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Samstag, 26. Januar 2019

Transdementia praecox


Am Ende des psychospirituellen Individuationsprozesses tritt an die Stelle des Über-Ichs das Gewahrsein. Objektiv betrachtet scheinen sich die  beiden "Mechanismen" auf's Haar zu gleichen. Würde ich einem herkömmlichen angepassten Ich-Psychologen mein neues Denken und Erkennen (erkennendes Denken, denkendes Erkennen) schildern, könnte er gar nichts anderes tun, als diagnostizieren, dass ich offenbar von einem spirituellen Zensor beherrscht würde, der jede Ego-Regung als böse und schlecht erkennt und zu eliminieren oder verdrängen suchte.

Wie ich schon oft erwähnte hat sich mein Denken seit jener Nacht in 2011 einerseits total verändert, bzw. ist es in stetiger Veränderung begriffen, infolge ändert sich natürlich auch der Sprachgebrauch. Andererseits aber hat es sich nicht groß verändert, vielleicht nur in der Weise, als ich jetzt fähig bin, den Verstand weiterhin zu nutzen, im Gegensatz zu früher aber lerne, ihn auf die rechte Art und zu gegebener Zeit zu gebrauchen. Ich denke und spreche auch nicht mehr gerne von Spiritualität und Gott, was m. E. aber notwendig wird, wenn man von Evolution spricht. Keine Evolution ohne Involution.

Wie schon oft erwähnt, sind Wunsch-, Planungs- und Absichtsbekundungen jeglicher Art für mein  transegoisches Ich sehr schwer zu formulieren und wenn ich ab und an doch noch welche äussere, dann muss ich gleich darauf schon drüber lachen.  Das gilt für  Zielsetzungen jeder Art. Kommt es doch mal vor, dass ich schreibe oder sage, dass ich dies und jenes tun WERDE oder tun WILL,  ist mir sofort bewusst, dass es nur hohle "Versprechungen" sind, die ich gleich darauf vergessen habe, weil es mir sehr schwer fällt, etwas in  meinem Gedächtnis zu behalten, was ich in der Zukunft zu tun geDENKE. Das liegt nicht am Alter, sondern weil ich  weder Begehren noch einen Willen habe, ihn durchzusetzen.  Entweder "kriege" ich etwas spontan, JETZT, oder gar nicht.
Das Formulieren von Absichten ist einfach unstimmig und entspricht nicht mehr meinem Bewusstsein.
 Der sprachliche Gebrauch des zukunftsorientierten  "Ich WERDE tun" stößt bei mir auf Widerstand, deshalb drücke ich mich lieber  in der Präsenzform aus, wobei ich genau das auch tue, was ich ansonsten nur ansage  und ich tue es SOFORT. JETZT,   was ich im Future-Modus nur irgendwann zu tun beabsichtigen scheine.     Auf diese Weise muss ich nichts im Gedächtnis abspeichern und in der Warteschleife halten,  kurz: ich muss mich nicht (krampfhaft) erinnern, sondern kann spontan das tun, was JETZT notwendig ist.
Konkretes Beispiel: Gestern hatte ich die Idee,  - zu einem SPÄTEREN Tageszeitpunkt -  meine Freundesliste zu reduzieren und so postete  ich eine Info an die Facebook-Friends-Gemeinde. Die erste Formulierung ging so:


Achtung Achtung, wegen FB-Streßbefalls WERDE ich meine Facebook-Freundesliste reduzieren.
Darüber kam ich wie gewohnt ins Stolpern, derweil ich sofort gewahr wurde, dass ich diese Absicht  evtl.gar nicht realisieren kann, wenn ich es nicht sofort tue. Also schrieb ich:
(...)wegen FB-Streßbefalls REDUZIERE ich meine Facebook-Freundesliste ...

DAS ist ein Statement! (By the way: Ein Ich-Psychologe könnte hier diagnostizieren, dass es ein perfektionistisches Über-Ich wäre, was mich zu solchen Überlegungen anstachle...lol.) Was ich mit dem komplizierten "Geschwurbel" veranschaulichen will? Ich kann mir nichts mehr vornehmen! Ich KANN nichts mehr  planen.  Ich MUSS die Dinge SPONTAN erledigen,  wenn ich das nicht mache,  VERGESSE ich sie.
Irgendwie will sich meine  Sprache und mein Tun miteinander in  Einklang bringen.  Auch die Sprache will sich verEINfachen und meinem Gegenwärtigsein anpassen und annähern... 
Annähern, genau, eben eben- das alles ist so  schwer zu beschreiben, weil sich Präsenz (=Einheitsbewusstsein) gar nicht bw. nur in annähernden Worten beschreiben läßt. Sprache und Gegenwärtigkeit  schliessen einander völlig aus! Paradoxerweise scheint es mir, dass ich um so mehr schreibe, um so mehr sich die Sprache vereinfacht...

Termine einzuhalten ist noch schwerer  bzw. wird immer schwerer, je weniger Termine ich habe.   Je MEHR Termine ich habe und wahrnehme, desto strukturierter ist mein Tag und mein Bewusstsein. Es ist ein ständiges Schwanken zwischen Ordnung und Chaos. Bindung und Lösung.
Wider Erwarten gewöhne ich mich aber auch relativ schnell wieder daran und mir bewusst, wie schnell alles  wieder zur Routine erstarren kann:  Jeden Tag nur ein einziger Termin -  irgendwo zur Krankengymnastik, Sport, Rathaus oder andere Erledigungen -  kostet mich ja einige Stunden Zeit und das heisst, dass ich mich zwangsläufig  einschränke in dem Sinne, dass ich den zeitlosen nach  Innen orientierten vertikalen BW-Modus verlasse, um im Modus  linearer raumzeitlicher Aussenorientierung meinen "Verpflichtungen" - den Anforderungen der "realen" Welt nachzugehen. Eine "Entfremdung", die mich aber nicht mehr aus den Latschen kippt bzw. aus der SELBSTzentrierung, wie dies früher noch oft der Fall war, als das Gewahrsein noch  nicht stabil war  und ich  mich sofort heimatlos und aus der Gnade gefallen fühlte, wenn die Welt "da draussen"  Aufmerksamkeit von mir forderte.  Das ist heute nicht mehr so, ich halte mich ohne Gewinn- oder Verlustgefühl in beiden "Welten" oder Ebenen auf. Da ist kein Unterschied mehr in der Qualität der Wahrnehmung.  Keine Pause, kein "unendlicher Abgrund" mehr.

Einmal mehr erkenne ich,  auf welche Weise sich der Egomind die Zeit strukturiert, wie sehr der Mensch von der Zeit geknebelt und  "in's Geschirr genommen" wird. Aber diese Erkenntnis erschreckt mich nicht mehr.  Angst, wieder in Routine zu erstarren, kenne ich auch  nicht.  (Diese blitzartigen Einblicke in die Abgründigkeit der Zeit,  wie sie mich im Kontext von Schattenintegration heimsuchten, waren für mich immer schreckliche Torturen, die den ganzen Leib-Seele-Organismus schockten. Alles wehrte sich dagegen... bis wirklich auch die letzte Zelle glücklich war,  dauert es noch eine geraume Zeit.)

Ich fällt mir morgens schwer zu sagen, welchen Tag wir haben und wenn es mir einfällt, kann ich das nicht speichern. Früher hatte jeder Wochentag eine ganz bestimmte gefühlsmäßige Färbung , so gab es ein bestimmtes "Montagsgefühl" und dieses verliess mich tagsüber nicht, ausser wenn ich die Zeit vergass, was früher aber nicht in dem Ausmass  der Fall war, wie JETZT.

Es gibt Spirituelle,  die mir diese Vergesslichkeit/Zeitlosigkeit nicht "abnehmen", die sollten mich mal einen Tag lang beobachten, wie kopflos ich durch die Gegend laufe, wie chaotisch meine Handlungen sind, wenn ich nicht gerade am Schreiben bin.  Ständig werde ich geistig total absorbiert und alles andere vergesse ich. Ich fang etwas an zu tun und lass es gleich darauf liegen, weil "es" mich schon wieder fortträgt.  Kaum eine Tätigkeit wird zu Ende geführt, bzw. dauert es seine ZEit, bis ich mich wieder erinnere.
Morgens stehe ich zwischen 7 und 9 Uhr auf, gucke meist nicht auf die Uhr und wenn ich gucke, vergesse ich die Zeit  gleich wieder und weiss erst welchen Tag wir haben, wenn es von der Welt drastisch eingegefordert wird oder mich irgendein äusserer  oder innerer Reiz daran erinnert, dass ich Termine hab. (Das ist für mich "Stress", nur  dass ich mich nicht darüber errege;  der Stress liegt darin, dass ich mich nicht beeilen kann,  weil ich keine schnellen Bewegungen mehr machen kann und ich zudem schnell Luftnot bekomme bei Anstrengungen. Schliesslich bin ich schon ein Altes Mädchen von 72 Jahren, habe mich  quasi schon ins  Seniorenzentrum eingeliefert und kann mir meine "Zerstreutheit" und Altersschwachsinnigkeiten jeglicher Art ohne Skrupel oder Scham  leisten - Hauptsache, der Geist bleibt beweglich. lol)

Einen Plan habe ich nicht, aber es sind immer dieselben Tätigkeiten, die ich morgens absolviere. Wann ich damit fertig bin, steht allerdings in den Sternen. Ich setze vielleicht um 8 Uhr Kaffee auf, der 2 Stunden später erst fertiggestellt ist (Handfilterung) Fang an, mich anzukleiden, komme bis zur langenHose, Socken und das Nachthemd ziehe ich erst am Mittag aus. Manchmal vergesse ich die Socken, merke das erst, wenn meine Füße eiskalt sind und ich ein komisches unangenehmes  Druckgefühl auf der Brust fühle, was mir sagt, dass der Blutdruck zu hoch ist und ich am besten einen Keks und meine Morgenbanane banane esse.  (Meine Wohnung/EG steht auf Fels und ist in den Felsen hineingebaut, sehr kalt, im Winter nur bis grad mal 19 Grad beheizbar. Für ältere Knochengestelle eine absolute Fehlplanung. Na ja, das Christl. Seniorenzentrum, dem ich angegliedert in einem separaten Bau wohne, Nordseite, der zudem noch in einen steilen Berghang hineingesetzt wurde, war ursprünglich ein Kurheim und keinesfalls für alte Leute konzipiert. 4 Etagen, kein Aufzug, eine steile, schwindelerregende,  weil vergitterte Metall-Wendeltreppe oder wahlweise ein steiler Fussweg,  der von der Strasse zum Haus hoch führt oder ein etwas längerer Umweg durch den Wald zur Haupttür, der nicht viel weniger steil ist. Aber die Leute, die bislang in diesem Haus gestorben sind, wurden immer steinalt! :D Es ist so: Man kann Betreuung kriegen, wenn man sie braucht, dann muss man sich nicht mehr selbst versorgen und wenn das Ende naht, wird man bis zum Tod auf die andere Strassenseite hinuber in die Pflege gebracht. Solche Plätze, wie ich einen habe, sind insbesondere  von Menschen ohne Angehörige sehr begehrt, da hat man quasi ausgesorgt und muss sich keine Gedanken mehr über die Zukunft machen.  Sollte irgendetwas passieren, ist sofort jemand da. Für mein Budget zwar etwas sehr teuer, aber grad noch finanzierbar. 

Das Haus ist kalt und auch die Kontakte untereinander sind sehr unterkühlt, was mich aber nicht stört, da ich keine Bedürfnisse mehr nach menschlicher Nähe habe. Man hält die Bekanntschaft grad so aufrecht, dass keine Entfremdung eintritt und jeder jeden jederzeit wiederkennen kann... ein paar Sätze nur -   "soziale Geräusche", - wenn man sich mal unterwegs im Haus  oder auf der Strasse trifft, was selten vorkommt. Man hockt sich hier nicht auf der Pelle und wahrt allgemein eine angenehme freundliche Distanz. Länger als 10 Minuten spricht man nicht miteinander was wohl auch am Desinteresse liegt bzw.  daran, dass alte Leute immer selbstbezogener werden und überhaupt nicht mehr zuhören können.  Wenn ich noch in irgendeiner Form bedürftig wäre, würde ich hier erfrieren.  Ich wohne nun das dritte Jahr hier und es gab noch keinen einzigen Konflikt zwischen den Mietparteien.  Jeder gibt sich hilfsbereit, nimmt aber Hilfe kaum in Anspruch, weil er dafür dafür Sorge trägt, dass dieser Fall nie eintritt.  Niemand drängt seine Hilfe anderen auf.

Dieser Winter ist der erste Winter, der mir richtig spürbar in die Knochen geht. Diese  körperliche Hitze, die mich wärmte und die ich nach der Großen Feuertaufe im Jahr 2011 spürbar ausstrahlte, hat sich schon lange wieder zurückgezogen und körperlich wird mir nunmehr kälter und kälter. Mir tut alles weh, die Gelenke.. die Haut;  seit ein paar Tagen muss ich mir angewärmten !! Pullover/Jacken anziehen, weil die Haut meines Rückens  bei Erstberührung derartig schmerzt, als hätte ich die Jacke aus dem Eisfach geholt. Das kannte ich bislang gar nicht.... hm... eine Empfindung ähnlich der, wenn Japanisches Heilöl auf Schleimhäute trifft. Boahhh... :D (keine Angst, ich lache noch! Ah, gestern habe ich meinen Facebook Nickname von Lol'Sophie in Lall'Sophie geändert. Das erkläre ich jetzt aber nicht, he he )

Werde ich nun alt oder bin ich's etwa schon?
Hm... was ich zur Zeit nicht alles habe:  Ich habe Rücken, ich habe Knie, ich habe Blutdruck...habe Beine...
Das Bewusstsein, dass  ICH in WAHRHEIT nicht  Rücken, Knie und Blutdruck BIN, hat sie nicht aus der Welt geschafft.  Erleichternd ist, dass ich zumeist in einer größtenteils schmerzbefreiten Gegenwart leben kann und quasi unfähig dazu bin,  mir ZEIT zu nehmen, darüber nachzugrübeln, wohin das alles führen könnte. 
Ja sicher, ab und an kommt good old Ego um die Ecke und hegt wie gewohntseine üblichen Erwartungen auf kontinuierliche Heilung, aber da ist nichts, was mich ich in irgendeiner Weise in Sicherheit wiegen könnte.
Ah, da kommt mir gerade eine Idee, aus welchem Grund es mir so unmöglich sein könnte, KONTINUIERLICHE Besserung und Heilung zu registrieren.  Vielleicht deswegen, weil ich nun den Großteil meines neuen LEBENS in einem zeitlosen SEIN lebe, in dem es per se unmöglich ist, ein WERDEN zu registrieren?  Das Kontinuum des Werdens  entzieht sich ja doch jeder konkreten Beobchtung und kann nur retrospektiv aus dem angesammelten WISSEN über die Vergangenheit geschlossen werden
Ich weiss nicht - ist es so oder scheint es mir nur so, dass es mir nun quasi unmöglich ist, "zurück" zu schauen und Vergleiche zwischen damaligem  und heutigem körperlichen Zustand zu ziehen?  Mein MIND kann ja nichts mehr anhäufen, er MUSS alles loslassen. Ich kann gar nicht mehr beurteilen, ob es mir "damals" besser oder schlechter ging als heute.
Oi jeh, jetzt muss ich erst mal frühstücken. (14.07 Uhr)


Yep, und wo ich schon mal dabei bin: An den 2  WS-Operationen aus 2017 knabbere ich immer noch. Schmerzen sind nach wie vor da, sie kommen und gehen im Stundentakt,  so dass ich keine Schmerzmittel nehmen muss, da ich die Erfahrung machte, dass sie von selbst nach einiger ZEit vorübergehen.  Eine leichte Besserung ist eingetreten, was das Laufen betrifft. Wenn ich aber hinfalle, komme ich immer noch nicht hoch. Komischerweise klappte dies nach der ersten Op an der Halswirbelsäule wieder sehr gut, ich konnte die Beine auch im Liegen wieder heben. Auch meine Hände bzw. Finger waren wieder so stark, dass ich sogar wieder kraftvoll in die Tasten meines Keyboards hauen konnte. Das alles änderte sich wieder mit der zweiten Operation an der Lendenwirbelsäule, bei der sich nach ein paar Wochen wieder dieselben Beschwerden einstellten wie vorher. - -


Zurück zum Thema Vergessen/Loslassen:
Ich lass mich schnell ablenken in meinen Handlungen. Nur beim Schreiben/Sitzen/Nichtstun   kann mich so schnell nichts ablenken. Da stehe ich ausserhalb von Raum und Zeit.
Hm... Fehlt es mir etwa an BALANCE? frag ich mich grade.  Etwa an Struktur? Ora ET labora - das hat schon seinen tiefen Sinn! Aber zu gleichen Teilen?   Gehört es vielleicht zu meiner  spirituellen Entwicklung, dass es für mich noch zu lernen gilt,  meine Aufmerksamkeit in gleicher Konzentration auf mein  Tun und Handeln zu richten, damit ich nicht ständig in den vertikalen Spurwechsel wegdrifte?  Das würde aber wieder Übung bedeuten, eine Willensanstrengung, aber der Wille ist mausetot.
Nur Kinder brauchen feste Ordnungen und Strukturen für eine gesunde  Ich-Ichentwicklung.  Und Menschen mit instabilem Ich. (Solch einer war ich, ich hatte früher immer Angst, auseinander zu fallen! Hatte Identitätsstörungen, Dissoziationen usw.))Aus transegoischer Sicht  ist Struktur  nur etwas, was das Ego daran hindert, auseinander zu fallen - das habe ich hinter mir. Ich habe die Kontrolle nunmal komplett aufgegeben. Ich kann es mir leisten, alles liegen zu lassen, was ich anfange...es besteht keine Gefahr mehr für mich ,ohne Struktur den Halt zu verlieren und  psychisch zu dekompensieren, wie dies früher zuweilen war, "vorher". In meiner neuen "Identität" bin ich so fest gegründet, dass mich nichts mehr umwerfen kann.
 . 
Ora et labora. Es ist ja nicht so, dass ich das Eine wichtiger nehme als das Andere.  Chaos und Ordnung sind ja in meinem Bewusstsein nicht getrennt, sondern ein harmonisch zusammenwirkendes Ganzes. Die enseitige geistige Aktivität, der ich mich stundenlang zeitvergessen hingebe,  strengt  geistig überhaupt nicht an, aber dem Körper tut das lange Sitzen z.Zt. gar nicht gut, auch wenn ich mich zwischendurch immer wieder bewege, es ist zu wenig.  Also doch Balance und eine Struktur in den Tag bringen? Müssige Fragen. Ich kann ja doch gar nicht anders, als spontan zu sein, warum also darüber  nachdenken, auf welche Weise ich Struktur in den Tag bringen könnte. Eine andere Beschäftigung brauche ich nicht, mehr Bewegung tät wohl schon reichen.


Im ZEN-Buddhismus legt man von Anfang Wert darauf,  dass man die Aufmerksamkeit ausbalanciert und gleichermassen auf das äussere Tun (Labora)   und beim NichtStun (Sitzen) nach Innen (Ora) richtet.  By the way: Das buddhistische Nicht-Tun ohne S ist was ganz anderes als NchtS zu tun: Nicht-Tun ist das Tun im  letztgültigen Bewusstsein des Nichtwissens, aus dem heraus alle Dinge getan sind resp. durch spontanes absichtsloses Tun  GESCHEHEN.
Und JETZT, hier am Ende wird mir einmal mehr  bewusst: Ich MUSS nichts tun, weil sich alles spontan aus sich  SELBST heraus ergibt.
Geschehenlassen...
Der Zusammenstoß mit "King Allmightymouse" neulich hat in mir gearbeitet und wie immer Früchte getragen indem er mir einen klareren Blick auf diverse psychospirituelle Vorgänge geschenkt hat, demzufolge  ich diese mit klareren Worten beschreiben kann, - so klar, dass es mir sogar möglich scheint, dass der verfressene MouseVerstand des Kings es möglicherweise sogar theoretisch VERSTEHEN könnte, wenn er nicht sogleich in Widerstand gehen würde.  (Zusämmenstöße mit King Allmighty sind - depersonalisiert betrachtet -  Zusammenstöße mit dem konzeptuellen spirituell korrekten Mind, der zuviel weiss, dessen "Weisheit" aber nicht dem Gewahrsein, sondern den Überzeugtheiten und Dogmen eines sich "allmächtig" dünkenden Verstandes entspringt, der sich anmaßt, zu verstehen, was über den Verstand geht.)
Zum wiederholten Male warf mir der King vor, dass ich nie zugeben würde, dass ich auch unbewusste Momente hätte, seiner u.a. Leute Beurteilung nach sei ich immer noch egobehaftet, wäre mir aber dessen nicht bewusst. Als Beweis führte er u.a. an, dass ich ja doch Meinungen vertreten würde, was er für voll Ego hält.) Diese Anklage kommt immer als Abwehrreaktion, wenn ich ihm signalisiere, dass er das "Tool" (Gewahrsein) nicht hat, da er vergisst, sein (Holofeeling-)Konzept  auf sich selbst anzuwenden, statt andere Leute mit  Glaubenssätzen zu konfrontieren bzw. weiss er, dass die kollektiven Glaubenssätze unsere Realität formen, vergißt dabei aber die personalen Glaubenssätze, die sein Ego formen.
Beispielsweise ist er sich nicht bewusst über den Punkt, dass er, wenn er sich bei seinen seltenen Besuchen mit mir stundenlang über "Soziales" unterhält, wobei er implizit darstellt, wie er sich, seine Frau, seine Kinder, Papa, Mama, - die Welt -  sieht, d.h., wie er aus transegoischer Sicht nur Glaubenssätze äussert, Meinungen. Insbesondere hat er ein negatives Selbstbild, welches er sich selbst ständig unbewusst bestätigt. (Er ist der Böse, die Frau ist die Gute) Das alles hält er für völlig real, ist voll davon überzeugt, dass es so ist, wie er es sagt. Er glaubt immer noch zu wissen: Ich bin so und so und dies und das, andere sind so und so und dies und jenes....
Ich selbst lasse mich immer voll ein, das bedeutet, dass ich mich aufs Spiel einlasse, als wäre es ernst. Derweil es in diesen sehr sprunghaften Gesprächen keinerlei Innehalten gibt und ich meine ganze Konzentration aufbringe, angestrengt den Worten zu folgen  um mir ein Bild zu machen im Versuch zu verstehen   ist es mir auch nicht möglich, gewisse Dinge anzusprechen,  zu vertiefen oder mal darauf hinzuweisen, in welchem Modus wir uns gerade unterhalten. Das Gespräch verläuft so rasant und ohne Pause, es springt von hier nach dorten, kein Komma, wo man mal einen Punkt zu fassen kriegen oder genauer nachfragen, vertiefen, konkretisieren  könnte. Es ist mir so gut wie unmöglich, auf einen Satz etwas genauer einzugehen, weil er im nächsten  gleich wieder viel weiter oder ganz woanders ist.

(Jaja, ich höre schon des Kings Einwand, wer sich Bilder mache, sei unbewusst. Aber sicher mache ich bzw. bedarf ich immer noch der Vorstellungsbilder, im Gegensatz zu Dir ist mir dieser Vorgang aber BEWUSST!)
Ja,
und ich folge ihm in seinen BocksSprüngen, mache innerlich nicht dicht, weil ich das nicht mehr kann und wenn er geht, läßt er bei mir nichts als ein großes Fragezeichen zurück.
 

Die Frage geht darum, wann das Ego "tot" ist und ob es noch Ich-Anteile nach der Großen Befreiung gibt.
Vorausschicken möchte ich, dass ich mich bislang über diese Angelegenheit widersprüchlich geäussert habe, z.B. sagte ich zu Anfang meines Neuen Lebens, dass das Ego mausetot ist und später revidierte ich das, indem ich angab, dass nicht das GANZE Ego "tot" sei, sondern nur der Zensor und dass da aber immer noch "Rest-Ich-Anteile" wären.

Das ist so nicht ganz richtig beschrieben, weshalb ich das präzisiere, weil ich das im Moment viel klarer sehe und  jetzt bessere Worte dafür finde, die aber nicht weniger widersprüchlich, weil es ein Paradox ist oder wie eines erscheint, so dass der Verstand damit auch sein Kreuz haben wird, denn das Ego ist gleichzeitig auf eine Weise so "tot", dass Letztgültige  Befreiung eintreten kann, andererseits aber nicht so tot, dass sich auch hinterher nicht ab und an eine  Ego-Regung zeigen würde :

Zum Ersten - Die Voraussetzung: 
Letztgültig befreit wird man durch die Letztgültige Erkenntnis, in der sich das Gewahrsein permastabilisiert dadurch, dass  es sich SELBST erkennt. 

Zum Zweiten - Die Große Erfahrung: 
In  Letztgültiger Befreiung wird das Rest-Ego* letztgültig und sehr spürbar "verbrannt", die Ego-Wogen haben sich geglättet, sonst gäbe es nicht das Gewahrsein der  Leere und die mystische Erfahrung von Weihnachten (Neugeburt), Osten (Auferstehung) und Pfingsten (Herniederkommen des Hl. Geistes bzw. Gewahrsein) zugleich.
Ab diesem Punkt wird sich das neu geborene ICH langsam aller göttlichen Attribute gewahr, mit denen das Neue Ich bzw. Leben gesegnet ist.    (Radikale Umkehrung und Polsprung vom Ego zum SELBST in der  Erkenntnis: Ich war tot und nun LEBE ich.)
*Rest-Ego deshalb, weil durch eine mehr als weniger lange Zeit der Schattenintegration das Ego schon rapide abgenommen hat!

                                                                                                         
Zum Dritten - Das Nachspiel: Es gibt immer noch Ich-Anteile, (abgeschwächte Angriffsgefühle,  Angstgedanken, Genervtsein, Ungeduld, Ärger, Erwartungen usw. )  die sich ab und an melden, sich aber NICHT durchsetzen können. Und zwar aufgrund dessen, weil  der Bewusstheitsstrahl des GEWAHRSEINS die Durchsetzung (Identifizierung)  VERHINDERT! Und zwar in dem Moment, wo das Gewahrsein der  GEDANKEN gewahr wird, welche die Gefühle auslösen. Was sich nach meiner Erfahrung nicht mehr zeigt, sind neurotische Anwandlungen.
Oops,  klingt das nicht ganz  nach "Schrödingers Katze"? 


Ach so, die Frage ist wohl noch nicht beantwortet, was ich so zwischen meinen abgebrochenen Handlungen treibe, ausser geistig  "abdriften"? natürlich SCHREIBEN. Ich schreibe fast den ganzen Tag.   Wordpad - mein digitales Notizbuch quillt aus allen Nähten!
  Facebook ist auch eines meiner Notizbücher. Ich schreibe überall hin, wo eine geistige Unwahrheit erscheint, in jede Leerstelle, jede Kommentarspalte, und ich schreibe keinen archivierten Alten Käse, sondern immer "lebendige WAHRHEIT" aus dem Moment heraus. Dabei bediene ich mich auch der toten relativen Wahrheiten/Fakten der sog. Realität. Die sind gefordert, weil noch einiges an Ich (=Welt) zu integrieren ist. Meine Facebookseite dient der Integration. Ich sammle "Fakten" solange, bis sie transformieren und sich in den Kosmos einfügen, der ICH (geistig) BIN und der ich sein WERDE in dieser absoluten SUBJEKThaftigkeit meines GEISTES, der ich mir bewusst bin, die ICH BIN und in die ich im Bewusstsein hineinwachse, Teil und Ganzes zu sein. In der Einheit von Sohn und Vater. Reich Gottes.

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Es ist immer dasselbe mit dem falschen King: Der spirituell korrekte  Egomind verlangt ständig danach,  der WAHRHEIT bzw. WAHRnehmung auf Augenhöhe zu begegnen. Dem echten KING (SELBST) bleibt dann nichts anderes übrig, als das Freie Kind zu mobilisieren, welches dem falschen King den Spiegel vorhält: Der Kaiser ist nackt. Erfolgt Einsicht, springt das Schwein von der Klippe... Lol

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ICH BIN = Boddhisattva-Geist 

So eben brachte ich mühsam und mit schmerzhaft bleiernen Beinen den vollen Papiermüllbehälter die Treppe hinauf zum Abfall, als ich mit jeder Stufe immer stärkere Luftnot bekam. DAs fing schon an, als die Nachbarin kurz zuvor bei mir klingelte, dass ich beim Aufstehen aus dem Stuhl und auf dem Weg zur Tür merkte, wie schwer alles ist, der Körper, das Sprechen... Wir gingen miteinander hinauf während  ich kurz Auskunft darüber gab, wie's mir quasi von Moment zu Moment ging, die Nachbarin hatte ein anderes Thema,  dann konnte ich nichts mir hören, nichts mehr sprechen, mir wurde erst neblig, dann schwarz vor den Augen, die Nachbarin schwätzte weiter, guckte kaum auf, verschwand in ihrer Etage, als die Pastorenfrau von oben herunter kam, merkte, dass es mir nicht gut ging, machte ein paar wohlmeinende Geräusche und schwätzte und schwätzte... Auf meine Bitte brachte sie einen STuhl, derweil ich weiterhyperventilierte... sie schwätzte davon, dass ich die Wäsche doch heute abhängen soll, jaja, die sei schon trocken - Ich: ja danke, wie lieb von Ihnen, mir das zusagen, Frau X. mach ich noch heute, wenn ichs nicht vergesse.... Dann hob sie den Deckel meines Papierbehälters, stellte fest, dass da nicht "getrennt" sei und wollte tatsächlich damit anfangen  meinen Müll zu sortieren, und schwätzte  und fragte, und zwang mich damit zu Erklärungen, die ich nur langsam und mit luftholenden Pausen abgeben konnte:  dass sie das nicht tun solle, weil es nur die eine Milchtüte sei, die ich gerade eben versehentlich zum Papier hineinschob, sie solle mir besser ein Glas Wasser bringen...
Herr Gott nochmal! Das sind Momente, da spüre ich so ein leises schnorchelndes Grummeln in der Kehle und es fehlt nicht viel und ich fange an an laut zu knurren.... WEIBER! :D

Ja, aber das Eigentliche kam, als ich beim Gedanken an einen möglichen Herztod einen Widerstand spürte und mir der Gedanke an Hingabe nicht besonders gut gefiel, dafür aber der Gedanke, diese Welt (=Ich) nicht ganz zu verlassen immer besser, so dass  ich mir eine Wiedergeburt gut vorstellen konnte unter der Bedingung, dass ich bewusstseinsmäßig an dem Punkt anschliesse, in  dem mein Leben geendet hat. Und da hat es mal wieder bei mir geboingt: Dass ich in meinem Tun ( Erkennen, Schreiben, Mitteilen) und in meinem Letzten Wunsch von  nichts anderem als dem sog. Bodhisattva-Geist angetrieben bin, dem archetypischen Geist, von dem es  heisst, dass er sich so lange auf der Erde inkarniert, bis auch das letzte Wesen erlöst, erfüllt, befreit ist.

Ich habe kein Lehr-System, ich erkenne mehr und mehr die Bedeutung der alten spirituellen Systeme und ihrer Archetypen, benenne sie in den althergebrachten Begriffen und fülle sie so von innen heraus gewissermassen mit  "Fleisch".

Hm, ich GLAUBE ja nicht an Wiedergeburt, aber grade eben kam mir eine Idee, ein Zipfel eines Bildes (oder "Struktur",) welches noch nicht ganz klar ist. Vielleicht kann ich wenigsten die Frage formulieren:  Könnte es nicht sein, dass es letztgültig so etwas wie Nirwana im herkömmlichen Sinne gar nicht gibt, dass es keinen rein transzendenten Gott für sich allein gibt, sondern immer nur inkarniertes göttliches Bewusstsein. Form ist Leere und Leere ist Form. Unteilbar.
Das ist für mich keine neue Erkenntnis, sondern sieht nur völlig neu aus, weil sie in meinem Bewusstsein in einem anderen Kontext erscheint. Hm... möglicherweise muss ich in einem nächsten Leben Mathematik studieren, um das zu begreifen, was sich jetzt noch nicht von mir beschreiben läßt.

In der fortschreitenden Vergöttlichung/Vergeistigung geht es darum, den Kosmos von Innen her zu umfassen/Integrieren. Da der Kosmos so unendlich ist wie Gott, das Unendliche Bewusstsein unendlich ist, gibt es niemals so etwas wie ein Ende.
Das Wissen ist schon da, es ist uns in diversen Schriften an die Hand gegeben, ein Mensch kann es nur nicht in einem Leben erfassen. Der Geist müßte sich also wieder und wieder inkarnieren....

Wenn man vom Reinen GEIST spricht, dann glaubt der Egomind meist, es handle sich um einen entkörperten Geist jenseits der Materie. Dem ist nicht so, der GEIST ist REIN im Sinne von unverzerrter WAHRnehmung und frei von egoischen Beimischungen.

 


Anmerkung zur Person:
Ich habe nicht studiert, keine höhere Schuldbildung,
Ich hatte in meinem Leben zwar viel gelesen, aber wenig verstanden. Die meisten spirituellen oder psychologischen Begriffe, die ich in meinen Texten verwende, sind nicht "gepaukt", sondern "zugefallen". Meine Definitionen dieser Begriffe sind oft freie Assoziationen und stimmen nicht immer mit der staatlich anerkannten Bedeutung überein.

Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Meister aus dem Off sprach mir: Das JETZT ist nicht zu fassen, Dear!

Tagebuch aktuell - 28. Juni 2018:

Projektionen und Begrenzungen
Als ich erkannte, das nichts "da draussen" WIRKLICH geschieht, richtete sich meine Wahrnehmung  mehr und mehr nach innen (christlich: Umkehr) und ich fand den ganzen Kosmos in mir.
Es dauerte aber noch einmal eine ganze Weile, bis ich auch diese Aussen-Innen-Begrenzung überwand und WIRKLICH gewahr wurde, dass weder im Aussen noch im Inneren etwas geschah, sondern allein im Fokus meines Bewusstseins (Gewahrseins) stattfindet.
Der Begriff des JETZT bekommt in diesem Kontext nunmehr eine andere erweiterte Bedeutung, die ich bislang noch nicht in aller Klarhheit schauen und artikulieren konnte.

Zunächst einmal gibt es zweierlei JETZT-Momente,
- das lokale personale Hier und Jetzt der noch unbewussten Person,
- das ewige (transpersonale, unlokale) JETZT der transformierenden/transzendierenden Persönlichkeit/SELBST.

Was ich bis vor einiger Zeit an Geschehnissen noch in einer "Innenwelt" lokalisierte,  weil ich kein anderes Wort dafür hatte, ist dabei, sich endgültig auf den Begriff  "Fokus des Bewusstseins" festzulegen. Ich weiss nicht, wo die Reise hin geht, aber ich versuche mal  in freien Assoziationen etwas zu beschreiben, was mir noch nicht ganz klar ist, wobei das eine mit dem anderen für einen Leser oftmals nichts zu tun zu haben scheint.

Ich wurde irgendwann einmal gewahr, wie sich mein  Mind, als er sich Vorstellungen bezüglich einer bestimmten Absicht bildete, (z.B. der Absicht, einkaufen zu gehen) sich diesbezügliche Vorstellungsbilder machen MUSS, um sein Ziel zu erreichen. Ich SCHAUTE, wie er in der Vorstellung eine Art Landkarte entwarf, und wie sich dabei meine diesbezügliche Absicht quasi "nach vorne" in einen "zukünftigen" Raum ausdehnte und dort fixierte, als ob man eine Reisszwecke irgendwo anheftet mit der Aufforderung: Nicht vergessen! (Diese richtungs- und zukunftsweisenden Vorstellungsbewegungen bilden sich bei allen Wünschen, Bedürfnissen, Absichten, Zielen, Plänen, Prinzipienbasteleien). In jedem Falle muss ich meine Vorhaben IMAGINIEREN! Ohne Imagination würde ich bzw. der Mind dem totalen Vergessen anheimfallen. (Was mich gerade daran erinnert, dass ich in letzter Zeit wieder verstärkt den Eindruck habe, immer unfähiger zu werden, Vorstellungsbilder zu fabrizieren und meine enorme Vergesslichkeit meinen Vorhaben gegenüber diesem Umstand geschuldet ist. Obs am Alter liegt, den langen Narkosen im letzten Jahr oder ob es ein natürlicher "Sterbevorgang" ist, weiss ich nicht... auf jeden Fall ist es interessant zu verfolgen, wie man von der Wahren Natur auf moderate und sanfte  Art ins absolute und letztgültige Hier und JETZT "gezwungen" werden kann... LOL.  Wahrscheinlich würde mir der Hausarzt ein Gedächtnistraining empfehlen, - for what??? Hahaaaa... Ich habe mich ja schon öfters gefragt, ob ein befreiter Mind an Alzheimer leiden könnte, vielleicht kriege ich ja die Antwort und erlebe das am eigenen Mind?!...LOL. Im Wir-Forum hatte ich einmal völlig unkontrollierten Text über Alzheimer referiert - Alzheimer als Heilige Krankheit, lol -  und habe mir dabei unerhörte Dinge aus dem Ärmel geschüttelt,  von denen wohl kein Mensch bislang gehört hatte und die ich auch promptly wieder vergessen habe. Lol.  Es wäre heute vielleicht ganz interessant, zu lesen, aber ich kopierte und kopiere mir i.d.R. meine Beiträge nicht und mein Wordpad, in dem ich sehr viel mehr schreibe, als ich veröffentliche, fällt regelmäßig einem Rundum-Ramadama zum Opfer. - kurz:  muss ich vielleicht jetzt in der Praxis erfahren, was ich damals nur theoretisch erfasst hatte?!

Ja, dieser richtung- und zukunftschaffende "Raum" in meinem Bewusstsein wird SCHAUbar immer enger und begrenzter, obwohl er sich größtenteils nur aufs Notwendigste richtet, aber irgendwann wird offenbar auch das Notwendige offensichtlich zuviel.  Im ewigen JETZT gibt es keine Notwendigkeiten mehr. Immer weniger kann ich Gedanken festhalten, das Loslassen geschieht ganz von Selbst. He he - am liebsten richtet sich das richtungsweisende Bewusstsein auf das Essen, - da muss ich gar nicht lange zuwarten! - mittlerweile wiege ich vollendete 100 Kilogramm! Seit ich nur noch kurze Strecken am Stock gehen kann, fehlt es mir extrem an der Bewegung.  
He he, es ist schon lustig: Ich schreibe ja sehr viel und sitze daher oft am Computer, ca. alle 15 Minuten treibt es mich zum Aufstehen und Herumlaufen; meist laufe ich ein paar Mal hin und her im Kreis herum und mache dazu ein paar Gym-Übungen, wie sie mir grad einfallen - am Ende gehts aber jedesmal in die Küche, wo ich mir dann zur Belohnung immer egal was in den Mund stecke, MannoMann! Was mich wiederum daran erinnert, wie ich früher nach ausgiebigem Waldspaziergang vor lauter Energie nicht wusste wohin, und mir zum Runterkommen und zur Abdämpfung der Euphorie ein paar Biere genehmigen musste. Hahaaaaa ... - - - -

Ich habe auch anhand von Beobachtung (="Schau"/Gewahrsein) erkannt: Wenn ich  von irgendeinem Geschehnis in der Welt spreche, dann "geschieht" dieses in Wirklichkeit nicht in der Welt da draussen, sondern aufgrund eines imaginierten ABBILDES, das ich  mir beim Lesen oder Sprechen darüber mache, gerade JETZT  (= im Moment der Imagination!) nirgendwo sonst als im Fokus des Bewusstseins. DAS ist die Illusion! Und die halten wir für die Wirklichkeit!
(Hah, auch das Nichts, die Leere wird hierbei begrifflich neu geframt! - Ääähm, wirklich? Manchmal BILDE ich mir ein, dass ich etwas wiederhole, was schon früher mal als absolut KLAR erkannt zu haben glauben...LOL. Stückwerk...)

Der gewiefte Spiritant wird mich nun mißtrauisch fragen: Aber wer "schaut" denn da? Na ja, ich könnte natürlich auch ganz distanziert und spirituell völlig korrekt einfach nur vom "Beobachter" sprechen, benutze aber auch hier vorlieblich das persönliche Fürwort, da nach der langen Reise zu Gott/mir SELBST der  Berg wieder ein Berg resp. das Ich wieder ein ICH ist. Dieses ICH ward sich dessen bewusst, das "der Denker" oder "der Beobachter" keine Eigenschaft des kleinen Ichs ist,  sondern ein göttliches Attribut, auch unter dem Namen "Auge Gottes" bekannt.

Wenn man vom Beobachter spricht, sollten Spiritanten lernen zu unterscheiden zwischen dem personalen Beobachter und dessen wertenenden=interpretierenden Aufmerksamkeitsfokus und dem nichtwertenden transpersonalen BEOBACHTER im Sinne von Gewahrsein. Das Ego neigt sehr dazu, diese beiden zu verwechseln! Die Bewusstseinsentwicklungsreise beginnt aber mit der Ausrichtung der gemeinen Aufmerksamkeit des personalen Beobachters auf das persönliche Hier und Jetzt, auch Achtsamkeit genannt, welche sich erst im Laufe der Reise im Zuge kontinuierlicher Schattenintegration zum letztgültigen (Perma-) Gewahrsein transformiert.

Fazit: Das absolute JETZT ist nicht zu fassen, weil es ein unfassbares Paradox ist. Das Jetzt als Moment der Imagination hat nur einen Hintergrund: das bilderlose NICHTS - yep, und das ist der Fokus, in dem alles Bildhafte erscheint! DAS BIN ICH. (Oder auch nicht! lugt sofort die Antithese um die Ecke.... - - - -



Hah
- als ich gerade im Forum schaue, was heute unter dem Thema Inspirationen gepostet wurde, fällt mir mal wieder abrundend und passenderweise zum Thema das Folgende in die Hände:

Auf dem Sterbebett kommt das Erwachen.
Text: Shao Shu

Die Menschheit lebt in einem Traum.
Schlafwandelnd und verirrt schlendern Sie in Ihrer Erfahrung des Lebens.
Sie wissen nicht das Sie träumen, sie wissen nicht das sie irren.
Nein im Gegenteil sie glauben am Leben zu sein,
fühlen sich mächtig
die Natur unterworfen zu haben, glauben weise zu sein,
glauben die Liebe zu kennen.
Sie glauben vorran zu schreiten, doch stehen sie still.
Das Ego und der nie aufhörende Fluss der Gedanken halten die Menschen in einem Traum gefangen.
Und hindern sie wahrhaftig zu leben.
Gefesselt in Ihren selbstangelegten Ketten hängen sie nur
in der Vergangenheit und in der Zukunft fest.
Nur selten schaffen Sie es in der Gegenwardt auszuhalten.
Doch das eigentliche Leben spielt sich nur im Hier und Jetzt ab.
Der jetzige Moment, in dem wir Leben, ist mächtig und voller Energie.
Nur im Jetzt, wenn das Ego und die Gedanken nicht festgehalten werden,
wenn wir uns nicht mit Ihnen identifizieren
und Sie mit einem lächeln vorbei ziehen lassen ohne uns anzuheften oder bewerten
können wir klar sehen,
erkennen was um uns geschieht
und nur im Jetzt können wir unser Leben bestimmen und erschaffen.
Warum fällt es so schwer im Jetzt zu sein?
Es ist die Angst vor Veränderungen,
die Angst Verantwortung zu übernehmen.
Die Angst zu erkennen das wir unser Leben selbst gestalten
und niemand sonst kann uns diese Verantwortung abnehmen und wir selbst haben diesen Weg gewählt.
Doch da wir ständig verschleihert sind durch unser Ego und unsere Gedanken
werden wir Blind und lassen uns wieder in die Vergangenheit oder Zukunft ziehen.

"Der Aktive steht im Nebel,
der Passive sieht alles klar." (chin. Sprichwort)

So verstreichen die Jahre und die Lebenszeit,
an jeder Prüfung, Lektion und Kreuzung laufen wir schimpfend vorbei und geben anderen äusserlichen
Faktoren die Schuld und lernen nichts.
Und so welkt das Leben bis zum Moment des Sterbens.
Dann auf dem Sterbebett passiert etwas fazinierendes. . .
Kurz bevor wir unsere Erfahrung dieses Lebens beenden und niemanden mehr davon berichten können,
in einem Bruchteil einer Sekunde, im Moments des Gehens. . .

Als Babys kommen wir rein und erwacht zur Welt,
um uns dann vom System auf unseren Lebensweg vernebeln und zu vergiften ...
Wenn wir geboren werden und sterben schüttet die *Zirbeldrüse erhöht *DMT aus.
DMT schiesst durch unsere Chakren aktiviert sie, verbindet uns mit unserem höheren Selbst
und erweitert unsere Sinne und Wahrnehmung.
Lässt uns erkennen was Zeit und Raum,
unser "Ich-denken" wirklich sind.

"Und dann durchfliesst Sie mich wie Regen." (American Beauty)

Und dann in einem Moment während wir sterben flasht unser ganze Leben an uns vorbei,
alle verseumten Lektionen, Kreuzungen und abdriften aus dem Jetzt eröffnen sich uns klar.
Erkennen alle Zusammenhänge
und dass wir Wesen mit göttlichen Fähigkeiten des Erschaffens und Formens sind.
Sind in der Lage unser Licht/innere Stimme zu kontaktieren.
Bääääääääääääääääääämmm
Das alles und noch viel mehr in dem Moment des Todes,
in einen Bruchteil eines Moments.
Soviel Klarheit, Wissen und Erkenntnis durchfährt uns.
Solange schlenderten wir durch unser Leben und dann
gerade in diesem Moment wo wir gehen erwacht jeder Mensch.
Tja schon sehr ironisch. . .
Denn dann können wir dieses Wissen und Erkenntnisse nicht mehr zu gelebte Weisheit formen.

Doch wann wird noch DMT ausgeschüttet?
Genau, in der tiefen Meditation.
Also haben Wir die Wahl und die eigene Verantwortung
zu entscheiden wann wir erwachen wollen.
In dem Moment des Todes oder im Hier und Jetzt
und beginnen unser Leben.
Du allein triffst
diese Entscheidung,
deine Entscheidung,

willst du wahrhaftig Leben, dankbar Lieben lernen
und deine göttlichen Fähigkeiten und Gaben kultivieren.

Oder willst du weiter die Verantwortung abgeben, die Schuld bei anderen suchen,
deine Sinne befriedigen und dich ablenken, ein Leben als Sklave führen?
Dich wie ein PingPong-Ball des Lebens fühlen?
konsumieren und unnütze Gegenstände anhäufen oder betrunken Fussball schauen
und deine Erfahrung dieses Lebens blind stumm und taub wie ein Schaf-Zombie durchtrotten?

Entscheide Du. <3

In Liebe und Dankbarkeit Shao Shu <3

*Zirbeldrüse *DMT
(Wenn euch DMT und die Funktionen der Zirbeldrüse näher interessieren kann ich euch die Bücher von Christopher Rottmann
"DMT Handbuch" und "Psychedelische Erleuchtung Die Rückgewinnung unserer wahren Natur" empfehlen)
Hm...  unwahr ist, dass wir im letztgültigen JETZT über unser Leben bestimmen können und es (bewusst?) erschaffen - offenbar kann der Autor nicht zwischen den beiden Beobachtern unterscheiden und verwechselt dabei zuweilen die beiden Ebenen personal/transpersonal.

Unrichtig bzw.unwahr ist auch das chinesische Zitat:
"Der Aktive steht im Nebel,
der Passive sieht alles klar." (chin. Sprichwort
)
WAHR ist: weder der Aktive noch der Passive "sieht alles klar", allein der "Darüberstehende" - das ist der,  welcher weder aktiv noch passiv ist -  steht in der absoluten Klarheit und Wahrheit.  
Vorsicht, folks, die meisten (chinesischen) Sprichwörter betreffen das relative Ego und seine relative Welt. Wer die WAHRHEIT in sich selbst finden will, hinterfrage und gehe den vierfüssigen Erkenntnisweg des Tetralemma! Ansonsten gilt hier wie immer (jenseits von richtig und falsch): Ob dieser Text WAHR ist liegt nur im Auge des Betrachters resp. im Gewahrsein des absoluten Beobachters.


PS: Und zuletzt finde ich gerade auf der selben Foren-Seite noch einen Text von Osho, der sehr schön zu meinem gestrigen Blogposting passt, der meine Erfahrungen pathologischer und nichtpathologischer Dissoziation und meine Angst und Flucht vor anderen Menschen betraf...dieses Gefühl, nur von anderer Leute Erwartungen fremdbestimmt zu sein...: 
Im selben Zusammenhang wird  auch das DMT - noch nie von gehört! -  interessant! Klack klack klack ...he he  https://checkit.wien/substanzen/dmt/
(Hmmm, ich wundere mich des öfteren, wie sehr ich und  die Posterin der div. Beiträge und Inspirationen thematisch auf einer Wellenlinie zu sein scheinen.)

EXISTIEREN- NUR IN DEN AUGEN DER ANDEREN?
Frage:
Ich fühle mich, als würde ich nur in den Augen der anderen existieren. Ich komme mir so unwirklich vor. Wo bin ich? Was kann ich da tun oder nicht tun?

Osho:
"Das erste ist: Nicht nur du existierst nur in den Augen der anderen; jeder existiert in dieser Weise. Das ist der übliche Weg zu existieren. Du benutzt den anderen als Spiegel. Die Meinungen der anderen werden sehr wichtig, ungeheuer wichtig, weil sie dich definieren. Jemand sagt, du bist so wunderschön - und in dem Moment wirst du schön. Jemand sagt, du bist ein Narr - in dem Moment wirst du argwöhnisch; vielleicht bist du ja ein Narr? Du magst wütend werden, du magst es verneinen, aber tief im Innern regen sich Zweifel an deiner Intelligenz.

Wenn du wissen willst, wer du bist, wirst du deine Augen schließen müssen; du wirst nach Innen gehen müssen. Du wirst die ganze Welt vergessen müssen, du wirst vergessen müssen, was sie über dich sagen. Du wirst tief nach Innen gehen und deine eigene Wirklichkeit erfahren müssen.

Genau das lehre ich hier - nicht von anderen abhängig zu sein, nicht in deren Augen zu schauen. Es gibt in ihren Augen keine Anhaltspunkte. Sie sind genauso unbewusst wie du, wie können sie dich definieren?

Ihr schaut euch gegenseitig in die Augen um herauszufinden, wer ihr seid. Ja, da sind Reflektionen, dein Gesicht wird reflektiert. Aber du bist nicht dein Gesicht, du bist weit hinter dem Gesicht. Dein Gesicht hat sich so oft verändert, dass du nicht dein Gesicht sein kannst.

... Du bist nicht dein Gesicht. Irgendwo tief innen ist dein Bewusstsein verborgen; es wird nie in den Augen eines anderen reflektiert. Ja, einige Dinge werden widergespiegelt: deine Handlungen. Du tust etwas, es wird in den Augen der anderen gespiegelt. Aber dein Handeln bist nicht du. Du bist viel größer als deine Handlungen...

Dein Sein wird niemals in den Augen der anderen widergespiegelt. Dein Sein wirst du nur auf eine Art kennen lernen...Und zwar indem du deine Augen allen Spiegeln verschließt. Du musst in dein eigenes inneres Sein eintreten, es direkt ansehen. Niemand kann dir eine Vorstellung davon vermitteln, was es ist. Du kannst es kennen lernen, aber nicht durch andere. Es kann nie ein geborgtes Wissen sein, es kann nur eine direkte Erfahrung sein, eine direktes Erfahren, unmittelbar."
Osho

Sonntag, 20. Mai 2018

Der Bodhisattva frech und munter holt den Herrn vom Himmel runter...

ZEITGEIST
...tief herunter auf die Erden,
Auf dass wir alle göttlich werden!
Dabei muss drauf geachtet werden,
Dass wir nicht aufhör'n, Mensch zu werden
und aus Narzissten Christen werden ! :D

****

Umkehr
Zu wissen, dass ein jedes Ding ein Zweites - also seinen Gegensatz hat, ist keine tiefe Erkenntnis. Das Wissen, dass These und Antithese, das Ding und sein Gegensatz zwei Seiten einer Medaille sind, kann man sich auch anlernen. Nicht anlernen kann man sich den Vorgang - das Geschehen - der Transformation des Dings in das "Ding an sich" in das "Eine ohne Zweites."
Diesen Vorgang fand  ich irgendwo einmal als  Tetralemma benannt,  der beschreibt exakt, wie ich  Transformation und Transzendierung im Erkenntnis- und Einigungsprozess erfahre.   Heute ist es ja gerade umgekehrt. Vor der Umkehr in die Innerlichkeit ist es so, dass man durch die Wissenserwerbung durch Familie, Gesellschaft, Schule usw. zuerst  die Begriffe lernte und dann die Erfahrung machte.
Wie ein kleines Kind lerne  ich die Begriffe für meine Erkenntnisse, für die Vorgänge in mir... Nicht der Mensch erklärt mir die Welt, Gott  - als das ABsolute SUBJEKT, das ICH BIN - erklärt  mir die Welt.
Dem Kind wird die Welt von aussen erklärt und dann macht es diesbezügliche "Erfahrungen". Jetzt, wo das alte ICH nicht mehr ist, ist es genau UMgeKEHRt : ich mache  nicht äussere, sondern innere "Erfahrungen", die mir Ich und Welt erklären. Das ist jetzt nicht weiter vertiefbar bar, weil hier der Verstand wieder tiltet, wo es zwischen innen und aussen für mich keine Begrenzungen mehr gibt.
Dualismus und Nondualismus waren für mich keine Lernfächer, ich habe so gut wie  nichts über Dualismus und Nondualismus gelesen.
Ich erfinde die Welt ganz neu und so habe ich auch das Tetralemma erfunden, nein, nicht den Begriff, sondern in der WIRK-lichen  Anwendung, seiner Wirksamkeit in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. Amen.

*****
 

Zeitgeist
Bußgeldspenden werden v.a. an diejenigen gespendet, die es schon haben.... Warum nicht an Tafeln und Altenheime?
Die Essener Tafel ist ein Symbol, es zeigt im Kleinen die Verteilungskämpfe, mit denen man in Zukunft im Großen rechnen muss, wenn der Staat nicht aufhört, mit zweierlei Maß zu messen.  Was für eine Verlogenheit, eine abstrakte Gerechtigkeit auf seine Fahnen zu schreiben, und  die eigene gegenwärtig konkret stattfindende Ungerechtigkeit gegenüber den eigenen Bürgern zu leugnen.

Nationen sind passé. Das "Deutsche Volk" als solches soll es nicht mehr geben, deshalb wird man den Begriff des Deutschen Volkes austilgen. Neudefinition: Jeder,  der in Deutschland lebt, ist per definitionem ein Deutscher. haarsträubender Unsinn... Deutscher wird man per Integration, auch der deutsche Pass macht aus einem Franzosen so schnell noch keinen Deutschen, und aus einem Afrikaner schon mal gar nicht, weil der eine völlig andere Gesellschaftsform gewöhnt ist..und nicht, weil man grad mal da ist...  Zugehörigkeit zu einem Land hat etwas mit Identität und Identifikation zu tun und Identifikation erfordert Anpassung und nicht zuletzt Liebe zu dem Land, welches mich schützt und zudem noch versorgt. . Niemals wird sich z.B. ein fundamentalistischer Muslim mit europäischen Werten identifizieren, weil, dann verlöre er seine Identität und damit wäre er kein Muslim mehr. Muslim oder Christ oder Deutscher ist man nur per Identifizierung, Identifizierung schafft Identität. Ohne Identität ist man entweder verrückt oder erleuchtet. Vielleicht sollten jene, die so gerne alles Übel den Migranten in die Schuhe schieben, statt den Politikern, daran denken, dass sie nicht die einzigen sind, die einen Kulturschock kriegen angesichts der Massenzuwanderung von Menschen, die einen ganz anderen Bewusstseinslevel haben als der rationale Europäer. So schnell kann solch ein Einwanderer seine identitätsschaffenden Traditionen nicht aufgeben, um  mit der Masse von "Deutschen" problemlos zu verschmelzen. Wenn viele Deutsche sich schon jetzt in die Identitätskrise hineinsteigern, wie sieht die Krise dann bei unseren neuen Mitbürgern erst aus? Vielleicht ist es die Angst vor Identitätsverlust, weshalb die halbe Welt verrückt spielt...?Ja, genau! Die Globalisierung - no borders, no nation - macht Angst, die Grenzenlosigkeit des Raums... der Verlust der Heimat wiegt den Einwanderern weit schwerer, als die Aufhebung von Grenzen.)

Ein Kölner ist in erster Linie mit seiner Heimatstadt Köln identifiziert, im weiteren Sinne mit dem Raum NRW, des weiteren mit Deutschland und  Europa - am Ende ist er Cosmopolit, Weltbürger. Eine Identifizierung löst die andere ab, mit jeder Ablösung und Neuidentifizierung mit neuen Werten erweitert sich das Bewusstsein. Als Weltbürger hat der Kölner  dabei seine Heimatstadt weder vergessen noch verachtet er sie, er ist und  bleibt im besten Fall ein mit seiner Heimatstadt in Liebe verbundener Kölner, er bleibt ein mit seinem Land verbundener Deutscher. Solange der Kölner keine spirituellen Selbstrealisierungspläne hat, wird er  sich positiv mit den Werten des eigenen Landes identfizieren. Erst der Weltbürger oder Cosmopolit ist nicht mehr mit der Stadt, dem Land identifiziert, schliesst es aber in sich ein. Ein Weltbürger ist kein Weltbürger, wenn er seine Heimat verachtet. Das aber tun die postmodernen "Cosmopoliten": Sie integrieren nicht, sondern werten ab und schliessen aus. 

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Es gibt kein Inneres Universum, es gibt nur Bewusstsein. Integration des äusseren Universums geschieht im Bewusstsein - so lange bis es nichts mehr gibt, was ausserhalb des Bewusstseins existierte/verortet wurde.
Ich mache an dieser Stelle keinen Unterschied mehr zwischen Bewusstsein und Bewusstheit/Gewahrsein.

*****

Ich modifiziere nochmal den Begriff bzw. die Bedeutung des Begriffs "Normopathie", denn es passiert immer wieder, dass ich selbst daran irre werde bzw. meinVerstand hierbei die Ebenen verwechseln will:
Das Normale ist als solches nicht krank! Nicht das normale Alltagskonsensusbewusstsein als solches  ist krank, (so wenig wie das Ego als solches ein Krankes ist.)  Aus transpersonaler Sicht  - jenseits von Krankheit und Gesundheit   - ist das allgemeine Konsensbewusstsein nicht krank, sondern UNWAHR, nicht im Sinne einer Lüge, sondern im Sinn einer "realen Illusion" - die nicht im Gegensatz zur WAHRHEIT steht, sondern von der WAHRHEIT eingeschlossen ist. Die relative Wahrheit des relativen Ichs steht nur solange im Gegensatz zum Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN, als es nicht von seinen Konditionierungen gereinigt ist.  Derart "geläutert" erkennt sich das Ich als Wahres SELBST (Sohn) und wird - im relig. Bild gesprochen  - "geläutert zum Throne Gottvaters erhoben." (transzendiert)

 Die Trennung selbst ist nicht vom "Teufel" - im Gegensatz zur Bibel sehe ich die Trennung - die Vertreibung aus dem Paradies -  heute  nicht mehr als Strafe für Ungehorsam, sondern eher als ein Spiel Gottes.MEIN Spiel - in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absol.......... HAH!

****

Dialog mit Mrs. H.:
"Ich glaube nicht an Schuld. Das "Konzept der Schuld" ist ein illusorisches Konzept."
"Hm...Und was ist die Wirklichkeit?"
"Die Wirklichkeit ist, dass ich in Wahrheit schuldlos, makellos, glückselig bin. "
Hm... und das ist kein Konzept?"
"Nein, das  habe ich selbst einmal  erkannt!"
"Kann gut  sein, aber solange du an das Gegenteil - also an das Konzept Unschuld -  glaubst, hat dich deine Erkenntnis nicht verwandelt. Bei dir einheitet es nicht.  Die Kraft der Verwandlung rsp. Befreiung liegt allein im Gewahrsein der Transzendierung/ Einheit der Gegensätze.

Etwas nur für zu wahr halten oder WIRKLICH in der WAHRHEIT zu stehen - unendlicher Abstand. Gewahrsein ist nichts anderes als Gewahrsein der WAHRHEIT. Und dieser WAHRHEIT wird man erst dann gewahr, wenn Gegensätze vereinigt sind. Also kann es keine WAHRHEIT gewesen sein, als Mrs. H. zu erkennen glaubte, dass sie schuldlos usw. sei, derweil sie immer noch ein ein dualistisches Konzept der beiden Pole Schuld-Unschuld glaubt. In WAHRHEIT ist man erst dann letzgültig befreit von allen Dualismen, wenn man sich als Weder dies noch Jenes=Nichts erkennt. Schuldlos, makellos?  Letzlich werden sämtliche "Losigkeiten" erkannt als -  NICHTS!   

Mrs. H. hat im persönlichen Kontakt eine stark be-und entfremdete Ausdrucksweise, die breitesten Raum für Interpretationen bietet, sie selbst beschwert sich oft über die unklare Kommunikation, wobei ihr nicht bewusst ist, dass deren Verursachung in ihr selbst liegt.  Wer klare Kommunikation erwartet, der muss sich selbst erst mal klar ausdrücken lernen! Es ist wirklich eine Qual, ihre persönlichen Ansprachen an das Böse Umfeld/Mr. X zu lesen.
Es ist mir immer wieder ein Rätsel, wie es kommt, dass diese faszinierend schillernde Person auf der einen Seite schön ausformulierte spirituelle Texte verfassen kann und auf der anderen Seite im persönlichen Kontakt so ausdrucklos, monoton, verwirrend und der Sprache kaum mächtig ...
Die Ausdrucksweise bewirkt eine BLENDUNG, dass ich oft so ganz konsterniert und selbst sprachlos vor diesen X-Texten wurde... dass ich den Text gefühlte hundert Male durchlesen musste, bevor ich in Ansätzen überhaupt verstand, was sie sagen wollte. Das ist so dermaßen qualvoll vernebelnd, dass ich mich unwillkürlich frage: Was musst du unbedingt vor den Menschen verbergen, das du es den Lesern so schwermachen musst, dich zu verstehen? Denn die Qual, die ich jedesmal beim Lesen empfand, erkannte ich als dieselbe Qual, die sie empfinden muss bei dem Gedanken, sich wirklich und wahrhaftig  zu öffnen - nicht nur anderen Menschen gegenüber, sondern primär dem, was sie vor sich selbst verbirgt?

By the way: Die Person der Mrs. H. interessiert mich nicht als solche, sondern steht in einem größeren Kontext, so z.B. läßt sich an ihr nicht nur der herrschende Zeitgeist für mich besonders gut erklärbar machen, sondern repräsentiert sie für mich auch den spirituellen Mainstream - und einiges andere, was sich mir aber jetzt noch nicht erschliesst. (Das ist die Art, wie ich mich auf Andere bzw. auf die Welt  "einlasse", ich lasse mich nicht mehr von Skrupeln plagen oder von Fragen, ob mein Interesse richtig oder falsch sei. Ich folge da ganz meinem inneren "Führer".)
Stimmt, ich  "verfolge" sie gewissermassen  mit meinem Interesse, natürlich könnte bzw. würde sie es so interpretieren und mir eine böse diskriminierende Absicht unterstellen, schon weil ich ihren spirituellen Status in Frage stelle.  Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ihre Verfolgungsängste genau daher rühren, dass sie für viele Menschen eben eine ungewohnt "schillernde Persönlichkeit" ist, der man von  mehr oder weniger morbider Faszination geleitet auf die Spur kommen möchte, wo soviel Nebel um sich herum versprüht wird, da strebt  man unwillkürlich nach Klarheit und Verstehen. Wie oft beklagte sie sich doch darüber, dass man sie nicht verstehen kann und wie oft haben sich andere Menschen sich wirklich einfühlend darum bemüht, sie zu verstehen, um letztlich zu keinerlei nachvollziehbaren Konsens zu kommen - ganz im Gegenteil hat man sie noch vor den Kopf gestoßen. Der KIW-Lehrer gehört zu denen, die ihr bis zum Ende äusserst wohlwollend gegenüberstanden, auch wenn er in seinen Bemühungen  die Ebene verkehrte und der psychologischen Problematik mit spirituellen Glaubenssätzen und expliziten Empfehlungen, ihr Denken doch endlich im Sinne des KIW zu verändern, begegnete,  wogegen sie sich zu recht wehrte. (Ungeachtet dessen, dass sie keine Einsicht in ihre psychische Problematik hatte und hat, sondern ihrerseits die Spiritualität auf eine andere Weise als der KIW-Lehrer benutzt, um ihre psychologischen Konflikte zu übertünchen. Denn auch der KIW-Lehrer benutzt seine KIW-Dogmen, um seine eigenen Probleme nicht facen zu  müssen).

Wie gesagt, ein Erwachen kann ich ihr nicht absprechen, manches spricht dafür, manches dagegen. Ihren Worten nach ist es schon möglich, obwohl sich vieles nachschwätzen läßt und von daher der erwachte Eindruck, der sich auf Worte stützt, täuschen mag.
Was ich ihr aber abspreche sind die Attribute der Letztgültigen Befreiung/Vollendung, die sie ihrem Konzept des Erwachens ständig beimischt und damit Verwirrung stiftet, weil sie damit immer wieder andeutet, dass sie nicht nur erwacht, geheilt und geläutert, sondern auch letztgültige Befreiung realisiert habe, was sie wiederum weit von sich weist, wenn man sie darauf anspricht.
(Ja, auch wenn sie wie sie sagte, alle ihre Erkenntnisse selbst auf geistige Weise einmal erkannt hatte, werden diese zu einem Konzept, sobald der Egomind sie für sich vereinnahmt, d.h. sich mit ihnen identifiziert und statt sie wieder loszulassen und im Orkus des Nichtwissens zu "vergessen", an ihnen bz. dem toten Wissen/Konzept haften bleibt, derweil er die Erinnerung an die Lebendige Wahrheit für die (lebendige) Wahrheit hält.) Wobei sie auf der anderen Seite doch  das Erwachen oft richtig deutet im Sinne einer Initiation und offensichtlich sehr wohl weiss, dass Erwachen nicht mal der halbe Kuchen ist, sondern nur ein kurzer Augenaufschlag des Allsehenden Auges. Ob dieser kurze Ein-BLICK in die WIRKLICHKEIT Früchte trägt, hängt davon ab, ob der Widerstand gegen die Hingabe an die anstehenden Schatten- bzw. Tiefenprozesse überwunden werden kann.)

Was ihre oft bemerkenswert klaren und auffällig gut ausformulierten spirituellen Texte angeht, habe ich mich schon gefragt, ob sie in dieser Hinsicht vielleicht wie ein Kanal, ein Medium funktioniert. Möglich ist auch, dass man  sich den spirituellen Mainstream-Jargon einfach nur dadurch einverleibt,  indem man sich nur noch mit diversen Videos und spirituellen Texten diverser Autoren berieseln läßt. Mrs. H. postete einmal einen spirituellen Text, unterzeichnet mit "Padma", was mich nicht schlecht irritierte, denn im Ausdruck befand ich sie beide  zum Verwechseln ähnlich. Mainstream-PsychoSpiri- Jargon... Workshop
Ich selbst hatte mich nie in der spirituellen Szene bewegt, ich hatte keine Erfahrungen und Begegnungen mit anderen spirituellen Suchern, ich hatte keinen Guru, besuchte keine Satsangs oder  Workshops... ich habe zwar viele Bücher gelesen, mir aber niemals einen bestimmten Jargon angewöhnen können.
 
*****

"Wer mir krumm kommt, dem komme ich krumm, völlig normal..." (Mrs. H.)
Ja, diese Aug um Auge-Mentalität ist "völlig normal" im Sinn von "völlig unbewusst!"
Das ist eine dieser Bemerkungen, die ihr verführerisches Spiri-Sprech und ihr "Ruhen im Gewahrsein" ad absurduum führen  bzw. den von ihr inszenierten spirituellen Status so ruinös unglaubhaft machen und die auch den KIW-Lehrer nicht wenig irritieren.
Er hat ganz recht: Wie sie es gerade braucht,  singt sie dem unerlösten ungeheilten Ego ein Loblied und bringt es fertig, dies mit spiritueller Umrahmung  "als völlig normal" zu verkaufen.  
Sie ist sich nicht bewusst, dass sie dort, wo sie von der Sache - ihrem spirituellen Konzept -  abweicht und persönlich wird, mit solchen und ähnlichen Statements immerzu die Botschaft aussendet: So bin ICH, so will ich bleiben und das ist gut so! Womit sie aber nicht ihre persönliche Wahrheit, sondern unbewusst ihre ABWEHR gegen  ihre PERSÖNLICHE Wahrheit  dokumentiert.

Sie merkt nicht,  dass sie mit solchen  Bekundungen den Widerspruch zwischen Sein und Schein aufzeigt, da sie einerseits voll mit ihrem Ich-Konzept identifiziert ist, und andererseits davon überzeugt ist,  mit Konzepten nicht mehr identifiziert zu sein.
Das Phantom ihrer Begierde (X,) . sieht das schon ganz richtig: Sie sitzt nicht fest in dem "Sattel", in dem sie vorgibt, zu sitzen! Das Böse Umfeld ist schuld, -nein,"verantwortlich" dafür,  dass sie aus ihrer Mitte bzw. aus dem Sattel gefallen ist, dabei ist es ihre Abwehr, diese Aug-um-Auge-Beissreflexhaftigkeit, die sie aus ihrer "Mitte" reisst. Aus welcher Mitte auch immer...

In seiner  Mitte zu sein bedeutet auf dem spirituellen Sektor, so fest im Sattel des Gewahrsein zu sitzen, dass man psychisch weitestgehend unverletzlich ist, weil die Abwehrmechanismen weitestgehend aufgelöst sind.Wer sich wirklich BEWUSST darüber ist, dass seine Wahre Natur GEWAHRSEIN (Bewusstheit/Mitte) ist, der fällt niemals wieder zurück in die Unbewusstheit. Niemals! 
Auf dem psychologischen Sektor findet das Ich seine Mitte dann,  wenn der innere Zensor aufhört herumzumeckern und/oder  das Ich sich  in einem wohlwollenden Umfeld frei in seinen Möglichkeiten entfalten kann. Dagegen ist es dem Ich keine Kunst, in seiner Mitte zu ruh, wenn man allein ist. Die Mitte des Ichs ist allerdings sehr empfindlich und angreifbar, denn in der Regel fällt man sofort raus,  sobald man nicht mehr alleine ist und sich von aussen ein Meckerer nähert -  kurz: das Ruhen in der Mitte des Ichs ist  immer von äusseren Bedingungen abhängig.

Mrs. H. hingegen glaubt den Grund zu kennen, der sie aus dem Sattel warf: sicher sei es ihre eigene Dummheit gewesen, nicht zeitig die Kurve gekratzt zu haben, aber der ausgeprägte rebellische Anteil in ihr konnte nicht aufhören, sich  gegen Unrecht (Mobbing, Stalking, Psychoterror usw.) aufzulehnen.
Hier wird gewaltig Nebel gesprüht. Rebellin zu sein, ist sexy.... Robin Hood im eigenen Namen. In Wirklichkeit sind das, was sie rebellisch nennt, Selbstrettungsversuche eines angegriffenen Sauberfrauprofils, das verbissen darum kämpft so gesehen zu werden, wie sie glaubt zu sein. Da sind die Zacken aus der Krone gefallen und nun versucht man mit verbissener Überzeugungsarbeit zu reparieren, um sich selbst wieder ins Gesicht sehen zu können.  Tatsächlich kämpft sie gegen sich selbst..
Nochmal: Wäre es wirklich so gewesen, dass sie fest "Im Sattel des Gewahrsein" gesessen hätte, wie sie meinte,  wäre sie gar nicht erst  "rebellisch" geworden!  Es ist ja so: Sobald sich das Gewahrsein des Gewahrsein bewusst ist, gibt es nichts mehr, was aus dem Sattel werfen könnte. Man ist psychisch unverletzlich und macht kein Drama. Rachsüchtige=unbewusste Aug um Auge-Zahn um Zahn-Retourkutschen sind hier einfach nicht mehr drin...Kein Trieb mehr zur Selbstbehauptung. Ist so. Weil, dazu bedarf es intakter Abwehrmechanismen und die sind so gut wie alle im Orkus der Vergessenheit gelandet - sonst wäre Gewahrsein kein Gewahrsein. 

Aber Mrs. H. macht uns immer wieder klar und deutlich, dass ihr spirituelles Konzept vorsieht, beides haben zu können, Gewahrsein UND Wehrhaftigkeit (gegen vermeintliches Unrecht). Darüber mit ihr zu diskutieren, ist nicht möglich, da sie fest davon überzeugt ist, dass sie im Recht ist und dabei alle alten und neuen Meister auf ihrer Seite hätte. Sie hält nichts davon, die andere Wange hinzuhalten oder in die Knie zu gehen, wenn sie davon überzeugt ist, dass ihr "Unrecht" geschehen ist. Dieses vermeintliche Unrecht auf seine Realität zu hinterfragen - da es auf einer einfachen egoischen Fehlinterpretation aufgrund einer verzerrten Wahrnehmung beruhen könnte - kommt ihr nicht in den Sinn. Möglicherweise auch aufgrund der Verkehrung der Ebenen, bei der man oft nicht zwischen einfachen egoischen Fehlinterpretationen und der transegoischen Sicht von der generellen Scheinbarkeit von Interpretationen untescheiden kann. In diesem Bereich gibt es allgemein viel Verwirrung in der spirit. Szene, besonders wenn man nicht an die sog. Realität (der Person) GLAUBT, derweil die Realität resp. die Person nicht umhin kann, sich gleichzeitig mehr oder weniger drastisch bemerkbar zu machen.  


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Post scriptum
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Als ich Mrs. H. einmal auf ihre irritierenden Widersprüche aufmerksam machte, fragte sie nach Beispielen. Da sie es aber gleichzeitig nicht gestattet, dass man in "ihrem eigenen" Forum  "schlecht" über sie schreibe und alles löscht, was sie unangenehm triggert bzw. als "rufschädigend" interpretiert,  thematisiere ich diese Widersprüche detailliert in meinem Tagebuch resp. Blog. Das dient primär der Erringung eigener Klarheit und Wahrheit. Sollte Mrs H.. wider Erwarten tatsächlich an der Aufdeckung ihrer Widersprüche interessiert sein, hätte sie hier die Möglichkeit, zu erfahren, was die Menschen in ihrem Umfeld oftmals so "böse" macht. Den Namen habe ich auf diverse Arten codiert, weil es mir hier nicht um eine persönliche Auseinandersetzung geht, sondern um die Sache und die Klarheit darüber, dass es sich bei den Widersprüchlichkeiten, die moniert bzw. aufgedeckt werden,  keineswegs um "göttliche Paradoxien" handelt, wie sie anzunehmen vermeint.   



Samstag, 17. März 2018

Über spirituell camouflierte Überzeugungen und andere Scheinbarkeiten

17.03.2018

Aktuelles zum Tag

Überzeugungen

Forengeflüster. Sie schreibt: Feste Überzeugungen sind für mich seit Jahren keine Richtlinien mehr. Was gäbe es noch für feste Überzeugungen über dich, wenn du einmal erkannt hast, dass du nicht das Ich welche alle Eigenschaften beinhaltet bist? Eben, auch im JETZT kann es keine feste Überzeugungen über dich geben - nur Gedanken die mit diesen Inhalten auftauchen können, Jene Hartnäckigen vielleicht, die du -je nach Verfassung früher oder später- bemerken wirst/kannst.
Ich wiederhole:

    Und doch sind wir alle individuell und Jeder einzigartig in seinem Selbstausdruck! Kein Blatt gleicht dem anderen, so ist es auch mit uns Menschen. Nicht alles was an (Selbst)Ausdruck erscheint ist oder beruht daher auf einer Überzeugung. In diesem Glauben, was ebenfalls eine Überzeugung wäre, schüttet man das Kind mit dem Bade um. Zitatende.

Na ja, das klingt ja mal wieder zu schön, um wirklich WAHR zu sein, denn  diese "Erkenntnis"  kann bei der Schreiberin keine grundlegende Veränderung bewirkt haben, da sie seit Monaten nichts anderes tut, als das zu verteidigen, was sie oben leugnet. Deshalb kann es sich nur um eine Überzeugung handeln. Sie glaubt, was sie sagt. Alles, was sie oben über die nicht vorhandenen Glaubenssätze schreibt, sind von Anfang bis Ende  wiederum nur  Glaubenssätze über Glaubenssätze -  Überzeugungen darüber , wie sehr sie NICHT mehr von sich überzeugt ist. Nichtüberzeugtsein jedoch ist nur eine Antihaltung und kein Loslassen resp. Desidentifizierung. .

Einmal etwas erkannt zu haben, transformiert nicht zwangsläufig. Die Schreiberin ist nach wie vor überzeugt von sich und  zeigt dies gleichzeitig mit ihrer Leugnung. Einmal erkannt und schon ist der Verstand  ÜBERZEUGT davon, dass er nicht mehr an seine Eigenschaften glaubt. Wäre sie sich dieser Erkenntnis wirklich GEWAHR gewesen, müßte ihr Ego nurmehr mausetot sein. 

Dass ein authentischer Selbstausdruck NICHT  auf der Konditionierung des Ichs  basiere, ist auch eine Überzeugung. Solange du glaubst, dass du eine Geschichte hast und ein Leben in diesem Körper, der sich ein Leben mit Mister Right wünscht,  so lange bist du mit Ich bzw. Materie identifiziert. 

Du hast einen starken Glauben an dein fleckenloses Selbstbild, wie sonst kommt es, dass du uns ein ums andere Mal versichern musst,  was für ein kluges, schönes, starkes, intelligentes Superweib  du doch bist. Noch überzeugter kann man von s(ich) bzw. von seinen (guten)  Eigenschaften gar nicht sein!
Erst wenn du dir des todlosen, des unsterbliche Bewusstseins, das du bist,  GEWAHR wirst, hast du alle Überzeugungen losgelassen. Aber solange du es nicht ertragen kannst, anders gesehen zu werden, als du gesehen werden willst, wirds nix mit dem Loslassen deiner Überzeugtheit von Dir und dem Bild, welches du von dir hast. Überzeugungen als "Richtlinie" nennt man übrigens Prinzipien, auch damit bist du immer noch reichlich gesegnet. (BEispiele: "Mir mir nicht!" "Ich lasse mir nichts gefallen"! "Ich bin eine Kämpferin für Gerechtigkeit!")Eine ganze Menge von "Diesem und Jenem"...


(Der KIW-Lehrer meinte zuvor zu dem Thema, dass man "einige wichtige Überzeugungen" über sich fallenlassen muss. EINIGE? - Nein, ALLE! Es gibt keine wichtigen oder weniger wichtigen Überzeugungen. Nichts darfst du für dich behalten. Jede Art von Überzeugung über Ich und die Welt ist UNWAHR.
Auch seine Predigten basieren allesamt auf Glaubenssätzen und Überzeugtsein von der WAhrheit und Richtigkeit des KIW.  Hätte er das realisiert, was der KIW verspricht, dann wäre er sich der Todlosigkeit gewahr. Dann wäre aus einem schnödem Für-wahr-halten ein unsterbliches SEIN geworden. )
Ach ja, Kongruenz ist ein psychologischer Terminus, der ein authentisches Ich/Persönlichkeit kennzeichnet, aus transpersonaler Sicht jedoch ist kongruenter Selbstausdruck absolut obsolet.
Mit solchen Begriffen kann man beim lieben Gott nicht punkten, Dear! äähm, beim "Sohn" schon eher...:-)
Was drückt sich denn im Selbstausdruck aus, wenn nicht das Ich mit seinen diversen Eigenschaften und wechselnden Stimmungen? Das Wahre Selbst drückt sich weder ein noch aus (ausser in der WAHRHEIT) -  jenseits von Selbstausdruck ist nur der Eine Ton, der Eine Geschmack.
Kongruenz ist eine transformative Qualität und bezeichnet das Fliessen mit dem authentischen Ich. Transzendierte Kongruenz wiederum ist das Fliessen mit dem Tao bzw. mit dem Willen Gottes= QUALITÄT! Best of!
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 Nochmal: Zum Vater kommt man nur über den Sohn, sagt Jesus. (Er sagt es übrigens immer noch als deine wahre Innere Stimme.) Das heisst, zum Großen GEIST kommst du nur über die Heilung deiner Person bzw. des Kleinen Geistes (Egomind, Psyche).  Das  Eingehen des "Sohnes" ins Reich Gottes ist das  Aufgehen des Wahren Selbst (Sohn) in der Einheit mit dem großen GEIST ("Vater"). So. So weit so gut.
Dies gilt aber nun in zweierlei Lesart. Einmal auf mich als SUBJEKT bezogen sowie zum zweiten  auch  objektbezogen, d.h. auf die Person eines Anderen. Vorweg gesagt: das bedeutet nicht, dass da eine Absicht wäre, einen anderen zu heilen - es geht mir allein darum, MIR verständlich zu machen, was "Der Andere" - der auf dem Hinweg als Illusion erkannt wurde und sich in der Einheit verdünnisierte/depersonalisierte  -  auf dem involutiven Rückweg für Funktionen für mich hat!

Wie ich schon sagte, ist der Andere im Einheitsbewusstsein als Person nicht einfach verschwunden - auch wenn der Andere als Projektion erkannt ist,  wird weiterhin projeziert. Diese Projektionen dienen aber im Gegensatz zu früher rein SELBSTbezüglich allein der Aufdeckung von WAHRHEIT.
Das ist auch heute noch so mit Menschen. Ob nun in konkreter Begegnung oder in der unsichtbaren Anonymität des Internets.  Am Anfang  ist jemand zunächst ein leeres Blatt für mich, bedeutungslos, dann schreiben sie auf das leere Blatt durch ihren personalen Selbstausdruck und es formt oder enthüllt sich ein Bild der Persönlichkeit.  Es ist  heute nicht anders als früher im BW des Alten Adam. Nur dass dies heute für mich ein bewusster Vorgang ist. Früher hatte ich ein egoisches Interesse an anderen Menschen, heute ist es ein transegoisches "Durchschauen-Wollen", obwohl es weniger ein Wille ist als eine Führung, ein nicht-anders-Können.


(Gerade, als ich schrieb, dass dies heute "für mich ein bewusster Vorgang IST", wird mir bewusst, dass dieses IST fehl am Platz ist, weil es kein feststehendes stagniertes IST ist, sondern der Vorgang ein Werdendes ist. Für einen kurzen Moment wurde ich mir des  Performativen Charakters (wieder) gewahr, wo der Vorgang beschrieben wird und gleichzeitig "ist". Also wo das Beschriebene gleichzeitig das "Vorgehende" ist.  Boah, dabei kommt das Denken ganz schön in die Bredouille, LOL.  Wie das "zusammenklebt", eine Einheit bildet. Wie die Sprache, das Denken das Werdende fixiert und quasi zur Stagnation verdammt.

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Wenn ich von Vater, Sohn und Heiligem Geist rede, dann ist da nichts Frommes oder Numinoses dabei, kein frommes Erbeben mehr, wie es damals war, als ich in Tiefenprozessen die numinosen Schichten erstmals berührte. Heute  ist es  einfach nur ein DURCHSCHAUEN des Mythos, ein dechiffrieren der Bilder des Unbewussten. Auch wenn ich noch oft von Gott spreche, wenn ich die Religion/Spiritualität aus dualistischer Sicht beschreibe zwecks besserer Verständlichkeit, habe ICH als das absolute SUBJEKT, das ICH BIN  Gott jedoch transzendiert, d.h. auch, dass mit der Berührung der Schichten keine Gefühle mehr verbunden - nichts von heilig. Da ist nur nüchternes Erkennen. (Nur mit dem Glauben sind Gefühle verbunden.)

Der Mythos gehört zur Person des Menschen, es sind Bilder . Das Ich durchschauen, heisst auch, den Mythos durchschauen.

Man glaubt wohl allgemein, das Ich werde auf dem evolutionären  Hinweg durchschaut. In meiner ERfahrung wird man auf dem Hinweg zu Gott/Selbst zunächst erstmals ein wirkliches Ich/Individuum, bevor es dann transzendiert wird.  Dabei wird das falsche Ego, die Maske durchschaut und die persönliche Wahrheit aus dem Unbewussten befreit. Die kollektiven "Wahrheiten" bleiben dabei aber noch ziemlich im Dunkeln. Moksha oder die "Auferstehung" markiert den "Umschlag", die vollendete Um- und Rückkehr zur  Quelle allen Lebens, ab hier geht man gleichsam rückwärts den ganzen Lebensweg noch einmal, nur eben BEWUSST. Auf dem evolutionären Weg wird man ein ICH und auf dem involutinären Rückweg bist du es los.
Die kollektiven bzw. archaisch-mythischen Schichten werden in den der Befreiung vorangehenden Tiefenprozessen zwar berührt, aber nicht nüchtern erkennend "durchschaut".

Erst nach der Letztgültigen Befreiung/Moksha sind diese unbewussten Bereiche zugänglich, da die persönlichen Schatten transformiert/integriert sind und nurmehr die Grenzen zum kollektiven Unbewussten durchlässiger werden. Der Zerberus, der Wächter über die Grenzen zum Unbewussten ist mit der Schattenintegration aufgelöst worden und so gibt es auch so etwas wie Tiefenprozesse nicht mehr. Das Bewusstsein hat sich ins Unbegrenzte geweitet, in unbegrenzte  Höhen, Tiefen, Breiten, Längen. Keine Todesängste mehr beim Durchqueren des "Styx" oder des "Jordans" - denn auch die Todesschichten sind aufgelöst.  Es gibt keine "andere Seite" mehr, kein anderes Ufer, kein von-hier-nach-dort-Gehen. Kurz: Es gibt nichts mehr zu erreichen. Da ist nur noch der eine Geschmack, der eine Ton.

Das Kollektive Unbewusste wird über die Erfahrung mit der Person bzw. das erkennende Durchschauen des Ichs erhellt. Wie bei der Evolution ist alles im Werden, d.h. es sind  prozessuale Vorgänge im Bewusstsein. Auf dem postmortalen=involutiven Rückweg
Ziemlich kompliziert zu beschreiben. Derweil ich es aufschreibe, und ganz bei mir bin, macht es total den Sinn, beim Hinterherlesen habe ich mich offenbar verlassen, denn ich begreif rein gar nichts mehr. LOL.

PS: Statt in der Ich-Form zu schreiben,  könnte ich statt dessen auch "Gott" einsetzen, auf dem involutiven Rückweg  sind diese Begriffe  austauschbar bzw. bedeutungslos.  Egal, welchen der Begriffe ich benutze- aus transpersonaler Sicht dient er Gott bzw. mir zur Reinen Lust und  Unterhaltung. Die Trennung ist aus dieser Warte aus WAHRgenommen  nicht sündenfallbasiert, sondern entpuppt sich  als ein Officium Vicecomicum. Jenseits von Gut und Böse ist der Holocaust - als der Inbegriff des Absolut Bösen -  nur ein Teil des  großen Welttheaters, das ICH mir zur REINEN Unterhaltung geschaffen habe. (Ja, verbrennt die Hexe auf dem Scheiterhaufen! lol)
Gewahrsein heisst, mit den Augen Gottes zu sehen. Deshalb muss die getrübte Linse, die dir eine Trennung vorgaukelt, gereinigt werden. Erst dann wirds lustig....LOL (Nein, der Lolosophian ist nicht tot, er hat sich nur eine Treppe höher gewissermasssen depersonalisiert, er ist nurmehr ein Mythos, den ICH  jederzeit wieder lebendig werden lassen kann. Boah - dat is vielleich 'en Ding, ich erzähl mir da Geschichten, was?!... LOLOLOL - da lacht das Kind.  Gottes neuer  Nickname: The Storyteller
Gelollt wird übrigens nur bis zum 6. Himmel, dann ist SENSE. Genau! LOL.

Der evolutionäre Hinweg ist beschreibbar, der involutive Rückweg nicht bzw. nur annähernd .Alles was geschieht, wird auf dem Rückweg als paradox oder performativ erkannt. Die Aussenwelt  existiert hier insofern nicht mehr, als das Geschehen nicht mehr "da draussen" stattfindet, sondern  im  "eigenen" Bewusstsein verortet ist. Bislang sprach ich immer von der Umstülpung des Universums nach innen, jetzt  - wo es weder ein Inneres noch ein Äusseres gibt - finde ich es adäquater, nicht weiter vom Inneren, sondern vom Bewusstsein zu sprechen. KUrz und bündig: Alles, was erscheint, erscheint in meinem  Bewusstsein. Wobei ich auf das besitzanzeigende Fürwort lieber verzichten würde. Dennoch...LOL

In diesem Sinne ist es nun auch für mich zutreffend, von "Erscheinungen" zu sprechen.  Was erscheint, hat nur die Plattform gewechselt. Ich glaube es nicht (nur), sondern ich bin mir gerade JETZT bewusst/geWAHR, dass alles im Bewusstsein erscheint.  In diesem BEWUSSTEN Sein und Sinn ist das Äussere und das Innere nur ein SCHEINbares.

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Um das noch mal klarzumachen,was ich unter Erscheinungen verstehe. wenn dir die Dinge im Bewusstsein erscheinen, rührt sich bei dir nichts. Also Wut kann ich noch immer nicht als "Erscheinung" durchgehen lassen...sorry :-D
Seit der glorreichen Auferstehung sind mir die äusseren Dinge bedeutungslos. Wo vordem das aussenorientierte Ego der Bedeutungsgeber war, ist es nun das Selbst, welches den Dingen von innen heraus ihre Bedeutung gibt. Anders gesagt,
Wut oder Freude kann nicht im Bewusstsein erscheinen, da das Bewusstsein ein gereinigtes ist und egoischen GEfühle nicht mehr WAHRnimmt.


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Camouflage: Voll im Trend ist die "feministisch camouflierte Menschenfeindlichkeit gefühlloser Heulsusen, die jede Kritik, die sie als Subjekte anspricht, als Victim Blaming von sich weisen"(Thomas Maul)
Jeder Ismus tut nur noch so als ob... Im Trend auch der spirituell camouflierte Geist der Postmoderne.... Maskeraden.


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Professor Peter Sloterdijk
mit einem Hirn so cool & bright
ist stets mir Grund zur Heiterkeit...
la la la

Donnerstag, 15. März 2018

Von Spinning Threads, einer postmortal Involvierenden uva. .

Aktuelles vom Tag:  Ich dachte gestern, dass ich meinen Blog anders gestalten möchte. Dass ich jeden Tag das veröffentliche, was ich an diesem Tag geschrieben habe... HAH! Schaung  mer mal...

Ich kann sehr wohl Ziele und Pläne formulieren, aber nicht verfolgen, da mein Mind nichts  mehr festhalten kann. Auch wenn ich wollte, es geht nicht mehr.  Sicher kommt es immer wieder vor, dass ich mich dahingehend ÄUSSERE, dass ich in Zukunft dies und jenes so oder anders machen werde, doch allein die Absichtserklärung  "Ich werde..." bleibt mir oft schon im Anfang im Halse stecken. Wenn es passiert, dann ab und an im Gespräch mit Anderen, beim Schreiben hingegen bin ich so sehr bei mir, dass mir Absichtserklärungen so gar nicht mehr gelingen wollen.
Und nochmal: nein, es ist kein spirituell korrektes rigides Über-Ich, sondern Gewahrsein, was mich daran hindert. Der Unterschied zwischen beidem: Das Über-Ich würde ich nicht nur körperlich als einen Biss im Solarplexus spüren, hinzu käme die typische Projektion, bei der man fremde Augen beobachtend auf sich spürt.  Das Über-ich steht immer hinter Dir und guckt dir über die Schulter, ob du auch in der Spur (deiner Glaubenssätze) bleibst, "im Geschirr".
Im Gewahrsein wird geLACHT!

Alles, was ich nurmehr denke, sage und mache ist unter Vorbehalt gestellt.., ich habe nichs mehr in der Hand. Leere Hände. 

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Ich tue nichts, "weil ich WEISS, dass..., oder weil ich irgendwann einmal erkannt habe, dass..." , sondern mein Erkennen basiert immer darauf,  was ich JETZT erkenne und mein Handeln ist spontan, nicht vergangenheits- bzw. erfahrungsbasiert.  Beides  gründet  also nicht (mehr wie früher) auf der Basis von Erinnerung, erinnerter Erfahrung/Erkenntnis - totem Wissen der Vergangenheit! - sondern immer im Hier und JETZT auf der Basis des JETZIGEN (Gewahr-)Seins. Die Weisheit von heute ist niemals eine  Wiederholung der Weisheit von gestern. Auch wenn es in deinen Augen anders erscheint.

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Genderismus - Feministische Wissenschaft
genauso religiös grundiert  und wissenschaftlich nicht verifizierbar wie die Christliche Wissenschaft der Mary Baker Eddy, wobei ich letzterer einmal mehr Glauben schenkte, als ich es heute einer "feministischen Wissenschaft" entgegenbringe. LOL

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Sie sagt:  "Du kannst das Bild das ein Gegenüber von dir zeichnet, niemals zerstören, schon gar nicht durch erklären."
Ich sage: Das Bild, das du von dir selbst hast, läßt sich durch deine Erklärungen niemals von anderen verifizieren.

Im gleichen Zug, wie sie hohe Erwartungen und Ansprüche an andere Menschen formuliert zeigt sie exakt das, was sie an anderen beklagt.

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Er sagt: "Bemühe dich ernsthaft, dann erreichst du es:"
Hm... Ist das wahr? Die Sorte Spiritueller, für die die Suche und die Anstrengung auf dem spirituellen Weg obsolet sind, haben unrecht.  Sicher kann ein Erwachen zum GEIST nicht durch zielbewusste Übungen erlangt werden, weil geistiges Erwachen sich jedem Eigenwillen entzieht.
Wer jetzt aber glaubt, dass die Anstrengung darin liegt, jeden Tag KIW-Lektionen zu inhalieren, liegt falsch. 
Die Anstrengung liegt in der permanenten Achtsamkeit und Annahme meiner Person im Hier und Jetzt. Wer hier an Erwachen oder Erleuchtung denkt, ist eben nicht im Hier und Jetzt. Das ist die Vorbedingung für die letztgültige Befreiung.  Hingabe an Gott ist Hingabe an den Moment und der beginnt immer hier und jetzt bei MIR.
Das aussenorientierte Ego ist nun mal per se zu einer mehr oder weniger langen Suche in der inneren und äusseren "Aussenwelt" verdammt, sein ganzes Denken ist aussenorientiert. Das Ego kann sein Denken aber nicht selbst ändern, deswegen muss man mit Achtsamkeit der Person gegenüber beginnen, das ist die Basisarbeit "von unten": Sich im Hier und Jetzt der eigenen GEdanken, des Gefühls, der Empfindungen und der Intuitionen bewusst zu werden. Diese 4 sind die Basis für alle weiteren Entwicklungen.  Hat man dabei allerdings das Ziel des Erwachens oder der Erleuchtung im Auge, hat man es schon verfehlt!
Deswegen sage ich zu solchen Leuten, bei denen ich sehe, dass sie  ihre Basisarbeit nicht machen, ich würde ihnen raten, die Beschäftigung mit Spiritualität auf der Stelle loszulassen und sich in der Erde verwurzeln, sich harter körperlicher Arbeit zu widmen, beispielsweise  von morgens bis abends Gartenarbeit wahlweise Hausarbeit. Gurdjeff hat solche Leute angehalten Löcher zu graben und wieder zuzuschaufeln. Ich glaube nicht, dass einer von seinen Anhängern abgehauen ist, weil er den Frust nicht aushielt.

Meine diesbezüglichen Ratschläge werden von einer sich hoch spirituell inszenierenden  Moderatorin  gelöscht, weil sie als beleidigend aufgefasst werden. Klar, wer bin ich denn auch? Ich bin kein Gurdjeff, kein Krishnamurti, Ken Wilber, kein Pop-Papst wie Herr Ablass, kein staatlich anerkannter Erleuchtungsfuzzi, mein Bekanntheitsgrad ist null. Aber jene sind die Autoritäten, denen man Glauben schenkt, die man sich zwar hütet, zu werten,  aber nichtsdestotrotz "authentisch" findet. Wirklich unglaublich, wie manchen  Gläubigen bzw. dem Egomind das "authentisch" so über die Zunge flitzt! he he -  Der muss es ja WISSEN!

Nun, dieses autoritätshörige Denken darf noch nicht einmal als solches hinterfragt werden, ohne dass diesen VielWissenden die spirituelle Maske verrutscht.
Man sagt befangenen Leuten, die Angst oder allzu großen Respekt vor jemandem haben, sie sollten sich denjenigen in der Unterhose vorstellen. Genau das sage ich in Bezug zu den sog. Meistern/Gurus/Menschenfängern, die sich so charismatisch und  äusserst stilbewusst "meisterhaft" zu inszenieren wissen. (vor den allzu Samtpfötigen und den charismatischen Krachmachern ist zu warnen!)
Ok, stell ihn dir in der Unterhose vor, auf der Klobrille beim Scheissen, Rülpsen, Furzen, Nasepopeln, beim Schnarchen mit offenem Mund - kurz: so ganz und gar menschlich aus der Fassung geraten bei all jenen Verrichtungen, die man in Film und Fernsehen- ja, eben auch  bei Satsangs NICHT zeigt und worüber niemand spricht.
Was ich sagen will: Auftritte von sog. Meistern sind nur selektive Ausschnitte! Wenn er ansonsten kein gewöhnlicher Mensch ist, ist er kein Meister, sondern ein Meister-Darsteller.

Also nochmal zur Erinnerung: Alles, was man sich unter einem Meister vorstellt,  ist  weder falsch noch richtig. WAHR ist: Jegliche Vorstellung ist tabu, weil UNWAHR.
All jene, die floskelhaft von der Unbeschreiblichkeit des Wahren Seins reden, sind oft dieselben, die den Meister mit Attributen aus der schmierigen Gut&Böse-Kiste versehen. Wunder soll er tun bzw. sichtbarlich GUT muss er sein, der Meister: die Hungernden  speisen, die Dürstenden tränken, die Kranken heilen - alles, was Jesus zugeschrieben wird, wird in den Meister projeziert. Aber die Wahrheit, die Jesus verkündet, tut und macht den Bösen nicht gut, sie war und ist den Bösen immer eine Peitsche. Just jenen Bösen, die sich für die Guten halten, die Gut- und Bessermenschen, die Pharisäer...


Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen - aber nicht damit aufzuhören, das eigene Loblied zu singen, die eigene Offenheit, das ständige Beteuern, im real life würde man richtig gesehen, dies alles, um andere Leute vom eigenen einseitig überhöhten Selbstbild zu überzeugen, zeugt jedoch ganz im Gegenteil eher von tiefer Dunkelheit. Was ist mit den verschwiegenen  dunklen Seiten?  Offenheit sieht anders aus und ist schmerzhaft, wenn die dunklen Seiten ins Bewusstsein treten, wenn man aufhört mit dem Verdrängen, dem RAtionalisieren, den Schuldzuweisungen... Es fehlt die Einsicht in die eigenen Anteile am Konflikt mit dem "Umfeld". Im Gegenteil, die fehlende Einsicht wird beim Umfeld gesehn.

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Ich sehe erst heute so richtig klar, was Mary Daly mit dem Begriff des "Spinning" meinte, es ist das Spinnen des Fadens der Wahrheit.  Konkret sieht das bei mir so aus:  Ich bin bei einer Hausarbeit, plötzlich habe ich eine Eingebung, eile zu meinem PC, öffne mein Wordpad von dem betreffenden Monat/TAg, mein Blick fällt zufällig auf einen zuvor geschriebenen Satz und sofort lasse ich den ersten Faden los, um den neuen Faden an dem "Alten Käse"-Text weiter zu "spinnen". Was ich meine: der Käse ist nie zu alt, als dass er nicht durch frische Zufuhr eine Wiederbelebung erfährt.! Alles, was ich schreibe, passt überall hin! Insofern ist es nicht unbedingt notwendig, dass ich mich an die zeitliche Abfolge meiner alten Tagebucheinträge bei der Blogübertragung halte. Ich schaue eh nie zurück, weder der Alte Käse noch der Neue alte Käse interessiert mich... Interessant wäre das vielleicht nur für einen forschenden Leser.
Ein Punkt ist auch, dass es mir bei all dem kreativen Chaos in der Birne einfach  nicht mehr möglich ist, irgendwas planmäßig mit System und Strategie durchzuführen. 

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Nochmal: Immer öfter stellt es sich mir vors Auge: die Möglichkeit, dass auch der "Teufel" nicht anders kann als den Willen Gottes zu tun. Der Teufel ist ein Magier, ein Macher, er versucht nicht nur zu machen, sondern er MACHT dasselbe, was bei  Gott schon seit Ewigkeit  IST...hm?
Beispiel: Die Globalisierung und die Pläne der "Eliten" gehen in Richtung Trans- oder Hyperkulturalisierung mittels "Durchrassung und Durchmischung".  (Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern nachweisbare Fakten.)
Ich würde jetzt sagen, weil diese Veränderungen absichtsvoll und zielorientiert von Menschen geplant sind, sind es egoische Handlungen, im Gegensatz zum natürlichen evolutionär geschehendenorganischen Zusammenwachsen aller Völker und Nationen.
Was, wenn es für Gott aber keinen Unteschied macht, ob das Ego absichtsvoll oder... oh  nein, ich krieg einen Knoten ins Hirn bei diesen GEdanken...Stop!Tilt"Aus!Fini! LOLOL
Na ja, das Ziel ist ja dasselbe, ne?....hmmm
Jedenfalls kriege ich das noch nicht klar in den Fokus, wenn ich es überhaupt jemals klar kriege, denn Paradoxe kriegt man nie klar in den Fokus und dieses Paradox ist ja so was von schrääääg! (Man kriegt nur Klarheit darüber, dass es ein Paradox ist. LOL. ) Hmmmm....OMG!  Biiiiiiiiiitteeeeee bitte, lass es werden Liiiiicht!
Paulus: Jetzt erkennet Ihr nur stückweise... Wie recht er hat! Andauernd fällt es wie Schuppen von den Augen.
Ich werde es erkennen, wenn es an der Zeit ist, ich werde es spätestens dann erfahren, wenn ich fähig bin, den Bezug zu MIR bzw. meinem Prozessierenden Bewusstsein  herzustellen und aufhöre zu personalisieren.... wenn ich es SCHAUE von Angesicht zu Angesicht.
Vom inneren Walde komme ich her,
ich will euch sagen, es EINHEITET schwer...

Jetzt kann ich es auch besser formulieren, warum mir niemand von den "Dahingehenden" folgen kann, bzw. mich verstehen kann: Ich bin als  "Zurückkehrende" eine Involvierende, im Gegensatz zu den Evolvierenden. 

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Sie sagt: "Ich glaube eh nicht an Schuld",
weist aber gleichzeitig permanent auf die Schuld der anderen bzw. das "Umfeld".
Nicht an Schuld zu glauben und sich keiner Schuld BEWUSST sein  - unendlicher Abstand.
Natürlich gibt es eine Schuld.   Es ist keine Entschuldigung, da man sich der eigenen Bösartigkeit seiner Handlungen ja doch nicht bewusst gewesen sei, wäre man auch nicht schuldig.  Man vergisst dabei: Irgendwann wirst du dir deiner Schuld bewusst - "und es  wird arg Heulen und Zähneknirischen sein"... Dann trägst du die Verantwortung für eine Wiedergutmachung. Wie sonst lernt man seine Feinde lieben? Wenn du dich im Aussen nicht versöhnen kannst, wird es eine innere Aus-ein-ander-setzung mit anschliessender Versöhnung geben müssen,  sonst gibt es keine Selbst-Vergebung, keine Aussöhnung mit dir selbst. Wenn die Selbstaussöhnung nicht auch die Aussöhnung mit den Anderen ist, ist es keine Selbstaussöhnung und vice versa.. Nicht nur immer gucken, was haben die anderen mir getan sondern sich der eigenen Anteile an Konflikten  bewusst werden, statt sich ad hoc und reflexhaft immer nur als Opfer des Umfelds und der Umstände zu performen. (Damit liegst du allerdings voll im feministischen Trend der Zeit)

Du wirst es nicht glauben, aber du trägst die Menschen, die du bewusst oder unbewusst gehasst oder verletzt  hast, genauso in deinem Herzen, wie die Menschen, die du geliebt hast! Diese lassen dir keine Ruhe, bis du umkehrst und dich ihnen zuwendest! Beide  leben in DIR in der Er-INNERung, Dieses Unerledigte  BINDET dich und hält dich in der Vergangenheit fest.... Ohne Aussöhnung mit der Vergangenheit keine Herzöffnung!

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Wo Achtsamkeit mehr auf die eigene Person und ihr diskursives Denken und Handeln gerichtet ist, ist Gewahrsein primär nach Innen zur Anbindung an die Quelle  gerichtet. Rituale und Zeremonien wie Tee-Zeremonien  ist aus der letztgültigen Sicht nichts als Brimborium. Wo ich früher bei allem äusseren Tun von unbewussten Impulsen und Störgefühlen gestört wurde, werde ich heute durch Gewahrsein "gestört". Was immer ich auch tue, ich tue es nicht mit spezieller ritueller "Achtsamkeit" bzw. Konzentration auf mein Handeln in der Aussenwelt, ich bin immer und primär mit dem GEwahrsein verbunden. Nur der GEIST zählt, alles andere ist nebensächlich. Ständig drängt sich mir das Unbewusste auf, der "unbewusste Gott", Eingebungen und  Offenbarungen...

Den Zenspruch" Wenn ich esse, esse ich"...usw. . habe ich früher insofern gedeutet, als ich beim Essen nichts anderes tue, als meine Gedanken und alle Sinne im Hier und Jetzt aufs  Essen zu richten.
Heute hat sich die Bedeutung geändert. sie ist quasi von der Erde in den Himmel geruscht. Nicht das, was ich TUE ist nun das primäre, sondern das, was ich SCHAUE.  Deswegen passiert es häufig, dass ich esse  u n d  plötzlich  SCHAUE und hinterher nicht weiss, was ich gegessen habe. 
Ja, und man soll auch bloss nicht denken, dass dich die Welt und die Menschen darin nichts mehr angehen, nur weil du die "Anderen" in deinem All-Eins-Sein transzendierst hast - ALLES geht dich etwas an, egal, ob es dir von aussen oder von innen in den Fokus kommt. So wenig das Ich eine krasse Illusion ist, sowenig sind auch die Anderen Illusionen. Nur weil man mit dem Dualismus nicht mehr identifiziert ist, heisst das ja  nicht, dass die Anderen verschwinden. Nach wie siehst du Personen und nach wie vor siehst du sie wie eh und je agieren, nach wie vor urteilst und wertest du, wo es notwendig scheint  - nur hast du nix mehr davon! Es gibt dir nix hinzu und nimmt dir nix weg -  so etwas wie Über- oder Unterlegenheit will sich einfach  nicht mehr einstellen! 

Der NormalVerstand kann es sich auch nicht vorstellen, dass man sich Jenseits von Ego dennoch ständig "Bilder" und Vorstellungen macht, obwohl man  mit Bildern und Vorstellungen nicht mehr identifiziert ist. "Bilderloses Erkennen" - dieser Begriff bezeichnet keinen dauerhaften Permanentzustand, sondern meint einfach nur den Modus des "Schauens" oder geistigen Erkennens  im Gegensatz zum Verstand, der nur aufgrund von Bildern und Vorstellungen funktioniert.
Klar mache ich mir Bilder, ich kann gar nicht dagegen angehen, denn ich bin manchmal immer noch darauf angewiesen, mir ein Bild von einem Menschen machen zu MÜSSEN, um seine Person zu durschSCHAUEN, um Krankheiten zu benennen, Störungen, Schatten, die der Heilung bedürfen.... Im Unterschied zum früheren Bildnismachen ist es aber in den Dienst Gottes gestellt, bzw. in den Dienst meiner Bewusstseinserweiterung -  zu Transformations- oder Forschungszwecken.
Das Gebot Gottes, sich kein Bildnis zu machen, bezieht sich primär auf Gott. Wer Gott um Gottes Willen gelassen hat, macht sich keine Vorstellungen mehr von Gott, da er sich als eins mit Gott erkannt hat. ES ist übrigens  nicht stimmig zu sagen, man erkenne Gott, das unendliche BEwusstsein in den ANDEREN Menschen. Das ist Schlussfolgerung des Verstandes, der meint:  Da ich es in mir Selbst erkenne, muss es auch in allen Anderen sein. Im Alleins-Sein in der Einheit des Absoluten Subjekts, das ICH BIN, gibt es keine Vielfalt, keine Anderen, da ist nichts mehr, was MIR gegenübersteht bzw. ist das, was mir gegenübersteht der Bedeutung entleert.
Und dennoch...!
Und dennoch mach ich mir ein Bild von einem einzelnen Menschen oder einer Situation oder eines Geschehnisses, dem ich Bedeutung verleihe, eine Bedeutung, die das, was ich wahrnehme, allein  für MICH haben MUSS, um das BEwusstsein zu erweitern. Diese Bedeutung berührt die archaisch-mythischen SChichten, der Mensch oder das Geschehniss wird dabei mythisch oder mystisch gedeutet
 Im Unterschied zu früher bin ich mir dessen aber BEWUSST. Der Egomind als BEdeutungsgeber hat zwar ausgedient, eine Stufe höher ist er aber transformiert  unter neuem Namen fröhlich wieder auferstanden -  der Bedeutungsgeber heisst nun "Gewahrsein". Bilder sind Symbole, Finger die auf den Mond (Wirklichkeit/WAHRHEIT zeigen.  Und so ist es ein ständiger Prozess der Enthüllung der SYmbolik der Welt. Bis es "Vollmond" wird....Ganzheit..........................


.........................Integration=Involution! Heureka! Ich habs! Das, was ich meinen Rückweg in die Welt nenne, nennt sich wohl Involution. Der Hinweg zu Gott -  Evolution.  Den Rückweg in die Welt habe ich einmal den postmortalen genannt.

Ich habeden Begriff der Involution bislang noch nicht auf MEIN Bewusstsein beziehen können bzw. auf das SUBJEKT, das ICH BIN. Bislang hatte ich es dualistisch objektivierend auf Gott bezogen.  Ich hatte dabei ein bestimmtes Bild im Kopf: Menschheit vs. Gott. Oder ich habe den Begriff personalisiert: Gott kommt dem Menschen entgegen, der sich nach ihm sehnt und streckt: Wo du kommst Gott auf halbem Weg entgegen, da tut sich Gott im selben Mass bewegen. Hmmm. Das war wohl nur das, was man eine  intellektuelle Erkenntnis nennt?
Hm...Aber es ist immer noch personalisiert! Heute, gerade JETZT erst erkenne ich den Bezug zu  meinem  "prozessierenden" Bewusstsein. Im Gegensatz zum evolvierenden Bewusstsein VOR der Glorreichen Auferstehung  ist es nun ein INVOLVIERENDES! See that? Thats Integration! Yeah! Yippiiiiieeee. I SEE it! You rock it, Baby!
Hinweg zu Gott - Evolution
Rückweg in die Welt (von innen heraus) - Involution
Und das nicht  mehr auf Welt, Menschheit, Mensch, Gott oder einen anderen ANDEREN bezogen, sondern allein auf mich in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. ... in der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Nein, so IST es!

Auszug aus meinem Tagebuch vom 15.03.2018


PS: Involution - to involve - sich Einlassen! Objektbezogen und exoterisch verstanden. Gott lässt sich auf den Menschen ein. SUBJEKTbezogen? -  ICH lasse mich auf die Welt ein.