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Mittwoch, 3. Oktober 2018

Singing my Song: ICH küss' mich mit den Lippen meines Mundes.... la la la


Fernstenliebe vs. Nächstenliebe

Der Nächste ist heute ein mehr und mehr dem Bewusstsein entzogener bürokratisch verwalteter verstaatlichter gesichtsloser Faktor. Ich stellte schon vor Jahrzehnten fest, wie ein überbordender Bürokratismus dem Menschen nach und nach alle menschlichen Verantwortlichkeiten entzieht, indem z.b. die tätige Liebe am Nächsten, die früher selbstverständlich war,  der staatlichen Genehmigung bedarf.
Als gut gilt heute  der, der dem "Fernsten" dient, indem er zur eigenen Entlastung alle Verantwortung dem Staat überantwortet. Den unmittelbar Nächsten - so wie er wirklich auch von Jesus gemeint ist - wird man gar nicht mehr wahrnehmen KÖNNEN, derweil die kleinste Hilfe bürokratisch reglementiert wird und damit der Mind darauf programmiert wird, den Nächsten zu übersehen. 
Das könnte so weit kommen, dass sich Menschen auch gar nicht mehr trauen, andere im konkreten Notfall um Hilfe zu bitten, da jede Bitte um Hilfe von beiden Seiten als eine Zumutung oder gar Belästigung empfunden werden könnte. Erlernte Hilflosigkeit... wem der spontane Hilfsimpuls bürokratisch aberzogen wird, der kann sich auch nicht mehr selbst helfen, geschweige denn selbst lieben. Liebe ist ein Wechselspiel.
Das ist der Unterschied zwischen einem Gutmenschen und einem Guten Menschen: Der erste ist ein Fernstenliebhaber, - ein narzisstischer "Verbalerotiker", der sich nicht dreckig macht, dessen überhöhtes Selbstbild sich auf Kosten des wirklich guten Menschen aufplustert, wobei dieser die Drecksarbeit am Nächsten vor Ort zu erledigen hat!  Dazu gehören z.B. die Schreihälse, die in ihrer kopf- und grenzenlosen Welcome-Wohlgesonnenheit immer noch mehr Migranten aufzunehmen fordern...

Fazit:  Der Bürokratismus ist ein Mörder der Liebe.

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Therapeutisches Mitgefühl


Osho sprach oft von dem der Duft, der sich gleich einer Blume verströmt, damit meinte er aber stets die Liebe, die sich auf "Andere" bezieht/verströmt... das "therapeutische Mitgefühl". Mit-Gefühl bezieht sich per definitionem immer auf einen Anderen. Mein Bewusstsein ist jenseits des "Anderen", es FLIESST mit dem Moment, ist absolut richtungslos, es weiss nichts von therapeutischen Wirkungen seines "Strömens". GEIST-Erkenntnis/Gewahrsein steht über der Liebe bzw. schliesst sie in sich ein. Es ist der duftlose Duft der absoluten Freiheit des GEISTES..
Das "therapeutische Mitgefühl" entsteht aufgrund von Identifizierung mit allen fühlenden Wesen im psychospirituellen Individuationsprozess. Mitgefühl ist eine menschliche Qualität des sog. Bodhisattvah bzw. ist der Bodhisattva keine Person, sondern eine menschliche Eigenschaft, ein Archetyp..
Im Transformationsprozess kehrt sich das objektbezogene Mitgefühl zunächst in das subjektbezogene Mitgefühl, welches wiederum transzendiert am Ende in der Einheit "aufgeht". Nix von heilig. Nix von Mitgefühl.
Ich habe alles "vergessen" -  und doch habe ich nicht ganz vergessen, wie es war, ein (mit-) fühlendes Wesen zu sein. Ja, manchmal steigen mir sogar immer noch Tränen in die Augen, z.B. beim Anblick einer armen geqälten Kreatur im Fernsehen, oder neulich in der Sendung "4 Hochzeiten und eine Traumreise", als mir die Liebe zweier Menschen förmlich ins Gesicht zu springen schien - SCHEINBAR sprang, denn mir war sofort klar, wessen Liebe da scheinbar herumsprang, Projektionen können sich bei  mir nicht mehr sehr lange halten... lol

Zu 100% dekonstruierst ist mein Ego also immer noch nicht. Das ist aber kein Manko, schliesslich ist  Dekonstruktion ein mehr oder weniger langer Prozess des "Absterbens" und kein plötzliches Ereignis. 


Osho sagt, Mitgefühl sei die höchste Energie. Ja, stimmt, aber nur insofern Energie etwas ist, was es nur für das dualistische Bewusstsein gibt. Mitgefühl ist die höchste MENSCHLICHE Eigenschaft. Eigenschaften sind Energien. Das eigenschaftslose transegoische Ich ist eine geistige QUALITÄT, aber keine Energie. Energie ist Bewegung. Und wo Bewegung ist, ist Werden. Das todlose & ungeborene  Bewusst- oder Gewahrsein ist das "Zentrum des Zyklons". 
Mit-Gefühl ist keine transegoische Qualität, wie ich einmal glaubte, denn sie richtet sich immer noch an einen Jemand, an ein Gegenüber. 
Einzig die SELBSTliebe "verströmt" sich mit dem Flow richtungslos und nonlokal;
SUBJEKTbezogen  bedeutet das Sich-Verströmen ja nichts anderes als ohne Widerstand mit dem Flow des Ewigen Jetzt zu fliessen.  Dann ist in mir  nichts (mehr) , was von hier nach dorten "strömen" könnte, ich bin leer, die Welt ist leer.  "ICH" folge der Aufmerksamkeit in, mit und durch das Gewahrsein des absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.  (Und wie man weiss, folgt die Liebe immer der Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit! Eine untrennbare Einheit!)


Ich verstehe alles immer mehr  SUBJEKTbezogen. Seit der Glorreichen Auferstehung im Herbst 2011 ereignet sich im Verkehr mit Anderen so gut wie nichts mehr, was mich zu Mit-Gefühlen gleich welcher Art anregen könnte.  Da verströmt sich rein gar nichts mehr von hier nach dort und vice versa.  Ich TEILE anderen auch nichts mehr mit. Alles, was ich tue, ist rein SELBSTbezüglich, SUBJEKTbezogen, auch wenn ich "jemandem" scheinbar etwas mitteile. LOL. Auch Empathie (Mitgefühl) ist dem transegoischen Ich nicht mehr das, was es einmal war. Das transegoische Bewusstsein SCHAUT die persönliche Wahrheit sowie die unpersönliche WAHRHEIT, Empathie ist kein Gewahrsein, sondern Einfühlung aufgrund achtsamer selbstvergessener Beobachtung des konkret Anwesenden und hat m. E. nichts mit der Hellsichtigkeit zu tun, welche auch die Befindlichkeit des Abwesenden erspüren kann.

Die absolute SUBJEKTbezogenheit des transegoischen Ichs beginnt mit dem Lieb- und Ernstnehmen des kleinen Subjekts (Ich) im Individuationsprozess, dann nämlich, wenn man anfängt, sich von Ersatzgefühlen und Ersatzbefriedigungen zu verabschieden um herauszufinden, was MIR als  Person wirklich GUT tut. Dazu ist es notwendig, speziell für eine Frau, eine Weile den eisernen Büstenhalter anzuziehen und alle wohltuenden Automatismen einzustellen, die sich in irgendeiner Weise "gut" auf andere auswirken sollen. Ich habe auf diese Weise gelernt, Nein zu sagen, besonders in Hinsicht auf die Ansprüchlichkeit des "Armen Ichs" in mir und anderen.

Der unkonkrete "Andere" ist mir nurmehr ein  Stichwort- und Anlassgeber für Erkenntnis wie alles, was mir in den Fokus fällt, nur zur Erkenntnis dient. Erkenntnis ist LIEBE. Transegoische SELBST-Liebe. Sie kann eine Welt nicht umfassen, die es gar nicht gibt, da es keine Welt mehr gibt, die ihr gegenübersteht.  (Der Begriff des "Allumfassenden" bedeutet nichts anderes als das Integrieren der Gegensätze.

Fazit: Nicht Mitgefühl ist die höchste QUALITÄT, sondern die REINE=von Narzissmen unverzerrte SELBST-LIEBE.

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Osho u.a.:

"Wenn eine Blume blüht, muss sie ihren Duft mit dem Wind teilen. Es ist ganz natürlich! Es ist kein Handel, es ist kein Geschäft; es ist einfach natürlich. Die Blüte ist voller Duft – was soll sie machen? Wenn die Blüte ihren Duft bei sich hält, wird sie voller Anspannung und tiefer Not sein. Die größte Not im Leben ist, wenn du dich nicht ausdrücken kannst, nicht kommunizieren kannst, wenn du nicht teilen kannst. Der ärmste Mensch ist der, der nichts zu teilen hat, oder der, der etwas hat, aber die Fähigkeit verloren hat, die Kunst, es zu teilen. Dann ist ein Mensch arm."

Ja, das scheint mir wohl auf den ersten Blick alles ganz richtig zu sein, der erste Satz bezieht sich aber m. E. auf die Attribute des transegoischen Ichs und den duftlosen Duft seines SPONTANEN uneigenwilligen bzw. absichts-, ziel- und planlosen SEINS. Weil es hierbei nicht mehr um Fähigkeiten geht, bezieht sich das transegoische Bewusstsein niemals auf etwas, was man TUT oder KANN! 
Jedenfalls passt der zweite Satz passt dann nicht mehr zum ersten Satz, weil das unkonditionierte Ich keinerlei Not oder Anspannung erlebt, wenn Kommunikation mit anderen nicht gegeben ist. Nur das Ego leidet. 
Zwar MUSS sich der "Duft" der  transegoischen WAHRHEIT mitteilen, notfalls könnte man wie der Heilige Franziskus auch den Vögeln predigen. Würde er in der heutigen Zeit leben, ginge er ins Internet.
Mit-Teilung ist für das transegoische Ich aber - wie oben schon gesagt - immer SELBSTbezüglich, d.h. man meint nicht die Person des anderen, sondern ist nur auf die  Erkenntnis der Wahrheit fokussiert.  Kommunion statt Kommunikation. Die Kommunion mißglückt regelmäßig dann, wenn die empfangende Person die unpersönliche Mitteilung/WAHRHEIT angriffig-persönlich nimmt. In solchen Fällen wird das transegoische Ich der Abwehr(=Schatten) der Person gewahr und MUSS ihn als einen solchen thematisieren.  Hierbei geht es um das Gewahrsein der verdrängten PERSÖNLICHEN  (seelisch-psychologischen)  Wahrheit des Betreffenden. Mit diesem DURCH-Blick  macht sich das transegoische Ich gewiss keine Freunde.  (Der "Lolosophian" kann unendliche Geschichten davon erzählen.) Na ja, könnte man nun von unberufener Seite einwenden: Warum musst du auch alles immer so eng sehen? Warum fängst du nicht einfach mal mit der Kommunikation an, dann klappts vielleicht auch mit der Aufnahme der Unpersönlichen Wahrheit?!
Mal abgesehen davon, dass ich der Freunde nicht (mehr) bedarf und deshalb lustvoll und skrupellos wahrhaftig sein kann, wäre ich dazu gar nicht fähig,  hm... das  hiesse ja, das Persönliche ÜBER das Zeitlos-Überpersönliche zu stellen. Reine Zeitvergeudung!

Fazit
Der "ärmste Mensch" ist nicht der, der nichts (mit-) zu teilen hat, sondern ein Mensch, der sich weder hingeben noch empfangen kann, weil eine rigide Abwehr, sein Selbstschutzprogramm ihn daran hindert. Das ist der, der in die Hand beisst, die man ihm reicht,  der die Liebe nicht als solche erkennen kann, weil er eine furchtbare Angst vor Nähe  hat, -  jener arme Mensch, der ins Neue Testaments als "Der Besessene von Gerasa"* eingegangen ist. Ich empfehle hierzu noch einmal die Deutung durch Eugen Drewermann!


*Auch ich war einmal ein solcher!

 
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Gewahrsein vs. Achtsamkeit

Mir fällt ein Artikel über das Gewahrsein in den Fokus  und wie so oft  verwechselt man auch hier das ungeteilte Gewahrsein mit der geteilten Achtsamkeit auf das KONKRETE Hier und Jetzt der Person mit mit ihren menschlichen/sinnlichen Ein- und Ausdrücken. Das wäre weiter nicht schlimm und korrigierbar, wenn man nicht diese mindere lineare Aufmerksamkeitsqualität oftmals für das spirituelle Non plus ultra hielte und glaubte, es gebe nichts anderes als das persönliche Hier und Jetzt. Dabei ist die Achtsamkeit und Annahme des persönlichen Hier und Jetzt nur der Einstieg.

Zitat:
Gewahrsein ist das wache, wahre Erleben der Ebene des menschlichen Selbst. In dieser Ebene sind wir fein pulsierende Lebendigkeit, weiter als die Grenzen der Haut und leben in Verbundenheit mit allen Wesen, der Natur und dem Leben selbst.

Somit ist es stimmig zu sagen: «Jeder Mensch ist Gewahrsein.» Im Erkennen der Einen Lebendigkeit, die alles durchdringt und bewirkt, ist es logisch zu sagen: «Alles ist Gewahrsein.» Im Erkennen, dass jede noch so feste Materie im Grunde leer und Energie ist, lösen sich Formen, Ebenen und Dimensionen auf. Dennoch leben wir in ‹der Welt› und so, wie wir offen und zu Kindern sprechen, ist es in der Art und Weise unseres heutigen Wahrnehmens wahr: «Du hast blaue Augen und ich braun-grüne. Ich habe in diesem Leben fünfzig Winter erlebt und du dreizehn. Ich fühle Angst in mir, auch wenn du gerade keine in dir fühlst. Spürst du mein Gefühl?» 


Gewahrsein ist eben nicht das Erleben des menschlichen Selbst (Ich), sondern ein transegoisches SEIN, ein  Bewusstsein insbesondere der transegoischen WAHRHEIT.  Achtsamkeit ist es, welche (Angst-) Gefühle und scheinbar trennende Eigenschaften wahrnimmt bzw. für wahr HÄLT!  Dagegen löst sich im Bewusstseinslicht des GeWAHRrseins die Identifizierung mit der aussenorientierten sinnlichen unwahren Wahrnehmung auf!

Gleich darauf heisst es:

Zitat:
Im Physischen nehmen wir uns als getrennt, im Seelischen verbunden und im Selbst als eins wahr.   
Chapeau, so ist es richtig! Ich füge noch hinzu: Erst die Einheitserfahrung erschafft das volle Gewahrsein, bei der das Gewahrsein sich seiner selbst bewusst wird.

Es ist ein Übel, wenn spirit. Sucher die seelische Verbundenheit auf der dualitären  Da-Seins-Ebene mit der übergeordneten letztgültigen Einheitserfahrung "im Selbst" verwechseln. Sie halten die Erfahrung der WELTSeelischen Verbundenheit für die Aufhebung der Trennung. Hier bleiben die meisten Sucher stecken und die Objekt-Liebe wird ihnen zum Fetisch. Das noch größere Übel ist, dass die unwissenden Leser all dies glauben.

Merke. Die Welt-Verbundenheit auf der seelischen Ebene muss ebenfalls transzendiert werden, um in der Einheit "aufzugehen". Dann erst geschieht es, dass das Gewahrsein sich selbst als Gewahrsein erkennt bzw. sich der Sucher und das Gesuchte sich im selben GEIST als EINS erkennt.

Achtsamkeit wird gewissermassen schleichend zu Gewahrsein durch die kontinuierliche Bewusstwerdung und (Schatten-) Integration des Verdrängten Um so mehr an Schatten integriert wird, um so lichter wird das Bewusstsein. In dieser Phase weiss man noch nichts von Gewahrsein, weil das Erkenntnislicht noch zu schwach ist, seine Quelle zu erkennen.

Merke: Wo keine vertikale Anbindung an die Quelle geistiger Erkenntnis ist, ist kein Gewahrsein. Die große Schwester der  normalen=aussenorientierten und  wertenden Aufmerksamkeit ist die  innen- wie aussenbezogene, zwar bewusste aber immer noch wertende Achtsamkeit. Das NICHTwertende Gewahrsein im Ewigen JETZT ist das, was beides einschliesst bzw. transformiert und integriert hat.

Zitat:
Auch wenn Gewahrsein immer, überall und unveränderlich ist, so ist das menschliche Wahrnehmen oftmals eingeschränkt. Nicht jeder riecht den Kaffeeduft im Vorbeigehen, nicht jeder empfindet seinen Körper in der Arbeit am Schreibtisch, nicht jeder fühlt sein Gefühl, nicht jeder hört und sieht die Gedanken in sich, nicht jeder nimmt die Eindrücke des Spürens bewusst auf, nicht jeder nimmt den Ort seiner Aufmerksamkeit und die Weite seines Bewusstseins wahr. Gewahrsein ist das wahre und wirkliche Erleben der feinen Lebendigkeit, die alles ist und belebt. Mit offenem Herzen und im weiten Bewusstsein ist dieses Erleben möglich.

Das Denken vermag innere Räume und damit Illusion zu erschaffen. Wer im Augenblick des Erlebens die Eindrücke der Sinne nicht wahrnimmt, den Körper nicht empfindet, das Gefühl nicht fühlt und die Gedanken innerlich weder sieht noch hört, ist im Denken und nicht im weiten Bewusstsein.

Hmmmm.... Ja, diese Wahrnehmung sinnlicher Eindrücke und ihre Störung durch das Denken trifft auf die Achtsamkeit zu, nicht aber auf das WAHRnehmen im Gewahrsein. Im Gewahrsein ist es gerade umgekehrt!  GeWAHRsein bedeutet u.a. die vertikale Anbindung an die Quelle der höheren Erkenntnis/WAHRHEIT/Weisheit. Wo früher das lineare Denken von den sinnlichen Eindrücken in der äusseren Welt der Phänomene abgelenkt hat, dominiert im  Gewahrsein der unaufhörliche Strom von Erkenntnissen/ "Geistesblitzen",  derweil Innen- sowie Aussenwelt ihrer sinnenhaften Bedeutung entleert sind und daher keinerlei Ablenkungscharakter mehr haben. Man lebt in Ziel- und  Zeitlosigkeit und dabei ist es schon schwierig, sich nur auf das Notwendigste zu fokussieren! Alle linearen Vorstellungen, Absichten, Ziele, - alles Wünschen und Wollen, was  sich in die Zukunft richtet, werden vom Gewahrsein sofort vertikal durchKREUZT!

Auch hier die Umkehrung: Wenn ich vertikal stimuliert bin, dann nehme ich  meinen Körper auch nicht wahr, und die Aussenwelt oder gedankliche Innenwelt vermag mich  nicht mehr zu "stimulieren". Recht eigentlich ist es hier gar nicht mehr möglich, von vertikaler und horizontaler Wahrnehmung zu sprechen, weil es keine Trennung mehr gibt. Muss ich aber, denn worüber man nicht sprechen kann, darüber müsse man schweigen, sagte mal einer. LOL  


Im Gewahrsein ist man im Gegensatz zur Achtsamkeit  nicht mehr mit der Materie/Körper identifiziert, sondern  allein auf Erkenntnis der Wahrheit ausgerichtet, poetisch jargoniert hängt das transegoische Ich weltvergessen am Munde Gottes  - ER küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn SEINE Liebe ist lieblicher als Wein... Na gut, - um der WAHRHEIT mal wieder die Ehre zu geben: Poesie berührt mich schon lange mehr, weshalb ich  in stocknüchterner Wahrheitstrunkenheit den Text des Hohen Liedes aus seiner egoischen Subjekt- sowie seiner Objektbezogenheit herauslöse und singe:


ICH küsse mich mit den Lippen meines Mundes, meine (SELBST-) Liebe ist lieblicher als Wein - in der Erkenntnis der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Ita est. Basta, so IST es!
La la la


http://www.gewahrsein.jetzt/Was-ist-Gewahrsein/

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