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Sonntag, 15. Juli 2018

Riding a painted pony....

Zum Rosenkreuzer Aussteiger-Bericht
Interessanter Punkt: Als er einmal in der Schlange an der Kasse stand, fühlte er sich unsichtbar, weil die Leute ihn nicht wahrzunehmen schienen. "Die Leute nahmen mich  nicht wahr, wer für sich selbst nicht einsteht, ist unsichtbar".
Ja, da ist was dran. Diese Art der Unsichtbarkeit ist am Ende des Wegs erreicht, ohne dass eine Panik ausbricht! Wer sein Ego nicht auffällig oder selbstbehauptend in den Vordergrund stellt, ist für andere unsichtbar. Das ist aber auch nur ein subjektives Gefühl 
Und dennoch: "Unsichtbar" zu sein,  bedeutet keineswegs,  dass man sich das transegoische Ich alles gefallen läßt und selbstlos vor sich hinleidet. Man ist nicht unfähig, seine Interessen/Bedürfnisse anzumelden,  der Unterschied zu früher liegt nur darin,  dass man dies in einer unaufgeregten unemotionalisierten=gleichmütigen  Art anmeldet und evtl. auch durchsetzt. Wird meinen Bitten/Bedürfnissen nicht entsprochen, ist auch gut. Ich beklage mich nicht - obwohl ich sehr gut feststellen kann, ob jemand sich wie ein rücksichtsloses Arschloch benimmt. lol.. Das erinnert mich gerade daran, dass ich für andere sogar unsichtbar bin, wenn ich mich an der Krücke durch die Schlange bewege; bin ich hingegen mit meinem trendy Rascal-Scooter unterwegs, bin ich unübersehbar, da sprintet alles beiseite, da ist man hilfsbereit ohne Ende -   eine Krücke hat offenbar eine andere  Aussagekraft. der Krückengeher steht wohl in der Hierarchie der Behinderten ganz unten....obwohl es viiiiel anstrengender ist, mit Krücke zu laufen, als faul im Scooter zu fahren. Ach ja, Krücke ist neuerdings ein böses Wort, obwohl die ganze Welt an Krücken geht, LOL.
Nein, natürlich ist man nicht wirklich unsichtbar, man sieht nur nicht, dass man gesehen wird, wenn man sich nicht selbst darum kümmert, gesehen zu werden. Man muss nur von sich selbst wegdenken und den Leuten ins Gesicht und in die Augen sehen...

Hmmmm...vielleicht hatte der Mann aber auch eine pathologische Dissoziation, eine regressive  Ego-"Entrückung"...., so etwas geschieht sehr leicht, wenn man sein Ich auf diese schwarzspirituell-asketische Ochsentour unterdrücken läßt. 
http://www.infosekta.ch/media/pdf/RC_Rosenkreuzer_28112015.pdf

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Unterschiedslosigkeit
Für das transegoische Einheitsbewusstsein macht es keinen Unterschied, ob ich meine diversen Erkenntnisse im Blog oder auf meiner Facebookseite schreibe. Manchmal beginne ich in Facebook und setze, - wenn der Text zu lang zu werden droht -   meine freien ASsoziationen im Blog fort und manchmal ist es umgekehrt.

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Trennung überwinden
Eine Antwort auf diverse Befürchtungen seitens eines von mir sehr geschätzten FB-Freundes: Wir sind alle fleischumhüllte resp. in Materie verwobenes reines Bewusstsein. Auflösung der Trennung bedeutet, nicht nur das Ego, sondern  die Materie an sich als die "Illusion"  zu erkennen..Viele Sucher verstehen unter der Einheitserfahrung die Verbundenheit und Vernetzung auf der materiellen Seinsebene, wo eines vom anderen abhängig ist. Das ist Biologie und gehört letztgültig ebenfalls in die Rubrik "Illusion". In Wilbers Terminologie gehört diese Erfahrung zum Bewusstsein des grünen Mem. Ich nannte es weibliche Daseins-Erleuchtung. Daseinsberechtigung  Das Körperbewusstsein erwacht. Ich fühle zum ersten Mal, dass ich existiere. Bewegung ist Erregung. Erlebnis des Eros des Körpers und der ganzen Natur.  Diese Erfahrungen gehen einher mit der Auflösung der psychosomatischen Blockaden und Traumata.

Das Ego, die Materie, den Körper als Illusion zu erkennen, bedeutet nicht, das Ego oder die Materie - die ja abhängig vom diesbezüglich konditonierten Egomind ist -  zu verachten, sie verliert nur ihre bis dato vorherrschende Wichtigkeit. Infolge dieser Erkenntnis ist jeder  ideologische -ismus (z.B. Vegatarismus) hinfällig, der sich auf eine (übertriebene)  Selbst-) Erhaltung des Körpers, der Welt, der Materie bezieht. Fleisch oder kein Fleisch essen - wen kümmert's?! Solche Fragen haben sich für das befreite Ich komplett erledigt. Was wiederum aber nicht bedeutet, dass man ein ignoranter unethischer Tierfeind sei - solche Wertungen sind hier gleichfalls alle in die Tonne gekloppt. Alles, was das transegoische Ich tut und macht ist aus dieser Perspektive weder gut noch schlecht, sondern "wohlgetan".  Joho, und man kann fast alles machen, was man vordem gelassen hat* -  ausser Copyright für die Lebendige Wahrheit zu beanspruchen oder einstweilige Verfügungen durch die weltliche Ordnungsmächte zu erlassen,  LOL.  Die Welt "geniessen" - Fleichessen, Rauchen, Alkohol, Sex - überhaupt alles, was man sich vorher verboten hat,   ist wieder möglich -  unmöglich ist jedoch, dass das befreite Ich beim "Geniessen, ohne zu geniessen" genussSÜCHTIG werden könnte. Seinen  Hauptgenuss findet es an der geistigen Anbindung an die permanent sprudelnde Erkenntnis-Quelle seines Neuen Seins. He he - Irrtum, wer da glaubt, er würde da noch irgendein ETWAS manifestieren. Um's Manifestieren geht es nur den Magiern.

* Auf dem asketischen Weg bezwingt man seine Laster, Rauchen, Trinken, - alle Süchte. Loslassen bedeutet hier, seine Abhängigkeiten "loszulassen" mit aktiver Willenskraft,  das kann gar nicht funktionieren! Loslassen ist nämlich nichts, was man machen kann!  Aus letztgültiger Perspektive scheint die Askese gar nicht nötig zu sein, derweil erkannt wurde, dass es allein darum geht, die IDENTIFIZIERUNGEN mit den diversen  Süchten loszulassen. Der Akt des Loslassens liegt in der Erkenntnis, im Gewahrsein der Identifizierung! Jo, das Dumme dabei ist, dass man das als blutiger Anfänger auf dem Weg nicht weiss und gar nicht könnte, wenn man wollte, da die Voraussetzung fehlt zum Loslassen: das Gewahrsein, welches nur durch die permanente Selbstbeobachtung resp. Achtsamkeit erlangt wird.
Was ich meine:  ich kenne bislang noch keinen Weg, der den asketischen Weg übergehen könnte. Obwohl es sich aus letztgültiger Sicht geradezu anbietet: Tue gar nichts und beobachte einfach nur!
Hm...die tugendhaften "Losigkeiten" der Buddhisten sind allesamt durch asketische Übungen erlangt mit der Absicht,  das Ego mit seinen materiellen Abhängigkeiten zu bezwingen. Loslassen bedeutet im asketischen (männlichen) Sinne ein strenges mit größter Anstrengung verbundenes Seinlassen.

Und wieder komme ich an den Punkt, an dem ich  den Buddha verschwitzt und völlig erschöpft unter dem Bodhibaum sehe und  er die Anstrengung jahrelanger ASkese einfach losliess. Er war es einfach nur leid, sich weiterhin abzurackern. Er streckte alle Viere von sich und sagte zu Gott: Es langt - leck mich.   Und dann kam Muttern... die erlaubnisgebende Göttin. LOL

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Grenzen/Begrenzungen
Selbstverständlich kann und soll das transpersonale Ich immer noch Grenzen setzen. Manchen Menschen gegenüber muss man zuweilen pädagogisch-streng werden,  z.B. wenn diese  aus dem angepassten Kind agieren oder spirituelle Irrwege einschlagen.  Die männliche Tugend einer konstruktiven  Strenge ist aktuell auf der Weltbühne ziemlich verpönt, da  das antiautoritäre linksgrüne BW die Oberhand gewonnen hat. Der Schatten der Gewährenden MutterGöttin:  Schwarzweisses Freund-Feinddenken: Strenge und Autorität wird imme  böse, autoritär, rechts und konservativ konnotiert.Wenn der Vater aus dem Haus ist, tanzen die Kinder auf den Tischen...


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Ayleen - Eine spirituelle Meisterin

"(...)Mit  der  Integration  westlicher  Psychotherapien  in  ein  transzendentes  Verständnis  vom  Menschen und  der  Psyche  als  eine  innere  Familie,  die  sich  im  Äußeren  als  Lernaufgabe  spiegelt,  gibt  die Meisterin  Ayleen  der  Spirituellen  Psychotherapie  ein  ganzheitliches Basiskonzept,  welches  den vermeintlichen  Gegensatz  von  Spiritualität  und  Psychotherapie  bis  in  den  konkreten  praktischen Alltag  hinein  überwindet.  Körper,  Psyche  als  innere  Familie,  Energien,  Karma,  Bewusstsein  und  Seele  werden  wieder  zu  der  Einheit,  die sie  von  Natur  aus  sind.  Das  Verständnis  über  diese Zusammenhänge erleichtert es der Seele, zunächst ihre irdische Lern und später ihre Liebes aufgabe zu erfüllen und hilft dabei, die alltäglichen Beziehungen durch die innere Familie hindurch positiver zu gestalten.  (...)
http://www.ganzheitliche-psychische-strukturen.de/spirituelle-meisterin-ayleen.pdf

Klingt erst mal gut und ist nach längeren hineinschnuppern immer noch gut. Muss aber erst mal die Begriffe in mein eigenes Begriffssystem übersetzen, bevor ich mehr dazu sagen kann.  Bis jetzt kann ich nur sagen, dass Ayleen einen Unterschied zwischen Ichlosigkeit und dem Auflösen der Identifizierung mit dem Ego macht. Den mache ich wiederum nicht.  Alle Ich-"Losigkeiten" gründen für mich letztlich auf dem Gewahrsein der Identifizierung (mit egoischen Eigenschaften.)
Es ist auch nicht so, wie andere Lehrer meinen, dass das Ego bzw.  die Person selbst sich nicht ändere, sie bleibe immer wie sie ist und nur die WErtungen verschwänden.... Manche Eigenschaften, mit denen man nicht mehr identifiziert ist, verschwinden ganz , manche nicht. Ich rede und schreibe z.B. immer noch gern und viel... Was nicht mehr aufkommt, sind negative Bewertungen über mich, Selbstzweifel, Selbstzerfleischungen aufgrund Schuldgefühlen usw.  Kurz: das ganze Denken über mich und die Welt hat sich komplett verändert. Ich lasse mich toal in Ruhe, d.h., meine Gedanken haben keinen Einfluss mehr auf meine körperliche Befindlichkeit. Die Neurose ist geheilt... uvm.
Auf jeden Fall lesenswert!
https://www.am-ziel-erleuchtung.de/spirituelle-irrtuemer/
.
Was Ayleen über Anssi Attila sagt, entspricht zum großen Teil auch meiner Erkenntnis über ihn: er haftet zu sehr an seiner Spontanerleuchtung, erst, wenn er diese "vergessen", loslassen kann, wird sich die Individuation ganz natürlich und von Selbst anbahnen. weil der Hauptwiderstand gegen Entwicklung aufgelöst ist.
Das, was Ayleen die  Innere Familie nennt, entspricht dem Animus und Anima, dem inneren Elternteil plus dem inneren Kind.
Auf den ersten Blick scheint mir Ayleen über die Gabe der Geisterunterscheidung zu verfügen. Ich weiss nicht, inwieweit sie einer Lehre folgt oder ob sie ihre eigene Lehre weitergibt, als Ratgeberin resp. spirituelle Psychologin ist sie top! Auf jeden Fall ist sie authentisch.... nach allem, was ich bislang gehört (Video)  und gelesen habe, würde ich sie guten Gewissens empfehlen.
Was sie das "Neue Zeitalter von göttlich zu irdisch" bezeichnet, meint offenbar die Involution. Evolution heisst, Gott entgegen zu gehen, bei der Involution neigt sich Gott dem sich entwickelnden spirituellen BW zu. Ein Wechselspiel.

7 Irrtümer:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=437&v=UuKvJmSdkK0


Wenn Ayleen objektbezogen von der Umkehrung der Energien zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft spricht, dann ist damit( subjektbezogen) die Umkehrung der Aufmerksamkeit von aussen nach innen gemeint.
Vermutlich werde ich  mich noch mehr mit Ayleen beschäftigen, eine der wenigen auf dem spirituellen Marktplatz, deren Aussagen ich ziemlich vorbehaltlos zustimmen kann.

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Der asketische Vaterweg und der gewährende Mutterweg
Nochmal: Ich glaube nicht, dass man auf ersteren verzichten kann. Ich glaube, dass es nicht ausbleiben kann, den asketischen Weg zuerst einzuschlagen und zwar so lange, bis der "Weg" auf das Ego  einschlägt.
Am Ende kommt man immer zurück zu Mama. Umgekehrt funktioniert es nicht. Auch bei K. Wilber kommt zuerst das rationale männliche Bewusstsein 5/Orange Mem, und hernach das weibliche grüne Mem 6.  So läuft die menschliche Entwicklung. Ontogenese ist Stammsgenese! Wilber gibt mir da ein sehr gutes Modell an die Hand...
http://integralesleben.org/de/il-home/il-integrales-leben/grundlagen-des-integralen/linien-der-entwicklung/spiral-dynamics


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Ich habe keine Lehre,
wenn ich eine hätte, wäre jegliches spontan-freie Assoziieren dahin, z.B. müßte ich erstmal meine Begriffe in ein geordnetes allgemeinverständliches System bringen, das kann ich nicht, weil ich nicht will.  Nicht, weil ich Widerstand dagegen leisten würde, sondern, ich kann nicht mehr tun, was ich nicht will, weil da niemand mehr ist, der etwas wollen oder nicht wollen könnte
Genausowenig zitiere ich mich  bzw.  meine ehmals spontane=lebendige=absolute Wahrheit  zu Lebzeiten selbst und setze meinen Namen darunter. Den weltlichen Namen unter eine in der Vergangenheit erkannte absolute Wahrheit zu setzen und für Geld zu verhökern - wer das tut, ist ein Schacherer, ein Händler im Vorhof des Tempels. Wer zurückschaut, erstarrt zur Salzsäule! Der ist noch nicht im Bewusstsein des Nichtwissens, welches keine Wiederholungen gestattet. Auch die Absolute Wahrheit ist immer nur Stückwerk, Teilerkenntnis. Was  gerade eben noch absolut WAHR war, ist gleich darauf relativ, weil vergangen, vergänglich... Das liegt am Shift, wenn das Bewusstsein vom vertikalen Geistmodus iin die Horizontale, das lineare Denken wechselt. 

Ich lehre nicht, ich will nichts und niemand erreichen, auch wenn ich manchmal denke, dass meine Worte für irgend jemand ANDEREN hilfreich sein könnten, werde ich mir doch sofort bewusst darüber, dass dies nur DENKEN ist und so geht dieser Gedanke auch wieder vorüber, ohne dass ich mich mit ihm identifiziere und ihm Zeit und Raum gebe, zu einer dicken Überzeugung heranzuwachsen, die ich schwerlich wieder los würde, wenn da nicht das Gewahrsein wäre....Denn wo  keines  ist, macht der Egomind stante pede aus jeder geistigen Erkenntnis eine Überzeugung und jede Lehre gründet auf der Überzeugung/Glaubenssatz, dass das, was sie lehrt, wahr ist. Überzeugungen aber sind immer relativ und eine einstmals lebendige WAHRHEIT mutiert dort, wo kein stabiles Gewahrsein ist, SOFORT zu verstandesmäßigem Wissen -  auch wenn dieses Wissen ein scheinbar  höheres ist, ist es dennoch ein totes Wissen im Vergleich zur Lebendigen=absoluten ERKENNTNIS.


Ein echter Meister hat meiner Erkenntnis nach keine Lehre. Er lehrt durch sein SEIN.  Er ist immer und in allem spontan.Es waren und sind i.d.R. immer die Anhänger, die Jünger, die eine Lehre, ein System, ein Programm aus den Worten eines Meisters machten und machen. 
Erleuchtung oder  Absolute WAHRHEIT kann nicht vermittelt werden, sie steigt unmittelbar im Bewusstsein des Erkennenden auf und ist nur so lange absolut WAHR, als sie nicht vom Egomind in eine Überzeugung rationalisiert wird. DAs "Tool", welches das verhindert heisst: Achtsamkeit resp. GEwahrsein.
Um die WAHRHEIT zu erkennen, muss Herz und Verstand in Harmonie miteinander sein.  Wie der kleine Prinz sagt: Man sieht nur mit dem Herzen gut.

Deshalb finde ich die Jesu Lehrmethode durch bildhafte Gleichnisse viel besser;  diese Bilder umgehen den Verstand, treffen ins Herz und re-aktivieren den Unbewussten Gott in uns.  

(Btw: Alles, was ich im spirituellen Kontext auf Facebook schreibe,  ist spontan erkannt (auch wenn es meinen Lesern seit Jahren wie eine endlose Wiederholung erscheinen mag, lol) , niemals wäre ich fähig, meinen Namen darunter zu setzen. Viele Leute denken vielleicht, dass  meine Wahrheiten irgendwo abgekupfert sind, gähn, das würd' mich auch nicht jucken... ein Copyright für meine Worte zu beanspruchen, wäre eine Sünde wider den GEIST - der GEIST läßt sich nicht begrenzen. Die WAHRHEIT ist niemandes Eigentum.
Anssi Attila sowie Werner Ablass sind meiner Erfahrung und Erkenntnis nach spirituelle Lehrer, die mit ihren spirit. Erfahrungen identifiziert sind, d.h. ihre Erleuchtung, die ich gar nicht mal in Frage stellen will, sind zu Überzeugungen geronnen, die z.T. militant missioniert oder verteidigt werden; beide haben mich sofort blockiert, als ich ihre "Wahrheiten" bzw. ihre Überzeugungen insofern in Frage stellte, als ich sie mit "meiner" Absoluten WAhrheit korrigierte.  Wer es nicht verträgt, in Frage gestellt zu werden, der ist  mit seiner spirit. Erfahrung und mit Wissen identifiziert,  bzw. dem Programm, was er daraus macht. Diese Verhaftung blockiert die Transformation, d.h.sie verhindert den notwendigen Prozess  der  Persönlichkeitsreifung durch eine dritte Individuation, welche zur  Letztgültigen BEfreiung führt.  Ohne Transformation des Egos kann aber das Ego nicht in das SELBST integriert werden!

Das Hauptproblem vieler  Spontanerleuchteten:  Genau das Ego, das durch einen kurzen Moment der Ego-Abwesenheit  - im nachhinein!* -  als illusionär erkannt bzw. definiert wurde, gewinnt nach kürzester Zeit wieder Macht über die Person, die zugleich geleugnet wird.


* Es ist im übrigen unmöglich für das Ego, seine eigene Abwesenheit zu bezeugen;  dass das Ego eine Illusion ist, ist eine nachträgliche Rationalisierung/Interpretation durch die anschliessende  Wieder-ANwesenheit des Egominds. der sich damit buchstäblich am "Heiligen Geist" der Erkenntnis  verGREIFT. LOL  So entsteht Überzeugung/Dogma. Eine vertiefte Achtsamkeit/Gewahrsein SCHAUT dieses erGREIFEN, erkennt die darin lauernde Identifizierung und  verhindert sie.

Aber auch das Gewahrsein seinerseits kann in der spirituellen Erleuchtungserfahrung kein Ego wahrnehmen oder irgendetwas über das Ego aussagen. Letztendlich ist alles, was man über das Ego aussagt, auch nur eine Interpretation des Minds - in derselben Weise das Wissen über Gott/Gewahrsein eine Interpetration des Egominds ist.
Das Ego existiert in der Erleuchtungserfahrung nicht. Nichts existiert. Dass das Ego eine Illusion ist, ist letztlich nur eine verstandesmäßige Schlussfolgerung aus der Erfahrung der Leere...
.... "EINSPRUCH!" schallt es da schon wieder von Seiten  meiner alternierenden/internalisierten Alter Egos,  die mir nicht erlauben wollen, mein Spinning Wheel anzuhalten. - 
sorry,  Leutz,  ich muss schnell scheiden,
bitte um  Entschuldigung,
werde ich doch einberufen
von des Tages Forderung.
(To ride a painted pony
on the Farm of Auntie Moni!)
la la la

haha, Riding a painted pony - so könnte mein Blog auch heissen...
.




Donnerstag, 17. Mai 2018

Von toxischer Weiblichkeit und wie sie die Welt sieht...uva.

 Wie ich immer wieder betone,  ist die Erlösung vom Bösen nicht die Ultima Ratio. Aus meiner eigenen Erfahrung schloss ich wohl irrtümlich,  dass Transformation "automatisch" die Transzendierung ALLER Gegensätze richtiggehend nach sich "ziehe". Offenbar ist dies nicht der Fall, da die Erlösung vom Guten auf die allergrößten Widerstände bei spirit. Aspiranten stößt. Alle, die ich bislang traf blieben bei der Selbstannahme stecken. Das ist auch der Grund dafür, dass mir niemand folgen kann resp. mich keiner "einholen" mag, weil es ihnen so unmenschlich klingt, wenn ich sage, dass sie das, was sie so hart erringen im Prozess der Selbstannahme des personalen Ichs im Hier und Jetzt auch wieder "abgeben" und "loslassen" müssen.
Dass die Erlösung von der Identifizierung mit dem Guten Ich die letzte und dramatischste Abschälung ist, liegt u.a. daran, dass das Gute mit dem Göttlichen identifiziert wird  und in dem Irrtum, dass das gute spirituelle Über-Ich glaubt, nicht nur erlöst, sondern auch schon endgültig befreit zu sein.

*****

Mrs Hyde: 
"Für mich gibt es eh keine Schuld, weil wir alle letzlich nur gespielt werden."
Nein, sie glaubt nicht mehr an Schuld, sie glaubt nurmehr das Gegenteil: dass es keine Schuld gibt. Schuldlosigkeit ist nicht ihr neues bzw. wahres SEIN. Der Glaube an Schuldlosigkeit befreit nicht von der Schuld. Sie steigt nicht aus dem Spiel aus, sondern richtet es sich gemütlich im Gegenteil ein, im magischen Glauben, der Glaube habe die Berge schon versetzt. Auch ihr  Glaube, dass "wir letztlich  nur gespielt werden" ist gedroschenes Stroh, ohne Substanz und Sein. Sie ist daher gar nicht fähig, BEWUSST zu SPIELEN. Wenn sie tatsächlich "spielen" könnte und wenn sie und andere so schuldlos wären, wie sie glaubt, warum hört sie nicht endlich damit auf, anderen mit tödlicher Ernsthaftigkeit die alleinige Schuld an ihrer "Traumatisierung" zuzuweisen. (Das wird auch nicht besser, wenn sie statt von der Schuld des "bösen Umfelds" von dessen "Verantwortung" spricht.) Solange sie glaubt, dass es das böse Umfeld ist, dass ihr "auf den Kopf haue oder sie sonstwie drangsaliere" (O.Text) , MUSS sie dieses Umfeld schuldig sprechen. Und solange ich jemand schuldig spreche, ist es unmöglich, diesem "wohlgesonnen entgegen zu treten", wie die ihrer Intepretation nach  das böse Umfeld  (welches sie ihrerseits schuldig zu sprechen scheint) von ihr erwartet?

Wie gesagt, wenn man weiss, wie Mrs: Hyde die Welt sieht, haben die  allermeisten ihrer Interpretationen einen ziemlich "bösen" Unterstellungscharakter. Schuld sind demnach immer die anderen, weil sie böse Absichten hegen. Sie selbst ist niemals schuld an irgend etwas, da sie niemals absichtsvoll und mit bösem Willen andere zu Schaden und Leiden bringe, deshalb könne sie nichts für die Reaktionen derer, die sich durch ihr Verhalten gekränkt fühlten.  Als wenn das Böse, das man unbewusst tut, durch Unbewusstheit entschuldigt wäre! Das Böse ist ja böse, gerade weil es unbewusst abläuft. Niemand kann bewusst böse sein, und dabei ein gutes Gewissen haben. Der  Muslim, der seine Frau tötet, weil sie ihm nicht gehorcht - der ist in den Augen seiner Glaubensbrüder nicht böse, sondern nur konsequent in der Befolgung seiner Religion. Das Böse hat kein schlechtes Gewissen, es kommt selten im Wolfs-, sondern meist im Schafspelz, das Böse hat immer GUTE Gründe. Das Böse weiss nicht, dass es böse ist. (Ein wirklich BEWUSSTER Mensch kann niemals böse sein!)

Es ist ein Unterschied, ob ich mich durch jemanden drangsaliert und gequält ÜHLE oder ob ich TATSÄCHLICH drangsaliert und gequält werde. Wenn ich so unbewusst bin, dass ich mich z.B. durch den leisesten  Hinweis auf  mein mir selbst unbewusstes Verhalten schon drangsaliert fühle, dann kann derjenige, der mich auf mein Verhalten hinweist, nur der Böse sein.  So funktioniert das pathologisch-narzisstische Ego - ein heutzutage häufig anzutreffendes Phänomen auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene. Es sitzt und macht die Politik in der Regierung und drückt sich aus in den Medien, die zu einem Sprachrohr der Mächtigen geworden sind.  Der Bote, der Überbringer der schlechten Nachricht wird schuldig gesprochen. Und so funktioniert auch das Ego von Mrs. Hyde. Es ist ein "Snowflake"-Ego. Snowflakes sind  - bewusst oder unbewusst - mit dem Opferstatus identifiziert. Mrs. Hyde leugnet das vehement, Opfer zu sein hat nämlich so ein Gerüchle, mit dem ihr andererseits recht glorioses Selbstbild nichts zu schaffen haben will. Und doch ist sie ihrer Meinung nach ständig das Opfer böser Absichten anderer, werde gemobbt, gestalkt, verfolgt und traumatisiert, bis sie am "Boden" liege und das "böse Umfeld" dabei immer noch nicht aufhöre, nachzutreten. Das irritierend Widersprüchliche daran ist u.a., dass sie gleichzeitig behauptet, NICHT  darunter zu leiden!

Um die Unbewusstheit aufrecht zu erhalten, beruhigt sie sich zuweilen mit  dem beliebten und scheinbefreienden Glaubenssatz: Was immer jemand über mich sagen mag, es hat nichts mit mir zu tun. Dies gilt ihr  natürlich  nur für "negative" Botschaften, die positiven, die guten werden wie immer fraglos akzeptiert und dankend angenommen. 
Bei diesem Spruch handelt es sich um einen unter Spiris weit verbreiteten spiritueller Glaubenssatz, mit dem sich jede Neurose ohne Bedenken austoben und rationalisieren läßt.
Was nicht gesehen wird: es werden hier einmal mehr vom anmaßenden Egomind die Ebenen verwechselt und eine transpersonale WAHRHEIT zur frechen Lüge herabgewürdigt, die dem Ego zu nichts anderem als zur Abwehr der (persönlichen) Wahrheit dienen.  Diese Aussage bezieht sich in Wirklichkeit  nämlich nicht auf das egoische Normalbewusstsein, sondern auf das SEIN des geläuterten Minds, den "Reinen Spiegel", der aufgehört hat, sich über egoische Eigenschaften zu definieren und deshalb unfähig ist, sich mit guten oder bösen Attributen zu identifizieren oder gar solcherart Zuschreibungen von aussen zu introjezieren! Erst dieser lebt in der absoluten Gewissheit, dass nichts aber auch gar nichts, was ihm von innen oder aussen an Eigenschaft zugewiesen oder "übergestülpt" wird, mit ihm zu tun hat - derweil er erkannt hat, dass letztgültig  - d.h. jenseits von Gute und Böse - ALLES Projektion ist. 
Wer Mrs. Hyde länger kennt, der kann in ihren Klagen und Anklagen an und über das "Böse Umfeld" mit Leichtigkeit genau das erkennen, dass alle Vorwürfe, die sie gegen diese äussert, wesentlich mehr mit ihr zu tun hat, als mit dem "Bösen Umfeld". Zumal sie seit Jahren immer wieder das beste Beispiel für unbewusste Magie gibt, nämlich auf welche "böse" (=unbewusste) Art und Weise sie selbst es ist, die sich ihr Drama schreibt, indem sie sich überall, wo sie auftaucht, sich früher oder später unbewusst  genau das Umfeld schafft, welches sie dann beklagt. In ihrem Verhalten liegt die Ursache UND die Wirkung! Selffulfilling prophecy. So erschafft der Mensch sich seine sog.  Realität!

(Ok, jetzt bin ich nun beim positiven Denken angekommen  bzw. beim bewussten Erschaffen einer positiven Realität, was natürlich in den Bereich der Magie gehört - m. E. ein fruchtloses Unterfangen, eine Spielerei. Der Magie gegenüber muss ein ernsthafter spiritueller Sucher ein "Vorübergehender" sein, um letztgültig befreit zu werden. Es reicht völlig aus, das Wesen des Denkens und wie Gedanken Realität schaffen, bewusst zu erkennen. Alles andere ist spiritual bypassing.

By the way - ich denke dabei gerade an mein großmäuliges Väterchen Kybalion: Vor einigen Tagen las ich in Ken Wilbers Buch "Boomeritis", dass der Mystiker mit dem "Bewusstsein zweiten Ranges" der größte Feind des Magiers sei... dass Magie immer noch zum Bewusstsein ersten Ranges gehöre und dadurch den "Quantensprung in den Hyperraum des Bewusstseins zweiten Ranges" verhindere. (Der "zweite Rang" ist hier  nicht abwertend gedacht).  In Boomeritis finde ich offenbar die notwendigen  Informationen in geballter Form, die mir helfen, den Zeitgeist zu erklären. Ken Wilber ist ein unheimlicher Datenspeicher... yep, und Kybalion ist zwar ein  netter Kerl, aber halt nur ein Magier, der dem Mystiker nicht das Heilige Wasser reichen kann  LOL :D))

Bei Mrs. Hyde liegt m. E. primär ein pychologisches Problem vor, ein stark paranoides Denken, was auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, wobei sie es versteht, dies mit spirituellen "Einsichten" gut zu verbrämen und abzuwehren.  So gelingt es ihr zwar, in ihren spirituellen Texten den Eindruck einer weit fortgeschrittenen Spiritualität zu machen ("Dr. Jekyll") , auf der andern Seite macht ihr persönliches Verhalten - v.a. in Konfliktsituationen -  jedoch den Eindruck, dass noch sehr viel geheilt werden muss, um spirituell wirklich so fortgeschritten zu SEIN, wie sie dem Ein- und Ausdruck nach zu machen bemüht ist. Den schönen Schein kann sie nur solange aufrecht erhalten, solange sie sich nicht durch unangehme Ego-Trigger gezwungen sieht, persönlich zu werden und durch das Ergreifen  rigider Abwehrmaßnahmen die Bedrohung ihres spirituellen Selbstbildes abzuwehren.

Was ich ihr nicht absprechen kann, ist ein spirituelles Erwachen, wobei sie aber den Eindruck macht, zu sehr daran zu haften bzw. mit einem verwirrenden Konzept von Erwachen schwerst identifiziert zu sein, was auch erklären würde, warum sie in der  psychospirituellen Heilung/Entwicklung nicht fortschreitet.


*****

Mrs. Hyde ist dem Wesen nach in vielem ein typisches Kind  der Generation der Snowflakes, der Geburtsjahrgänge der 80iger/90iger. Was ich bei ihr sehe, sehe ich auch im Neo-bzw. QueerFeminismus: Beide geben sie mir das Bild einer verzerrten toxischen rsp. "Verwundeten Weiblichkeit", die ihre Leere mit hysterischer Dramatik füllt oder aber mit dem Statusgehabe einer zu Rang und Ehren erhobenen bislang noch arg bös diskriminierten Minderheit.
(Der Begriff des Toxischen ist aktuell ein feministischer Kampfbegriff, der nur die Toxizität der Männlichkeit im Fokus hat, derweil die eigene Giftigkeit wie gewöhnlich der gefälligen Verdrängung anheimfällt.)

Die verwundete Weiblichkeit fühlt sich minderwertig, was sie jedoch u.a. kompensiert mit äusserlichen "Accessoires" und Statusgehabe. Früher gehörte ein Mann dazu, heute tut es ein angesehener (Sozial-) Beruf. (statuslos Mütter, arbeitslose Frauen sowie Kurz- und Teilzeitarbeiterinnen und andere weibliche "Prolls"/ "Assi's" fallen bei den Queer-Feministinnen vollkommen aus dem Blickfeld.)Wobei deren Status nicht gerade auf eigenen Leistung gebaut ist, weshalb man sich vorlieblich schmückt und erhöht mit dem möglichst unveränderlichen Status eines Opfers des Systems, Patriarchats, der Männer... was auch immer. Dem Gefühl von irgendetwas und irgendwem  diskriminiert oder "offended"  zu sein, sind keine Grenzen gesetzt. Die Gefühle haben quasi den Verstand verloren. Sich-Angegriffen-FÜHLEN  ist extrem trendy bei den Youngsters und zur obersten Priorität erhoben.
Co-Abhängigkeit tobt sich vor allem in den helfenden Sozialberufen aus. Von konfliktvermeidendem  Wohlwollen beflügelt, treibt der Hilflose Helfer die Hilfesuchenden nicht selten in die absolute Hilflosigkeit und macht sie zum (seelischen) Krüppel, statt ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Die Infantilität der Generation Snowflake ist gekoppelt an erlernte Hilflosigkeit,  die staatlich geförderten Helfer (Sozialarbeiter, Therapeuten, Flüchtlingshelfer)  und ihre Klientel bedürfen einander.
Um so mehr Opfer, um so  mehr Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Hilfs-Angebot regelt die Nachfrage. Um so mehr Therapeuten, um so mehr der Therapie Bedürftige - dass es so bleibt, dazu  verhilft schon die Pharmaindustrie und der Erfindungsreichtum jener Einfallsreichen, die sich im Heiligen Namen der Selbstoptimierung ständig  neue menschliche Minimal-Defekte mit Krankheitswert ausstatten. 

Die westliche Welt ist krank und morsch bis ins Mark. (Dekadent sagt man wohl)
Co-Abhängigkeit rsp. das Helfersyndrom ist zu einem staatlich anerkannten und staatlich  alimentierten Beruf mutiert. Der Staat und die Gesellschaft bildet eine Gemeinschaft von Suchtbolzen, eine Symbiose von Süchtigen und Co-Abhängigen in einem verweichlichten Scheinmatriarchat unter der Schirmherrschaft  von breitärschig aussitzenden, ausdrucks- und handlungsunfähigen  Politikerinnen - boah, was hat sich da nur für eine vergiftete Weiblichkeit all die letzten Jahrzehnte durch die Institutionen geschlängelt!? Mit den Frauen in der Politik ist die Welt nicht friedlicher, sondern nur verrückter geworden.
Puh - Ich frage mich: wo sind eigentlich die authentisch-wilden Frauen der 70iger und 80iger?

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Fundstück über verzerrte "toxische" Weiblichkeit:
(...)" Die verzerrte Weiblichkeit, die sich leer fühlt und der Liebe unwürdig, ist wirklich in Panik, dass ihre innere Leere aufgedeckt werden könnte und kann daher keine Intimität oder Verletzlichkeit riskieren.
Sie ist daher die Herrin der Magie, Verführung, des Glamour und der List. Sie projiziert ein falsches und idealisiertes Bild von sich selbst in die Welt, das buchstäblich alle blendet. Diese Art von Verführung wird durch die Astralebene gewoben, wobei oft Manipulation der Zirbeldrüse, Gedankenkontrolle und das In-die-Falle-Locken häufig daran beteiligt sind.
Wenn sich ihr Opfer, oft auf den ersten Blick, „verliebt“, sie als die Verkörperung perfekter Weiblichkeit wahrnehmend, erhält sie die Aufmerksamkeit und Energie sexueller Besessenheit und idealisierter Fantasien. Ihr Opfer wird buchstäblich nicht in der Lage sein, sie aus seinem Kopf zu bekommen, und wird zwanghafte und zwingende Gedanken über sie erleben.
Dieser Zustand wird oft mit echten Liebesgefühlen verwechselt – und unsere Medien- und Musikindustrie fördert diese Version sexueller Besessenheit und romantischer Fantasie als idealisierten „Liebeszustand“ ohne Ende – wie Kylie Minogue in „Can’t Get You Out of My Head“ (ich kann dich nicht aus dem Kopf bekommen) zum Beispiel singt.
5. Vampirismus & Co-Abhängigkeit
Die verzerrte Weiblichkeit hat einen verwundete und unvollständige Wahrnehmung für ihre persönliche und sexuelle Kraft. Ihre Leere ist die Ursache, dass sie sich mit der emotionalen und sexuellen Energie anderer füllen muss. Während Verführung eine Möglichkeit ist, Energie und Aufmerksamkeit zu erhalten um ihr Wesen zu füttern, gedeiht sie auch durch sexuelle und emotionale Verstrickung, um die dringend benötigte persönliche Kraft und Energie von anderen zu erlangen.
Sie nutzt die sexuelle Handlung oft als Weg, um die energetische Verbindung zu öffnen und sendet energetische Haken tief aus ihrem verwundeten oder leeren sexuellen Energiezentrum, damit sie einerseits zuerst die emotionale, sexuelle und schöpferische Energie von ihrem Partner anzapft, um sich zu nähren und andererseits letztlich zu kontrollieren. Dies schafft eine tiefe energetische und emotionale Verstrickung, in der Besitzdenken, Eifersucht und Co-abhängigkeit herrschen. Die Ironie ist, dass derjenige, der von ihr ausgesaugt wird, oft der Meinung ist, dass der Vampir tatsächlich jener Mensch ist, den sie brauchen, um sich zu „komplettieren“ – eine durchdringende und giftige Verbindung an sich.
Das verzerrte Weibliche kann ähnliche Bindungen durch nicht-sexuelle Beziehungen mit Freunden, Kollegen, Kindern und sogar Eltern herstellen, um die Lebenskraft anderer Menschen kontinuierlich anzuzapfen und sie zu ernten.
Noch einmal, die co-abhängige Version der Liebe wird in unserer Gesellschaft leicht mit „wahrer Liebe“ verwechselt – als Beispiel der Song von Mariah Carey „Without You“ ist ein klassisches Beispiel, das die verzerrte weibliche Version süchtiger Liebe fördert.
6. Wettbewerb & Patriarchaler Status
Die verzerrte Weiblichkeit fühlt ihre Leere so heftig, dass sie keinen Eigenwert in ihrer Einzigartigkeit oder ihrem individuellen Ausdruck wahrnehmen kann. Sie kann ihren Wert nur durch Konkurrenz und Vergleich mit anderen messen.
Sie wird durch Status, Geld, Macht und Bestätigung verführt, die durch das Angebot „an die Spitze“ der patriarchalen Ordnung unserer heutigen Zeit zu gelangen. Sie sehnt sich besonders nach Rollen und Positionen, die ihr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verleihen (was wiederum ihre innere Leere füttert) – vor allem in Politik, darstellender Kunst, Mode und Wirtschaft.
Von einem äusseren Beobachter kann sie als eine Vertreterin des modernen Feminismus und als Förderin der sexuellen Gleichheit angesehen werden. Ironischerweise glänzt und verbreitet sie die Energie des verzerrten Weiblichen, sei es Glamour oder das Streben nach ewiger Jugend.
Darüber hinaus tut sie nichts, um die patriarchale Ordnung selbst herauszufordern: Sie ist einfach Teil der Maschinerie geworden und nimmt Rollen und Positionen ein, die traditionell von ihren männlichen Kollegen besetzt wurden. Ihre allgemeine Wirkung in der Welt besteht daher darin, sich selbst und andere von ihrer natürlich weiblichen Macht, Selbstliebe und persönlichen Souveränität zu entfremden.
[Bitte schaut bei allen diesen Erläuterungen ebenso auf die Männer mit einer entsprechend verletzten weiblichen Seite!!!] (...)
http://transinformation.net/6-wesenszuege-des-verzerrten-weiblichen-und-5-wege-die-natuerliche-weiblichkeit-in-uns-zurueckzubringen/
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Genderismus und Queerfeminismus:
Auffällig finde ich hierbei, dass biologische Männer, die sich wie Frauen "fühlen", sich wie schrille Karikaturen wahrer Weiblichkeit inszenieren. Wie sollen sie auch wissen, wie sich wahre Weiblichkeit anfühlt, wenn die Frauen selbst nicht wissen, was wahre Weiblichkeit ist? Ich denke, dass hier eine Menge Schatten- und Bewusstseinsarbeit geleistet werden muss - von den FRAUEN zuerst, da sie es sind, die aus ihrer Identifizierung mit toxischer Weiblichkeit nicht herausfinden und sich in ihrer "Weiblichkeit" immer noch fast ausschliesslich über ihre sexuelle Anziehungskraft definieren. Es scheint mir dies heute sogar noch viel schlimmer geworden zu sein, als als vor der frauenbewegten Zeit der 70iger  der Fall war.
Hmmmm....wieso beschleicht mich eigentlich bei transsexuellen Frauen ("Männer, die sich wie Frauen fühlen" immer so ein Verdächtle von Unterwanderung, von Kollaboration mit dem schwarzpatriarchalen Feind? Ich kann sehr gut die Feministinnen verstehen, die es strikt ablehnen, mit solchen zwiegestaltigen Typen eine gemeinsame öffentliche Toilette zu teilen. Diese Feministinnen gibt es noch, noch sind sie  nicht mundtot gemacht durch Androhung von Strafe wegen "gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" - auch so ein Gesetz, welches an Orwell 1984 erinnert, ähnlich dem Ministerium für Liebe oder für Einsamkeit...LOL

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Narzisstische Irrationalität
ist heute Mainstream, hierbei  heute fällt  der einzelne Mensch weniger durch Verrücktheit, denn durch gesunde Rationalität auf. Diese Rationalität diskriminiert das mit "Güte" aufgeblähte narzisstische Ego der BerufsWohlwollenden  jedoch mit den Begriffen "rechts" und  "Nazi".   Was bislang Sache der Christen war, wird  im säkularen bzw. sozialistischen Staat von ideologischen tugendbewaffneten Berufswohlwollenden erledigt: die Welt  in Gut und Böse spalten und alles, was sie willkürlich als das Böse definieren,  mit pharisäischer Hypermoral verfolgen.
Die Projektion ihrer chiliastischen Sehnsucht nach Glückseligkeit in ozeanischer  Grenzenlosigkeit mit dem absoluten WIR will mit Gewalt das Gute - wie immer ist es der Neue Mensch -  schaffen, wobei das Böse, das sie zugleich mit dem Guten schaffen, geleugnet wird. Nur die gute Absicht zählt bei diesen engmaschig- Kurzsichtigen, die Wirkung und Konsequenz wird dabei nicht mal ansatzweise angedacht, nur das Heute zählt diesen Supermoralisten.
DAS ist keineswegs ein spirituelles Sein im Hier und Jetzt, sondern nur sieht nur so aus, es ist eine teuflische Simulatio Dei, die große Sünde wider den GEIST, der besagt: Ich will keine anderen Götter neben mir haben. Jede Ideologie ist ein Ersatzgott und sei sie noch so humanistisch. 

Es ist nun mal so: Jeder unbewusste Mensch, der seine inneren Begrenzungen noch nicht überwunden hat, versucht sie im Aussen zu verwirklichen. Was er früher im Namen eines pervertierten Gottes tat, tut er heute Namen eines pervertierten Humanismus: er unterliegt der großen Versuchung,  das Reich Gottes bzw. das utopisch-ideologische Reich des idealen Menschen in der Welt zu errichten. Das ist der Sinn hinter der wachsenden medialen Volkspädagogik.
 Für den aber, der seine eigenen Begrenzungen überwunden hat, bedarf es keiner "Verwirklichung" auf der Weltbühne, er hat das "Reich Gottes" bzw. wie Wilber es nennt, das "Bewusstsein zweiten Ranges" in sich SELBST realisiert. 


Ken Wilbers Buch Boomeritis lese ich übrigens schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal - vor 10 Jahren etwa -  glaubte ich nur, es verstanden zu haben. Damals war ich noch nicht so weit...Erst heute verstehe ich so gut wie alles, was er schreibt aus der befreiten transpersonalen Perspektive. Ich bin eine echte Zaunreiterin geworden... eine Transhexe... :D


Montag, 1. Januar 2018

Gestern liess den Geist ich schweifen...

Gestern liess den Geist ich schweifen,
Der tat hier und dorthin streifen,
Als er einen Trigger fand,
An dem er sich heut' aufgehangt... :D

Politik vs Spiritualität

Auf dem Hinweg zu Gott/SELBST gilt der Rückzug aus der Welt. Keiner, der sich diesem weltentfremdenden Prozess einmal ausgeliefert hat, kann daraus aussteigen, um sich ernsthaft der Politik=Weltverbesserung zu widmen.
https://www.facebook.com/groups/335977609907181/

Auf dem Rückweg in die "Welt": Niemand, der bei sich SELBST angekommen ist,  hat das Bedürfnis, ordnend in den Weltenlauf einzugreifen. Wer erkannt hat, dass das konditionierte Ego synonym mit Welt ist, hat keinen Anlass mehr, die Verhältnisse der äusseren Welt zu verändern, stattdessen hat er (s)ich von seiner Weltsicht desidentifiziert. Letztlich aber ist er zum reinen Beobachter geworden, d.h. er greift nicht in Geschehnisse der Welt ein, - nicht einmal "spielerisch" -  derweil er sie JETZT als ein Konstrukt seiner Gedanken erkannt hat. Jede Absicht, die Welt zum Guten verändern zu wollen, kann nur ein konditioniertes Ego haben, welches Gut& Böse, links und rechts noch nicht transzendiert hat und an sog. menschliche/humanistische  Werte glaubt.
Spiritualität ist jenseits von Gut und Böse, rechts und links, deswegen ist es besonders abartig, wenn ein sog. Spiritueller sich  nicht der Spaltung bewusst ist, wenn er in einer bekannten spirit. Zeitschrift ein Plädoyer für eine linke Spiritualität verfasst. Demzufolge wären die Linken die Guten und die Rechten die Bösen  - - - und schon ham wir wieder  den Salat. Man verschone die Welt mit spirituellen Schwarz-Weiss-Denkern und Linken, die sich spirituell dünken.

Politiker wollen immer das Gute und genau das ist das Problem eines Spirituellen, der ein Politiker sein will und vice versa.  Am bösesten aber ist der Wille, wenn er im Namen Gottes nur Gutes tun will, ohne die bösen Konsequenzen zu bedenken. Der neue Gott heisst heute "Humanismus" und "Menschenrecht". Ein moralitär pervertiertes Konstrukt, welches  dem sozialen "Wohl und dem Nutzen des Menschen" dienen soll unter der diktatorisch-faschistoiden Bedingung, dass der ahnungslose Bürger seine Identität aufgibt, im Namen eines top down verordneten neuen Paradigmas bzw. eines neuen Menschenbildes.

Man kann die äussere Welt und die innere Welt nicht in Deckung miteinander bringen, sondern nur (s)Ich=Welt transzendierend übersteigen/überwinden, dann gibt es auch keine Grenzen mehr zwischen dieser und jener.
Sicher, es ist auch jenseits von Ego noch möglich, sich für das Weltgeschehen zu "interessieren", allerdings ohne sich damit zu identifizieren, ohne mit der Welt etwas "machen"  oder gar in der Politik  mitmischen zu wollen. Das Himmelreich, das Reich des Geistes ist nicht von dieser Welt. Das war und ist immer noch eine radikale Absage! Der Anarchist des Herzens ist nicht (mehr) rebellisch und arbeitet sich ganz gewiss nicht an der äusseren Welt ab. Meine Güte, diese linken Spirituellen glauben im Grund ihres Herzens immer noch mehr an ihre Helden wie Che Guevara als an sich SELBST. Politiker sind Reformer,niemals ist und war aber jemals  ein Befreiter (Meister) ein Sozialreformer/Politiker, der nach Nützlichkeitsprinzipien handeln könnte. Gandhi war kein Befreiter, er war ein religiöser Reformer, die Freiheit, die er erkämpfte, ist VON dieser Welt, er kämpfte um eine diesseitige Befreiung der Menschen von äusserer Unterdrückung. Die wahre innere Freiheit erlangt  man nur im inneren Kampf - im Heiligen Krieg mit den INNEREN Unterdrückungsstrukturen - da gibt es kein Sowohl-als Auch. ("Sowohl-als" auch ist ein Gegensatz integrierender BEWUSSTSEINsmodus und nichts,  was man MACHEN kann, er bezieht sich  nicht auf das Ego bzw. Tätigkeiten in dem Sinn, dass man sowohl dies als auch jenes MACHEN könne.Transzendiert sind die Gegensätze dann  auf der letzten Stufe des "Weder dies noch jenes"-BW  (neti neti) in dem das konditionierte Glaubenssatzuniversum/Weltbild komplett im "Nichts" aufgelöst - dekonstruiert bzw. desidentifiziert -   ist.)

Rottenfusser zitiert den Dalai Lama:

  „Es gibt eine philosophische Meinung, die Moralisten davor warnt, sich in Politik einzumischen, weil diese der ethischen und moralischen Grundsätze entbehre. Diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge, denn eine Politik ohne ethische Grundsätze dient nicht dem Wohl und Nutzen des Menschen.«  Und weiter: »Man hört des öfteren von spirituellen Menschen, dass sie die Vermischung von Politik und Religion mit Sorge erfüllt, da sie eine Verzerrung der Ethik durch Politik und dadurch eine Verunreinigung der Religion befürchten. Solche Überlegungen sind nicht nur selbstsüchtig, sondern auch in sich widersprüchlich. Alle Religionen sind ja dazu da, dem Menschen zu dienen und zu helfen, und mit jeder Abgrenzung von Religion gegen Politik gibt man ein machtvolles Instrument preis, das im Sinne des sozialen Wohlergehens der Menschen wirken soll.«

Brrrr, das ist ein an der Realität völlig vorbeigehendes pseudo-humanistisches,  idealistisch-moralitäres Gesülze aus der Sicht des Status eines Priesterkönigs. Kleriker und andere Moralisten haben nichts in der Politik zu suchen, man schaue nur in die Gegenwart und sehe, was sie gerade anrichten, die faschistoiden Linkscamouflaschen im Verband mit den Klerikern... Die Religionen sind realiter zum Kreuz der Menschheit geworden, nur die politische Entmachtung der Religionen, die Säkularisierung kann die fundamentalistischen Auswüchse der div. Religionen in Schach halten. Das Reich Gottes aber ist nicht von dieser Welt und eine politisierende Kirche versteckt mit ihren Machenschaften einmal mehr den Schlüssel zum Himmelreich, der in unserer Mitte verborgen und dort nur zu finden ist. In der Mitte, d.h. in einem ausbalancierten harmonischen SELBST.


http://archiv.connection.de/index.php/wirtschaft/115-linkespiritualitaet

Auch die Connection beschäftigt oder veröffentlicht in der Mehrzahl Autoren/Artikel, die hinsichtlich des spirituellen BW-Entwicklungsziels voller "vielleicht" sind, d.h. sie sind voller Vorstellungen im Sinne von "gut"  über den zustandslosen Zustand. Dass Paulus  aber v i e l l e i c h t  recht haben könnte, diese Möglichkeit wird noch  nicht mal ansatzweise in Betracht gezogen -  weil es sich vollkommen dem Egomind entzieht, wie es möglich ist, sich den Regeln der weltlichen "Obrigkeit" zu unterwerfen, derweil man einer inneren Freiheit teilhaftig ist, die eben nicht von dieser Welt ist. Da greift sich sogar der Logiker an den Kopf: Warum sollte ein befreites SELBST, welches zum Ziele der Befreiung den  größten "Heiligen Krieg" gegen (s)Ich und Welt ausgefochten hat und demnach überwunden/transzendiert hat, noch mal in den Ring steigen, um "dort draussen" gegen Ungerechtigkeiten zu rebellieren und erneut Idealen hinterherrennen? In einer Welt, die jede (ernsthafte) Bedeutung für ihn verloren hat? Für einen solchen ist die Welt nurmehr zum Freien Spiel gemacht und  die scheinbaren Geschehnisse darin sind ihm  nur Schattenspiel - Spiegel für die inneren Auseinandersetzungen im Krieg Ego vs. Selbst. 

Ja, und natürlich findet sich auch in diesem ohne Zweifel intelligenten Spiri-Klugschwatz wieder der integrale Ansatz von Ken Wilber, dem ich so nicht zustimmen kann - nein, man kann eben nicht zwei Herren dienen! Weder im Vorfeld  noch nach der Befreiung. Wer hier ein Sowohl-als auch postuliert, postuliert ein Konstrukt ohne jeglichen Bezug zur Wirklichkeit.  Es gibt auf dem ganzen spirituellen Weg keine radikalere Entweder-Oder-Entscheidung als an dieser Stelle; hier entscheidet es sich, ob du berufen bist, du SELBST zu werden, oder ob du dich entscheidest, ETWAS in der Welt zu werden. Beides zusammen funktioniert nicht.Das Ja zu Gott/SELBST ist das Nein zur Welt, so wie die Anwesenheit Gottes auf der Abwesenheit des Egos basiert.  IN der Welt, aber nicht VON der Welt zu sein, heisst für den Freien genau dies: Du bewegst dich spielerisch in der Welt, ohne von ihr ergriffen zu werden, bzw. ohne dass da ein Ego wäre, das sich identifizierend an ihr ver-greifen könnte. Nichteinmischung ist hier die Devise! Und wenn du jetzt diese Nichteinmischung mit  mir diskutieren und definieren willst, bist du erst recht auf dem Holzweg. Nichteinmischung heisst einfach nur, dass da niemand mehr ist, der Bock drauf hätte, die Dinge anders zu haben, als sie sind. Aber solange bei dir der Bedeutungsgeber so quicklebendig wie eh und je ist, wirst du immer Bock haben, die Dinge so zu deuten, dass sie deiner Hilfe und deines Eingreifens bedürfen.

Von dem Berufenen wird nicht weniger als Verzicht gefordert, es wird ihm "gezeigt", was auf ihn zukommt, so  dass am Ende seiner spirituellen Reise alle verlangenden Zugriffe auf die Welt "abgetötet" worden sind, insbesondere das Verlangen, die Welt zu verändern.  Von wegen "Sowohl-Als auch" -  hier an dieser Stelle gehts um die Hingabe deines Lebens,  gehts um den ganzen Kuchen, es gibt keine Möglichkeit, den Kuchen zu essen und gleichzeitig zu behalten.

Aus meiner Sicht/Erfahrung haben sich viele dieser wohlmeinenden Verbesserungsbemühten, die diesen "integralen Ansatz" verfolgen, - wenn ihr Sein überhaupt ein spirituelles ist und sie nicht nur spirituell DENKEN -  in ihrem Individuationsprozess (Heilung/Herzöffnung)  mit der (Selbst-) Liebe identifiziert, die sie aber weiterhin nach aussen projezieren, in  der Liebe zum Leben, Liebe zur Welt, Liebe zu den Geschöpfen - kurz: ihrer Liebe zu einem Da-Sein voller Bedeutung und Sinn, sie berauschen sich an  einer Schöpfung, die ihnen aber immer noch gegenübersteht. Das heisst: sie feiern die Trennung. Unbewusst.

In dieser Liebe zum Da-Sein wirft das Gute einen langen Schatten, was die volle Umkehr erschwert und damit die "Sicht" auf das bedeutungsentleerte So-Sein der ungeteilten Wahrnehmung der Welt und der Dinge darin. Ihre Spiritualität ist eine Materielle, eine Weibliche.  Solange das Ego als  Bedeutungsgeber nicht als ein solcher erkannt wird, wird es keine Befreiung von ihm geben. Man verbleibt im diskursiven Denken und bekommt keine "Stehende Verbindung" zum vertikalen Erkenntnismodus im Bewusstsein des Nichtwissens (um diese Welt). 

Damit hier keine Mißverständnisse auftreten:  Die weibliche Spiritualität ist nicht zu verachten, - ganz im Gegenteil: sie beherrscht einen Großteil der Individuation, sie ist die Triebfeder der Individuation und dient dem "Brüllenden Leben", der Befreiung der Gefühle und in diesem Zug der bewussten Identifizierung mit den eigenen authentischen Gefühlen, ferner mit den Geschöpfen, mit allen fühlenden Wesen, (Ich bin Alles, ich bin du-du bist ich.) welche der Desidentifikation (Ich bin Nichts, neti neti) VORAUS geht. Genau dies wurde im Patriachat unter der Fuchtel eines schwarzchristlichen Pösen Pater Nosters verdrängt und machte Heilung unmöglich. 
Es ist m. E. absolut wichtig für das Ich, innere Barrieren und Tabus zu überwinden, die das Ich daran hindern, voll einzutauchen in die Welt der Materie, des Körpers, des Da-Seins.  Und genau hier an dieser Stelle erinnere ich mich wieder an den Kurs in Wundern, bei dem m. E. das Eintauchen in die sinnliche Welt des Körpers und der Materie von vornherein  durch autosuggestive Praktiken verhindert wird und somit auch die Identifizierung mit den leidenden Wesen - dem kollektiven Leiden der Menschheit. Deswegen wirkte der KIW  auch genauso so kalt, körperfeindlich und dissoziierend auf mich wie andere patriachalische religiöse Konstrukte, die das nonduale Pferd von oben und hinten aufzäumen, statt von unten, d.h. von der Akzeptanz des Körpers/Materie bzw. von der Akzeptanz der Person in ihrem Hier und Jetzt auszugehen.  Der KIW suggeriert eine "bedeutungslose Welt" ohne  die Vorbedingungen zu beachten und zu erfüllen, welche es erst ermöglichen, die Welt von ihrer Bedeutung zu entleeren bzw. den Bedeutungsgeber zu "ent-sorgen": Er verhindert die Befreiung der Gefühle und in diesem Kontext die Identifizierung mit allem, was fühlt und lebt. (Wenn ich mich nicht irre, sprach der KIW  den Gefühlen von vornherein jegliche Bedeutung ab, das war auch der Grund dafür, dass dieses magere, verhungerte klapperdürre, saftlose Abstrakt-Konstrukt  etwa bei der 50igsten Lektion in meiner Mülltonne gelandet ist). Den Vater kriegt man nun mal nicht ohne die Mutter bzw. den Sohn.

Der dogmatische KIW-Anhänger hat oft eine Heidenangst vor seinen ungebremsten Trieben, er hat Angst, die Kontrolle über sich zu verlieren und im sinnlichen Höllentaumel eines brüllenden Lebens zu ersaufen. Er denkt dabei in Zeiträumen, dabei ist weiter nichts nötig, als sich seine Bedürfnisse und Wünsche  - statt sie zu verdrängen - VOLL BEWUSST zu machen, wenn sie auftauchen, im Klartext: man muss seine Triebe und Phantasien nicht unbedingt in der sog. Realität ausleben.  Da war ich früher mal anderer Meinung, bis ich irgendwann mal  darauf kam, alles, was sich in mir staute, u.a. die Begierden und Triebe bio-energetisch zu entladen:  ich habe sie nicht mehr ausgelebt, sondern nur zugelassen und solange gezittert, bis ich nicht mehr stehen konnte. So funktioniert Bewußtmachung - das spürst du in den Knochen und in jeder Zelle bis in die Haarwurzeln hinein! Und danach: AHA! 

Beides tut also not: Die  Spiritualität der Mutter  dient dem Leben der Materie/Formen, der Geist des  "Vaters" löst die Formen auf  - nein nein, nicht die Formen selbst, sondern er löst die IDENTIFIZIERUNG mit der Materie/Formen auf und verschiebt den Fokus vom unbewussten Leben mit seinem scheinbaren Tod hin zum Gewahrsein eines Ewigen LEBENS im JETZT.  Dieses Gewahrsein bekommt man nur, wenn auch die letzte Identifizierung aufgelöst wird: die Identifizierung mit dem Da-Sein  -  damit wird jegliche Einmischung in den sog. Weltenlauf absolut obsolet. Deswegen wird der Weise (als der letztgültig Befreite) niemals in die Politik gehen - denn ihm sind alle Tugenden, die einen Politiker auszeichnen, ein  Laster.


Politik zu "integrieren" wäre so, als ob man die Konditionierungen des Egos ins Wahre ICH-SELBST integrieren wollte, also das Unwahre ins Wahre.  Politik kann man  nur aufgrund von Identifizierung mit Ich und Welt betreiben! Auf dem Rückweg in die Welt schliesst man zwar ein, was vorher ausgeschlossen war, aber nur, um das vorher Ausgeschlossene nichtidentifizierend von innen her zu erfassen... Niemand kann Politiker werden, der nicht überzeugt davon wäre, dass die Welt einer Verbesserung/Veränderung bedürfte. Aber dies ist genau einer jener Glaubenssätze, die ihn an die Welt bindet. Als Befreiter kann man das Weltgeschehen - also recht eigentlich die GedankenKONSTRUKTE!, denen man lustvoll entfremdet ist -  beobachten und sich informieren, OHNE den Impuls,  einzugreifen. Man kann kein Politiker werden, wenn man den Glauben an diese Welt(sicht) verloren hat! Unmöglich, dass es für einen Befreiten eine veränderungsbedürftige Welt gäbe. Wer so etwas glaubt, ist nicht frei, da kann er noch so schöne spirituelle Reden schwingen. Huh - zu diesem Connection-Artikel gäbe es meinerseits noch viel mehr zu sagen, aber vorerst ist's erst mal genug für den ersten Tag im Neuen Jahr!