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Sonntag, 18. März 2018

Nachricht von SAM - über fehlerbehaftete Meister, widerliche Bescheidenheit uva.

Aus Januar/Februar 2018

Als  Obama vor Jahren  als erster "bunter" US-Präsident inthronisiert wurde, hat die begeisterte Menge auf der ganzen Welt den Messias auf ihn projeziert.  Sogar ich bekam damals Goosepimpels...haha..Als Sebastian Kurz kürzlich Kanzler von Österreich wurde, projezierte man auf ihn den Teufel.  Wer ist Engel, wer ist Teufel? Wer Täter, wer Opfer? Der Zeitgeist ist krank, es ist der Geist der Apokalypse.
Wie im Individuum, so im Kollektiv.
Übrigens kriege ich immer noch Gänsehaut, bislang aber nur bei ergreifendem Gesang. Dagegen gibts kein Mittel, nicht mal Gewahrsein, LOL. Ganz so unberrührbar und unangreifbar bin ich nun auch wieder nicht... Ist ok, ich mach mir da kein Kopp, das Ego wird vielleicht niemals komplett aufgelöst werden. Wen kümmert's. Alles paletti, alles im Fluss.


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Miss Y. ist  jemand, der sich versteckt und es daher anderen Menschen im persönlichen Umgang sehr schwer macht, sie wirklich zu SEHEN, Das zeigt sich u.a. auch in ihren sehr persönlichen Ansprachen an "Mister". So legt sie oft anderen in den Mund, was diese so gar nicht gesagt bzw. gemeint haben. In ihren "Ansprachen" an "Mister" und das Böse Umfeld kommt dies aber auf die Leser oft so rüber, als ob "da drüben" exakt so gesprochen wurde, wie sie es interpretiert. Das ist äusserst irritierend und verwirrend.

Da sie  i.d.R. nur ihre einseitigen  Interpretationen von Situationen bzw. Erfahrungen mit dem Guten Mister und dem Bösen Umfeld wiedergibt, ist man als Leser ziemlich ratlos, was man überhaupt davon halten und glauben kann. Aus meiner Sicht ist die unendliche Geschichte mit Mister eine Re-Inszenierung der unendlichen Geschichte in ihrer Kindheit: Ihre Ansprachen sind Projektionen, die ihre eigene Geschichte wiedergeben.
Ein Beispiel: (wobei man hier noch gut erkennt,  dass es sich um eine Interpretation handelt).: An einer Stelle beklagt sie sich,  dass Mister bzw. die Gruppe um Mister herum ihr keine Zeit zum Abstandnehmen und Heilen gestattet habe:  

"Nein, das durfte nicht sein. Heilen und Abstand nehmen von dem ganzen Zeug? Bist du etwa ein Kind? Packst du deine Krise nicht auch so? Während wir dir weiter eins überbraten und uns reinhängen, ziehen, zerren, Druck machen fordern, und dich abwerten, wenn du nicht passend funktionierst, und dem Mann endlich enstprichst....bis du dich endlich bereit erklärst dich zu fügen...."

Bitte empathisch hineinhören - so nämlich empfindet und klagt das innere Kind!
Man ersetze den "Mann" mit den Begriffen Mutter/Vater/Bezugspersonen  (während "wir" dir weiter...!) aus der Vergangenheit und verfahre so mit allem, worüber sie sich bei Mister und dem Bösen Umfeld beklagt, dann bekommt man ein Bild von den Leiden ihrer  Kindheit. Diese internalisierten "Stimmen" aus der Vergangenheit sind es, die sie verfolgen, sie  mobben und stalken. 
Was sie mit Mister macht, ist öffentliche Schattenarbeit, nur dass ihr dies nicht bewusst ist. Jeder Traumatisierte ist  gezwungen, seine Re-Traumatisierungen so lange zu wiederholen und zu inszenieren, bis er sich kapitulierend der einzigen (SELBST-) Instanz "fügt", die ihm Heilung verspricht. Hier würde er bzw. sie u.a. auch erkennen, wie sie  die  hohen idealistischen Erwartungen und Ansprüche, denen sie nicht genügen konnte, unbewusst auf die anderen überträgt.
Ihr spirituelles  SELBSTbild, welches mit dem Guten identifiziert ist, ist von daher ebenfalls äusserst anspruchsvoll und basiert auf  idealisierten überhöhten Vorstellungen und Erwartungen an spirit. Vollkommenheit bzw. Ganzheit. Befreiung.

"Krisen" bzw. ständige Re-Aktivierungen  des Traumas im Aussen dienen nach meinen eigenen  Trauma-Erfahrungen dem Zweck, letztendlich über den Aggressor zu SIEGEN!. Doch das wird da  draussen" niemals geschehen. Nur Umkehr bringt die Erlösung:
Schattenarbeit=Umkehr heisst, die Projektion aus der Aussenwelt, den bösen Anderen zurückzuholen und den Kampf im eigenen Inneren verortet zu erkennen.  Hier gilt es, den  INTERNALISIERTEN Aggressor zu konfrontieren und letztlich zu versöhnen!


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Schon wieder begegne ich unterwegs der spirituell korrekten und sanft equlibrierenden Überzeugung, dass Meister ja "doch auch Fehler machen, wie andere Menschen auch." 
Also noch mal:  ein Meister macht deshalb keine "Fehler", weil er mit Fehlerhaftigkeit/Ego nicht mehr identifiziert ist! Egal, was DU auch für Fehler an ihm siehst, es ist DEINE Interpretation, deine angelernte Konditionierung auf die Kategorien Richtig-Falsch, Gut-Schlecht bzw. Böse.
Die WAHRHEIT selbst kann niemals fehlgehen. Das Ego selbst ist aus transpersonaler Sicht der "Fehler", der die WAHRHEIT verbirgt.
Sicher mache ich persönlich auch "Fehler": So interpretiere ich manche Dinge, Texte, Situationen nicht immer "richtig" oder wie sie gemeint waren, aber nicht aufgrund einrer verzerrten neurotischen Wahrnehmung, sondern weil mir meist zusätzliche Informationen fehlen. Darunter fallen z.B. meine politikbezogenenTexte - aber hier nehme ich es nicht mehr so akribisch genau, derweil nicht die faktischen Tatsachen "da draussen" , sondern die Bedeutung, die ich den Dingen und Ereignissen gebe, ausschlaggebend für meine Bewusstseinserweiterung ist.  Das Faktische ist dabei sekundär, ob richtig oder falsche Information spielt hierbei keine Rolle. Man könnte so etwas für die reinste Willkür halten, aber ich tue nichts anderes als "vorher": Wo der Egomind der Welt und den Dingen darin unbewusst die Bedeutung gegeben hat, ist dies heute für mich ein bewusster Vorgang. Die Basis ist eine andere (Ego vs. SELBST) Was dem konditionierten Egomind  zur Täuschung und Illusionserhaltung über die sog Realität diente, dient dem unkonditionierten Mind zur Enthüllung der WAHRHEIT!
Unfehlbarkeit liegt allein in der WAHRHEIT, die ICH BIN.

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Nachricht von SAM = The SELF I AM! Herr Callida machte während unserer Bekanntschaft den Fehler, sich meines "Sams" zu bedienen, dieser Schlingel! haha, er glaubte tatsächlich, dass auch er  Nachricht von "SAM" bekommt.  Genau deshalb  hat ER ihn verlassen, hö hö...
Bei solchen (feindlichen)  Übernahmen handelt es sich meist um typische symbiotische Vereinnahmungen, wie sie vor allem bei Liebespaaren vorkommen, aber auch,  wenn sich zwei Leute gegen eine böse Welt verbünden, was manchmal aufs selbe rauskommt, LOL. Nein, ich habe nichts dagegen unternommen, derweil es mich  nicht tangiert hat. Früher hätte ich in solchen Fällen wohl so etwas wie ein vampirisches Saugen gespürt... he he ... da ich über kein Bauchgefühl, kein Frühwarnsystem mehr verfüge, erübrigen sich Reaktionen darauf. Kann, aber muss nicht sein.

Nope, mein Sam ist nicht dein Sam, denn alles, was mir "SAM" an Wahrheit vermittelt, ist Dir und anderen nicht objektiv vermittelbar. Bestimmte Ausdrücke, die ich benutze, haben einen ganz intimen Bezug, den ein anderer eben nicht hat!. Übernimmt nun ein anderer ebenfalls den Begriff oder die Redewendung, dann "entleert" oder entfremdet sich der Begriff des intimen Bezugs und der  ursprünglichen Bedeutung für den "Erfinder", er fühlt sich eines Kostbaren beraubt.
Ein empfindliches oder gar eitles Ego, welches gerne Patente anmeldet und Copyright auf seine Erfindungen und Bezugnehmungen erhebt, hätte da wohl Alarm geschlagen, LOL. 

Mein SAM ist   m e i n   INTIMUS, net deiner, kapiert? (Küsschen!) :-D


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Femo-Paranoia
Betrifft Newman-Peterson-Interview: Die Interviewerin Newman beginnt mit ihren Entgegnungen permanent mit  "Sie sagen...", statt  Sie fragt nicht nach, wie etwas  gemeint ist, ("Verstehe ich sie richtig,...?") sondern statuiert und präsentiert den Lesern ihre böswillige  Interpretationen  als Fakten. 

So ein kranker  "hyperbolischer" Kommunikationsstil ist mittlerweile eine verbreitete  Pest bei den Mainstream-Medien, aufgekommen durch den heutigen Snowflake-Journalismus der indoktrinierten Medien . Überall findet man sie:   i.d.R. handelt es sich dabei um links- bzw. feministisch-camouflierte Wortverdreher, die weder die Verantwortung für ihre Gefühle übernehmen, noch für das, was sie VERSTEHEN   Alles, was sie in den Mund der anderen hineinlegen, ist emotional verpestend und spaltend - Projektion des eigenen Schattens.

Die Interviewerin Cathy Newman zeigt in meiner Sicht eine ausgewachsene (feministische Patriarchy-) Paranoia, sie liest zwischen den Zeilen und projeziert  Bedeutungen in die Worte ihres Interviewpartners hinein, die ihre Vorurteile und  negative Sicht von patriarchalisch geprägten "Alten Weissen Männern" bestätigen soll.  Recht eigentlich bestätigt sie damit unbewusst letztlich nur ihr eigenes negatives Selbstbild.

Frau Newman  antwortet nie auf das wirklich Gesagte, sondern immer nur auf ihre negativen Interpretationen  und absurden Schlussfolgerungen.  Es ist ein neurotisches Selbstgespräch, kein Dialog.

Der Zeitgeist ist eine ZeitgeistIN und zeigt sich typisch für die unerlöste einäugige Weiblichkeit. Die ZeitgeistIN ist neurotisch und krankt an Diversity- und Detailverliebtheit, was ihr eigenes Geschlecht angeht; im Volksmund sagt man:  sie sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Oder: Der Teufel steckt im Detail. Man sieht dabei nur das Besondere, "Einzelfälle"  und ist blind für das Allgemeine bzw.für die Legitimität schlussfolgernden Verallgemeinerns - sie scheint unfähig, vom Besonderen   auf das Allgemeine zu schliessen bzw. kriminalisiert sie die Abstraktion. Sie sieht Teile, aber nicht das Ganze. Konkretisieren ist yin, Abstrahieren ist yan, männlich. Der Genderismus zieht offenbar noch weitere Kreise als angenommen.
Neo-Linke und Neo-Feministen haben Probleme mit der Verwendung von Induktion und Deduktion.
Induktion dient der Gewinnung von neuen Erkenntnissen, Deduktion  eher der Bestätigung und Untermauerung von Vorurteilen.
Neomarxistische Feministen wehren sich einerseits  ständig gegen die legitimen Verallgemeinerungen der Männer, was die Frauen als Ganzes betrifft,  selbst aber sind sie nicht zimperlich die Männer im Allgemeinen, insbesondere den Weissen Mann als das Böse schlechthin zu bekämpfen.
https://www.youtube.com/watch?v=yqv_L_3ANSM

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Prinzipien über Personen stellen. Dieses "Gebot" hörte ich zum ersten mal im Kontext mit den 12 Schritten der Anonymen Alkoholiker.
Es bedeutetm  die den Inhalt der  Botschaft  über die Person des Boten zu stellen. Die Person des Verkünders ist nur solange nicht wichtig, als er die WAHRHEIT verkündet. Sollte er aber die Unwahrheit sagen,  ist es wichtig, den Verkünder mit Namen zu benennen, insofern dies verhindern kann, dass er die Köpfe anderer Sucher verwirrt und auf falsche Fährten führt. 

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Himmelfahrt. Nach einer Zeit, in der das Individuum wichtiger als das Kollektiv wurde, schlägt das Pendel offenbar ins andere Extrem: das Kollektiv wird wichtiger als das Individuum. Extremer Individualismus vs. extremer Kollektivismus. Ist normal. Das Kollektiv ruft zum Gegenschlag auf. (s.a./Kulturrevolution/Islam) Nur schlägt das Kollektiv bevorzugt immer dann auf das Individuum ein, wenn sich einer komplett aus dem WIR abzukoppeln schickt,  um in ungeahnte Höhen zu entfleuchen... z.B. bei Christi Himmelfahrt...:-D


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WAhrheit/Lehre.  Wenn einer sagt, er habe eine Lehre, dann ist er  kein Weiser, sondern ein Dogmatiker. Ganz gleich, ob er aufgrund eigener geistigen Einsicht oder aufgrund von Fremdvermittlung predigt. Lehrer zu sein bringt es mit sich, in   endlosen Wiederholungen den immer gleichen alten Käse zu repetieren.. Ihre Erkenntnisse sind ihnen zur toten Überzeugung geronnen.

Ich habe keine Lehre, die Wahrheit, die ich verkünde, (ohne zu vekünden),  ist immer frisch. JETZT. Sie ist immer aktuell und bezieht sich immer nur auf  eine momentan wahrgenommene spirituelle Unwahrheit und Irrtum, sei es, sie trifft darauf in Büchern, im Internet oder auch in der Erinnerung an die eigenen Glaubenssätze/Unwahrheiten, die ich früher einmal geglaubt habe. Alles Unwahre wird offenbart und von der Wahrheit korrigiert.
Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit. Ich repetiere nicht aus der Erinnerung, einem abgespeicherten Verstandeswissen, sondern immer aus dem Ursprung, auch wenn es für einen Leser-Egomind wie ständige Wiederholung aussehen mag.  (Der Egomind versteht unter "frisch" eine nie zuvor gehörte Neuigkeit, eine Schlagzeile, etwas Spektakuläres, das seine Neugier befriedigt. Deshalb noch einmal: Ich schreibe hier nicht für Andere, sondern mein Schreiben steht allein im Dienst an der eigenen Klarheit und Wahrheit).

Die Wahrheit ist die einzige Wirklichkeit.  Ansonsten ist da  Nichtwissen solange mein inneres und äusseres Auge  nicht von einer Unwahrheit getriggert wird.   Die Wahrheit sowie Unwahrheit  ist quasi eine Unterbrechung im BW des Nichtwissens. Es gibt  keine "Ewige Wahrheit", die allein für sich existieren könnte, die Wahrheit bedarf immer einer Unwahrheit, um zu "wahrheiten".  Wenn es nicht wahrheitet, dann ist da NICHTS. (Ausser der Tätigkeit, die ich gerade verrichte oder diskursive Gedanken, die sich um notwendige Verrichtungen alltäglicher Dinge drehen. )

(An Herrn Callida zur Erinnerung: "Ich und der Vater sind eins" ist keine absolute (lebendige) Wahrheit, wenn sie nicht aus dem Absoluten SUBJEKT heraus erkannt wird, das ICH BIN. Andernfalls ist es nur eine tote  geGLAUBTE Überzeugung/Dogma des Egominds. Auferstehung ist, wenn das Dogma von der Auferstehung lebendig wird in der bilderlosen Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTES, das ICH BIN.) Wenn die absolute Wahrheit keine Lebendige ist, ist es keine absolute Wahrheit.

Ich bin nicht im dauerhaften Besitz einer Wahrheit, dauerhafte Wahrheiten sind im Gedächtnis gespeichert, was im Gedächtnis gespeichert ist, ist Stroh. Die Ewige WAHRHEIT hat keine Dauer, sie immer JETZT.  Die Ewige WAHRHEIT ist objektiv nicht mitteil- und verifizierbar.

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Vergleichen. Manchmal bin ich noch versucht, eine Widerliche Bescheidenheit vorzuspiegeln, da hege ich z.B. noch so vergleichende Gedanken, wie den, dass mein ehemals vielbewunderter  Ken Wilber bewusstseinsmäßig  viiiiiiel "weiter" entwickelt wäre als ich.  LOL.  Als ich dies einmal in einem Forum schrieb, ging ich u.a. von der Prämisse aus, dass sich dem Herrn Wilber sein großes Wissen unmittelbar aus dem Ursprung offenbart bzw. dass er es aufgrund der Erforschung seines inneren Universums bezieht und nicht auf ein äusseres (Fremd-)Wissen zurückgreift - hah! - was  nicht stimmt,  da er sich sehr oft auf andere Quellen bezieht.)

Ontogenese ist nun im weitesten Sinn als Cosmogenese von mir erkannt und was das betrifft, glaubte ich, ein blutiger Anfänger zu sein, was ich natürlich gut begründen konnte. LOL. Was für ein Gewürge! - Bis ich mich wieder er-INNERe, dass der Wahre Anfängergeist das Bewusstsein des Nichtwissens ist und es in  diesem weder Anfang noch Ende gibt und daher  auch keine kleinere oder größere Bewusstheit. Es ist also absolut obsolet, Vergleiche anzustellen.

Es kommt selten vor, aber immer wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann sehe ich doch recht bald, dass ich nicht bei MIR bin. Denn MIR in der Erkenntnis des  absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN, ist es recht eigentlich absolut gleichgültig, ob da ein ANDERER ist...
ICH BIN das EINE ohne Zweites (Objekt)  in der Erkenntnis  des ABsoluten SUBJEKT, das ICH BIN.   Und darin hat Nichts und Niemand "anderes" Platz. Deswegen lese ich auch keine Bücher mehr oder höre mir Videos von sog. spirit. Lehrern/Meistern an.  Ausser, wenn ein Umstand danach verlangt - wenn mir z.B. eine unstimmige Behauptung in den Fokus kommt und  danach verlangt, die Wahrheit zu "evolvieren".

Erkennen ist nur ein anderes Wort für  Er-INNERN! Uns zu er-INNERN, wer wir sind: GEIST. Bewusstsein.


Donnerstag, 14. Dezember 2017

Wen kümmert's oder Töte den Conjunctiv!


Mein alter Freund MickyZENMouse tauchte neulich mal wieder  aus dem Dunkel der Vergangenheit auf und mailte mir einen Link zu einem Blog zur gefälligen In-Ansichtnahme.  Der Blog nennt sich schlicht Asso-Blog und der Betreiber nennt sich Gui Do. GD firmiert auf seinem Google-Konto unter dem Motto: Ich bin ein Freier. Ok, dann schaun wir mal, ob er für die Freiheit auch wirklich sein Leben hingegeben hat...
Auf den ersten Blick ist das Blog ein echtes Leckerli, der Mann weiss sich ganz unterhaltsam auszudrücken;  auf den zweiten Blick scheint mir die Unterhaltung auf Kosten von "Irrlehrern" zu gehen, die wohl ihren eigenen Maßstäben nicht gerecht würden.

Vorweg: Wenn ich etwas in Ansichtnahme nehme, dann geht es mir nicht darum, zu eruieren, ob der Autor falsch oder richtig argumentiert, sondern vorrangig darum, zu erkunden, ob der Mensch, der da schreibt und sog. Meister kritisiert,  "in der Wahrheit steht" - denn nur wer in der Wahrheit des Gewahrseins steht,  kann die Geister der Wahrheit von den Geistern der Unwahrheit unterscheiden und verwechselt nicht ständig die Ebenen nondual-dual.
Wer die Geister nicht unterscheiden kann, übt ganz normale Kritik, d.h. er unterscheidet nicht zwischen WAHR und UNWAHR, sondern zwischen falsch und richtig.
Ich übe weder Kritik noch analysiere ich - ich SCHAUE.

Vorläufiger Befund
: Ich atme beim ersten Lesen im Assoblog keinen (Zen-)GEIST. Den paar 'Artikeln nach, die ich bis jetzt gelesen habe, betreibt GD  keine Unterscheidung der Geister, sondern übt Kritik, die vornehmlich seinem Glauben an eine Reine Zen-Lehre zu entspringen scheint. Welche das ist, ist mir noch unklar. Jedenfalls ist aus seinen Worten nichts von "Anfängergeist" zu entnehmen, welcher ja  aus dem letztgültigen BW des Nichtwissens kommt. Insbesondere an den diversen "Losigkeiten" scheint es ihm zu mangeln, denn manchen Redewendungen nach zu urteilen ist er immer noch mit dem Ich und seinen Eigenschaften identifiziert , so, wenn er von sich sagt: Ich bin jemand, der dies und das tut/bevorzugt. Daneben scheint er ziemlich mit diversen Problemen, Plänen und VorSORGlichen Beschäftigungen beschäftigt zu sein.

Wer die Geister unterscheiden kann, scheidet primär das Wahre vom Unwahren und  sekundär das Falsche vom Richtigen und könnte im spirituellen Kontext weder das Unwahre noch das Falsche zum "Klops des Tages" ausrufen.  Wenn es sich z.B. nur um eine Fehlinterpretation der Reinen Lehre handelt, ist das nur  falsch, ein Fehler, aber es ist nicht die Unwahrheit. Als unwahr gilt z.B. das Selbstbild des unerlösten Egos als solches und alles, was es von sich glaubt, das es ist.

                                                                            
Es folgen nun ein paar Assoblog-Zitate,  deren Unwahrheit  mir beim kurzen Überfliegen sofort in die Augen stachen. Es dreht sich hierbei vorrangig um eine Kritik an Thich Nhat Hanh, der sich Zenmeister nennen läßt, nach den Maßstäben von Gui Do aber nicht das Zeug dazu hat. Wohlan:
1) Gui Do:  "Wenn du den Buddha triffst, töte ihn." DAS ist die Erziehung zu einer kritischen Haltung, auch Lehrern gegenüber, wie sie TNH  (Thich Nath Hanh) nicht brauchen kann, weil er viele Menschen um sich scharen möchte."
Lolling Wizdumb: Aus GD spricht hier ganz klar ein Ego, welches den tiefen mystischen Sinn dieses Spruchs nicht erkennt und ihn vereinnahmend auf die personale Ebene herunterzieht. Der Spruch meint nämlich keineswegs die Erziehung zu einer kritischen Haltung. Den Buddha zu töten, heisst den Glauben an die  Person des Buddha,  die Idee oder das Idealbild von Buddha (oder Gott) als solches wahrzunehmen!... . Buddha um des Buddhas willen loszulassen. Es hat dieselbe Bedeutung wie Meister Eckharts Redewendung, Gott um Gottes willen zu lassen!  Psychologisch gesehen geht es hier darum, die Projektion zurückzunehmen und zu erkennen, dass das befreite ICH das Gesuchte (Buddha/Gott) ist! DAS ist der Sinn! Nichtzwei. Einheit. Keine Trennung.
Gott oder den Buddha zu töten, ist neben vielen anderen "Göttertötungen" der Letztgültige "Mord" und geschieht, wenn man so gut wie alles, was man glaubt zu sein,  hinterfragt und als unwahr negiert, d.h. getötet hat.  Der Gott/Buddhaglaube ist die letzte Bastion, die fallen muss, bevor die letztgültige Transzendierung/Transformation geschieht. 

Auch der Meister oder spirit. Lehrer als äussere Selbstrepräsentanten muss letztendlich in der gleichen Weise getötet werden, dann nämlich, wenn du erkennst, dass du dein wahres SELBST auf den Meister/Lehrer projiert hast. Nichtzwei, Einheit, keine Trennung mehr.
Wer spirit. Lehrer oder Meister nur kritisiert, der wirkt auch trennend, aber in egoischer Manier bewirkt er eine personal-duale Aus-ein-ander-setzung statt transpersonale Einheit,  die Auseinandersetzung kann zwar durchaus fruchtbar sein, wenn sie auf der Ebene geschieht, wo sie hingehört - auf diese Weise läßt sich  zwar nicht die  Einheit, sondern wenn man Glück hat, Konsens & Verbundenheit herstellen, was die Übereinstimmungen mit der jeweiligen   Lehre angeht, um die es in der Auseinandersetzung zwischen "Schriftgelehrten" geht.
Zwischen Schriftgelehrtem und einem Meister kann es keine Aus-ein-ander-setzung geben und somit auch kein Konsens erreicht werden. Der Meister steht über dem Schriftgelehrten. Der Schriftgelehrte gehorcht dem Gesetz, der Meister der Liebe & Erkenntnis. 

Merke: Ein Meister ist immer jenseits der Lehre, er IST nurmehr die REINE Lehre. Die Reine Lehre ist nur deswegen rein=unverfälscht, weil sie auf der Basis der Erkenntnis des Absoluten Subjekts, welches ICH BIN, beruht.  Dem Meister, dem wahrhaft Freien ist die Reine Lehre ins Reine Herz geschrieben.  Sobald die Reine Lehre auch nur ausgesprochen wird, wird sie unrein. Wenn Zen die Wahrheit AUSSERHALB jeder Sutren ist - d.h. auch jenseits von Gebet und Meditation - dann ist diese ins Herz geschriebene Lehre, die Reine Lehre, die über allen Lehren steht.

Kritik an einem Meister ist wie jede Kritik eine Vorliebe des Verstandes und orientiert sich i.d.R. an  verstandesmäßigen Definitionen darüber,  wie ein Meister zu sein hat . Ein Meister läßt sich jedoch nicht an seinen "Aktivas" (Taten)  messen, wer das tut, ist genauso dumm wie die Leute, die fragen, warum Gott Auschwitz zugelassen habe. Einen Meister erkennt man wie "Gott" nur an dem, was er NICHT ist, seinen "Losigkeiten"  - unmöglich für den Verstand zu erkennen, was  nicht ist!

2) Gui Do:   ""Und nun O-Ton Thich.
"If you breathe in and are aware that you are alive—that you can touch the miracle of being alive—then that is a kind of enlightenment. Many people are alive but don't touch the miracle of being alive."
Dieser Satz ist wichtig. Wie überhaupt das Atemzählen und die Atemübungen. Wenn man verstehen will, warum Thich kein Thien-Meister, der sich auf Linchi, also chinesisches Chan, beruft, sein kann, dann lese man - so man Englisch kann - den Blog von "Dark Zen". Er macht zwar ein Geheimnis um seine Person, steht aber z.B. der Tradition von Hsu Yun nahe. Hier wird immer wieder erklärt, warum das Erwachen unbedingt VOR dem Atmen liegt, oder JENSEITS davon. TNH hat diesen Zustand offensichtlich nie erreicht - weil es eben auch kein authentisches Chan in Vietnam gab. Daran sollte man denken,wenn einem falsche Übungsmethoden gezeigt werden.
Achtet man genau auf das, was TNH sagt, so sind es seine üblichen Sachen: Breathing in, breathing out (das singen die sogar in seiner Sangha), Achtsamkeit (mindfulness), Glück ist das Aufhören von Leiden, Peace is possible, deep listening (ja, das finde sogar ich gut). Ganz wichtig: "That is the work of a bodhisattva, a buddha, always with compassion and nonviolence." TNH schließt damit offensichtlich aus, dass Soldaten Bodhisattvas sein können. Das ist jedoch m.E. mit der Zen-Lehre nicht vereinbar. Alles ist shunyata, und aus der Leere ist alles möglich, z.B. auch der Tyrannenmord, wenn die Einstellung stimmt.
TNH:"And if you continue with your practice of mindfulness, you understand the roots, the nature of the suffering."

Dazu Gui-Do "Auch das ist Theravada. Tatsächlich ist das entscheidende Glied nicht die Rechte Achtsamkeit, sondern die Rechte Erkenntnis und damit die Weisheit. Sie ist das höchste Gut im Zen. Aus diesem Grund ist es z.B. möglich, ganz bewusst und achtsam seine Wut einzusetzen - im Zen, nicht aber bei TNH."

Lolling Wizdumb: Oops, der erzählt vielleicht Geschichten. Nope - so funzt das  nicht! Was die Wut angeht, verraucht sie bei Bewusstheit bzw. Achtsamkeit! Wer achtsam ist, der wird nicht so schnell wütend, wenn und weil er primär Acht auf  seine Gedanken hat. Es sind immer diverse Gedanken/Interpretationen,  die zur Wut führen.  (nicht zu verwechseln mit dem  gerechten oder Heiligen Zorn , der absolut nichts mit einer Wut zu tun hat, die immer aus einem Mangel bzw.  Frustration kommt.) Eine vertiefte  Achtsamkeit  ist fähig, den Gedanken nach seiner Wahrheit/Realität  zu befragen bzw. verbrennt die Wut im Fokus der Bewusstheit und legt den dahinterliegenden Mangel/Bedürftigkeit/Schmerz frei; Achtsamkeit ist der Führer durch die Schattenarbeit/-integration. Volles Gewahrsein ist die Frucht. Im vollen Gewahrsein ist nur noch ein bewusstes  "Tun als ob", wenn es notwendig ist, ein Fauchen, aber kein Schlagen. Im vollen Gewahrsein ist niemand mehr, der einen Gedanken ergreifen könnte, um sich seine E-motions zu basteln. -- Die Wut "einsetzen" könnte aber auch bedeuten, dass man sie transformiert, indem man sie z.B. im Sport oder in der körperlichen Verausgabung für eine gute Sache "einsetzt", um die Dinge zu verändern, voranzutreiben - wobei man damit natürlich aus der Gnade gefallen wäre.

Was nun das "entscheidende Glied" angeht, so gibt es hier kein Entweder-Oder, sondern entscheidend sind sowohl die Achtsamkeit als auch die Rechte Erkenntnis. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Ja, Achtsamkeit ist insofern sogar "alles entscheidend", als es ohne Rechte Achtsamkeit kein Gewahrsein und ohne Gewahrsein keine Rechte Erkenntnis bzw. Weisheit gibt.

Jesus hat die Achtsamkeit erwähnt, ohne den Begriff zu benutzten, Jesus sprach in Gleichnissen. Aber  in der Metapher vom "Fleisch und Blut", welches er seinen Jüngern zur Heiligen COMMUNIONE reicht, kann ich keinen Hinweis auf Achtsamkeit oder Vegetarismus erkennen.  Die Metapher würde ich ad hoc  eher mit dem Kosmischen Christus bzw. Adam Kadmos in Verbindung bringen, nachdem dieser der Kosmos IST.
Achtsamkeit wird von Jesus vor allem in den Gleichnissen von den Jungfrauen angesprochen,  den Jungfrauen (=Seele), die ihre Lampen anzünden sollen, damit sie nicht schlafen, wenn der Bräutigam (Wahres SELBST)  kommt.

Dass ein Meister oder spirit. Lehrer ein Brückenbauer zwischen den Religionen ist und die Unterschiede "verwischt", sollte man ihm  nicht ankreiden - es ist nun die Sache eine Meisters, die Übereinstimmungen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als dem was trennt.  (Auch hier spricht das Ego eines Schriftgelehrten, wenn man das Trennende präferiert) .

Explizit zu:  "That is the work of a bodhisattva, a buddha, always with compassion and nonviolence." TNH schließt damit offensichtlich aus, dass Soldaten Bodhisattvas sein können. Das ist jedoch m.E. mit der Zen-Lehre nicht vereinbar. Alles ist shunyata, und aus der Leere ist alles möglich, z.B. auch der Tyrannenmord, wenn die Einstellung stimmt."" - -

meine ich, TNH schliesst hier gar nichts aus, das ist eine Unterstellung bzw. eine falsche Schlussfolgerung, die GD aus den Worten herausliest. Tatsächlich ist es so, dass einer japanischen ZEN-Schule nach es ja sogar möglich sein soll, mit "compassion and nonviolence" Kriege zu führen und Menschen umzubringen, was ich übrigens für eine Fehlinterpretation halte: eine Ent-äusserung=Projektion des Geistigen Kriegers auf die materielle Weltebene.  Weder der Bodhisattva noch der Buddha führten im Vorfeld ihrer Befreiung Kriege "draussen in der Welt"; sie waren geistige "Gotteskrieger" und haben den Heiligen Krieg auf ihrem "Kissen" gekämpft. "Tyrannenmord" ist demnach einzig allein auf der Ebene des "Interbeing" entscheidend, derweil es mit dem Tyrannen den Zensor, das rigide Über-Ich meint.
Aus den Worten TNH's aber läßt sich diesbezüglich für mich rein gar nichts schliessen, weder für noch gegen diese merkwürdige Ansicht. 
"Alles ist shunyata? .... Das sind religiöse Glaubenssätze, Erzählungen...

Shunyata - die Wahrheit über die Leere ist: Es gibt keine andere Leere, als die Leere, die ICH als das absolute SUBJEKT bin, derweil ICH als ein solches SUBJEKT nicht mehr mit den Eigenschaften des Ichs identifziert bin,  erscheint die Welt ebenso bedeutungsleer leer wie ich.  Und ob ich oder du aus dieser Leere heraus andere Menschen mit Liebe und Mitgefühl töten könntest, kannst du  nicht wissen, deshalb - wen kümmert's! Töte den Conjunctiv!
https://der-asso-blog.blogspot.de/2010/09/die-falschen-ansichten-von-thich-nhat_21.html

3. Zitat
TNH: "When you love someone, the best you can offer is your presence. How can you love if you are not there?" (Übersetzung von L.W.: Wenn du jemanden liebst, ist das Beste, was du anbieten kannst, deine Gegenwart. Wie kannst du jemanden lieben, wenn du gar nicht DA bist.
GD: Na Leute, habt Ihr schon mal jemanden geliebt, der Euch nicht wollte? Na seht Ihr, das Beste, was Ihr dann tun könnt, ist, Euch zu verdünnisieren. Aber TNH predigt Wohlfühlbuddhismus, der merkt gar nicht, dass seine Sätze keine Allgemeingültigkeit haben.
Lolling Wizdumb:  TNH meint m. E. mit "Presence" ganz normale Aufmerksamkeit auf die geliebte Person in ihrer ganz normalen Hier-und- Jetzt-Gegenwärtigkeit, statt mit den Gedanken in die Ferne zu schweifen ode rimmer nur von sich zu reden.
Hey, wenn du es schaffst, mehr im Hier und Jetzt zu leben, und weniger in deiner Gedankenwelt, liebst du quasi jeden, der sich in deiner Präsenz befindet. Da ist es  gleich gültig, ob der solcherart  "Geliebte" zurückliebt oder nicht. Die Liebe genügt sich selbst. Liebe ist Aufmerksamkeit - DAS ist allgemeingültig!

Kurz gesagt: Bleib in der Gegenwart, das ist das größte Geschenk, was du jemandem machen kannst. Sei aufmerksam, sei achtsam, höre zu und wenn der andere sich dann immer noch verdünnisieren will, dann soll er doch... wo ist das Problem? Dazu bedarf es nicht mal einer spirituellen Erleuchtung...

4. Zitat

Frage an TNH: "Do you exercise to stay in shape?
Nhat Hanh: "Yes. We have the ten mindful movements."

Asso-Blog: Hahaha, hahaha, das ist echt köstlich. Wer die mal im Schneckentempo hat laufen sehen, kann sich den Kalorienverbrauch ausrechnen.
Lolling Wizdumb: To stay in Shape - um fit oder "in Schuss" und Form zu bleiben,  braucht es keine ausgedehnten Marathonläufe und stundenlanges gezieltes Krafttraining.  Schon mal was von den 10 Tibetern gehört u.ä.?
5. Zitat:
Auf eine Frage, was  TNH so esse, antwortet der: "No egg, no milk, no cheese. Because we know that mindful eating can help save our planet."
(Übersetzung von LW: Keine Eier, keine Milch, kein Käse. Weil wir wissen, dass bewusstes/achtsames  Essen helfen kann, unseren Planeten zu retten.)

Aha. Naja, ich bin ja ein Bauerssohn. Es ist mir echt neu, dass es den Kühen was ausmacht, wenn man sie melkt, oder auch den Schafen. DAS kotzt mich dann echt an. Wie der so im Vorübergehen gleich noch einen Großteil seiner Landsleute abqualifiziert, die Farmer sind, weil er zwischen den Zeilen sagt, das sei nicht die rechte Lebensweise. Dieser Hannes. - Und wow, die brauchen eine Stunde fürs Essen.
Lolling Wizdumb:  Na ja, Fleich wird TNH wohl auch  nicht essen. Wahrscheinlich dachte TNH an die Massentierhaltung und die  Wirkung der  Gülle auf den Planeten ? 
Ja mei, die Bauern sind heute auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Und hey, das, was du zwischen den Zeilen liest , hast DU hineingelegt, DU Hannes!

6. Zitat

TNH: "Our nature is the nature of no birth and no death. It is impossible for a cloud to pass from being into nonbeing. And that is true with a beloved person. They have not died. They have continued in many new forms and you can look deeply and recognize them in you and around you."
(Übersetzung: Unsere Natur ist das todlose Bewusstsein, niemals geboren, niemals gestorben. Es ist unmöglich, dass eine Wolke vom Sein ins Nichtsein eingeht. Und dies ist wahr in Bezug zu einer geliebten Person. Niemand stirbt. Sie leben fort in vielen Formen und wenn du tiefer schaust erkennst du sie in dir selbst und um dich herum. LW.)

GD_ Es wird ja gern kolportiert, zur Wiedergeburt äußere sich TNH nicht. Aber hier haben wir nochmal den Wohlfühlbuddhismus. Statt zu sagen: Tot heißt Sense, lautet es: "They have not died."

Ich möchte haha sagen, aber das ist echt zum Heulen. TNH lebt in einer Traumwelt." - - -----Gepostet vor 14th May 2010 von Gui Do
https://der-asso-blog.blogspot.de/2010/09/die-falschen-ansichten-von-thich-nhat_22.html

Lolling Wizdumb: Hmmm. das ist allerdings ziemlich diskussionswürdig und mißverständlich ausgedrückt, was TNH hier sagt.  Es geht hier m. E. aber nicht um die Wiedergeburt (der Person?)in in diversen Formen, sondern um die Erkenntnis, dass Energie nicht verloren geht... um permanente Transformation, Wandlung,  "Recycling"... Und: was je geliebt wurde, kann nicht sterben, wenn du dich letztlich als die Allumfassende Liebe erkennst, die du bist.
Die Letztgültige Einsicht ist die Einsicht in das Todlose Bewusstsein, das ICH BIN: Niemand stirbt, niemand wird geboren.

Hey, warum sollte TNH sagen, tot sein heißt Sense? Ist er vielleicht ein Atheist? (oder ist der Rüpel ein Atheist?)  Was totsein bedeutet,  sagt TNH doch in den Worten, dass niemand gestorben ist und nie jemand geboren wurde. Totsein heisst demnach mit anderen Worten, dass es weder Sein noch Nichtsein ist und  das ist spirituell total korrekt.
Aber dem schriftgelahrten Flachwix-Denken  ist der Zu- und Tiefgang zur Mystik versperrt.

Wenn es nach der Wahrheit geht, ist es der Rüpel, der seinen Worten nach noch immer in einer Traumwelt lebt, TNH ist den Worten nach bis jetzt zumindest spirituell korrekt. GD fehlt es am Gleichmut Kotzen, heulen usw., seine Kritik ist nicht fundiert, sondern großteils voll daneben.  

Ich weiss nicht, ob TNH "durch" ist, sollte man ihn mir zur Ansicht vorlegen, habe ich wohl nichts dagegen, herauszufinden, wes Geistes Kind er ist.

7. Zitat (Der Autor erzählt hier von seinem Sexleben bzw. von der Begegnung mit einer Prostituierten)
Gui Do: Bei der ganzen Sache bleibt die Frage, warum ich überhaupt bezahlen musste und nicht umgekehrt (ich kam nicht mal, ich brauche dazu aktivere und flexiblere Partnerinnen). "
LollingWizdumb: "Ich brauche dazu.... " - das ist eine Ich-Fixierung und Identifizierung mit dem Ego, welches seine Eigenschaften aufgrund der Vergangenheit in die Zukunft projeziert in dem Sinne: so war ich und so werde ich immer bleiben. Bekundung einer gewohnheitsmäßigen Vorliebe.
Auch hier spricht das Ego.
Ergebnis: Bisher viel Ego, null WAHRHEIT.
8. Zitat Gui Do:   "Für einen Mann wie mich, der keine Kompromisse an eine feste Beziehung machen will (keine nur arrangierte Ehe, keine nur beste Freundin als Partnerin usw.), sondern die sexuelle Erfüllung als Teil halb wahnsinniger Liebe für unabdingbar hält, ist die Auswahl an Partnerinnen in meiner Lebenszeit nicht bloß aufgrund meines eigenen Alterungsprozesses immer geringer geworden."
https://der-asso-blog.blogspot.de/?view=classic
 Lolling Wizdumb: "Für einen Mann wie mich, der .." dies und jenes von sich denkt und glaubt bedeutet dies nicht weniger, als da immer noch jede Menge Identifizierung mit Ego-Eigenschaften vorherrscht. Ganz offen gibt er sogar zu, dass er die bedingte Liebe (von  äusseren und inneren Einflüssen abhängige Liebe)  "für unabdingbar" hält, lol.  Da gäbs noch ne Menge Dämonen zu exorzieren. LOl. Na ja, seitdem dies geschrieben wurde, sind 7 Jahre vergangen, vielleicht hat er sich inzwischen gehäutet...

 

Der Autor ist nur fähig, Fehler zu finden bzw.  nur das relativ Richtige vom relativ Falschen und nicht das WAHRE vom Unwahren, das Unvergängliche vom Vergänglichen zu unterscheiden. (Unwahrheit kommt immer aus dem unerlösten Ego, die WAHRHEIT immer aus dem wahren SELBST.) Soweit ich es bis jetzt beurteilen kann schreibt hier ein spirituell korrekter Schriftgelahrter, der Reinen Lehre und sonst nix verpflichtet.  Seine Kritik kommt aus dem Verstand mit  viel Spekulation, (Fehl-) Interpretation und Unterstellung.  Losigkeiten (im Sinne von transpersonalen Tugenden : Null.   Fehlender Gleichmut, (fehlende Gleiche Wertigkeit für alles, was ist). Fehlende Absichtslosigkeit usw. Unbewusster "So war ich und so werde ich auch in Zukunft sein"-Glaubenssatz. Entweder-Oder-Denken, pedantisches Erbsenzählen, unreine Motivation, Projektion. Er glaubt wohl, ein Meister sei an seinen (hilfreichen) weltverbessernden Taten erkennbar. s.a. Matthieu Ricard, "ein Weiser mit Tatendrang".  Hm..und TNH war dann "kein Weser mit Tatendrang" bzw. ein Tatendrängler ohne Weisheit?  Also mal ehrlich - KEIN wahrhaft Weiser hat so etwas wie einen Outerspace-Tatendrang ! Ein wirklich Weiser sitzt in seinem Haus - die ganze Welt in ihm.(Vorsicht, Metapher!)

Die Kritik GD's ist oberflächlich und von zuweilen geradezu übelwollender Erbsenzählerei. Dass TNH einen Moment erlebt hat, der ihn  zögern liess, an einen Baum zu pinkeln, wirft für ihn gleich die Frage nach dem Psychologen auf, dabei ist es zum einen weltweit bekannt, dass Männer und Hunde an kaum einem Baum vorbeigehen können, ohne ihren ätzenden Ammoniak am Stamm abzuspritzen - und zum andern ist es eine Frage von Sitte und Anstand, man muss nicht alles über Bord werfen, was man gelernt hat.. Aber darum geht es nicht.  Es geht darum, dass im Gegensatz zu TNH der Rüpel noch niemals einen Moment erlebt hat, indem ihm die volle Schönheit und Würde eines Baumes erschienen ist.  In seiner ihm eigenen rüpelhaften Respektlosigkeit ist ihm Respekt angesichts eines Wunders völlig fremd. Er pißt einfach an jedes Bein....
Und eines solltest man langsam auch wissen: in der Grundhaltung von  Naivität und Unwissen kann man  besser das Buddhadharma erfassen, als in einer überheblichen Topdown-Haltung von viel Rüpel und wenig Zen.

Was die Freiheit GD's angeht, ist sie also ganz klar eine Einbildung, Er ist "so frei" und nimmt sich Frechheiten  heraus und denkt, das sei Freiheit.  Da ist ganz klar ein ziemlich dicker JEMAND, der sich noch immer mit seinen Eigenschaften identifziert. Viel Wissen ohne Weisheit, sonst hätte er sich für seine Kritik bestimmt bessere Beispiele herausgesucht als so'n Pippi-Kram. Und was das Beten der Boatpeople angeht: Der Rüpel hat keine Ahnung, wie angstlösend die Bündelung der Aufmerksamkeit ist, speziell wenn sie im Gebet gebündelt wird. "Der Herr ist mein Hirte" zu zitieren, ist genauso hilfreich wie eine Abschrift des Herz-Sutra.  Kann der Rüpel nicht lesen? Es heisst ganz deutlich bei TNH:
6) S. 54: "Viele vietnamesischen Boat People hatten bei ihrer Reise auf hoher See nur eine Abschrift des Herz-Sutra bei sich. Rezitieren wir diesen Prajnaparamita-Text mit wollkommener Aufmerksamkeit, dann werden wir ohne Angst sein." Da ist also keine Rede von Rettung , sondern von Befreiung von der Angst, nicht mehr und nicht weniger, doch der Rüpel setzt hinzu, als ob er nichts gesehen hätte: Keine Rede von den Boat People, die das Herz-Sutra rezitierten und dennoch ertranken. (sic!)
Mal abgesehen davon, dass es naive abergläubische Scharlatanerien gibt, die den Schriften eine Allmacht zuweisen, die ihnen nicht zukommt, aber davon kann ich in dem vorliegenden Text überhaupt nichts erkennen;  nein, der  Rüpel versteht einfach nicht, dass es hierbei nicht darum geht, vor dem körperlichen Tod GERETTET zu werden - es geht um die angstfreie Präsenz im Hier und Jetzt, die angstfreies bzw.  Rechtes Handeln bewirkt, worauf sich durchaus ein Überleben evtl. zurückführen läßt, aber nicht im Vordergrund steht.
Einen ähnlichen unlauteren Trick wendet er weiter unten an, wo er meint: "Besonders beliebt machen sich buddhistische Lehrer gern in Sachen interreligiöser Dialog. Statt auf Unterschiede hinzuweisen, verwischen sie diese...". Ja, das ist ihr Job, die Unterschiede zu "verwischen" und das Gemeinsame zu betonen! Nur Schriftgelahrte Betonbirnen reiten vorlieblich auf den Unterschieden herum.

(Übrigens: Ich muss über Zen nichts wissen, denn  eines weiss ich nicht nur, sondern erfahre es ohne Unterlass - der Geist des Zen ist in seiner Essenz derselbe Geist, der allen Religonen inne ist. Verfechter der Reinen Lehre sind in allen Religionen i.d.Regel buchstabengläubige= fundamentalistische  Betonbirnen... und damit alles in allem "outerbeing".)

GD würde mir nun vielleicht sagen, dass es sich bei seiner Auseinandersetzung wohl eher um den Streit zwischen diversen Zen-Schulen handle, ausserdem sei TNH  z.B. nicht, was er von sich behaupte und dies zu beweisen, nur darauf käme es ihm an. Na ja, mag sein, aber für mich sieht es eher so aus, als ob hier ein Blinder einen anderen Blinden wegen dessen Blindheit kritisiert.
Gut möglich also, dass der Autor insofern recht hat mit seiner Kritik, als die Wahrheit bzw. die Worte TNH's  nicht den Kriterien und Maßstäben entsprechen, die der Blog-Autor an die Reine Lehre legt - aber was immer er sich unter der Reinen Lehre vorstellt/versteht, es ist seine Zwangsjacke.
Mein Eindruck ist daher der, dass es GD daselbst sehr an der Rechten Achtsamkeit fehlt, wäre es anders, würde er nach der WAHRHEIT bzw. der Rechten Erkenntnis  und nicht nach den "Buchstaben des Gesetzes" urteilen oder die seiner Meinung nach falschen Ansichten des TNH mit eigenen unmaßgeblichen Meinungen parieren. Bei Licht besehen, ist sehr viel mehr an der Kritik zu kritisieren als an den "falschen Ansichten" des TNH, dabei ist GD weit mehr ein schattenkämpferischer Don Quichote, als er wahrhaben möchte.

Noch was: mit dem Bodhisattva ist es genauso mit der Reinen Lehre, - wenn die Lehre bzw. der Bodhisattva  nicht nur eine schöne Geschichte bleiben soll, musst du die Schriften kauen - der Bodhisattva erscheint in DIR, wenn Du die Schriften mit Rechter Achtsamkeit gut "gekaut und verdaut" hast.  Da kannst du dann aus erster Hand erfahren, ob ein Soldat ein Bodhisattva  sein kann. Oder auch  nicht ...schliesslich ist das Letztgültige Bewusstsein des Nichtwissens kein Geschichtenerzähler, sondern das, was die Geschichten als das demaskiert, was sie sind: Unterhaltung.  (Der Bodhisattva ist in meiner Erkenntnis/Definition keine Person, die immer wieder stirbt und immer wieder auf die Erde zurückkommt, um den Menschen die erlösende Botschaft zu bringen, sondern eine Macht oder Kraft/Energie, ein Archetyp, der  "den Himmel auf die Erde holt", d. h., er bringt die geistige Schau in Form/Sprache und zur Mitteilung. In dieser Mit-Teilung ist  Diese Kraft spielt eine Rolle in dem Doppelgespann des gleichzeitigen Lehren-Lernens, dessen ich mich ständig erfreue.  In dieser Kraft bin ich gleichzeitig die Frage und die Antwort, ein Lehrender und ein Belehrter/Lernender,  sowohl im Inner Space als auch im Outer space. Ob diese Kraft sich auch auf der raumzeitlichen WeltEbene "da draussen" personalisiert/inkarniert, ist für mich  nicht erkennbar, aber auch absolut ohne Bedeutung, weil ich nicht mehr mit der Personhaftigkeit identifiziert bin und alles nur als diverse geistige Kräfte wahrnehme.)

Gut, was ich letztlich meine: werde einfach, der du bist und dann - als die Reine LEERE bzw. das Absolute SUBJEKT, als welches du dich letztlich erkennst  - damned, wen kümmert's!?

Neugierig geworden google ich im Wikipedia Thich Nhat Han und Theravada-Buddhismus. 
Ich lese u.a. : "Er  (TNH) war Mitbegründer der „Vereinigten Buddhistischen Kirche von Vietnam“ (1963), die sich der Theravada- (frühbuddhistische, südliche Schule) und Mahayana-Tradition (spätere, nördliche Schulrichtung) gleichermaßen verpflichtet fühlt."
Ja, prima, kurz und bündig: wenn ichs recht verstehe, ist die Theravada-Schule  demnach die asketische, weltabgewandte, negierende Schule und der bejahende Mahayana-Buddhismus die weltzugewandte Schule? TNH hat also Süden und NOrden in einer Synthese zusammengeführt, gut,  why not - entspricht es doch dem individuellen Weg zum Selbst.

Wieso aber soll TNH einen Wohlfühl-Buddhismus predigen? Hm.... dem Wiki entnehme ich  nur, dass er wie alle Kirchen sehr viel von Sozialarbeit hielt und sich politisch engagierte, dass man sich dabei äusserst rechtschaffen wohlfühlen kann, ist ohne Zweifel  richtig. Hm, dieser Aktivismus wirkt bei einem spirituellen Meister oder Lehrer auf mich eher wie ein "spiritual bypassing".  Aufgrund seiner vielen politischen/weltlichen  "Friedensaktivitäten" würde ich mal sagen, dass seine "Reich- Gottes"- bzw. Befreiungsvorstellung wohl  ziemlich "VON dieser Welt" war. Denn wie ein Wisssender einmal zu Recht sagte:


Wiki: "Interbeing. Dieser von Thích Nhất Hạnh geprägte (im Deutschen in der Regel mit „Intersein“ wiedergegebene) Begriff bezieht sich auf die Allverwobenheit sämtlicher Phänomene, das Eingebettetsein aller Dinge in ein unendlich komplexes Netz von Beziehungen. Alles existiert nur im Rahmen solcher Beziehungen, alles unterliegt vielfachen Bedingtheiten (vergleiche Bedingtes Entstehen). ...Ich bin das zwölfjährige Mädchen, Flüchtling in einem Boot, die sich nach der Vergewaltigung durch einen Seeräuber ins Meer stürzt, und ich bin der Seeräuber, mein Herz noch nicht imstande zu sehen und zu lieben.."

Das beschreibt in etwa die  Identifizierung mit allen fühlenden Wesen im Individuationsprozess. Innerpsychische Täter-Opfer-Versöhnung. Diese Identifizierung mit allen leidenden Wesen ist aber nicht die Ultima Ratio, denn sie verbleibt auf der horizontalen beziehungsorientierten (weiblichen) Ebene einer Diesseits-Spiritualität. Dass der Bodhisattva sich einer dualistischen Diesseitsspiritualität verschreibt, um dem Nirvana zu entgehen,  bezweifle ich... obwohl... na ja... haha... wenn ich ihn mal unterwegs treffe, lade ich ihn zu Tisch... ganz jenseits von diesseits und jenseits...

Wiki:"Thích Nhất Hạnhs Auslegung der Buddhalehre ist ganz dem Bodhisattva-Ideal verpflichtet: Die eigene Praxis auf dem Weg der Leidbefreiung steht immer in Bezug zum Dienst am Mitmenschen. Beides ist nicht voneinander zu trennen - vor allem nicht, wenn man sich für den Frieden in der Welt engagieren will: „Peace in oneself - Peace in the world“. Bevor man nicht mit sich selbst Frieden geschlossen hat und den Krieg im eigenen Herzen und Kopf beendet hat, wird man seinen Mitmenschen nicht wirklich eine Hilfe sein können."

Na schön,  aber den "Peace in One SELF" in der TotalBefreiung vom selbstgeschaffenen Leiden  hat TNH wohl nicht erreicht, wenn er noch für Frieden in der WELT sorgen muss, derweil er sich weigert, ins Nirvana einzugehen. Alles in allem spricht einiges dafür, dass er noch sehr mit der geliebten Materie identifiziert ist, da er Besonderheiten & Vorlieben wie Vegetarismus usw. pflegt. Alles in allem steht Moral und Ethik im Vordergrund.
Nun gut, ein Ideal ist ein Ideal, weiter nichts. Ideale sind die leckeren Karottten für einäugige Esel und dazu da, gegen SeligEnde entthront zu werden, wer das noch nicht begriffen hat, der ist kein Meister. Der Bodhisattva ist  auch nur eine Schattengestalt, d.h. er ist ein mythisches Bild welches gekaut, entziffert und integriert werden muss.

Ich selbst habs nicht so mit Verpflichtungen, Schwüren und Eiden, sondern  eher mit  dem taoistischen absichtlosen Tun bzw. dem Nicht-Tun als dem "Nicht-Eingreifen" in die Dinge der Welt, statt die Welt aktiv zu verbessern. Ja, aber, sagst du schon wieder, was ist,  wenn jeder so..... hahahaaaa -  Töte den Conjunctiv!

https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%ADch_Nh%E1%BA%A5t_H%E1%BA%A1nh

Fest steht allemal: Nach den vorliegenden Texten waren (zum Zeitpunkt des Verfasssens) weder TNH noch der Rüpel "darüber hinaus" - also Zenmeister im wirklichen Sinne der Reinen Le(e)hre.
 
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Okay, Werte AllmightyZENMouse, das war's. was ich im kurzen Vorübergehen vom Asso-Blog aufschnappte und was mir spontan dazu einfiel... ich denke, ich konnte dir zu Diensten sein und habe alle deine ungestellten Fragen beantwortet. 😀

Und würd' der Bodhisattva tausend mal auf Erden
geboren werden und auch wieder sterben
und nicht IN DIR - auf ewig würdest du verderben...

Nachtrag:
Kein vollkommen erwachter und befreiter Mensch (Meister) ist verpflichtet, andere  Menschen auf den Weg zu bringen und zum Erwachen zu verhelfen. Ein Befreiter der letztlich im BW des Nicht-Wissens ist, hilft, ohne zu helfen, d.h. in absichtslosem Tun weiss seine Linke nicht, was  Rechte tut, d.h. er selbst weiss nicht was er tut und welche Früchte sein Tun bringt. Siehe auch das Gleichnis Jesu vom Sämann.
In diesem Sinne: Fuck the Bodhisattva! :D