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Mittwoch, 26. Dezember 2018

Dem bleibt am Ende heitres Lachen, der aufhört, sich 'nen Kopf zu machen, la la la

.Fundstück

"Alles zu fühlen, was ist, und die Position des Zuschauers auf das eigene Leben einzunehmen, sorgten in der Vergangenheit für viel Verwirrung.
Wenn Du in der Position des Zeugen bist, besteht die Gefahr, dass Du die Geschehnisse und Gefühle lediglich beobachtest, anstatt sie zu fühlen und wahrhaftig zu erleben. Darauf wird so viel an Meditationstechnik und Praxis verwendet, dass es Menschen gibt, die auf diesem Weg die Natürlichkeit und den Kontakt zum wirklichen Fluss des Lebens verlieren.
Eine Vermeidung des Erlebens und der Erfahrung, der Freuden und der Schmerzen durch ein dissoziierendes Beobachten verhindert auch die Chance, die Unendlichkeit zu erfahren. Das Leben wird zu etwas Abgetrenntem und das Innere etwas Künstliches."
(Christian Meyer)

Ok, ich gehe erst mal dem für mich "Verwirrenden" in dem vorliegenden Text von Ch. Meyer nach. Was hier  auf den ersten Blick so klug und weise, so einfach, einleuchtend und glaubwürdig klingt und manchen gläubigen Gemütern lieblich in den Ohren klingt, ist es nämlich ganz und gar nicht. Alles, was hier gesagt wird. ist nicht WAHR, denn es entspringt (falschen) Vorstellungen von dem, worüber sich der Verstand als solcher per se keine Vorstellungen machen kann und darf  und sich ein sog. "Spiritueller" darüber bewusst sein sollte.
Was " in der Vergangenheit für viel Verwirrung sorgte", wird durch Herrn Meyers Erklärungen auch  nicht klarer. Und auch ich verspreche hier in allem heitren Ernste, dass ich nicht dazu beitragen werde, ganz im Gegenteil... lol

Zum ersten: Man kann Gefühle nicht bezeugen, derweil man mit Gefühlen identifiziert ist ! Der "Zeuge" - der nichts anderes als der Fokus des Gewahrseins ist -  basiert ja doch auf der Abwesenheit von egoischem Denken und Fühlen! Wo man aber mit Gefühlen resp. Ego noch identifiziert ist, gilt, es die Gefühle zu FÜHLEN! Das Ego kann Gefühle nicht beobachten, genausowenig wie es Gedanken in flagranti ertappen kann, sondern sich ihrer nur retrospektiv erinnern und über sie nachdenken.  In diesem Sinne gibt es recht eigentlich auch keine  Dissoziation von den Gefühlen. Gefühle kann man entweder fühlen oder verdrängen. Gefühle und Gedanken lassen sich WÄHREND des Fühlens und Denkens einfach nicht zeitgleich  beobachten. Sobald man z.B. wütend ist, ist man identifiziert und der Zeuge gibt den Geist auf. Nochmal: Gewahrsein kann Wut nicht erkennen, weil seine Funktion auf der Abwesenheit egoischer Attribute gründet!


Ja, da gibt es in der Tat viele Spirituelle, die die neutrale transegoische WAHRnehmung zu "üben"  versuchen bzw. imitieren, indem sie bemüht sind, ihr Denken und Fühlen auf "neutrale" Weise zu betrachten, d.h. sie versuchen, auftauchende Gedanken und Gefühle, ohne Wertung und Benennung "wie Wolken am Himmel einfach so vorbei ziehen zu lassen". Solche Übungen werden sogar von einigen spirituellen Lehrern empfohlen. Meiner Erfahrung nach wird aber bei solchen Übungen, wie so oft, das Pferd von hinten aufgezäumt, indem das MacherEgo absichtlich und willentlich etwas zu machen versucht, derweil es mental in's VORAUS setzt, was am Ende des BW-Prozesses ein GEGEBENES ist. (Zirkelschluss).

Solange man unbewusst ist, bzw. mit seinen Gedanken und Gefühlen identifiziert ist, werden solche Übungen gar nicht funktionieren.  Es ist das Ego selbst, welches  hierbei nur den sog. "Zeugen" sowie auch  dessen "neutrale Beobachtung" des Gewahrseins simuliert.  Dabei vertauscht es die Ebenen und verwechselt die normale egoische Aufmerksamkeit/Achtsamkeit mit der höheren Form der Bewusstheit bzw. dem Gewahrsein des sog. Zeugen!  Zeuge sein, heisst aber, letztlich nicht Gefühle und sinnliche Phänomene, sondern transegoische WAHRHEIT zu bezeugen.
Versucht man nun eine neutrale=transegoische  WAHRnehmung zu üben, dann  verdrängt man nur, was man mit Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit annehmen und würdigen sollte. Dabei stellt sich Entfremdung von den Gefühlen ein, eine pathologische "Dissoziation",  die man in spirituellen Kreisen  oft fälschlicherweise für eine gelungene Ego-Entrückung hält. Eine Dissoziation, die auf Verdrängung basiert,  kann per se keine BEWUSSTE Desidentifikation bzw. Dekonstruktion egoischer Anteile sein, die nur aufgrund  bewusster Identifikation  mit den unbewussten/verdrängten Anteilen geschieht.

Ganz im Gegenteil ist es im Kontext der psychospirituellen Individuation/Ichentwicklung sehr wichtig zu lernen, alle auftauchenden Gefühle nicht nur zu  fühlen, sondern vor  allem erst einmal zu benennen. Anders wird deren Transformation nicht gelingen, als dass man sich seine Gefühle und Gedanken VOLL bewusst macht, indem man sie evtl. verstärkt und benennt. Dies ist keineswegs leicht, denn viele Menschen sind gar nicht im Kontakt mit ihren Gefühlen und können sie daher auch nicht benennen.  Aber gerade solche sind es häufig, die aus ihrer Not eine spirituelle Tugend zu machen versuchen und nicht merken, dass sie mit ihren unheilvollen Bemühungen nur ihre Neurose verstärken. Traumatisierte Menschen  z.B. haben oftmals gelernt, sich durch Dissoziation von ihrem Ich zu lösen, um sich von ihrer Wahrnehmung und ihrem Schmerz der Erfahrung zu distanzieren. Auch wenn diese Art des Selbstschutzes zunächst legitim ist, entfremdet man sich auf diese Weise jedoch immer mehr von sich selbst, statt zu sich selbst zu finden.

In den "WIRKLICHEN  Fluss des Lebens" (Tao) kann man durch solche Meditations-Praktiken nicht kommen.    Wenn Meditation nicht dazu führt, dass man sich der pychischen Widerstände gegen die persönliche wie auch gegen die überpersönlichen Wahrheiten bewusst wird, dann taugt sie nicht.
Wer ACHTSAMKEIT übt und eben dadurch auch im Kontakt mit seinen Gefühlen kommt oder ist, wird solcherart "Meditation" sofort durchschauen, als das, was sie sind: Fake. Wo Achtsamkeit ist, geschieht nämlich Transformation, wer achtsam ist, kann sich m. E. nicht mehr derart von s(ich) entfremden, dass er vergisst, seine Gefühle anzunehmen und zu fühlen. Achtsamkeit erst führt zum "neutralen" ist unverzerrten "Zeugen"=Gewahrsein. Gewahrsein ist jenseits von Gut und Böse.  Achtsamkeit ist nicht "neutral", Achtsamkeit ist erst mal Empathie=Einfühlung in mich selbst.

Merke: Bevor man sich des Fluss' des Tao's bewusst wird, muss erst mal das Ich in Fluss kommen, d.h. kongruent werden. Zum "Vater" kommt man nur über den "Sohn"!
Das neutrale SCHAUEN (Gewahrsein/Bewusstheit) stellt sich durch kontinuierliche Schattenintegration ganz von SELBST ein. Alles was ES dazu braucht, ist ACHTSAMKEIT.

Das Ich muss seine Angst vor dem Leben überwinden und erst einmal lernen, sich wirklich und voll und ganz EINZULASSEN auf das "Leben" bzw. primär auf sich selbst, statt dem "Leben" gegenüber eine künstliche und pathologische Position eines Zuschauers einzunehmen und Gewahrsein zu mimen.

Fazit: Das Verwirrende bei Texten wie denen Ch. Meyers ist u.a. auch, dass man nicht weiss, was der Verfasser unter "Natürlichkeit" und "wirklichen Fluss des Lebens" versteht: Den Fluss des egoischen Lebens (Kongruenz)  oder den Fluss des TRANS-egoischen Wahren Lebens.(Tao) meint er die  Natürlichkeit=Kongruenz des egoischen Ichs oder die "Natürlichkeit" der sog. Wahren Natur des transegoischen "Wahren Selbst"?
Viele Sucher, die sich für Finder halten, halten oft irrtümlich den Fluss der psychischen Kongruenz schon für den transegoischen Flow des Tao, der jenseits der Psyche/Gefühle ist.
(Seinem Text nach zu urteilen, versteht auch  Christian Meyer unter dem  "wirklichen"  Fluss des Lebens irrtümlich die Kongruenz der Gefühle/Seele/Psyche.)


Der ganz Schlaue würde jetzt einwenden, dass es letztgültig ja doch keine Trennung gebe zwischen beiden - dann ergäbe doch der Text Sinn. Das ist richtig, aber sinnig und stimmig auch nur dann, wenn man dabei berücksichtigt, dass nur über die Transformation/Individuation das Ich auch letztgültig transzendiert wird und erst damit die Trennung WIRKLICH überwunden ist. Die meisten spirituellen Theoretiker glauben ja ernsthaft, dass das unerlöste untransformierte Ich mit dem Transegoischen Ich "vereinigungsfähig" sei.

Zum letzten Absatz

Eine Vermeidung des Erlebens und der Erfahrung, der Freuden und der Schmerzen durch ein dissoziierendes Beobachten verhindert auch die Chance, die Unendlichkeit zu erfahren. Das Leben wird zu etwas Abgetrenntem und das Innere etwas Künstliches."
wäre noch zu sagen, dass das Erleben hierbei nicht aktiv vermieden wird, sondern einfach nur die alte Verdrängungshaltung verstärkt wird. Aus der Not wird eine spirituelle Tugend gebastelt.  Für das Ego ist das Leben schon immer etwas Abgetrenntes und das Innere etwas Künstliches.

Oh Lord, es ist verdammt schwer, diese Dinge zu beschreiben, wenn man die Geister nicht unterscheiden kann, aufgrund dessen die Ebenen egoisch-transegoisch zwangsläufig verwechselt werden müssen. Auch muss man die Paradoxa aushalten...

Abgesehen vom "dissoziierenden Beobachten" ist es aber , wie schon gesagt, ganz richtig, zu lernen, das Leben zu leben, was heisst, das (s)ich  selbst zu lieben, statt das Ich weiterhin  - noch dazu unter Mithilfe fragwürdiger meditativer Techniken - zu unterdrücken. Die "Unendlichkeit" resp. die Erkenntnis des Unsterblichen Bewusstseins, das ICH BIN,  kriegt man nämlich nicht ohne Individuation, Ichwerdung.


PS: Nochmal, weil das einfach nicht in den Kopf will, lol:
Durch "dissozierendes Beobachten" von "Erleben, Erfahrung, Freuden und Schmerzen" kann SELBIGES nicht vermieden werden!
Hier an diesem Punkt müßte eigentlich jeder Verstand den Geist aufgeben.

PS: Nochmal... arrrrrgh....
Ich hör jetzt auf, mir'n Kopf zu machen,
Am Ende bleibt nur eins: Das Lachen







Mittwoch, 3. Oktober 2018

Singing my Song: ICH küss' mich mit den Lippen meines Mundes.... la la la


Fernstenliebe vs. Nächstenliebe

Der Nächste ist heute ein mehr und mehr dem Bewusstsein entzogener bürokratisch verwalteter verstaatlichter gesichtsloser Faktor. Ich stellte schon vor Jahrzehnten fest, wie ein überbordender Bürokratismus dem Menschen nach und nach alle menschlichen Verantwortlichkeiten entzieht, indem z.b. die tätige Liebe am Nächsten, die früher selbstverständlich war,  der staatlichen Genehmigung bedarf.
Als gut gilt heute  der, der dem "Fernsten" dient, indem er zur eigenen Entlastung alle Verantwortung dem Staat überantwortet. Den unmittelbar Nächsten - so wie er wirklich auch von Jesus gemeint ist - wird man gar nicht mehr wahrnehmen KÖNNEN, derweil die kleinste Hilfe bürokratisch reglementiert wird und damit der Mind darauf programmiert wird, den Nächsten zu übersehen. 
Das könnte so weit kommen, dass sich Menschen auch gar nicht mehr trauen, andere im konkreten Notfall um Hilfe zu bitten, da jede Bitte um Hilfe von beiden Seiten als eine Zumutung oder gar Belästigung empfunden werden könnte. Erlernte Hilflosigkeit... wem der spontane Hilfsimpuls bürokratisch aberzogen wird, der kann sich auch nicht mehr selbst helfen, geschweige denn selbst lieben. Liebe ist ein Wechselspiel.
Das ist der Unterschied zwischen einem Gutmenschen und einem Guten Menschen: Der erste ist ein Fernstenliebhaber, - ein narzisstischer "Verbalerotiker", der sich nicht dreckig macht, dessen überhöhtes Selbstbild sich auf Kosten des wirklich guten Menschen aufplustert, wobei dieser die Drecksarbeit am Nächsten vor Ort zu erledigen hat!  Dazu gehören z.B. die Schreihälse, die in ihrer kopf- und grenzenlosen Welcome-Wohlgesonnenheit immer noch mehr Migranten aufzunehmen fordern...

Fazit:  Der Bürokratismus ist ein Mörder der Liebe.

****


Therapeutisches Mitgefühl


Osho sprach oft von dem der Duft, der sich gleich einer Blume verströmt, damit meinte er aber stets die Liebe, die sich auf "Andere" bezieht/verströmt... das "therapeutische Mitgefühl". Mit-Gefühl bezieht sich per definitionem immer auf einen Anderen. Mein Bewusstsein ist jenseits des "Anderen", es FLIESST mit dem Moment, ist absolut richtungslos, es weiss nichts von therapeutischen Wirkungen seines "Strömens". GEIST-Erkenntnis/Gewahrsein steht über der Liebe bzw. schliesst sie in sich ein. Es ist der duftlose Duft der absoluten Freiheit des GEISTES..
Das "therapeutische Mitgefühl" entsteht aufgrund von Identifizierung mit allen fühlenden Wesen im psychospirituellen Individuationsprozess. Mitgefühl ist eine menschliche Qualität des sog. Bodhisattvah bzw. ist der Bodhisattva keine Person, sondern eine menschliche Eigenschaft, ein Archetyp..
Im Transformationsprozess kehrt sich das objektbezogene Mitgefühl zunächst in das subjektbezogene Mitgefühl, welches wiederum transzendiert am Ende in der Einheit "aufgeht". Nix von heilig. Nix von Mitgefühl.
Ich habe alles "vergessen" -  und doch habe ich nicht ganz vergessen, wie es war, ein (mit-) fühlendes Wesen zu sein. Ja, manchmal steigen mir sogar immer noch Tränen in die Augen, z.B. beim Anblick einer armen geqälten Kreatur im Fernsehen, oder neulich in der Sendung "4 Hochzeiten und eine Traumreise", als mir die Liebe zweier Menschen förmlich ins Gesicht zu springen schien - SCHEINBAR sprang, denn mir war sofort klar, wessen Liebe da scheinbar herumsprang, Projektionen können sich bei  mir nicht mehr sehr lange halten... lol

Zu 100% dekonstruierst ist mein Ego also immer noch nicht. Das ist aber kein Manko, schliesslich ist  Dekonstruktion ein mehr oder weniger langer Prozess des "Absterbens" und kein plötzliches Ereignis. 


Osho sagt, Mitgefühl sei die höchste Energie. Ja, stimmt, aber nur insofern Energie etwas ist, was es nur für das dualistische Bewusstsein gibt. Mitgefühl ist die höchste MENSCHLICHE Eigenschaft. Eigenschaften sind Energien. Das eigenschaftslose transegoische Ich ist eine geistige QUALITÄT, aber keine Energie. Energie ist Bewegung. Und wo Bewegung ist, ist Werden. Das todlose & ungeborene  Bewusst- oder Gewahrsein ist das "Zentrum des Zyklons". 
Mit-Gefühl ist keine transegoische Qualität, wie ich einmal glaubte, denn sie richtet sich immer noch an einen Jemand, an ein Gegenüber. 
Einzig die SELBSTliebe "verströmt" sich mit dem Flow richtungslos und nonlokal;
SUBJEKTbezogen  bedeutet das Sich-Verströmen ja nichts anderes als ohne Widerstand mit dem Flow des Ewigen Jetzt zu fliessen.  Dann ist in mir  nichts (mehr) , was von hier nach dorten "strömen" könnte, ich bin leer, die Welt ist leer.  "ICH" folge der Aufmerksamkeit in, mit und durch das Gewahrsein des absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.  (Und wie man weiss, folgt die Liebe immer der Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit! Eine untrennbare Einheit!)


Ich verstehe alles immer mehr  SUBJEKTbezogen. Seit der Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 ereignet sich im Verkehr mit Anderen so gut wie nichts mehr, was mich zu Mit-Gefühlen gleich welcher Art anregen könnte.  Da verströmt sich rein gar nichts mehr von hier nach dort und vice versa.  Ich TEILE anderen auch nichts mehr mit. Alles, was ich tue, ist rein SELBSTbezüglich, SUBJEKTbezogen, auch wenn ich "jemandem" scheinbar etwas mitteile. LOL. Auch Empathie (Mitgefühl) ist dem transegoischen Ich nicht mehr das, was es einmal war. Das transegoische Bewusstsein SCHAUT die persönliche Wahrheit sowie die unpersönliche WAHRHEIT, Empathie ist kein Gewahrsein, sondern Einfühlung aufgrund achtsamer selbstvergessener Beobachtung des konkret Anwesenden und hat m. E. nichts mit der Hellsichtigkeit zu tun, welche auch die Befindlichkeit des Abwesenden erspüren kann.

Die absolute SUBJEKTbezogenheit des transegoischen Ichs beginnt mit dem Lieb- und Ernstnehmen des kleinen Subjekts (Ich) im Individuationsprozess, dann nämlich, wenn man anfängt, sich von Ersatzgefühlen und Ersatzbefriedigungen zu verabschieden um herauszufinden, was MIR als  Person wirklich GUT tut. Dazu ist es notwendig, speziell für eine Frau, eine Weile den eisernen Büstenhalter anzuziehen und alle wohltuenden Automatismen einzustellen, die sich in irgendeiner Weise "gut" auf andere auswirken sollen. Ich habe auf diese Weise gelernt, Nein zu sagen, besonders in Hinsicht auf die Ansprüchlichkeit des "Armen Ichs" in mir und anderen.

Der unkonkrete "Andere" ist mir nurmehr ein  Stichwort- und Anlassgeber für Erkenntnis wie alles, was mir in den Fokus fällt, nur zur Erkenntnis dient. Erkenntnis ist LIEBE. Transegoische SELBST-Liebe. Sie kann eine Welt nicht umfassen, die es gar nicht gibt, da es keine Welt mehr gibt, die ihr gegenübersteht.  (Der Begriff des "Allumfassenden" bedeutet nichts anderes als das Integrieren der Gegensätze.

Fazit: Nicht Mitgefühl ist die höchste QUALITÄT, sondern die REINE=von Narzissmen unverzerrte SELBST-LIEBE.

*****

Osho u.a.:

"Wenn eine Blume blüht, muss sie ihren Duft mit dem Wind teilen. Es ist ganz natürlich! Es ist kein Handel, es ist kein Geschäft; es ist einfach natürlich. Die Blüte ist voller Duft – was soll sie machen? Wenn die Blüte ihren Duft bei sich hält, wird sie voller Anspannung und tiefer Not sein. Die größte Not im Leben ist, wenn du dich nicht ausdrücken kannst, nicht kommunizieren kannst, wenn du nicht teilen kannst. Der ärmste Mensch ist der, der nichts zu teilen hat, oder der, der etwas hat, aber die Fähigkeit verloren hat, die Kunst, es zu teilen. Dann ist ein Mensch arm."

Ja, das scheint mir wohl auf den ersten Blick alles ganz richtig zu sein, der erste Satz bezieht sich aber m. E. auf die Attribute des transegoischen Ichs und den duftlosen Duft seines SPONTANEN uneigenwilligen bzw. absichts-, ziel- und planlosen SEINS. Weil es hierbei nicht mehr um Fähigkeiten geht, bezieht sich das transegoische Bewusstsein niemals auf etwas, was man TUT oder KANN! 
Jedenfalls passt der zweite Satz passt dann nicht mehr zum ersten Satz, weil das unkonditionierte Ich keinerlei Not oder Anspannung erlebt, wenn Kommunikation mit anderen nicht gegeben ist. Nur das Ego leidet. 
Zwar MUSS sich der "Duft" der  transegoischen WAHRHEIT mitteilen, notfalls könnte man wie der Heilige Franziskus auch den Vögeln predigen. Würde er in der heutigen Zeit leben, ginge er ins Internet.
Mit-Teilung ist für das transegoische Ich aber - wie oben schon gesagt - immer SELBSTbezüglich, d.h. man meint nicht die Person des anderen, sondern ist nur auf die  Erkenntnis der Wahrheit fokussiert.  Kommunion statt Kommunikation. Die Kommunion mißglückt regelmäßig dann, wenn die empfangende Person die unpersönliche Mitteilung/WAHRHEIT angriffig-persönlich nimmt. In solchen Fällen wird das transegoische Ich der Abwehr(=Schatten) der Person gewahr und MUSS ihn als einen solchen thematisieren.  Hierbei geht es um das Gewahrsein der verdrängten PERSÖNLICHEN  (seelisch-psychologischen)  Wahrheit des Betreffenden. Mit diesem DURCH-Blick  macht sich das transegoische Ich gewiss keine Freunde.  (Der "Lolosophian" kann unendliche Geschichten davon erzählen.) Na ja, könnte man nun von unberufener Seite einwenden: Warum musst du auch alles immer so eng sehen? Warum fängst du nicht einfach mal mit der Kommunikation an, dann klappts vielleicht auch mit der Aufnahme der Unpersönlichen Wahrheit?!
Mal abgesehen davon, dass ich der Freunde nicht (mehr) bedarf und deshalb lustvoll und skrupellos wahrhaftig sein kann, wäre ich dazu gar nicht fähig,  hm... das  hiesse ja, das Persönliche ÜBER das Zeitlos-Überpersönliche zu stellen. Reine Zeitvergeudung!

Fazit
Der "ärmste Mensch" ist nicht der, der nichts (mit-) zu teilen hat, sondern ein Mensch, der sich weder hingeben noch empfangen kann, weil eine rigide Abwehr, sein Selbstschutzprogramm ihn daran hindert. Das ist der, der in die Hand beisst, die man ihm reicht,  der die Liebe nicht als solche erkennen kann, weil er eine furchtbare Angst vor Nähe  hat, -  jener arme Mensch, der ins Neue Testaments als "Der Besessene von Gerasa"* eingegangen ist. Ich empfehle hierzu noch einmal die Deutung durch Eugen Drewermann!


*Auch ich war einmal ein solcher!

 
***

Gewahrsein vs. Achtsamkeit

Mir fällt ein Artikel über das Gewahrsein in den Fokus  und wie so oft  verwechselt man auch hier das ungeteilte Gewahrsein mit der geteilten Achtsamkeit auf das KONKRETE Hier und Jetzt der Person mit mit ihren menschlichen/sinnlichen Ein- und Ausdrücken. Das wäre weiter nicht schlimm und korrigierbar, wenn man nicht diese mindere lineare Aufmerksamkeitsqualität oftmals für das spirituelle Non plus ultra hielte und glaubte, es gebe nichts anderes als das persönliche Hier und Jetzt. Dabei ist die Achtsamkeit und Annahme des persönlichen Hier und Jetzt nur der Einstieg.

Zitat:
Gewahrsein ist das wache, wahre Erleben der Ebene des menschlichen Selbst. In dieser Ebene sind wir fein pulsierende Lebendigkeit, weiter als die Grenzen der Haut und leben in Verbundenheit mit allen Wesen, der Natur und dem Leben selbst.

Somit ist es stimmig zu sagen: «Jeder Mensch ist Gewahrsein.» Im Erkennen der Einen Lebendigkeit, die alles durchdringt und bewirkt, ist es logisch zu sagen: «Alles ist Gewahrsein.» Im Erkennen, dass jede noch so feste Materie im Grunde leer und Energie ist, lösen sich Formen, Ebenen und Dimensionen auf. Dennoch leben wir in ‹der Welt› und so, wie wir offen und zu Kindern sprechen, ist es in der Art und Weise unseres heutigen Wahrnehmens wahr: «Du hast blaue Augen und ich braun-grüne. Ich habe in diesem Leben fünfzig Winter erlebt und du dreizehn. Ich fühle Angst in mir, auch wenn du gerade keine in dir fühlst. Spürst du mein Gefühl?» 


Gewahrsein ist eben nicht das Erleben des menschlichen Selbst (Ich), sondern ein transegoisches SEIN, ein  Bewusstsein insbesondere der transegoischen WAHRHEIT.  Achtsamkeit ist es, welche (Angst-) Gefühle und scheinbar trennende Eigenschaften wahrnimmt bzw. für wahr HÄLT!  Dagegen löst sich im Bewusstseinslicht des GeWAHRrseins die Identifizierung mit der aussenorientierten sinnlichen unwahren Wahrnehmung auf!

Gleich darauf heisst es:

Zitat:
Im Physischen nehmen wir uns als getrennt, im Seelischen verbunden und im Selbst als eins wahr.   
Chapeau, so ist es richtig! Ich füge noch hinzu: Erst die Einheitserfahrung erschafft das volle Gewahrsein, bei der das Gewahrsein sich seiner selbst bewusst wird.

Es ist ein Übel, wenn spirit. Sucher die seelische Verbundenheit auf der dualitären  Da-Seins-Ebene mit der übergeordneten letztgültigen Einheitserfahrung "im Selbst" verwechseln. Sie halten die Erfahrung der WELTSeelischen Verbundenheit für die Aufhebung der Trennung. Hier bleiben die meisten Sucher stecken und die Objekt-Liebe wird ihnen zum Fetisch. Das noch größere Übel ist, dass die unwissenden Leser all dies glauben.

Merke. Die Welt-Verbundenheit auf der seelischen Ebene muss ebenfalls transzendiert werden, um in der Einheit "aufzugehen". Dann erst geschieht es, dass das Gewahrsein sich selbst als Gewahrsein erkennt bzw. sich der Sucher und das Gesuchte sich im selben GEIST als EINS erkennt.

Achtsamkeit wird gewissermassen schleichend zu Gewahrsein durch die kontinuierliche Bewusstwerdung und (Schatten-) Integration des Verdrängten Um so mehr an Schatten integriert wird, um so lichter wird das Bewusstsein. In dieser Phase weiss man noch nichts von Gewahrsein, weil das Erkenntnislicht noch zu schwach ist, seine Quelle zu erkennen.

Merke: Wo keine vertikale Anbindung an die Quelle geistiger Erkenntnis ist, ist kein Gewahrsein. Die große Schwester der  normalen=aussenorientierten und  wertenden Aufmerksamkeit ist die  innen- wie aussenbezogene, zwar bewusste aber immer noch wertende Achtsamkeit. Das NICHTwertende Gewahrsein im Ewigen JETZT ist das, was beides einschliesst bzw. transformiert und integriert hat.

Zitat:
Auch wenn Gewahrsein immer, überall und unveränderlich ist, so ist das menschliche Wahrnehmen oftmals eingeschränkt. Nicht jeder riecht den Kaffeeduft im Vorbeigehen, nicht jeder empfindet seinen Körper in der Arbeit am Schreibtisch, nicht jeder fühlt sein Gefühl, nicht jeder hört und sieht die Gedanken in sich, nicht jeder nimmt die Eindrücke des Spürens bewusst auf, nicht jeder nimmt den Ort seiner Aufmerksamkeit und die Weite seines Bewusstseins wahr. Gewahrsein ist das wahre und wirkliche Erleben der feinen Lebendigkeit, die alles ist und belebt. Mit offenem Herzen und im weiten Bewusstsein ist dieses Erleben möglich.

Das Denken vermag innere Räume und damit Illusion zu erschaffen. Wer im Augenblick des Erlebens die Eindrücke der Sinne nicht wahrnimmt, den Körper nicht empfindet, das Gefühl nicht fühlt und die Gedanken innerlich weder sieht noch hört, ist im Denken und nicht im weiten Bewusstsein.

Hmmmm.... Ja, diese Wahrnehmung sinnlicher Eindrücke und ihre Störung durch das Denken trifft auf die Achtsamkeit zu, nicht aber auf das WAHRnehmen im Gewahrsein. Im Gewahrsein ist es gerade umgekehrt!  GeWAHRsein bedeutet u.a. die vertikale Anbindung an die Quelle der höheren Erkenntnis/WAHRHEIT/Weisheit. Wo früher das lineare Denken von den sinnlichen Eindrücken in der äusseren Welt der Phänomene abgelenkt hat, dominiert im  Gewahrsein der unaufhörliche Strom von Erkenntnissen/ "Geistesblitzen",  derweil Innen- sowie Aussenwelt ihrer sinnenhaften Bedeutung entleert sind und daher keinerlei Ablenkungscharakter mehr haben. Man lebt in Ziel- und  Zeitlosigkeit und dabei ist es schon schwierig, sich nur auf das Notwendigste zu fokussieren! Alle linearen Vorstellungen, Absichten, Ziele, - alles Wünschen und Wollen, was  sich in die Zukunft richtet, werden vom Gewahrsein sofort vertikal durchKREUZT!

Auch hier die Umkehrung: Wenn ich vertikal stimuliert bin, dann nehme ich  meinen Körper auch nicht wahr, und die Aussenwelt oder gedankliche Innenwelt vermag mich  nicht mehr zu "stimulieren". Recht eigentlich ist es hier gar nicht mehr möglich, von vertikaler und horizontaler Wahrnehmung zu sprechen, weil es keine Trennung mehr gibt. Muss ich aber, denn worüber man nicht sprechen kann, darüber müsse man schweigen, sagte mal einer. LOL  


Im Gewahrsein ist man im Gegensatz zur Achtsamkeit  nicht mehr mit der Materie/Körper identifiziert, sondern  allein auf Erkenntnis der Wahrheit ausgerichtet, poetisch jargoniert hängt das transegoische Ich weltvergessen am Munde Gottes  - ER küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn SEINE Liebe ist lieblicher als Wein... Na gut, - um der WAHRHEIT mal wieder die Ehre zu geben: Poesie berührt mich schon lange mehr, weshalb ich  in stocknüchterner Wahrheitstrunkenheit den Text des Hohen Liedes aus seiner egoischen Subjekt- sowie seiner Objektbezogenheit herauslöse und singe:


ICH küsse mich mit den Lippen meines Mundes, meine (SELBST-) Liebe ist lieblicher als Wein - in der Erkenntnis der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Ita est. Basta, so IST es!
La la la


http://www.gewahrsein.jetzt/Was-ist-Gewahrsein/

Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Meister aus dem Off sprach mir: Das JETZT ist nicht zu fassen, Dear!

Tagebuch aktuell - 28. Juni 2018:

Projektionen und Begrenzungen
Als ich erkannte, das nichts "da draussen" WIRKLICH geschieht, richtete sich meine Wahrnehmung  mehr und mehr nach innen (christlich: Umkehr) und ich fand den ganzen Kosmos in mir.
Es dauerte aber noch einmal eine ganze Weile, bis ich auch diese Aussen-Innen-Begrenzung überwand und WIRKLICH gewahr wurde, dass weder im Aussen noch im Inneren etwas geschah, sondern allein im Fokus meines Bewusstseins (Gewahrseins) stattfindet.
Der Begriff des JETZT bekommt in diesem Kontext nunmehr eine andere erweiterte Bedeutung, die ich bislang noch nicht in aller Klarhheit schauen und artikulieren konnte.

Zunächst einmal gibt es zweierlei JETZT-Momente,
- das lokale personale Hier und Jetzt der noch unbewussten Person,
- das ewige (transpersonale, unlokale) JETZT der transformierenden/transzendierenden Persönlichkeit/SELBST.

Was ich bis vor einiger Zeit an Geschehnissen noch in einer "Innenwelt" lokalisierte,  weil ich kein anderes Wort dafür hatte, ist dabei, sich endgültig auf den Begriff  "Fokus des Bewusstseins" festzulegen. Ich weiss nicht, wo die Reise hin geht, aber ich versuche mal  in freien Assoziationen etwas zu beschreiben, was mir noch nicht ganz klar ist, wobei das eine mit dem anderen für einen Leser oftmals nichts zu tun zu haben scheint.

Ich wurde irgendwann einmal gewahr, wie sich mein  Mind, als er sich Vorstellungen bezüglich einer bestimmten Absicht bildete, (z.B. der Absicht, einkaufen zu gehen) sich diesbezügliche Vorstellungsbilder machen MUSS, um sein Ziel zu erreichen. Ich SCHAUTE, wie er in der Vorstellung eine Art Landkarte entwarf, und wie sich dabei meine diesbezügliche Absicht quasi "nach vorne" in einen "zukünftigen" Raum ausdehnte und dort fixierte, als ob man eine Reisszwecke irgendwo anheftet mit der Aufforderung: Nicht vergessen! (Diese richtungs- und zukunftsweisenden Vorstellungsbewegungen bilden sich bei allen Wünschen, Bedürfnissen, Absichten, Zielen, Plänen, Prinzipienbasteleien). In jedem Falle muss ich meine Vorhaben IMAGINIEREN! Ohne Imagination würde ich bzw. der Mind dem totalen Vergessen anheimfallen. (Was mich gerade daran erinnert, dass ich in letzter Zeit wieder verstärkt den Eindruck habe, immer unfähiger zu werden, Vorstellungsbilder zu fabrizieren und meine enorme Vergesslichkeit meinen Vorhaben gegenüber diesem Umstand geschuldet ist. Obs am Alter liegt, den langen Narkosen im letzten Jahr oder ob es ein natürlicher "Sterbevorgang" ist, weiss ich nicht... auf jeden Fall ist es interessant zu verfolgen, wie man von der Wahren Natur auf moderate und sanfte  Art ins absolute und letztgültige Hier und JETZT "gezwungen" werden kann... LOL.  Wahrscheinlich würde mir der Hausarzt ein Gedächtnistraining empfehlen, - for what??? Hahaaaa... Ich habe mich ja schon öfters gefragt, ob ein befreiter Mind an Alzheimer leiden könnte, vielleicht kriege ich ja die Antwort und erlebe das am eigenen Mind?!...LOL. Im Wir-Forum hatte ich einmal völlig unkontrollierten Text über Alzheimer referiert - Alzheimer als Heilige Krankheit, lol -  und habe mir dabei unerhörte Dinge aus dem Ärmel geschüttelt,  von denen wohl kein Mensch bislang gehört hatte und die ich auch promptly wieder vergessen habe. Lol.  Es wäre heute vielleicht ganz interessant, zu lesen, aber ich kopierte und kopiere mir i.d.R. meine Beiträge nicht und mein Wordpad, in dem ich sehr viel mehr schreibe, als ich veröffentliche, fällt regelmäßig einem Rundum-Ramadama zum Opfer. - kurz:  muss ich vielleicht jetzt in der Praxis erfahren, was ich damals nur theoretisch erfasst hatte?!

Ja, dieser richtung- und zukunftschaffende "Raum" in meinem Bewusstsein wird SCHAUbar immer enger und begrenzter, obwohl er sich größtenteils nur aufs Notwendigste richtet, aber irgendwann wird offenbar auch das Notwendige offensichtlich zuviel.  Im ewigen JETZT gibt es keine Notwendigkeiten mehr. Immer weniger kann ich Gedanken festhalten, das Loslassen geschieht ganz von Selbst. He he - am liebsten richtet sich das richtungsweisende Bewusstsein auf das Essen, - da muss ich gar nicht lange zuwarten! - mittlerweile wiege ich vollendete 100 Kilogramm! Seit ich nur noch kurze Strecken am Stock gehen kann, fehlt es mir extrem an der Bewegung.  
He he, es ist schon lustig: Ich schreibe ja sehr viel und sitze daher oft am Computer, ca. alle 15 Minuten treibt es mich zum Aufstehen und Herumlaufen; meist laufe ich ein paar Mal hin und her im Kreis herum und mache dazu ein paar Gym-Übungen, wie sie mir grad einfallen - am Ende gehts aber jedesmal in die Küche, wo ich mir dann zur Belohnung immer egal was in den Mund stecke, MannoMann! Was mich wiederum daran erinnert, wie ich früher nach ausgiebigem Waldspaziergang vor lauter Energie nicht wusste wohin, und mir zum Runterkommen und zur Abdämpfung der Euphorie ein paar Biere genehmigen musste. Hahaaaaa ... - - - -

Ich habe auch anhand von Beobachtung (="Schau"/Gewahrsein) erkannt: Wenn ich  von irgendeinem Geschehnis in der Welt spreche, dann "geschieht" dieses in Wirklichkeit nicht in der Welt da draussen, sondern aufgrund eines imaginierten ABBILDES, das ich  mir beim Lesen oder Sprechen darüber mache, gerade JETZT  (= im Moment der Imagination!) nirgendwo sonst als im Fokus des Bewusstseins. DAS ist die Illusion! Und die halten wir für die Wirklichkeit!
(Hah, auch das Nichts, die Leere wird hierbei begrifflich neu geframt! - Ääähm, wirklich? Manchmal BILDE ich mir ein, dass ich etwas wiederhole, was schon früher mal als absolut KLAR erkannt zu haben glauben...LOL. Stückwerk...)

Der gewiefte Spiritant wird mich nun mißtrauisch fragen: Aber wer "schaut" denn da? Na ja, ich könnte natürlich auch ganz distanziert und spirituell völlig korrekt einfach nur vom "Beobachter" sprechen, benutze aber auch hier vorlieblich das persönliche Fürwort, da nach der langen Reise zu Gott/mir SELBST der  Berg wieder ein Berg resp. das Ich wieder ein ICH ist. Dieses ICH ward sich dessen bewusst, das "der Denker" oder "der Beobachter" keine Eigenschaft des kleinen Ichs ist,  sondern ein göttliches Attribut, auch unter dem Namen "Auge Gottes" bekannt.

Wenn man vom Beobachter spricht, sollten Spiritanten lernen zu unterscheiden zwischen dem personalen Beobachter und dessen wertenenden=interpretierenden Aufmerksamkeitsfokus und dem nichtwertenden transpersonalen BEOBACHTER im Sinne von Gewahrsein. Das Ego neigt sehr dazu, diese beiden zu verwechseln! Die Bewusstseinsentwicklungsreise beginnt aber mit der Ausrichtung der gemeinen Aufmerksamkeit des personalen Beobachters auf das persönliche Hier und Jetzt, auch Achtsamkeit genannt, welche sich erst im Laufe der Reise im Zuge kontinuierlicher Schattenintegration zum letztgültigen (Perma-) Gewahrsein transformiert.

Fazit: Das absolute JETZT ist nicht zu fassen, weil es ein unfassbares Paradox ist. Das Jetzt als Moment der Imagination hat nur einen Hintergrund: das bilderlose NICHTS - yep, und das ist der Fokus, in dem alles Bildhafte erscheint! DAS BIN ICH. (Oder auch nicht! lugt sofort die Antithese um die Ecke.... - - - -



Hah
- als ich gerade im Forum schaue, was heute unter dem Thema Inspirationen gepostet wurde, fällt mir mal wieder abrundend und passenderweise zum Thema das Folgende in die Hände:

Auf dem Sterbebett kommt das Erwachen.
Text: Shao Shu

Die Menschheit lebt in einem Traum.
Schlafwandelnd und verirrt schlendern Sie in Ihrer Erfahrung des Lebens.
Sie wissen nicht das Sie träumen, sie wissen nicht das sie irren.
Nein im Gegenteil sie glauben am Leben zu sein,
fühlen sich mächtig
die Natur unterworfen zu haben, glauben weise zu sein,
glauben die Liebe zu kennen.
Sie glauben vorran zu schreiten, doch stehen sie still.
Das Ego und der nie aufhörende Fluss der Gedanken halten die Menschen in einem Traum gefangen.
Und hindern sie wahrhaftig zu leben.
Gefesselt in Ihren selbstangelegten Ketten hängen sie nur
in der Vergangenheit und in der Zukunft fest.
Nur selten schaffen Sie es in der Gegenwardt auszuhalten.
Doch das eigentliche Leben spielt sich nur im Hier und Jetzt ab.
Der jetzige Moment, in dem wir Leben, ist mächtig und voller Energie.
Nur im Jetzt, wenn das Ego und die Gedanken nicht festgehalten werden,
wenn wir uns nicht mit Ihnen identifizieren
und Sie mit einem lächeln vorbei ziehen lassen ohne uns anzuheften oder bewerten
können wir klar sehen,
erkennen was um uns geschieht
und nur im Jetzt können wir unser Leben bestimmen und erschaffen.
Warum fällt es so schwer im Jetzt zu sein?
Es ist die Angst vor Veränderungen,
die Angst Verantwortung zu übernehmen.
Die Angst zu erkennen das wir unser Leben selbst gestalten
und niemand sonst kann uns diese Verantwortung abnehmen und wir selbst haben diesen Weg gewählt.
Doch da wir ständig verschleihert sind durch unser Ego und unsere Gedanken
werden wir Blind und lassen uns wieder in die Vergangenheit oder Zukunft ziehen.

"Der Aktive steht im Nebel,
der Passive sieht alles klar." (chin. Sprichwort)

So verstreichen die Jahre und die Lebenszeit,
an jeder Prüfung, Lektion und Kreuzung laufen wir schimpfend vorbei und geben anderen äusserlichen
Faktoren die Schuld und lernen nichts.
Und so welkt das Leben bis zum Moment des Sterbens.
Dann auf dem Sterbebett passiert etwas fazinierendes. . .
Kurz bevor wir unsere Erfahrung dieses Lebens beenden und niemanden mehr davon berichten können,
in einem Bruchteil einer Sekunde, im Moments des Gehens. . .

Als Babys kommen wir rein und erwacht zur Welt,
um uns dann vom System auf unseren Lebensweg vernebeln und zu vergiften ...
Wenn wir geboren werden und sterben schüttet die *Zirbeldrüse erhöht *DMT aus.
DMT schiesst durch unsere Chakren aktiviert sie, verbindet uns mit unserem höheren Selbst
und erweitert unsere Sinne und Wahrnehmung.
Lässt uns erkennen was Zeit und Raum,
unser "Ich-denken" wirklich sind.

"Und dann durchfliesst Sie mich wie Regen." (American Beauty)

Und dann in einem Moment während wir sterben flasht unser ganze Leben an uns vorbei,
alle verseumten Lektionen, Kreuzungen und abdriften aus dem Jetzt eröffnen sich uns klar.
Erkennen alle Zusammenhänge
und dass wir Wesen mit göttlichen Fähigkeiten des Erschaffens und Formens sind.
Sind in der Lage unser Licht/innere Stimme zu kontaktieren.
Bääääääääääääääääääämmm
Das alles und noch viel mehr in dem Moment des Todes,
in einen Bruchteil eines Moments.
Soviel Klarheit, Wissen und Erkenntnis durchfährt uns.
Solange schlenderten wir durch unser Leben und dann
gerade in diesem Moment wo wir gehen erwacht jeder Mensch.
Tja schon sehr ironisch. . .
Denn dann können wir dieses Wissen und Erkenntnisse nicht mehr zu gelebte Weisheit formen.

Doch wann wird noch DMT ausgeschüttet?
Genau, in der tiefen Meditation.
Also haben Wir die Wahl und die eigene Verantwortung
zu entscheiden wann wir erwachen wollen.
In dem Moment des Todes oder im Hier und Jetzt
und beginnen unser Leben.
Du allein triffst
diese Entscheidung,
deine Entscheidung,

willst du wahrhaftig Leben, dankbar Lieben lernen
und deine göttlichen Fähigkeiten und Gaben kultivieren.

Oder willst du weiter die Verantwortung abgeben, die Schuld bei anderen suchen,
deine Sinne befriedigen und dich ablenken, ein Leben als Sklave führen?
Dich wie ein PingPong-Ball des Lebens fühlen?
konsumieren und unnütze Gegenstände anhäufen oder betrunken Fussball schauen
und deine Erfahrung dieses Lebens blind stumm und taub wie ein Schaf-Zombie durchtrotten?

Entscheide Du. <3

In Liebe und Dankbarkeit Shao Shu <3

*Zirbeldrüse *DMT
(Wenn euch DMT und die Funktionen der Zirbeldrüse näher interessieren kann ich euch die Bücher von Christopher Rottmann
"DMT Handbuch" und "Psychedelische Erleuchtung Die Rückgewinnung unserer wahren Natur" empfehlen)
Hm...  unwahr ist, dass wir im letztgültigen JETZT über unser Leben bestimmen können und es (bewusst?) erschaffen - offenbar kann der Autor nicht zwischen den beiden Beobachtern unterscheiden und verwechselt dabei zuweilen die beiden Ebenen personal/transpersonal.

Unrichtig bzw.unwahr ist auch das chinesische Zitat:
"Der Aktive steht im Nebel,
der Passive sieht alles klar." (chin. Sprichwort
)
WAHR ist: weder der Aktive noch der Passive "sieht alles klar", allein der "Darüberstehende" - das ist der,  welcher weder aktiv noch passiv ist -  steht in der absoluten Klarheit und Wahrheit.  
Vorsicht, folks, die meisten (chinesischen) Sprichwörter betreffen das relative Ego und seine relative Welt. Wer die WAHRHEIT in sich selbst finden will, hinterfrage und gehe den vierfüssigen Erkenntnisweg des Tetralemma! Ansonsten gilt hier wie immer (jenseits von richtig und falsch): Ob dieser Text WAHR ist liegt nur im Auge des Betrachters resp. im Gewahrsein des absoluten Beobachters.


PS: Und zuletzt finde ich gerade auf der selben Foren-Seite noch einen Text von Osho, der sehr schön zu meinem gestrigen Blogposting passt, der meine Erfahrungen pathologischer und nichtpathologischer Dissoziation und meine Angst und Flucht vor anderen Menschen betraf...dieses Gefühl, nur von anderer Leute Erwartungen fremdbestimmt zu sein...: 
Im selben Zusammenhang wird  auch das DMT - noch nie von gehört! -  interessant! Klack klack klack ...he he  https://checkit.wien/substanzen/dmt/
(Hmmm, ich wundere mich des öfteren, wie sehr ich und  die Posterin der div. Beiträge und Inspirationen thematisch auf einer Wellenlinie zu sein scheinen.)

EXISTIEREN- NUR IN DEN AUGEN DER ANDEREN?
Frage:
Ich fühle mich, als würde ich nur in den Augen der anderen existieren. Ich komme mir so unwirklich vor. Wo bin ich? Was kann ich da tun oder nicht tun?

Osho:
"Das erste ist: Nicht nur du existierst nur in den Augen der anderen; jeder existiert in dieser Weise. Das ist der übliche Weg zu existieren. Du benutzt den anderen als Spiegel. Die Meinungen der anderen werden sehr wichtig, ungeheuer wichtig, weil sie dich definieren. Jemand sagt, du bist so wunderschön - und in dem Moment wirst du schön. Jemand sagt, du bist ein Narr - in dem Moment wirst du argwöhnisch; vielleicht bist du ja ein Narr? Du magst wütend werden, du magst es verneinen, aber tief im Innern regen sich Zweifel an deiner Intelligenz.

Wenn du wissen willst, wer du bist, wirst du deine Augen schließen müssen; du wirst nach Innen gehen müssen. Du wirst die ganze Welt vergessen müssen, du wirst vergessen müssen, was sie über dich sagen. Du wirst tief nach Innen gehen und deine eigene Wirklichkeit erfahren müssen.

Genau das lehre ich hier - nicht von anderen abhängig zu sein, nicht in deren Augen zu schauen. Es gibt in ihren Augen keine Anhaltspunkte. Sie sind genauso unbewusst wie du, wie können sie dich definieren?

Ihr schaut euch gegenseitig in die Augen um herauszufinden, wer ihr seid. Ja, da sind Reflektionen, dein Gesicht wird reflektiert. Aber du bist nicht dein Gesicht, du bist weit hinter dem Gesicht. Dein Gesicht hat sich so oft verändert, dass du nicht dein Gesicht sein kannst.

... Du bist nicht dein Gesicht. Irgendwo tief innen ist dein Bewusstsein verborgen; es wird nie in den Augen eines anderen reflektiert. Ja, einige Dinge werden widergespiegelt: deine Handlungen. Du tust etwas, es wird in den Augen der anderen gespiegelt. Aber dein Handeln bist nicht du. Du bist viel größer als deine Handlungen...

Dein Sein wird niemals in den Augen der anderen widergespiegelt. Dein Sein wirst du nur auf eine Art kennen lernen...Und zwar indem du deine Augen allen Spiegeln verschließt. Du musst in dein eigenes inneres Sein eintreten, es direkt ansehen. Niemand kann dir eine Vorstellung davon vermitteln, was es ist. Du kannst es kennen lernen, aber nicht durch andere. Es kann nie ein geborgtes Wissen sein, es kann nur eine direkte Erfahrung sein, eine direktes Erfahren, unmittelbar."
Osho

Donnerstag, 15. März 2018

Von Spinning Threads, einer postmortal Involvierenden uva. .

Aktuelles vom Tag:  Ich dachte gestern, dass ich meinen Blog anders gestalten möchte. Dass ich jeden Tag das veröffentliche, was ich an diesem Tag geschrieben habe... HAH! Schaung  mer mal...

Ich kann sehr wohl Ziele und Pläne formulieren, aber nicht verfolgen, da mein Mind nichts  mehr festhalten kann. Auch wenn ich wollte, es geht nicht mehr.  Sicher kommt es immer wieder vor, dass ich mich dahingehend ÄUSSERE, dass ich in Zukunft dies und jenes so oder anders machen werde, doch allein die Absichtserklärung  "Ich werde..." bleibt mir oft schon im Anfang im Halse stecken. Wenn es passiert, dann ab und an im Gespräch mit Anderen, beim Schreiben hingegen bin ich so sehr bei mir, dass mir Absichtserklärungen so gar nicht mehr gelingen wollen.
Und nochmal: nein, es ist kein spirituell korrektes rigides Über-Ich, sondern Gewahrsein, was mich daran hindert. Der Unterschied zwischen beidem: Das Über-Ich würde ich nicht nur körperlich als einen Biss im Solarplexus spüren, hinzu käme die typische Projektion, bei der man fremde Augen beobachtend auf sich spürt.  Das Über-ich steht immer hinter Dir und guckt dir über die Schulter, ob du auch in der Spur (deiner Glaubenssätze) bleibst, "im Geschirr".
Im Gewahrsein wird geLACHT!

Alles, was ich nurmehr denke, sage und mache ist unter Vorbehalt gestellt.., ich habe nichs mehr in der Hand. Leere Hände. 

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Ich tue nichts, "weil ich WEISS, dass..., oder weil ich irgendwann einmal erkannt habe, dass..." , sondern mein Erkennen basiert immer darauf,  was ich JETZT erkenne und mein Handeln ist spontan, nicht vergangenheits- bzw. erfahrungsbasiert.  Beides  gründet  also nicht (mehr wie früher) auf der Basis von Erinnerung, erinnerter Erfahrung/Erkenntnis - totem Wissen der Vergangenheit! - sondern immer im Hier und JETZT auf der Basis des JETZIGEN (Gewahr-)Seins. Die Weisheit von heute ist niemals eine  Wiederholung der Weisheit von gestern. Auch wenn es in deinen Augen anders erscheint.

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Genderismus - Feministische Wissenschaft
genauso religiös grundiert  und wissenschaftlich nicht verifizierbar wie die Christliche Wissenschaft der Mary Baker Eddy, wobei ich letzterer einmal mehr Glauben schenkte, als ich es heute einer "feministischen Wissenschaft" entgegenbringe. LOL

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Sie sagt:  "Du kannst das Bild das ein Gegenüber von dir zeichnet, niemals zerstören, schon gar nicht durch erklären."
Ich sage: Das Bild, das du von dir selbst hast, läßt sich durch deine Erklärungen niemals von anderen verifizieren.

Im gleichen Zug, wie sie hohe Erwartungen und Ansprüche an andere Menschen formuliert zeigt sie exakt das, was sie an anderen beklagt.

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Er sagt: "Bemühe dich ernsthaft, dann erreichst du es:"
Hm... Ist das wahr? Die Sorte Spiritueller, für die die Suche und die Anstrengung auf dem spirituellen Weg obsolet sind, haben unrecht.  Sicher kann ein Erwachen zum GEIST nicht durch zielbewusste Übungen erlangt werden, weil geistiges Erwachen sich jedem Eigenwillen entzieht.
Wer jetzt aber glaubt, dass die Anstrengung darin liegt, jeden Tag KIW-Lektionen zu inhalieren, liegt falsch. 
Die Anstrengung liegt in der permanenten Achtsamkeit und Annahme meiner Person im Hier und Jetzt. Wer hier an Erwachen oder Erleuchtung denkt, ist eben nicht im Hier und Jetzt. Das ist die Vorbedingung für die letztgültige Befreiung.  Hingabe an Gott ist Hingabe an den Moment und der beginnt immer hier und jetzt bei MIR.
Das aussenorientierte Ego ist nun mal per se zu einer mehr oder weniger langen Suche in der inneren und äusseren "Aussenwelt" verdammt, sein ganzes Denken ist aussenorientiert. Das Ego kann sein Denken aber nicht selbst ändern, deswegen muss man mit Achtsamkeit der Person gegenüber beginnen, das ist die Basisarbeit "von unten": Sich im Hier und Jetzt der eigenen GEdanken, des Gefühls, der Empfindungen und der Intuitionen bewusst zu werden. Diese 4 sind die Basis für alle weiteren Entwicklungen.  Hat man dabei allerdings das Ziel des Erwachens oder der Erleuchtung im Auge, hat man es schon verfehlt!
Deswegen sage ich zu solchen Leuten, bei denen ich sehe, dass sie  ihre Basisarbeit nicht machen, ich würde ihnen raten, die Beschäftigung mit Spiritualität auf der Stelle loszulassen und sich in der Erde verwurzeln, sich harter körperlicher Arbeit zu widmen, beispielsweise  von morgens bis abends Gartenarbeit wahlweise Hausarbeit. Gurdjeff hat solche Leute angehalten Löcher zu graben und wieder zuzuschaufeln. Ich glaube nicht, dass einer von seinen Anhängern abgehauen ist, weil er den Frust nicht aushielt.

Meine diesbezüglichen Ratschläge werden von einer sich hoch spirituell inszenierenden  Moderatorin  gelöscht, weil sie als beleidigend aufgefasst werden. Klar, wer bin ich denn auch? Ich bin kein Gurdjeff, kein Krishnamurti, Ken Wilber, kein Pop-Papst wie Herr Ablass, kein staatlich anerkannter Erleuchtungsfuzzi, mein Bekanntheitsgrad ist null. Aber jene sind die Autoritäten, denen man Glauben schenkt, die man sich zwar hütet, zu werten,  aber nichtsdestotrotz "authentisch" findet. Wirklich unglaublich, wie manchen  Gläubigen bzw. dem Egomind das "authentisch" so über die Zunge flitzt! he he -  Der muss es ja WISSEN!

Nun, dieses autoritätshörige Denken darf noch nicht einmal als solches hinterfragt werden, ohne dass diesen VielWissenden die spirituelle Maske verrutscht.
Man sagt befangenen Leuten, die Angst oder allzu großen Respekt vor jemandem haben, sie sollten sich denjenigen in der Unterhose vorstellen. Genau das sage ich in Bezug zu den sog. Meistern/Gurus/Menschenfängern, die sich so charismatisch und  äusserst stilbewusst "meisterhaft" zu inszenieren wissen. (vor den allzu Samtpfötigen und den charismatischen Krachmachern ist zu warnen!)
Ok, stell ihn dir in der Unterhose vor, auf der Klobrille beim Scheissen, Rülpsen, Furzen, Nasepopeln, beim Schnarchen mit offenem Mund - kurz: so ganz und gar menschlich aus der Fassung geraten bei all jenen Verrichtungen, die man in Film und Fernsehen- ja, eben auch  bei Satsangs NICHT zeigt und worüber niemand spricht.
Was ich sagen will: Auftritte von sog. Meistern sind nur selektive Ausschnitte! Wenn er ansonsten kein gewöhnlicher Mensch ist, ist er kein Meister, sondern ein Meister-Darsteller.

Also nochmal zur Erinnerung: Alles, was man sich unter einem Meister vorstellt,  ist  weder falsch noch richtig. WAHR ist: Jegliche Vorstellung ist tabu, weil UNWAHR.
All jene, die floskelhaft von der Unbeschreiblichkeit des Wahren Seins reden, sind oft dieselben, die den Meister mit Attributen aus der schmierigen Gut&Böse-Kiste versehen. Wunder soll er tun bzw. sichtbarlich GUT muss er sein, der Meister: die Hungernden  speisen, die Dürstenden tränken, die Kranken heilen - alles, was Jesus zugeschrieben wird, wird in den Meister projeziert. Aber die Wahrheit, die Jesus verkündet, tut und macht den Bösen nicht gut, sie war und ist den Bösen immer eine Peitsche. Just jenen Bösen, die sich für die Guten halten, die Gut- und Bessermenschen, die Pharisäer...


Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen - aber nicht damit aufzuhören, das eigene Loblied zu singen, die eigene Offenheit, das ständige Beteuern, im real life würde man richtig gesehen, dies alles, um andere Leute vom eigenen einseitig überhöhten Selbstbild zu überzeugen, zeugt jedoch ganz im Gegenteil eher von tiefer Dunkelheit. Was ist mit den verschwiegenen  dunklen Seiten?  Offenheit sieht anders aus und ist schmerzhaft, wenn die dunklen Seiten ins Bewusstsein treten, wenn man aufhört mit dem Verdrängen, dem RAtionalisieren, den Schuldzuweisungen... Es fehlt die Einsicht in die eigenen Anteile am Konflikt mit dem "Umfeld". Im Gegenteil, die fehlende Einsicht wird beim Umfeld gesehn.

*****
Ich sehe erst heute so richtig klar, was Mary Daly mit dem Begriff des "Spinning" meinte, es ist das Spinnen des Fadens der Wahrheit.  Konkret sieht das bei mir so aus:  Ich bin bei einer Hausarbeit, plötzlich habe ich eine Eingebung, eile zu meinem PC, öffne mein Wordpad von dem betreffenden Monat/TAg, mein Blick fällt zufällig auf einen zuvor geschriebenen Satz und sofort lasse ich den ersten Faden los, um den neuen Faden an dem "Alten Käse"-Text weiter zu "spinnen". Was ich meine: der Käse ist nie zu alt, als dass er nicht durch frische Zufuhr eine Wiederbelebung erfährt.! Alles, was ich schreibe, passt überall hin! Insofern ist es nicht unbedingt notwendig, dass ich mich an die zeitliche Abfolge meiner alten Tagebucheinträge bei der Blogübertragung halte. Ich schaue eh nie zurück, weder der Alte Käse noch der Neue alte Käse interessiert mich... Interessant wäre das vielleicht nur für einen forschenden Leser.
Ein Punkt ist auch, dass es mir bei all dem kreativen Chaos in der Birne einfach  nicht mehr möglich ist, irgendwas planmäßig mit System und Strategie durchzuführen. 

***

Nochmal: Immer öfter stellt es sich mir vors Auge: die Möglichkeit, dass auch der "Teufel" nicht anders kann als den Willen Gottes zu tun. Der Teufel ist ein Magier, ein Macher, er versucht nicht nur zu machen, sondern er MACHT dasselbe, was bei  Gott schon seit Ewigkeit  IST...hm?
Beispiel: Die Globalisierung und die Pläne der "Eliten" gehen in Richtung Trans- oder Hyperkulturalisierung mittels "Durchrassung und Durchmischung".  (Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern nachweisbare Fakten.)
Ich würde jetzt sagen, weil diese Veränderungen absichtsvoll und zielorientiert von Menschen geplant sind, sind es egoische Handlungen, im Gegensatz zum natürlichen evolutionär geschehendenorganischen Zusammenwachsen aller Völker und Nationen.
Was, wenn es für Gott aber keinen Unteschied macht, ob das Ego absichtsvoll oder... oh  nein, ich krieg einen Knoten ins Hirn bei diesen GEdanken...Stop!Tilt"Aus!Fini! LOLOL
Na ja, das Ziel ist ja dasselbe, ne?....hmmm
Jedenfalls kriege ich das noch nicht klar in den Fokus, wenn ich es überhaupt jemals klar kriege, denn Paradoxe kriegt man nie klar in den Fokus und dieses Paradox ist ja so was von schrääääg! (Man kriegt nur Klarheit darüber, dass es ein Paradox ist. LOL. ) Hmmmm....OMG!  Biiiiiiiiiitteeeeee bitte, lass es werden Liiiiicht!
Paulus: Jetzt erkennet Ihr nur stückweise... Wie recht er hat! Andauernd fällt es wie Schuppen von den Augen.
Ich werde es erkennen, wenn es an der Zeit ist, ich werde es spätestens dann erfahren, wenn ich fähig bin, den Bezug zu MIR bzw. meinem Prozessierenden Bewusstsein  herzustellen und aufhöre zu personalisieren.... wenn ich es SCHAUE von Angesicht zu Angesicht.
Vom inneren Walde komme ich her,
ich will euch sagen, es EINHEITET schwer...

Jetzt kann ich es auch besser formulieren, warum mir niemand von den "Dahingehenden" folgen kann, bzw. mich verstehen kann: Ich bin als  "Zurückkehrende" eine Involvierende, im Gegensatz zu den Evolvierenden. 

*****

Sie sagt: "Ich glaube eh nicht an Schuld",
weist aber gleichzeitig permanent auf die Schuld der anderen bzw. das "Umfeld".
Nicht an Schuld zu glauben und sich keiner Schuld BEWUSST sein  - unendlicher Abstand.
Natürlich gibt es eine Schuld.   Es ist keine Entschuldigung, da man sich der eigenen Bösartigkeit seiner Handlungen ja doch nicht bewusst gewesen sei, wäre man auch nicht schuldig.  Man vergisst dabei: Irgendwann wirst du dir deiner Schuld bewusst - "und es  wird arg Heulen und Zähneknirischen sein"... Dann trägst du die Verantwortung für eine Wiedergutmachung. Wie sonst lernt man seine Feinde lieben? Wenn du dich im Aussen nicht versöhnen kannst, wird es eine innere Aus-ein-ander-setzung mit anschliessender Versöhnung geben müssen,  sonst gibt es keine Selbst-Vergebung, keine Aussöhnung mit dir selbst. Wenn die Selbstaussöhnung nicht auch die Aussöhnung mit den Anderen ist, ist es keine Selbstaussöhnung und vice versa.. Nicht nur immer gucken, was haben die anderen mir getan sondern sich der eigenen Anteile an Konflikten  bewusst werden, statt sich ad hoc und reflexhaft immer nur als Opfer des Umfelds und der Umstände zu performen. (Damit liegst du allerdings voll im feministischen Trend der Zeit)

Du wirst es nicht glauben, aber du trägst die Menschen, die du bewusst oder unbewusst gehasst oder verletzt  hast, genauso in deinem Herzen, wie die Menschen, die du geliebt hast! Diese lassen dir keine Ruhe, bis du umkehrst und dich ihnen zuwendest! Beide  leben in DIR in der Er-INNERung, Dieses Unerledigte  BINDET dich und hält dich in der Vergangenheit fest.... Ohne Aussöhnung mit der Vergangenheit keine Herzöffnung!

*****  

Wo Achtsamkeit mehr auf die eigene Person und ihr diskursives Denken und Handeln gerichtet ist, ist Gewahrsein primär nach Innen zur Anbindung an die Quelle  gerichtet. Rituale und Zeremonien wie Tee-Zeremonien  ist aus der letztgültigen Sicht nichts als Brimborium. Wo ich früher bei allem äusseren Tun von unbewussten Impulsen und Störgefühlen gestört wurde, werde ich heute durch Gewahrsein "gestört". Was immer ich auch tue, ich tue es nicht mit spezieller ritueller "Achtsamkeit" bzw. Konzentration auf mein Handeln in der Aussenwelt, ich bin immer und primär mit dem GEwahrsein verbunden. Nur der GEIST zählt, alles andere ist nebensächlich. Ständig drängt sich mir das Unbewusste auf, der "unbewusste Gott", Eingebungen und  Offenbarungen...

Den Zenspruch" Wenn ich esse, esse ich"...usw. . habe ich früher insofern gedeutet, als ich beim Essen nichts anderes tue, als meine Gedanken und alle Sinne im Hier und Jetzt aufs  Essen zu richten.
Heute hat sich die Bedeutung geändert. sie ist quasi von der Erde in den Himmel geruscht. Nicht das, was ich TUE ist nun das primäre, sondern das, was ich SCHAUE.  Deswegen passiert es häufig, dass ich esse  u n d  plötzlich  SCHAUE und hinterher nicht weiss, was ich gegessen habe. 
Ja, und man soll auch bloss nicht denken, dass dich die Welt und die Menschen darin nichts mehr angehen, nur weil du die "Anderen" in deinem All-Eins-Sein transzendierst hast - ALLES geht dich etwas an, egal, ob es dir von aussen oder von innen in den Fokus kommt. So wenig das Ich eine krasse Illusion ist, sowenig sind auch die Anderen Illusionen. Nur weil man mit dem Dualismus nicht mehr identifiziert ist, heisst das ja  nicht, dass die Anderen verschwinden. Nach wie siehst du Personen und nach wie vor siehst du sie wie eh und je agieren, nach wie vor urteilst und wertest du, wo es notwendig scheint  - nur hast du nix mehr davon! Es gibt dir nix hinzu und nimmt dir nix weg -  so etwas wie Über- oder Unterlegenheit will sich einfach  nicht mehr einstellen! 

Der NormalVerstand kann es sich auch nicht vorstellen, dass man sich Jenseits von Ego dennoch ständig "Bilder" und Vorstellungen macht, obwohl man  mit Bildern und Vorstellungen nicht mehr identifiziert ist. "Bilderloses Erkennen" - dieser Begriff bezeichnet keinen dauerhaften Permanentzustand, sondern meint einfach nur den Modus des "Schauens" oder geistigen Erkennens  im Gegensatz zum Verstand, der nur aufgrund von Bildern und Vorstellungen funktioniert.
Klar mache ich mir Bilder, ich kann gar nicht dagegen angehen, denn ich bin manchmal immer noch darauf angewiesen, mir ein Bild von einem Menschen machen zu MÜSSEN, um seine Person zu durschSCHAUEN, um Krankheiten zu benennen, Störungen, Schatten, die der Heilung bedürfen.... Im Unterschied zum früheren Bildnismachen ist es aber in den Dienst Gottes gestellt, bzw. in den Dienst meiner Bewusstseinserweiterung -  zu Transformations- oder Forschungszwecken.
Das Gebot Gottes, sich kein Bildnis zu machen, bezieht sich primär auf Gott. Wer Gott um Gottes Willen gelassen hat, macht sich keine Vorstellungen mehr von Gott, da er sich als eins mit Gott erkannt hat. ES ist übrigens  nicht stimmig zu sagen, man erkenne Gott, das unendliche BEwusstsein in den ANDEREN Menschen. Das ist Schlussfolgerung des Verstandes, der meint:  Da ich es in mir Selbst erkenne, muss es auch in allen Anderen sein. Im Alleins-Sein in der Einheit des Absoluten Subjekts, das ICH BIN, gibt es keine Vielfalt, keine Anderen, da ist nichts mehr, was MIR gegenübersteht bzw. ist das, was mir gegenübersteht der Bedeutung entleert.
Und dennoch...!
Und dennoch mach ich mir ein Bild von einem einzelnen Menschen oder einer Situation oder eines Geschehnisses, dem ich Bedeutung verleihe, eine Bedeutung, die das, was ich wahrnehme, allein  für MICH haben MUSS, um das BEwusstsein zu erweitern. Diese Bedeutung berührt die archaisch-mythischen SChichten, der Mensch oder das Geschehniss wird dabei mythisch oder mystisch gedeutet
 Im Unterschied zu früher bin ich mir dessen aber BEWUSST. Der Egomind als BEdeutungsgeber hat zwar ausgedient, eine Stufe höher ist er aber transformiert  unter neuem Namen fröhlich wieder auferstanden -  der Bedeutungsgeber heisst nun "Gewahrsein". Bilder sind Symbole, Finger die auf den Mond (Wirklichkeit/WAHRHEIT zeigen.  Und so ist es ein ständiger Prozess der Enthüllung der SYmbolik der Welt. Bis es "Vollmond" wird....Ganzheit..........................


.........................Integration=Involution! Heureka! Ich habs! Das, was ich meinen Rückweg in die Welt nenne, nennt sich wohl Involution. Der Hinweg zu Gott -  Evolution.  Den Rückweg in die Welt habe ich einmal den postmortalen genannt.

Ich habeden Begriff der Involution bislang noch nicht auf MEIN Bewusstsein beziehen können bzw. auf das SUBJEKT, das ICH BIN. Bislang hatte ich es dualistisch objektivierend auf Gott bezogen.  Ich hatte dabei ein bestimmtes Bild im Kopf: Menschheit vs. Gott. Oder ich habe den Begriff personalisiert: Gott kommt dem Menschen entgegen, der sich nach ihm sehnt und streckt: Wo du kommst Gott auf halbem Weg entgegen, da tut sich Gott im selben Mass bewegen. Hmmm. Das war wohl nur das, was man eine  intellektuelle Erkenntnis nennt?
Hm...Aber es ist immer noch personalisiert! Heute, gerade JETZT erst erkenne ich den Bezug zu  meinem  "prozessierenden" Bewusstsein. Im Gegensatz zum evolvierenden Bewusstsein VOR der Glorreichen Auferstehung  ist es nun ein INVOLVIERENDES! See that? Thats Integration! Yeah! Yippiiiiieeee. I SEE it! You rock it, Baby!
Hinweg zu Gott - Evolution
Rückweg in die Welt (von innen heraus) - Involution
Und das nicht  mehr auf Welt, Menschheit, Mensch, Gott oder einen anderen ANDEREN bezogen, sondern allein auf mich in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. ... in der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Nein, so IST es!

Auszug aus meinem Tagebuch vom 15.03.2018


PS: Involution - to involve - sich Einlassen! Objektbezogen und exoterisch verstanden. Gott lässt sich auf den Menschen ein. SUBJEKTbezogen? -  ICH lasse mich auf die Welt ein.








Dienstag, 13. März 2018

Von armen Egos und besserwisserischen Superegoarschlöchern uva....

Aus Januar/Februar 2018/II


Nochmal zur Frage des Rechten Glaubens:Der RECHTE (christliche) Glaube ist das absolute Vertrauen in den unsterblichen Geist bzw.das Reich Gottes,  welches IN UNS ist... ein Glaube an einen GEIST,  der weder oben, weder hier noch dorten , sondern allein in unserem Herzen zu finden ist. Der Rechte Glaube ist der Glaube an Heilung und Verwandlung der Person. Der Sohn steht für den Geist der seelischen Heilung, der Vater für den Geist des geistigen HEILS.  "Zum Vater kommt man NUR über den Sohn" heisst es in den Schriften, das bedeutet: zum geistigen HEIL (Transzendenz) findet man nur über die HEilung der Person. Nochmal anders: Zur Transzendenz  -  führt allein die Transformation. Zur Transformation der Person führt allein die (Selbst-)Annahme der Person. Eine Religion, die nicht zur Selbst-Annahme anleitet, ist eine Irrlehre. Insofer ist das Christentum eine Irrlehre, wenn es den falschen Glauben an Dogmen
Der falsche Glaube ist der Glaube an Dogmen wie: Christen seien schon erlöst, weil Christus am Kreuz für ihre Sünden gestorben ist.  Dasselbe in grün glauben  Gläubige  an den "christlichen" Kurs in Wundern: Da das Ich, die Person eine Illusion ist, bedarf es keiner Annahme.
Im Christentum hat man die Selbstannahme verteufelt und damit die Erkenntnis der Einheit mit dem GEIST verhindert. Das Gebot der Nächstenliebe verlor seine Basis - Selbstliebe. 


Um den Glauben an Gott kommt ein Mensch nicht herum - spätestens der nahende Tod wird diese Frage stellen. Egal wie man G auch nennen mag; auch wenn man ihn Bewusstsein nennt oder "Unsterbliches Bewusstsein", ist da doch zuerst die Schöpfung, die Menschen zuerst an einen Schöpfergott glauben läßt und nicht an die Neurologie, die uns heute erzählen kann, dass unser Hirn der Schöpfer ist.  Je mehr man die Welt erforscht, je mehr Wissen man über die Welt sammelt, desto größeres Staunen über die Schönheit und die wunderbare Vernetzung, die das Da-Sein auf allen materiellen Seinsebenen zusammenhält.  Da ist es nicht möglich zu sagen: Ich habe das alles erschaffen.
Es geht nicht anders, als an einen Gott zu glauben, es sei denn es gäbe eine  Möglichkeit,  die Entwicklung des Ichs, der Person zu verhindern. LOL
Der Verzweiflung, getrennt zu sein von "zuhause",  ist unausweichlich mit einem Glauben an eine höhere Macht verbunden, welche die Trennung aufzuheben imstande ist. Glaubt man nicht an  Gott, erhebt sich notwendigerweise das Ego zum Gott.
Trennung - was dem Menschen Verzweiflung ist, ist für Gott - als das absolute SUJBKET, das ICH BIN - ein Spiel.

*****
.Jetzt auf dem Rückweg in die Welt  finde ich retrospektiv, dass viele der "weltlichen" Autoren die ich früher las, offenbar "erleuchtet" waren, ohne dass sie je ein einziges Wort über Spiritualität und Religion verloren hätten. Und ohne jeden Bekanntheitsgrad als Guru! Was mich auf den Gedanken brachte, dass der ganze Erleuchtungszirkus, dem man im Netz und auf allerlei bunten Spiri-Veranstaltungen und Events begegnet, allesamt eitle Selbstinszenierungen darstellen. Spiri-Darsteller.   
Wenn der Baum wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg ist.... reduziert sich die EIN-fachheit auf den Nullpunkt und es wird mir so gut wie nicht mehr möglich, mich anders als in Paradoxen auszudrücken.
Ich habe den Eindruck, dass auch mir die spirituelle Terminologie langsam zwischen den Zähnen derbröselt.... :-D

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Nachtrag zum letzten Blogpost zur Illusion des Ichs.
Bemerkenswert für mich war, dass ich am selben Tag, als ich den Blogpost über die Illusion des Ichs verfasste, wo ich bemerkte, dass jede These ihre Antithese hat, ich selbst  gerade dabei war im Forum  die Antithese zur Illusion des Ichs zu BEWEISEN, ohne dass dies mir bewusst war.  Ich betone: Ich hatte keinerlei Absicht, die Antithese, dass das Ego real sei, faktisch zu beweisen, obwohl das nach aussen hin so wirken konnte. Genauso wenig wie ich "geschrien" habe, weil ich Großbuchstaben und Fettdruck bei einigen Worten benutzte.(Die Paranoia machte sich schon leise bemerkbar, indem man meine Hervorhebungen als Angriff bewertete.) Die Antithese begann sich quasi aus sich selbst zu entwickeln und sich performativ durch sich selbst zu beweisen durch die beleidigte Angriffs- und Flucht- Reaktion einiger Mitglieder auf meinen bunt gestalteten "Angriff"  gegen das Dogma, dass Selbstannahme nicht nötig sei, weil das Ego eine Illusion sei. 

Insbesondere zeigte mir einmal mehr, wie die Form verhindert, den Inhalt aufzunehmen. "beleidigender Sprache" bei der ich zuerst in ebensolcher Nüchternheit und ohne den Hauch einer Erregung das Wort "Scheisse" benutzte, dann "Esel" und zuletzt am Ende ein "Arschloch" hinzufügte, wobei mir erst bei letzterem eine Ahnung kam, was ich im Begriff war zu tun. )
Ich beabsichtige nie wirklich, etwas zu "beweisen", ich nehme eigentlich nur die Position der Antithese zur eigenen Klarheit und Wahrheitsfindung ein, niemals, um einen anderen von irgend etwas zu überzeugen. Diese Art der Auseinandersetzung ist mir mit der Zeit "systemimmanent" geworden, es bedarf keiner Diskussionen mit "Anderen".

 Klar hätte ich mich jetzt superklug hinstellen können und zu sagen, dass ich das alles nur zu dem einem Zweck veranstaltet  hätte, um der ungläubigen  Menge die Realität des Egos zu beweisen. Nur, solcherart Ego-Inszenierungen  gelingen mir nicht mehr, weil ich mir immer blitzschnell  bewusst werde, was da unbewusst zu laufen scheint. Ich ertappe in flagranti  Was das Interessante daran ist, dass es mir klar und deutlich gezeigt hat, wie das Ego versucht, im nachhinein eine rationale Erklärung zu basteln.
Jeder, der meine Worte und Befindlichkeiten deutete, lag voll daneben - dabei ging es darum, ob richtig oder falsch gedeutet wurde, nicht, ob Deutung als solche eine Illusion sei.


FAzit der Geschichte: Einmal mehr  lieferten mir die Leute, die spirituell so viel von sich halten, den Beweis dafür, dass ihr Glaube an die Realität  des Ichs stärker war als ihr Glaube an die Illusion des Ichs! Das hatte ich NICHT bezweckt, schaute aber von aussen gesehen so aus,  denn ich schrieb, um die Aufregung abzukürzen und die beginnende Flucht eines zutiefst beleidigten KIW-Gläubigen zu verhindern: "Hey, nichts gemerkt?" Tatsächlich aber hatte ich selbst gerade erst "bemerkt", wie sie mit ihren aufgebrachten Reaktionen gleichzeitig das (Ego) bewiesen, was sie leugneten und ich im gleichen Zuge verfizierte, dass das Ego keine Illusion ist, solange das Ego nur GLAUBT, dass es eine ist.  Arrrrgh ganz schön verzwickt? Jo... :D

Nun, der WAHRHEIT hat das keinen Abbruch getan, die WAHRHEIT hat es nun mal an sich, den dogmatischen Egomind zu provozieren. Das Ego wiederum bringt es mit sich, die WAHRHEIT als ANGRIFF auf s(ich) zu empfinden.
Es wäre  mal interessant, zu wissen, wie der KIW "Angriff" definiert: meint er nun Angriff auf das SELBST durch das Ego oder meint er Angriffe des Egos auf andere Egos. Mir scheint, da herrscht diesbezüglich nämlich eine heillose Verwirrung bei den KIW-Gläubigen. Das Ego als solches ist ja schon "Angriff" auf das Wahre SELBST/Gott. Wie sonst kann man die WAHRHEIT bezichtigen, permanent auf  "Arme Egos draufzuhauen"... ääähm... ich meine, wie kann man  m i c h   bezichtigen, da ich aus ihrer Sicht ja nicht die WAHRHEIT sage, sondern nur ein draufhauerisches besserwisserisches Superegoarschloch bin.  :D
Nein, ich nehme mir den KIW zum Lesen nicht mehr vor, ich habe vor vielen Jahren an 40 oder 50 Lektionen gearbeitet, bevor ich ihn den Weg alles Irdischen gehen liess. Er spannt den spirituellen Karren VOR das Pferd und führt aus dem Hier und Jetzt der Person hinaus, statt hinein. Und ich hatte zu meinen KIW-Zeiten schon sehr viele mystische Texte gelesen, die mich direkt ins  Herz trafen -  beim KIW aber blieb alles tot, seine Sprache empfand ich als regelrechte Körperverletzung, da war nichts Göttliches, kaum dass  mich daraus irgendein Lichtstrahl traf, ich hatte eher das Gefühl, hinter dem KIW stehe ein böser Dämon. Die Bibel - das Neue Testament, der Jesus der vier Evangelisten -  bot mir genug Offenbarung, da brauchte ich diesen Jesus-Abklatsch nicht. Das Johannesevangelium hatte für mich mehr Sprengkraft als der KIW oder irgendetwas anderes!

In meiner "Kritik" am KIW beziehe ich mich meist nur auf einzeln auftauchende Passagen in Foren bzw.  auf die Texte von KIW-Schülern, also eher darauf,  WIE der KIW verstanden wird. Allerdings habe ich noch nie davon gehört, dass der KIW die Kraft hatte, irgendjemanden wirklich zu transformieren. Eine Wahrheit, die dich nicht in den Orkus des Vergessens runterschickt, ist keine WAHRHEIT. Da scheint mir der Mindcrash des Herrn Ablass ja noch mehr an echter Apokalypse zu versprechen.
Hier wie dorten ist die Gefahr dieselbe: Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer.

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Der Begriff  der Hasssprache/ "Hatespeech",wie er aktuell hauptsächlich von "links nach rechts" definiert wird, stellt auch die Form über den Inhalt. Hatespeech kommt tatsächlich viel eher  im soften Gewande sog. passiven Aggressionen derjenigen, die andere so gerne der  Hatespeech  anklagen.
Wenn eine Person z.B. Vergewaltigungen bagatellisiert, dann  mag sie das mit noch so guten Worten und in noch so wohlmeinendem Tonfall und  Worten tun, dann ist DAS der menschen- bzw. frauenverachtende Hatespeech, und nicht die mit Recht empörte laute und saftige Reaktion, die besagt:  "Dann wünsche ich dir  nur, dass du das mal selbst erlebst - dann wirst du anders urteilen."  Das ist kein Wunsch, sondern eine herkömmliche Phrase, die in vielen Bezügen einen  saftigen Denkanstoss bewirken soll und von daher moralisch einwandfrei, da sie besagt, dass man erst wirklich nachempfinden kann, was man selbst erlebt hat.  Im Gegensatz zu den  PC-Dogmatikern,  deren Urteilsbasis i.d.R. eine neurotische Gut-Böse-Verkehrung ist - dazu gehört auch die Verkehrung von Aktion-Reaktion sowie Täter-Opfer-Vewechslungen.
Aufgrund dieser Neurose werden u.a. auch "Mikroaggressionen" definiert, die weibliche Befindlichkeit/Empfindlichkeit  befindet über die Täterschaft. Politisch korrekt ist die These, dass  Frauen immer recht haben, weil das Opfer immer recht und Männer immer unrecht, weil Männer immer potentielle Täter sind. Jede Eigenverantwortung fürs eigene Denken und Fühlen wird abgewälzt und projeziert.  
(FB)

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Apiritual Correctness: Ein spiritueller Sucher oder gar "Finder", der in seinem Schreiben und Sprechen die Ichform fromm unterläßt, aber das Du in der Ansprache fröhlich weiterhin benutzt, ist nur ein eitler Geck.

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Christliche Werte. Es gibt kein christliches Abendland und es gibt keine "christlichen Werte", die ein Christ (mit der Waffe) verteidigen könnte, ohne seinen Christ-Status zu verlieren.  Christ ist man nur als Einzelner vor  Gott bzw. in der EINHEIT "mit dem Vater, Sohn und Heiligen Geist". (Letztgültige Befreiung/SELBSTrealisation) Im "Wir"-Kollektiv hört man auf, ein Christ zu sein. 

Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Der große Unterschied zum Islam:  "Das Neue Testament ABROGIERT das Alte Testament - vom harten Gesetz zur Liebe Gottes und der Menschen". (s.a. Leserkommentar Klaus Kopp)
Ja, aber dieser Unterschied ist auch nur theoretisch! In der Praxis sieht das anders aus, da ist die Masse der Menschen, die sich Christen nennen,  weniger vom Neuen Testament des Christus, als immer noch vom Alten Testament des strafenden Vatergottes geleitet.
Die Kirche hat die Botschaft Jesu in ihrer absoluten SUBJEKThaftigkeit nicht verstanden bzw.  nie nachdrücklich vermittelt:  dass das Reich Gottes IN uns ist, in jedem Einzelnen. Statt dessen simulierte und objektivierte sie Christus mehr im kollektiven Sinne als "Mitten unter UNS" und vernachlässigte das Subjekt. Genau so tat sie mit den Worten Jesus: "Liebe dienen Nächsten wie dich selbst", wobei die Basis, die Selbstliebe ebenso dem Kollektiv geopfert wurde.

Kein wirklicher Christ verteidigt christliche (bürgerlicher!) Werte, er verteidigt sich überhaupt nicht, weil er nichts zu verlieren hat als der Einzelne. 
Der Mythos des Alten Testament beschreibt einerseits die kollektive Menschheitsgeschichte und andererseits die individuelle Seele mit ihren Kämpfen in der Gefangenschaft des Ego in der Identifizierung mit dem Kollektiv/Stamm, das Neue Testament die Erlösung und Befreiung aus eben dieser Gefangenschaft. Der Begriff des "Soldaten Christi" bezieht sich allein auf die inneren seelischen Kämpfe von Gut und Böse.
Es waren und sind immer nur die Einzelnen, die ihre Wahres (Christus-)SELBST - den Gottessohn -   verwirklichen.

Die meisten Menschen, die sich Christen nennen und am Kirchenleben teilnehmen, sind nur Mitglieder eines Vereins, einer sozialen Gemeinschaft, wo es ihnen nicht ums WESENTLICHE und EIGENTLICHE, sondern mehr um's Menscheln geht.Statt "mit Christus in der Einheit des Vaters" aufzugehen, geht man im WIR des Kollektivs auf. Denen bleibt Jesus Christus immer ein historisch relevantes Objekt, eine Person. Sie finden keinen Zugang zur UMKEHR zum INwendigen  Gottesfunken (Sohn) in der Einheit mit dem GEIST (Vater) in der Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN.
In jedem Individuum führt der innere Weg von Jesus, dem Menschensohn zum Christus, dem Gottessohn.

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Zeuge-Sein. Man bezeugt Jesus nicht durch den Mund, durch Worte, sondern durch sein (Christ-)SEIN  in, mit und durch das Wahre "Christus-SELBST". Dazu bedarf es keinerlei religiösen Vokabulars! Das Zeuge-Sein wird absolut mißverstanden, derweil man es rein äusserlich in Bezug zu ANDEREN setzt (objektiviert), denen GEGENÜBER ich zwar meinen Glauben bezeugen, aber niemals das SEIN, welches reines Gewahrsein ist.  Nur wer umgekehrt ist in die Einheit , ist ein Zeuge oder Beobachter, der Zeuge/Gewahrsein steht in der WAHRHEIT, und wer in der Wahrheit des Gewahrsein steht, der ist depersonalisiert, dem wird alles subjektiv-innerlich erkenntlich.  Der bezeugt sich SELBST. Dieses Bezeugen ist dem Ego-Verstand nicht mitteilbar, es sei denn es trifft auf ein offenes Herz.
Kein wirklicher Christ läuft herum und erzählt, dass er Christus bezeugt, derweil er nur an ihn glaubt. Früher war so etwas mal wirklich gefährlich, da hat schon der Glaube genügt. Ein wahrer Christ bezeugt Christus dadurch, dass  er erkannt hat, dass es der "Christus" in ihm SELBST ist, der den VATER bezeugt. Wer Christus bezeugt, ist INNERER Zeuge seiner Menschlichkeit und seiner Göttlichkeit in der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. 

Der Gottessohn-Mythos ist universell. Christus steht für Selbstannahme. Erlösung von unseren Sünden ist nichts, was "er" einmal getan hat, sondern bedeutet, dass Christus als unser Wahres SELBST uns annimmt und uns in der SELBSTvergebung von aller Schuld  befreit.
Nachtrag: In der Einheit hat man aufgehört, ein Einzelner zu sein und damit ist die Religion bzw.  der wahre "Christ" transzendiert.
Ich lese oft, dass die Kirche dem Buddhismus Selbsterlösung vorwirft. Das kann sie nur, weil der Verwalter des Christentums Christus nicht anders als exoterisch, äusserlich, historisch begreift. Würde die Kirche mit der Umkehr tatsächlich ernst machen, dann würde  sie den mystischen Christus als den Repräsentanten des SELBST nicht nur in der eigenen Religion, sondern als den Funken Gottes in jedem Menschen erkennen, gleich, welcher Religion er angehört, gleich, welchen Namen man ihm in diversen Gemeinschaften gibt.
Das Wahre SELBST ist überall das selbe Wahre SELBST, die Essenz. Im Christentum nennt man es Christus und in diesem Sinne kommt die Erlösung und Befreiung allein durch Christus.
Ein Hindu, Moslem oder Buddhist  muss kein Christ werden, um von "Christus" erlöst zu werden. Jede Religion hat ihre Mystik, ihre wahre Esoterik, jede Religion fordert die Umkehr zum gleichen Zweck, zum gleichen Ziel. Mit der "De-Personalisation", der Auflösung der Verhaftung mit dem Ich/Person erkennt man die Kräfte und Mächte HINTER den Personen, hinter der Geschichte, hinter den Symbolen der Religionen - hinter der Welt.
Wer an Engel und andere personalisierte Wesen glaubt, ist immer noch mit Ich und Materie verhaftet. Das ist der Bereich der Magie und wer an der Magie haftet, ist immer noch mit dem Ego identifiziert.
Imaginationen,Visualisierungen, Rituale  haben ihren Stellenwert nur in der Magie.  Was der Magier MACHT, läßt der Mystiker los.

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Der Grund dafür, dass meine Texte sich für manche Leser scheinbar so oft wiederholen, liegt  darin, dass ich  immer von neuem gefordert bin, Unwahrheit zu erkennen und zu korrigieren, Begriffe zu definieren und Gegensätze zu erläutern und zu vereinen, die alle dasselbe meinen:
Dasein vs. Sosein
Ego vs. Selbst
Mensch vs. Gott
Erde vs. Himmel
Sohn vs. Vater - usw.
Synomym-Satori: Es einheitet und das hört offenbar nie auf. Ich weiss nicht,  wo mich das hinführt...

Und nein,  "ES"  kann nicht mit dem Wahrheiten aufhören, auch wenn sie dir nicht passt, weil dein neidisches und besserwisserisches Ego das "Besserwissen" eines anderen nicht verträgt, derweil du dazu auch noch unfähig bist,  angelerntes Wissen von der WAHRHEIT zu unterscheiden. 
Wenn ich merke, dass die WAHRHEIT den Leuten auf den Wecker geht, dann schreibe ich sie in meinem Blog. Das findest du unerhört. Da du so sehr mit spirituellem angelernten Wissen bzw. mit deiner Person identifiziert bist, ist das natürlich für dich eine "Bedrohung", derweil du nicht nur mit deiner Person, sondern auch  noch mit deinem Nicknamen, der die Person ja doch anonymisiert,  so sehr identifiziert bist, dass du in Panik verfällst bei dem Gedanken, dass er öffentlich im Zusammenhang mit der Unwahrheit genannt wird, mit der du identifziert bist.

Deine Intelligenz, deine Klugheit, deine Schönheit - kurz: dein Selbstbild  steht auf dem Spiel. Dabei bist du in Wirklichkeit weder dein Klarname noch dein Nickname. Du hast die Hosen dermassen voll vor Angst, bist aber zu stolz, dies zuzugeben, statt dessen performst du dich als  Freien Wilden, stolz auf deine spirituellen Glaubenssätze, als wären sie original auf deinem Mist gewachsen.

Die WAHRHEIT bedarf keines Anderen, sie wahrheitet um ihrer SELBST willen.

Ich habe gar kein Bestreben, mich auf deine Person einzulassen, ich lasse mich immer nur auf Unwahrheit ein, dieich in deinem Text finde - nicht damit du, sondern ICH die WAHRHEIT erkenne! Du spielst keine Rolle für mich. Ich verurteile dich auch  nicht für die Unwahrheit. Das Ego kann nichts anderes.... Solange du mit der Unwahrheit identifiziert bist, wirst du die WAHRHEIT als persönlichen Angriff auf dein Ego erleben und dabei völlig ÜBERZEUGT sein, es wäre ein Angriff auf die WAHRHEIT.
In WAHRHEIT ist es nur ein Angriff auf dein Wissen, mit dem du so identifiziert bist, dass du die WAHRHEIT als Angriff erlebst.
Lass alles Wissen los, bleib in der konkreten Gegenwart, in der du ganz allein mit dir bist. Und lerne das erst mal auszuhalten... 

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Wenn ich früher in  frommen Büchern las, dass einem Heiligen alles vom "EINEN"sprach, wohin er auch schaue, dann habe ich das - wie viele andere Gläubigen wohl auch - in typisch dualistischer Manier so verstanden, dass ihm oder ihr alle DINGE von Gott sprachen.  
"Den Einen" als maskulines Substantiv gibt es nicht, die WAHRHEIT ist  DAS "Einen" im Sinne von VerEINEN oder VerEINIGEN, Heilige Hochzeit, Gegensatzvereinigung- ein lebendiger fliessender Prozess in der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Wenn man von Gott im maskulinen Substantiv spricht, legt man ihn  fest, man objektiviert und personalisiert ihn. Für den, der umgekehrt ist, ist Gott ein fliessendes Geschehen im Gewahrsein, ein Verb:  es "gottet" oder es "einheitet".

Gewahrsein ist ein anderer Name für Gott.. Gewahrsein HAT man nicht, Gewahrsein IST man in der Erkenntnis, dass der Sucher und das Gesuchte identisch ist.
Kein anderer Mensch kann dir sagen, ob du im Gewahrsein bist oder nicht.  Für Gewahrsein gibt es keine staatliche Anerkennung., kein Zeugnis, keine Bestätigung, ein Heiligenschein, Gewahrsein  strömt nichts aus.
Gewahrsein bewirkt oder ist  Permanent-Flow, an den man sich gewöhnt, der aber für andere nicht sichtbar ist. Die Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN, ist objektiv nicht verifizierbar.

Ach so, du meinst,  ein wirklicher Meister wüßte alles und erkenne auch (sofort)den spirituellen Status eines anderen? Dann WEISST du zuviel. Die Wahrheit ist:   Ein spiritueller Meister ist Meister kraft seines Nichtwissens, nicht kraft  höherer "Fähigkeiten".  Was ihm an Weisheit aus dem Nichtwissen kommt, untersteht nicht seinem Wunsch und Willen.

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Neudefinition für Antiguru. Ein Guru ist ein Lehrer und Begleiter spiritueller Sucher auf dem Weg zu ihrer Befreiung. Antiguru ist der Letztgültig Befreite auf seinem Rückweg in die Welt in der Erkenntnis des All-einzigen Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.
FB

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Die menschlichen Vorstellungen über das transpersonale Bewusstsein gehen allesamt um sichtbare Zeichen und Wunder.
Darin strömt der Meister Stille und Schweigen und Liebe aus, just wie "man" sich das halt so vorstellt und alle fallen ergriffen auf die Knie, werden stante pede erleuchtet, geheilt und nehmen ihr Bett mit nach Hause...LOL
In dieser Vorstellung ist der Meister oder der BEfreite so ganz ganz anders, als alle anderen Menschen und auch so ganz anders, als er "zuvor" war.
Das stimmt so  nicht. Ein Freier ist frei aufgrund seiner CharakterLOSIGKEIT, er ist frei von der Identifizierung mit sozialen Konstruktionen, das heisst aber nicht, dass er sein angeborenes ererbtes Temperament verliert.  
Die Eigenschaften, mit denen der Freie nicht mehr identifiziert ist, sind auf eine höhere Stufe gehoben.  Der Inhalt hat sich geändert, die Verpackung ist dieselbe.
"Charakterlos" zu sein bedeutet im spirituellen Kontext, dass du du dein Verhalten nicht mehr aufgrund deines Wissen von dir und deinen Eigenschaften im voraus berechnen kannst!


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Ein "Zen-Meister" zu sein ist ein Widerspruch in sich: denn ein wirklicher Freier/Meister ist immer jenseits von Lehre.  So ist es auch mit dem Wahren Christen oder dem Wahren Muslim: auch ein Wahrer Christ oder Muslim ist recht eigentlich "NICHTS", wenn  er die Lehre transzendiert hat. Wie könnte er dann anders lehren, als durch sein SEIN=Lehren ohne zu lehren= performatives LehrenLernen. Ein spiritueller Lehrer ist nicht frei, er lehrt nicht ohne zu lehren, er kann nur Konzepte lehren. Damit will ich ihm keineswegs Erwachen oder Erleuchtung absprechen, aber bis das Gewahrsein durch die Glorreiche Auferstehung ein Permazustand wird, wird aus jeder Erleuchtung, jeder Erkenntnis ein Konzept gemacht. Erst wenn der konzeptionelle Verstand zum Schweigen gebracht ist, wenn der Phönix aus der Asche steigt, ist das Gewahrsein ein ständiges und das verhindert, dass aus der GEISTerkenntnis ein Konzept wird. Gewahrsein ist nur ein Synonym für  BW des Nichtwissens. Gewahrsein ohne das BW des Nichtwissens gibt es nicht. Im BW des Nichtwissens kann nichts, keine Erkenntnis festgehalten werden, da Gewahrsein dieser Verhaftung sofort gewahr würde. Wo Permagewahrsein ist, ist Niemand (kein Egomind) mehr da, der einen Glaubenssatz daraus basteln könnte!

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Fundstück:
W. Ablass: Wir haben immer nur Konzepte!
Sobald wir den Mund aufmachen,
kommt ein Konzept raus.
Wir können es einfach nicht verhindern!

Was meint hier der spirituelle Lehrer  W. Ablass, damit, dass wir gar nicht verhindern können, dass Konzepte aus unserem Mund kommen? Will er damit vielleicht sagen,  dass der konzeptualisierende Verstand nicht auszuschalten ist? Hmmmm.... Wenn ja, dann hätte er insofern recht, wenn er damit den Normalverstand beschreibt, der ja nur auf der Basis von Konzepten seine sog. Realität schafft. 

Die Erkenntnis/Offenbarung der WAHRHEIT aber basiert  nicht auf  Konzepten, sondern auf Gewahrsein der WAHRHEIT/WIRKLICHKEIT und nur der konzeptionelle Verstand macht einen Glaubenssatz/Konzept daraus, weil er unbewusst ist und nicht anders kann.

"Wir", wer ist dieses unumstößliche "Wir" welches unverhinderbar  Konzepte auskotzt? Solange er mit dem "Wir" identifiziert ist, hat er hierin recht: "WIR können es nicht verhindern",  WIR kann es nicht, DU kannst es auch nicht. Aber ICH kann es....d.h.
Verhindern kann die Konzeptualisierung allein das Gewahrsein (in der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.)


Nochmal: Relative WAhrheiten basieren Glaubenssätzen/Konzepten über die sog. Realität. Die Absolute WAHRHEIT kommt unmittelbar aus der Quelle, verläßt sie den Mund des Verkünders wird sie zum Konzept - aber nicht für den Verkünder/Meister, sondern NUR für den, der sie hört, ohne sie im Herzen zu bewegen. Dem letztgültig Befreiten, dem Meister ist der konzeptualisierende Verstand quasi abhanden gekommen, da ist NIEMAND mehr, der ein Konzept........
Was in Sprache gefasst wird, wird zum Konzept es sei denn der, auf dessen Ohr die WAHRHEIT trifft  hat ein ebenso offenes Herz, um die WAHRHEIT in sich SELBST lebendig werden zu lassen. Die WAHRHEIT wird/ist lebendig, wo NIEMAND da ist, und wo ein JEMAND ist, ist sie ein totes Konzept.
  
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Der Unterschied zwischen Islam und Christentum ist nur ein scheinbarer: Islam=Unterwerfung unter die Lehre/Buchstaben des Gesetzes,  Christentum im Idealfall = Hingabe an das Christus-SELBST/Gott.
Abrogation: In beiden Religionen geht es letztlich darum, die Unterwerfung an das alttestamentische (Buchstaben-) Gesetz zu transzendieren und um die Hingabe an die Liebe (Gottes) zu realisieren. Unterwerfung unter das Gesetz/Lehre wird von der Angst bestimmt, die Hingabe an die Liebe Gottes überwindet die Angst.
Das real-existierende Christentum basiert nicht auf der NT-Liebesbotschaft  des Christus, sondern auf einem  organisierten (alttestamentarischen)  Verbrechertum. Der "Fels", auf dem Christus "seine Kirche baute" ist morsch und brüchig...der Papst ist eine Fälschung, denn er ist nicht der göttlichen Attribute teilhaftig. Und so wird Christus  durch die Kirche zum Social Justice Warrior/ Sozialreformer umfunktioniert und die Schafe zum permanenten Verrat an Christus angestiftet:(indiv.:Verrat am SELBST).
Christus war kein Religionsstifter, sondern ein Botschafter der Liebe, die sich an den Einzelnen richtet - im Höchstfall an Drei, "wo zwei oder drei in  meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen".
FB

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Ich bin unsichtbar in dem, was meine Wahre Natur ist.  Es ist immer wieder komisch, wie Menschen, die  mich persönlich kennen, an dem Ausdruck meiner WAhren Natur vorbeigehen, als würden sie  nichts bemerken. Meine FB-Seite, mein Blog ist ein öffentlicher Ausdruck meiner Wahren Natur.  In meiner FB-Liste sind einige Familienangehörige, Verwandte,  Freunde, Schulkameraden, Arbeitskollegen  aus meiner Vergangenheit, konkreten persönlichen Kontakt habe ich ab und an nur mit zweien von ihnen,   doch niemals fällt ein Wort über meine merkwürdige FB-Seite, meinen Blog, meine "Häresien"....lol
In dem Zusammenhang erinnere ich mich wieder an die großen Ängste, die mich früher nicht nur am ehrlichen egoischen Selbstausdruck hindern wollten, sondern v.a. daran, letztgültig GANZ ich SELBST zu sein, WAHR zu sein, WAHR zu sprechen, zu meiner WAHRnehmung zu stehen.... Die absolute SELBSTgewissheit war stärker. Und ich habe tatsächlich damals befürchtet, ich würde dafür gekreuzigt, ich SELBST zu sein.  Diese Furcht ist  aber ganz real, wenn auch die Kreuzigungen  heute nur verbal oder durch Exkommunikation stattfinden.

Es tangiert mich nicht im geringsten,  in dieser Weise unsichtbar zu sein...nichts Besonderes zu sein oder darstellen zu müssen, eine unter vielen zu sein. Es nimmt mir nichts und gibt mir nichts. Ich kleide mich normal, die Wohnung ist ebenso ohne besonderen Stil, die Möbel habe ich nicht ausgesucht, die standen von der Vormieterin im Haus herum, als ich einzog. Ich habe keinen Stil, es ist mir gleichgültig, ob ich wie eine Spiesserin aussehe oder ob meine Wohnung altmodisch aussieht.

Der Dämonische Lebensberater Herrlein Kavazis meinte offenbar - wohl aufgrund meiner Fotos von meiner relativ ordentlichen Wohnung , ich sei eine Spiesserin, als er  mich neben einigen anderen nicht gerade gentlemanliken Projektionen auch  einen Dreckischen Putzteufel nannte, LOL. . Dabei mache ich so gut wie gar nichts in der Wohnung, ich putze peu a peu im Vorübergehen, was mir an Staub ab und an so  in den Fokus fällt. Ich putze nicht mit System und aus Gewohnheit, sondern eher beiläufig, wenn mir  irgendwo Staub oder Schmutz förmlich in die Augen springt. Alle 4 Wochen sauge ich die Teppiche mit einem Uralt-Staubsauger, der ist so schwer, dass ich so K.O. bin, dass ich mich drei Tage ins Bett legen muss.   Irgendwie scheint sich meine Wohnung von selbst zu reinigen.  Ich sitze fast nur am Schreibtisch, ausserdem besitze ich so wenige Dinge, dass es mir geradezu schwerfallen würde, unordentlich zu sein.  Aber ich verstehe, dass man glaubt, Spirituelle müßten  Chaotiker sein, derweil sie die Alte Ordnung abreissen, müsse auch das Umfeld im Chaos versinken. Da ist was dran, aber nur im Vorfeld der Glorreichen Auferstehung, wenn Dekonstructione angesagt ist. Da sah meine Wohnung zu  manchen Zeiten aus wie eine Abbruchruine; zuu den Zeiten, als ich innerlich  "gen Westen" ging,  als sich die innere Erdachse verschob und die tektonischen Platten in Bewegung setzten,  hat sich das Erdbeben auch zeitweise im Äusseren gespiegelt... Als sich dann am Selig Ende die Pole wieder eingependelt hatten und der innere Nordpol quasi zum Südpol mutierte, hatte sich das Chaos wieder zu schönster Ordnung geordnet... Seither habe ich weder System noch Strategien, um irgendeine Ordnung aufrechtzuerhalten, alles ordnet sich ganz von SELBST. :D


Montag, 5. März 2018

Anleitung zum Selbsthass vs. Ketzer-Evangelium der SUBJEKTliebe

Aus gegebenem Anlass: Die Identifizierung des Egos mit Gott/SELBST
kommt häufig vor und wird sogar von  spirituellen Autoren propagiert. Wo dies der Fall ist, ist es nicht selten,  dass spirituelle Lehrer ihre "Schüler" mit dem Spruch Jesu verfolgen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben... (...wer mir folgt, wird ewiges Leben haben") wenn die keine Lust mehr zeigen, ihm weiterhin zu folgen.
In der Regel sprechen so Menschen, deren spirituelles Ego hochgradig mit dem (Christus-) SELBST identifiziert sind und dementsprechend ihren Größenwahn für die Ultima Ratio halten.

Mit der Erkenntnis der Einheit Mensch-Gott - "Mein Ich ist Gott" - gibt es zwei Möglichkeiten umzugehen: Der konzeptualisierende Egomind erklärt sich für erleuchtet, vereinnahmt die Erfahrung/Erinnerung aber für sich und missioniert fortan seine Überzeugungen bzw. Glaubenssätze. Ein  vertieftes Gewahrsein hingegen löst die Verhaftung und versenkt die Erkenntnis im Orkus des Nichtwissens*. Gewahrsein verhindert die Ergreifung durch das Ego. Wo Perma-Gewahrsein ist, muss nichts mehr verhindert werden, da keiner mehr da ist, der ergreifen könnte.
Das Ego ist ein Simulant Gottes; wo das Ego sich an der Transpersonalen Erkenntnis vergreift, die ihm in einer kurzen Entrückung zuteil wurde, mutiert es zum gottähnlichen Superego, was fälschlicherweise für das wahre SELBST gehalten wird. Wo dies der Fall ist, kommt nichts neues nach an Erkenntnis. Man missioniert dann i.d.R. immer den selben Alten Käse/Erinnerung.

Merke: Wenn eine geistige Erleuchtung/Erkenntnis  das Ego nicht transformiert, dann war es entweder keine echte Geisterkenntnis und wenn es eine war, hat sich der Egomind mit dieser Erkenntnis identifiziert.

Letztgültige Befreiung erlangt nur, wer das "Wesen" der Identifizierung im Gewahrsein erkannt hat.   Auch wenn im KIW und  anderen Büchern anderes steht oder gewisse spirituelle Lehrer explizit die Identifizierung mit dem wahren SELBST predigen - wahr ist:  Identifizierung=Ego, per se! Immer. Es ist die Identifizierung mit Gott/SELBST , die  die Grundlage liefert für das Narzisstische Superego.  Darunter fallen Sektengründer, die sich ihren fragwürdigen spirituellen Status nicht nur bezahlen lassen, sondern sich zudem nicht scheuen, ihren "Ruf" (Status)  durch weltliches Gericht und Anwälte verteidigen zu lassen. Jede Sekte hält sich für den einzig wahren Weg, Wahrheit, Leben. Immer wenn der Leiter einer spirituellen Gruppe oder die Mitglieder selbst dir drohen: wenn du uns verläßt, dann gehst du in die Irre, ohne uns bist du nichts, du brauchst die Gemeinschaft, den Meister   und dergleichen, manchmal heisst es auch: Ich/Wir lieben dich, verlass mich/uns nicht... die einzigen Freunde, die dich verstehen... nur durch uns findest du Heilung. Das ist Usus in autoritären Gemeinschaften. Da ist der Guru mit Gott identifiziert und die Anhänger mit dem Guru, den sie vergöttern. Ein Guru und eine Gemeinschaft, wo Selbstannahme und Achtsamkeit ein Fremdwort ist, ...die dem Ego der Menschen "von oben" mit nondualen Knüppeln kommen, um es zu zerbrechen bzw.  "regredieren" zu lassen, ist eine schwarzautoritäre faschistoide Sekte.  (Wie bei allem sind diese Erkenntnisse auf dem fruchtbaren Mist eigener Erfahrung gewachsen - da soll nur einer sagen, dass Erfahrungen bedeutungslos sind. Wer so etwas behauptet, der ist nicht den "Weg des Tetralemmas" gegangen. (Hm....Ist da jemand, der mir sagen kann, ob der KIW, der ja die Bedeutungslosigkeit der Dinge und des Egos lehrt, eine kleine Nische hat, in dem das Ego mit seinen Erfahrungen einen Wert hat? Würde mich mal interessieren!)


Merke: Mein Ich ist Gott? Prima, vergiss es! Denn  zuletzt muss sogar "Gott um Gottes Willen gelassen" werden. Erst hier ist die gänzliche VerNICHTigung des Egos vollbracht. Triffst du Gott unterwegs - töte ihn, lass "IHN" los. Erst im  Gewahrsein dieser letzten und schwersten Gottkonzept-Anhaftung ist dein Bewusstsein von allen Konzepten, Konditionierungen und Identifizierungen gereinigt und es geht ein bzw. auf in der Einheit des  Absolutes SUBJEKTs, das ICH BIN.


"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"...Wer diesen Ausspruch Jesu - der rein SUBJEKThaft und rein SELBSTbezüglich gemeint ist - auf diese Weise projeziert, objektiviert und von daher mißbraucht, instrumentalisiert das Christus-SELBST  um Abhängigkeitsverhältnisse zu schaffen.Man muss da sehr achtsam sein, denn wo ich mit Christus identifiziert bin, da mag  es sehr wohl ein mitunter "bitterliches Weinen" geben, aber Jesus hat nie wegen eines Verlustes geweint, nicht einmal, als er von Judas verraten wurde.   Jesus weinte aus Mitgefühl, er weinte  mit den Weinenden, freute sich mit den Fröhlichen, trauerte mit den Trauernden, trank mit den Alkis,  ....usw...  Kurz vor seiner Kreuzigung im Garten des Ölbergs, schwitzte er vor Angst Blut und Wasser... von den Aposteln verlassen, die ihm beistehen sollten in den letzten Stunden. Auch da hat Jesus nicht geweint, er wusste, was ihm blühte... Das Wahre Selbst ist nicht mehr mit dem Leiden (anderer) identifiziert.  Jesus hat als Menschensohn und nicht als Gottessohn  mit den Menschen mitgelitten usw. aber VOR seinem Tod und seiner Auferstehung als Sohn Gottes in den Himmel - dann nämlich hatte er die Welt und das Leiden überwunden. Warum sollte er noch weinen? Am Kreuz ist sein menschliches Ego gestorben... Wäre er so rein auf die Welt gekommen, wie dies die Christen immer behaupten, dann hätte er keine egoischen Gefühle gehabt, kein Mitgefühl, keine Angst... Christus als Gott anzubeten, ist absolut verkehrt - auch er ist nur ein Teil, welches sich in der Einheit mit dem Ganzen - seinem "Vater" - erkannte.  Christus als Repräsentant des Wahren Selbst ist nur ein Mittler: Zum Vater - der Einheit - kommt man nur über den (Menschen-)Sohn - d.h. über die Person, das Menschsein im Hier und Jetzt!

Es braucht nicht viel, um falsche Gurus  von ihrem Sockel herunterzuholen: Ein herzhaftes respektloses Lachen und schon beweisen sie mit aggressiven Reaktionen,  wie nackt der Kaiser ist.
Da gibt's die nackten Kaiser aus der Manager-Riege, die ihr PR-Wissen sehr gut für ihre Marketing-Zwecke einzuspannen wissen-  sie kennen alle "Karotten". Mit Karotten fängt man den Esel: Man locke nur mit Wort "Glückseligkeit"  und schon beissen alle Unglücklichen an, denn welches Ego will nicht glückselig sein. Es ist die übliche Schmerzvermeidungsrezeptur: Man verspricht den Leuten, dass sie mit einfachen Übungen wie Sitzen, Atmen und Gedankenleere Glückseligkeit erlangen können, wobei man das Glück von einer anfänglich nur sehr kurzen Zeitspanne so weit ausdehnen zu können,  bis man quasi "immer" glückselig sei.  Da ist nur eines sicher: Mit solcherlei Übungen läßt sich der Drache des Unbewussten weder bändigen noch befreien.

Viele falsche Gurus und Lehrer liebeln die Sucher aus einer Gott-Perspektive in ihrer SELBST-Potentialität  an,: Geliebtes Wesen", DU BIST SCHON  perfekt, erlöst, befreit, vollkommen, voller Liebe, gänzlich schuldlos, rein und gottähnlich, du musst es nicht WERDEN, du bist es schon JETZT...ich hab den Schlüssel, ich zeig dir, wie's geht, es kostet auch nicht viel Geld....wobei ein geschmeicheltes liebebedürftiges Ego es natürlich nicht versäumt, sich damit zu identifizieren! Für solchen Käse werden Gurus geliebt und wollen falsche Lehrer geliebt werden. Der Eintrittspreis in solche Illusionen ist meist auch nicht gerade niedrig.
Das gibt es nicht, dass ein Mensch mit einem Schlag "umkehren" könnte, mit einem Schlag aus seiner Egohalterung gerissen wird, ohne dass das Ich verrückt wird. ja, natürlich kann man das dann für "Erleuchtung" halten. Aber Verrücktheit ist noch lange keine Ent-Rückung.
Das Ego hat seine Zeit gebraucht, um sich zu bilden und es braucht auch seine Zeit, um sich zurückzbilden. Transformation ist zeitgebunden. Entwicklung/Werden aber fängt immer in der Anerkennung meines relativen Subjektseins  -  in meinem persönlich-subjektiven  Hier und Jetzt an und endet im Ewigen JETZT des  Gewahr-SEINS der Einheit mit dem  Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. 
"Aber warum soll ich mich denn in meinem Subjekt-Sein annehmen, wenn ich doch weiss, dass es relativ und vergänglich ist?"
Antwort: Du WEISST zuviel!

.Falsche Gurus lenken deine Aufmerksamkeit und Akzeptanzbereitschaft auf die Aussenwelt. Sie sagen nicht, nimm dich und deine Reaktion auf die Aussenwelt an, was wahre Selbstliebe kreiert, im Gegenteil, sie raten dir, nicht zu dir, sondern zu denen liebevoll zu sein, die du nicht magst, - eine schizophrener Double Bind-Aufforderung, die allein den Drachen des  Selbsthasses füttert. So las ich es z.B. bei dem zur Zeit sehr populären Sadhguru, ein Guru wie aus dem Bilderbuch,der alle Guru-Klischees bedient.
Der Sadhguru weiss auch, dass es darum geht, to break the mental structure" und dass wir dazu  "einen Abstand zwischen uns Selbst und unsere Emotionen und Gedanken bringen müssen, um wirkliches Glück zu erfahren", sagt aber nicht, auf welchem Weg man ohne pathologische Dissoziation dorthin kommt.
(Ich sags mal so: Um die "Alte Ordnung" bzw. die mentale Struktur zu zerbrechen,  ist es zwar nötig, den Gedanken vom Gefühl zu "trennen". Die Voraussetzung dafür jedoch ist  Achtsamkeit, da der Egomind sich nicht selbst sehen kann. Allein eine vertiefte  Achtsamkeit/Gewahrsein auf das Denken schafft die erwünschte Distanz und erkennt lettlich die Idenifikation und die Weise, wie diverse Gefühle  ihren Ursprung in diversen Gedanken haben.  Jaja, ich weiss, dass wissen viele, doch dies nur zu wissen/ glauben, hilft nicht, die Verhaftung  des Gefühls mit dem GEdanken aufzulösen!)

Um dahin zu kommen lautet das erste Gebot  meines Ketzer-Evangelium: Identifiziere dich - aber richtig!  Dieses Rezept to "break the mental structure" ist "no simple thing to do", es ist das Schwierigste überhaupt, es ist das, was den meisten Widerstand generiert: den eingefleischten Selbsthass aufzulösen via  Erlaubnisgebung und (Selbst-)Annahme für das, was  j e t z t  gerade mit DIR los ist:  Wenn Freude da ist, dann freu dich, wenn Hass da ist, dann hasse -  aber richtig....  spüre ihn total...identifiziere dich BEWUSST mit dem Hass, und versuche nicht, deine Gefühle nach pseudospiritueller Art zu "neutralisieren" bzw. dissoziieren, was nur eine andere Form der üblichen gewohnten Verdrängung ist! Sei, was du hier und jetzt bist!  Darum gehts: um die  totale Bewusstmachung dessen, was auf der personalen Ebene gerade der Fall ist. DAS ist die einzig richtige Art, wie man "negative" Gefühle "auflöst".  Und wenn du hasst, dann SEI der Hass, sei heisser, kraftvoller Hass! Kurz und kräftig. Anspannung-Entspannung. Die Entspannung danach macht den Kopf frei und läßt dich viele Zusammenhänge erkennen, letztlich geschieht Liebe...
Wenn man den Hass bewusst spürt, erkennt man auch das Konstruktive an ihm... Hass ist NICHT  b ö s e ! Wie alles im Leben hat auch der Hass zwei Seiten und ist nicht nur das "böse" Gegenteil von Liebe. Wie sonst konnte Jesus sagen: Hasse das Böse?!

Bevor man das Ich transzendieren kann, muss zunächst erst mal ein Ich sein! Denn nur ein starkes Ich kann sich paradoxerweise hingeben. Und nein - Ichwerdung ist kein zeitaufwendiger  Übungsprozess der das "Wesentliche"/Gott/SELBST  aus dem Auge verlöre, wie der KIW-Apostel nicht müde wird, zu deklarieren... "Ichwerdung" geschieht immer JETZT in der Selbstannahme dessen, was du hier und jetzt gerade bist.
Der Egomind stellt sich das ganz falsch vor, er glaubt, Ichwerdung/Individuation  bedeute, dass  sich das Ich über einen längeren Zeitraum  erst einmal in der Aussenwelt beweisen und behaupten lernen muss, bevor man es "loslassen" könne bzw. bevor  man es "Gott" hingeben könne.
NEIN NEIN NEIN - es geht immer nur ums Hier und Jetzt  der eigenen Befindlichkeit, darum,  die eigenen (v.a. negativen) Gefühle und Gedanken  anzunehmen und bewusst zu machen, indem man sie nicht wie sonst schnell verdrängt, sondern bewusst verstärkt und damit bewusst fühlt.
 "Ich selber sein" - darum geht es auf der personalen BW-Ebene - und das bedeutet, sich mit dem, was jetzt gerade bei mir  abläuft, BEWUSST zu IDENTIFIZIEREN.

 Hierin liegt die ganze Bedeutung, wenn es heisst, es brauche ein starkes Ich, um das Ich loszulassen:  Die bewusste Identifizierung mit meinem Ich im Hier und Jetzt bewirkt GLEICHZEITIG die Stärkung des Ichs und damit auch die Transformation/Desidentifizierung/Loslassen. Es bedarf also keiner Zeitspanne... Das Leben auskosten, heisst, seine Gefühle zu fühlen...

 
Es ist die Selbstannahme in der bewussten Identifizierung mit meinen Gefühlen und Gedanken, welche  die Veränderung, die Wandlung, Transformation bzw. die Desidentifzierung von Ego bwirkt!
  Insofern könnte man dem Credo einer postmodernen Spiritualität recht geben: Du musst dich nicht verändern! wenn sie nur ergänzten: -  du musst dich nur annehmen. JETZT.  Denn allein in der Selbstannahme liegt die Veränderung verborgen. Niemals kann man mit der alten unveränderten Identität in die "Nondualität eintauchen". 

Das ist ein unbeschreibbarer, weil  paradoxer Vorgang. Ich glaube, es ist das erste Mal,  dass ich das so deutlich SEHE und auch mehr oder weniger deutlich beschreiben kann; es ist wirklich sehr schwer zu vermitteln, derweil das Denken um "Das Ich" herum "Das Ich" ständig als ein "Etwas" objektiviert und sich immer wieder in zeit-räumlichen Entwicklungs-Kategorien verfängt, u.a. auch deshalb, weil die damit zusammenhängende Gleichzeitigkeit/Performation/Synchronizität zwar WAHRgenommen werden kann,  sich aber nicht beschreiben läßt.  

Es geht bei der Selbstannahme letztlich um die REINE Subjekthaftigkeit, um das Eine ohne Zweites, die Erkenntnis der Einheit des Absoluten SUBJEKT ohne Objekt, das ICH BIN. 
Es ist so: Wer die Welt "da draussen" annimmt, sich selbst aber verleugnet, wird sich selbst zum Objekt und zum Objekt der Welt. Ein Beispiel: Wenn jemand dich beleidigt  und du versuchst, ein "guter" (Christen-)Mensch zu sein, indem du deinen Schmerz über die Beleidigung herunterschluckst (verdrängst) , "demütig" dazu schweigst (und damit scheinbar die andere Wange hinhältst,) - nimmst du nicht dich, sondern die Beleidigung bzw. die Person, die dich beleidigt hat, an. Richtig wäre es, dich selbst in deiner Verletztheit anzunehmen und dem anderen evtl. dein Leid zu klagen: Du hast mir wehgetan...... (Übrigens: Wenn Jesus davon spricht, die andere Wange hinzuhalten, wenn dich einer auf die Backe schlägt,  dann ist das nicht wörtlich gemeint; hierbei geht er aus von der Wehrlosigkeit aufgrund der psychischen Unverletzlichkeit deiner - geheilten! -  Wahren Natur. Die Worte Jesu sind als Heilsversprechen/Verheissung zu verstehen und nicht als Anleitung zu Selbsthass und Selbstverletzung....)

Nochmal und immer wieder: Gewahrsein, Bewusstheit fängt "unten" im Hier und Jetzt der Person an, nirgend sonst. Die meisten Menschen sind sich ihrer Gefühle und Gedanken nämlich gar nicht bewusst, derweil sie keine Achtsamkeit darauf haben.  Viele Gefühle sind tabuisiert und werden deshalb i.d.R. sofort als nicht zugehörig, als  "Nicht-Ich" verdrängt. Um diese Vermeidung bzw.um  die Aufhebung dieser Verdrängung geht es: das "Ich" wird durch Bewusstmachung gestärkt, transformiert und gleichzeitig dadurch quasi "bereit gemacht", sich hinzugeben.
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Achtsamkeit und Selbstannahme bewirkt Schattenintegration.
Mir scheint, der "Postmodernen Spiritualität" geht es weniger um Befreiung, sondern vor allem um eine therapeutische Wirkung von Wellness und Wellbeing. Überhaupt  achte man immer auf die Sprache. Ein Guru, der  Selbstannahme und Achtsamkeit nicht in seinem Repertoir führt, ist ein falscher Guru.
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Welche Geheimnisse bargen eigentlich die früheren Mysterienkulten? In meiner Sicht musste man die Letztgültige WAHRHEIT geheim halten  um a) spirituelle Fehlentwicklungen bei den Schülern zu vermeiden und b) nicht wegen Ketzerei vor die Heilige Inquisition zu kommen: Ketzerei ist die  letztgültige Wahrheit, dass Gottesfindung Selbstfindung ist in der Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.  Es galt zu verhindern, dass der BeKIWte Apostel das "Selig Ende" als Glaubensartikel ins Voraus setzte, um damit dem sicheren Ego-Tod zu entgehen.  Insofern durfte der Proband wohl auch nur das Notwendigste und seinem spirit. Status Entsprechende von der Lehre WISSEN! Dieses Wissen nämlich verhindert, dass er in die "Nondualität abtaucht".  Heute weiss ja jeder bzw.  GLAUBT jeder spritituelle Sucher, dass das Ich eine Illusion ist und dass Selbstfindung Gottfindung und vice versa ist und baut sich durch dieses Wissen/Konzept selbst die Barriere auf, die ihn daran hindert, der Einheit von Gott-Mensch tatsächlich GEWAHR zu werden. 
Die logische Schlussfolgerung aufgrund dieses  Konzepts lautet für den Verstand demgemäß: "Wenn das Ich/Person samt seiner Erfahrungen eine Illusion ist, dann muss ich auch nichts tun." Und so kommt man irrigerweise dazu, sich selbst in destruktiver Weise zu "verleugnen" und den ersten unabdingbaren Schritt der Hier&Jetzt-Selbstannahme als unnötig und widersinnig zu erachten - ebenso die absolute Notwendigkeit  von Achtsamkeit und Schattenintegration, die mit der Selbstannahme untrennbar verbunden sind. Wer sich einer solchen Ich-Verleugnung unterwirft, landet nicht im Nirvana, sondern weit eher in der Klapse. Die Person Jesu steht für Selbstannahme und Selbstliebe, das KirchenChristentum hat diese Botschaft pervertiert und verkehrt, indem es von seinen Gläubigen verlangte, sich zum Sado-Maso-Objekt zu machen. Aus der Botschaft der Liebe hat der Klerus eine Anleitung zum Selbsthass gemacht.Und die, welche mit der Botschaft Jesu und seiner Aufforderung zur Umkehr wirklich Folge leisteten und ernst machten, wurden als Ketzer verbrannt oder werden heute noch aus der Kirche ausgeschlossen.

Darin liegt die Schwäche des Christenmenschen, die Nietzsche u.a. beklagte. Sein Übermensch war wohl nichts anderes als das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN! Das durfte und darf man bis heute - bsonders in christlichen Kreisen: Wir sind Riesen, von Zwergen erzogen - aber bloss nicht laut sagen!

Die wahre Botschaft Jesu, war die Botschaft der SELBSTliebe, derweil die SELBSTliebe des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN, die Objektliebe geläutert in sich einschliesst. Aus ungetrennter Sicht ist die Liebe zum Nächsten nichts anderes als Reine SELBSTliebe. Die Umkehr zu Gott, die Jesus predigt ist nichts anderes als die Umkehr zu MIR und diese Umkehr beginnt unten beim meiner Person, dem Kleinen Subjekt.  Das erinnert mich an das Evangelium des Thomas, auch als Ketzerevangelium bekannt, ich habe vergessen... aber wer hat eigentlich als erstes das Mißverständnis um die Umkehr korrigiert?


Mir scheint, dass es viele Lehrer und Gurus gibt, welche die kleine persönliche Selbstliebe mit der transegoischen SELBSTliebe verwechseln. Deren "Glückseligkeit" basiert weniger auf der SELBSTwerdung als auf der ICH-Werdung/ Akzeptanz. Daher kommt möglicherweise auch die Aggression von vielen spirituellen Suchern, wenn man wie ich behauptet, auch das geheilte Ich sei noch nicht der ganze Kuchen und müsse "hingegeben" werden, um wahrhaft das Absolute SUJBKEKT zu werden, das ICH BIN.
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* Das Bewusstsein des Nichtwissens kennt keine "petitio principii", aus dem Bewusstsein des Nichtwissens kommt WAHRE (grundlose) WEISHEIT,  diese  muss nichts beweisen, -  die Ros blüht ohn Warum -  deshalb wird sich die Weisheit bzw. die WAHRHEIT  niemals durch conjunktivistische logische Schlussfolgerungen beweisen wollen. Sätze wie "Weil ich dies oder jenes erkannt habe, SCHLIESSE ICH DARAUS.... kommt der Weisheit nicht über die Lippen, da sie weiss, dass damit der transpersonalen Erkenntnis der Glanz genommen wird, da man sie auf die personale Ebene hinunterzieht und  "Geschichten" erzählt. Geistige Erkenntnis transformiert..Identifizierung nicht.

   
Zum Begriff der postmodernen Spiritualität: http://wilfried-ehrmann.blogspot.de/2017/06/postmoderne-spiritualitat.html

                                                                                                           
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