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Samstag, 17. März 2018

Über spirituell camouflierte Überzeugungen und andere Scheinbarkeiten

17.03.2018

Aktuelles zum Tag

Überzeugungen

Forengeflüster. Sie schreibt: Feste Überzeugungen sind für mich seit Jahren keine Richtlinien mehr. Was gäbe es noch für feste Überzeugungen über dich, wenn du einmal erkannt hast, dass du nicht das Ich welche alle Eigenschaften beinhaltet bist? Eben, auch im JETZT kann es keine feste Überzeugungen über dich geben - nur Gedanken die mit diesen Inhalten auftauchen können, Jene Hartnäckigen vielleicht, die du -je nach Verfassung früher oder später- bemerken wirst/kannst.
Ich wiederhole:

    Und doch sind wir alle individuell und Jeder einzigartig in seinem Selbstausdruck! Kein Blatt gleicht dem anderen, so ist es auch mit uns Menschen. Nicht alles was an (Selbst)Ausdruck erscheint ist oder beruht daher auf einer Überzeugung. In diesem Glauben, was ebenfalls eine Überzeugung wäre, schüttet man das Kind mit dem Bade um. Zitatende.

Na ja, das klingt ja mal wieder zu schön, um wirklich WAHR zu sein, denn  diese "Erkenntnis"  kann bei der Schreiberin keine grundlegende Veränderung bewirkt haben, da sie seit Monaten nichts anderes tut, als das zu verteidigen, was sie oben leugnet. Deshalb kann es sich nur um eine Überzeugung handeln. Sie glaubt, was sie sagt. Alles, was sie oben über die nicht vorhandenen Glaubenssätze schreibt, sind von Anfang bis Ende  wiederum nur  Glaubenssätze über Glaubenssätze -  Überzeugungen darüber , wie sehr sie NICHT mehr von sich überzeugt ist. Nichtüberzeugtsein jedoch ist nur eine Antihaltung und kein Loslassen resp. Desidentifizierung. .

Einmal etwas erkannt zu haben, transformiert nicht zwangsläufig. Die Schreiberin ist nach wie vor überzeugt von sich und  zeigt dies gleichzeitig mit ihrer Leugnung. Einmal erkannt und schon ist der Verstand  ÜBERZEUGT davon, dass er nicht mehr an seine Eigenschaften glaubt. Wäre sie sich dieser Erkenntnis wirklich GEWAHR gewesen, müßte ihr Ego nurmehr mausetot sein. 

Dass ein authentischer Selbstausdruck NICHT  auf der Konditionierung des Ichs  basiere, ist auch eine Überzeugung. Solange du glaubst, dass du eine Geschichte hast und ein Leben in diesem Körper, der sich ein Leben mit Mister Right wünscht,  so lange bist du mit Ich bzw. Materie identifiziert. 

Du hast einen starken Glauben an dein fleckenloses Selbstbild, wie sonst kommt es, dass du uns ein ums andere Mal versichern musst,  was für ein kluges, schönes, starkes, intelligentes Superweib  du doch bist. Noch überzeugter kann man von s(ich) bzw. von seinen (guten)  Eigenschaften gar nicht sein!
Erst wenn du dir des todlosen, des unsterbliche Bewusstseins, das du bist,  GEWAHR wirst, hast du alle Überzeugungen losgelassen. Aber solange du es nicht ertragen kannst, anders gesehen zu werden, als du gesehen werden willst, wirds nix mit dem Loslassen deiner Überzeugtheit von Dir und dem Bild, welches du von dir hast. Überzeugungen als "Richtlinie" nennt man übrigens Prinzipien, auch damit bist du immer noch reichlich gesegnet. (BEispiele: "Mir mir nicht!" "Ich lasse mir nichts gefallen"! "Ich bin eine Kämpferin für Gerechtigkeit!")Eine ganze Menge von "Diesem und Jenem"...


(Der KIW-Lehrer meinte zuvor zu dem Thema, dass man "einige wichtige Überzeugungen" über sich fallenlassen muss. EINIGE? - Nein, ALLE! Es gibt keine wichtigen oder weniger wichtigen Überzeugungen. Nichts darfst du für dich behalten. Jede Art von Überzeugung über Ich und die Welt ist UNWAHR.
Auch seine Predigten basieren allesamt auf Glaubenssätzen und Überzeugtsein von der WAhrheit und Richtigkeit des KIW.  Hätte er das realisiert, was der KIW verspricht, dann wäre er sich der Todlosigkeit gewahr. Dann wäre aus einem schnödem Für-wahr-halten ein unsterbliches SEIN geworden. )
Ach ja, Kongruenz ist ein psychologischer Terminus, der ein authentisches Ich/Persönlichkeit kennzeichnet, aus transpersonaler Sicht jedoch ist kongruenter Selbstausdruck absolut obsolet.
Mit solchen Begriffen kann man beim lieben Gott nicht punkten, Dear! äähm, beim "Sohn" schon eher...:-)
Was drückt sich denn im Selbstausdruck aus, wenn nicht das Ich mit seinen diversen Eigenschaften und wechselnden Stimmungen? Das Wahre Selbst drückt sich weder ein noch aus (ausser in der WAHRHEIT) -  jenseits von Selbstausdruck ist nur der Eine Ton, der Eine Geschmack.
Kongruenz ist eine transformative Qualität und bezeichnet das Fliessen mit dem authentischen Ich. Transzendierte Kongruenz wiederum ist das Fliessen mit dem Tao bzw. mit dem Willen Gottes= QUALITÄT! Best of!
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 Nochmal: Zum Vater kommt man nur über den Sohn, sagt Jesus. (Er sagt es übrigens immer noch als deine wahre Innere Stimme.) Das heisst, zum Großen GEIST kommst du nur über die Heilung deiner Person bzw. des Kleinen Geistes (Egomind, Psyche).  Das  Eingehen des "Sohnes" ins Reich Gottes ist das  Aufgehen des Wahren Selbst (Sohn) in der Einheit mit dem großen GEIST ("Vater"). So. So weit so gut.
Dies gilt aber nun in zweierlei Lesart. Einmal auf mich als SUBJEKT bezogen sowie zum zweiten  auch  objektbezogen, d.h. auf die Person eines Anderen. Vorweg gesagt: das bedeutet nicht, dass da eine Absicht wäre, einen anderen zu heilen - es geht mir allein darum, MIR verständlich zu machen, was "Der Andere" - der auf dem Hinweg als Illusion erkannt wurde und sich in der Einheit verdünnisierte/depersonalisierte  -  auf dem involutiven Rückweg für Funktionen für mich hat!

Wie ich schon sagte, ist der Andere im Einheitsbewusstsein als Person nicht einfach verschwunden - auch wenn der Andere als Projektion erkannt ist,  wird weiterhin projeziert. Diese Projektionen dienen aber im Gegensatz zu früher rein SELBSTbezüglich allein der Aufdeckung von WAHRHEIT.
Das ist auch heute noch so mit Menschen. Ob nun in konkreter Begegnung oder in der unsichtbaren Anonymität des Internets.  Am Anfang  ist jemand zunächst ein leeres Blatt für mich, bedeutungslos, dann schreiben sie auf das leere Blatt durch ihren personalen Selbstausdruck und es formt oder enthüllt sich ein Bild der Persönlichkeit.  Es ist  heute nicht anders als früher im BW des Alten Adam. Nur dass dies heute für mich ein bewusster Vorgang ist. Früher hatte ich ein egoisches Interesse an anderen Menschen, heute ist es ein transegoisches "Durchschauen-Wollen", obwohl es weniger ein Wille ist als eine Führung, ein nicht-anders-Können.


(Gerade, als ich schrieb, dass dies heute "für mich ein bewusster Vorgang IST", wird mir bewusst, dass dieses IST fehl am Platz ist, weil es kein feststehendes stagniertes IST ist, sondern der Vorgang ein Werdendes ist. Für einen kurzen Moment wurde ich mir des  Performativen Charakters (wieder) gewahr, wo der Vorgang beschrieben wird und gleichzeitig "ist". Also wo das Beschriebene gleichzeitig das "Vorgehende" ist.  Boah, dabei kommt das Denken ganz schön in die Bredouille, LOL.  Wie das "zusammenklebt", eine Einheit bildet. Wie die Sprache, das Denken das Werdende fixiert und quasi zur Stagnation verdammt.

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Wenn ich von Vater, Sohn und Heiligem Geist rede, dann ist da nichts Frommes oder Numinoses dabei, kein frommes Erbeben mehr, wie es damals war, als ich in Tiefenprozessen die numinosen Schichten erstmals berührte. Heute  ist es  einfach nur ein DURCHSCHAUEN des Mythos, ein dechiffrieren der Bilder des Unbewussten. Auch wenn ich noch oft von Gott spreche, wenn ich die Religion/Spiritualität aus dualistischer Sicht beschreibe zwecks besserer Verständlichkeit, habe ICH als das absolute SUBJEKT, das ICH BIN  Gott jedoch transzendiert, d.h. auch, dass mit der Berührung der Schichten keine Gefühle mehr verbunden - nichts von heilig. Da ist nur nüchternes Erkennen. (Nur mit dem Glauben sind Gefühle verbunden.)

Der Mythos gehört zur Person des Menschen, es sind Bilder . Das Ich durchschauen, heisst auch, den Mythos durchschauen.

Man glaubt wohl allgemein, das Ich werde auf dem evolutionären  Hinweg durchschaut. In meiner ERfahrung wird man auf dem Hinweg zu Gott/Selbst zunächst erstmals ein wirkliches Ich/Individuum, bevor es dann transzendiert wird.  Dabei wird das falsche Ego, die Maske durchschaut und die persönliche Wahrheit aus dem Unbewussten befreit. Die kollektiven "Wahrheiten" bleiben dabei aber noch ziemlich im Dunkeln. Moksha oder die "Auferstehung" markiert den "Umschlag", die vollendete Um- und Rückkehr zur  Quelle allen Lebens, ab hier geht man gleichsam rückwärts den ganzen Lebensweg noch einmal, nur eben BEWUSST. Auf dem evolutionären Weg wird man ein ICH und auf dem involutinären Rückweg bist du es los.
Die kollektiven bzw. archaisch-mythischen Schichten werden in den der Befreiung vorangehenden Tiefenprozessen zwar berührt, aber nicht nüchtern erkennend "durchschaut".

Erst nach der Letztgültigen Befreiung/Moksha sind diese unbewussten Bereiche zugänglich, da die persönlichen Schatten transformiert/integriert sind und nurmehr die Grenzen zum kollektiven Unbewussten durchlässiger werden. Der Zerberus, der Wächter über die Grenzen zum Unbewussten ist mit der Schattenintegration aufgelöst worden und so gibt es auch so etwas wie Tiefenprozesse nicht mehr. Das Bewusstsein hat sich ins Unbegrenzte geweitet, in unbegrenzte  Höhen, Tiefen, Breiten, Längen. Keine Todesängste mehr beim Durchqueren des "Styx" oder des "Jordans" - denn auch die Todesschichten sind aufgelöst.  Es gibt keine "andere Seite" mehr, kein anderes Ufer, kein von-hier-nach-dort-Gehen. Kurz: Es gibt nichts mehr zu erreichen. Da ist nur noch der eine Geschmack, der eine Ton.

Das Kollektive Unbewusste wird über die Erfahrung mit der Person bzw. das erkennende Durchschauen des Ichs erhellt. Wie bei der Evolution ist alles im Werden, d.h. es sind  prozessuale Vorgänge im Bewusstsein. Auf dem postmortalen=involutiven Rückweg
Ziemlich kompliziert zu beschreiben. Derweil ich es aufschreibe, und ganz bei mir bin, macht es total den Sinn, beim Hinterherlesen habe ich mich offenbar verlassen, denn ich begreif rein gar nichts mehr. LOL.

PS: Statt in der Ich-Form zu schreiben,  könnte ich statt dessen auch "Gott" einsetzen, auf dem involutiven Rückweg  sind diese Begriffe  austauschbar bzw. bedeutungslos.  Egal, welchen der Begriffe ich benutze- aus transpersonaler Sicht dient er Gott bzw. mir zur Reinen Lust und  Unterhaltung. Die Trennung ist aus dieser Warte aus WAHRgenommen  nicht sündenfallbasiert, sondern entpuppt sich  als ein Officium Vicecomicum. Jenseits von Gut und Böse ist der Holocaust - als der Inbegriff des Absolut Bösen -  nur ein Teil des  großen Welttheaters, das ICH mir zur REINEN Unterhaltung geschaffen habe. (Ja, verbrennt die Hexe auf dem Scheiterhaufen! lol)
Gewahrsein heisst, mit den Augen Gottes zu sehen. Deshalb muss die getrübte Linse, die dir eine Trennung vorgaukelt, gereinigt werden. Erst dann wirds lustig....LOL (Nein, der Lolosophian ist nicht tot, er hat sich nur eine Treppe höher gewissermasssen depersonalisiert, er ist nurmehr ein Mythos, den ICH  jederzeit wieder lebendig werden lassen kann. Boah - dat is vielleich 'en Ding, ich erzähl mir da Geschichten, was?!... LOLOLOL - da lacht das Kind.  Gottes neuer  Nickname: The Storyteller
Gelollt wird übrigens nur bis zum 6. Himmel, dann ist SENSE. Genau! LOL.

Der evolutionäre Hinweg ist beschreibbar, der involutive Rückweg nicht bzw. nur annähernd .Alles was geschieht, wird auf dem Rückweg als paradox oder performativ erkannt. Die Aussenwelt  existiert hier insofern nicht mehr, als das Geschehen nicht mehr "da draussen" stattfindet, sondern  im  "eigenen" Bewusstsein verortet ist. Bislang sprach ich immer von der Umstülpung des Universums nach innen, jetzt  - wo es weder ein Inneres noch ein Äusseres gibt - finde ich es adäquater, nicht weiter vom Inneren, sondern vom Bewusstsein zu sprechen. KUrz und bündig: Alles, was erscheint, erscheint in meinem  Bewusstsein. Wobei ich auf das besitzanzeigende Fürwort lieber verzichten würde. Dennoch...LOL

In diesem Sinne ist es nun auch für mich zutreffend, von "Erscheinungen" zu sprechen.  Was erscheint, hat nur die Plattform gewechselt. Ich glaube es nicht (nur), sondern ich bin mir gerade JETZT bewusst/geWAHR, dass alles im Bewusstsein erscheint.  In diesem BEWUSSTEN Sein und Sinn ist das Äussere und das Innere nur ein SCHEINbares.

*****

Um das noch mal klarzumachen,was ich unter Erscheinungen verstehe. wenn dir die Dinge im Bewusstsein erscheinen, rührt sich bei dir nichts. Also Wut kann ich noch immer nicht als "Erscheinung" durchgehen lassen...sorry :-D
Seit der glorreichen Auferstehung sind mir die äusseren Dinge bedeutungslos. Wo vordem das aussenorientierte Ego der Bedeutungsgeber war, ist es nun das Selbst, welches den Dingen von innen heraus ihre Bedeutung gibt. Anders gesagt,
Wut oder Freude kann nicht im Bewusstsein erscheinen, da das Bewusstsein ein gereinigtes ist und egoischen GEfühle nicht mehr WAHRnimmt.


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Camouflage: Voll im Trend ist die "feministisch camouflierte Menschenfeindlichkeit gefühlloser Heulsusen, die jede Kritik, die sie als Subjekte anspricht, als Victim Blaming von sich weisen"(Thomas Maul)
Jeder Ismus tut nur noch so als ob... Im Trend auch der spirituell camouflierte Geist der Postmoderne.... Maskeraden.


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Professor Peter Sloterdijk
mit einem Hirn so cool & bright
ist stets mir Grund zur Heiterkeit...
la la la

Freitag, 16. März 2018

Ich-Dekonstruktion oder die Perverse Hingabe an den Aggressor

Aktuell zum Tage


Sie verteufelt und idealisiert. So sieht sie in dem Umfeld von Mister  nur ein absolut  Böses und stellt dem gegenüber die absolut guten Foren, in denen die Aufdeckung/Schattenarbeit auf korrrekte und nicht verletzende Weise durchgeführt wird, Foren, in denen es nur reife Erwachsene gibt, (die ihr nirgendwo "hineinscheissen") und nur befreite Kinder, die unbekümmert "die Sau rauslassen".
Mister. hingegen beharrt weiterhin standhaft auf seiner Weigerung, sie persönlich im Chat zu kontaktieren.

Was für eine wunderbare Chance in dieser nicht stattfindenen "Begegnung" doch für die Protagonistin liegt! Sie gibt nicht auf, sie bettelt, sie fleht, dann scheint wieder ein wenig Hoffnung in ihr aufzuglimmen, dann resigniert sie wieder usf. - eine Achterbahn der Gefühle...
In diesem Kontext erinnere ich mich einmal mehr an die Kultklinik Grönenbach, wo man  mich Anno 1997/98  in einer glanzvollen Broschüre  mit dem Angebot einer transpersonalen Persönlichkeits-Dekonstruktion mit anschliessendem Wiederaufbau köderte. Nichts weniger als Tod und Auferstehung! Und alle meine Lieblinge standen dort als meine Geburtshelfer: Erich Fromm, A. Maslow - die gesamte Elite der humanistischen Psychologie würden Pate stehen an der Wiege meiner Wiedergeburt, hoia, thats it! dachte ich, schrieb meiner Krankenkasse einen begeisterten Dankesbrief für diese Ermöglichung meines dringlichsten Lebenstraumes  - HAH! und dann begann es schon mit dem Sterben: Erst bekam ich lange Zeit keinen Vorsprechungstermin, danach sollte ich noch mindestens ein Jahr lang warten, bis ich einen Platz bekam.  In der Zeit stünde ich in ständigem schriftlichen Kontakt mit einem Theapeuten.
(Wenn man bedenkt, dass ich seit 1992  unter beginnenden Lähmungen der Beinen und einem starken Schmerzsyndrom litt, dann kann man sich meine Verzweiflung vorstellen! .)
Na ja, und aus der Verzweiflung erwuchs eine unheimliche Wut auf "meinen Therapeuten".
Jeder der Therapie macht, weiss, dass die schon im Vorfeld anfängt, wenn man darauf wartet: in Gedanken bespricht man die Dinge nicht mehr mit sich selbst, sondern richtet sie auf den Therapeuten, man projeziert natürlich alles Gute in den hinein. Hier hatte ich sogar die Möglichkeit, ihm bzw. ihr  direkt zu schreiben, statt mein Elend nur meinem Tagebuch anzuvertrauen.   
Ich schrieb ihr unzählige lange Briefe, bettelte, flehte, wütete, weinte - und  obwohl ich sie beim Vorstellungsgespräch als äusserst unterkühlt erlebte, habe ich mich ihr total geöffnet.   Ich glaube, es war nur zweimal, dass ich eine ebenso unterkühlte Antwort von ihr bekam: mein körperlicher Zustand, meine Verzweiflung und meine diesbezüglichen Klagen schienen  sie  in keinster Weise zu beeindrucken. Die Therapeutin (Frau X) ging überhaupt nicht auf das ein, was ich schrieb, ich bekam immer nur die selben dürren gleichlautenden Textbausteine, Fragen, ob ich meine Verpflichtungen einhalte und nichts trinke und rauche - die Frau liess mich am ausgestreckten Arm verhungern! Ja - und das Spiel kannte ich ja nun schon aus meiner Kindheit...sie war wie meine Mutter! (Das habe ich aber damals noch nicht so klar erkannt.)
Hier im Vorfeld fing eine erneute  Re-Traumatisierung an, die versprochene "Persönlichkeitszerstörung", wie es in der Broschüre hiess.  (Ich hatte erst 1989 eine Re-Traumatisierung durch eine mißlungene Versöhnung mit meiner Mutter erlebt und Jahre gebraucht, bis ich mich davon erholte, hier wiederholte sich dasselbe Muster an bzw. in der Gestalt der Therapeutin).
Ich erfuhr später, das diese Behandlung Methode  hatte, dass es dazu dienen sollte, die Patienten im Vorfeld weichzukochen, sie zu prä-parieren, sie bereit zu  machen für den großen Eingriff.  Unglaublich, welch kranke und teuflische Menschenverachtung hinter diesem Pseudohumanismus steckt. Der Teufel ist ein Macher. Teuflisch ist, wenn man etwas zu MACHEN angeht, was nur von SELBST geschehen kann. Eine Persönlichkeitszerstörung  plan- und zielbewusst mit psychologischer Methodik anzupeilen, um einen "Wiederaufbau" zu initiieren beruht auf der idealistischen Fehleinschätzung, einen Neuen Menschen MACHEN zu können. Was dabei herauskommt, ist Frankenstein, Homunkulus
In Grönenbach wurde nur kaputtgemacht, die Patienten wurden in den "Wiederaufbau"  - in die weitere Therapie - entlassen. Nein, nicht alle, die "braven Kinder", die sich der ständigen Gängelei und Bevormundung durch das Wohlmeinende Personal nicht widersetzten, nichts reflektieren, kritisierten, bekamen eine Menge Bestätigung und nicht selten sogar richtige Liebesbekundungen durch die Therapeuten.


Die Therapeuten waren wie die Götter: Wie im Kloster  wurde von den Klienten erwartet, dass sie ihren Eigenwillen abgaben. Hingabe an das, was ist, hiess hier, Hingabe an den Willen des Therapeuten und des weiteren Hingabe an das Kollektiv. Das Individuum wurde systematisch dekonstruiert, um sich in die Gemeinschaft einzufügen. Die Gemeinschaftsveranstaltungen (Vollversammelungen)  ähnelten in manchem öffentlichen Hinrichtungen, wenn man mutmasslich gegen die Regeln verstoßen hatte, ein Verdacht reichte da schon aus - das Denunziantentum der Braven Kinder (Gutmenschen) blühte... Wer nicht spurte, hatte die Konsequenzen zu tragen, da wurde man bestraft wie weiland zu Hause vom "Bösen Vatter" oder der "Bösen Mutter": Geh auf dein Zimmer und denke darüber nach...." usw.  Diese Ähnlichkeiten/Assoziationen durfte man aber nicht laut thematisieren, weil es dann wieder Strafe gab, zumindest einen strafenden Blick... oder  gar der Vorwurf der Projektion. Dass man mit so was hätte auch psychologisch gut arbeiten können, kam ihnen nicht in den Sinn.

Jedem war es  ausdrücklich gestattet, sich in alles einzumischen, jedes Gespräch unter 4 Augen durfte ohne weiteres "gestört" werden, weil es sowas wie "Störungen" gar nicht gab und geben durfte unter freien Kindern und reifen Erwachsenen. (Die Tatsache, dass sich auf der Patientenebene mehr  Neurosen und Psychosen tummelten als reife Erwachsene und befreite Kinder,  wurde geflissentlich übersehen. So manches dieser gehätschelten "Kinder" wurden dann auch wie erwartet  recht schnell frech und anspruchsvoll. Sie hatten ja AUFTRAG! Die eigene gute Erziehung, die einen höflich fragen liess, zu fragen, ob man sich am Gespräch beteiligen dürfe,wurde zur Peinlichkeit. Gute Erziehung war ein Korsett, welches dekonstruiert gehört

Es wurde von vielen Menschen etwas verlangt, - ein Ideales -  was es eigentlich noch zu erringen galt. Auf der anderen Seite wurde man aber von den Therapeuten doch wieder wie ein verantwortungsloses Kind behandelt. Die Patienten sollten sich z.B. gegenseitig wie gute Eltern beeltern, dazu sollten eben auch die Hinweise auf Regelverletzungen dienen, was man als Patient aber keineswegs als Denunziation, sondern als freundliches und vorbildhaftes Elternverhalten verstehen sollte. Was man wohl nicht berücksichtig dabei: Es WIRD aber dort zur Denunziation, wo der Zwang herrscht, sich bemutternd oder  bevaternd zu  verhalten, ohne das eine wirkliche Basis für das Gute-Eltern-Imago stabilisert ist! War man doch aufgefordert oder fühlte sich gezwungen, andere auf ihre Regelverstöße "freundlich" hinzuweisen, gleichzeitig aber damit zu drohen, es  beim nächsten Erwischen der Leitung sagen zu müssen. So war die Anordnung von oben und so sollte es gemacht werden.

Das WIR wurde höher gewertet, als das Individuum. Hierin liegt jede ideologische Verirrung und Fanatisierung!
Wer sich gegen die ozeanische Verschmelzung mit dem Kollektiv bewusst oder unbewusst wehrte, wurde als therapieunfähig gebrandmarkt oder vom Kollektiv niedergemacht. Wer brav und folgsam war, wurde gelobt, wer böse war, wurde gemaßregelt. Natürlich niemals laut und ordinär, sondern immer lieb, nett und samtpfötig. Die Therapeuten gaben die Vorbilder für das Feedback, was man anbringen wollte und fast alle imitierten es. Da war nichts Spontanes , es waren Inszenierungen. Ich kam mir vor wie eine Maus in der Falle. Stockholm-Syndrom.

Was die Kliniktherapeuten methodisch kaputtgemacht hatten, durften niedergelassene  Therapeuten wieder reparieren. Zuarbeit? Wenn so etwas mit etwas mehr System und in größerem Stil betrieben wird, dann kriegt man einen therapeutischen Nanny-Staat, bei dem die Therapeuten  nie arbeitslos werden können. Die Klinik Grönenbach hatte ein pseudospirituelles Gerüchle. Der Leiter soll bei Osho in Poona gewesen sein.
Ich weiss nicht, ob es in der Klinik Heiligenfeld besser ist. Die ist ja auf spirituelle Fallen und Unfälle spezialisiert. Die Klinik Grönenbach hatte nur unterschwellige spirituelle Bezüge. Die Therapeuten waren alle auf das Borderline-Syndrom fixiert und konditioniert. .

Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer: Die Therapeuten waren von Haus aus konzeptionell  borderline-fixiert und so bewiesen/diagnostizierten  sie auch in der Mehrheit bei sämtlichen Patienten vorlieblich ein Borderline-Syndrom. Wer Mut hatte, durfte das sogar bei sich selbst diagnostizieren. Im Gemeinschaftsraum lagen Testblätter herum: Bin ich ein Borderliner? Spätestens bei Ende der Therapiezeit war man nicht selten einer, dank der viralen Verbreitung und Übertragung  durch die Wohlmeinenden Samtpfotenterroristen!

Der "Eiertanz" auf der Patienten-Ebene rührte vermutlich daher, dass man von morgens bis abends aufpassen musste, nicht in eine der vielen Double-Bind-Fallen zu tappen, die überall ausgelegt waren. Hngabe an das Kollektiv bzw. die Anordnungen hiess letztendlich: sich der Identifikation mit dem Aggressor hinzugeben!
Ich habe in  meinem Leben schon einige Verrücktmacher-Szenarien angetroffen, aber was in Grönenbach geschah, übertraf ALLES  - auch deshalb, weil es grundsätzliches Vertrauen zerstörte in einen Berufszweig, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu helfen...weil das Böse hier von den vermeintlich Guten, den BESTEN, der "Elite" der Gesellschaft kam.
 Es hat Jahre gedauert, bis ich erkannte, dass es die Therapeuten waren, die krank waren und jene Patienten, die sich dagegen wehrten, noch gesunde Anteile hatte, die sich nicht so leicht  wegtherapieren liessen.

In Grönenbach wurde für mich schon der Geist der Zeit ruchbar, hmmm,  erst heute, JETZT sehe ich, wie sich dort  schon der kranke narzisstische Geist der Zeit abzeichnet, der heute eine ganze Gesellschaft in seinen Krallen hat.  Dieser Geist wurde mir nun durch mein Einlassen auf Politik und Zeitgeschehen wirklich BEWUSST, vorher hatte ich ja zeit meines Lebens nur tief und fest geschlafen bzw. frönte ich jahrzehntelang meinen argonautischen "Tiefseebohrungen."

Zu verschiedenen Anlässen komme ich immer wieder zurück auf diese Zeit und ich erkenne die Parallelen und  Dinge, die mir bislang unbewusst waren, fügen sich zusammen. Dieses Mal war der Anlass meine Einlassung auf die merkwürdige Beziehung von Mrs. Y zu Mr. X., der sie ebenfalls am ausgestreckten Arm verhungern läßt.
Dasselbe System, dieselbe Ideologie: Wie man in Grönenbach ständig wie auf Eiern lief, so läuft es sich heute auf der gesellschaftlichen Ebene für den, der noch seinen klaren Verstand behalten will, die Kollektivierung auf Kosten des Individuum, das Schwarz-Weiss-Denken, die willkürlichen bösartigen Definitionen von "rechts", "Nazi", die Konservativen als rechtsextreme Sündenböcke für die Linkscamouflierten.  Die Zensur alleroten...Das  Netzwerkdurchsetzungsgesetz, hier wie dorten weiss man nicht mehr, was gut und was böse ist. Alles verkehrte und verkehrt  sich in sein Gegenteil...

Ich hatte in meinem Arbeitsleben 4 Kuren. Schon damals gab es kaum noch normale Kurhäuser ohne psychologische Betreuung, Gruppentherapie.  Die ersten drei verliefen gut, ich erholte mich und konnte wieder arbeiten. Die Klinik Grönenbach ist in meiner Erfahrung die erste  staatlich anerkannte pseudospirituelle Gemeinschaft, die mit Methode und System den neuen Regeln einer Neuen Weltordnung folgt und  Ich-Dekonstruktion zum Klinikkonzept machte. Die massenhaften Re-Traumatisierungen in prärationale Regression, die dabei hervorgerufen wurden, wurden nicht als solche gesehen und aufgefangen, sondern wurde in kürzester Zeit durch autoritär verordnete Offenheit und Nähe  ein künstliches Gemeinschaftsgefühl hergestellt, dem man nicht mehr entrinnen konnte.  Jede Art des Rückzugs schien ein Verstoß gegenden den Gemeinschaftskodex. 
Ich habe 7 Jahre gebraucht, um mich von dem Trauma zu heilen. Von Therapeuten war ich ebenfalls für alle Zeiten geheilt.Ein Therapeutin hatte mir beim Abschied ja versprochen, dass ich "ganz andere Menschen" kennenlerne würde, wenn ich den Aufenthalt erst verarbeitet hätte, bessere Menschen, Menschen die zu mir passten. Dabei hatte sie keine Ahnung, mit welchen Menschen ich mich bislang umgab. Tatsächlich geschah genau das Gegenteil: Ich war so durch den Wind, dass ich mich auf gefährliche Dinge mit pathologischen Narzissten und anderen  gefährlich-kranken Menschen einliess. (Von meinem ImmernochEhemann liess ich mich quasi widerstandslos in Geiselhaft nehmen.) Auf diese Weise tappte ich blind von einem Desaster ins andere...zog wieder ruhelos von Stadt zu Stadt, bis ich nach einem langen Exodus endlich in Hessisch-Hintertupfingen meine Ewige Ruhe fand.
  So auf mich selbst zurückgeworfen befreite ich mich langsam von dem "Geschirr",  kam  wieder in MEINE Spur und  lernte,  wieder mit eigenen Augen zu sehen, statt mit den Augen des internalisierten Aggressors und kam 14 Jahre nach Grönenbach  zur letztgültigen Befreiung. (7 Jahre Traumaverarbeitung und 7 Jahre transpersonale Tiefenprozesse, dass das so voneinander getrennt war, bezweifle ich allerdings).
Heute erkenne ich mehr  und mehr wie sich das Indvidiuelle - das, was ich erlebt habe - auf der kollektiven Ebene im größeren Maßstab wiederholt - Ontogenese ist Stammesgenese. Wie unten so oben. Wie im Mikrokosmos so im Makrokosmos....................................................


.Wenn ich Miss Y.s Ansprachen an Mr. X. folge, habe ich keine Ahnung, was da vorgeht, es irritiert. Und weil ich versuche,  beide Seiten zu einem Bild zu vereinen,  steh ich einmal auf ihrer Seite, und dann wieder auf der Seite des " mobbenden, stalkenden Umfelds", welches nur als ein solches für Mrx. Y. (und ihre Leser)in Erscheinung tritt, derweil man sonst nichts hat,  weil alle konkreten Anhaltspunkte fehlen.  (Ich bin dadurch gezwungen, zu projezieren, was mir jedoch bewusst ist,  dient mir das Projezieren doch heute zur Erhellung, wo es früher der  Verdrängung des Unbewussten diente.)
Die Frage, die sich hier für die Protagonistin stellt, ist die, ob es  die guten, gesunden  Anteile sind oder die dunklen kranken  Anteile sind, die bei ihr in der Beziehung zu Mr. X. und dem Bösen Umfeld in Aktion treten. Weiss Miss Y. was gut und böse ist? Richtet sich ihre Abwehr gegen das Gute oder das Böse?  Erwägt sie die Möglichkeit, dass das "Umfeld"/Forum, das sie für böse hält,  ja doch auch ein gutes sein könnte, wenn ihre Abwehr nicht so gut funktionierte. (So denkt ein Therapeut, hier  fragt es sich aber in ZEiten Allgemeiner Verunsicherung: ,  auf welcher Seite steht er? Auf der Seite des Guten oder des Bösen? Der Engel konnte ja ein Teufel sein... Fakt ist:  was  das falsche neurotische Ego (im Gegensatz zum authentischen gesunden Ich)  für  teuflisch hält, ist in jedem Fall ein Engel.

Wer ist also der Kranke - Mr. X und sein Umfeld oder Miss Y.?  Es könnte sein, dass das Umfeld des Mr. X ein ähnlich destruktives und "schwarzmagisches"  ist, wie ich es von der  Klinik Grönenbach schilderte. Es könnte möglich sein, dass das "Wir", von dem sie häufig schreibt, eine ähnliche Hingabe von ihr fordert, eine Hingabe, die ihre gesunden Anteile verweigern. 
Es könnte aber auch umgekehrt sein: Das Umfeld ist ein relativ gesundes und Miss Y. projeziert ihre eigenen "dämonischen" Anteile auf das "böse Umfeld". Da sie erfahrungsgemäß sehr dazu neigt, zwischen den Zeilen negative Bezüge zu sich herzustellen und  es i.d. R. nicht viel braucht, , bis sie sich gemobbt, gestalkt und angeschissen fühlt, würde ich IHR die Schattenarbeit dringlichst ans Herz legen, damit ihr bewusst wird, welches Kindheitsdrama sie unbewusst mit Mr. X.  re-animiert. 

Von Mister liegen mir keine Infos vor,  - ausser dass er als schwach, weil WIR-hörig von Miss Y.  geschildert wird - er scheint  mir wie das Phantom der Oper in einem dunklen Kellerloch zu verstecken, wo nichts von ihm nach draussen dringt..ausser dass sie ihn  "phantastisch" findet, ist er ein Mann ohne Eigenschaften.

Wenn es ihn überhaupt gibt, dann liegt hier eine hübsche beidseitige Verstrickung vor. Schuldlos daran ist keiner. Dazu noch ein Wort: Wo man verstrickt oder pathologisch-symbiotisch miteinander verbandelt ist, kann man sich gegenseitig nicht bei der spirituellen Bewusstseinsarbeit helfen! Da muss erst mal ein Haufen Dreck weggeräumt werden... Schattenarbeit sollte man in kranken Beziehung aber nur allein machen, niemals mit dem Partner. (Zur Zeit sieht die Faktenlage eher so aus, als ob man sich gegenseitig der Dämonie verdächtigt.)

*****

Fundstück:

"Sie wollte Liebe; ich gab ihr einen gefährlichen Verstand,
sie wollte dass ich bleibe und ich stahl ihr den Raum."
Ah, eine Lebensäusserung von Mr. X.?! Tatsächlich?
Hmmm.... Einer schönen Frau , die sich gleichermaßen einer hohen Intelligenz bewusst ist, mit einem Verstand zu konfrontieren, der den ihren übersteigt  ist ein absolutes No Go. Und ja,  wie der Protagonistin der Unendlichen Geschichte nimmt ziemlich viel Raum ein, wenn man bei ihr "bleibt". Wenn man "ihr" Forum als einen Selbstausdruck betrachtet, macht das durchaus Sinn.  Sie ist der Mittelpunkt des Foren-Universums, die Sonne, um die sich die (User-) Trabanten drehen.
Ja, in diesem Verslein ist eine Menge persönliche Wahrheit versteckt.... Sie will Liebe und man gibt ihr Steine statt Brot... Wenn sie sich dieses Bedürfnisses doch  nur bewusst wäre! Frau, du bist auf ein Idealbild von dir selbst fixiert: ein Mensch kann enfach nicht einseitig ein sich in  Liebe Verströmender sein, ohne etwas zurück zu erwarten! Jedenfalls nicht solange du noch so bedürftig nach Liebe bist. Bedürftigkeit ist nichts Böses oder Schlechtes oder unspirituelles. Sich die Bedürftigkeiten einzugestehen ist die Eintrittskarte in den Himmel der bedingungslosen Liebe.
Hm...Oder ist es er, Mr. X., der dich auf deine bedingungslose Liebe ihm gegenüber festlegen will, ohn dass du je etwas zurückerwarten darfst? Ist er so ein Idealist, der von anderen erwartet, was er selbst nicht geben kann?
Oder treffen sich da ganz ähnlich geartete Geister?


OK, ich sage  nicht,  hör auf damit auf,  dem Objekt deiner Begierde zu schreiben, ich sage: Mach weiter, aber fang endlich damit an, zu dir zu kommen und bei DIR zu bleiben. Es wird kotzlangweilig, immer dieselben Textbausteine in immer dieselbe Richtung fliegen zu sehen. Ich brenne förmlich daruf, Deine Anteile an der Story kennen zu lernen,  damit die Geschichte so richtig rund wird. Schön wäre es auch, wenn man weiterhin konkrete Lautgebungen von Mister erhalten könnte.

Was mich angeht: Ich involviere daran, deshalb werde ich, -  Oh du satanischer Konjunktiv, steh mir bei!! -  so gut es geht und Gott es will, weiter kommentieren, weil mein Einlassen auf dich bzw. auf den  "Strange Case of Mister X. and MissY." MICH MIR SELBST näherbringt. Dir bringt es mich im gleichen Maße natürlich auch näher, aber das ist wie üblich ein performatives Nebenprodukt :-D
By the way:  Fast alle meine Tagebuchnotizen/Blogposts sind im Grunde Antworten auf irgendwelche anonyme Texten, die irgendjemand in irgendeinem öffentlichen Forum geschrieben hat, auch wenn das nicht explizit gesagt wird. Da gibts kein Copyright, was mich daran hindern könnte, solange ich keine Klarnamen nenne. Dass ich in "deinem" Forum letztlich gar nicht mehr schreiben will, hast du deinen blöden Löschaktionen zu verdanken  Und noch ein Tip: Wenn du als Person  nicht angesprochen werden willst, dann höre damit auf, dich als solche zu inszenieren.

Wenn du Lust hast, mir zu antworten, dann kannst du ja einen zweiten "Blog zum Off" eröffnen, why not, interessantes Experiment! :-D

PS: Involvieren: Neues Wort. Gegenpol zu Evolution. Involvieren heisst SUBJEKTbezogen: Ich lasse mich auf die Welt und die Menschen ein. Objektbezogen bedeutet es: Gott steigt hernieder und läßt sich auf den Menschen/Menschheit ein. Yippppiiiiiiieeeee!


-Aktuell aus meinem Tagebuch vom 16,03.2018-