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Sonntag, 29. April 2018

Kopfunter lebt es sich so froh wie die Katz im Katzenklo...

Fundstück im PiffPaffPigsty-Forum:

Eine "starke, autarke spirituelle Lehrerin" wird hier folgendermassen zitiert:

"Man könnte gelebten Buddhismus auch etwas deutlicher und kompakter formulieren:

Ich bitte darum, die Mitmenschen so wenig wie möglich zu belästigen.
Sie haben genug mit sich selbst zu tun. Räum deinen Saustall alleine auf !!""

Hmmmmm.....WER ist "Ich" bzw. WER bittet hier eigentlich darum, von WEM nicht belästigt zu werden?  Der vehementen Emotion nach, die dieses Zitat gegen Ende so wenig geniessbar macht, muss es das Subjekt sein,  also die "spirituelle Lehrerin", die für sich gleichzeitig leidender Mitmensch ist... Vermutlich hat sie ganz anderes dabei gedacht, aber mal ehrlich, das klingt ohne jede weitere Erklärung gewiss nicht nach Buddhismus, sondern eher danach, als hätte da jemand die  Schnauze gestrichen voll und legitimiere und rationalisiere seine Befindlichkeit durch Verschiebung des Problems:  statt die Verantwortung für seine Stör-Gefühle zu übernehmen, wird das Problem verallgemeinert und flugs daraus ein "gelebter Buddhismus" gebastelt. Nicht Stärke, sondern aggressive Autarkie offebart sich darin, begleitet von spiritueller Unlauterkeit bzw fehlender Selbsterkenntnis, wesensgleich bzw. ganz auf einer Linie mit dem "Scheiss auf euch! (alle)" der Posterin und Beifallklatscherin dieser "Inspiritation".

Das klingt keineswegs nach einer "starken autarken spirituellen Lehrerin", sondern eher nach dem Tonfall eines moralitär-pädagogischen Überich/Elternichs hinter einer spirituellen Maskierung, die gebietet,  dass man die Mitmenschen mit seinem  PERSÖNLICHEN  Kram/Problemen  so wenig wie nötig belästigen sollte. (mit was sonst?) Es klingt wie ein aggressiver Abgrenzungsversuch, wie die emotionale Entgleisung eines verzweifelt wohlwollenden Helfersyndroms, welches es versäumte, rechtzeitig Grenzen zu setzen - nun  fühlt  es sich von seinem eigenen Wohlwollen überfordert, projeziert dies aber auf den Ausnutzungswillen der "Belästiger".

(Hm...Die Person, die diese Aussage auch  noch gut fand und beklatschte, indem sie ein "Gefälligst!" hinterher schob, hatte dabei wohl den "Saustall"  eines anderen im Sinne, dabei sollte sie selbst einmal schauen, ob nicht sie es ist, die ihren persönlichen "Saustall" anderen Menschen  in einer Weise zumutet, die an Belästigung/emotionalem Mißbrauch grenzt. Ein wenig Einsicht scheint schon vorhanden, da sie selbst ihre "Saustall"-Inszenierungen in publico als "Dreck" bezeichnete und sich dadurch einer möglichen Einsicht nähert, sich selbst als "Dreckschleuder" wahrzunehmen.)

Gelebter Buddhismus? Buddha würde niemals so  sprechen, er wäre nämlich imstande zu differenzieren und zu wissen, dass es neben Menschen, die in frecher und schamloser Weise die Hilfsbereitschaft ihrer Mitmenschen strapazieren und ausnutzen auch Menschen gibt, die der Hilfe eines anderen Menschen bedürfen beim Ausmisten ihres "Saustalls".  Gerade im psychospirituellen Bereich ist es oft extrem gefährlich,  alleine an das "Ausmisten" zu gehen. Was ist denn der "Saustall" anderes als unsere tabuisierten Kellerleichen bzw. unser Schatten???.

Fazit: Hier äussert sich kein gelebter Buddhismus, sondern gelebte Lieblosigkeit. Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Abgrenzungsversuch speziell gegen Männer gerichtet ist, da Frauen sich i.d.R. zum Therapeuten und Herzöffner von Männern berufen fühlen als umgekehrt. 
(Nein, Abgrenzung für sich ist nicht lieblos, lieblos ist es dann, wenn ich meine Abgrenzungsproblematik/Schwäche auf andere projeziere und die Verhaltensänderung von anderen erwarte, statt meine eigene Haltung und Einstellung anzuschaun, die ja erst das Verhalten des anderen evozierte. Systemisch denken!

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Glaube, Dämonenglaube.

Dass ehemalige Hardcore-Nondualistiker eine (christliche) Bekehrung erfahren und dadurch zum persönlichen Gott konvertieren, ist aus meiner Sicht höchst wünschenswert, auch wenn aus letztgültiger Sicht hierbei nur ein Glaube durch einen anderen ersetzt wird: der Glaube an die Nichtexistenz und Illusion der Person durch den Glauben an die Person und damit auch an die Personhaftigkeit Gottes.
Der Persönliche-Gott-Glaube wird spätestens dann akut, wenn  an's Sterben geht bzw. der unbewusste Schatten des Verdrängten sein drohendes Haupt reckt und unkontrollierte Durchbrüche zu befürchten sind.  Da insbesondere einbeinige Nondualiker Verdrängungspezialisten per se sind, kann es nicht ausbleiben, dass sich da einiges anstaut, was bei gegebenem Anlass massivst "dämonisch"  ans Licht des Hellen Tages drängen könnte.

Ein einbeiniger Nondualiker ist im Grunde ein ebensolcher Reinheitsfanatiker wie das Christenmensch und der atheistische "Gutmensch" oder der Liebe&Licht-Krieger, der seine Schattenanteile leugnet. Der Glaubenssatz des Nondualikers, dass die Person eine Illusion sei,  deckt sich wesenhaft mit dem Glaubenssatz des Christen, für alle Zeiten "durch Christus erlöst" zu sein, weswegen er eine Nachfolge Christi im Sinne von Schattenintegration (Abstieg in die Hölle) nicht für notwendig hält und sich allein durch Glauben selig wähnt. (Abstieg=Aufstieg, da

Mir ist schon des öfteren aufgefallen, dass sehr viele Menschen, die vorgeben zu "Jesus gefunden" zu haben, eine Heidenangst vor (ihren) "Dämonen" haben, ja, dass ihre Hinwendung zu Jesus allein von massive Ängsten vor den herandräuenden Inhalten  (Dämonen)  ihres Unbewussten geleitet war, eine Fluchtbewegung in eine "Bekehrung", die sie vor der Konfrontation mit den eigenen unbewussten Schattenanteilen bewahren soll.  Da gab es einige, die von nächtlichen Begegnungen und Kämpfen mit dem leibhaftigen Teufel berichten, von Höllenerlebnissen... Ihr Glaube dient allein einem Zweck: er wird  ihnen ein Beruhigsmittel, eine Dämpfung ihrer Ängste. Statt dass die Ursache der Ängste  unter der "Führung Christi" (als Repräsentant des Wahren Selbst)  bewusst gemacht werden, wird die Verdrängung aufrechterhalten. Hier wird die Religion resp. der Glaube (an einen persönlichen Gott)  zum Opium.

Diese Ängste werden erst beruhigt, wenn sie Gott, Jesus mit samt ihren Dämonen als Projektion erkannt und "heim ins (Himmel-)Reich" zurückgeholt haben. Das Merkwürdige daran ist nur, dass diese Neu-Gläubigen oft nicht bereit sind, ihre Projektionen als solche zu erkennen! Dass sie der inneren Führung zur Umkehr durch das Wahre (Christus-)Selbst widerstehen, derweil sie sich gegen die Hingabe an den "persönlichen Moment", gegen die Annahme ihrer personhaften Befindlichkeit im Hier und Jetzt - den Grundstein jeglicher spirituellen Bewusstseinsentwicklung - wenden, weil sie dies irrtümlich für einen Irrweg der "Selbsterlösung" halten.

Der Glaube an Gott ist in letzter Konsequenz für die Gläubigen nichts anderes als ein Angstberuhigungstrick, um ihre "Dämonen" zu bannen.
Es gibt keine Dämonen. Was man Dämonen nennt, sind aus der Psyche  ausgelagerte Schattenprojektionen. Den Dämonenglauben findet man vorrangig bei jenen, die ausschliesslich mit dem Guten identifiziert sind, derweil sie irrtümlich das Gute für das WAHRE halten.

Wer  an Dämonen glaubt, braucht unbedingt einen Gott, der ebenfalls ausgelagert  Natürlich immer nur bei anderen, da man die eigenen ja bei den anderen festgemacht hat. Viele Gottgläubige glauben an Dämonen, weil sie es so gelesen und gelernt haben und viele andere werden  gläubig, derweil ihr Unbewusstes dämonische Bilder produziert und sie so  Angst vor den eigenen Projektionen bekommen.  Dies kann man besonders bei jenen einbeinigen neo-atheistischen Nondualisten beobachten, die sich im narzisstischen Glauben wiegen, vollkommen schuldlos und rein zu sein. Dieser Glaube schafft sich seine Dämonen, die es dann im aussen zu bekämpfen gilt. Nicht selten werden diese "Neo-Atheisten"  sogar gottgläubig, so richtig fundamentalistisch betonverkopft dogmatisch... konvertieren zum Christentum oder zum Islam.

 Die Folge der dämonischen Feindbild-Projektion ist oft,  dass die Opfer der Projektion die Projektion internalisieren und ihr Selbstbild bestimmen lassen.  Bei Kindern und dem schwachen Ich eines Erwachsenen ist das ein Kinderspiel. Wo Dämonen ausgelagert, externalisiert werden, ist immer ein Opfer, welche diese Bilder internalisiert. Das Opfer ist es dann, welches sich scheinbar "verrückt" und "besessen" verhält und sich  nicht selten in dämonischen Krämpfen windet, wobei der eigentliche Täter sich als sein Exorzist betätigt und ansonsten als ein Ausbund von Vernunft und reinstem gutem Willen erscheint. In patriarchalisch-restriktiven Religionen kann man das oft beobachten...die "Reinheitserziehung", Verbotskultur... überhaupt, überall, wo die natürlichen Triebe, v.a. die Sexualität unterdrückt wird, gibt es die meisten Dämonen.
Dämonen sind Ego-Projektionen, die auf das Ego als Nicht-Ich  zurückschlagen.

Man kann Besessene auch machen, indem man seinen eigenen Schatten solange auf den anderen projeziert, bis dieser unter der Last der Internatisierung des ihm Zugeschriebenen zusammenbricht und  glaubt, was man von ihm sagt.

Wenn eine  Konvertierung vom Nondualiker zum bekehrten Christen keine Schattenintegration zur Folge hat, dann bleibt der Gläubige ein ewig Glaubender.

Solcherart "Bekehrte" halten nichts von Achtsamkeit auf ihre persönliches Hier und Jetzt - sie glauben sich in den Händen Gottes so total geborgen, dass sie meinen, auf rein gar nichts mehr achten zu müssen. Darin aber sind sie just wie die Jungfrauen im Gleichnis Jesu, die vergessen haben, ihre Lampen anzuzünden und deswegen die Ankunft des Bräutigams (der Seele) verpassen.   Wachet und betet - Jesu Gebot der Achtsamkeit führt geradewegs ins persönliche Hier und Jetzt. Achtsamkeit bewirkt die Öffnung des Allsehenen (Christus-) Auges und ist recht eigentlich nur ein weiteres Synonym für Christus/Gott. Wer sich der "Führung" Gottes oder Christi anvertraut, tut dies über nichts anderes als über die Achtsamkeit.  Ohne Achtsamkeit keine Führung. Achtsamkeit führt zum Gewahrsein, Achtsamkeit IST die Führerin. Christus=Achtsamkeit. An einen persönlichen Gott zu glauben, ohne die Würdigung und Achtsamkeit auf die eigene Person in ihrem Hier und Jetzt, führt nirgendwohin bzw. in die "Hölle", d.h. so ein Glaube verstärkt die Verdrängung des Schattens (Hölle)
Die christliche Hölle mit ihrem Leiden in ewigem Feuer gibt es, so wie es ein Fegefeuer (oder einen Himmel) gibt. Bei allem handelt es sich allerdings nicht nicht um Orte, sondern um Bewusstseinszustände der Reinigung der Psyche/Seele/Bewusstsein von "Sünden"/Konditionierungen/Schatten. Schattenintegration ist nichts anderes als das christliche Fegefeuer. Ein "ewiges Höllenfeuer" gibt es  nicht, der Begriff des "ewigen" ist nur eine annähernde Bezeichnung für einen nonlokalen und zeitlosen Vorgang, der subjektiv recht lange anzudauern scheint.

Auch das Bild des persönlichen Gottes muss man in heutige (psychologische) Sprache übersetzen, um es zu verstehen. Der persönliche Vater-Mutter-Gott ist m.E. nichts anderes als Anima und Animus-Archetypen (Eltern-Instanzen) und hat nichts mit der Transzendenzerfahrung des Großen Geistes (dem christlichen "Vater", das Eine ohne Zweites), sondern in den vorgelegenen Bereich der Transformation des Ichs. Zum Vater kommt man nur über den Sohn heisst u.a.: Zur Transzendenzerfahrung der Einheit kommt man nur über die Transformation des Ichs  Noch anders: Zum Transpersonalen kommt man nur über das Personale. (.(s.a. Tetralemma: Erst ist ein Ich, dann ist kein Ich....usw.)

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Gegenwärtigkeit
:
"Das, was ist, ist immer JETZT". Hingabe an Gott kann man nicht trennen von der "Hingabe" an "das, was JETZT ist". Hingabe "get's involved", lässt sich ein. Genau an diesem Punkt macht der Sucher regelmäßig den Fehler, die Hingabe als Hingabe an "Etwas" da draussen, ein Objekt/Menschen/Situationen zu verstehen. Primär bedeutet Hingabe an den Moment  jedoch (auf dem Hinweg)  die Hingabe an die Achtsamkeit für m(ICH) als eine fühlende, denkende und handelnde Person. Achtsamkeit IST Hingabe.

Im selben Maße als ich fähig bin, mich mir - dem Subjekt/Person - in Achtsamkeit hinzugeben, bin ich fähig, mich im HInblick auf andere Menschen hinzugeben, (einzulassen). Es ist unmöglich, dass ich mich nach aussen hin verschliesse. Hingabe entsteht durch Aufgabe des Widerstands gegen das, was JETZT bei MIR los ist. Ich, als fühlendes Wesen, bin das Subjekt, auf das es bei der Hingabe ankommt, nicht die Welt mit ihren Objekten darin. .

Es ist paradox: Wenn Gottglaube, Gebet und Meditation dich nicht  zur Achtsamkeit und Würdigung hinsichtlich des Hier und Jetzt deiner Person führen, dann kannst du bis zum St. Nimmerleinstag beten und meditieren und nichts wird sich jemals verändern. Nirgend wo sonst beginnt die UMKEHR, von der Jesus spricht. Jesus hat die Person nie negiert, sondern geheilt, gereinigt, verwandelt. Deshalb heisst es: Nur über den Sohn kommt man zum Heil/Vater. Nur über die Heilung/Transformation der Person kommt man zur letztgültigen Befreiung/Auferstehung im Geiste, dem nondualistischen Perma-Bewusstsein. Das wiederhole ich hier noch einmal dezidiert im Hinblick auf die Einstellung, die aich auf der FB-Seite Innesein finde, die sich komplett Jesus und dem persönlichen Gott zugewandt hat und dabei das Kind mit dem Bade ausschüttet, d.h. das alles einschliessende nondualistische Bewusstsein geradezu ausschliesst. Dass sie meine Position nicht verstehen kann, ist mir klar, da sie auf dem evolutionären "Hinweg" und ich auf dem involutiven "Rückweg" bin. Sie kann es nicht wahrnehmen, dass bei mir der persönliche Gott zusammen  mit der Person transzendiert ist. Von dieser Warte aus erscheine  ich ihr offenbar als eine gottlose Atheistin. Das ist nicht verwunderlich und kränkt mich auch nicht, denn kopfüber hängend lebt es sich so froh, wie die Katz im Katzenklo.... Deshalb diskutiere ich mit ihr nicht en detail darüber, sie ist schon auf dem rechten Weg und ich will ihr keine frühreifen Todlosigkeitsflausen oder Gott-ist-tot-Neurasthenien in den Kopf setzen... lol
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PS: Der gegebene Anlass dieser Gedanken waren mir div. Kommentare und Beiträge  auf der  FB-Seite "Inne-Sein"; da meine eigenen Feedbacks oftmals ausufernde Ausmasse annehmen und sich schnell zum  Blogpostingformat entwickeln, schreibe ich meine "Kommentare" zu diversen Themen  in mein Tagebuch bzw. veröffentlich ich sie in meinem blog. Dasselbe mit vielen anderen Texten, die mir in der FB-Timeline begegnen. Mir ist es gleich gültig in welcher Kategorie oder Rubrik meine Texte erscheinen. Auf diese Weise vermeide ich unnötige Mindfuckerei-Diskussionen und entgehe dem Vorwurf renitenter Egos, eitle Belehrung abzusondern. Die Wahrheit läßt sich nicht diskutieren, nur der Unterhaltungswert, der im "Austausch" mit anderen liegt, geht hier zwar flöten, andererseits nimmt es mir noch gibt es mir  etwas,  da mir  (als AllEin(s)unterhalter) alles, was ich brauche von innen wie aussen gleichermassen zukommt.  Ich brauche keine "Anderen", da ich die "Anderen" per Projektionsrücknahmen schon so sehr internalisiert habe, dass ich aus sämtlichen ideologischen Perspektiven pro und kontra zu argumentieren fähig bin. Ich hab die Frage und die Antwort. Ich bin Alle und werde immer mehr, um so weniger ich werde...LOL
Wenn ich also sage, dass "da draussen niemand ist", dann meine ich damit, dass ich das, was ich zuvor draussen verortet habe, nurmehr einverleibt habe - in der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.
ES einheitet am laufenden Band... Hilfe, die ganze Konstruktion bricht zusammen.. LOL

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For you
Nur noch einmal  - ganz speziell - dir dem reizenden Relativisten ins Gesangbuch der Schlagenden Verbundenheit geschrieben: Wenn ICH aus "letztgültiger Sicht" spreche, dann äussere ICH  keine windige allgemeingültige Jedermann- Meinung, sondern spreche ICH aus absoluter SELBSTerkenntnis. Gott ist mein Zeuge... Äääh, hmm, was sagte ich gerade? Hab ich das Alte Fossil tatsächlich wieder aus dem Grabe  ...ähm... der VERSENKUNG (sic) gerufen?
Aber  klar doch, was denkst denn du, was Gewahrsein anderes ist als Zeugenbewusstsein?!  Komm her, lege deine Hand in meine Seite!
OK, mach ich  - Himmel, was ich nicht alles sehe, wenn ich die Steine von deinem Grab wegrolle, Auferstandener! 😍
Klaro, Schatz, bezeugst du mich, zeugst du auch vom Papa Noster.

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Also gut, in schnöder nüchterner Prosa, damit du's kapierst, du Weichspüler und totalitärer Gleichmacher: Meine "Sichtweisen" resp. GEIST-Erkenntnisse sind auf meinem eigenen Mist gewachsen und haben nichts gemein mit deiner second-hand- Sichtweise, die du nur für wahr hältst, ohne dass sich die WAHRHEIT in WIRKLICHKEIT jemals deiner fruchtgebend resp.  todbringend bemächtigt hätte, Zwerglein. Merks dir: ein Riese wirst du erst im Tod, wenn du stirbst und der GEIST FREIgesetzt wird, bist du ein echter FREIGEIST: unkontrolliertes, skrupellos freiflottierendes enttabuisiertes wildes Denken. Das hat ne ganz andere QUALITÄT als deinè sexuell enttabuisierte Wildheit, die du bemühst bist, auszustrahlen. - - 

Anlass für meine kleine Ansprache ist der  Relativismus, dem ich auf einigen spirituellen FB-Seiten begegnete, leugnet der doch  z.T. die  absolute Wahrheits-Dimension im Vertrauen auf den dogmatischen GLAUBEN an die Verbundenheit aller Wesen, in der ja alle Wesen gleich sind, weil sie vom selben BEwusstsein durchdrungen seien.   Die falsche Toleranz gegenüber subjektiv für wahr Gehaltenes und andere Irrationalitäten, die auf dem Boden von "Wir sind alle gleich" wuchern -   macht auch im spirituellen Kontext aus der gegebenen Vielfalt und Diversität einen grauen Einheitsbrei, der auch  nicht mehr zwischen Unbewusstsein und Bewusstem SEIN trennt. In diesem postmodern-pluralistischen (Irr-)Sinn sind alle Menschen schon (gleich) erlöst bzw. erleuchtet, ganz gleich auch, ob ihnen dies bewusst ist oder nicht. Im Grunde ist dieser Glaube nichts anderes als ein Abklatsch der christlich-dogmatischen Lehre mit dem einzigen Unterschied, dass nicht mehr Gott, sondern der Mensch zum Gott gemacht wird von einem pervertierten militanten Humanismus, der nur das Gute  will und dabei nichts als das Böse schafft. Von daher versteht sich auch die Gotteskriegermentalität dieser Fanatiker und ihre Affinität zu anderen Gotteskriegermentalitäten. - 

Einerseits ist es dies WAHR: Jede relative Wahrheit ist aus transpersonaler Sicht UNWAHR. Man verwechselt aber die Ebenen, wenn der Verstand absolute WAHRHEIT für sich vereinnahmt und auf seine Ebene hinunterzieht, indem er fürderhin neue Dogmen und Glaubenssätze schafft, z.B.: Weil ich weiss, dass alles Relative UNWAHR ist und nur  auf Glaubenssätzen basiert,  kann jeder glauben, was er will, so irrational/unrichtig das auch scheinen mag. Oder: Weil ich der Schöpfer meiner Realität bin, erfinde ich mich täglich  neu... Das sind nichts als Rollenspiele! Man will sich die Welt neu erschaffen, indem man sich neuerliche Identifizierung mit diversen Identitäten schafft, statt Identifizierungen als die Hindernisse im Fluss des Taos zu erkennen und aufzulösen.
Sich mit einem anderen fühlenden Wesen, einem Menschen anderer Ethnie, einem Tier oder Baum zu identifizieren heisst nicht, dass ich ein Inder, Afrikaner, Chinese, ein Esel oder eine Eiche BIN. (Möglicherweis eine Fehlinterpretation des spirituellen Glaubenssatzes, dass der Beobachter und das beobachtete Objekt EINS ist?) Sich mit einem anderen Wesen zu identifizieren bedeutet Mitgefühl im Sinne von Empathie zu haben, es heisst nicht, mit dem anderen derart zu verschmelzen,  dass dabei die eigene Farbe verloren geht.

Sich mit allem, was ist, identifizieren zu können, ist im Individuationsprozess des Einzelnen zwar notwendig, um Mitgefühl mit allen Wesen zu erlangen, man ist aber auf dem falschen Weg, wenn man kollektiv und im rein äusserlichen Sinne mit dem Schaffen künstlicher Identitäten erreichen will, die Welt zu verbessern, indem man mutwillig den bislang geltenden Alltagskonsensus dekonstruiert und das Bewusstsein der ahnungslosen Menschen mit mehr oder weniger Gewalt mit anderen Konstruktionen zu besetzen versucht. (s.a. Genderismus) Der Machtkampf geht heute vorrangig Frau gegen Mann. Weibliche Irrationalität darf aber nicht über die männliche Rationalität siegen, wahre Emanzipation ist evolutionär und schliesst die Ratio resp. (kreative) Irrationalität mit ein. Beide Geschlechter sind da gefordert, das jeweils andere zu integieren.  INTEGRATION ist auf der personalen wie auf der kollektiven Ebenen das einheitsstifttende Schlüsselwort im Aussen wie im Innen. Dazu ist es notwendig, seine bisherige Identität in Frage zu stellen, ohne sich sofort eine neue zu "erschaffen". In Zeiten von paradigmatischen Zeitenwenden müssen die Menschen lernen, eine zeitlang im orientierungslosen Niemandsland zu verharren, bis sich im Licht am Ende des Tunnels Sinn und Bedeutung des Neuen abzeichnen. Es ist verständlich, dass man sich in dieser allgemeinen Verunsicherung alten Göttern zuwendet und sich von dort Halt verspricht bzw. die Führung der Menschheit erhofft. Da glaubem manche, die Lösung und  Heil im Paganentum zu finden, römische oder griechische Philosophie wird wieder bemüht. Konfuzius, Laotse...Ideale ...
Umsonst - es gibt nichts, auf was du dich stützen und verlassen kannst. Es gibt nur eins: lass alle Krücken fallen, erst dann wird es auch Licht am Ende des Tunnels.

 Die neuen irrationalen semispirituellen Dogmen im Gefolge des linksgrünen Staatsfeminismus schaffen nur neue Diversitäten und ideologische MinderheitenKollektive mit faschistoidem Absolutheitsanspruch. Wer nicht an ihre Dogmen glaubt, wird inquisiert, denunziert und dämonisiert und steht schon heute in der Gefahr,  Arbeit, Reputation, Existenz zu verlieren.

Nicht die Welt, sondern das eigene  BEWUSSTSEIN muss verändert werden. Im Groupthink des Kollektivs des "Wir" funktioniert das nicht, nur das Individuum, welches sich aus dem Kollektiv herauslöst und individuiert als ein Einzelner, kann ein authentisches Subjekt werden. Im Todesmut des ausschliesslichen Subjektseins des kleinen Ich ist gleichzeitig die Einschliessung der ausgeschlossenen=dekonstruierten Welt der Objekte gegründet, die letztlich mündet in die Weite des sich scheinbar (hö hö!) kontinuierlich erweiternden Bewusstseins der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN.


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Kopfüber oder kopfunter hängend - whats the damn difference!? :-D

Montag, 9. April 2018

Weil du lau bist, spuck' ich dich aus meinem Munde...

Forum HufflePUFF



Sie schreibt:(" ...) sondern ist mir stets bewusst, dass wir die Dinge nicht bestimmen/festlegen. Was nicht bedeutet sich nicht um etwas zu bemühen - das sind einfach zwei verschiedene Ebenen.Das betone ich nicht mehr, weil ich es so verinnerlicht habe, dass ich davon ausgehe, dass das den meisten "Spirituellen" die mit Erwachen zutun haben, eh klar ist."(...)
(...)Mit Glauben hat das was ich schreibe nichts zu tun, mit erkennen, schon eher.
Ich habe es schon mal erklärt, wenn ich z.B. eine Prüfung bestehen will, dann werde ich mich bemühen müssen, nämlich lernen z.B.! Gewahrsein hin oder her."(...)

Kommentar aus dem Off: Ja, wer legt denn die Dinge fest? Gott?  Ist es Gott, der sich bemüht, in der Welt etwas zu werden oder ist er nicht Gott bzw. die SELBST-Instanz, die uns aus der Welt des Werdens (im Sinne von Leistungsstreben, Ehrgeiz, Statusdenken und narzisstisch überhöhter Selbstverwirklichung) hinausführt? Egal, um was du dich "bemühst", auch dein vorgebliches Bemühen in der Motivation Gutes zu tun, die Welt zu verbessern ist aus göttlicher bzw. transpersonaler Sicht genauso obsolet und illusionär wie der Wille Böses zu tun. Wahre Berufung ist es, den Impulsen der wahren Natur zu folgen, statt mühevoll einen (sozialen) Beruf zu erlernen, der dich in dem trügerischen  Gefühl wiegt und bestätigt, gut zu sein, die Welt zu retten,.... einen Beruf zu wählen, bei dem die  Anerkennung im vorherein allein durch die Wahl schon gesichert ist und die Ansprüche deines Idealichs befriedigt, nur das Gute, Wahre, Schöne zu wollen.
Offenbar dürstet es dich nach Status: Wie verräterisch, als du nach Abschluss der Ausbildung plötzlich einen "Ruf" zu verlieren hattest, wie eitel, da du dich in deinem neuen Beruf nicht einmal durch ein Mindestmaß an  Praxis ausgezeichnet hattest - wie kann man einen Ruf verlieren, den man noch nicht einmal erworben hat bzw. wovor hast du so große Angst, dass du (dich und) anderere ständig kontrollieren und in ihrem authentischen Selbstausdruck begrenzen musst? 
Die Welt braucht nicht mehr, sondern weniger ungeheilte  "Sozialarbeiter" in einer Welt, in der der militante Social-Justice-Warrior- Samtpfoten-Terrorismus der sog. Guten überhand nimmt und das Gegenteil von dem erreicht, was er beabsichtigt.
Jeder gemeine Christ, aus dem etwas geworden ist,  spricht nicht anders als du: Er weiss zwar um das Dogma der Determiniertheit seines Handelns, ist sich dessen aber nicht BEWUSST. Wäre er sich dessen GeWAHR, verlöre er jedes Interesse daran, etwas oder "Jemand zu werden". 

Nein, du kannst nicht zwei Herren dienen, du musst dich entscheiden: Entweder-Oder. Du verwechselst die Ebenen in vielerlei Hinsicht und stellst u.a. auf die Sowohl-als-auch-Erkenntnis-Stufe, was nur in einer Entweder-Oder-Entscheidung eine wahre Basis für spirituelles Wachstum hat- in dem Gelöbnis, meiner Berufung zu folgen und fortan meine  ganze Kraft und Energie  in nichts anderes als in dieses eine Ziel zu stecken.
Wer den Kuchen essen und gleichzeitig behalten will, über den sagt Jesus (als das Wahre SELBST) , er sei weder heiss noch kalt, sondern  lau: So, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“Der Bräutigam deiner Seele lädt dich zum Hochzeitsmahl und du gehst fremd,  bist "besetzt".  Auch in dem Gleichnis Jesu, wo der König zum Hochzeitsmahl seines Sohnes einlädt, haben die Eingeladenen keine Zeit. Sie wollen alle das vermeintlich Gute tun, die Welt verbessern, statt dem Ruf ihrer Wahren Natur zu folgen.
Wenn du aus  der Gnade der Anbindung an deine Wahre Natur gefallen bist,  dann deshalb, weil du lau warst und  "ER" dich "ausgespuckt hat aus seinem Munde".
Du kannst nicht fest im Gewahrsein gründen, derweil du zwei Herren dienen willst - du musst wählen: Zwischen deiner Besessenheit/Anhaftung an die Welt  und  Gott bzw. der Realisierung deiner wahren Natur. Kehre um!
Was dir da "stets bewusst ist", ist weiter nichts als dein  "verinnerlichtes" Konzept, wie bei den "meisten Spirituellen, die mit Erwachen zu tun haben" .Und es bleibt ein Konzept für dich,  wenn du nicht umkehrst.
Nein, diese "zwei Ebenen" darf man nicht vertauschen. Man kann nicht zwei Herren dienen, Basta! Wer das glaubt, ist ein Opfer postmoderner Spiritualität.

Wo echtes Gewahrsein ist,  gibt es kein Bemühen, keine Anstrengung, kein Erreichenwollen, keine Zielvorgabe. Hier gibt es nichts als "verinnerlichtes" Loslassen des Eigenwillens und Nichteingreifen in die Welt des Scheins. Es gibt nichts mehr zu verbessern und zu verändern!Diese  "zwei verschiedenen Ebenen" von Sein und Schein werden nur von einem Verstand , der den Kuchen essen und behalten will, der einerseits seinen Eigenwillen durchsetzen will und sich gleichzeitig in der Illusion wahnt, nicht der Handelnde zu sein.
Wo Bemühung ist,  ist immer noch ein Handelnder. Wo kein Gewahrsein ist, ist nur schnöder GLAUBE  an einen "Nichthandelnden",   Und ja, den meisten "Spirituellen" ist dies wohl ein angelerntes Wissen und insofern kein Gewahrsein, sondern  nur "verinnerlichtes" Konzept.
BEWUSSTES Sein heisst: ich habe komplett damit aufgehört, ein Handelnder zu sein  bzw. das Nichthandeln ist mein bewusstes Sein.  Nichthandeln heisst: Ich tue spontan, was nötig ist  - aber immer nur JETZT, denn wo mein Sein ein Bewusstes ist, ist es  mir  nurmehr absolut unmöglich geworden,  längerfristig Ziele auf der Scheinebene zu verfolgen. Ich jage nichts und niemandem mehr nach - alles, was ich brauche, kommt auf MICH zu. Zielverfolgung erfordert Projektion und  Willensakte - zu beidem bin ich nicht mehr imstande, weil da keinerlei Wünsche und Bedürfnisse mehr sind, die auf der Scheinebene befriedigt werden wollen. Die höchste Erfüllung ist in der Anbindung an den Ursprung. Mehr will man und hat und braucht man nicht. Das "nichthandelnde Handeln" ist spontan und weiss nicht um Ziele und Konsequenzen!

Man kann nicht zwei Herren dienen: Wer auf der Ebene des Scheins mit Mühe und Anstrengung etwas werden will, ist vom Ego dominiert und kann nicht gleichzeitig das EINE Ziel im Auge behalten. Es ist in Ordnung, wenn man ein weltliches (Berufs-) Ziel verfolgt, nur soll man nicht sagen, dass dies "gottgewolltes" Nichthandeln sei.  Wer wirklich sucht, darf nur ein einzige Ziel vor Augen haben: Gott bzw. Bewusstheit zu erlangen.
Erst im befreiten Gewahrsein handelt man spontan aus der Präsenz heraus, man tut das Notwendige, -  aber keinesfalls das "Richtige", wie der Egomind dies versteht - ohne nachzudenken, ohne  jede Berechnung auf Wirkung oder  Konsequenzen.  Das "nichthandelnde Handeln" des Befreiten  ist Handeln auf der Basis von Nichtwissen.

Der Berufswahl liegen in vielen Fällen unbewusste Motive zugrunde, der Beruf dient i.d.R.  der Befriedigung von Egobedürfnissen, Status, Macht, Überleben.  Man will ein Haus, Auto, Anerkennung.  Es ist äusserst selten, dass jemand einen brotlosen Beruf wählt, weil er sich darin kreativ austoben könnte. Die ARbeit ist nach wie vor Fron im "Schweisse des Angesichts" und früher Burnout das Berufsrisiko gerade von militant guten "Sozialarbeitern".

Der Berufene/Befreite aber folgt keinen unbewussten Motiven oder bewussten Absichten, er ist spontan und fliesst mit dem Fluss des Tao bzw. des Willen Gottes. Er will nicht mehr für sich.
Viele sind GE-rufen, wenige aber sind BE-rufen.
Und nein, im Gewahrsein "will man keine Prüfung bestehen" bzw. kennt das Gewahrsein keinen Konjunktiv oder Gewissheiten wie die, dass man für Prüfungen lernen muss.
Das GEwahrsein ist nicht abgetrennt vom dekonditionierten Ich-Bewusstsein. Es kann also nicht auf der personalen Ebene nach weltlichen Leistungen und Erfolgen streben und sie auf der transpersonalen Ebene loslassen. Diese Art von Grenzziehung ist für den letztgültig Befreiten endgültig gefallen. Die Wahre Natur IST loslassen bzw. Nichteingreifen.

Du aber rühmst dich spiritueller Tugenden/ "Losigkeiten" fast im gleichen Atemzug, wo du deine Gebundenheit, dein Besetztsein und neurotische Verstrickung  geradezu extremst unter Beweis stellst. Diese "Schizophrenie" ist der beunruhigende Faktor in der Kommunikation mit dir,  du zeigst derartige Widersprüche, dass  nicht nur mir und dem KIW-Lehrer dabei schwindelt:
Macht man dich auf Widersprüche aufmerksam, hast du sofort eine Ausrede, z.B. du hättest nie behauptet, vollkommen befreit zu sein - gleichzeitig ziehst du zum Vergleich und Beweis Verhaltensweisen alter und neuer Meister herbei, und dich und  deine "Unvollkommenheit" (Widersprüchlichkeiten)  quasi heilig zu sprechen und in den Rang der Meisterschaft zu erheben!  Wahrhaftig schwindelerregend für einen Kopf, der solches nachzuvollziehen gezwungen wird - der passende Begriff für solche rhetorischen Winkelzüge fehlt mir bislang noch... .


Dem ernsthaften Sucher geht die einzigste Anstrengung und Bemühung  zuvorderst dahin, das Ich, die Welt und die Dinge darin, loszulassen, statt etwas hinzu zu gewinnen. Jesus spricht wahr, wenn er sagt:
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. (Matthäus 6).
Wer auch nur ein wenig Achtsamkeit übt,, der hat seinen Sinn ausgerichtet auf das Unvergängliche und sucht nicht mehr das Vergängliche. (Die Befürchtung  mancher Sucher, dass mit der Individuation des Ichs etwas hinzugewonnen würde, beruht nur auf einer optischen Täuschung.)

Wer jetzt noch die Frage beantwortet haben will, ob es einem Befreiten nicht doch möglich sei, einen Beruf zu lernen und Prüfungen abzulegen - klar, er kann alles tun, was er bei gleichbleibender Befindlichkeit auch lassen könnte. LOL

Für den noch nicht endgültig Befreiten ist es vollkommen ok, wenn er einen Beruf lernen will, aber er sollte die egoischen Motive, Absichten, Wünsche und Bedürfnisse dahinter hinterfragen und nicht leugnen und sich dabei wahnen, nebenbei mal so eben "rüber" ins Gewahrein "switchen" zu können.  Gewahrsein ist unteilbar. Wo das Ego mit seinen Wünschen und Trieben anwesend ist, kann kein Gewahrsein sein und vice versa. Was für ein Irrglaube, über  die An- und Abwesenheit von Ego bzw. Gewahrsein - Gott! -  die Kontrolle zu haben! Gewahrsein ist ein EINziges unteilbares Bewusstsein des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Da ist weder ein Handelnder noch ein Nichthandelnder. Wer dieses SUBJEKT-Bewusstheit nicht erlangt hat, der hat auch kein Gewahrsein erlangt. Gewahrsein ist erst GEwahrsein durch das Gewahrsein des Gewahrseins.... also durch die Bewusste WAHRnehmung des absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. ICH BIN Gewahrsein. Wer das einmal erkannt hat, kann niemals mehr aus der Gnade fallen. Auf dem WEG wird durch Schattenintegration vieles, was zuvor unbewusst war, bewusst. Der größte Schatten aber - die Krone aller Schatten gewissermassen - ist die letztgültige  Bewusstwerdung darüber, dass ich kein Gewahrsein (von den Dingen/Objekten)  h a b e , sondern Gewahrsein BIN als das Absolute SUBJEKT.

Oft habe ich den Eindruck, dass Gewahrsein von vielen Suchern mit dem spirituell-korrekten Über-Ich verwechselt wird

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Sie glaubt,  ich bzw. meine "Provokationen" seien schuld daran, dass viele von ihrem Forum fernbleiben. Mein gewaltiges spirituelles "Super-Ego" sei das Abschreckende...pfuhuiiii darüber..  Nope, die Wahrheit widerspricht nur deinem Konzept (und deinem Selbstbild)  und nicht mein, sondern DEIN  Ego ist es, welches mit seinem Konzept/Selbstbild so sehr identifiziert ist, dass es sich provoziert fühlt, wo man es als solches hinterfragt. 
Wer hat ein Ego-Problem eigentlich: Derjenige, der unbeabsichtigt provoziert oder derjenige, der sich provoziert fühlt? Die Wahrheit ist zwar provozierend, aber sie will nicht provozieren... sie will gar nichts bewirken. Meine Natur ist es nurmehr das Loslassen, deshalb kann ich mich nicht einmal mehr mit der WAHRHEIT identifizieren.

Solange du alles, was ich sage, derart persönlich nimmst, wirst du kein Gewahrsein erlangen.  Das sage ich nicht nur dir, sondern all jenen, die meine "Provokationen" nicht ertragen können. Keiner von Euch "Spirituellen" war fähig,  konstruktiv mit meinen sog. Provokationen zu arbeiten, weil keiner und selbst du nicht wirklich weisst, was Schattenarbeit bedeutet, trotz aller deiner Lippenbekenntnisse.   Statt dessen willst du Dekoration:   "schöne Diskussionen", Wellness, Wohlwollen, Weichzeichnerei... keine Kakophonien, sondern harmonisches "konstruktives Miteinander". Psychologen-Blah blah...
An allem,  was deine empfindliche Befindlichkeit beeinträchtigt,  musst du andern die Schuld zuweisen.  Widerspruch ist böse, weil Widespruch für dich nicht "konstruktiv", sondern provokativ konnotiert wird, und was du unter "konstruktivem Miteinander" verstehst, ersieht man gerade am Dialog zwischen dir und deinem neuen Husar: ein co-abhängiges symbiotisch dahinschmelzendes Süßholzgeraspel der allergiftigsten Sorte.
Der "Erwachte" war erst kurz vorher ins Forum gestossen. In seiner LieblingsFunktion als Rotkreuzschwester und Feuerlöscher hat er sich promptly auf die Seite gestellt, die die attraktivste und moralischste Belohnung verspricht, seither liegt der Herr beim Paradox wie der Esel bei dem Ochs... die Königin lud ein ein und  er steigt gleich voll in die "Kiste" mit ihr,  er leckt ihre Wunden, singt ihr Lied, hofiert ihr Leid und übernimmt in symbiotischer Verschmelzungssehnsucht ihre ziemlich dräckische Ausdrucksweise gegenüber Personen, die er gar nicht kennt, d.h., der "Erwachte" ist nicht so erwacht, dass er wahrnehmen könnte, dass es nicht der "ungefühlte Schmerz von Fotzenmutti", sondern  allein der "ungefühlte Schmerz" der Königin ist, der sich im Forum auszutoben pflegt. Stattdessen hat die Dämonisierung  der bösen  "Mutti" (aus dem Universum nebenan) in Herrn Rama einen Verbündeten und damit  Verstärkung erhalten. Beide zwitschern sie im Gleichklang der Herzen und es regnet Herzeln und Busserln in Hülle und Fülle in des Forum Dunkle Nacht.
Das wache Kerlchen mag meine Kommentare zu seinen Kommentaren nicht und befindet  über mich, ich gehöre offenbar zur Gattung der "Arschlöcher", die eigentlich gänzlich (aus-)gelöscht gehören, es gar nicht verdient haben, dass sie  dennoch immer ein schönes warmes Plätzchen im großen liebenden Herzen seiner Königin hätten. Er idealisiert sie,  hebt sie quasi auf den Podest einer Liebesgöttin. Aber nein doch, Herr R.,  es ist nicht ihr liebendes Herz, es ist ihr spirituell korrektes Überich, aufgrund dessen sie sich bislang nicht  traute, mich laut und deutlich ihres Forums zu verweisen,  es ist anzunehmen, dass auch ich für sie schon lange die "Fotzenmoni" bin, die "ihr" Forum mit Pösen Provokationen "zuscheisst".- - -



Wer sich von meinen Worten provoziert fühlt, dem dränge ich sie nicht auf. Daher habe ich das Forum verlassen. Nach deiner Meinung bzw. deinen faktenverdrehenden Verkehrung verlasse ich das Forum, weil ICH keine Kritik vertragen könne - als könnte mich dein Vorwurf der Provokation treffen,  Provokation ist das Markenzeichen der Wahrheit. Was für das Ego keine Provokation ist, ist auch keine Wahrheit. Du beschuldigst ständig anderer der Projektion, dabei bist du es, die projeziert, wo sie nur den Mund aufmacht, so bist du dir auch keiner Schuld bewusst, dass es immer dein eigenes unkonstruktives Verhalten war und ist, welches das vielgepriesene "Miteinander" störte und in all den Jahren zu den immer selben Verfolgungsszenarien bzw. zu Unstimmigkeiten führten, die mich einige Male veranlasst hatten, das Forum zu verlassen, weil ich nur darin eine Möglichkeit sah, persönliche Zusammenstöße mit dir zu vermeiden. (Es war kaum möglich, einen Beitrag von dir zu kommentieren, ohne dass du ihn persönlich (übel) genommen hast, weil du irgend etwas "Dunkles" hineingelesen hast.) Warum ich dennoch deinen Einladungen immer wieder Folge leistete - darauf habe ich keine Antwort. Diese Frage wäre besser von dir zu beantworten: Warum hast du mich immer wieder eingeladen, wenn du und andere unter meinen Provokationen zu leiden hatten? Vielleicht wolltest du provoziert werden? Hm?)


Nur ein Beispiel für eine "Unstimmigkeit":  Erst erklärtest du mir, es würden sich Menschen über meine provozierende Art zu schreiben beschweren, du würdest sogar gebeten,  mich zu löschen, weil sie sich wegen mir nicht mehr trauten, zu schreiben und dann, als ich daraufhin sage: "Gut, wenn das so ist, gehe ich doch besser." machst du mir meinen rücksichtsvollen Abzug zum Vorwurf der Kritikunfähigkeit. Und als man dich von anderer Seite kritisch darauf aufmerksam machte, ruderst du gnädig wieder zurück: Na klar, sie kann zurückkommen, nix dagegen.  Bei solchen Manöver kriegt man ja das Hirnsausen! Hey, ist es nicht so, dass du zu feige warst, für dich selbst zu sprechen und  "die anderen" nur vorgeschoben hast. (Von Rama mal abgesehen, der kein Geheimnis aus seiner Löschgeilheit gemacht hat.) "Die anderen"waren es mal wieder - damit bist du aus dem Schneider; um dein sauberes Selbstbild nicht zu gefährden,  darfst Du es nämlich nie gewesen sein...

Wie ist es möglich, dass du deinen Anteil an Konflikten so total aus dem Blickfeld verlierst? Wie kannst du nur annehmen, dass besonders im Hinblick auf  deine willkürlichen Löschungen von User-Texten überhaupt noch jemand bei dir schreiben will? Hast du überhaupt keine Fähigkeit zur Selbstreflexion?
Du glaubst, dass das Interesse, welches du oftmals erregst  und die Faszination, die von dir ausgeht,  auf deine besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten zurückzuführen sei bzw.  sei es der Neid der anderen, der dich so gern zum mittelpunktigen Gesprächsthema macht. Nun, ich glaube, dass es weniger an deinen Vorzügen als an deinen Nachteilen liegt... dass die Faszination eine eher morbide ist, das Interesse an dir eher einer Irritation geschuldet ist, die du oft durch deine befremdlichen Aktionen, deine "Widersprüchlichkeit" und linken Winkelzüge in anderen auslöst.

Wenn's dir bis jetzt noch keiner gesagt hat: Du bist für mich eine Schwindlerin, eine Fälschung und hinter deiner schönen Larve und spiritueller Rhetorik zutiefst gestört, wenn nicht gar verdorben.  Wirklich unglaublich, dass du damit ständig durchkommst, derweil du rechtzeitig jedem einen Maulkorb verpasst, der sich anschickt, dir zu spiegeln, was du an dir nicht sehen willst. Noch deutlicher: Aus meiner Sicht bedarfst du psychologischer Behandlung und dies meine ich insbesondere im Kontext mit deiner spirituellen Entwicklung. So wie ich meiner kranken paranoiden Nachbarin riet, zum Arzt zu gehen, rate ich dasselbe auch dir.  Eine schlimme Vorstellung ist es u.a. für mich, dass du berufsmäßig auf Menschen losgelassen werden könntest... ungeheilte Therapeuten gibt es nämlich genug. 

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 Seit 2012 treffe ich ständig auf  die "Königin" und ihr faszinös-undurchsichtiges Treiben und bekam bis jetzt aber noch kein richtiges "Bild" von ihr in den Fokus. Erst durch ihre Art, sich öffentlich in Bezug zu Mr. X. gehen zu lassen wurde es fü mich immer deutlicher, wie sie sich selbst und die Welt sieht.  Von daher fällt es mir auch nicht mehr schwer, zu verstehen, wie es möglich ist, dass sich Menschen/Männer weigern können, sie persönlich kennenzulernen, nachdem sie mit ihr schriftlichen Foren-Kontakt hatten bzw. ihr Verhalten in Konfliktfällen kennenlernten.   Das muss also keineswegs an einer Schwäche des Mannes liegen, sondern an einem intakten Instinkt.  Die Königin ist sich ihrer Schönheit und Wirkung sehr bewusst und sie weiss sie einzusetzen. Welcher Mann guckt  schon in die dunklen  Nebengassen, wenn die Reiseleiterin permanent nur auf die Attraktion zeigt?

Die Königin spricht viel über ihre Hingabe, in Wirklichkeit kann sich nicht hingeben, Hingabe hiesse, die Kontrolle aufzugeben, das aber  bedeutet für sie,  "unter die Fuchtel" zu kommen, nach eigenen Worten geht sie aber vor  nichts und niemandem auf die Knie.  Hingabe ist etwas, was sie nur von anderen erwartet,  z.B. indem man sie in ihrem edel-hilfreich-guten Selbstbild und permanenten Selbstbetrug bestätigt, indem man die eigene Wahrnehmung einschränkt, die Augen vor dem Offensichtlichen schliesst, ihr nicht widerspricht, immer "wohlwollend" ist und die alleinige Verantwortung  für  das ständige appellativ eingeforderte  "konstruktive Miteinander"  zu tragen bereit ist.

Nach meiner Erfahrung droht jedem, der sich auf solche Menschen einläßt, statt eines "konstruktiven Miteinanders" eine kranke symbiotische Verstrickungskiste. So geartete Menschen haben die Deutungshoheit, sie  geben allein die Blickrichtung vor und wer ihnen darin nicht folgt, ist nicht "auf ihrer Seite".  Dem zugrunde liegt aber eine gestörte bzw. sehr vereengte Wahrnehmung, viele unbewusste "Tabu-Blickrichtungen", überall stehen unsichtbare Warnschilder: Hier nicht hingucken/-hören! Alle Blickrichtungen, die die Gefahr in sich bergen, die Grundlage ihres Selbstbildes irreparabel zu erschüttern, sind verboten. 
Wer sich mit ihnen einlässt, muss sich quasi "vertraglich"  zu diesem unausprochenen Grundkonsensus verpflichten. Das heisst, er kann nicht frei sein, sondern muss sich selbst unterdrücken, um mit ihnen auszukommen.  Versucht er aber, die von ihnen gesetzten unsichtbaren Grenzen zu überschreiten, dann wird er schnell zum bösen Feind, zum Verfolger, Mobber, Stalker. Die Deutungshoheit liegt immer bei ihnen und darin lassen sie sich nicht beirren. Was immer man ihnen sagt, sie spielen den Ball gnadenlos zurück. In der Ausweichtechnik (Ich beschuldige andere der Tat, die ich selbst begangen habe)  ebenso wie in der Verdrehungstechnik (Ich verdrehe Ursache und Wirkung) sind sie unübertrefflich.
Sie pochen gern auf "Begegnung auf Augenhöhe", aber nur, weil sie  keinen Gott neben sich , d.h. nichts und niemand über sich dulden, der ihnen das Licht nehmen könnte. Man muss vorsichtig mit ihnen umgehen, dass man nicht versehentlich einen ihrer unzähligen wunden Punkte trifft.

Ein unbewusster Mensch sollte sich mit dem Vorwurf der Projektion zurückhalten, da dieser Vorwurf bei Unbewusssten meist selbst eine Projektion ist, die von den Flecken auf der eigenen Weste ablenken soll.  Ein inflationärer Gebrauch von Projektionsvorwürfen zeigt keineswegs den "Erwachten", sondern im Gegenteil eine narzisstische Störung.   Gute Psychologen hüten sich,  ihren Patienten bei Kritik Projektion vorzuwerfen, weil sie wissen, dass sie damit sofort die Abwehr auf den Plan rufen bzw. eine "BeziehungsKiste" aufmachen..


Im Falle der Königin bin ich genauso verblüfft wie damals über meine Nachbarin: ich habe nie in so krasser Deutlichkeit Projektionen erlebt,  wie man dies auch in aller Deutlichkeit zuletzt in ihrer Antwort an K. feststellen konnte, der es wagte, ihr zu sagen, was er denkt und sie sich als Reaktion darauf wieder als Opfer inszeniert: Alles, was sie ihm  (und  mir) darin vorwirft, zeichnet sie selbst aus..Viele sehen es, aber kaum einer sagt was, denn man sieht ja,  was dabei herauskommt, wie man aus der Gnade der Königin fällt,  wenn man an den Vollkommenheitssockel ihres überhöhten Selbstbildes pinkelt und manch einer mag an einem solchen Selbstbild partizipieren.   
Abgesehen davon, dass ihre sprachlichen Schmutzexplosionen so ganz dem spirituellen Idealbild entgegensteht, das sie vorlieblich zu sein vorgibt, zeigt sich in ihren Beschuldigungen und Unterstellungen  exakt ihr eigenes Bild, das nämlich, was sie bei sich selbst nicht sehen kann und will... Wenn etwas dämonisch erscheint, dann ist es dieser Kontrast zwischen dem schönen und reinen Bild, was sie nach aussen vermittelt und den dampfschnaubenden Schattenexplosionen,  die sie vor allem des Nachts zu überkommen scheinen und bei denen sie mit dieser  Ausdrucksweise  ihr  "eigenes Forum zuscheisst" - auch wenn sie den Haufen hinterher wieder wegmacht, der Gestank bleibt... dabei könnte sie konstruktiv  damit arbeiten... solange sie aber darauf beharrt, dass das, was sie projeziert, nicht zu ihr gehört, ist da keine Chance für Schattenarbeit.
Jemand schrieb,  er kenne  die Königin nicht "so".  Doch, viele kennen  sie "so", man muss sie nur lang genug kennen. Zudem versteht sie es sehr gut, nicht nur die eigene, sondern auch die Erinnerung anderer Leute zu löschen. Andere breiten vielleicht  den Mantel des Schweigens darüber aus falsch verstandenem "Erbarmen" oder aus Angst/Feigheit, oder einfach  nur deshalb, weil sie an der selben Störung leiden und die Krankheit deshalb als solche nicht erkennen können.

Die psychischen Mechanismen, die Weise, wie  ein Mensch paranoid wird, wird mir  immer deutlicher. Projektion als Schmerzvermeidung: Wie das, was man vor sich selbst verbirgt, unweigerlich nach aussen projeziert wird und unweigerlich schmerzhaft von aussen  - als Nicht-Ich - auf ihn zurückschlägt. Auf diese pathologische Weise  begegnet man im Aussen immerzu dem abgespaltenen Teil seiner selbst.  Der Verfolgte ist zugleich sein eigener Verfolger.
Der Paranoiker sagt: Ich bin so paranoid, weil die anderen hinter mir her sind...auf mir rumhacken.... (mobben, stalken usw.) Die Anderen sagen: Wir  hacken nur  auf ihm herum, weil er so paranoid ist.

Ich sehe die Paranoia  im gesellschaftlichen Zusammenhang mit Narzissmus und dem "Gutmenschentum"... Das krasse Schwarz-Weiss-Denken, die Feindbilder, die im Namen der Allerheiligsten Diversity  überall aus dem Boden schiessen... das Stockholm-Syndrom der Heiligen Dreifaltigkeit Medien/Wirtschaft/Politik.... Die postmoderne Spiritualität im Verband mit der linksgrünen Ideologie des typischen "Gutmenschen". Gutsein bzw. die Moral als spirituelles UND politisches Ideal, wenn das Gute zum Terror wird, die Moral zum Gesetz..... Die neue Antisemitismusdebatte...Und wenn die (illegalen) Migranten dann noch offziell zu den "Neuen Juden" erklärt werden, dann...


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Kontrolle
Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen ich die Kontrolle verlor. Wenn ich in einer großen Gruppe sprach, passierte es häufig, dass ich nicht mehr aufhören konnte , ich fing an, frei und wild zu assoziieren und hörte Dinge aus meinem Mund, die ich vorher weder gehört noch gewusst habe... die mir bislang nicht BEWUSST waren....
Das, worüber ich damals beschämt und peinlich berührt war, ist mir heute zur Quelle unendlicher Freude geworden.

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Erfahrungen
Ich habe früher einmal gesagt, ich mache zwar noch Erfahrungen, sei aber nicht mehr mit ihnen identifiziert. Das ist nicht ganz stimmig. Erfahrungen sind für das Ich  geschmackbildend, ichbildend...
Die jetzigen Erfahrungen sind geschmacklose Erfahrungen. LOL

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Die WAHRHEIT ist weder wohlwollend noch aufbauend, sie  reisst ab, dekonstruiert... es gibt mit der WAHRHEIT  kein "konstruktives Miteinander", das ist  oftmals nur manipulativer  Schwachsinn , ein mißbrauchtes Schlagwort aus der psychologischen Trickkiste in den Händen jener, die sich scheuen, sich unangehmen Wahrheiten auszusetzen. 
Ich bin derartig ein "Einzelner" geworden, dass mir jegliches Konsensusbedürfnis bzw. Gemeinschaftsgefühl abhanden gekommen ist.:-D FREIHEIIIIIIT!

Aus Februar/März 2018

Sonntag, 8. April 2018

Von tiefgläubigen Paranoikern, satanischen Nondualistigen uva.


Hingabe
Schon wieder treffe ich unterwegs auf das Nondualisten-Dogma: Es ist niemand da, der handelt, ergo .... kann es auch niemanden geben, der sich hingibt. Was für den Mystiker eine tiefe transformierende Einsicht ist, derweil sich ihm die Identifizierung mit dem "Handelnden" (Ego) de fakto aufgelöst hat, ist für den einäugigen nondualistischen Gläubigen ein Dogma - eine zirkelschlüssige Behauptung ohne jegliche Seinsgrundlage.
Ich muss mir das immer wieder erneut verdeutlichen, weil ich  immer von neuem den Knoten ins Hirn kriege, beim Versuch diese schwere Erkrankung gedanklich nachzuvollziehen: Der tiefgläubige Nondualist  GLAUBT und DENKT offenbar tatsächlich, er sei nicht der Handelnde, derweil all sein Handeln offensichtlich aus egoischen Antrieben erfolgt (Verfolgung von Plänen, Zielstrebigkeit, Absicht, Strategie usw.) Er glaubt also,  trotz seines Wünschens, Begehrens, Aus- und Eingreifens in die Welt sei nicht er es, der begehrt, wünscht und eingreift, sondern Gott sei in allem der Handelnde. Ja, auch das illusionäre Ego sei gottgewollt, weshalb er grad machen könne, was er wolle, denn es gäbe eh kein Entrinnen, keinen freien Willen, man sei, der man sei, alles, was der Mensch tue, sei von Ewigkeit vorherbestimmt.  Da  Gott selbst der Handelnde sei in allem was der Mensch an Gutem und an Bösem tue, bedürfe es auch keiner Transformation, keiner Hingabe, keiner Achtsamkeit, keines Loslassens.

Für mich sind solche Überzeugungen nichts anderes als Abwehridiome des Fuchses, dem die Trauben des transegoischen Seins zu hoch hängen; das Ego kapituliert, aber nicht in der Hingabe an eine höhere Macht, sondern in der Unterwerfung an (s)ein Superego, dem er mit Gott als dem Handelnden alle Macht verleiht. Nach dem Da-Seins-Motto: "Alle Lust will Ewigkeit" bleibt man identifiziert mit den egoischen Eigenschaften und kultiviert sie sogar.

Mich berührt es auch immer merkwürdig, wenn in den schönsten poetischsten Worten von der Schönheit des Moments gesungen wird, bei dem im Aussen alles mögliche sinnlich Erfahrbare wahrgenommen wird - AUSSER dem Erfahrenden bzw. Wahrnehmenden selbst! Der ist gar nicht da! Wer mir jetzt mit dem ARgument kommt,, es gebe keinen Erfahrenden, wo es keinen Handelnden gebe, ist sich nicht darüber BEWUSST, dass es die Projektion - "Täterschaft" -  des Erfahrenden ist, die er besingt. 

Und überhaupt: Wer hat diesen kriminalisierenden Begriff der "Täterschaft" für das egoische Handeln eigentlich erfunden? Scheint mir mehr ein Übersetzungsfehler von Groupies gewisser orientalischer Gurus zu sein.  Wenn jemand von Täterschaft schwätzt, weiss man sofort, welche Bücher er gelesen hat, welcher Glaubensgemeinde er angehört.   Wie der KIW-Gläubige, so baut auch der tiefgläubige Nondualist seine Glaubensartikel auf einem Zirkelschluss auf. In der Leugnung der (Täterschaft der) Person spannt er den Karren VOR das Pferd. Auf diese Weise entgeht er der Verantwortung für sein persönliches Denken und Tun und der notwendigen Läuterung/Desidentifizierung des konditionierten Konsensusbewusstseins. Er GLAUBT sich  nur in einem Film... solange er sich nicht GEWAHR ist, dass er auch der Regisseur ("Täter"/Projektor)  des Films ist,  wird er diese "Täterschaft"  einem Gott anlasten.
Zum VaterGEIST kommt man aber nur über die Per-SOHN. Zum BEWUSSTsein des Nichthandelns kommt man nur über die Verantwortungsübernahme für das Tun und Handeln der eigenen Person. Der Fehler der Gläubigen liegt darin, wenn sie die Person als von Gott so absolut getrennt glauben. DAbei ist die Person bzw. das Ich mit dem wahren SELBST verbunden.
Zur Desidentifizierung kommt man nur über die bewusste Identifizierung mit der Person bzw. dem Ich. In der Identifizierung mit allem, was ist, erfahr ich mich als Eines in Allem, in der Desidentfizierung bin ich Nichts bzw. EINS in vollkommener Ganzheit. Dass man die Einheit auch Nichts oder Leere nennt, liegt daran, dass sie bar jeglicher menschlichen Eigenschaft ist und deshalb nicht beschreibbar.

Auf der Seite "Innesein" las ich vor kurzem, dass sich die Satanischen Nondualistiker an das  Nichts "hingeben" würden. Na ja, genau besehen unterscheidet sich die Hingabe an das Nichts im Grunde nicht von der Hingabe an einen persönlichen Gott (wie Frau I. es nur mehr mit einem Übermass an Stolz bzw. christlich-missionarischer Arroganz tut).  Beides sind nämlich im Letztgültigen Endeffekt nichts als Leer-Begriffe, die bis zum Gehtnichtmehr mit  menschlichen Vorstellungen aufgefüllt werden, wobei die Fülle der phantastischen Vorstellungen in beiden Fällen gerne mit der Fülle des Heiligen Geistes verwechselt wird. LOL.
Aus transpersonaler Perspektive ist beides eine Hingabe an eine "Petitio principii", eine unbewiesene Annahme, eine notwendige Arbeitshypothese, wobei aber zu beachten ist, dass der Rechtgläubige eine solche nicht als solche voraussetzen darf, sonst spannt er wie der Teuflische Nondualiker den Karren vor das Pferd und kommt nie in den Genuss der Letztgültigen Erkenntnis, dass das, was sucht vom gleichen GEIST wie das Gesuchte ist...also Gott Himself. LOL. OKeeey...  ALLES KLAR?! Hilf Gott, mir schwindelt's arg in meiner Birne, ob des Gewindes hinter meiner Stirne, Herr Möbius und sein Geschleife schickt ständig mich auf eine Reise.... tötötötööö

Was ich in diesem Kontext noch an die Adresse des Neurasthenischen Ligisten der Leere sagen möchte: Hey, du hast mal gesagt, dass du dasselbe schreibst wie ich und  sich deswegen jede Kritik meinerseits erübrigen würde.   Nun, solange du dich angepißt fühlst von meinen Versen und Kommentaren, beweist du damit, dass das, was du schreibst, kein wirkliches SEIN in dir hat.

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Fundstück: "Eine Kultur der Feigheit"

(...)"Ist das Wort „Feigheit“, das ich hier benutze, etwa zu hart? Wie soll man es sonst nennen, wenn jemand vor Nichtigkeiten Angst hat oder vor wirklichen Gefahren, die jedoch nur mit äußerst geringer Wahrscheinlichkeit Realität werden (z.B. von einem Terroristen erschossen zu werden)?(...)
https://www.rubikon.news/artikel/im-zweifel-fur-die-freiheit
Roland Rottenfusser

Nichtigkeiten? Vielleicht ist die Wahrscheinlichkeit gering, erschossen zu werden, seit jedoch die Islamisten alle Muslime dazu aufgerufen haben, jeden Ungläubigen, der ihm begegnet,  mit Messern abzuschlachten - mit entsprechender Anleitung! -  steht jeder Muslim, dem man begegnet automatisch unter Generalverdacht. Hey, seitdem wird aus einer traditionell- kulturspezifischen Messerattacke ganz fix ein Terroranschlag! Der Verdacht läßt sich nicht mehr aus der Welt räumen.
Aktuelle Entwicklung in London: https://www.telegraph.co.uk/news/2018/04/05/another-violent-night-london-four-teenagers-stabbed/
Die Folge davon ist: Immer mehr Einheimische bewaffnen sich ebenfalls mit Messern, eine andere Möglichkeit bleibt ihnen nicht. Ach so - nicht bei uns? London ist weit weg? Solche Überlegungen sind irrationale Nichtigkeiten?/
Die Angst der Menschen vor dem Islamismus/Terroranschlägen nicht ernstzunehmen, ist ein Privileg der Reichen und Schönen und von Pseudo-(R)Evoluzzern in ihren abgeschotteten div. ideologischen Elfenbeintürmen.

Roland Rottenfusser ist jener, der mal in einem connection-Artikel schrieb, dass Jesus ein Linker sei bzw. dass Spiritualität nicht anders als links sein könne. R.R.  zeigt die verkürzte Sicht der zeitigeistigen Trendsetter, die den Wald vor lauter Einzelfällen nicht sehen. Ja, der Wald existiert gar nicht für die Mitschwimmer im breiten Fluss der Trägerschaft der Meinungs- bzw. Deutungshoheit.
Unfassbar, wie wenig Empathie heutzutage so ein linker Spiritueller bzw. spiritueller Linker für die seelische Verfassung des "einfachen Mannes"  hat, dass er sich  nicht scheut, die berechtigten Ängste vieler Menschen zu diskriminieren und zu bagatellisieren. Jesus würde sich im Grab umdrehen, wenn er nichts besseres zu tun gehabt hätte... LOL
Immer wieder liest man in diesem Zusammenhang auch, dass der Westen schuld sei an der radikalen Islamisierung von Jugendlichen. Diese fühlten sich an den Rand der Gesellschaft gedrängt, würden nicht einbezogen, sondern ausgegrenzt, Teilhabe an der Gesellschaft würde ihnen unmöglich gemacht. Wahr ist, dass es ihre eigenen Leute die Verantwortlichen sind, welche die Integration verhindern und RAdikaliserung möglich machen: "Bei meinen Recherchen in England und Belgien habe ich gesehen, wie dafür gesorgt wird, dass Schüler in islamischen Gemeinschaften nur noch Schriften islamistischer Ideologen zu lesen bekommen. Dadurch werden sie systematisch von der Mehrheitsgesellschaft abgespalten. Dies ist der Grund, weshalb die junge Generation heute oftmals fundamentalistischer ist als ihre Eltern."
https://www.cicero.de/elham-manea-islam-islamismus-koran-kopftuch-nikab-frauenrechte-feministinnen


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Im Forum HuffelPuff:
Jemand schreibt, im Gewahrsein erfahre er alle Dinge neu, wie niemals zuvor gekannt, zudem nehme er alle Dinge in ihrer Essenz wahr.
Ist das WAHR?
 
Ich gestehe, es kommt mir so bekannt vor, als hätte ich es selbst so formuliert, als ich noch ein Küken war. Nun - nachdem ich auch die Projektion des Nichts zurückgenommen habe -  würde ich es anders sagen: die "Neuheit" bzw. der "Blick des Gewahrseins" basiert darauf, dass ich das Objekt nicht mehr aufgrund meiner vergangenen Erfahrung mit dem Objekt werte. Das Objekt selbst verändert sich nicht, da ist aber auch keine "unsichtbare Essenz" wahrzunehmen.  Für die Neutrale Wahrnehmung ist die Aussenwelt bedeutungsentleert, d.h. ihrer Eigenschaften beraubt, ihrer Charakteristika, weil das ICH seiner Bedeutung bzw. seiner Eigenschaften entleert ist. Es handelt sich also einmal  mehr um eine Projektion - um eine Projektion der Leere resp. Eigenschaftslosigkeit, die die Aussenwelt ihrer Eigenschaft beraubt. Das heisst, die Dinge der Welt turnen mich nicht mehr an., ich begehre nichts mehr.... deswegen sind die Dinge "leer".
Das bedeutet konkret: Du gibst sowohl dir als auch  anderen Menschen quasi eine neue Chance, sich von Mal zu Mal neu zu "entwerfen...", was der Mensch natürlich nicht tut, wenn er so was wie "Charakter" hat. LOL. 
Nicht die Dinge sind also neu, sondern die veränderte Wahrnehmung  "macht alles neu".  (Jesus: Und siehe, ich mache alles neu) Wobei man einmal mehr bedenken muss, dass es keine passenden Adjektive gibt, die das bewusste Sein beschreiben könnten. Und so ist das Adjektiv "neu" eben auch nur ein annähernder Begriff, so wie es nur eine annäherende Beschreibung ist, wenn man davon spricht, dass im Gewahrsein "jedes Mal das erste Mal" ist,  derweil es keine Wiederholungen gibt für das präsente Bewusstsein. 
Herr AllmightyMo ist demselben Irrtum aufgesessen, als er mich einmal fragte,  wie es komme, dass ich ihn immer wiedererkenne, wenn er zu Besuch komme, er meinte, das könne ja dann wohl nicht  sein, wenn alles immer das "Erste Mal" bzw. immer "frisch und neu" für mich ist.
Der Verstand kann diese Paradoxa einfach nicht fassen und wittert Betrug....

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Forum Hufflepuff.
Auffällig auch hier ein Partikularisierungsdrang, das Zerlegen in kleinste Einzelteile (Einzelfälle)  im übrigen wohl eine Zeitgeistkrankheit - der sich im Forum  darin äussert, dass man Themen in immer kleinere Teilbereiche zerlegt. Man schafft somit immer neue Begrenzungen mit immer größerer "Diversität" bzw. Kategorisierungen und Klassifizierungen, statt deren Begrenzungscharakter als solchen wahrzunehmen.Wo sich das mutmaßliche Gewahrsein so breit zu machen beliebt, könnte man eigentlich mehr Bewusstheit Selbst- und Fremdbegrenzungen gegenüber erwarten.

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Paranoia
Definition: "Die neurotische paranoide Persönlichkeit ist durch  übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, durch Kränkbarkeit, Misstrauen sowie eine Neigung, Erlebtes zu verdrehen, gekennzeichnet. Sie neigt dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich oder verächtlich zu missdeuten. Häufig findet man auch wiederkehrende unberechtigte Verdächtigungen hinsichtlich der sexuellen Treue des Ehegatten oder Sexualpartners und streitsüchtiges Bestehen auf eigenen Rechten. Betroffene neigen zu überhöhtem Selbstwertgefühl und übertriebener Selbstbezogenheit (ICD-10).

Es gibt Leute, die halten die Krankheit für eine spirituelle Tugend bzw. für eine " Kombination von einem äußerst feingestimmten Intuitionssystem auf der einen Seite und der toootalen Power auf der anderen Seite,  ein idealer Spiegel für ggfs. noch vorhandene Schattenanteile."
Pfuiiiiiiiii over you.

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Ihr Selbstbild ist das der bedürfnislosen, erwartungslosen Frau, gleichzeitig inszeniert sie sich in ihren Äusserungen offen und für alle sichtbar in ihrer Bedürftigkeit und ihren unerfüllten Wünschen und Erwartungen. Ihr Ideal-Selbst erträgt es nicht, als kalt und herzlos angesehen zu werden, auch deshalb besteht sie auf privatem Kontakt mit dem Objekt der Begierde, um diese Fremdwahrnehmung durch ihre konkrete Gegenwart "auf Herzhöhe" zu korrigieren und sich als das zu präsentieren, wie sie sich selbst sieht: warmherzig, integer, zuverlässig, aussergewöhnlich, wild usw. 
Sie sieht  nicht, dass ihr Objekt  "bloss der Auslöser für die eigene Geschichte" ist.... dass nicht nur sie für ihn, sondern auch er für sie die " Projektionsfläche ist, auf die man alles Unerlöste wirft".

Sie glaubt sich nicht nur erwacht, sondern zudem "erlöst" ... Wäre sie erlöst, könnte sie aber ihre weiblichen Rollen spielerisch gestalten, statt sie abzulehnen. So wie sie zu und über  Mr. X. schreibt, sieht sie in ihm offensichtlich einen schwachen hilfsbedürftigen Mann, der sich wie ein verschreckte Maus unter den Röcken von "Mutti" vor ihr versteckt.  Dennoch will sie nicht als Mutter, Therapeutin, Helferin des Mannes  gesehen werden, sondern primär als Frau begehrt sein. Tja, da steckt sie wohl in der Falle irrationaler Erwartungen - schwache Männer sind per se impotent. Also: erstmal kräftig päppeln, dann funzt es auch mit dem Rest...
Osho hat einmal irgendwo gesagt, dass befreite Frauen kein Problem haben, ihre Mütterlichkeit auf alle fühlenden Wesen auszubreiten, insbesondere auf die Männer. Hah, das hat mich damals ganz schön geärgert... LOL.


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Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie stark die moralitäre Abwehr  sich an dem spirituellen Glaubenssatz emporrankt, ein befreiter Mensch sähe keine "Schatten", keine Egos mehr, denn: "Nur ein Ego sieht andere Egos."  Ein mißverstandenes und zur Phrase herunterschwadroniertes Abwehrargument, das von den eigenen Schattenanteilen ablenken soll, um sie auf den zurückzuspiegeln, der auf sie aufmerksam machte (frei nach dem Zeitgeist-Motto: der Überbringer der schlechten Nachricht wird bestraft) Diese Spiegeltheoretiker sind so verwirrt, dass sie ihre Abwehrmanöver nicht als solche durchschauen können, derweil sie sich mit dieser Rückspiegelung  genau dessen schuldig machen, was sie dem anderen ankreiden  UND damit  gleichzeitig die wirkliche Bedeutung dessen bestätigen: Ein Ego kann nur Ego sehen.
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Es sind oft die  Sucher, die sich als Finder gerieren und sich eines eindrucksvollen  Spiri-Sprechs befleissigen,  aber niemals von der Pieke an das kleine spirituelle "abc" gelernt haben,  das damit beginnt, ehrlich zu sich selbst zu sein.
Meine Verwirrung hinsichtlich vieler sog. spirit. Sucher scheint sich insofern zu klären, als ich jetzt bemerke, dass  viele dieser Menschen sich auf einem egoischen Selbstbehauptungs- und Selbstverwirklichungstrip befinden und diesen mit der SELBSTverwirklichung verwechseln.

Noch immer definieren sie sich, nur anders. Aus der Selbstbildmontage: "Ich bin jemand, der dies und jenes tut" wurde:   "Ich bin niemand (mehr) , der dies und jenes tut - ich tue nur mehr anderes". Und nur, weil man nurmehr das Gegenteil von  "Diesem und Jenem" tut, glaubt man, man sei aus dem Ego-Spiel ganz raus.  Sätze wie: Mit mir nicht! sind da doch sehr verräterisch - sie zeigen: da ist garantiert noch "Jemand" am Werk, der schwer etwas von sich hält.

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Projektionsspielchen des paranoiden Minds: jemand erregt Aufmerksamkeit, also muss er dies wollen.  Jemand wirkt provozierend, also will er provozieren. Man unterstellt also  aufgrund der (unangenehmen) AusWirkungen auf sich selbst anderen Menschen eine unlautere Absicht und Motivation.  Eine ehemalige Nachbarin lieferte mir vor einigen Jahren das Bild einer Paranoia, wie es mir weder in der Theorie noch in der Praxis bis dato  nicht begegnet ist: siefühlte sich ständig verfolgt und  beschuldigte dabei andere Menschen diverser Taten, die sie selbst beging. Diese Frau war aber so gespalten, da sie sich dessen absolut unbewusst war. Ansonsten wirkte sie auf ihre Umwelt völlig normal, ihre Geschichten klangen für fremde Ohren so überzeugend, dass man hätte tatsächlich glauben können, dass nicht sie, sondern andere die Täter waren. Was sie tat, um anderen zu schaden, war aus ihrem Bewusstsein völlig ausgelöscht.  Das war eine sehr verwirrende und gleichzeitig erhellende Erfahrung für mich. 
Die Paranoia ist allgegenwärtig. Auch auf der politischen Bühne. Stockholm-Syndrom-bedingt. Langsam verstehe ich den Projektionsmechanimus, der u.a. bewirkt, dass Paranoia auf die der Verfolgung Beschuldigten ansteckend wirkt. In Wirklichkeit fühlen sich die Kranken von sich selbst verfolgt, von dem Teil, den sie vor sich und anderen verbergen und der nun von aussen auf sie zuzukommen scheint.


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Eine andere blendet alles aus, was nicht ihrem idealisierten Selbstbild  entspricht. In ihrer Selbstdarstellung gab und gibt es niemals Schwierigkeiten mit anderen Menschen, ungeachtet dessen, dass andere Menschen ein gutes Gedächtnis haben und mitverfolgen konnten, wie sie seit ca. 6 Jahren auf jeder Plattform, auf der sie schrieb, das selbe Drama aufführt.  Alles, was das fleckenlose Selbstbild trüben könnte, wird (wieder) gelöscht.  Ich erinnere mich, dass sie in einem anderen  Forum die befremdliche Angewohnheit pflegte, in der Nacht auf eine ungewöhnlich ordinäre Weise Dampf abzulassen und den Text am Morgen wieder zu löschen. Zwei Gesichter. Der Unterschied zwischen ihrem Tag- und Nachtstil war eklatant. Wer sie auf ihr Verhalten anspricht, wird schnell als Troll exkommuniziert.

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Was bedeutet es, nicht zu werten, nicht zu urteilen?  
Nichtwertende neutrale Wahrnehmung ist in meiner Erfahrung frei von Urteilen wie z.B. hässlich, schön,... Wenn oder weil  ich nicht mehr mit meinen Eigenschaften identifiziert bin, dann ist es mir auch nicht mehr möglich, andere Menschen anhand ihrer Eigenschaften zu bewerten, d.h. auch, dass ich  sie nicht mehr in ihrem Selbstbild bestätigen kann. Ich weiss zwar, was hässlich und was schön ist, aber es berührt mich im inneren nicht,
Sicher wertet man immer wieder, man ist nur nicht damit identifiziert. Die Urteilsfähigkeit im Alltagsleben ist jenseits von Ego,  - weil sie nicht von Störgefühlen wie Zuneigung oder Abneigung  getrübt wird,  - sogar sehr viel besser. Sicher nehme ich dicke und dünne Menschen wahr,  ohne aber WErturteile darüber abzugeben.
Das konditionierte Verhalten anderer bewerte ich nicht mehr als richtig oder falsch.

Was aber am wichtigsten ist: dass man das Nicht-Urteilen primär rein subjektiv verstehen sollte, also nicht bezogen auf andere, äussere Faktoren/Menschen, sondern
wie bei der (Selbst-) Annahme ist das Nichturteilen vor allem anderen erstmal das Nichturteilen über mich selbst! Dazu muss der Zensor, das schwarzmagische Überich  zum schweigen gebracht werden  - das ist  Voraussetzung!
Wie bei der Selbstannahme ist es auch
Nichturteilen ist untrennbar mit der Selbstannahme verbunden.!!!!!!!
Das spirituell korrekte Überich schaut mit Vorliebe nach draussen zu den anderen, um dort spirituell unkorrekte Wertungen zu verurteilen.
Man muss ganz damit aufhören, nach draussen zu gucken;  statt mich selbstquälerisch zu fragen, wie ich andere bewerte muss die Frage  dahin gehen, wie bewerte und beurteile ich mich??? Hier nämlich ist die Veränderung angesagt, nicht bei den anderen.
 Sonst passiert es, dass man in spirituell korrekter sadomasochistischer Überich-Manier den eigenen Zensor  - und den der anderen - verstärkt, in dem es sich in moralischer Selbstüberhöhung der Verurteilung von Urteil und Bewertung schuldig macht! Der spirituelle Marktplatz ist voll solcher Leute. Das negativ konnotierte spirituelle korrekte Ego ist nämlich nicht spirituell, sondern hochmoralitär und hochpharisäisch.

Man höre also bitte damit auf, zu versuchen, nicht über andere zu urteilen. Es ist wie bei der Selbstannahme/Selbstliebe, im selben Maße, wie ich mich annehme, im selben Maße nehme ich andere an. Anders gesagt: Im selben Maß ich mich nicht (ver-)urteile,  im selben Maß urteile ich auch nicht über mein Umfeld. Das ist EIN Ding, nicht zwei... d.h. in der Konsequenz:  man braucht sich nie wieder Sorgen und Gedanken machen, ob man andere spirituell unkorrekt bewertet hat, schlecht behandelt hat, gekränkt...

Dazu muss aber noch gesagt werden, dass urteilen und verurteilen zwei paar Stiefel sind, die oft verwechselt werden. (Wenn ich dir sage, dass du gut bist,  ist dies ebenso ein Urteil, als wenn ich sage, dass du schlecht bist. Der Unterschied: das erste nimmst du an, das zweite lehnst du als Ver-urteilung ab. Deine Gefühle machen den Unterschied)

Da ist einerseits das Urteilen der Person und andererseits das transpersonale Urteil, welches zwischen WAHR und UNWAHR unterscheidet/urteilt.
Bevor man fähig ist, zwischen Wahr und Unwahr zu unterscheiden, muss man zwischen falsch und richtig unterscheiden lernen. Urteile auf der personalen Ebene basieren auf dem Richtig-Falsch bzw. dem Gut-Böse-Dualismus.
Um den Zensor auszuschalten - und nur um den geht es hier - bedarf es der Selbstbeobachtung, inwieweit ICH MICH SELBST ver-urteile. Das ist der erste Schritt.
Selbstverurteilungen spürt man im Bauch, im Sonnengeflecht, genauso wie Verurteilungen durch andere.
Merke: so wie du dich bewertest, ver- und beurteilst und behandelst, behandelst du andere. Deshalb fang damit an, dich selbst besser zu behandeln. Der Rest erledigt sich von allein.

Um sich das Ganze bewusst zu machen, muss man erst mal schauen, worin sich Ver-Urteilungen, Urteile und Bewertungen verstecken, z.B. vorlieblich in der Sprache:
viele Adjektive mit negativen Konnotationen  enden mit den Nachsilben "-isch", "-lich", "-ig" oder "-los" und eignen sich vorzüglich dazu, sich selbst fertig zu machen:  kindisch, jämmerlich, kleinlich, schusselig, ängstlich, chancenlos, würdelos, usw.
Konnotation ist die Nebenbedeutung eines Wortes und vermittelt Werturteile, Vorstellungen, Gefühle und Empfindungen.   Um sich mies zu fühlen, fülle man seinen Sprachschatz mit möglichst vielen negativ konnotierten Worten auf.

Jenseits von Ego bedient man sich nur noch selten der Adjektive, weil sie allesamt Eigenschaften bezeichnen und dadurch Bedeutung verleihen, mit denen das transegoische Bewusstsein  jedoch nicht mehr identifiziert ist.
Es ist ein Unterschied, ob man nur einen großen Baum wahrnimmt oder einen BEDROHLICH großen Baum. Ob ich von einem Hund spreche oder von einem Köter.  Emotionsgeladene Adjektive sind so ziemlich passè im transegoischen Sprachgebrauch, jedenfalls kann man sie nicht mehr mit gläubigem Ernst benutzen.
Die Macht der Wörter zeitigt ihre Wirkung allein auf der personalen Ebene, auf der transpersonalen BW-Ebene gilt: Sticks and stone can break my bones, but words never hurt me...
Sprache beeinflusst das Gefühlsleben, den ganzen Körper bis in die letzte Zelle hinein.  Wie die Gedanken, aber nur, solange man mit ihnen identifiziert ist. 

https://www.sein.de/urteilen-und-bewerten-spirituell-unkorrekt/






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