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Mittwoch, 28. März 2018

Kille Kille! It's just for entertainment, Dummy!

Aus Februar 2018


Täter-Opfer-Verkehrung. Hat ein messerscharf erigiertes machtgeiles Ego Erbarmen verdient?
Es wäre  Selbstverrat, wenn das freie Kind  die Nackheit des Kaisers sieht und ihn nicht lachend darauf aufmerksam machte! ( Kille kille! ) Die Anima, die befreite Mutterinstanz in mir dient primär dem freien Kind in mir und nicht den Feinden des Kindes!
Ha ha ha -  da lacht das Kind! It's just for Entertainment, Dummy! Kille! Kille!

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Postfaktisch -  Ich fühle, also bin ich... Mikroaggressionen/Re-Traumatisierungen scheinen just en vogue.
Es ist für die Psyche gleich gültig, ob man sich nur einbildet, mißhandelt, mißbraucht, gemobbt zu werden oder ob es tatsächlich so ist.  Das Trauma ist real, auch wenn es "nur" re-aktiviert sein sollte.  Deswegen wird ein Psychotherapeut der Pat. nicht ausreden wollen, sondern sie in ihren Gefühlen insofern  bestätigen, dass sie sie annehmen soll, statt zu verdrängen. Die Gefühle sollen angenommen werden, NICHT aber Mutmaßungen über Tätschaft eines Menschen zur  "Tatsache" umgefaked werden.  Es geht darum, die negativen Gefühle  von dem vermeintlichen Verursacher zu trennen, was heisst, aus dem aktuellen Bezugsrahmen in Bezug zur Vergangenheit zu setzen. 

Und genau das ist heutzutage das Problem mit den "Snowflakes", eine neofeministisch-küchenpsychologische Traumabewältigung, die nicht nur besagt: Deine Gefühle haben immer recht, und der Verursacher ist der Böse. Es ist ein prärationaler infantiler Glaube, das eigene verletzte Gefühl werde stets und immer von bösen Menschen  mit bösen Motivationen verursacht.  Es erinnert mich an  meinen  juvenil regredierten Mann, der noch im Alter von 29 Jahren das Tischbein trat, wenn er sich daran gestoßen hatte. Kindlicher Narzissmus.

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Wir sind eine Vaterlose Gesellschaft, d.h.,  dass Männer von Frauen großgezogen werden, egal ob in der Familie oder im Kindergarten,/Schule.
Was Nietzsche  über seine Erziehung in einem reinen (christlich-theologischen) Frauenhaushalt schrieb, trifft im großen und ganzen auch auf die heutige Situation zu! Die Vorherrschaft der Frauen in seinem Umfeld entsprechen die heutigen Bestrebungen und fragwürdigen Erfolge des Feminismus. Die Frauen haben sich durchgesetzt und infiltrieren quasi mit Gewalt alle gesellschaftlichen Ebene mit ihrer Kraftlosigkeit und Schwäche, die sich als quasichristliche Tugend tarnt.  Was dabei aus den Männern wird, hat Nietzsche deutlich gemacht.
Mutterlos ist die Gesellschaft nur insofern, die Mütter fast alle ganztags arbeiten im Dienste des Bruttosozialprodukts und nicht im Dienste einer echten Emanzipation. Im weiteren Sinne ist die Gesellschaft nicht  mutterlos,  derweil staatliche Institutionen die Erziehungsrolle übernehmen. Zunächst wurden die Männer entmündig, derweil man sie durch lange Arbeitszeiten ausserhaus ihrer Familie entfremdente, jetzt sind es die Frauen, die entmündigt werden als LohnSklaven im Dienste der Heiligen Dreifaltigkeit: Staat, Wirtschaft, Medien. 
Wie früher in der  Familie ist es heute der Sozialstaat, der  bemuttert, bevormundet und bewacht und damit infantilisiert. Er propagiert eine  falsche Mütterlichkeit,eine Mütterlichkeit, die sich in Gift und Galle verwandelt. Man hat nicht nur die Göttin/Gute Mutter,  sondern auch den "Guten Vater" (Patriarchen) ins Exil der Verdrängung geschickt.

Nietzsche: „Der Freigeist wird immer aufathmen, wenn er sich endlich entschlossen hat, jenes mutterhafte Sorgen und Bewachen, mit welchem die Frauen um ihn walten, von sich abzuschütteln. [...] Deshalb kann sich die Milch, welche die mütterliche Gesinnung der ihn umgebenden Frauen reicht, so leicht in Galle verwandeln.“ (Menschliches, Allzumenschliches)

Waren die Frauen um Nietzsche noch mit christlichen "Werten" dogmatisiert, so ist es heute die kulturmarxistisch-feministische Ideologie, die die Peitsche schwingt gegen die wahre Menschwerdung.  Diese falsche  Mütterlichkeit und toxische Weiblichkeit schafft sich in den Männern ein Feindbild und entzieht ihnen die Zuwendung, um sie zu bestrafen.

"Der Begriff Frau ist bei Nietzsche schwer fassbar, und muss eigentlich immer in Zusammenhang mit seinen biographischen Hintergründen betrachtet werden, da seine persönlichen Erfahrungen und Ambitionen in die abstrakten Erörterungen seiner Werke mit eingeflossen sind. Er durchlitt die Zerrissenheit zwischen Leid und Leben-Wollen in existentieller Art und Weise." (Nietzsche und die Frauen)
Ja, es scheint mir, Nietzsches Werke stammen alle aus der SELBSTerkenntnis, er schöpfte nicht nur aus den persönlichen Erfahrungen, sondern hatte zugang zum kollektiven Unbewussten mit seinen archaisch-mythischen Schichten. Das ist das, was ihn so provokativ macht.

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Was viele Sucher unter Anbindung an die Quelle verstehen, ist keine Anbindung an die Quelle, sondern Anbindung an ihr Ich. Auch in dieser Beziehung wird auf dem spirit. Marktplatz viel verwechselt.  Die Daseins-Spiritualität hat ihren Flow in der Kongruenz des authentischen Ichs, welches sich psychisch mit allen Wesen verbunden fühlt. Im Unterschied zum "Lauf des Wassers", dem Flow des transzendierten Ichs, des SELBST, des GEISTES. 

Zum Vater kommt man nur über den Sohn, d.h. zur Soheit kommt man nur über das Dasein bzw. zum geistigen Heil kommt man nur über die Heilung de Person. Mit jedem Gefühl, welches geheilt wird, wird ein Schatten erlöst und damit verstärkt sich das "Licht" der Bewusstheit (Gewahrsein).
Wenn keine Schattenarbeit gemacht wird, geschieht auch keine Heilung der Gefühle.
Ein ungeheilter Lehrer oder Therapeut bestätigt nur im Irrtum.
Heil=Gewahrsein=Offenbarung. Eine Anbindung ohne Offenbarungscharakter ist keine Anbindung.

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Miss Y.. hat einen neuen Tröster in der Not gefunden. Dieses Mal ist es  Quiet Rama, der ihr dabei behilflich ist, ihr gerupftes Selbstbild zu flicken und zu verteidigen. Merke:  Was man verteidigt, mit dem ist man identifiziert".Ach, wäre er doch stille geblieben...

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Der Gute glaubt nicht mehr an das Böse, er glaubt nur noch an das Gute im bösen Menschen.
Heute darf man das Böse nicht mehr böse nennen oder das Abwertende durch Kritik "abwerten" oder der Intoleranz mit Intoleranz begegnen.  Die Hypermoralisten verlangen, der Intoleranz mit Toleranz zu begegnen, die Täter primär als Opfer zu behandeln und das Böse zum Nichts zu negieren.
Wer sich mit dieser  Krankheit nicht infizieren läßt, ist - rechtsextrem, reaktionär,   kurz: BÖSE.
Ohne Feindbild gehts halt nicht...


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Es gibt Sucher, die glauben, sie könnten sich der Menschheit in ihrer "Wahren Natur"  präsentieren mit der Erwartung, dass diese in irgendeiner Form erkannt bzw. anerkannt würde. 
Das Gegenteil wird der Fall sein: sie werden dich für verrückt halten und dich ans Kreuz nageln wollen. Ausser du treibst dich auf dem spirituellen FB-Marktplatz herum, da werden Verrückte für normal erklärt und zusätzlich kriegst du noch eine Menge Likes und Anerkennung für das, was du von dir glaubst, zu sein. Es sei denn du sagst die WAHRHEIT....

 Die spirituelle Entwicklung ist ein Prozess der totalen Ich- und Welt-Entfremdung, bei der es um das  Loslassen aller Bindungen geht. Du bist dabei, ein Anderer zu werden: Dabei  liegst du im Kampf mit  familiären und beruflichen  Erwartungen, die sich permanent an dich als den Menschen richten, den sie einst gekannt haben. Wenn du dich veränderst, rechne damit, dass  Beziehungen zerbrechen können, Freundschaften abgebrochen und Familienbande gekappt werden. Alle Abhängigkeiten werden aufgelöst.... Es ist nicht so leicht, ein Anderer zu werden, speziell wenn du noch so abhängig bist zu glauben, die Erlaubnis der anderen zu benötigen, um frei zu sein. 

Du wirst anecken: da ist zunächst  die persönliche Wahrheit, die Enttabuisierung der Gedanken, die du nicht mehr unterdrücken kannst, die Wahrheit und Echtheit deiner Gefühle, mit der du  aus dem  Familien-/Beziehungskonsensus-Nebel ausbrichst und den alten symbiotischen Vertrag aufkündigst. Du verläßt den altbekannten Realitätstunnel und hörst auf, durch die gemeinsame Brille zu gucken, durch die man gemeinsam die Welt definiert und betrachtet hat...alles, was dich mit anderen Menschen verbunden hat, löst sich auf. ALLES! Erst wird gestorben und was DANACH kommt, weisst du nicht, kannst du nicht wissen... ob du wirklich stirbst oder ob du dennoch weiterlebst, du weisst es nicht. Vielleicht hast du irgendwo gelesen, dass du nicht sterben, sonder nur dein Ego stirbt, und dass man nur "bereit" sein muss... dieses Trostpflaster wird dir mit allem anderen auch noch genommen. So lasset jede Hoffnung fahren, Ihr, die Ihr hier eintretet...

Niemand, der dich kennt, wird widerstandslos zulassen, dass du ein Anderer wirst.  (Deswegen hatte ich es in meiner spirit. Entwicklung  relativ leicht, da ich mich nicht allzu "bekannt" machte mit anderen. Ich war fast immer alleinstehend, allein erziehende Mutter,  alle 2 Jahre wechselte ich die Stadt oder den Arbeitsplatz, sobald er zur Gewohnheit wurde, mein Sohn löste sich ganz von selbst aus der mütterlichen Abhängigkeit... Ausser zu meinem Sohn hatte ich noch nie enge Beziehungen, weil ich massive Bindungsängste hatte: d.h. ich verlor den Kontakt zu mir und fürchtete, diejenige zu werden, die man in  mir sah, die ich aber nicht war... ich introjezierte die Projektionen anderer, verlor den Kontakt zu meinen Gefühlen und erfühlte und erfüllte statt dessen die Erwartungen anderer...)

Die Bereitschaft, alle Bindungen loszulassen beinhaltet nicht zuletzt auch die Bereitschaft, verrückt zu werden und letztlich zu sterben.
Wenn dir ein Guru das Gegenteil erzählt, dann lügt er. Es gibt ja solche Gaukler, die dir erzählen, dass du nichts aufgeben musst oder dass deine erwachende kosmische Liebe alle Widerstände hinwegschmelzen würde.
Wenn du dann später noch damit anfängst, überpersönliche WAHRHEITzu sprechen, werden  dich die meisten von ihnen für komplett verrückt halten...

Merke: Die Wahre Natur drückt sich weder ein  noch aus. 
Wo Leere ist, kann das Ego nur Ego sehen. Btw: Dieser "Lehrsatz", dass das Ego nur Ego sehen kann, wird von spirituell doch recht Unerfahrenen (wie bsp. Miss Y.) gerne mißbräuchlich als Abwehrkeule benutzt, um vermeintliche Angriffe auf ihr Ego abzuwehren bzw. von ihren dunklen Seiten abzulenken. Es korrelliert mit dem selben Irrglauben, dass der Mensch, der bei anderen  Menschen ein Böses sähe, nur sein eigenes Böses (Schatten) projezieren würde.
 
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Gerade fiel  mir ein Video in die HÄnde, Sharing Nonduality.... da wird Transformation nicht für nötig gehalten, es bedürfe keinerlei Veränderung, sagt der Typ namens Narada, keine Arbeit,  nix...  . Das sind nichts weiter als "Glaubensartikel", der Egomind GLAUBT nur, dass keine Veränderung nötig sei, weil er nicht anders kann, als an seinen Selbsterhalt zu glauben.  Er hat eine Sache gewaltig mißverstanden: Nämlich diie Wahrheit,  dass das STREBEN des Egos nach Veränderung und Verbesserung verhindert, die Wahrheit zu erkennen. Der Egomind ist mehr als freudig  bereit, dies zu GLAUBEN und SCHLUSSFOLGERT daraus, dass es nichts zu tun gibt. haha  Nein, man muss nichts verändern, sondern nur annehmen, was ist! Und das kann das Ego nicht!
Was nicht so schnell gesehen werden kann, denn es erfordert schon eine erhöhte Achtsamkeit, um die WAhrheit dessen zu erkennen:  dass die Veränderung in der Selbstannahme verborgen liegt.  Und das ist Schwerstarbeit, weil es die meisten Widerstände gegen die Selbstannahme gibt, da das Ego nicht sich selbst, sondern nur das annehmen kann, was von aussen auf es zukommt. Ein Ego, das sich selbst annimmt, erhöht sich.
  Genauso wenig wie gesehen wird, dass der Widerstand gegen Veränderung angenommen werden muss, sieht der Egomind, worin die Veränderung liegt.  Er kann sich nicht selbst aus dem Sumpf ziehen.  Selbstannahme der Person ist immer SELBSTannahme in, mit und durch das Wahre SELBST.

https://www.facebook.com/deva.setu/videos/1713979715282539/?id=100008031978872"Sharing Nonduality

Narada Marcel Theo Turnau: Was ist mit jetzt? - Nondualität bedeutet, die Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem verschwindet und alles wird das Eine. Man sagt, das Selbst ist unveränderlich, unberührbar, ewig, und gewöhnlich, alltäglich.Wir brauchen uns nicht zu verändern, um selbstgemachte Begrenzungen zu überwinden. Wir sind Nondualität. Mehr und mehr wird es zur Gewissheit, dass ich eigentlich Einheit bin. Das Konzept von Gott kann helfen. Gott ist wie eine Variable X , also vielfältig, alles… Demut ist wesentlich, um die Dualität loszulassen, und Nondualität zu erkennen. Wir können die Identität der Person behalten und gleichzeitig in die Nondualität tauchen. Gott in der Dualität ist identisch mit dem Selbst in der Nondualität. Es gibt nur Gott, es gibt nichts außer Gott und die göttliche Wirklichkeit, egal wie es benannt wird ..."
.https://vimeo.com/206464282

"Man sagt..." Hmmmm....Wer sagt das: Wir können die Identität der Person behalten und gleichzeitig in die Nondualität tauchen?? 
Sag ihm, er ist ein LÜGNER!
Ich sag: Wenn die zunehmende Gewissheit der Einheit nicht mit einer zunehmenden Abnahme von Ego einhergeht, - also mit Veränderung! -  dann ist deine Einheit nur eine Vorstellung, und die Gewissheit die Vergewisserung des Egos, das sich vergewissert, dass sich bloss nichts verändert. Der Glaube versetzt manchmal Berge - anders gesagt: Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer, Jungs!

Ich kann nicht zwischen Seekers und Believers trennen, denn auch die Seekers hören nicht auf Believers zu sein... alle glauben sie an Konzepte. Es geht aber darum, das Wesen des Konzepts zu erkennen und das geht nur mit Bewusstheit/Gewahrsein.

Der Begriff der Gnade bzw. die Wirksamkeit der Gnade hängt engstens mit der Selbstannahme zusammen! Wer hat, dem wird gegeben!

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Ich erinnere mich an die Zeiten, in denen ich glaubte, dass alles, was ich sage, gelogen sei. Erst heute wird mir klar, inwiefern das sogar heute noch zutrifft. Deshalb auch heute noch die Bitte an meine Leser, mir kein Wort zu GLAUBEN!

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Selbstannahme: "Die  Botschaft des Buddha: Alles Leiden entspringt aus dem Loswerdenwollen oder Festhaltenwollen. Die Heilung liegt immer im Sein-Mit, im annehmenden Umfangen dessen, was sich gerade als unsere Erfahrung zeigt. Da gibt es nichts mehr zu suchen oder zu finden, da ist einfach, was ist."
Nun, die Frage lautet, wie man das "Umfangen"  praktiziert,  subjektbezogen oder objektbezogen? Wenn du es subjektbezogen nimmst, dann gehört der Andere nicht zu deiner Erfahrung, sondern nur das, was er auslöst.  LOL Die einzig richtige Art, Erfahrung zu umarmen! Der objektive Bezug stellt sich von SELBST ein.

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To break the mental strukture - ist nur eines vonnöten, 1. Interpretation und Wahrnehmung, 2.  Selbstannahme, in deren Verlauf ich die Glaubenssätze unter die Lupe zu nehmen...3. zuvorderst die Glaubenssätze über sich selbst... - all das ist ein natürliche Nebenerscheinungen, wenn ich im Hier und Jetzt mich, meine Gefühle annehme.... (was aber nicht heisst, ihnen RECHT zu geben!) Der Punkt der Anklage ist eine rein private Sache und darf niemals öffentlich gemacht werden. Er dient der Abfuhr von Energien...

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Nettiquette in spirituellen Foren is just forn Arsch. Wer auf Regeln beharrt kann noch kein Chaos zulassen.  Richtige Flegelgurus schocken durch unflätiges Benehmen, um die rigide Höflichkeitskonditionierung ihrer Groupies aufzuweichen...ich kann mir gut vorstellen, wieviel Spass das machen muss... (derweil man nicht damit identifiziert ist!)
In Missys Forum Huff & Puff darf man ja noch nicht mal Sätze OHNE beleidigenden Inhalt in Großbuchstaben schreiben, OHNE beleidigenden Inhalt, weil der Großbuchstabe an sich für manche schon eine Aggression ist - boah und dann auch noch in rot!  Das sind die Leute, die im real life nachdrückliches Sprechen nicht von wütendem Schreien unterscheiden können. Der KIW-Lehrer fühlt sich ja schon von ein paar Ausrufezeichen bedroht und geht füchtig... Ach, mein Lieber, so viele Gelegenheiten hast du verpasst, die Illusion zu durchschauen, die dir dein schmerzbereitender Bedeutungsgeber vorgaukelt, statt nur davon zu schwätzen... Kille Kille!

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La dolce vita
Narada, spiritueller Reiseleiter wirbt für Bhakti-Yoga  - der Hingabe an das Süße Leben Italiens, um die italienische Praxis Wein Weib Gesang mit der Praxis von Yoga  Meditation und Mantrasingen zu verbinden.
Aaaahhhh, wie klingt das doch soooo schöööööön versööööhnend! Hierosgamos! Heilige Hochzeit von Mama Materie mit  Big Papa GEIST!
ABER: Du kannst nicht zwei Herren dienen!
Die Postmoderne Spiritualität will immerALLES, den Kuchen essen und erhalten.

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Isha Blog von Sadhguru:
Self-Transformation is not just about changing yourself. It means shiftin yourself to a completely new dimension of experience and perception.
Ohne eine erläuternde Erklärung ist das nur leeres Spiri-Speech.

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Wer sich als absolutes SUBJEKT, das ICH BIN erkennt, muss sich häufig der Inquisition aussetzen, d.h. er wird gezwungen, sich zum Objekt zu machen und Fragen zu beantworten, die nur der Verstand ausdenken und fragen kann, der mit der Subjekt-Objekt-Trennung identifiziert ist!    Hier kann man nurmehr schweigen.  Was ist Wahrheit, fragt Pilatus den Jesus? Jesus schwieg. Aber bestimmt nicht aus Verlegenheit...
Beantworte ich die Frage nach der WAhrheit, mache ich die Wahrheit zum Objekt! Denn WAHR ist nur, was ich als das absolute SUBJEKT, das ICH BIN, im Gewahrsein als wahr erkenne! Jesus sprach immer als das Absolute SUBJEKT, seine Wahrheitsmitteilung war performativ:  Deswegen konnte er darauf keine Antwort geben ausser: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.... Die Wahrheit, der Weg und das Leben tanzten den Zuhörern praktisch auf der Nasenspitze herum - aber sie können es nicht sehen, weil sie keinen Zugang zum Gewahrsein bzw. zur WAhrheit haben.
Sie können nicht wahrnehmen, dass Jesus aus dem Ursprung spricht, und nicht aus einer Lehre repetiert, einem Wissen aus zweiter Hand.  Im Alter von 12 Jahren  verstand und sprach er die Wahrheit der Schriften von innen heraus.  Jesus brauchte weder eine Lehre noch einen Lehrer, der ihn in die Geheimnisse der Lehre einweihte. Er hatte ungehinderten Zugang zum  eigenen Herzen, dem Großen Geist, dem "Vater", dem im Unbewussten schlummernden Gott, in dem alles Wissen und alle Weisheit ist.  Religion kann man vielleicht abschaffen, die Bücher der diversen Lehren verbrennen, aber die Wahrheit ist  im Herzen eines jeden Menschen verborgen und von dort her wird sie immer wieder ihre Weg nach draussen finden in dem Versuch, die Menschen zum wahren Leben zu erwecken,  den unbewussten Gott bzw. den Menschen aus seinem Tiefschlaf erwecken zu dem, was er wirklich ist: das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN.

Dienstag, 27. Februar 2018

Von nüchterner Besoffenheit und lustvoller Selbstannahme...

Nachtrag zum "Rendezvous mit Herrn Renz" vom 10.02.18

Als es mich am nächsten Morgen um 4 Uhr in der Früh aus dem Bett und auf die Brille trieb, wurde mir dorten schlagartig klar, um was es dem "Alten Meister" gegangen sein könnte, als er den  "Idioten" aufforderte, logische Schlüsse aus seinem Resümee zu ziehen - ungeachtet dessen, dass logische Schlussfolgerungen spirituell höchst unkorrekte Verhaltensweisen des schnöden Egominds sind - Pfui über ihn!
Um den Faden erneut aufzuheben, hier noch einmal der Vers, - ein Fundstück im Forum der Letzten Tage - auf den sich u.a. Karl Renz und mein letztes Blogposting bezog und der mich noch am frühen Morgen beschäftigt hielt:

Das Selbst ist weder Mann oder Frau, noch ist es androgyn:
Es ist weder Intellekt noch Vorstellung.Wie kannst du dann glauben,
dass das Selbst glückselig oder freudlos ist?

[aus: Dattatreya, Avadhuta Gita, 1.471.47.]

Der Eine Ton
(Collage ByMe)
Zunächst habe ich noch etwas an dem hinterlistigen Stil zu bemeckern, dessen sich der Heilige Mann befleissigt: Er bedient sich da nämlich eines ganz dräckischen "Konjunktivismus", bei dem zunächst  - im ersten Teil - eine  (unbewiesene)  Ursache (Grund) gesetzt wird, aus dem heraus dann im zweiten Teil eine logische Wirkung geschlossen wird und werden soll (Zirkelschluss). Tatsache aber ist,  dass das Causal-Prinzip im grundlosen! SELBST-SEIN aufgehoben ist und dass man als "Weiser" im Bezug zum Transpersonalen niemals ursächlich argumentieren kann. Ich kann das daher nur so verstehen, dass der Schüler hier aufgefordert wird, 1. die Lehre/Glaubenssätze anzunehmen über das,  was das Selbst NICHT ist und 2. die weiteren Schlüsse, die sich daraus ergeben, selbst zu ziehen und jeden falschen Glauben aufzugeben - um einen ANDEREN anzunehmen. 

So allein wie er dasteht,  macht der Vers für mich überhaupt keinen Sinn, deswegen glaube ich, dass er aus dem Zusammenhang gerissen wurde...weshalb ich mir mal kurz die Zeit genommen und mal gegoogelt habe -  und siehe da >>>
http://www.avadhuta-gita.de/ pdf by Wilhelm Klingholz
Auf den ersten Blick finde ich zwar nicht das primär Gesuchte, aber es fällt mir schon eine Antwort auf die Frage ins Auge,  wie es möglich ist, dass man glauben kann, dass das Selbst glückselig sowie freudlos sein könnte, die Antwort scheint aus dem selben Mund zu kommen, der oben noch mahnt, wie man denn glauben könne, dass das Selbst glückselig (oder freudlos) sei :
(...) Mein Wesen ist Glückseligkeit und Makellosigkeit.
Glückseligkeit!!! Hey! Und dies wird am Ende eines jeden Verses wiederholt! Also was denn jetzt,  was soll der Schüler denn nun glauben - es ist ja nicht jeder Widerspruch ein göttliches Paradox!  Das ist schon sehr verwirrend, derweil so ein Schüler die Geister nicht unterscheiden kann und deshalb noch nicht erkennen kann, dass das WESEN des SELBST eine GEGENSATZLOSE=immerwährende "Glückseligkeit" ist - im Vergleich zum Glück des Egos , dessen (Un-)Wesen es ist, immer zwischen Glück und Unglücklichsein/Freudlosigkeit zu  schwanken.
Ich suche weiter, weil ich noch nach Klarheit über die restliche Bedeutung dürste. So diffus wie der Vers formuliert ist, entspricht er m. E.  nicht dem klaren Stil des "Avadhuta", wie er mir er in der Klingholz- Pdf vorliegt. Aha - ich werde fündig:  hier die ORIGINALfassung im 1. Teil: Die Unterweisung in Wissen I, Vers 47


47. Es ist nicht neutral.
Es ist nicht Mann. Es ist nicht Frau.
Es ist nicht Bewusstsein.
Noch ist es eine Vorstellung.
Es hat keinen Frieden,
noch ist es ohne Frieden.
Wie kann man also das Selbst verstehen?


Das klingt schon gaaanz anders, da gibt es auch nix zu meckern dran... Ausser, dass ich unter Neutralität den nicht wertenden Charakter des GEWAHR-Seins verstehe, aber da kommt man wieder in die EindeutigkeitsBredoullie, denn das Gewahrsein ist weder wertend noch NICHT wertend.

Ich habe was dagegen, das Selbst glückselig zu nennen, es ist wie jede Definition fragwürdig. Man kanns nicht anders als im Paradox beschreiben, in diesem Sinne  empfinde ich die ultimative Seinsweise als eine Art nüchterner Besoffenheit. Flow...

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Wenn ich von "Postmoderner Spiritualität" spreche, dann definiere ich diese allein aufgrund der Art und Weise, wie sich mir Spiritualität seit 6 Jahren auf dem spirituellen Internet-Marktplatz der diversen Foren und Facebook-Seiten  darbietet.  Insofern habe ich festgestellt, dass sie zu einem großen Teil dem Junk- und Fastfoodbedürfnis des aktuellen Zeitgeists entspricht und letzten Endes auf eine Spiritualität ohne Gott hinauszulaufen scheint - was offenbar " dem übergeordneten Trend zur Säkularisierung" entspricht  (W. Ehrmann, siehe unten)
Zunächst halte ich Spiritualität als solche für religionsübergreifend, als Spiritualität den exoterischen Glauben bzw. den  Raum der Religion verläßt und mit der von der Religion gepredigten "Umkehr" tatsächlich Ernst macht, indem sie vom Glaube zur Praxis schreitet. Spiritualität will nicht noch mehr der Dogmen, sondern sucht den Geist HINTER  den Dogmen

                                                                            *****.

Gerade fiel  mir ein Video über Nondualität in den Fokus, in dem wurde gleich zu anfang mit der Karotte des "Nichts-Tuns" gewunken: ein postmoderner besser gesagt:  postspiritueller Glaubensartikel, der besagt, um in die "Nondualität einzutauchen", bedürfe es keinerlei Veränderung, die Identität würde nicht verloren gehen. 

Na, das ist mal eine glatte Unwahrheit: Niemals kann man mit dem Ich-Gefühl in die Nondualität "eintauchen". Wo Ich anwesend ist, ist Gott/Nondualität/Einheit/SELBST abwesend.
Tatsächlich muss  nichts verändert werden, das heisst, du musst nichts bestimmtes tun, ausser ACHTSAM zu sei, aus der Achtsamkeit erfolgt alles andere wie von SELBST. Die Veränderung liegt in der Achtsamkeit begündet, die Achtsamkeit bewirkt die Annahme und Akzeptanz dessen, was hier und jetzt gerade los ist - bei MIR los ist, nirgends sonst.  Was man häufig in diesen Kreisen nicht weiss: Annahme meint immer subjektbezogene Selbstannahme.
Ich glaube,  dass es einem unbewussten spirituellen Sucher aufgrund seiner Aussenorientierung erst mal unmöglich ist, sich selbst anzunehmen und er sich stattdessen zunächst in objektbezogener Annahme übt und dies wahrscheinlich so lange tun wird, bis ihn ein geistiger Paukenschlang zur UMKEHR zwingt.

In der objektibezogenen Annahme nimmt man alles an, was von aussen auf  das Ich zukommt, "das, was ist" wird in der Aussenwelt festgemacht, bei den äusseren Geschehnissen, der Aktion und Reaktion der Anderen.     
Bei der subjektiven Selbstannahme ist "das, was ist",  primär meine subjektive Reaktion/Gefühle auf die objektiven Gegebenheiten in der Aussenwelt im persönlichen Hier und Jetzt.

Bei der objektiven Annahme handelt es sich um eine patrarchalisch-christliche Askeseübung, eine masochistische Unterwerfung unter den Schmerz, die anfangs durchaus sehr lustvoll sein kann. Die Aussenwelt wird zum Substitut für Gott. Jeder zugefügte Schmerz, jede Beleidigung wird empfängen wie aus den Händen Gottes.
Aber alles, was auf aussen auf das Ich zukommt, ist der falsche Gott, er mag sich noch so heilig gebärden. Bevor man ein Schmerzjunkie wird und ein ausgewachsener Masochist, sollte man beizeiten davon abspringen.
Die subjektive Selbstannahme ist die matriarchalisch-heidnische Erlaubsnisgebung für alles, was in MIR menschlich ist.  Das ist für das christliche Askesebewusstsein schlichtweg die Hölle und der Teufel ist immer das Weib.  

ACHTUNG! Zwischen diesen beiden Polen von Chaos und Alter Ordnung findet der innerpsychische Kampf zwischen Gut und Böse statt! Der Original-Djihad! Der Heilige Krieg! Dies ist ein äusserst wichtiger Punkt, weil sich hier auf der einen Seite das äusserste  Leid und auf der anderen Seite die größte "Glückseligkeit" abspielt: zwischen den Polen der Erlaubnisgebung,  ganz Ich zu sein und dem Ge-bot, Nicht-Ich zu sein.
Egal, in welchen Pol man ein schwingt, - es ist ausweglos man wählt immer den Tod:  entweder den Tod/Regression des Ichs in der prärationalen Unterwerfung und im lustvollen Aufgehen im WIR/ Kollektiv oder der Tod des Egos in der "progressiven" Auflösung der kollektiven Konditionierungen. 

Das sind hier keine theoretischen Erörterungen, ich spreche hier aus eigener Erfahrung, ich habe an anderer Stelle schon einmal davon berichtet, wie ich ca. 20 Jahre lang zwischen zwei Extremen hin- und hergependelt bin wie zwischen Manie und Depression. Erst JETZT gerade offenbart sich mir die Sache in einem erweiterten  Bedeutungsrahmen und ich kann in Worte fassen, was sich der Beschreibung bislang entzog.
(Unter diesem Gesichtspunkten betrachte man mal den aktuellen weiblichen Zeitgeist,  den Humanitarismus!)

Es erfordert schon eine erhöhte achtsame Praxis, um die Wahrheit zu erkennen,  dass die Veränderung in der Selbstannahme verborgen liegt und gewissermassen eine Art Abfallprodukt oder ein Zusatzgeschenk ist, da sie nicht erstrebt werden kann, sondern sich aus sich SELBST heraus ent-wickelt.   Und das ist Schwerstarbeit, weil es die meisten Widerstände gegen die Selbstannahme gibt, da das Ego nicht sich selbst, sondern nur das annehmen kann, was von aussen auf es zukommt. Ein Ego, das sich selbst annimmt, erhöht sich.

Genauso wenig wie gesehen wird, dass auch der Widerstand gegen Veränderung angenommen werden muss, so wenig kann der Egomind sehen,  worin die Veränderung liegt.  Er kann sich nicht selbst aus dem Sumpf ziehen.  Selbstannahme der Person ist immer SELBSTannahme in, mit und durch das Wahre SELBST. Das Ich ist ja doch nicht in seiner Gänze vom Wahren Selbst getrennt! Achtsamkeit kommt nicht aus dem Ego, sondern aus dem Geiste des Gottes bzw. des Gewahrseins. Achtsamkeit etabliert sich im Geiste ehrlicher schonungsloser Selbsterforschung (was nicht mit christlicher Gewissenserforschung zu verwechseln ist!

Die Wahrheit liegt also in der Subjektiven Selbstannahme und der bewussten Ich-Identifizierung verborgen: Im selben Maße wie man sich selbst annimmt, nimmt man auch die Anderen an. Niemals umgekehrt! Selbstannahme wurde im Christentum als destruktiver Narzissmus und Egoismus diskriminiert. Der wahre Weg zur Wahren SELBSTLiebe führt IMMER über die Annahme und Selbstliebe des Kleinen Selbst (Ich).