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Freitag, 16. November 2018

Mark Passio - ein Judas, der die Alten Weisen wirft achtlos hin zum Alten Eisen?


Heute fallen mir einige Youtube-Videos auffällig ins Auge.  Ein mir bislang Unbekannter mit Namen Mark Passio spricht  über  "Fake Ass Christians", zum Gesetz der Anpassung und zum Thema Erwachen/Erleuchtung. Seine Vorträge sind mir viel zu lang, deshalb höre ich und dort mal länger, mal kürzer hinein....
Passio macht keinen dummen Eindruck, er schwätzt überzeugt und unterhaltsam, hat aber von Erleuchtung und Spiritualität - soweit ich dies aufgrund von Auszügen seiner  umfangreichen Reden beurteilen kann -  eine merkwürdig materialistische Auffassung, z.B. liege  das höchste spirituelle Ziel des Menschen für ihn im "Gesunden Menschenverstand", der zwischen Richtig und Falsch unterscheiden kann und das höchste Ziel der spirituellen Suche - die Erkenntnis der nondualistischen Einheit/Ganzheit/Singularität erklärt er tatsächlich für nutzlos und unreif.

Die "Spiritualität" des Herrn P. stützt sich auf das männliche und das weibliche Prinzip,   von Synthese/Transformation/Transzendierung keine Spur, sein Bewusstsein ist noch ein dualistisches. Sein Fetisch sind die Fakten, Fakt ist für ihn gleich Wahrheit.
Was seine Kritik am Christentum angeht, ist die teilweise zwar berechtigt, aber nichts Neues und basiert keineswegs auf eigenem tiefen Verständnis der wahren Botschaft Jesu.  Die Deutungshoheit für Bereich von Religion und überzeitlicher Spiritualität besitzt für ihn ganz klar der Allerweltsverstand, Tatsächlich ist es sein eigener ziemlich ziemlich ungesunder Verstand, der sich anmaßt, ist, die  Fakehaftigkeit des tradierten Christentums zu entlarven - mit  dem falschen Instrument läßt sich das WAHRE nunmal weder verifizieren noch widerlegen.

Passio macht auf mich nach kurzer Zeit des Zuhörens schon den Eindruck eines innerlich übererregten umstürzlerischen Revoluzzers,  eines politischen Anarchisten, einer jener Weltverbesserer, die an ein utopisches Paradies auf Erden glauben,  wenn alle Menschen sich nur "richtig" verhalten würden. Auch sein Bild von einem  "Erleuchteten"  ist an objektiv wahrnehmbares "richtiges" Verhalten festgemacht. Ebenso der Begriff der Wahrheit, die für ihn ebenfalls objektiv wahrnehmbar sein muss,  wie auch der Begriff der Freiheit rein äusserlich verstanden wird: das System soll nicht innerlich, sondern "da draussen" umgestürzt werden. Die Befreiung aus der Sklaverei ist für ihn nur die Befreiung von ÄUSSEREN Autoritäten.Passio ist ein Rebell. Und  darin ist er nicht anders wie der Verräter Judas. Auch der  Apostal Judas verstand die Botschaft Jesu nicht subjekt-  sondern  objektbezogen als Befreiung aus der Versklavung  der Juden durch die römische Besatzung. Jesus indes meinte mit seiner Botschaft den Exodus aus der inneren Sklaverei der konditionierten autoritären Ich-Strukturen. 
Mark Passios Konzept ist ein Verrat am SELBST  bzw. an der Wahren Botschaft des Jesus, den er eigenen Worten nach zwar schätze, aber offenbar nicht verstanden hat. Sein Feindbild sind die organisierten Religionen, die er gerne abschaffen würde, weil sie für ihn für alles Elend in der Welt verantwortlich seien, seinen Worten nach  schätze er aber auch das esoterische Christentum. Ein Lichtlein darüber, dass das Esoterische nicht ohne das Exoterische existieren  kann und vice versa, ist ihm bislang offenbar noch nicht aufgegangen.

Auf dieselbe Weise  definiert er  auch das  Bewusstsein einseitig nur als egoisches Verstandeswissen bzw. als gesunden Menschenverstand:
 con · science (kŏn'shəns) Nomen - aus dem lateinischen Präfix con : zusammen und lateinisches Verb sciere : wissen; verstehen
con + sciere : zusammen wissen
Dieses "zusammen wissen" (To know together) deutet er ebenfalls objektbezogen im Sinne von "gemeinsam, gemeinschaftlich" als kollektives "Wir-"Bewusstsein.   In WAHRHEIT und auf das absolute SUBJEKT bezogen gründet das TRANSegoische Bewusstsein in der ganzheitlichen Erkenntnis des Individuums.

Sein Verständnis des erwachten/erleuchteten BEwusstsein geht dahin, 

"zu wissen, dass die Wahrheit singulär und objektiv ist und dass die Wahrheit unabhängig von unserer Wahrnehmung existiert. Die Wahrheit ist objektiv. Das heisst, dass sie nicht von der möglicherweise schwankenden Wahrnehmung menschlicher Wesen abhängt. Die Wahrheit ist standhaft. Sie ist ganz einfach das, was ist. Sie ist das, was in der Vergangenheit geschehen ist und das, was in der Gegenwart geschieht."

Welch teuflische Verkehrung! Ja, das klingt in der Tat höchsterleuchtet, aber eine solche Feststellung ist  genau das, was er zu verachten vorgibt, nämlich eine schwammige Phrase mit einem trendy touch of New-Age-Gestänkle, aktuell inflationär in Gebrauch auf dem Marktplatz der spirituellen Eitelkeiten.  Man muss sich schon gar nicht mehr fragen, wer  bei M. Passio die Deutungshoheit über "das, was ist" hat, denn was er sagt, gilt "ganz einfach"  nur für  das egoische Normalbewusstsein, wonach die Gegenwart die Summe der Vergangenheit ist. Seine "singulären Wahrheiten" sind relativ und auf  sinnlich wahrnehmbare Phänomene und "Geschehen" bezogen. Offen bleibt hierbei allerdings die alles entscheidene Frage, wer oder was der "standhaften" Wahrheit gewahr wird, wenn deren Erfassung NICHT von der "möglicherweise schwankenden Wahrnehmung menschlicher Wesen" abhängt! Doch diese alles entscheidende Frage taucht bei ihm gar nicht auf, was darauf hindeutet, dass er den Normalverstand des Normalbewusstseins, -  soweit der flachwixende Kleingeist nur gesund genug ist und nicht "schwankt" -  für das Instrument der Erkenntnis hält.

Schon  den ersten kurzen  Sentenzen  konnte ich entnehmen, dass ihm eine neutrale, d.h. eine von kognitiven und emotionalen Verzerrungen und Schwankungen befreite  WAHRnehmung im Gewahrsein unbekannt sein muss und dass er sie den "menschlichen Wesen" so gar nicht zutraut. Oder aber er hält "Gewahrsein"= wahre Bewusstheit  vielleicht auch für einen kindischen  New-Age-Irrtum?  Sei's drum - mit einem derart aussenorientiertem und objektbezogenem Ansatz kommt er niemals zur Erfahrung der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.  Die Wahrheiten des M. Passio sind relative Wahrheiten. Die absolute Wahrheit ist jenseits von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (Zeit).
Nachdem, was ich bis jetzt von ihm gehört habe, scheint ihm auch Jesus als der personalisierte Archetyp des Wahren SELBST kein Begriff zu sein.
Zuweilen glaubt man, ein wahres Wort zu hören, was aber im nächsten Satz schon wieder in sein Gegenteil umschlägt.  So weiss er zwar, dass seine Egoidentifizierung nicht unveränderlich ist, glaubt aber an eine Neuprogrammierung mit neuen Glaubenssätzen. Das gesamte Konzept Passios basiert nicht auf totaler (Ego-) Dekonstruktion, sondern auf Re-Konstruktion neuer "richtiger" Glaubenssätze/Dogmen/Meinungen.

 Passio setzt offenbar Wahrheit und Wahrnehmung - Truth vs. Perception - in Gegensatz.  Das kann man aber nur dann  in einen Gegensatz setzen, wenn man nicht weiss, dass es auch eine Wahrheit gibt, die sich  nicht nur von aussen objektiv präsentiert oder aus einem Wissen aus der Vergangenheit, sondern im Fokus des Gewahrseins ERKANNT wird.  Es gibt ja zwei Formen der "Perceiption": Relative Wahrnehmung durch den Filter des konditionierten Egominds vs.. absolute=unkonditionierte WAHRnehmung in der Bewusstheit des  transegoischen Wahren SEINS. (GeWAHRsein).

Auch was er über Solipsismus sagt, zeigt, dass er darunter wohl nur einen pathologischen selbstüchtigen Narzissmus versteht und offenbar weder praktisches noch theoretisches Wissen  hat von der Transformation/Transzendierung des Egos in die transegoische SELBSTbezüglichkeit des "Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN", in dem das oder der "Andere", die dualistische Welt transformiert und im zweifachen  Sinne "aufgehoben" ist.  Da gibt es kein "eigenes Ich" mehr - da ist die Objekt-Subjekt-Trennung aufgehoben. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Solipsismus
Auch bei Wikipedia liest man:
 "Metaphysischer Solipsismus: Nur das eigene Ich existiert. Nichts außerhalb des eigenen Bewusstseins existiert, auch kein anderes Bewusstsein!"


Bei Mark Passio heisst es über Solipsismus:
"Auch dieses Wort enstammt dem Lateinischen: solus adj. bedeutet alleine; ipse pron. bedeutet selbst.
Solipsismus ist also eine Haltung, in der es nur um sich selbst geht. Diese Ideologie besagt, dass nur der eigene Verstand (mind = Verstand, Geist, Seele, Kopf, was jetzt?) mit Sicherheit existiert. Solipsisten behaupten, dass alles Wissen ausserhalb des eigenen Verstandes unsicher ist. Also gibt es für sie keine objektive Wahrheit. Gemäss ihnen kann nichts über die externe Welt und die in ihr stattfindenden Abläufe verstanden oder anderen mitgeteilt werden. (...)

des weiteren:
Solipsismus ist sowohl eine falsche Religion und trägt das Markenzeichen spiritueller Infantilität. Von dieser kranken Ideologie wegzugehen ist ein narrensicheres Zeichen des Anfangs menschlicher Reife und spiritueller Entwicklung. Diese, die wirklich wach sind, verstehen in Gänze, dass sowohl die objektive Realität existiert, als auch die Wahrheit gewusst werden kann."


Na, das hört sich fürwahr grässlich hybrid  an.   Unter metaphysischem S. verstehe ich aber den transzendenten Solipsismus des transzendierten SUBJEKTS in seinem transzendenten All-eins-Sein. Im Wiki-Eintrag wird auch nicht differenziert.  Mit Bewusstsein ist wohl auch nur das  Ego-Alltagsbewusstsein gemeint... tzzzzz...  Eintrag ist  unvollständig und z.T. irreführender Unsinn.
Wenn ich den Wiki-Text mal ganz kurz in meinem Sinn und Verständnis modifizieren darf:  

Metaphysischer Solipsismus: Nur das metaphysische Ich existiert. Nichts ausserhalb des metaphysischen (transzendenten) Bewusstseins existiert.


Ich stelle jetzt der Einfachheit halber mal dem relativen Solipsismus den.absoluten SOLIPSISMUS gegenüber, obwohl mir bewusst ist, dass es in  diesem Kontext keine Begriffe gibt, um das Definitionslose zu definieren.  Es gibt einfach keine, aber um den Unterschied zwischen egoischen und transegoischen "Ich-Zuständen" zu erklären, gehts nicht anders. 

Ich meine, Ismen wie der Solipsismus entstehen nur dort, wo man sich im Entweder-Oder-Modus mit einer einzigen Sichtweise identifiziert. Egoisch definierter Solipsismus ist nur  in seiner unerlösten Form Narzissmus. Ein erlöster=transegoischer "Solipsismus"  erkennt aus dualistischer Sicht den EINEN=EINENDEN  "Gott" bzw. das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN.

Noch mal kurz zu  "Allem, was ist":
Die Wahrheit ist wie immer paradox: Derweil ich mich mit allen Wesen identfizieren kann, bin  ICH "alles, was ist" (Bejahung)  und aus desidentifizierter Sicht bin ich NICHTS (Negation). In Wahrheit bin ICH als transzendes ICH beides zugleich. Keine Trennung.
Und so ist es auch mit dem Tetralemma, der Himmelsleiter, auf der es bei der Frage nach der WAHRHEIT anfangs nur Bejahung oder nur Verneinung gibt, dann sowohl Bejahung wie auch Verneinung und am Ende weder ja noch nein.
Die letztgültige WAHRHEIT ist: Wahrnehmung ist ALLES, WAS IST.

Mark Passio scheint mir einer von der Sorte zu sein, die glauben, sich so hoch über Alles und Jeden  erheben zu können, dass man die Alten Weisen und Großen Geister der menschlichen Geschichte schadlos zum Alten Eisen werfen könnte, statt würdigend zu integrieren in der Erkenntnis - Du bist DAS!
Eine solche Verachtung für "unsere Großen" findet man übrigens sehr häufig auf dem Spiritanten-Markt. Dabei handelt es sich aber um keine "organisch gewachsene" Einsicht, sondern man plappert nur nach, was man bei vielen spirit. Lehrern hören und lesen kann: dass man sich von allen Autoritäten und Traditionen frei machen soll.  (Erst gestern las ich einen Passus von UG Krishnamurti, in dem er sich über Buddha, Jesus u.a. auf eine merkwürdig harte Weise äusserte, als hätte er sie allesamt wie nutzlosen Abfall  "in die Tonne gekloppt".  Wenn das ein unbedarfter Spiritant liest, dann hat der oft nichts besseres zu tun, als sich eilig in eitler Verachtung jener zu üben, mit denen er sich recht eigentlich als "eines Geistes" erkennen sollte (Integration). Nur wenn ich mich eines GEISTES im anderen erkenne, spielen Namen, Personen - alle Autoritäten keine Rolle mehr.

Es gibt auf dem spirit. Weg eine ziemlich lange Strecke, in der man "Tradition und Autoritäten"  statt über Bord zu werfen, als solche erst mal lernt zu würdigen, ja,  geradezu leidenschaftlich zu lieben aufgefordert ist! Aus transpersonaler Sicht sind dies  aber immer noch Krücken, die man letztlich wegwerfen muss - womit man  die sog. Dunkle Nacht der Seele betritt, wo man nichts mehr hat, an dem man sich festhalten könnte, wo nichts mehr Trost spendet, kein Gott, keine Religion, keine Philosophie, kein Jesus, kein Sokrates, kein Goethe - all die lieben "autoritären" Wegbegleiter,  Geburtshelfer und Geistesverwandten geben einfach nichts mehr her, nichts rührt mehr ans Herz. Du bist ganz allein. Das muss man aushalten. Und hier am Ende der Reise,  wenn sich in der nondualistischen Einheitserfahrung das "Du", das "Gegenüber" auflöst und  sowohl Ich und Welt nurmehr als Konstrukt des Verstandes erkannt wird  - wenn  ICH mich als eines Geistes  mit "IHM" erkenne,  "stirbt" auch die höchste Autorität: Gott.

Das Bewusstsein des Herrn Passios ist wohl  nicht so weit entwickelt, dass er erkennen könnte, dass die WAHRHEIT nicht im egoischen Entweder-Oder-Denkmodus erfasst werden kann.
Mit seinem  Glaubensbekenntnis: "Wir leben in einer Dualität, darin ist der Geist NICHT der Materie überlegen - und es ist NICHT alles gut." rechtfertigt er m. E. nur seine Begrenzungen und seine Angst und Abwehr dagegen, über die Grenzen des Verstandes hinauszugehen und zu erkennen, dass der Geist über die Materie gesiegt hat, wenn er die Unsterblichkeit seines Bewusstseins realisiert hat. 

In manchen Punkten kritisiert er zwar zu recht gewisse New-Age-Jünger mit ihrem oberfaulen "Einssein", aber auch hier kritisiert er m. E. zu pauschal, es fehlt ihm an Argumenten und jegliches tieferes Verständnis für das "Neue Denken" bzw. für die spirituellen Fallen, Fehlschlüsse und Irrtümer des "New-Age". Nicht alles an "New-Age" ist Bulshit!
Auch seine Interpretation von Gewahrsein ist materialistisch, über die platte sinnliche Wahrnehmung kommt er auch hierbei nicht hinaus.

Passend dazu finde ich in  meinem Postfach gerade eine e-mail von academia. edu  wo zuweilen recht gute Artikel verschiedener Autoren veröffentlicht werden. Heute geht es um das "Leben des Begriffs" von Roman Caspar. (Schon merkwürdig, dass man den Begriffen ein Leben einhauchen kann, zanke ich gerade in meiner fiesen antithetischen Manier mit der These, dass das Wort (offenbar auch bei Herrn Caspar)  Fleisch geworden ist,  lol.)
Was der Herr C. da schreibt und glaubt, passt ganz prima zur Einstellung, wie ich sie bei Herrn Passio finde. Auch hier ist der Verstand der King.
Die Ultima Ratio der Aufklärung ging ja dahin,
dass der Mensch lerne,  sich-seines-eignen-Verstandes-zu-bedienen-ohne-Anleitung-eines-Anderen. Aus transegoischer Sicht ist das natürlich unwahr, da der egoische Verstand vor allem ein konditionierter Robot ist und der Mensch ein dressierter Affe, solange er sich nicht auch als den GEIST des "Ganz Anderen" erkennt, den Programmierer, der ihn programmiert.  Die Aufklärung hat den Verstand von Dogmen befreit, vor allem von den religiösen Dogmen, die ihn jahrhundertlang geknebelt hatten. Ein wichtiger Schritt im Prozess der Individuation. Aber nicht alles.
Karl Marx hat durchaus recht, wenn er meint, dass die wahre Freiheit i jenseits von Ideen und Idealen ist.  Dass allerdings der einfache Arbeiter, der täglich 12 Stunden (klein-)geisttötende Arbeit tätigt, sich eines Tages  des  alten konditionierten Denkens entledigen könnte, um die   "Glorreiche Auferstehung" eines neuen unkonditionierten  Denkens zu feiern,  ist zu bezweifeln. Das Paradox ist ja, dass der Große GEIST des "ganz Anderen" nicht anders zu erringen ist, als durch die Kultivierung des Kleingeistes und das lernt er  zunächst mal  "unter Anleitung durch Andere".  Zum Vater kommt man nur über den Sohn.


Ich selbst habe früher auch einmal geglaubt, die Kirche sei der Antichrist, heute sehe ich ihr nicht nur antichristliche, sondern auch christliche Kräfte am Werk. Der Djihad ist auch in den christlichen Kirchen schwer im Gange... lol.

Ich möchte an dieser Stelle noch mal erwähnen, dass ich heute jenseits jeglicher Religion bin, ja, jenseits sogar von Spiritualität. Wenn ich vom Vater und vom Sohn spreche oder aus scheinbar frommen Gemüt andere christliche Redensarten schwinge, dann bin ich mir darüber bewusst, dass es sich um Metaphern handelt. Ja, ich bin so skrupellos  und so weit "jenseitig", dass ich es mir erlauben kann,  sogar Witze über Gott, Religion/Spiritualität und sämtliche Heiligen Schriften zu machen.  Ich bin kein Gläubiger mehr  - ich bin ein undogmatischer Freier Geist.  Auf dem bunten Spiritanten- und tussen-Marktplatz gibt es viele Dummköpfe, die sich frecherweise das Witzereissen über Gott & Co. erlauben, ohne dass Gott je in ihnen lebendige Wirklichkeit und Wahrheit wurde, geschweige denn, dass sie den Tod Gottes erlebt hätten - die letzte Große Einsamkeit, bevor der berühmte Phönix der Dogmen-Asche entsteigt.  (Der Tod Gottes ist übrigens  nichts anderes als der letzte und endgültige "Tod" des Ichs).


Alle videos von Passio sind ohne Zweifel für den Verstand unterhaltsam, seine Spiritualität geht aber wie gesagt nicht über den selbigen hinaus.  Für den, der die Geister unterscheiden kann, ist es allerdings weniger unterhaltsam als eine echte Qual, derweil er pausenlos nur damit beschäftig wäre, das Wahre vom Unwahren zu trennen. 

https://transinformation.net/mark-passio-die-10-grundsaetzlichen-new-age-taeuschungen/
Hier kann man gut erkennen, dass M. P. nichts von der  New Age-Spiritualität weiss, sondern die differenzierte New-Age-Spiritualität mit naiver oberflächlicher Pop-Esoterik gleichsetzt.  Seine "Korrekturen" sind größtenteils nicht weniger oberflächlich und naiv.

https://www.youtube.com/watch?v=dtztqFsKvpE
https://www.youtube.com/watch?v=PWx6xxbs5Q8







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