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Freitag, 16. März 2018

Ich-Dekonstruktion oder die Perverse Hingabe an den Aggressor

Aktuell zum Tage


Sie verteufelt und idealisiert. So sieht sie in dem Umfeld von Mister  nur ein absolut  Böses und stellt dem gegenüber die absolut guten Foren, in denen die Aufdeckung/Schattenarbeit auf korrrekte und nicht verletzende Weise durchgeführt wird, Foren, in denen es nur reife Erwachsene gibt, (die ihr nirgendwo "hineinscheissen") und nur befreite Kinder, die unbekümmert "die Sau rauslassen".
Mister. hingegen beharrt weiterhin standhaft auf seiner Weigerung, sie persönlich im Chat zu kontaktieren.

Was für eine wunderbare Chance in dieser nicht stattfindenen "Begegnung" doch für die Protagonistin liegt! Sie gibt nicht auf, sie bettelt, sie fleht, dann scheint wieder ein wenig Hoffnung in ihr aufzuglimmen, dann resigniert sie wieder usf. - eine Achterbahn der Gefühle...
In diesem Kontext erinnere ich mich einmal mehr an die Kultklinik Grönenbach, wo man  mich Anno 1997/98  in einer glanzvollen Broschüre  mit dem Angebot einer transpersonalen Persönlichkeits-Dekonstruktion mit anschliessendem Wiederaufbau köderte. Nichts weniger als Tod und Auferstehung! Und alle meine Lieblinge standen dort als meine Geburtshelfer: Erich Fromm, A. Maslow - die gesamte Elite der humanistischen Psychologie würden Pate stehen an der Wiege meiner Wiedergeburt, hoia, thats it! dachte ich, schrieb meiner Krankenkasse einen begeisterten Dankesbrief für diese Ermöglichung meines dringlichsten Lebenstraumes  - HAH! und dann begann es schon mit dem Sterben: Erst bekam ich lange Zeit keinen Vorsprechungstermin, danach sollte ich noch mindestens ein Jahr lang warten, bis ich einen Platz bekam.  In der Zeit stünde ich in ständigem schriftlichen Kontakt mit einem Theapeuten.
(Wenn man bedenkt, dass ich seit 1992  unter beginnenden Lähmungen der Beinen und einem starken Schmerzsyndrom litt, dann kann man sich meine Verzweiflung vorstellen! .)
Na ja, und aus der Verzweiflung erwuchs eine unheimliche Wut auf "meinen Therapeuten".
Jeder der Therapie macht, weiss, dass die schon im Vorfeld anfängt, wenn man darauf wartet: in Gedanken bespricht man die Dinge nicht mehr mit sich selbst, sondern richtet sie auf den Therapeuten, man projeziert natürlich alles Gute in den hinein. Hier hatte ich sogar die Möglichkeit, ihm bzw. ihr  direkt zu schreiben, statt mein Elend nur meinem Tagebuch anzuvertrauen.   
Ich schrieb ihr unzählige lange Briefe, bettelte, flehte, wütete, weinte - und  obwohl ich sie beim Vorstellungsgespräch als äusserst unterkühlt erlebte, habe ich mich ihr total geöffnet.   Ich glaube, es war nur zweimal, dass ich eine ebenso unterkühlte Antwort von ihr bekam: mein körperlicher Zustand, meine Verzweiflung und meine diesbezüglichen Klagen schienen  sie  in keinster Weise zu beeindrucken. Die Therapeutin (Frau X) ging überhaupt nicht auf das ein, was ich schrieb, ich bekam immer nur die selben dürren gleichlautenden Textbausteine, Fragen, ob ich meine Verpflichtungen einhalte und nichts trinke und rauche - die Frau liess mich am ausgestreckten Arm verhungern! Ja - und das Spiel kannte ich ja nun schon aus meiner Kindheit...sie war wie meine Mutter! (Das habe ich aber damals noch nicht so klar erkannt.)
Hier im Vorfeld fing eine erneute  Re-Traumatisierung an, die versprochene "Persönlichkeitszerstörung", wie es in der Broschüre hiess.  (Ich hatte erst 1989 eine Re-Traumatisierung durch eine mißlungene Versöhnung mit meiner Mutter erlebt und Jahre gebraucht, bis ich mich davon erholte, hier wiederholte sich dasselbe Muster an bzw. in der Gestalt der Therapeutin).
Ich erfuhr später, das diese Behandlung Methode  hatte, dass es dazu dienen sollte, die Patienten im Vorfeld weichzukochen, sie zu prä-parieren, sie bereit zu  machen für den großen Eingriff.  Unglaublich, welch kranke und teuflische Menschenverachtung hinter diesem Pseudohumanismus steckt. Der Teufel ist ein Macher. Teuflisch ist, wenn man etwas zu MACHEN angeht, was nur von SELBST geschehen kann. Eine Persönlichkeitszerstörung  plan- und zielbewusst mit psychologischer Methodik anzupeilen, um einen "Wiederaufbau" zu initiieren beruht auf der idealistischen Fehleinschätzung, einen Neuen Menschen MACHEN zu können. Was dabei herauskommt, ist Frankenstein, Homunkulus
In Grönenbach wurde nur kaputtgemacht, die Patienten wurden in den "Wiederaufbau"  - in die weitere Therapie - entlassen. Nein, nicht alle, die "braven Kinder", die sich der ständigen Gängelei und Bevormundung durch das Wohlmeinende Personal nicht widersetzten, nichts reflektieren, kritisierten, bekamen eine Menge Bestätigung und nicht selten sogar richtige Liebesbekundungen durch die Therapeuten.


Die Therapeuten waren wie die Götter: Wie im Kloster  wurde von den Klienten erwartet, dass sie ihren Eigenwillen abgaben. Hingabe an das, was ist, hiess hier, Hingabe an den Willen des Therapeuten und des weiteren Hingabe an das Kollektiv. Das Individuum wurde systematisch dekonstruiert, um sich in die Gemeinschaft einzufügen. Die Gemeinschaftsveranstaltungen (Vollversammelungen)  ähnelten in manchem öffentlichen Hinrichtungen, wenn man mutmasslich gegen die Regeln verstoßen hatte, ein Verdacht reichte da schon aus - das Denunziantentum der Braven Kinder (Gutmenschen) blühte... Wer nicht spurte, hatte die Konsequenzen zu tragen, da wurde man bestraft wie weiland zu Hause vom "Bösen Vatter" oder der "Bösen Mutter": Geh auf dein Zimmer und denke darüber nach...." usw.  Diese Ähnlichkeiten/Assoziationen durfte man aber nicht laut thematisieren, weil es dann wieder Strafe gab, zumindest einen strafenden Blick... oder  gar der Vorwurf der Projektion. Dass man mit so was hätte auch psychologisch gut arbeiten können, kam ihnen nicht in den Sinn.

Jedem war es  ausdrücklich gestattet, sich in alles einzumischen, jedes Gespräch unter 4 Augen durfte ohne weiteres "gestört" werden, weil es sowas wie "Störungen" gar nicht gab und geben durfte unter freien Kindern und reifen Erwachsenen. (Die Tatsache, dass sich auf der Patientenebene mehr  Neurosen und Psychosen tummelten als reife Erwachsene und befreite Kinder,  wurde geflissentlich übersehen. So manches dieser gehätschelten "Kinder" wurden dann auch wie erwartet  recht schnell frech und anspruchsvoll. Sie hatten ja AUFTRAG! Die eigene gute Erziehung, die einen höflich fragen liess, zu fragen, ob man sich am Gespräch beteiligen dürfe,wurde zur Peinlichkeit. Gute Erziehung war ein Korsett, welches dekonstruiert gehört

Es wurde von vielen Menschen etwas verlangt, - ein Ideales -  was es eigentlich noch zu erringen galt. Auf der anderen Seite wurde man aber von den Therapeuten doch wieder wie ein verantwortungsloses Kind behandelt. Die Patienten sollten sich z.B. gegenseitig wie gute Eltern beeltern, dazu sollten eben auch die Hinweise auf Regelverletzungen dienen, was man als Patient aber keineswegs als Denunziation, sondern als freundliches und vorbildhaftes Elternverhalten verstehen sollte. Was man wohl nicht berücksichtig dabei: Es WIRD aber dort zur Denunziation, wo der Zwang herrscht, sich bemutternd oder  bevaternd zu  verhalten, ohne das eine wirkliche Basis für das Gute-Eltern-Imago stabilisert ist! War man doch aufgefordert oder fühlte sich gezwungen, andere auf ihre Regelverstöße "freundlich" hinzuweisen, gleichzeitig aber damit zu drohen, es  beim nächsten Erwischen der Leitung sagen zu müssen. So war die Anordnung von oben und so sollte es gemacht werden.

Das WIR wurde höher gewertet, als das Individuum. Hierin liegt jede ideologische Verirrung und Fanatisierung!
Wer sich gegen die ozeanische Verschmelzung mit dem Kollektiv bewusst oder unbewusst wehrte, wurde als therapieunfähig gebrandmarkt oder vom Kollektiv niedergemacht. Wer brav und folgsam war, wurde gelobt, wer böse war, wurde gemaßregelt. Natürlich niemals laut und ordinär, sondern immer lieb, nett und samtpfötig. Die Therapeuten gaben die Vorbilder für das Feedback, was man anbringen wollte und fast alle imitierten es. Da war nichts Spontanes , es waren Inszenierungen. Ich kam mir vor wie eine Maus in der Falle. Stockholm-Syndrom.

Was die Kliniktherapeuten methodisch kaputtgemacht hatten, durften niedergelassene  Therapeuten wieder reparieren. Zuarbeit? Wenn so etwas mit etwas mehr System und in größerem Stil betrieben wird, dann kriegt man einen therapeutischen Nanny-Staat, bei dem die Therapeuten  nie arbeitslos werden können. Die Klinik Grönenbach hatte ein pseudospirituelles Gerüchle. Der Leiter soll bei Osho in Poona gewesen sein.
Ich weiss nicht, ob es in der Klinik Heiligenfeld besser ist. Die ist ja auf spirituelle Fallen und Unfälle spezialisiert. Die Klinik Grönenbach hatte nur unterschwellige spirituelle Bezüge. Die Therapeuten waren alle auf das Borderline-Syndrom fixiert und konditioniert. .

Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer: Die Therapeuten waren von Haus aus konzeptionell  borderline-fixiert und so bewiesen/diagnostizierten  sie auch in der Mehrheit bei sämtlichen Patienten vorlieblich ein Borderline-Syndrom. Wer Mut hatte, durfte das sogar bei sich selbst diagnostizieren. Im Gemeinschaftsraum lagen Testblätter herum: Bin ich ein Borderliner? Spätestens bei Ende der Therapiezeit war man nicht selten einer, dank der viralen Verbreitung und Übertragung  durch die Wohlmeinenden Samtpfotenterroristen!

Der "Eiertanz" auf der Patienten-Ebene rührte vermutlich daher, dass man von morgens bis abends aufpassen musste, nicht in eine der vielen Double-Bind-Fallen zu tappen, die überall ausgelegt waren. Hngabe an das Kollektiv bzw. die Anordnungen hiess letztendlich: sich der Identifikation mit dem Aggressor hinzugeben!
Ich habe in  meinem Leben schon einige Verrücktmacher-Szenarien angetroffen, aber was in Grönenbach geschah, übertraf ALLES  - auch deshalb, weil es grundsätzliches Vertrauen zerstörte in einen Berufszweig, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu helfen...weil das Böse hier von den vermeintlich Guten, den BESTEN, der "Elite" der Gesellschaft kam.
 Es hat Jahre gedauert, bis ich erkannte, dass es die Therapeuten waren, die krank waren und jene Patienten, die sich dagegen wehrten, noch gesunde Anteile hatte, die sich nicht so leicht  wegtherapieren liessen.

In Grönenbach wurde für mich schon der Geist der Zeit ruchbar, hmmm,  erst heute, JETZT sehe ich, wie sich dort  schon der kranke narzisstische Geist der Zeit abzeichnet, der heute eine ganze Gesellschaft in seinen Krallen hat.  Dieser Geist wurde mir nun durch mein Einlassen auf Politik und Zeitgeschehen wirklich BEWUSST, vorher hatte ich ja zeit meines Lebens nur tief und fest geschlafen bzw. frönte ich jahrzehntelang meinen argonautischen "Tiefseebohrungen."

Zu verschiedenen Anlässen komme ich immer wieder zurück auf diese Zeit und ich erkenne die Parallelen und  Dinge, die mir bislang unbewusst waren, fügen sich zusammen. Dieses Mal war der Anlass meine Einlassung auf die merkwürdige Beziehung von Mrs. Y zu Mr. X., der sie ebenfalls am ausgestreckten Arm verhungern läßt.
Dasselbe System, dieselbe Ideologie: Wie man in Grönenbach ständig wie auf Eiern lief, so läuft es sich heute auf der gesellschaftlichen Ebene für den, der noch seinen klaren Verstand behalten will, die Kollektivierung auf Kosten des Individuum, das Schwarz-Weiss-Denken, die willkürlichen bösartigen Definitionen von "rechts", "Nazi", die Konservativen als rechtsextreme Sündenböcke für die Linkscamouflierten.  Die Zensur alleroten...Das  Netzwerkdurchsetzungsgesetz, hier wie dorten weiss man nicht mehr, was gut und was böse ist. Alles verkehrte und verkehrt  sich in sein Gegenteil...

Ich hatte in meinem Arbeitsleben 4 Kuren. Schon damals gab es kaum noch normale Kurhäuser ohne psychologische Betreuung, Gruppentherapie.  Die ersten drei verliefen gut, ich erholte mich und konnte wieder arbeiten. Die Klinik Grönenbach ist in meiner Erfahrung die erste  staatlich anerkannte pseudospirituelle Gemeinschaft, die mit Methode und System den neuen Regeln einer Neuen Weltordnung folgt und  Ich-Dekonstruktion zum Klinikkonzept machte. Die massenhaften Re-Traumatisierungen in prärationale Regression, die dabei hervorgerufen wurden, wurden nicht als solche gesehen und aufgefangen, sondern wurde in kürzester Zeit durch autoritär verordnete Offenheit und Nähe  ein künstliches Gemeinschaftsgefühl hergestellt, dem man nicht mehr entrinnen konnte.  Jede Art des Rückzugs schien ein Verstoß gegenden den Gemeinschaftskodex. 
Ich habe 7 Jahre gebraucht, um mich von dem Trauma zu heilen. Von Therapeuten war ich ebenfalls für alle Zeiten geheilt.Ein Therapeutin hatte mir beim Abschied ja versprochen, dass ich "ganz andere Menschen" kennenlerne würde, wenn ich den Aufenthalt erst verarbeitet hätte, bessere Menschen, Menschen die zu mir passten. Dabei hatte sie keine Ahnung, mit welchen Menschen ich mich bislang umgab. Tatsächlich geschah genau das Gegenteil: Ich war so durch den Wind, dass ich mich auf gefährliche Dinge mit pathologischen Narzissten und anderen  gefährlich-kranken Menschen einliess. (Von meinem ImmernochEhemann liess ich mich quasi widerstandslos in Geiselhaft nehmen.) Auf diese Weise tappte ich blind von einem Desaster ins andere...zog wieder ruhelos von Stadt zu Stadt, bis ich nach einem langen Exodus endlich in Hessisch-Hintertupfingen meine Ewige Ruhe fand.
  So auf mich selbst zurückgeworfen befreite ich mich langsam von dem "Geschirr",  kam  wieder in MEINE Spur und  lernte,  wieder mit eigenen Augen zu sehen, statt mit den Augen des internalisierten Aggressors und kam 14 Jahre nach Grönenbach  zur letztgültigen Befreiung. (7 Jahre Traumaverarbeitung und 7 Jahre transpersonale Tiefenprozesse, dass das so voneinander getrennt war, bezweifle ich allerdings).
Heute erkenne ich mehr  und mehr wie sich das Indvidiuelle - das, was ich erlebt habe - auf der kollektiven Ebene im größeren Maßstab wiederholt - Ontogenese ist Stammesgenese. Wie unten so oben. Wie im Mikrokosmos so im Makrokosmos....................................................


.Wenn ich Miss Y.s Ansprachen an Mr. X. folge, habe ich keine Ahnung, was da vorgeht, es irritiert. Und weil ich versuche,  beide Seiten zu einem Bild zu vereinen,  steh ich einmal auf ihrer Seite, und dann wieder auf der Seite des " mobbenden, stalkenden Umfelds", welches nur als ein solches für Mrx. Y. (und ihre Leser)in Erscheinung tritt, derweil man sonst nichts hat,  weil alle konkreten Anhaltspunkte fehlen.  (Ich bin dadurch gezwungen, zu projezieren, was mir jedoch bewusst ist,  dient mir das Projezieren doch heute zur Erhellung, wo es früher der  Verdrängung des Unbewussten diente.)
Die Frage, die sich hier für die Protagonistin stellt, ist die, ob es  die guten, gesunden  Anteile sind oder die dunklen kranken  Anteile sind, die bei ihr in der Beziehung zu Mr. X. und dem Bösen Umfeld in Aktion treten. Weiss Miss Y. was gut und böse ist? Richtet sich ihre Abwehr gegen das Gute oder das Böse?  Erwägt sie die Möglichkeit, dass das "Umfeld"/Forum, das sie für böse hält,  ja doch auch ein gutes sein könnte, wenn ihre Abwehr nicht so gut funktionierte. (So denkt ein Therapeut, hier  fragt es sich aber in ZEiten Allgemeiner Verunsicherung: ,  auf welcher Seite steht er? Auf der Seite des Guten oder des Bösen? Der Engel konnte ja ein Teufel sein... Fakt ist:  was  das falsche neurotische Ego (im Gegensatz zum authentischen gesunden Ich)  für  teuflisch hält, ist in jedem Fall ein Engel.

Wer ist also der Kranke - Mr. X und sein Umfeld oder Miss Y.?  Es könnte sein, dass das Umfeld des Mr. X ein ähnlich destruktives und "schwarzmagisches"  ist, wie ich es von der  Klinik Grönenbach schilderte. Es könnte möglich sein, dass das "Wir", von dem sie häufig schreibt, eine ähnliche Hingabe von ihr fordert, eine Hingabe, die ihre gesunden Anteile verweigern. 
Es könnte aber auch umgekehrt sein: Das Umfeld ist ein relativ gesundes und Miss Y. projeziert ihre eigenen "dämonischen" Anteile auf das "böse Umfeld". Da sie erfahrungsgemäß sehr dazu neigt, zwischen den Zeilen negative Bezüge zu sich herzustellen und  es i.d. R. nicht viel braucht, , bis sie sich gemobbt, gestalkt und angeschissen fühlt, würde ich IHR die Schattenarbeit dringlichst ans Herz legen, damit ihr bewusst wird, welches Kindheitsdrama sie unbewusst mit Mr. X.  re-animiert. 

Von Mister liegen mir keine Infos vor,  - ausser dass er als schwach, weil WIR-hörig von Miss Y.  geschildert wird - er scheint  mir wie das Phantom der Oper in einem dunklen Kellerloch zu verstecken, wo nichts von ihm nach draussen dringt..ausser dass sie ihn  "phantastisch" findet, ist er ein Mann ohne Eigenschaften.

Wenn es ihn überhaupt gibt, dann liegt hier eine hübsche beidseitige Verstrickung vor. Schuldlos daran ist keiner. Dazu noch ein Wort: Wo man verstrickt oder pathologisch-symbiotisch miteinander verbandelt ist, kann man sich gegenseitig nicht bei der spirituellen Bewusstseinsarbeit helfen! Da muss erst mal ein Haufen Dreck weggeräumt werden... Schattenarbeit sollte man in kranken Beziehung aber nur allein machen, niemals mit dem Partner. (Zur Zeit sieht die Faktenlage eher so aus, als ob man sich gegenseitig der Dämonie verdächtigt.)

*****

Fundstück:

"Sie wollte Liebe; ich gab ihr einen gefährlichen Verstand,
sie wollte dass ich bleibe und ich stahl ihr den Raum."
Ah, eine Lebensäusserung von Mr. X.?! Tatsächlich?
Hmmm.... Einer schönen Frau , die sich gleichermaßen einer hohen Intelligenz bewusst ist, mit einem Verstand zu konfrontieren, der den ihren übersteigt  ist ein absolutes No Go. Und ja,  wie der Protagonistin der Unendlichen Geschichte nimmt ziemlich viel Raum ein, wenn man bei ihr "bleibt". Wenn man "ihr" Forum als einen Selbstausdruck betrachtet, macht das durchaus Sinn.  Sie ist der Mittelpunkt des Foren-Universums, die Sonne, um die sich die (User-) Trabanten drehen.
Ja, in diesem Verslein ist eine Menge persönliche Wahrheit versteckt.... Sie will Liebe und man gibt ihr Steine statt Brot... Wenn sie sich dieses Bedürfnisses doch  nur bewusst wäre! Frau, du bist auf ein Idealbild von dir selbst fixiert: ein Mensch kann enfach nicht einseitig ein sich in  Liebe Verströmender sein, ohne etwas zurück zu erwarten! Jedenfalls nicht solange du noch so bedürftig nach Liebe bist. Bedürftigkeit ist nichts Böses oder Schlechtes oder unspirituelles. Sich die Bedürftigkeiten einzugestehen ist die Eintrittskarte in den Himmel der bedingungslosen Liebe.
Hm...Oder ist es er, Mr. X., der dich auf deine bedingungslose Liebe ihm gegenüber festlegen will, ohn dass du je etwas zurückerwarten darfst? Ist er so ein Idealist, der von anderen erwartet, was er selbst nicht geben kann?
Oder treffen sich da ganz ähnlich geartete Geister?


OK, ich sage  nicht,  hör auf damit auf,  dem Objekt deiner Begierde zu schreiben, ich sage: Mach weiter, aber fang endlich damit an, zu dir zu kommen und bei DIR zu bleiben. Es wird kotzlangweilig, immer dieselben Textbausteine in immer dieselbe Richtung fliegen zu sehen. Ich brenne förmlich daruf, Deine Anteile an der Story kennen zu lernen,  damit die Geschichte so richtig rund wird. Schön wäre es auch, wenn man weiterhin konkrete Lautgebungen von Mister erhalten könnte.

Was mich angeht: Ich involviere daran, deshalb werde ich, -  Oh du satanischer Konjunktiv, steh mir bei!! -  so gut es geht und Gott es will, weiter kommentieren, weil mein Einlassen auf dich bzw. auf den  "Strange Case of Mister X. and MissY." MICH MIR SELBST näherbringt. Dir bringt es mich im gleichen Maße natürlich auch näher, aber das ist wie üblich ein performatives Nebenprodukt :-D
By the way:  Fast alle meine Tagebuchnotizen/Blogposts sind im Grunde Antworten auf irgendwelche anonyme Texten, die irgendjemand in irgendeinem öffentlichen Forum geschrieben hat, auch wenn das nicht explizit gesagt wird. Da gibts kein Copyright, was mich daran hindern könnte, solange ich keine Klarnamen nenne. Dass ich in "deinem" Forum letztlich gar nicht mehr schreiben will, hast du deinen blöden Löschaktionen zu verdanken  Und noch ein Tip: Wenn du als Person  nicht angesprochen werden willst, dann höre damit auf, dich als solche zu inszenieren.

Wenn du Lust hast, mir zu antworten, dann kannst du ja einen zweiten "Blog zum Off" eröffnen, why not, interessantes Experiment! :-D

PS: Involvieren: Neues Wort. Gegenpol zu Evolution. Involvieren heisst SUBJEKTbezogen: Ich lasse mich auf die Welt und die Menschen ein. Objektbezogen bedeutet es: Gott steigt hernieder und läßt sich auf den Menschen/Menschheit ein. Yippppiiiiiiieeeee!


-Aktuell aus meinem Tagebuch vom 16,03.2018-

Donnerstag, 15. März 2018

Von Spinning Threads, einer postmortal Involvierenden uva. .

Aktuelles vom Tag:  Ich dachte gestern, dass ich meinen Blog anders gestalten möchte. Dass ich jeden Tag das veröffentliche, was ich an diesem Tag geschrieben habe... HAH! Schaung  mer mal...

Ich kann sehr wohl Ziele und Pläne formulieren, aber nicht verfolgen, da mein Mind nichts  mehr festhalten kann. Auch wenn ich wollte, es geht nicht mehr.  Sicher kommt es immer wieder vor, dass ich mich dahingehend ÄUSSERE, dass ich in Zukunft dies und jenes so oder anders machen werde, doch allein die Absichtserklärung  "Ich werde..." bleibt mir oft schon im Anfang im Halse stecken. Wenn es passiert, dann ab und an im Gespräch mit Anderen, beim Schreiben hingegen bin ich so sehr bei mir, dass mir Absichtserklärungen so gar nicht mehr gelingen wollen.
Und nochmal: nein, es ist kein spirituell korrektes rigides Über-Ich, sondern Gewahrsein, was mich daran hindert. Der Unterschied zwischen beidem: Das Über-Ich würde ich nicht nur körperlich als einen Biss im Solarplexus spüren, hinzu käme die typische Projektion, bei der man fremde Augen beobachtend auf sich spürt.  Das Über-ich steht immer hinter Dir und guckt dir über die Schulter, ob du auch in der Spur (deiner Glaubenssätze) bleibst, "im Geschirr".
Im Gewahrsein wird geLACHT!

Alles, was ich nurmehr denke, sage und mache ist unter Vorbehalt gestellt.., ich habe nichs mehr in der Hand. Leere Hände. 

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Ich tue nichts, "weil ich WEISS, dass..., oder weil ich irgendwann einmal erkannt habe, dass..." , sondern mein Erkennen basiert immer darauf,  was ich JETZT erkenne und mein Handeln ist spontan, nicht vergangenheits- bzw. erfahrungsbasiert.  Beides  gründet  also nicht (mehr wie früher) auf der Basis von Erinnerung, erinnerter Erfahrung/Erkenntnis - totem Wissen der Vergangenheit! - sondern immer im Hier und JETZT auf der Basis des JETZIGEN (Gewahr-)Seins. Die Weisheit von heute ist niemals eine  Wiederholung der Weisheit von gestern. Auch wenn es in deinen Augen anders erscheint.

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Genderismus - Feministische Wissenschaft
genauso religiös grundiert  und wissenschaftlich nicht verifizierbar wie die Christliche Wissenschaft der Mary Baker Eddy, wobei ich letzterer einmal mehr Glauben schenkte, als ich es heute einer "feministischen Wissenschaft" entgegenbringe. LOL

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Sie sagt:  "Du kannst das Bild das ein Gegenüber von dir zeichnet, niemals zerstören, schon gar nicht durch erklären."
Ich sage: Das Bild, das du von dir selbst hast, läßt sich durch deine Erklärungen niemals von anderen verifizieren.

Im gleichen Zug, wie sie hohe Erwartungen und Ansprüche an andere Menschen formuliert zeigt sie exakt das, was sie an anderen beklagt.

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Er sagt: "Bemühe dich ernsthaft, dann erreichst du es:"
Hm... Ist das wahr? Die Sorte Spiritueller, für die die Suche und die Anstrengung auf dem spirituellen Weg obsolet sind, haben unrecht.  Sicher kann ein Erwachen zum GEIST nicht durch zielbewusste Übungen erlangt werden, weil geistiges Erwachen sich jedem Eigenwillen entzieht.
Wer jetzt aber glaubt, dass die Anstrengung darin liegt, jeden Tag KIW-Lektionen zu inhalieren, liegt falsch. 
Die Anstrengung liegt in der permanenten Achtsamkeit und Annahme meiner Person im Hier und Jetzt. Wer hier an Erwachen oder Erleuchtung denkt, ist eben nicht im Hier und Jetzt. Das ist die Vorbedingung für die letztgültige Befreiung.  Hingabe an Gott ist Hingabe an den Moment und der beginnt immer hier und jetzt bei MIR.
Das aussenorientierte Ego ist nun mal per se zu einer mehr oder weniger langen Suche in der inneren und äusseren "Aussenwelt" verdammt, sein ganzes Denken ist aussenorientiert. Das Ego kann sein Denken aber nicht selbst ändern, deswegen muss man mit Achtsamkeit der Person gegenüber beginnen, das ist die Basisarbeit "von unten": Sich im Hier und Jetzt der eigenen GEdanken, des Gefühls, der Empfindungen und der Intuitionen bewusst zu werden. Diese 4 sind die Basis für alle weiteren Entwicklungen.  Hat man dabei allerdings das Ziel des Erwachens oder der Erleuchtung im Auge, hat man es schon verfehlt!
Deswegen sage ich zu solchen Leuten, bei denen ich sehe, dass sie  ihre Basisarbeit nicht machen, ich würde ihnen raten, die Beschäftigung mit Spiritualität auf der Stelle loszulassen und sich in der Erde verwurzeln, sich harter körperlicher Arbeit zu widmen, beispielsweise  von morgens bis abends Gartenarbeit wahlweise Hausarbeit. Gurdjeff hat solche Leute angehalten Löcher zu graben und wieder zuzuschaufeln. Ich glaube nicht, dass einer von seinen Anhängern abgehauen ist, weil er den Frust nicht aushielt.

Meine diesbezüglichen Ratschläge werden von einer sich hoch spirituell inszenierenden  Moderatorin  gelöscht, weil sie als beleidigend aufgefasst werden. Klar, wer bin ich denn auch? Ich bin kein Gurdjeff, kein Krishnamurti, Ken Wilber, kein Pop-Papst wie Herr Ablass, kein staatlich anerkannter Erleuchtungsfuzzi, mein Bekanntheitsgrad ist null. Aber jene sind die Autoritäten, denen man Glauben schenkt, die man sich zwar hütet, zu werten,  aber nichtsdestotrotz "authentisch" findet. Wirklich unglaublich, wie manchen  Gläubigen bzw. dem Egomind das "authentisch" so über die Zunge flitzt! he he -  Der muss es ja WISSEN!

Nun, dieses autoritätshörige Denken darf noch nicht einmal als solches hinterfragt werden, ohne dass diesen VielWissenden die spirituelle Maske verrutscht.
Man sagt befangenen Leuten, die Angst oder allzu großen Respekt vor jemandem haben, sie sollten sich denjenigen in der Unterhose vorstellen. Genau das sage ich in Bezug zu den sog. Meistern/Gurus/Menschenfängern, die sich so charismatisch und  äusserst stilbewusst "meisterhaft" zu inszenieren wissen. (vor den allzu Samtpfötigen und den charismatischen Krachmachern ist zu warnen!)
Ok, stell ihn dir in der Unterhose vor, auf der Klobrille beim Scheissen, Rülpsen, Furzen, Nasepopeln, beim Schnarchen mit offenem Mund - kurz: so ganz und gar menschlich aus der Fassung geraten bei all jenen Verrichtungen, die man in Film und Fernsehen- ja, eben auch  bei Satsangs NICHT zeigt und worüber niemand spricht.
Was ich sagen will: Auftritte von sog. Meistern sind nur selektive Ausschnitte! Wenn er ansonsten kein gewöhnlicher Mensch ist, ist er kein Meister, sondern ein Meister-Darsteller.

Also nochmal zur Erinnerung: Alles, was man sich unter einem Meister vorstellt,  ist  weder falsch noch richtig. WAHR ist: Jegliche Vorstellung ist tabu, weil UNWAHR.
All jene, die floskelhaft von der Unbeschreiblichkeit des Wahren Seins reden, sind oft dieselben, die den Meister mit Attributen aus der schmierigen Gut&Böse-Kiste versehen. Wunder soll er tun bzw. sichtbarlich GUT muss er sein, der Meister: die Hungernden  speisen, die Dürstenden tränken, die Kranken heilen - alles, was Jesus zugeschrieben wird, wird in den Meister projeziert. Aber die Wahrheit, die Jesus verkündet, tut und macht den Bösen nicht gut, sie war und ist den Bösen immer eine Peitsche. Just jenen Bösen, die sich für die Guten halten, die Gut- und Bessermenschen, die Pharisäer...


Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen - aber nicht damit aufzuhören, das eigene Loblied zu singen, die eigene Offenheit, das ständige Beteuern, im real life würde man richtig gesehen, dies alles, um andere Leute vom eigenen einseitig überhöhten Selbstbild zu überzeugen, zeugt jedoch ganz im Gegenteil eher von tiefer Dunkelheit. Was ist mit den verschwiegenen  dunklen Seiten?  Offenheit sieht anders aus und ist schmerzhaft, wenn die dunklen Seiten ins Bewusstsein treten, wenn man aufhört mit dem Verdrängen, dem RAtionalisieren, den Schuldzuweisungen... Es fehlt die Einsicht in die eigenen Anteile am Konflikt mit dem "Umfeld". Im Gegenteil, die fehlende Einsicht wird beim Umfeld gesehn.

*****
Ich sehe erst heute so richtig klar, was Mary Daly mit dem Begriff des "Spinning" meinte, es ist das Spinnen des Fadens der Wahrheit.  Konkret sieht das bei mir so aus:  Ich bin bei einer Hausarbeit, plötzlich habe ich eine Eingebung, eile zu meinem PC, öffne mein Wordpad von dem betreffenden Monat/TAg, mein Blick fällt zufällig auf einen zuvor geschriebenen Satz und sofort lasse ich den ersten Faden los, um den neuen Faden an dem "Alten Käse"-Text weiter zu "spinnen". Was ich meine: der Käse ist nie zu alt, als dass er nicht durch frische Zufuhr eine Wiederbelebung erfährt.! Alles, was ich schreibe, passt überall hin! Insofern ist es nicht unbedingt notwendig, dass ich mich an die zeitliche Abfolge meiner alten Tagebucheinträge bei der Blogübertragung halte. Ich schaue eh nie zurück, weder der Alte Käse noch der Neue alte Käse interessiert mich... Interessant wäre das vielleicht nur für einen forschenden Leser.
Ein Punkt ist auch, dass es mir bei all dem kreativen Chaos in der Birne einfach  nicht mehr möglich ist, irgendwas planmäßig mit System und Strategie durchzuführen. 

***

Nochmal: Immer öfter stellt es sich mir vors Auge: die Möglichkeit, dass auch der "Teufel" nicht anders kann als den Willen Gottes zu tun. Der Teufel ist ein Magier, ein Macher, er versucht nicht nur zu machen, sondern er MACHT dasselbe, was bei  Gott schon seit Ewigkeit  IST...hm?
Beispiel: Die Globalisierung und die Pläne der "Eliten" gehen in Richtung Trans- oder Hyperkulturalisierung mittels "Durchrassung und Durchmischung".  (Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern nachweisbare Fakten.)
Ich würde jetzt sagen, weil diese Veränderungen absichtsvoll und zielorientiert von Menschen geplant sind, sind es egoische Handlungen, im Gegensatz zum natürlichen evolutionär geschehendenorganischen Zusammenwachsen aller Völker und Nationen.
Was, wenn es für Gott aber keinen Unteschied macht, ob das Ego absichtsvoll oder... oh  nein, ich krieg einen Knoten ins Hirn bei diesen GEdanken...Stop!Tilt"Aus!Fini! LOLOL
Na ja, das Ziel ist ja dasselbe, ne?....hmmm
Jedenfalls kriege ich das noch nicht klar in den Fokus, wenn ich es überhaupt jemals klar kriege, denn Paradoxe kriegt man nie klar in den Fokus und dieses Paradox ist ja so was von schrääääg! (Man kriegt nur Klarheit darüber, dass es ein Paradox ist. LOL. ) Hmmmm....OMG!  Biiiiiiiiiitteeeeee bitte, lass es werden Liiiiicht!
Paulus: Jetzt erkennet Ihr nur stückweise... Wie recht er hat! Andauernd fällt es wie Schuppen von den Augen.
Ich werde es erkennen, wenn es an der Zeit ist, ich werde es spätestens dann erfahren, wenn ich fähig bin, den Bezug zu MIR bzw. meinem Prozessierenden Bewusstsein  herzustellen und aufhöre zu personalisieren.... wenn ich es SCHAUE von Angesicht zu Angesicht.
Vom inneren Walde komme ich her,
ich will euch sagen, es EINHEITET schwer...

Jetzt kann ich es auch besser formulieren, warum mir niemand von den "Dahingehenden" folgen kann, bzw. mich verstehen kann: Ich bin als  "Zurückkehrende" eine Involvierende, im Gegensatz zu den Evolvierenden. 

*****

Sie sagt: "Ich glaube eh nicht an Schuld",
weist aber gleichzeitig permanent auf die Schuld der anderen bzw. das "Umfeld".
Nicht an Schuld zu glauben und sich keiner Schuld BEWUSST sein  - unendlicher Abstand.
Natürlich gibt es eine Schuld.   Es ist keine Entschuldigung, da man sich der eigenen Bösartigkeit seiner Handlungen ja doch nicht bewusst gewesen sei, wäre man auch nicht schuldig.  Man vergisst dabei: Irgendwann wirst du dir deiner Schuld bewusst - "und es  wird arg Heulen und Zähneknirischen sein"... Dann trägst du die Verantwortung für eine Wiedergutmachung. Wie sonst lernt man seine Feinde lieben? Wenn du dich im Aussen nicht versöhnen kannst, wird es eine innere Aus-ein-ander-setzung mit anschliessender Versöhnung geben müssen,  sonst gibt es keine Selbst-Vergebung, keine Aussöhnung mit dir selbst. Wenn die Selbstaussöhnung nicht auch die Aussöhnung mit den Anderen ist, ist es keine Selbstaussöhnung und vice versa.. Nicht nur immer gucken, was haben die anderen mir getan sondern sich der eigenen Anteile an Konflikten  bewusst werden, statt sich ad hoc und reflexhaft immer nur als Opfer des Umfelds und der Umstände zu performen. (Damit liegst du allerdings voll im feministischen Trend der Zeit)

Du wirst es nicht glauben, aber du trägst die Menschen, die du bewusst oder unbewusst gehasst oder verletzt  hast, genauso in deinem Herzen, wie die Menschen, die du geliebt hast! Diese lassen dir keine Ruhe, bis du umkehrst und dich ihnen zuwendest! Beide  leben in DIR in der Er-INNERung, Dieses Unerledigte  BINDET dich und hält dich in der Vergangenheit fest.... Ohne Aussöhnung mit der Vergangenheit keine Herzöffnung!

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Wo Achtsamkeit mehr auf die eigene Person und ihr diskursives Denken und Handeln gerichtet ist, ist Gewahrsein primär nach Innen zur Anbindung an die Quelle  gerichtet. Rituale und Zeremonien wie Tee-Zeremonien  ist aus der letztgültigen Sicht nichts als Brimborium. Wo ich früher bei allem äusseren Tun von unbewussten Impulsen und Störgefühlen gestört wurde, werde ich heute durch Gewahrsein "gestört". Was immer ich auch tue, ich tue es nicht mit spezieller ritueller "Achtsamkeit" bzw. Konzentration auf mein Handeln in der Aussenwelt, ich bin immer und primär mit dem GEwahrsein verbunden. Nur der GEIST zählt, alles andere ist nebensächlich. Ständig drängt sich mir das Unbewusste auf, der "unbewusste Gott", Eingebungen und  Offenbarungen...

Den Zenspruch" Wenn ich esse, esse ich"...usw. . habe ich früher insofern gedeutet, als ich beim Essen nichts anderes tue, als meine Gedanken und alle Sinne im Hier und Jetzt aufs  Essen zu richten.
Heute hat sich die Bedeutung geändert. sie ist quasi von der Erde in den Himmel geruscht. Nicht das, was ich TUE ist nun das primäre, sondern das, was ich SCHAUE.  Deswegen passiert es häufig, dass ich esse  u n d  plötzlich  SCHAUE und hinterher nicht weiss, was ich gegessen habe. 
Ja, und man soll auch bloss nicht denken, dass dich die Welt und die Menschen darin nichts mehr angehen, nur weil du die "Anderen" in deinem All-Eins-Sein transzendierst hast - ALLES geht dich etwas an, egal, ob es dir von aussen oder von innen in den Fokus kommt. So wenig das Ich eine krasse Illusion ist, sowenig sind auch die Anderen Illusionen. Nur weil man mit dem Dualismus nicht mehr identifiziert ist, heisst das ja  nicht, dass die Anderen verschwinden. Nach wie siehst du Personen und nach wie vor siehst du sie wie eh und je agieren, nach wie vor urteilst und wertest du, wo es notwendig scheint  - nur hast du nix mehr davon! Es gibt dir nix hinzu und nimmt dir nix weg -  so etwas wie Über- oder Unterlegenheit will sich einfach  nicht mehr einstellen! 

Der NormalVerstand kann es sich auch nicht vorstellen, dass man sich Jenseits von Ego dennoch ständig "Bilder" und Vorstellungen macht, obwohl man  mit Bildern und Vorstellungen nicht mehr identifiziert ist. "Bilderloses Erkennen" - dieser Begriff bezeichnet keinen dauerhaften Permanentzustand, sondern meint einfach nur den Modus des "Schauens" oder geistigen Erkennens  im Gegensatz zum Verstand, der nur aufgrund von Bildern und Vorstellungen funktioniert.
Klar mache ich mir Bilder, ich kann gar nicht dagegen angehen, denn ich bin manchmal immer noch darauf angewiesen, mir ein Bild von einem Menschen machen zu MÜSSEN, um seine Person zu durschSCHAUEN, um Krankheiten zu benennen, Störungen, Schatten, die der Heilung bedürfen.... Im Unterschied zum früheren Bildnismachen ist es aber in den Dienst Gottes gestellt, bzw. in den Dienst meiner Bewusstseinserweiterung -  zu Transformations- oder Forschungszwecken.
Das Gebot Gottes, sich kein Bildnis zu machen, bezieht sich primär auf Gott. Wer Gott um Gottes Willen gelassen hat, macht sich keine Vorstellungen mehr von Gott, da er sich als eins mit Gott erkannt hat. ES ist übrigens  nicht stimmig zu sagen, man erkenne Gott, das unendliche BEwusstsein in den ANDEREN Menschen. Das ist Schlussfolgerung des Verstandes, der meint:  Da ich es in mir Selbst erkenne, muss es auch in allen Anderen sein. Im Alleins-Sein in der Einheit des Absoluten Subjekts, das ICH BIN, gibt es keine Vielfalt, keine Anderen, da ist nichts mehr, was MIR gegenübersteht bzw. ist das, was mir gegenübersteht der Bedeutung entleert.
Und dennoch...!
Und dennoch mach ich mir ein Bild von einem einzelnen Menschen oder einer Situation oder eines Geschehnisses, dem ich Bedeutung verleihe, eine Bedeutung, die das, was ich wahrnehme, allein  für MICH haben MUSS, um das BEwusstsein zu erweitern. Diese Bedeutung berührt die archaisch-mythischen SChichten, der Mensch oder das Geschehniss wird dabei mythisch oder mystisch gedeutet
 Im Unterschied zu früher bin ich mir dessen aber BEWUSST. Der Egomind als BEdeutungsgeber hat zwar ausgedient, eine Stufe höher ist er aber transformiert  unter neuem Namen fröhlich wieder auferstanden -  der Bedeutungsgeber heisst nun "Gewahrsein". Bilder sind Symbole, Finger die auf den Mond (Wirklichkeit/WAHRHEIT zeigen.  Und so ist es ein ständiger Prozess der Enthüllung der SYmbolik der Welt. Bis es "Vollmond" wird....Ganzheit..........................


.........................Integration=Involution! Heureka! Ich habs! Das, was ich meinen Rückweg in die Welt nenne, nennt sich wohl Involution. Der Hinweg zu Gott -  Evolution.  Den Rückweg in die Welt habe ich einmal den postmortalen genannt.

Ich habeden Begriff der Involution bislang noch nicht auf MEIN Bewusstsein beziehen können bzw. auf das SUBJEKT, das ICH BIN. Bislang hatte ich es dualistisch objektivierend auf Gott bezogen.  Ich hatte dabei ein bestimmtes Bild im Kopf: Menschheit vs. Gott. Oder ich habe den Begriff personalisiert: Gott kommt dem Menschen entgegen, der sich nach ihm sehnt und streckt: Wo du kommst Gott auf halbem Weg entgegen, da tut sich Gott im selben Mass bewegen. Hmmm. Das war wohl nur das, was man eine  intellektuelle Erkenntnis nennt?
Hm...Aber es ist immer noch personalisiert! Heute, gerade JETZT erst erkenne ich den Bezug zu  meinem  "prozessierenden" Bewusstsein. Im Gegensatz zum evolvierenden Bewusstsein VOR der Glorreichen Auferstehung  ist es nun ein INVOLVIERENDES! See that? Thats Integration! Yeah! Yippiiiiieeee. I SEE it! You rock it, Baby!
Hinweg zu Gott - Evolution
Rückweg in die Welt (von innen heraus) - Involution
Und das nicht  mehr auf Welt, Menschheit, Mensch, Gott oder einen anderen ANDEREN bezogen, sondern allein auf mich in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. ... in der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Nein, so IST es!

Auszug aus meinem Tagebuch vom 15.03.2018


PS: Involution - to involve - sich Einlassen! Objektbezogen und exoterisch verstanden. Gott lässt sich auf den Menschen ein. SUBJEKTbezogen? -  ICH lasse mich auf die Welt ein.