute Subjekt, das ICH BIN ein lebendiges Geschehen und Erleben in einem steten 1-0-Wechsel (Switchen) zwischen dem linearen diskursiven Denken und dem vertikalen DENKMODUS.

Gabriele kam quasi vom anderen Ende her zu Gott, sie versuchte zunächst eine Spiritualität ohne Gott zu realisieren, wie so viele moderne Spirituelle. Bis sie ihre Bekehrung und Taufe erhielt, ob es eine nur rituelle oder eine wahrhaft geistige Taufe war,  kann ich  nicht beurteilen.... Ich selbst denke nach wie vor, dass es keine Realisation der Wahren (Gott-)Natur ohne Gott, ohne den Glauben an eine Höhere Macht gibt. Wo dieser Glaube fehlt, setzt sich m. E. das unerlöste Ich als Gott ein. Therapeuten können auch keine Ersatzgötter sein, weil sie fehlbare Menschen sind und selbst der Erlösung und Befreiung bedürfen. Als das Substitut einer Höheren Macht müsste ein Therapeut unfehlbar die perfekte Elternfigur abgeben, mit vollkommener bedingungsloser Liebe und absolutem Verständnis gesegnet. Das unlösbare Problem dabei ist, dass der Klient diese Wünsche nach perfekter gottähnlicher  Beelterung projeziert und der Therapeut geneigt ist, an seine Unfehlbarkeit zu glauben.
.https://innesein.wordpress.com/

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Ja, Kerstin kann wirklich schön und unterhaltsam erzählen, aber keine Angst, das wird sich ändern, wenn ihr Erwachen ein Letztgültiges ist und sie sich am "Glücklichen Ende" am anderen Jordanufer wiederfindet. Sie wird das opfern müssen, was Erzählkunst so bunt und unterhaltsam macht: Adjektive. Die Eigenschaftswörter werden ihr nicht mehr so leicht oder gar nicht über die Zunge gehen... Das transegoische eigenschaftslose Ich-Bewusstsein kann zwar bewusst mit Adjektiven spielen, aber nicht ernsthaft an ihre Realität glauben. lol.
Ach ja?,  wird hier der Weisse König sofort einwenden - er ist der Große Einwendler! - und was ist mit der Eigenschaftslosigkeit des transegoischen Ichs? Hast du nicht selbst gesagt, dass  nicht-mehr-identifiziert-SEIN keineswegs bedeutet, dass die Dinge (= Eigenschaften) mit denen man identifiziert war, verschwinden? Oops - da hat er mich wieder drangekriegt...lol.... (das macht er ständig, ich habe den Herrn schon derartig internalisiert, dass ich seine Reaktionen vorausberechnen kann, lol, der sitzt seit seinem letzten Besuch bei mir als nurmehr unsichtbarer Gast IMMER mit bei Tisch und quasselt mir stakkato rein...hahahaaaam na ja, demnächst kommt er mich bestimmt wieder mal besuchen, gelle My AllmightyMouse? By the way, deine Befürchtung, mich evtl. im Rollstuhl herumschieben zu müssen,  ist unbegründet... hehe)
Ok, die Frage hat mich kurz aus dem Takt gebracht und ist durchaus berechtigt. Also, nochmal, Monika, was ist mit deinen Eigenschaften, hast du sie  immer noch und bedienst du dich ihrer (vielleicht bewusst?)  - oder hast du sie, bedienst dich ihrer "spielerisch" , aber glaubst nicht mehr an sie?...!
Nee, Sorry Sir, ich finde nichts, bin mir keiner SCHULD bewusst..haha... bei mir hier scheint alles so glatt und platt-relativiert, dass in diesem Einheitsbrei nix Bestimmtes mehr aufzufinden ist. Alles was ich an  Eigenschaft noch haben könnte, ist jetzt wohl nur noch von der Farbe deiner Brille bzw. DEINER selektiven Wahrnehmung meiner Person abhängig.  Du, Weisser König, kennst mich ja (aufgrund deiner paarmaligen seltenen Besuche) DENKST du, da hast du ganz bestimmt ein gewisses eigenschaftsbehaftetes VorstellungsBILD von  mir entwickelt. Ja, wenn ich jetzt zwei oder drei Jahre alt wäre, würde ich diesem BILD  glauben, welches mir sagt, wer ich bin, ich würde jede gute oder schlechte Eigenschaft internalisieren, die du mir an die Backe knöpfst (projezierst).  Aber heute, nee, heute bin ich totally blanco, heute greifen  Projektionen nicht mehr bei mir. Ich internalisiere nur noch das,  was mich LUSTvoll anturnt, nee, anders und besser ausgedrückt,  turnt mich alles, was ich internalisiere lustvoll an. Ja, ich kann  JEDEN an meinen Tisch laden, JEDEN sogar in mein Bett holen - es nimmt mir nix und gibt mir nix ausser der Erkenntnis, dass mir dadurch nichts genommen noch gegeben wird, anders gesagt, dass ich dadurch weder zu- noch abnehme an Bewusstheit, haha...
Ja, ABER... sagt da der Einwändler, ..... sind das vielleicht keine Eigenschaften, die du hier beschreibst?
Ja klar, da hast du wohl recht,  es sind dies aber keine persönlichen, sondern transpersonale,  überpersönliche Attribute und davon gibts noch noch einige... Das sind die Dinge, die ich nurmehr voller Gewissheit behaupten kann. Personale Eigenschaften sind vergänglich, transpersonale Attribute (virtue) hingegen unvergänglich.
Die Wahrheit ist: Ich bin Alles und - NICHTS.

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Da wäre noch das Spektrum Sein-Forum, aber da ist nicht viel los, deshalb ist es so unübersehbar, wie sich dort in einer einzigen herausstechenden Person soviel ausschweifend geballte Unwahrheit in Form schreibt,  dass ich mit meiner antithetischen Widerlegung nicht mehr nachkomme und deshalb  nur sporadisch hineinschaue, um sie mit meiner Anwesenheit dort nicht in Bedrängnis bzw. unter Druck zu setzen. Ein Wesensmerkmal der Unwahrheit ist es, dass sie alles sehr persönlich nimmt und sich durch die Wahrheit schnell "gemobbt" fühlt, sobald diese ihr auf den Leib rückt. In der Spiegelung zeigt dieses Verhalten exakt den inneren Widerstand an, d.h., es zeigt, wie diese  Person sich innerlich gegen die WAHRHEIT sträubt, gegen ihre personale Wahrheit genauso wie gegen die absolute Wahrheit des wahren SELBST.
Was diese Person nun Mobbing nennt, ist m. E. eine Projektion, d.h., es handelt sich im Original auf der innerseelischen Ebene um die Jagd Gottes bzw. des Wahren Selbstes  nach der Seele.
Wie der Hirsch nach Wasserquellen dürstet meine Seele nach dir, o Herr... Die Person, von der hier die Rede ist,  sollte ihre Durstrichtung ändern, aus der destruktiven Verstrickung mit dem fesselnden falschen Herrn X weg zu Gott/Selbst. Aber solange sie ihrer personalen Wahrheit nicht ins Gesicht blicken kann, wird ihr die Umkehr nicht gelingen. Sie ist spirituell noch lange nicht so weit fortgeschritten, wie sie annimmt. Sie ist zu stolz, kann nicht klein sein, nicht knien, nicht aufgeben, nicht kapitulieren, auch wenn sie ständig das Gegenteil behauptet. Sie fordert Augenhöhe, aber die Unwahrheit kann sich niemals auf Augenhöhe mit der  Wahrheit erheben.

Die Paranoia, von einer Höheren Macht/Gott  gejagt zu werden, kenne ich gut von früher , es macht erst einmal sehr große Angst. Aus retrospektiver psychologischer Sicht war dies aber nichts anderes als das heraufdräuende Unbewusste, als der Kessel so am Dampfen war, dass er  kurz vor der Explosion zu stehen schien.  Es kann dann vorkommen, dass man vor dem inneren Druck flieht, indem der Kampfplatz nach aussen verlagert wird und der  Druck auf eine andere Person bzw. "Machtinstanz" projeziert wird, und von dort, der anderen Person her Erleichterung gesucht wird.
Wer seine tägliche (Schatten-)Arbeit macht, bei dem kommt das nicht so schnell vor.
http://spectrum-sein.de/

***

U
nd sonst? Ich bin immer noch müde. Körperlich sehr müde  und gleichzeitig geistig äusserst lebhaft. Meinen Google-Account habe ich neulich ebenfalls wiederbelebt. Heute geht offenbar nix mehr ohne Google, hab mir nämlich ein Smartphone zugelegt, warum und wozu - keine Ahnung, hab eigentlich kein Geld übrig.  Jedenfalls brauchte ich für den Smartphone-Vertrag ein Google-Konto. Und so kommt es, dass mein neuer Blog neben Facebook auch wieder auf dem Google-Account zu finden ist.

Heute sind meine Schmerzen ganz erträglich, wie fast immer, wenn ich gleich morgens nach dem Aufstehen meine Nackenstütze anlege....oder wie nennt man den Kragen? Ansonsten ist es so, dass das Gehen besser zu werden scheint, es gibt keine kontinuierlich-spürbare Heilung, sondern ein ständiges Schwanken, mal so und mal anders. Der Verstand ist immer noch darauf gepolt, dass es "besser" werden muss....haha... aber es ist schon gut wie es ist, ist ok, ich kann mit allem leben, nur nicht mit VORSTELLUNGEN, lol.

Sonntag, 26. November 2017

News aus den Gefilden der Seligen oder die Scheisse hört nie auf


Mal was ganz Persönliches: Ich bin müde, sehr  müde. Verdammt müde. Ich bin sogar etwas geneigt zu sagen, ich werde mit jedem Tag müder und müder, wenn der Gedanke nicht von meinem "Meister"  (und der Erinnerung an den Karl Renz-Seufzer: "Die Scheisse hört nie auf..".) an seiner vollen Entfaltung  gehindert würde, der mich wie stets sofort und stante pede aus  Zukunftsszenarien jeglicher Art  zurück in die Gegenwart bringt.
Ach ja, mein LOL ist auch nicht mehr, was es einmal war, es ist geschrumpft und bleibt mir manchmal gar im Halse stecken. Den Lolosphian gibt es nicht mehr, sein ekstatisches Gehopse, sein  "Giggeln, Gröhlen, Schenkelklopfen" hat sich auf den Status eines eher ruhigen Lächelns zurückgezogen, welches nurmehr ein innerliches ist.
Die jetzige Müdigkeit ist aber eine andere als die Müdigkeit VOR den 2 Wirbelsäulen- Operationen im Mai und Sept. 2017. Heute ist es eine postoperative Müdigkeit, die Narkose scheint immer noch körperlich zu wirken, mein diskursives Denken ist irgendwie  gestört,  ich vergesse "anders".  Es hat nichts mit dieser speziellen selbstvergessenen Vergesslichkeit zu tun, wie es das zeitlose Erleben mit sich bringt.   Ich habe z.B. Probleme, mich daran zu erinnern, dass ich, bevor ich das Haus verlassen, alles (Herd usw.) kontrolliert habe, also, wenn ich mir diese Aktion richtig bewusst gemacht habe - wo ich früher noch das bewusst einge Vielleicht ist es auch nur eine vorübergehende Störung, wie so manches vorübergeht... Narkosen haben im Alter ja stärkere Auswirkungen.. bei der erstn OP war ich 5 Stunden narkotisiert, bei der zweiten nur 2 Stunden. Viele alte Menschen kriegen davon ja sogar Psychosen...

Im präoperativen Zustand  habe ich den Lolosophian-Blog  sterben lassen, aber nicht, weil ich Angst gehabt hätte, selbst zu sterben, sondern, weil ich durch rasant zunehmende Lähmungen immer schwerer und müder wurde und dadurch jede Tätigkeit mit viel Anstrengung verbunden war, auch das Sitzen und Schreiben.  Schliesslich habe ich meinen Blog sogar  "gelöscht", doch als die Lebensgeister nach der ersten OP wieder zurückkehrten, ebenfalls wieder zum Leben erweckt, - allerdings unter anderem Namen, aber immer noch lolling, lol.  Im übrigen habe ich mir sagen lassen, dass es nichts nützt, im Internet etwas zu löschen, wer will und weiss wie es geht, kann wohl jederzeit auf alles zugreifen, was je im Netz veröffentlicht wurde.) Und ob ich es will oder nicht, offensichtlich kann es nicht ausbleiben,  Spuren auf der Leinwand des Lebens zu hinterlassen... Was solls, ICH ist immer noch  ein bisschen albern und insofern noch ziemlich lebendig, als es immer wieder versucht, igendetwas anders zu machen, als es ist und so schlägt ICH immer wieder manche scheinbare Tür hinter sich zu, um sie dann doch wieder zu öffnen usw. usf.  - na und? Mich kümmert's nicht, ich fühle mich deshalb nicht weniger und nicht mehr...da ist kein spirituell korrektes Ego, welches mich unter seine Knute zwingt.
In einem Satz, was  meine freudenkörperliche Befindlichkeit angeht: Das Implantat hängt mir immer noch wie ein Mühlstein am Genicke, bis jetzt sieht es so für mich so aus, als könnte es durchaus sein, dass ich durch die Operationen die Lähmungen mit chronischen Schmerzen eingetauscht und die Cholera durch Pest ersetzt habe. Die Scheisse hört also doch nie auf? Ach was, wen kümmern ScheissGEDANKEN wie solche, dass  "die Scheisse nie aufhört"...? hehe

Vor einigen Jahren habe ich ja auf Facebook mal geschrieben, ich würde bis an mein Lebensende nicht aufhören, meine neu- oder wiedergeborenen  Befindlichkeiten zu beschreiben. Hahaha - da lacht das Kind und erinnert mich an den bekannten Satz:  Wenn du Gott amüsieren willst, dann erzählt ihm deine Pläne!  Na ja, damals hat mein Meister mich noch nicht stante pede zurückgerufen, er hat es anders gemacht (und macht es auch heute noch!): Er hat mich wie  im Kontext "meines" neugeborenen gleichzeitigen (selbstbezüglichen) Lehren-Lernens  erstmal kräftig auf ANDERE "da draussen"  projezieren lassen, was ich selbst noch  nicht in seiner vollen Bedeutung und Tiefe eingesehen hatte. So führte mich mein Meister kurz nach meiner "Planoffenbarung" auf die FB-Seite des spirituellen Lehrers Werner Ablass und anhand der von diesem Herrn dort öffentlich gemachten Pläne und Zielsetzungen lachte das Kind: Haha, wenn Du Gott zum Lachen bringen willst.... Wupps - und draussen war's!
Offensichtlich  war der Herr Spiri-Lehrer noch nicht ganz tot genug, um zu erkennen, was Projektion im Zusammenhang mit Lehren-Lernen bedeutet und blockierte das "Kind".  Und weil man nicht NICHT kommunizieren kann, lieferte er damit dem Kind einen tiefen Einblick in  das Selbstbild (und die Zwänge) des Herrn A., welches sich in schönster Blüte auf seiner Facebook-Seite spiegelte.

Hmmmm.... man hört und glaubt ja häufig, dass die Leute, die anderen Ratschläge geben, meist selbst nicht beherzigen, was sie anderen raten. (Die kultivierte Opfermentalität von Narzissten glaubt z.B. gerne, dass Ratschläge in jedem Falle Schläge sind.)
Oder man glaubt - in psycho- und spirituellen Kreisen ein äusserst beliebtes Abwehrspielchen - dass das, was du anderen vorwirfst oder was du an anderen "Dunkles" siehst,  in jedem Falle immer der  böse(!) Schatten ist, den du an dir selbst nicht sehen kannst oder willst.
Tja, da ist wohl was dran, aber nicht "in jedem Falle".  Im ersteren Falle projeziert man  und im zweiten Falle nimmt man WAHR.  Und wer will das unterscheiden? Du kannst es nicht unterscheiden, denn solange du im (Abwehr-) Modus des Ego bist, projezierst du dein Eigenes in den Anderen. Wenn das Ego aber beiseite tritt, projeziert die  transegoische Wahrnehmung  kein eigenes, sondern  sie nimmt WAHR. 

Ich kenne Leute, die spielen gerne PingPong, d.h. sie spielen ,  - wenn sie "kritisiert" werden oder beispielsweise  auf unbewusstes (nerviges, irritierendes  ) Verhalten  aufmerksam gemacht werden -  den Ball ständig zurück. Und nennen das möglicherweise sogar noch "Spiegeln".  So ein narzisstisches Verhalten findet man v.a. in pädagogisch-psychologischen Kreisen... vorlieblich bei Strickstrumpfpsychologen und unreifen, machtmißbrauchenden Therapeuten.
(Hm... wie komme ich jetzt eigentlich darauf? Eigentlich wollte ich thematisch doch ganz woanders hin... obwohl das, was ICH alles so WILL, von Ich nicht mehr glaubwürdig zu verfolgen ist  FALLS es wollte oder wollen können wollte, lol. - ohne dass ich Schaden an meiner Seele nähme - weil nur die Freie Assoziation mich in die GEfilde der Seligen führt...lol)

Haaach, immer diese Suche des Verstandes, das kreative Chaos zu ordnen. Aber was früher  unbewusste Sucht eines zwanghaft ordnenden  Verstandes war, ist heute freie Wahl, mich dem Terror des Roten Fadens zu beugen oder anarchisch frei herumzuwildern... solange ich keine Doktorarbeit schreiben muss. lol.  Tja, nun hat es sich ja so ergeben, dass  mein neues Blog in seinen Postings  einen thematischen Schwerpunkt hatte,  und da hebt sein dräuend' Haupt die Frage, ob das nun etwa Gewohnheit werden soll...? NEIN! Niemals! Never ever.

Was bedeutet es, Ordnung ins Chaos zu bringen? 1. Einfall: In der Ordnung bringt der "Bodhisattva" den Himmel auf die Erde. Er formuliert und beschreibt das Unformulierbare und Unbeschreibbare und bringt es in FORM. Also ist der  Ordnungschaffer der Formgeber - nein, nein,  ER ist kein Mann, ES ist  der formgebende Geist -... hm,  jetzt geh ich doch mal googeln, ob ich unter dem Begriff des formgebenden Geistes was finde - meine Gedanken sind ja doch nichts Neues unter der Sonne. lol....  Im übrigen unterliegt der Bodhisattva wie alles andere meiner  ureigenen Definition, manchmal gibts sogar Übereinstimmung mit der offziellen... hehe... Mein Bodhisattva kommt nicht in Person auf die Erde zurück, um Menschen zu retten. Er inkarniert in MIR (und DIR, wenn du Glück hast, das zu bemerken) zu MEINER Rettung, in MEINEM "Freudenkörper". Und du? DU bist mir völlig unwichtig, absolut nebensächlich!Du existiert nicht, weil ich DICH "gefressen" habe...
Deshalb nochmal und immer wieder: Leutz, hört bloss endlich auf, den Bodhisattva und sämtliche Götter  zu personalisieren und auf die geschichtliche Ebene zu projezieren. Götter sind keine "Wesen" irgendwo "da draussen". sie sind keine "Geister", die irgendwo herumschwirren, gehen oder zurückkommen. ES ist  DAS  (undefinierbare) WESEN, DER GEIST, die KRAFT.
Also, nichts wie raus aus diesem archaischen Denken!!! (Sach ick mir selber natürlich, wie ich alles mir selber sage, was ich (dem scheinbaren weil projezierten) DIR so wortreich an die Backe zu knöpfen scheine...)
OK, in Sprache bringen heisst, das Chaos in Ordnung und die Leere in Form zu bringen. Amen

Fazit:   PROJEKTION  muss sein. Ohne Projektion kein Lehren-Lernen, kein Du, kein FUN, kein ENTERTAINMENT!  hEY - Form ist (auch) Leere!, sagte die Schere...

Da fällt mir noch ein: wo ich oben eigentlich hinwollte? Hm... wahrscheinlich wollte ich darauf hinaus,  zu beschreiben, wie (intern und extern) eine neutrale WAHRnehmung vom moralitären Rechtschaffenheitsvirus vereinnahmt wird, wenn da kein Meister ist, der ihm rechtzeitig  die Todesspritze gibt.  So wie z.B. der egoische Verstand den Herrn Laotse liest...Pfui über ihn!

So, das war's an Persönlichem... klingt ganz anders, als das ÜBERpersönliche Gedöns, wie? Lebhaft - UNTERHALTSAM. Hahaaaa - das muss auch mal sein, dieses horizontal-gewerbliche Schlampieren in öffentlichen Räumen... was soll die ganze Heimlichtuerei...

Auch wenn ICH Maya ist und Schein -
Hier bin ich ICH, hier darf ich's sein.
Und weil ICH  kalte Füße hat,
Steigt ICH zurück ins Grab hinab...

PS: Nach Langgöns schöne Grüße noch,
zu jenem Haus von MightyMouse,
ich fand DICH gestern in dem Loch
wohin kein Lichtrahl geht mit einem Blumenstrauß
Bye bye - der Watzmann ruft mich nun hinaus...

PS: Mein Freudenkörper ist nix, was du anfassen kannst.

Montag, 20. November 2017

Spiritualität und Nationalismus

Eine autoritäre globale Elite, die  nationale Grenzen mit Gewalt  topdown und quasi per dekret durch samtpfotenterroristische  Umerziehung (Dekonstruktion) und Bevormundung (Entmündigung) abschaffen will, startet einen Angriff auf das Ego der Menschen, auf seine Ichgrenzen bzw. seine psychologische Abwehr.  

Die Folgen sind kollektiv dieselben wie beim (wohlmeinenden) Angriff auf das Ego eines Individuums: auf der einen Seite Regression auf eine irrationale/prärationale Stufe - das sind die  "braven Kinder" (Brave Bürger) und auf der anderen Seite die  "bösen Kinder", die rationalen Rebellen, die sich nicht unterwerfen und sich weigern, ihren Verstand  dem Popanz eines pervertierten Humanismus/Universalismus zu opfern.   

Ein neues Paradigma - ein neues Weltbild - bedarf einer Reifung des individuellen Bewusstseins , es läßt sich nicht  - zudem im rasenden Galopp! -  verordnen oder anerziehen, es geschieht  "von unten" und durchläuft diverse Wachstums-Prozesse. So wie das Ich in einem spirituell gelungenen Bewusstseinsentwicklungsprozess nicht durch Ablehnung und Schlechtmachen, sondern durch Annahme und Würdigung letztlich transzendiert wird, so sollte die Politik  auch mit den patriotischen Gefühlen,  der Heimatverbundenheit und dem Nationalstolz der Bürger umgehen.  Es darf  also nicht darum gehen, den Nationalstolz oder den Nationalismus als solchen böszureden und schlechtzumachen, sondern zwischen einem kranken=destruktiv überhöhten und einem gesunden=konstruktiven Nationalstolz/Patriotismus  UNTERSCHEIDEN zu lernen.

Solange aber eine offenbar narzisstisch erkrankte  polit-mediale FinanzElite und ihre "progressiven" Anhänger  nicht zur Selbstkritik und Krankheitseinsicht fähig ist und ihr spaltendes Schwarz-Weiss-Denken beibehält, wird sie mit heftiger Gegenwehr rechnen müssen. Die Ratio läßt sich nicht durch Irrationalität, die das Gefühl über den Verstand stellt,  übewinden.
Ich persönlich glaube nicht an eine spirituelle Politik, die die Einheitserkenntnis des Individuums  kollektiv spiegeln könnte. Ein Paradies auf Erden gibt es in meiner Sicht nicht. Ein Mensch, der sich EINS weiss mit dem Unendlichen Bewusstsein hat letztenden Endes kein Bedürfnis mehr, in der Welt etwas zu verändern, für ihn ist die Welt nicht mehr verbesserungswürdig.

Gandhi war weniger Mystiker als Politiker. Gandhi war Traditionalist und Nationalist und war der Meinung, dass niemand seine nationalen Traditionen bzw. die Kultur und Religion, in die jemand hineingeboren ist,  verachten oder sie  missionierend anderen Kulturen aufzwingen sollte.  Wie der Dalai Lama ist er der Meinung, dass die heimatliche Kultur und Religion alles bietet, was ein Mensch braucht, um Mensch zu sein und zu werden. Sri Aurobindo hat offenbar nicht aufgehört, ein Nationalist zu sein, als er ein "Weiser" wurde: 

"Sri Aurobindo war ein (anfangs revolutionärer) Kämpfer für die indische Unabhängigkeit und als solcher indischer Nationalist. In seinen Veröffentlichungen trat er unter anderem für den Boykott ausländischer Waren, für passiven Widerstand und Nicht-Zusammenarbeit ein. Auch als Philosoph und Guru war er Nationalist: er forderte eine »nationale Erziehung«, sah die Nationen als natürliche Organisationsformen der Menschen an und sprach jeder Nation eine Seele zu. Dass sich Konflikte in den Menschen als Kriege zwischen Nationen manifestieren, fand er in der Natur des Menschen liegend und unabdingbar – solange nicht alle Menschen Erleuchtung erlangt haben.
Er hegte bereits damals eine große Verehrung für Deutschland als Kulturnation und las einige der deutschen Klassiker im deutschen Original. Dieses Interesse veranlasste ihn, sich in seinem während des Ersten Weltkriegs begonnenen und nach dem Zweiten Weltkrieg überarbeiteten Buch The Human Cycle (dt. 1952 als Der Menschliche Zyklus) nunmehr sehr eingehend und kritisch mit dem deutschen Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, dessen Entwicklung er sehr genau verfolgt und dessen Gefahrenpotential er ebenso genau beschrieben hatte. Dieser habe zwar auch die Subjektivierung zum Ziel gehabt – ein zentraler Begriff in Aurobindos Philosophie –, sei aber beim Streben danach vom rechten Weg abgekommen und habe ihn in sein Gegenteil verkehrt. Mit Aufrufen an die indische Bevölkerung und Politiker zur finanziellen Unterstützung der Engländer bei ihren Verteidigungs- und Kriegskosten unternahm er alle in seinen Kräften stehenden Anstrengungen, die Alliierten in ihrem Kampf gegen den Hitler-Faschismus zu unterstützen [22]."
( https://de.wikipedia.org/wiki/Aurobindo_Ghose#Aurobindo_und_Nationalismus

Man darf nicht alles glauben, was über Meister geschrieben wird, aber  viele andere Meister, von denen ich las, hatten nichts gegen nationale Grenzen, sondern nur gegen einen destruktiven Nationalismus. Sie wussten insbesondere, dass es bei der Mensch-bzw. Gottwerdung nicht um das Niederreissen der äusseren Grenzen in der Welt ging, sondern um die Auflösung der inneren Begrenzungen. Das Niederreissen von Mauern und Auflösen nationaler Grenzen in der Aussenwelt ist aus transpersonaler Sicht eine Konfliktverlagerung/"Ent-Äusserung"/Materialisierung - also eine Projektion innerer Vorgänge/Konflikte in die materielle Aussenwelt.  Diese Projektionen zurückzunehmen, hiesse für den Menschen, die Aufmerksamkeit von der Aussenwelt zu  lösen und seine inneren Begrenzungen wahrzunehmen und aufzulösen.
Allein darum geht es: zu erkennen, dass alles, was ich im Aussen unbewusst tue,  nur Symbol ist  - eine materielle Entsprechung...

Menschen führen Kriege, um Grenzen zu errichten und ihr Territorium zu erweitern, Menschen - insbesondere die heutigen  Krieger im Namen des Guten  und der "Sozialen Gerechtigkeit" -  sind aber offenbar auch imstande, aufgrund einer One-World-Vision quasireligiöse Kriege zu führen, um Grenzen aufzulösen; die Gewalt, mit der Andersgläubigen heute schon begegnet wird, spricht dafür, dass man im geheiligten Namen von Globalisierung, Humanismus, Dekonstruktion und Entnationalisierung durchaus nicht abgeneigt ist, Bürgerkriege zu riskieren, wenn nicht mehr.
Auch wenn er's nicht gerne hört: Der Krieger im Namen des Guten ist vom selben Geist wie der Gotteskrieger des Islamischen Staates.

allumfassenden Spiritualität von außerordentlicher politischer Bedeutung", sagt van der Veer. Für ihn als Forscher erscheint Gandhis Interpretation von Spiritualität auch in anderer Hinsicht sehr interessant, denn ihre Grundeigenschaften gelten stellvertretend für die Gesamtidee: "Die Tatsache, dass sie als universell betrachtet werden kann und dabei zugleich an Konzepte nationaler Identität gebunden erscheint, ist ein zentraler Widerspruch im Konzept von Spiritualität."

D
allumfassenden Spiritualität von außerordentlicher politischer Bedeutung", sagt van der Veer. Für ihn als Forscher erscheint Gandhis Interpretation von Spiritualität auch in anderer Hinsicht sehr interessant, denn ihre Grundeigenschaften gelten stellvertretend für die Gesamtidee: "Die Tatsache, dass sie als universell betrachtet werden kann und dabei zugleich an Konzepte nationaler Identität gebunden erscheint, ist ein zentraler Widerspruch im Konzept von Spiritualität."
: "Die Tatsache, dass sie als universell betrachtet werden kann und dabei zugleich an Konzepte nationaler Identität gebunden erscheint, ist ein zentraler Widerspruch im Konzept von Spiritualität."

Samstag, 11. November 2017

Der Zeitgeist - Good Bye, Reality?

Abschied von der Realität?
Ich lese: "Jahrelanges starkes Lobbying, u.a. durch das Europaparlament und die Europäische Kommission, führt nun auch bei der WHO zum Abschied vom Realitätsprinzip, wonach ein Denken und Fühlen, das der physischen Realität diametral widerspricht, nicht normal sein kann."
http://www.zukunft-ch.ch/de/transkinder-ein-fataler-irrtum/

Hmmm...Was mich einmal mehr hierbei irritiert: Wenn die Genderisten überzeugt sind, dass die  Geschlechter Mann und Frau soziale Konstrukte sind, warum ist es dann nicht möglich, Jungens, die sich in einem falschen Körper fühlen und sich mit Mädchen identifizieren, zu "dekonstruieren". Hier scheint angeboren zu sein, was wo anders konstruiert ist.... ???tzzzzz,
Nein, man verabschiedet sich nicht in voller Gänze vom Realitätsprinzip als solchem, sondern man versucht auf Biegen und Brechen  eine neue quasireligiöse Weltanschauung  zu konstruieren. 'Einige der alten Normen werden dekonstruiert und durch neue Normen ersetzt. Neue Identifikationsmodelle werden angeboten. Und wozu? Damit der Mensch sich gut und vollkommen fühle. Im Namen einer pervertierten Allerheiligsten Humanität und des Fortschritts. Gott ist tot bzw. abgeschafft, nun erhebt sich  Mensch zum Gott.    Simulatio Dei... Als man noch im Namen eines Gottes "dekonstruierte", schuf man den "Gottmenschen".  Dekonstruktion im Namen eines falschen Humanismus schafft den "Gutmenschen".

Man hat den Eindruck, es greift immer mehr um sich: Was früher als krank bezeichnet wurde, soll sich  heute zu einer unstatthaften justiziablen  Diskriminierung auswachsen.  Vielleicht darf man in naher Zukunft gar nichts mehr als krank bezeichnen? hmmm....Das Pschyrembel bzw. das ICD-Diagnose-Schlüssel bietet jedenfalls einer  spaltungs- und partikulierungssüchtigen auktorialen  "Elite"  jede Menge an "Vielfalt", die für die Zukunft jede Menge an Minderheiten generieren dürfte. Der Stoff geht nicht aus...

Was die kulturmarxistischen Linksregressiven unter Dekonstruktion verstehn, wurde zunächst unauffällig und samtpfötig auf ihrem sog. Marsch durch die Institutionen  mittels Pädagogik/  Umerziehung  unters ahnungslose Volk gebracht. Mittlerweile ist ein Teil des  Bürgertums aufgewacht und fängt an, sich gegen den nun offenen Samtpfotenterror der grenzenlos Wohlmeinenden zu wehren. Es gibt die Identitären, die sich offen dagegen stellen, sich top down ihrer Identität zu entledigen. Patrioten, die sich das Heimatgefühl nicht ausreden lassen wollen...

Echte transpersonale "Dekonstruktion" ist Desidentifizierung von Ich und Welt und kommt von innen. Die Identität wird hierbei nicht einfach ausradiert, sondern durch Individuation geheilt und veredelt (Transformationt/Transzendenz). Aus spiritueller Sicht ist dieses sog Neue Paradigma oder Neue Bewusstsein also keines; was proklamiert wird,  ist eine schmutzige Ideologie wie jede andere, die Menschen autoritär und auktorial manipuliert. Sie schaffen ein neues quasireligiöses Glaubenssystem mit neuen Dogmen, welches die Menschen  gewaltsam und per dekret von Oben herab sektenhaft indoktriniert.

Simulatio Dei.  Eine echte Bewusstseinsentwicklung kommt von innen und zerstört jegliche Identifizierung mit einem Glauben/Ideologie und Dogmen.  Der quasireligiöse ideologische Zeitgeist ist ein ganz gewiefter, nicht mehr im Namen Gottes, sondern im Namen der Humanität, im Namen des Menschen spielt er sich nun selbst als Gott auf, er  konstruiert und dekonstruiert und simuliert auf der  materiellen WeltEbene einen scheinbar vertikalen geistigen Fortschritt, nach aussen hin wirkt es eine spirituelle Entwicklung zum "Gottmenschen",  die manchen spirit. Sucher in die Irre führen könnte. 
Der Zeitgeist simuliert eine vertikale Progression, die in Wahrheit auf einer prärationalen Regression basiert, in der das Kollektiv auf eine neue lineare Sichtweise der Realität eingeschworen werden soll.  Die Blaupause dafür wurde von Menschen geschaffen, die offenbar langfristige globale Ziele verfolgen. Das humanistische Menschenbild, welches hier durch  Entnationalisierungsprozesse  global  entworfen und in Szene gesetzt wird, ist das des GUTEN Menschen, der Rassismus und  Fremdenhass nicht  mehr kennt, weil man ihn durch Grenzauflösung und infolge Rassenvermischung  genetisch verändert hat bzw. bestrebt ist, zu ändern. Man will wohl einen Menschen züchten, der aufgrund der Veränderung äusserer Umstände und Gegebenheiten  gar nicht mehr in der Lage ist,  zu "sündigen", weil man ihm keinen Grund mehr bietet. 

 Ein neues Weltbild ist nur ein neues Kleid. Aus  transpersonaler Sicht verpasst man mit einem neuen Weltbild seinem Grab nur eine neue Tapete. Mit einer selektiven Dekonstruktion von diversen Normen und des Ersetzens durch neue Dogmen/Normen  wechselt man nur  von einem Weltbild in ein anderes, d.h., man verbleibt im selben Gefängnis, nur die Zelle hat man gewechselt.

Der transpersonale Abschied vom Realitätsprinzip gipfelt bei einer echten spirituellen Bewusstseinsentwicklung in der "Letztgültigen Dekonstruktion" - der Endgültigen Befreiung von der Identifizierung mit dem konditionierten Alltagskonsensus, in  der Auflösung der IDENTIFIZIERUNG  mit  seiner Identität, mit dem Ich und all seiner Weltbilder, Paradigmen und Ismen
Durch Transzendierung der Vielfalt Einheit statt Partikularisierung. Statt endloser neuer Schaffung begrenzender Klassifizierungen und Kategorien  - Auflösung der Begrenzungen in die Einheit. Hier wird der wirklich Freie Denker geboren, hier erst hat der Mensch seine menschliche Reife erlangt und partizipiert mit offenem Herzen und offenem Geist am Bewusstsein Gottes, indem er erkennt: Ich bin DAS Ich bin. 

In der spirit. Zeitschrift Connection fiel mir vor kurzem ein Artikel in die Hände, der Titel lautete sinngemäß: Spiritualität muss links sein. Ich hatte es nur angelesen, weil mir der Titel schon sagte, dass der Kerle, der das schrieb,  noch nicht über die Gegensätze und Polaritäten hinausgekommen sein kann. 
Ich glaube, das ist mit ein Hauptproblem, dass viele spirit. Sucher so eine Fake-Meldung glauben, weil  die Mehrheit  von ihnen selbst noch in der Falle des Gutseins sitzen und ihr selektierendes Gutsein - ihre Gefühligkeit mit göttlicher Liebe verwechselnd für die Ultima Ratio halten, für die Blüte der Evolution. LOL. Wer so fühlt und denkt, für den kann es sogar den Anschein haben, die gefühlige Linke initiiere mit ihrer steilen paradisischen  "Progressionsvorlage" den kollektiven Aufstieg in die 5. Dimension, LOL. (Jaaa, sie SIMULIEREN ihn!)  Alle Menschen werden eine Monokultur...alle gleich...Und wenn das nicht so klappt, liegts natürlich an den  reaktionären Linkshirnwixern, den gefühlskalt-rational denkenden rechten Widerständlern.
http://archiv.connection.de/index.php/wirtschaft/115-linkespiritualitaet


Hmmm....Ich habs jetzt doch mal kurz überflogen und ich ahnte es schon: Kurz: Weder mit einer rechten noch einer linken Spritualität ist "Staat zu machen", das Reich des Geistes ist nicht von dieser Welt. Aus die Maus. Alles andere ist Zeitvergeudung, Beschäftigung mit Politik, überhaupt  alle weltverbessernden oder verändernden Maßnahmen  - so spirituell sie auch scheinen mögen -  sind spirituelle Bypässe, Umwege am Wesentlichen vorbei. Weltverbesserung, Ökofeminismus, Liebe zur Welt  und so weiter fällt in die Rubrik weibliche Spiritualität und ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Aber daran  - an ihrer Identifizierung mit der Materie/Mutter Erde - bleiben sie alle gerne hängen, ein gemeinsames hehres Ziel  rechtfertigt jeglichen Aktivismus und stärkt die Moral bzw. das eigene  moralische Überlegenheitsgefühl gegenüber den (rechten)  Ignoranten. Das rechtfertigt dann auch dazu, das Böse von ganzem Herzen und bis aufs Blut zu hassen - also alle Andersdenkenden  - und so werden aus gewalttätigen "Antifanten" am Ende gar noch Soldaten Christi. (Die Kirche steht jedenfalls auf ihrer Seite.) Jo, und aus sog. Spirituellen werden Radikale, die "schnell noch mal die Welt retten müssen".

Es gibt ein Gleichnis bei Jesus (transpsychologisch: Repräsentant des Wahren SELBST), welches illustriert, wie man haarscharf an seiner SELBSTrealisation vorbeischrammen kann, nur weil man, verantwortungsbewusst und rechtschaffen anständig, wie man glaubt, dass man ist,  "schnell noch mal die Welt retten muss".
In diesem Gleichnis lädt der König/Jesus zum Hochzeitsmahl (Hierosgamos, Vereinigung mit dem Wahren SELBST) , aber ein jeder der Eingeladenen sagte kurz vorher aus verschiedenen Gründen ab: der eine musste sein Haus bestellen, der andere den Vater begraben, wieder ein anderer seinen Handel erledigen, den Acker bestellen usw. Es waren dies alles aufrechte, pflicht- und verantwortungsbewusste Menschen, die ihre vordringliche Aufgabe darin sahen, die Welt "zu bestellen", die Welt zu verbessern, der Welt zu dienen. Doch so verpassten sie das Himmelreich der Eins- und SELBSTwerdung, der Vereinigung mit dem "Bräutigam"-  . Sie waren nicht "hungrig" genug, nicht sehnsüchtig genug... statt der Liebe zu folgen, folgten sie ihrere weltlichen Pflicht.
Am Ende schickte der König seine Knechte auf die Strassen, um die Armen einzusammeln und zur Hochzeit zu bringen.... die Bettler, die - weil sie nichts besassen -  keine Verantwortung für nichts und daher auch keine Pflichten hatten. Mir scheint aber, der Dalai Lama ist nicht dabei, auch Ghandi nicht...hehe
Wenn der Bräutigam ruft - nicht einmal ein Apfelbäumchen darfst du noch pflanzen!. Die Zeit ist JETZT. Jetzt ist die Zeit.


PS: Zu dem Connection-Artikel gibts evtl. ein Extra-Blah...
Es eilt der Lolosoph der Böse unterm Arm die Antithese.... :-D


Sonntag, 5. November 2017

Inversion - Kehret um!


Gerade eben, als ich einen Spaziergang machte, kam bei mir nochmal die Frage auf,  an welchem Punkt meines spirituellen Weges die Aufmerksamkeit eigentlich nach innen umschlug, also, das was bei Jesus "Umkehr" nennt. Daraufhin fiel mir  ein, dass es wohl der Zeitpunkt war, als ich erkannte, dass die Übung der Annahme und Achtsamkeit nicht primär auf das Äussere gerichtet werden darf, - also auf das, was mir von den Menschen und Situation entgegenkommt - sondern primär auf mich selbst, auf das Innere, meine innere Befindlichkeit.
Change. Die Morgenröte des Neuen Tags brach an, als es mir wie Schuppen von den Augen fiel, dass es nicht darum geht, die Menschen/Situationen in der Welt "da draussen"  anzunehmen, die mir Schmerz und Leid zufügten, sondern meine eigene REAKTION, meine Gefühle darauf. Statt vorschnell die äussere Situation "anzunehmen", den Menschen zu vergeben und den Schmerz zu verdrängen, fing ich an, die "Hingaberichtung" zu ändern und mich selbst im Hier und Jetzt meiner Person anzunehmen, meine bösesten, hasserfülltesten  und schmerzhaftesten Gefühle und Gedanken und erlaubte mir immer mehr Gefühls- und Denk-Tabus zu brechen. Ich erlaubte mir, egoistisch sein zu dürfen, hinterfragte u.a. den Glauben, dass Selbstliebe in jedem Falle eine Todsünde ist usw... 

Die christliche Art der Annahme ist die Sado-Maso-Art, wie sie mich durch eine teils sehr rigide christliche Erziehung geprägt hat. Deshalb war es für mich notwendig,  das "Christentum" wie einen Dämon zu exorzieren, es war der Dämon, der mir die allergrößten Schuldgefühle, Strafängste und sogar Todesängste verursachte. Wer Erfahrungen hat mit Dekonditionierung scheinbar überlebensnotwendiger Dogmen, der weiss, von was ich spreche. Aus dem Konsensus auszubrechen heisst: Du bist draussen, gewissermassen ein Paria, die Stammes- oder Sozialgemeinschaft entläßt ihre Stammesmitglieder nicht freiwillg in die Freiheit - das ist ein Kampf auf Leben und Tod. 

Interessant, nein, bezeichnend: Bis zu dem genannten Zeitpunkt der Umkehrung nach Innen zu  mir selbst hin als dem erlebenden und leidenden Subjekt,  meditierte ich  nicht,  sondern  betete und übte mich darin, alles, war mir geschah demütig und wehrlos aus Gottes Händen anzunehmen  - dann, mit der Umkehr begann die Meditation, ganz natürlich und  ganz aus sich SELBST heraus. Ich habe viele Jahre gebraucht,  bis ich retrospektiv einen Begriff dafür fand, was in den frühen Morgenstunden mit mir geschah, wenn ich quasi aus dem Bett geworfen wurde  und (wie von einer höheren Macht bzw. einer mächtigen Sehnsucht getrieben) meine "Stuhlsitzung" am Schreibtisch  vor meiner bilderlosen weissen Wand machte. Ich hatte keine Ahnung, dass man das Meditation nennt, ich wusste auch nicht, warum ich wie in Trance alle Bilder abhängen musste...  Erst als ich 2011 begann, mich im Netz auf dem spirituellen Marktplatz umzusehen, begegneten mir diverse Meditationsmethoden, darunter auch die Meditation vor einer weissen Wand im Kontext mit dem Zen-Buddhismus.  Und nach und nach fiel es mir auf:  So vieles, was mir ganz natürlicherweise geschehen ist, ohne Worte dafür zu haben - wenn und weil ich mich allein von meinen Inneren Instinkten und Intuitionen leiten liess -  wird in spirituellen Gemeinschaften/Klöstern seit alterher als  Übung vorgegeben.  Aber immer war da zuerst  jemand, der niemals traditionell geübt hat, der nichts GEMACHT hat, sondern vielleicht einfach nur "umgekehrt" ist und alles weitere geschah einfach so ohne sein Zutun, weil seine Hingabe vollkommen war und vor allem in die richtige Richtung ging.  Tja, und die Nachwelt macht aus seinen Beschreibungen lebendiger Erfahrung ein (Übungs-)Programm.

Aus der Rückschau gesehen glaube ich heute,  dass mein Weg der SELBST-Realisation ein sehr langer, aber ein absolut perfekter, weil organisch verlaufender Weg war, bei dem eines harmonisch ins andere griff. Zuerst der Glaube an Gott, das Gebet, welches überleitet in die Achtsamkeit - Meditation-Gewahrsein. Perfekt!
Nach dem Exorzismus meiner schwarzchristlichen Prägung habe ich mit der Zeit von innen heraus einen ganz neuen - mystischen - Zugang zum Christentum und seinen Schriften gefunden, und damit einen Zugang zum Kern aller Religionen.

Samstag, 4. November 2017

Dogma - Erkenntnis - Sein


Weil du fragtest:
Lebendig ist eine Erkenntnis,  wenn sie spontan aus dem vertikalen Ursprung/Gewahrsein auftaucht. Glaubenssätze sind lineare Gedankenkonstrukte, i.d.R.  aus zweiter und dritter Hand (Bücher, Medien, Erziehung, Lehre). Glaubenssatz ist Dogma und betrifft die Annahmen über unsere gesamte sog. Realität.

Wo das Sein nicht nur ein friktives=geglaubtes Sein ist, ist das wahre Sein ein konkretes faktisches gleichmütiges SEIN auf der Basis der "Losigkeiten", dem "Ledigsein" von jeglicher Identifikation mit egoischen Charakter-Eigenschaften. Gleichmut ist perfekte Balance, es gibt hier so gut wie nichts mehr, was dich aus der Mitte bringen könnte.  Wo das Sein kein gleichmütiges ist, ist es kein Sein.

Der wissende und überaus gelehrte Verstand aber macht aus dem Lebendigen Jetzt- und SoSein eine Fiktion, ein philosophisches Konstrukt, er objektiviert ES. Wo das Sein  kein  Faktisches ist,  GLAUBT und denkt man  das Sein gern als Hintergrund, auf dem sich unser Ego austobt.  Da GLAUBT und denkt der konzeptualisisierende Mind  z.B., dass ALLES, was existiert, vom SEIN (bzw. Es,Das/Gott/Bewusstsein) durchdrungen ist - ohne SELBST durchdrungen zu sein. Vielleicht hat man wirklich mal ein Lichtlein gesehen, vielleicht hat man eine Ahnung, eine Intuition gehabt, vielleicht sogar ein erschütterndes echtes Erwachen.  Doch kommt man aus der vorübergehenden Entrücktheit des Minds zurück, ist  man wieder der Alte  mit all seinen egoischen Identifizierungen mit Ich und der Welt - mit dem Unterschied: man hat nun ein neues Konzept, mit dem das sich neu dünkende Ich identifiziert und mit dem vorlieblich bis zu seinem Lebensende hausieren geht.  (Wo Identifizierung ist, gibts nix Neues.)

Solange ein Mensch sich nicht aus sich SELBST heraus als ALLES und NICHTS - Form UND Leere - erkennt, hat sein Sein kein faktisches und er projeziert das SEIN in alle Dinge, die er in der Aussenwelt wahrnimmt.  Er glaubt zwar, dass auch bei ihm im Hintergrund seines Egos ein unendliches SEIN am WErke ist, aber er IST es nicht. Es ist dies derselbe Glaube der Christen, die glauben, dass Christus sie von allen Sünden erlöst habe durch seinen Tod am Kreuz und deshalb alle Menschen, die an Christus nur glauben,  Kinder Gottes sind, sodass  sie keine Probleme damit haben, weiterhin  munter ihren egoischen Tätigkeiten und Sünden nachgehen. Genauso glaubt auch der Gläubige Denker, dass sein Zorn, sein Widerstand, seine emotionalen Auf- und Ab-Achterbahnfahrten  -  also sein Ego - ein wahres Sein hätten und aus der selben UrsprungsQuelle stammten wie das neutrale Gewahrsein. Das ist nur DENKEN, aber kein SEIN.
Bewusstes Sein erfordert den (Kreuzes-)Tod des Egos, wie bei Jesus so auch bei allen anderen Menschen, die sich berufen fühlen, ihrer  Wahren Natur zu folgen.

Bewusstes SEIN ist nicht mehr mit der Materie, mit den Formen identifziert, es projeziert kein BewusstSein in die Dinge der Welt hinein. Es hat alle äusseren "Kräfte" in sich SELBST zusammengezogen bzw. ALLE seine Projektionen zurückgenommen.  Es hat erkannt: Die Welt bin Ich, die Welt ist in mir. Und letztlich: Ich All-Eins bin DAS einzige All-eine unendliche Bewusstsein.. Mit der Projektionsrücknahme sind alle äusseren Dinge in der "Welt" (Welt ist weiter nichts als ein Abstraktum, welches hier am Nullpunkt so nicht mehr existiert) ihrer Bedeutung entleert! 
Zwischen bewusstem (Gleichmütig-) Sein und Glaubensätzen ÜBER das Sein - unendlicher Abstand.
Alles und Nichts oder DAS, was ist, ist immer an das absolute Jetzt und damit an das absolute Allein-same SUBJEKT gebunden, das ICH BIN. Es läßt sich  nicht objektivieren bzw. in Dinge hineinprojezieren, in "Etwasse", wie der  Herr Fredoo es ein wenig gespreizt benennt.  Der konzeptuelle Verstand aber kann nicht anders. er konzeptualisiert die geistigen Erkenntnisse, egal, ob sie ihm aus erster Hand/Ursprung  oder aus zweiter Hand vermittelt werden und zieht seine unstatthafte Schlussfolgerungen aus der lebendigen Erkenntnis und damit das transpersonale Bewusstsein auf die personale BW-Ebene hinunter. 

Im Grunde handelt es sich bei diesem Problem um die alte Frage Dualismus vs. Nondualismus. Die Frage ist nicht zu beantworten, ohne dass der Verstand dabei draufgeht. Liiiiicht an!

Ok, Die Frage ging vorgestern nach der Verantwortung des befreiten Menschen. Gibt es nun eine Verantwortung oder gibt es keine? 
Zum ersten:
Wessen "Losigkeiten" nur auf Glauben (als Fürwahrhalten/Denken) basieren und nicht fest im Gewahrsein gründen, der hat nur  egoische  Vorstellungen* von der nichtidentifizierten transegoischen Absichtslosigkeit, Verantwortungslosigkeit, Moral-Losigkeit, Bilderlosigkeit, "Charakterlosigkeiten" (Eigenschaftslosigkeit) uvm.
(*Falsche oder richtige Vorstellungen gibts hier nicht, die Identifizierung mit Vorstellungsbildern als solche sind der Schleier, das Hindernis, die transegoische Wirklichkeit  zu SCHAUEN, die immer "hinter" den Vorstellungen des Minds liegt)

Zum Zweiten:
Die Frage ist weder mit ja noch mit nein zu beantworteten, sondern unterliegt dem  SUBJEKTIVEN Erkenntnisprozess des Gewahrseins, der sich im erkennenden SUBJEKT in den drei Identifikations-Schritten vollzieht, wie ich sie weiter oben schilderte.
So etwas wie Verantwortung ist für den WAHRnehmenden Mind nur ein objektivierender abstrakter Begriff ohne jede Bedeutung. Deshalb übernehmen wir Verantwortung und KEHREN UM  zu dem  Subjekt, welches ICH bin und zwar JETZT, hehe:
1. Ich bin verantwortlich (Bejahung, Überzeugung und Identifizierung auf der dual-personalen Stufe)
2. Ich bin nicht verantwortlich. (Auflösung der Überzeugtheit/Identifizierung mit BW 1 = Verneinung, Erkenntnis und neuerliche Identifizierung mit der Erkenntnis des BW 2.
3. Ich bin sowohl verantwortlich als auch nicht verantwortlich (Auflösung von BW2 = Auflösung des Entweder-oder-Denkens des Egominds von BW1, Aufstieg in die nächsthöhere "Ebene", Paradox, Transformation. Neuerliche Identifizierung!

4. NULLPUNKT: Ich bin weder dieses noch jenes,  also weder veranwortlich noch nicht verantwortlich. (Auflösung der Identifizierung mit der Überzeugtheit von BW3 -  Tilt. Aus. Unausprechlichkeit. Einheit. Leere. Bedeutungslosigkeit. Projektions- und Identifizierungsrücknahme gelungen.  D.h., es läßt sich über den "Gegenstand" der Verantwortung nichts aussagen, weil  hier KEINERLEI  Begriffe passen und die Sprache versagt. "Schweigen." Der Verstand steht STILL. Durch diesen DesidentfizierungsProzess entsteht das echte Schweigen des Verstandes, welches oft falsch verstanden und sogar geübt wird als simple Gedankenleere. Dieses Schweigen - diese absolute Passivität des Verstandes  kommt also aus der höchsten Aktivität.
Das Sein, über das sich etwas aussagen läßt, ist kein Sein. Jede Aussage darüber ist Definition und Definition basiert auf  Identifikation, weshalb es weder egoisch noch transegoisch ist. ES simply IST.

Meist bleibt der Verstand mehr oder weniger, kürzer oder über längeren Zeitraum mit einer dieser  BW-Ebenen identifiziert,  sehr viele Menschen ihr Leben lang, wenn nicht ein vertieftes Gewahrsein diese Identifizierung aufdeckt. Deswegen ist das Üben von Achtsamkeit so wichtig, weil es in Gewahrsein mündet und es ohne Gewahrsein keine WAHRnehmung von Anhaftung gibt. 

Nochmal: Der Glaube, dass ALLES, was existiert, von (Bewusst-)SEIN oder DAS erfüllt ist, ist also wiederum ein Glaube,eine Fiktion und  keine Erkenntnis,   "Alles"  ist - hier als Vielfalt der Dinge begriffen -  auch nur erneute Projektion und Schlussfolgerung des Verstandes. So etwas wie Vielfalt existiert nicht im konkreten JETZT, sondern nur im Kopf, im Denken und ist nichts Konkretes!!!
Wenn Du erkannt hast, dass du DAS bist, was du in die Welt hineinprojezierst, dann bist du in deiner Wahren Natur "angekommen".

Es gibt kein faktisches SEIN (kein DAS, ES, Gott/Bewusstheit) ohne die Seinsttugenden der "Losigkeiten". Die Erkenntnis, dass ich DAS bin, basiert auf der Desidentifikation von Denken und Fühlen.  Die Losigkeiten sind die Grundlage für das eigenschaftslose SELBST/Gewahrsein. Wo das  Ego aber mit seinen Eigenschaften, seinem Denken und Fühlen identifiziert. ist, ist kein Gewahr-SEIN. Gewahrsein entsteht durch die Transformation des Denkens und des Fühlens.  Der Glaube, die personal-duale BW des Egos mit seinem Gefühlschaos habe genausoviel Wirklichkeit wie die transpersonale BW-Ebene, ist irrig. Erst die Transformation des Denkens und Fühlens befähigt den Menschen die  dualistische Alltagskonsensus-Ebene  wie einen  Film WAHRzunehmen, mit dem man NICHT identifiziert ist. Wer bei dem Filmgucken anfängt zu toben, zu heulen oder Freudentänze aufzuführen, ist identifiziert. Klaro.

Ob es eine totale Desidentifikation von Ego gibt, weiss ich nicht, ich weiss nur aus eigenem Erleben, dass es nach der Glorreichen Auferstehung  - der Endgültigen Befreiung - keinen  Rückfall mehr in den Alten Adam gibt, weil das Gewahrsein stabil bleibt imd  jede sich anbahnende Identifizierung mehr oder weniger schnell erledigt. Wenn mir bei dem "Film"  (es macht keinen Unterschied,  ob in der scheinbaren Realität oder beim Anschauen eines virtuellen Films) vor lauter Rührung die Tränen in die Augen steigen wollen, was natürlich ab und an passieren will, dann werde ich mir sehr schnell dessen bewusst und diese Bewusstheit führt mich zurück ins JETZT und damit zu mir SELBST zurück.  Bislang jedenfalls ist es mir unmöglich geworden, die Bewusstheit total zu verlieren. Angst kam bislang keine auf , derweil der Bewusstheit gar nicht entgehen kann, dass es nur die Gedanken ÜBER die Dinge sind, die Angst machen.
Nicht zu vergessen wäre, dass auch diese Worte letztlich nur annäherende Beschreibungen sind, auch deshalb, weil sich dieses  1-0-1-0-fluktuierende Bewusstsein (noch?) nicht  beschreiben läßt.
Nach allem, was ich über diese Dinge schreibe, wäre es überhaupt angebracht, jedesmal mit den Alten Meister einschränkend den Zusatz hinzuzufügen:  Und dennoch....

Das waren so meine ersten spontanen freien Assoziationen zu deiner Frage, ob das transegoische befreite SELBST Verantwortung übernimmt oder nicht, Holdes Fräulein. (Vielleicht habe ich deine Frage auch falsch verstanden? Wen kümmerts - ich bin sooo (gewalt-)frei, dass ich mir bewusst gestatte, den Fragen anderer die Bedeutung zu verleihen, die sie spontan für mich haben.) 
Aber ohne Gewahrsein wirst du die Wahrheit meiner Antwort nicht erfassen können, wenn meine Worte keinen Widerschein in deinem Herzen bewirken, wirst du die sie allerhöchstens mit deinem klugen Verstand als Glaubensartikel in dein Konzept verwursteln.  Denn die Wahrheit wird dir von deinem Widerstand gegen sie, der sich v. a.. über deine Vorstellung über meine Person aufbaut, verdunkelt.
Dass du dir zum Thema Verantwortung zum Beweis deines Glaubensartikels die Vergangenheit bemühst und  einen alten Beitrag von mir aus 2015 heranziehst, oi oi,  erinnert mich stark an den Archivar Callida. Na ja, ich habe auf den alten Käse von mir nur einen kurzen Blick geworfen - kann gut sein, dass ich damals mit der Negation identifiziert war, hah, wen kümmerts?! So oder so - ich laufe immer ins Ziel.(4) 

Wahr ist: Die WAHRHEIT ist absolut, aber auch veränderlich - worauf der kleine Mann im Ohr mich promptly fragt: Macht diese  Veränderlichkeit die Wahrheit nicht UNWAHR? Huiiiiiiiiii und gleich gehts wieder los: 1-2-3-4TILT! :-D



Epilog:
Er kann's nicht lassen, ich habe ja schon viel darüber geschrieben und vielen meiner Leser mag es wie die Xte Wiederholung in den Ohren klingeln , aber er - der befreite Mind -  muss offenbar immer wieder neue Worte finden, bessere Worte, klarere Worte für das dem NormalVerstande völlig Unverständliche. Für ihn ist das Alte immer auch das völlig Neueste. 
Jo...Und dennoch... LOL


hm...Gibt's eigentlich sowas wie einen Endlosblog mit unendlicher Speicherkapazität?

Mittwoch, 1. November 2017

Wozu braucht der Mensch einen Gott...

Wozu braucht der Mensch einen (persönlichen) Gott,
Fragt der Kerle mich gestern an jenem Ort,
wohin keine Sonne scheint und kein Stern...

Aus dem Off der Meister spricht:
"Das kann ich euch sagen, das sag' ich Euch gern:
Gott brauchst du, dass du dich lieben lernst.
Weil Vater und Mutter nicht
Vollkommen sind in ihrer Liebe
Zu ihrem Kind, oft gibts Hiebe -
Oder ungerechte falsche Liebe,
Weil keiner weiss, was wirklich schlecht und wirklich  gut,
Deswegen tun die Eltern ihren Kindern oftmals gar nicht gut.
Und was man so Erziehung nennt, ist andressiertes Wohlverhalten,
Damit die Kinder sich entfalten in der Gesellschaft, in der Welt,
Folgend ihrer Unnatur, nach Status gierend, Ruhm und  Geld.
So wird verschüttet wird die Quelle, aus der allein der Mensch sein SEIN
Erhält aus Gottes liebend' Vater-Mutter-Händen -
Will er nach Haus zurück, nach Innen müßte er sich wenden.
Doch wer verhülfe ihm dazu, was ist es, was ihn umkehr'n läßt
Zurück ins Vater-Mutter-Haus ?
Was drängt und wallt, will hoch hinaus
Und pocht an seines Herzens Tür
Unaufhörlich, für und für?

Zwei Instanzen in der Seele gibt's, die sind von Gott gesetzt,
Die, wenn man sie würdigt und nicht verletzt,
Den Menschen zu Diensten sind, dem Inn'ren Kind,
Welches in Kälte verfroren unter Bergen von Abfall verloren
Zitternd in eisigem WeltenWind dem Rufe lauscht:
Wo bist du, mein Kind, mein geliebtes Kind?

Ihr wisst es alle, meine Lieben,
Dass Carl G. Jung uns hat hienieden
Die Vater-Mutter-Gottheit beschrieben
Als Anima und Animus, 
Kräfte, die uns unbewusst
Durch das Weltenleben reiten,
Tun wir nicht das Bewusstsein weiten,
Und erkennen Archetypen
Als Götter, die dem Kinde dienen,
Welches nach Geburt sich sehnt,
In der Krippe unseres Herzens -
Hier allein ist Bethlehem.

"Re-parenting", meine Lieben,
Wird hier ganz ganz groß geschrieben,
Ganz aus Dir SELBST sollst du Vater und Mutter werden
Für das Kind in dir, damit es nicht sterbe,
Sondern ganz geboren werde
Als das göttlich' Paradox
Zwischen Eselein und Ochs.

Wird der Mann zur Frau gemacht und die Frau zum Mann,
Dann haben die Götter Hochzeit gemacht
und die Frucht der Hochzeit ist dir bestimmt,
Es ist die  SELBST-LIEBE zu dem Kind,
Das du bist und welches die Welt
Im Innersten zusammenhält.

Animus und Anima sind das göttlich' Elternpaar,
Das mit heil'ger Pädagogik die Wunden der Kindheit,
Der Welt in dir heilen, und weil Das Ganz Andere wird dir zu Eigen,
Wirst du niemals mehr an dir und ihr leiden,
Und wie's grad den Phönix aus der Asche tut treiben,
So entreiben der Liebe Blüten dem Stamme
Davids, ganz wie es  der Mythos sagt,
Wenn ein Mensch die Welt überwunden hat
Und zu sich SELBST gefunden hat.
Dann, wenn der Himmel sich mit der Erde vermählt,
Das Weibliche sich ins  Männliche kehrt,
Und Weihnachten sich mit Ostern...
Und die Ratio mit dem Gefühl sich eint,
(Wen scherts, ob in Wirklichkeit oder zum Schein)  -
Und...und...und...und... - Ach -
Da lacht das Kind, das Kind, das lacht:

Hierosgamos überall, überall ist Leben,
Bei meiner Tante im Strumpfenband
Wie irgendwo daneben.