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Montag, 26. März 2018

Von unbelehrbaren KIW-Belehrern, schattenboxenden Schattenintegranten uvm.

20.03.2018 - Fortsetzung
Wie ich es in meinem letzten Blogpost schon kurz ansprach, ist mein Interesse an einzelnen Personen neutraler Art: Das bedeutet, dass ich den Personen gegenüber, die im Fokus meiner Aufmerksamkeit stehen, weder Abneigung noch Zuneigung empfinde. Sie  - bzw. die Worte, in denen sie mir in Internetforen entgegentreten - sind mir nur Anlass zur eigenen BW-Erweiterung. Es spielt aus transpersonaler Sicht überhaupt keine Rolle für mich, ob das, was ich ihren Worten entnehme,  den "Tatsachen" entspricht,  So eine Frage stellt sich mir überhaupt nicht. Dennoch versuche ich so zu schreiben, dass ich mit meinen Worten nicht verletztend unter die Gürtellinie ziele.  Ich schreibe auf, was ich SEHE in der vollsten Gewissheit dass es WAHR ist - ohne Ansehen der Person gibt der Absolute Bedeutungsgeber den Worten die Bedeutung, die sie für mich bzw. das SELBST haben sollen.

Im Gegensatz zum relativen egoischen Bedeutungsgeber basiert der transegoische=Absolute Bedeutungsgeber nicht auf egoischen Voraussetzungen,  sondern auf dem Gewahrsein von UNWAHRHEIT. Der Egomind als solcher ist der Bedeutungsgeber, der nichts anderes tut, als die "Täuschung" bzw. den AlltagsKonsensus aufrechtzuerhalten. Der Absolute Bedeutungsgeber ist das SELBST im Verein mit dem erlösten Ich, welches nichts anderes tut, als zu ent-täuschen, d.h., die Welt der Bedeutung zu entleeren, die der Egomind ihr verliehen hat.. Anders gesagt: Was der Egomind konstruiert, wird vom GEWAHRSEIN dekonstruiert. Der Egomind simuliert das SELBST. Simulatio Dei.
Der Zweck der Bedeutungsvergabe dient einer vertiefenden "Vergottung" bzw. Vertiefung des Gewahrseins in  der DurchSCHAUung von Ich und Welt durch permanente Bewusstmachung/Integration des Unbewussten.
Der transpersonale Bedeutungsgeber stellt immer nur die Frage nach der Wahrheit und die führt immer über die persönliche Wahrheit, die ich in einem anderen Menschen wahrnehme. Auf meinem evolutiven Hinweg war das anders, da hat sich die kollektive Wahrheit über MEINE persönliche Wahrheit offenbart. HEute offenbart sie sich über die persönliche Wahrheit Anderer - denn für mich gibt es keine persönlichen Wahrheiten mehr, weil ich nicht mehr mit dem identifiziert bin, was die persönliche Wahrheit ausmacht: mit egoischem Denken, Fühlen und Empfinden. Alles hat sich total umgedreht.

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Nochmal zu: Ich bin nicht mein Körper und meine Gefühle?  Es war für mich kein  Glaubenssatz,  dass ich nicht der Körper bin, sondern es war eine fortlaufende Realisierung des GEISTES und Erweiterung meines Bewusstseins durch die Tiefenprozesse/Schattenintegration und nach vielen Jahren erst war es die Letztgültige Erkenntnis, die mich nicht glauben, sondern WAHRhaft ERKENNEN liess, dass es mich und meine leidvolle Lebensgeschichte und die Menschheit als solche niemals gegeben habe. Ich erkannte,  dass ich todlos und nie geboren bin...dass mein Leiden eine Illusion ist für das SELBST, das ich WIRKLICH BIN in dem Sinn, dass mein Leben und Leiden keinerlei Auswirkung auf das SELBST hat. In dieser Erkenntnis war ich mit dem SELBST vollkommen identifiziert.  Ich erkannte auch die Gefahr, die darin liegt, diese

Ich stellte fest, wann immer ich mit dem SELBST identifiziert war, dann existierte das andere, die duale Welt, das Ich nicht.  Und umgekehrt: war  ich mit dem Ich identifiziert, dann existierte das wahre SELBST nicht. Dieser Shift basiert auf Identifizierung mit Ich bzw. dem Wahren SELBST und hat  nichts  mit dem Shift zu tun, bei dem sich ständig das vertikale Denken (geistige Erkenntnis/Gewahrsein)  mit dem diskursiven VerstandesDenken  kreuzt, welches auf die Alltagskonsensusebene fokussiert.  
 (JETZT aber  ist da weder Ich noch SELBST.)

Was ich sagten will: Mit  Tod, Körper, Leiden nicht mehr identifiziert zu sein, bedeutete primär die Erkenntnis und Erfahrung psychischer Unverletzlichkeit.   Es bedeutet nicht, dass der Körper nicht mehr krank werden kann. Es bedeutet aber auch nicht das Gegenteil!!!! Wobei ich jetzt auf den Glaubenssatz zurückkomme, den ich oben bei B. gefunden habe und der so typisch ist für Spirituelle, die noch immer zuviel wissen, und daher weniger WAHRnehmen: 

B sagte:  "Du bist nicht die Gefühle und der Körper und dennoch tut dir dein böse aufgeschmettertes Knie weh, und trotz der Illusionen wirst du dich darum kümmern "müssen"
.

Nein, das ist kein göttliches Paradoxon: Hier wird eine egoische Überzeugung geäussert, ein Standpunkt eingenommen. Ein bestimmtes Bild gemalt. Eine Ursache gesetzt...Da weiss man zuviel...
Ah ja, ich kenne das aus eigener Erfahrung, die Gefahr ist groß, dass man sich in dieser Form über das transegoische Sein ausläßt... es kann auch nicht ausbleiben, weil der Verstand nicht so schnell damit aufhören kann, Schlüsse zu ziehen und Hypothesen aufzustellen, um sich nach allem, was er gelassen hat, erneut ein Selbstbild zu machen.

Ich nehme mich von solchen Schilderungen nicht aus, doch werde ich mir dieser Gefahren immer bewusster und aus solchem Glaubenssatz nun zu schlussfolgern, dass das Ego/Materie KEINE Illusion sei, käme mir nicht (mehr) so schnell in den Sinn. Dagegen hätte ja sogar der KIW-Lehrer die besseren Argumente/Glaubenssätze. 
Vielleicht kann ich es anhand eines Beispiels besser erklären, was ich sagen will: Beispielsweise habe ich in der Zeit nach  meiner Glorreichen Auferstehung eine sehr schwere Bronchitis gehabt, dass ich glaubte, sterben zu müssen  und einmal hatte ich so starke Zahnschmerzen, dass ich laut geweint habe. NUR: Aus diesen beiden Fällen zu schlussfolgern, - es ist immer der Verstand, der Schlussfolgerungen aus Erfahrungen und Erkenntnissen zieht -  dass dies in Zukunft für mich immer so sein muss, ist mir inzwischen so gut wie unmöglich geworden.  Ein vertieftes Gewahrsein verhindert es, dass ich Erfahrungen oder Erkenntnisse in die Zukunft projeziere,da ich Gefahr laufen würde,  mir damit ein neues Selbstbild zu basteln.
Um so mehr ich mir des "Einheitens" des Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN bewusst bin, um so weniger kann ich meine Erkenntnisse oder Erfahrungen verallgemeinern. Ich werde mir schneller bewusst, wenn ich meine Erkenntnisse verallgemeinern will, um daraus keine allgemeingültige Grundsätze/Glaubenssätze zu schaffen, die wiederum ein neues Bild von mir zeichnen. Ich erkenne, dass dies auch nur eine weitere unnütze Überzeugung ist, die gegen das transpersonale ungeschriebene Gesetz verstößt: Du sollst nicht wissen (was du nicht wissen kannst)!.  Causalzusammenhänge herstellen kann nur der Verstand, d.h. du  steckst  noch immer im alten Glaubenssystem, wenn du so redest, als WÜSSTEST du, dass dir dein Knie morgen bei ähnlichen Situationen ähnliche (schmerzhafte) Reaktionen zeigt wie heute!! Hah - du glaubst ja auch noch an den Tod!

Ich kann es nicht wissen - ich kann es einfach nicht wissen, ich glaube weder an Krankheit noch Gesundheit - und wenn mein  Körper Schmerzen hatte, dann war  jedes mal das ERSTE MAL, weil ich in  meinem Denken den Schmerz nicht mehr in die Zukunft projeziere. Ein anderes Beispiel:  Ich habe früher Wahnsinnsängste vor dem Zahnarzt gehabt. Es ist etwa ein Jahr her, da bin ich jede Woche zweimal zum Zahnarzt, im Ganzen über 30 mal, jeweils zwischen ewig langen 1 und 2 Stunden. Wenn nicht "jedes Mal das erste Mal" gewesen wäre, hätte ich ihn umgebracht! LOL
Was ich eigentlich sagen will: Ich habe meine vergangenen Erfahrungen mit dem Zahnarzt "vergessen". Auch wenn ich mich sehr gut an sie erinnerte, hat mich seither - seit jener unvergesslichen Nacht im Herbst 2011, in der die Leere zu meinem Freund und ständigen Begleiter wurde - kein  Zahnarztbesuch mehr emotional tangiert. Die Bilder, die sich in meinem Kopf einstellen, haben keine Kraft mehr, mich zu beunruhigen.
Dennoch: Der Doc hat mich ab und an schon irritiert, insofern als sein Tun und Machen so gar nicht den Erfahrungen entsprach, die ich in der Vergangenheit mit Zahnbehandlungen machte. Akribisch, wenn nicht zwanghaft genau bis zur Pendanterie und detailverliebt, ... - ein ganz 100%iger war er,  wobei mir mal der Gedanke kam, dass Perfektionismus dumm macht....und einiges mehr, was ich ihm nicht unbedingt verklickern wollte. He he. Ja, ich erwartete bei einigen Eingriffen Schmerz, aber ich zitterte dabei nicht, ängstigte mich nicht, auch wenn ich mich dabei mitunter muskulär verspannte, konnte ich mich doch sofort wieder entspannen. (Ich hatte gerade bemerkt, dass ich  dabei war, in einer Art zu schreiben, die ein Selbstbild kreieren würde, wenn mir dies noch möglich wäre: dass ich nun - im Gegensatz zu früher - JEMAND bin, der nicht mehr zittert, sich nicht mehr ängstigt... usw., Als ich das bemerkte, habe ich es korrigiert und die Vergangenheitsform angewandt. Das ist spirituell korrekter (im ernsthaften Sinn), denn ich kann nicht WISSEN, was mir die Zukunft bringt, ich habe keine Gewissheit darüber, ob ich beim nächsten Zahnarztbesuch nicht doch ängstlich bin, zittere usw..... die Worte "nie mehr" und "immer" kommen mir nicht mehr so schnell über die Lippen.
Nichtwissen. Oh Mann, ich krieg nen Drehschwindel... :-D


Fazit:  Es handelt sich bei B's Kommentar um eine Überzeugung, einen Glaubenssatz. So redet und glaubt man ÜBER Spiritualität, wo aber Gewahrsein ist, wird man so nicht reden können. Dahinter steckt eine andere Überzeugung: Da der Mensch göttlich UND menschlich ist, wird der Mensch nach wie vor von seinen menschlichen Eigenschaften bestimmt. Auch wenn die Materie als  Schein erkannt ist, sei der Körper genauso verletzlich wie eh und je. Hm. Das ist ein Glaubenssatz wie jeder andere... eine LetzUNgültige Überzeugung sozusagen...

Die Frage nach der WAHRHEIT, die sich mir immer stellt, macht  nur für mich Sinn und Bedeutung. Ob sie auch für den Leser WAHR ist, hängt von seinem Gewahrsein ab.

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Das Tetralemma sehe ich als die Himmelsleiter vom Alles-Sein zum Nicht-Sein.  Und sie bewegt sich ständig... sie oder es  fluktuiert gewissermassen im Bewusstsein.
BW-Evolution = Identifikation mit allem, was (im Hier und JEtzt)  ist.
BW-Involution = Involvieren mit allem, was (Hier und Jetzt) ist.
Involution = transformierte resp.  transzendierte  Evolution.

Involution bedeutet für mich: Mit allem, was mir begegnet kann ich mich heute "identifizieren" ohne identifiziert zu sein. Bewusstes Einlassen.

Wer die KIW-Lektion übt und sich dabei vorsagt: "Ich sehe eine bedeutungslose Welt." schaut mit den sinnlichen=egoischen  Augen in die Welt und versucht sich dabei einzureden, was nur in einer innerlichen SCHAU (Gewahrsein) möglich ist: Die Welt mit den Augen Gottes zu sehen, nämlich in ihrer So-heit.

Mir kommt da gerade der leise Verdacht, dass das Gros der  KIW-Leser von der depressiven Sorte Mensch sind, die keine Freude am Dasein haben, am brüllenden (naturhaften)  Leben und verzweifelt versuchen, ihrem Lebensfreude-Mangel abzuhelfen, indem sie mit dem KIW legitimieren und zur Tugend erklären, was recht eigentlich ein Laster resp. Krankheit  ist. 
Zum Vater kommst du  nur über den Sohn, d.h. : Zum Gewahrsein des So-Seins einer bedeutungsentleerten Welt kommst du nur über die Würdigung und das BEWUSSTE Erfahren des Daseins - deines Seins in der Welt.
Über die Existenz (Sohn) zur Nichtexistenz (Vater).
So viele Menschen versuchen, stante pede in den Schoss des Vaters zu springen, obwohl sie noch keinen Fuss auf den Boden der sog. Realität resp. der relativen Wahrheit ihrer Person gekriegt haben.
Der "Sohn" ist  das Wahre Selbst, das Fünklein Gottes in jedem Menschen. Er ist der Vermittler zwischen Himmel und Erde, er ist die Brücke. Er überbrückt die Trennung, heilt, eint.  
Wer den Sohn nicht ehrt, ist des Vaters nicht wert. Deshalb kommt man zur Einheit mit dem Großen GEIST des Vaters nur über das Gewahrsein von Gottes Fünklein in uns, unseres  Wahren SELBST. Das Gewahrsein der Einheit von (geläutertem)ICH und SELBST ist gleichzeitig die Vereinigung mit dem GEIST des Vaters - dem ewigen und unendlichen BEWUSSTSEIN.
Der Weg zur Erfahrung des Absoluten geht nur über die Würdigung des Relativen (Ichs).
Wer also die relative Welt, (die ja identisch ist mit der Person und ihrer Realitätswahrnehmung) vorschnell als eine Ilusion brandmarkt, versündigt sich am "Sohn".  Der "Sohn" ist nichts anderes als das göttliche Bewusstsein in jedem fühlenden Wesen. Nur im Menschen kann es sich seiner  SELBST bewusst werden.

Nur in der Erfahrung der BEWUSSTEN  Einheit mit dem Vater, Sohn, Heiligen Geist -  ist die Welt transzendiert und nur in der Transzendenz ist die Welt der Person als Illusion erkannt.
Transformation geht vom Ich zum SELBST/Sohn. Transzendiert wird die Transformation dann in der  Erkenntnis der Einheit von  SELBST/Sohn  und "Vater". 
Der KIW-Lehrer spannt den Karren vor das Pferd, er verweigert  die Transformation des Egos, derweil er sich nur gläubig an die Transzendenz klammert.
Die Transformation des Egos beginnt immer im Hier und Jetzt der Person.(Selbstannahme) Transformation läßt sich NICHT durch GLAUBEN einfach so überspringen. Der Glaube an den VATER macht noch keinen Sohn! Und der Glaube an den Sohn - im Christentum bekannt unter dem Namen Jesus Menschensohn bzw.  Christus Gottessohn - bewirkt noch lange keine Transformation des Ichs zum SELBST/ "Sohn"!

"Ich sehe eine bedeutungslose Welt"? Du kannst keine bedeutungsentleerte Welt sehen, derweil du noch VOLL mit dem Bedeutungsgeber (Ego) identifiziert bist! Der So-heit der Dinge GEWAHR zu sein, kann man nicht üben,  du wirst immer irgend ETWAS hineininterpretieren, solange du dich der Transformation verweigerst. In diesem Kontext ist Schattenarbeit, Schattenintegration das "Tool", welches die Entleerung des Ichs bewirkt.
Ich sage nicht, dass der KIW kein Erwachen bewirken könnte, kann er - alles mögliche  kann Erwachen bewirken. Ob dieses Erwachen zu den transformativen Tiefenprozessen führt, hängt davon ab, wie sehr man mit dem Erwachen identifiziert ist. Ein Erwachen macht noch keinen Meister. ALLES muss losgelassen werden, insbesondere die spirituellen Erfahrungen. Es geht darum, immer wieder leer zu  werden...Leere Hände.
Zum "Sohn" und zum  "Vater" kommst du nur mit leeren Händen.
Und zu leeren Händen kommt man paradoxerweise nur über die Würdigung und der Liebe zu sich selbst und zum Dasein in der irdischen Welt - der Göttin, der Weiblichkeit Gottes.
 
Erwachen ist ein Gerufenwerden, ob du dem Ruf Folge leisten kannst, hängt von deinem JA zu einem Leidensweg ab, der wie der Kreuzweg Jesu zum Tode des Ichs führt. Hier an dieser Kreuzung entscheidet es sich, ob du nicht nur ge-rufen, sondern auch be-rufen bist, den GANZEN Weg zu gehen. Viele sind gerufen, wenige sind auserwählt.


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Vor einigen Tagen zappte ich mich abends durch das TV-Programm, als ich auf eine Doku stiess: The Brain - Darin beweist die  Wissenschaft,  dass unsere Welt eine Illusion ist , dass es keine Materie gibt usw. usw. alles schon seit langem gesagt und gehört  - aber: Konkret ist das eben nicht erfahrbar! Deswegen GLAUBE ich solchen Beweisen nicht. Denn so wenig wie das Auge sich selber sehen kann, kannst du selbst in deinen Kopf gucken und zusehen, wie dein Gehirn deine Wahrnehmung bzw.  "Abbilder" formt. 
Nicht anders  ist es mit meinem  Zahnschmerz: Dass es der Zahn ist, der wehtut, weiss ich nur, weil ich mr Bilder gemacht habe, derweil ich gelernt habe, dass ich Zähne im Mund habe und weil es Spiegel gibt, dir mir das zeigen, was ich gelernt habe zu sehen.  In WIRKLICHKEIT gibt es weder mich noch den Zahn. Das hat mich die Letztgültige Erkenntnis gelehrt. sie hat mich aber nicht gelehrt, dass ich dennoch morgen, übermorgen und  für alle Zeiten Phantomschmerzen haben muss - weswegen ich auch  nicht dran GLAUBE. LOL Und komme mir jetzt bloss nicht wieder mit dem Teuflischen Konjunktiv: "Ja, aber, wirste schon sehen, WENN du das nächste Mal ..., DANN....

Was die Wissenschaft beweist, hat der Mystiker schon lange auf geistige Weise erkannt: Ich &Welt als Wille und Vorstellung.
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***

13.25 Uhr: Fortsetzung des Dialogs zwischen A und B. 
Zitat B: Der Stein über den wir stolpern ist schon real, er hat reale Auswirkungen, nämlich z.B. ein aufgeschlagenes Knie, usw.

A: Natürlich erscheint das genau so, denn der Körper ist der Held des Traums und das Ersatz-Ich. Dass der Körper scheinbar etwas ganz real empfinden kann und dass dies scheinbar die Realität der Welt beweist , ist ebenfalls Teil der Illusion, denn der Körper kann überhaupt nichts empfinden. Es ist der empfindende Geist, der sich mit dem Körper identifiziert, der Empfinden hervorbringt. Er (der Geist) hat sich selbst als Körper erfunden und glaubt nun, genau das zu sein.
Man sollte sich immer vor Augen halten, dass ohne die Anwesenheit des Geistes all dies nicht erscheinen könnte.

Man kann es auch so sagen: Ohne Geist keine Welt, kein Körper. Nicht der Körper bringt den Geist hervor sondern es ist umgekehrt.

Dass ich 2) für wahr halte, dürfte klar sein. Dass der Geist die Ursache für alles ist und es keine davon unabhängige Nebenrealität wie "Welt" gibt, ist für mich nicht zu bezweifeln. Das, was außen zu sein scheint, ist ebenfalls innen und wird lediglich außen wahrgenommen.

B. macht den üblichen Fehler, sie formuliert mit ihrem ersten Satz eine Hypothese, die auf Vergangenheit bzw. der Erfahrung des Egos basiert. Das heisst, sie formuliert einen Glaubenssatz, der zeigt, dass sie immer noch  überzeugt ist von der Wirklichkeit der relativen Existenz. Sie ist absolut IDENTIFIZIERT mit ihrem falschen Sowohl-als-auch-Glaubenssatz der besagt, dass es sowohl ein Knie als auch kein Knie gibt, wobei sie dem Knie aber mehr Realität zuspricht als "kein Knie". LOL.  Der richtige Sowohl-als-auch-Modus lautet in diesem Kontext: "Ich bin sowohl meine Gefühle/Körper als ich auch nicht meine Gefühle/Körper bin.".  Damit befindet sie sich im zweiten Punkt des Tetralemma. Ein kleiner Fortschritt, aber nur wenn sie dies im GEwahrsein erkannt hätte, und nicht nur glaubt bzw. für wahr hält. Der nächste und letzte Schritt wäre die Erkenntnis: Ich bin weder dies noch das. Man könnte sagen, das dynamische Tetralemma beschreibt die 3 transformativen Schritte ins Nichts, ins Licht, ins JETZT..

Dieser Anhaftung ist sie nicht GEWAHR! Wäre sie sich dessen gewahr, würde sie keine Glaubenssätze formulieren. Deswegen ist das Debattieren mit ihr auch so schwierig und verwirrend, weil sie dem Ich immer noch dieselbe Wirklichkeit zugesteht, wobei sie sich gleichzeitig von ihrem GEwahrsein überzeugt gibt.

A: argumentiert aus der patriarchalischen (theoretischen) Transzendenz. Er inszeniert sich als Gottvater im Gespräch mit der bösen Eva, die nicht aufhören will, Adam den bösen Apfel der Trennung zu reichen, deshalb ist ihr Dialog so enervierend für beide.  Und für beide ist es keine WAHRHEIT, sondern sind es Überzeugungen, die sie vertreten."ernst nehmen" was für ein Ausdruck im Zusammenhang mit der Einheit... Natürlich hat B.  recht, wenn sie sagt, dass A. die Vielheit ausschliesse, die Einzigartigkeit jedes Wesens auf dieser Welt. Er kann dies nicht annehmen bzw. integrieren, weil er  seine eigene Einzigartigkeit als Individuum verleugnet - dies eben aufgrund seines Glaubens  (petitio principii! Neues Wort) an die transzendente Einheit "ohne Zweites". 
Der KIW-Lehrer versteht nicht, dass es zur Transzendierung der Person der Transformation der Person bedarf. Er argumentiert aus höchster Sicht, Tetralemma Nr. 3, Modus: Ich bin weder dies noch das. Und dies, ohne die vorherigen transformativen Stufen durchlaufen zu haben. Er ist ein richtiger Überflieger.
Beide sind in ihr Konzept verbohrt. B. weiss ihrerseits, dass der spirituelle Weg nur über die Gefühle geht, rechtfertigt damit aber ihre Abhängigkeit an diese und singt ohne zu differenzieren permanent das Loblied ihres Egos.
Wo A. die Einzigartigkeit der Person ignoriert  und "darüber hinwegsieht", wobei er offenbar nur über das Negative hinwegzusehen bemüht ist, das Positive aber dankbar annimmt -  sieht B. über ihre Gefühle hinweg bzw. läßt sie (ungenutzt!) "vorübergehen". Das heisst, es findet trotz ihrer Lippenbekenntnisse zu Schattenarbeit  weiterhin Schattenboxen und keine Schattenintegration/Transformation der negativen Gefühle statt - sonst wäre sie mit "Fotzenmutti" ausgesöhnt und im selben Zuge mit sich selbst.

A. liegt mit seinen KIW-Glaubenssätzen theoretisch richtig.   Dass es sich bei ihm um verstandesmäßige Überzeugungen handelt, um ein Für-Wahr-Halten, davon zeugt er selbst. 

Gewahrsein ist ein wachsendes und sich ständig vertiefendes Erkennen, bislang hat sich "mein" Gewahrsein jedenfalls noch nicht so vertieft, dass es ALLES  Menschliche negiert hätte und mir damit mein Standbein aus der Erde gerissen hätte.
Der KIW fusst auf einer Petitio Principii, einer Hypothese/Unterstellung, die durch das Üben von Lektionen bewiesen werden soll. Das ist der patriarchalische Weg.
Theoretisch richtig liegt B., derweil sie von unten, von der Transformation her kommt, hingegen A. fälschlicherweise von oben aus der Transzendenz her kommend argumentiert.  Der spirituelle Weg mit seinen diversen Entwicklungsstufen  führt aber immer von unten nach oben, über den Sohn zum Vater, - von der Transformation zur Transzendenz -  niemals umgekehrt.

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Präsent sein, heisst in  meiner Erfahrung primär, dass der Verstand hier und jetzt präsent für den Empfang der WAHRHEIT ist, also nichts anderes als GEWAHRSEIN.  Präsent zu sein, heisst Achtsamkeit nach Aussen und Innen, beides zugleich geht nicht.  Präsent sein bedeutet nicht, alles, was im aussen vor sich geht, ad hoc zu durchschauen - um die Welt da draussen zu durchschauen, bedarf es der Interpretation der äusseren Situation. Wenn mein Fokus vertikal nach innen zur Ursprung ausgerichtet ist, kann ich ihn nicht gleichzeitig nach aussen richten. Je nach Switch wechsle ich ständig zwischen Flachwixer- und Argonautenmodus hin und her. Beides zugleich geht nicht. Im Argonautenmodus kann ich zwar nach draussen sehen, aber insofern auch wieder nichts sehen, derweil die Welt bzw.eine Situation dabei der Bedeutung entleert ist. Jeder Mensch kennt das, wenn er tief in Gedanken durch die Geographie läuft, nur, dass er dabei nicht mit der Quelle verbunden ist, sondern i.d.R. irgendwelche Probleme wälzt oder sich andere Vorstellungsbilder macht. Die vertikale Anbindung ist bilderlos. In beiden Fällen entleert sich die Welt da draussen der Bedeutung, derweil sie nicht interpretiert werden kann, weil man sie nicht "sieht". Das bilderlose  "Nicht-Sehen" ist transpersonal, das andere sein egoischer Schatten. Simulatio Dei.
Wenn ich im Flachwixer-Modus bin, dann bin ich wieder fähig zu interpretieren. Das war früher so und ist heute noch so, nur dass meine Wahrnehmung eine unverzerrte ist, was nicht heisst, dass ich immer alle Situationen "richtig" einschätze, die sich meinen Augen bieten. Klar definiere ich  - wo es notwendig ist - die Menschen und Situationen in der äusseren Welt immer noch aufgrund von vergangenen Erfahrungswerten.  Der Unterschied liegt darin, dass mich Menschen und Situationen i.d.R. kalt lassen, wo ich mich  früher aufregte oder sonstwie emotional betroffen wurde. 
Meistens bin ich jedoch in der vertikalen SELBST-Anbindung, wobei die äussere Welt ganz in den Hintergrund tritt.

*****

 B. holt des öfteren  ihren Alten Käse zur Untermauerung ihrer Überzeugungen hervor; copy & paste der Vergangenheit, statt Vergessen. Merke: Allein das Vergessen von Altem Käse führt zum Gewahrsein! 

Spirituell korrekt verkündet A.,  der unbelehrbare KIW-Belehrer seine Überzeugung, der Weg führe von aussen nach innen, (er weiss nur nicht wie!) woraufhin A. sich ihrerseits über die Wiederholung dieser doch sattsam bekannten Binsenweisheit unstatthaft belehrt fühlt. Ich meinerseits bin versucht, ihm zum xten Mal mit  großén roten Buchstaben zu verkünden, dass er zu diesem Zweck damit anfangen muss, sich im Hier und Jetzt als Person wahr- und anzunehmen, da der Weg zum Vater nur über den Sohn führe..   Da A. aber jedesmal vor dem Weihwasser verschreckt zur Flucht ansetzt und B. das Weihwasser für die Foren-Flucht verantwortlich macht, ist das Weihwasser flüchtig geworden. Foren-Ferkel, die mit bunten Buchstaben "aggressiv" in ihr Forum "hineinscheissen", müssen draussen bleiben. Auch wenn sie das explizit so nicht ausgedrückt hat, sondern den  Flüchtlingen in den Mund legt, was sie selbst denkt, aber nicht ausspricht. (Wie jeder Nebelversprüher, der Angst hat, sich in Echt zu zeigen, meidet sie explizite Ausdrucksweisen, um keine Verantwortung für ihr Sagen und Tun zu übernehmen, die Gefahr ist viel zu groß, dass dabei die spirituell korrekte Maske verrutschen könnte.)

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Die spirituelle Korrektheit ist wie die politische Korrektheit der Ausdruck eines moralitär überlegenen Über-Ichs, welches einseitig und ausschliesslich mit dem Guten Ich identifiziert ist. Das ungeliebte "Böse" Ich verbleibt dabei im Schatten bzw. wird nach aussen projeziert. Folge dieser einseitigen Identfizierung mit dem Guten ist eine Spaltung des Ichs in Engel vs. Teufel (Ursache der Täter-Opfer-Verkehrung) , ein pathologischer Narzissmus, ein Schwarz-Denken, welches keine Grauzonen kennt. Patholog. Narzissmus ist zum "Zeitgeist" geworden, den man heute aktuell auf der ganzen westlichen Welt verbreitet vor allem durch die Medien sieht.  Die Me-too-Debatte z.B. ist ein narzisstischer Ausdruck eines kranken Feminismus, der sich ausschliesslich aus der moralitären Identifizierung mit dem Guten, dem engelhaften "Guten Opfer" speist. Hieran kann das geistige Auge deutlich erkennen, wie sich aus der Identifizierung mit dem Guten das Böse entwickelt.

Nicht die sog. Rechten/Konservativen sind es, die die Gesellschaft spalten, es ist der linksgrüne pathologische Narzissmus, und der wird politisch quasi top down dem Volk verordnet.
Die deutsche Bundesregierung, die "Groko", die seit 12 Jahren regiert, gibt für diese Krankheit ein mustergültiges Fallbeispiel. Der Fisch stinkt vom Kopf her,  Merkel...aber auch der kanadische Regierungschef Trudeau, Putin, Erdogan... sie alle sind Narzissten, die überzeugt sind, nur vom absolut Guten angetrieben zu sein.

Ken Wilber hat für den postmodernen Pluralismus, der breitflächig-viral quasireligiöse Ausmasse annimmt, vor 20 Jahren den Ausdruck der Boomeritis erfunden. Trump. das Erstarken eines rechten Konservatismus ist  nur eine Gegenreaktion auf eine kranke, entartete und infantile Linke, die enthemmt und bar jeglicher politischen Vernunft durch sämtliche Institutionen hindurch das Hohe Lied eines falsch verstandenen gefühligen irrationalen Humanismus singt. Die politische Ratio ist heute klar auf der Seite der Konservativen. Rechts.   Es geht um nichts anderes als Korrektur, um Balance...

Soweit mein eigener Durch- und Einblick, Wilber wird aufgrund seiner ausdifferenzierten Lehre  da wohl eine differenziertere Sicht haben.  Mal abwarten, bis das Buch kommt und ob ich überhaupt darin lesen werde, entwickele ich doch permanent meine eigenen Versionen und Visionen über die sog. Realität bzw. die  transpersonale WIRKLICHKEIT.

Der KIWbelehrer würde mich an dieser Stelle wahrscheinlich fragen, warum ich mich überhaupt für Illusionen interessieren würde...  Meine Antwort: Weil ich nur über den Sohn zum Vater komme. Weil die Geschichte der Menschheit die Geschichte der individuellen Seele/Fünklein/Sohn ist und sich das individuelle Innere im kollektiven Aussen spiegelt. Und weil letztlich auf dem involutiven Rückweg in die Welt die Welt wieder an Bedeutung gewinnt - nur dass der Bedeutungsgeber vom unbewussten Ego zum bewussten SELBST gewechselt hat. ... Weil ich mein Leben noch einmal von innen her lebe bzw. retrospektiv (JETZT!) erfasse, er-INNERe. Das kann niemand verstehen, der sich noch auf dem evolutiven Hinweg befindet, bei dem er  die Welt ja zunächst verläßt. Involution bedeutet für mich, dass du die Welt  in deiner Glorreichen Auferstehung wiedergewinnst, verwandelt, nein -  besser gesagt:  es ist ein VerwandelNdes -  ein permanent fliessendes transformierendes/transzendierendes Geschehen im Bewusstsein bzw. Gewahrsein, kein statisches Sein. Der GEIST ist in ständiger (anstrengungsloser) Bewegung und gleichzeitig ruhend im  "Auge des Zyklons" - Stille.  So.








Samstag, 10. März 2018

Was das Tetralemma mit Aufsteigenden Meistern zu tun hat und vieles mehr...

NOTES & SCETCHES Januar/Februar 2018
Fast alles, was ich hier schreibe, sind (uneditierte) Reaktionen auf "Fundstücke" im Netz, die ich zunächst in Wordpad niederschreibe und teilweise im Facebook oder in div. Foren gepostet habe. Da die Edition so zeitraubend ist, editiere ich den "Alten Käse" nicht mehr, sondern veröffentliche ich es so in meinem Blog, wie es ursprünglich in meinem Wordpad "erscheint". Zudem ist es folgerichtiger, wenn ich keine Auswahlen vornehme bzw. die Aufeinanderfolge meiner Gedanken/Erkenntnisse auseinanderreisse, da ich damit den Fluss störe, in dem sich in meiner Sicht und im Zusammenhang gesehen - und trotz scheinbarer Wiederholungen (weil die Fragen, die sich mir hier und dort stellen, oft dieselben sind)  -  eine fortlaufende Klarheit äussert.

Aus Januar 2018:

Ein paar Gedanken im Zusammenhang mit Politik vs. Spiritualität. Die Frage, die sich stellte, war, ob ein Mystiker bzw. ein spiritueller Meister in die Politik gehen könnte.
Ein Politiker muss als erstes den Willen zur Veränderung mitbringen. Dazu muss er einen klaren Standpunkt einnehmen, ohne Standpunkt ist er sehr schnell raus aus dem Spiel, dafür sorgen seine Wähler und Kollegen.  Ein befreiter Mind ist aber  nicht mehr fähig, einen Standpunkt (mit Überzeugung) zu vertreten, ohne  dass sich ihm  die  Antithese aufdrängt um die Überzeugung im weiteren Verlauf im Nichts aufzulösen.   Ohne emotionale Triggerpunkte gibt es keinen Standpunkt. Keinen Standpunkt ohne den Willen zur Veränderung oder Verbesserung.  Um einen Standpunkt einzunehmen bedarf es einer klaren plan- und zielorientierten Überzeugtheit, dem Befreiten aber ist jede Überzeugung von ETWAS ein Dogmatismus sowie jegliche Ziel- und Planorientierung fremd geworden.  Wer die Welt und die Dinge darin  als Gedankenkonstrukte erkannt hat - auf welcher Basis sollte der noch HANDELN?
(Facebook)
PS: Jaja, ich weiss, du denkst jetzt an den Dalai Lama. Letztlich läßt sich diese Frage für mich nicht befriedigend beantworten, da sich diese Frage mir persönlich noch nicht konkret gestellt hat. Sollte ich in die Politik gerufen werden, gebe ich Bescheid :-D 

                                                                              *****

Was genau bedeutet die "Akzeptanz dessen, was ist"?
Viele Sucher halten das Annehmen bzw. die Akzeptanz "dessen, was ist" für eine spirituelle Tugend.  Da akzeptiert man "das, was ist" und was immer da auch "erscheinen" mag. Was genau da an Erscheinungen auch immer akzeptiert wird? Keine Ahnung, deshalb hinterfrage ich solche Phrasen:

1. Frage Wer ist es , der akzeptiert?  Meine Antwort: Es ist immer der, der auch ablehnt: das urteilende Ego.
2. Frage: Was verstehe ich unter "dessen, was ist"?.

Deshalb kann Akzeptanz "dessen, was ist" keine transegoische Tugend (Losigkeit) sein, sondern aus transegoischer Sicht akzeptiert das Ego immer nur eine Interpretation seiner Wahrnehmung.  Das Ego akzeptiert  nicht die Wahrnehmung, sondern nichts anderes als  sein Denken ÜBER...  also seine Interpretation. Letztlich akzeptiert der Egomind nur ein (Gedanken-)KONSTRUKT = sein  KONZEPT.  (unabhängig davon, ob seine Interpretation richtig oder falsch ist)

Zu Frage 2:  Hier wäre zu unterscheiden zwischen der personalen Sicht und der transpersonalen Sicht auf "das, was ist".  Aus der Position der Person/Ego ist "das, was ist",  die eigene innere und äussere Befindlichkeit im Wechselspiel  mit dem Drumherum, welches diese Befindlichkeit ursächlich-wirkungsmäßig  bedingt. 
So - an dieser Stelle nun ist ein ganz normaler Widerstand gegen "das was ist"  (störende oder schmerzende äussere Bedingungen)  und wo Widerstand ist, wäre - zum Zwecke der personalen und transpersonalen Selbsterkenntnis - das Üben von Akzeptanz bzw. Annahme angebracht. Hier wählt  das Akzeptanz&Annahme übende Ego,  w a s  es annimmt: Entweder akzeptiert es das, was von aussen seine Befindlichkeit bestimmt oder es akzeptiert seine Reaktion darauf (Wut, Ärger, Schmerz). 
Auf dem "väterlichen" patriarchalischen Weg der Askese geschieht es i.d.R. so:  Das Ego unterdrückt seine "negativen" Gefühle und Reaktionen und nimmt "demütig" an, was ihn von Aussen her verstimmt. Das ist der "Heilige Masochismus", von dem die christlichen Heiligen in der Mehrheit geprägt sind - eine prärationale und regressive Spiritualität. Nicht das Aufgehen in der transpersonalen "Gemeinschaft der Heiligen", sondern in dem personal-kollektiven WIR der Kirche. 

Das Missing Link ist in dieser Angelegenheit also  die  Annahme/Akzeptanz des WIDERSTANDS gegen "das, was ist" bzw. was von aussen die eigene Befindlichkeit stört.


Im transegoischen JETZT gibt es weder Annahme/Akzeptanz noch Ablehnung.
DAS, was ist, ist JETZT. JETZT  ist immer, bevor das Denken anfängt, über das Jetzt zu urteilen.
Um diese Lücke geht es: Die Lücke zwischen der  WAHRnehmung und der unwahren Interpretation des Verstandes. Die  transegoische Wahrnehmung "dessen, was IST" ist "nüchtern", derweil die Wahrnehmung schlichtweg OHNE Interpretation IST!  Nicht, dass man Nichts wahrnehmen würde, -  man nimmt die Dinge wohl wahr, aber sie sind bedeutungsentleert, weil da nichts ist,  wonach dich verlangt, - nichts, was dich emotional tangiert, -  nichts, mit dem du dich in Freude oder Leid  identifizieren könntest, - nichts, worüber du etwas "weisst".  Ohne die Dinge zu interpretieren,  ERSCHEINEN sie einfach in deinem Fokus.  Sobald aber der Verstand sie ergreift, setzt das angelernte ankonditionierte Wissen über die Dinge ein und der Verstand identfiziert sich mit  seinem Wissen über die Dinge/"Etwas" und hält dieses angelernte Wissen  für die Wirklichkeit.
Das ist das transegoische "Erscheinen":  die Dinge "erscheinen"  bedeutungslos, derweil der Egomind ihnen noch keine Bedeutung zugemessen hat.
Und doch gewinnen alle Lebenserfahrungen eine immense Bedeutung und machen absolut Sinn - nach der Glorreichen Auferstehung, auf der Rückreise in die Welt!

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"Leben" ist auch  nur eine Interpretation, eine Definition, aufgrund welcher wir Unleben, Nichtleben, Tod,  definieren. Wenn die Wissenschaft davon redet, dies und jenes habe auf der Venus die Atmosphäre "vergiftet", so geht man von der eigenen Definition von Leben aus und dass die Atmosphäre unseres Planeten die einzig richtige ist... die "Vergiftung" ist eine Interpretation aufgrund von Vor-Urteilen unseres Menschseins. Wir glauben zu wissen, was Leben bedeutet.   Was aber für die einen Organismen eine Vergiftung ist, ist für andere eine lebensspendende Notwendigkeit. Die Wissenschaft geht nur vom Menschen aus. Allein im Mikrokosmos eines Zentimeters meiner Haut befinden sich unzählige diverse Mikro-Lebewesen, die alle ein eigenes Universum für sich beanspruchen.  Was ist näherliegender, als anzunehmen, dass aus einer weitestgehend makroskopischen Sicht unser menschliches Dasein nichts anderes ist als ein unscheinbarer MikroOrganismus in einem Körper von unvorstellbar unendlichen Ausmaßen. Wie innen so aussen, wie oben so unten.
Jeder ist der Mittelpunkt seines Universums.

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Bevor man des  Ewigkeits-Jetzt- Bewusstseins bewusst ist, muss man sich erstmal der  persönlichen Jetzt-Befindlichkeit bewusst sein. Schau z.B. mal, wie du sofort in die Abwehr gehst, derweil du dich an der Form meiner Mitteilung störst, statt den Inhalt aufzunehmen.  Auf dieselbe Art und Weise weicht das BW für das "Goldene JETZT" , derweil sich das Normalbewusstsein an den Formen aufgeilt...
(fb)

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Facebook. Die Frage eines Users  ging dahin, was ich aus meinem Einlassen auf Beiträge anderer User lerne:
Ha ha ha, das kann nur ich selbst verstehen,  denn was ich "dazulerne" ist "performativer" Art, und die ist nicht mitteilbar.  Ich hatte bislang Schwierigkeiten, zu beschreiben, was geschieht, wenn ich mich wirklich auf Texte/Menschen einlasse, ...ich nannte es bislang immer "Gleichzeitigkeit", hatte zwar den Begriff "performativ" schon vor einiger Zeit dafür gefunden, aber erst gestern ist mir der Vorgang oder Modus richtig und in voller Klarheit BEWUSST geworden. Ich kann dir das nicht erklären, denn nur ich als das SUBJEKT, das ICH BIN, kann diesen Vorgang erfassen. Kein Anderer kann diesen Modus erkennen, wo er sich bei anderen ereignet.  Nur dies: Mein Mind ist immer auf Klarheit und Wahrheit gepolt, wo Unstimmiges ist, wird "gegründelt", nichts von dem, was mir in den Fokus fällt und "triggert", wird unter den Teppich gekehrt. Immer, wenn ich mich auf einen Text einlasse, vergesse ich die Person, die ihn geschrieben hat und gehe ihm auf den Grund, aber nicht, um den Verfasser zu belehren, sondern indem ich einem Text auf den Grund gehe, lerne und belehre ich mich selbst gleichzeitig, die Person des Autors ist da aussen vor - ja genau, recht eigentlich gibt der Begriff "performativ" auch die Gleichzeitigkeit des Lehren-Lernens wieder. In lehre-lerne unpersönliche Wahrheit, die ich nicht gewusst habe, bevor ich sie in Sprache fasste... oh boa... Alle Klarheiten beseitigt? :D

(...) Ja, man hat eine gewisse Ahnung, dass man z.B. der Spieler und der Regisseur gleichzeitig ist...haha jo.. genau, so kann mans auch beschreiben.... Ich muss lachen, weil ich weiss, dass alles, was ich erkenne und beschreibe sich letztlich als total paradox und für den Verstand unGREIFbar herausstellt, und alles, was man so denkt, an dem man sich denkend und erkennend emporspiralt, sich am Ende immer in den Schwanz beisst und sich in Luft auflöst... Ah, dazu fällt mir gerade der Begriff des Automatischen Schreibens ein, der mir neulich über den Weg gelaufen ist, 
Performatives Schreiben delektiert sich nicht an Narrativen, die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung ist nicht zu bschreiben, es ist grad so, als ob die Nase sich selber riechen oder das Auge sich selber sehen würde. Was auf der personal-dualen BW-Ebene nicht hinhaut, hier funzt es. :-D
(Fb)

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Die Frage stellte sich, ob zwei Menschen miteinander spirituell "wachsen" können. Ja und Nein. Ja, bis zu einem gewissen Punkt, solange man mit der Existenz des  Da-Seins bzw. mit der (Indivuation der) Persönlichkeit identifiziert ist. Nein, weil das Bewusstsein des Letztgültigen So-Seins danach verlangt,  ALLES aufzugeben, es fordert die totale Hingabe und Bereitschaft, das Liebste zu verlassen -  und letztlich fordert es  die Bereitschaft des Ichs zu sterben.   Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand bezweifele ich arg, dass zwei Menschen miteinander "sterben" können. Jeder stirbt für sich allein in die AllEinsSamkeit.
fb

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Viele Sucher glauben sich absichtslos, derweil sie sich recht eigentlich nur frei von SCHLECHTEN Absichten GLAUBEN, wobei sie jedoch von guten Absichten partout nicht ablassen wollen.   

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Die Frage wurde gestellt, ob man sich aus transegoischer Sicht  denn nicht wehren dürfe. Die Frage ist aus transegoischer Sicht schon falsch gestellt, denn wer im JETZT lebt, sieht keinen Anlass, um sich zu wehren. Wer im JETZT leben kann, lebt ja eben nur aufgrund der Abwehrlosigkeit  im JETZT.  (Wer seine persönl. Schattenintegration abgeschlossen hat, hat keine Abwehr mehr.) Solche Fragen stellt nur der Verstand, der es sich  nicht vorstellen kann, ohne Abwehr zu existieren.  Transegoische Wehrlosigkeit ist Abwehrlosigkeit aufgrund des Bewusstsseins der psychischen Unverletzlichkeit.  So kann sich ein Letztgültig Befreiter gar nicht gemobbt FÜHLEN, obgleich er durchaus Mobbingstrukturen erkennen kann, wenn sie sich von aussen gegen ihn richten.  Daniel in der Löwengrube - warum wurde er nicht von den Löwen aufgefressen?
Es gibt für den Freien gar keinen Gedanken darüber, ob und wann er sich wehren dürfte, weil er weiss, dass er immer spontan das Richtige tun wird, ohne zu werten, ob dies nun gut oder schlecht für ihn oder andere ist. Wie andere sein Tun werten, kümmert ihn nicht.  Solche wehrhaften Gedanken hat nur ein Ego, welches sich Prinzipien und Regeln setzen möchte, um mit einem solcherart legitimierten Verhaltensrepertoir sein Tun und Denken zu rechtfertigen.

Aus der Sicht der unbefreiten Person sind solche Fragen natürlich berechtigt, da ist es wichtig, zu wissen und sich Erlaubnis zu geben, sich wehren zu dürfen, wenn man zu Unrecht angegriffen wird. 
Wenn der KIW-Professor X an Mrs.Y,  nun Ratschläge aus der KIW-TrickKiste erteilt, verwechselt er die Ebenen. Unerlöste Personen bedürfen der normalmenschlichen Beratung auf der psychologischen Ebene und keiner einäugig-nondualen Hypno-Therapie.

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Satanische Messe. Es ist nicht der Satan, der sich als  Satanismus  inszeniert. Das scheinbar Satanistische ist nur eine dämonische Gegenreaktion auf die  dämonisierte, weil verdrängte  Weiblichkeit.
Einer wirklich  "Satanischen Messe" wohnt man dort bei, wo sich das Böse als das Gute zelebriert. Man schlage heute nur eine Tageszeitung auf... Tagesschau etcpp..
(fb)

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Zunehmen vs. Abnehmen. Wenn der spirituelle Sucher feiert, dann feiert er seine Existenz. Soviele der spirit. Sucher feiern ihre Existenz, ihr Da-Sein. Nichts dagegen zu sagen: Es ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg: die Befreiung der verdrängten Weiblichkeit.   Hierbei nehme ich zu: Ich bin ALLES was ist. Ich bin alle Wesen... Man feiert die Göttin, die Weiblichkeit Gottes. Hier an dieser Stelle ist auch die Magie zuhause.Die Mutter, Mater. Materie.
Die Identifizierung mit der Persönlichkeit bzw. der Existenz sollte nicht zu lange andauern, wenn man sich der Anhaftung nicht bewusst ist, macht man keinen spirit. Fortschritt, sondern verbleibt in der Faszination der Formen, der Natur, der Naturwesen und Phänomene.
Wo man vorher zugenommen hat, geht es bei der nächsten Hälfte des Weges um das Abnehmen, der Desidentifizierung mit bzw. von ALLEM, mit dem ich mich identifiziert habe. Und das tut WEH!

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Es war  nicht ganz zutreffend, als ich ihm sagte, dass ich nicht nachdenke, wenn ich schreibe, dass alles "einfach so" aus mir herausflösse. Das Denken ist jetzt ja ein anderes, es ist im Vergleich zum alten Ego-Denken nun größtenteils ein vertikales, kein diskursives Suchen nach etwas Vergleichbarem, Bekanntem, sondern eher ein Wiederfinden des Fadens, den ich für kurze Zeit an das diskursive Denken "verloren" habe.

Wenn ich also sage, dass es fliesst, dann heisst es nicht, dass es immer ununterbrochen und stundenlang am Stück fliesst, manchmal stockt der Fluss des Schreibens, da schreibe ich vielleicht einige Sätze, und dann stockt es,  weil eine Störung von aussen kommt oder von innen ein linearer Gedanke den "Faden" kreuzt, (z.B. die Erinnerung an einen Termin). Der Rote (vertikale) Faden entgleitet mir so gut wie nie dabei, dass ich ihn nicht gleich wiederfinde.  Und wenn, dann lasse ich die Erwartung los... meine Aufmerksamkeit findet garantiert einen anderen "Trigger", an dem es sich emporspiralen kann. Man sieht es ja auch an meinem Blog: manche Texte sind kurz, manche lang. Bei den kurzen Texten ist der vertikale Faden bzw. Fluss von linearen Störungen gekreuzt worden und wurde nicht mehr aufgenommen.  Manchmal läßt sich nach einer Störung sofort wieder anschliessen, manchmal nicht. Im Gedächtns festhalten lässt sich nichts von dem, was ich SCHAUE, ausser ich schreibe es auf.


Mir scheint, ich bin  ziemlich unfähig geworden, die diskursiven Gedanken festzuhalten, wenn es in  Alltagsgesprächen tatsächlich mal notwendig wird, etwas "Wichtiges" zu sagen,  muss ich das schnell tun, sonst ist es weg. Früher konnte ich Gedanken horten, um sie evtl. später bei Gelegenheit abzuspulen, das funktioniert nicht mehr, weil meine Aufmerksamkeit ständig auf die Gegenwart gelenkt wird, fokussiert auf das, was andere sagen und tun. Heute  fehlt mir jeder Ehrgeiz und  Durchsetzungswille, meinen Senf an den Mann zu bringen.  Nichts ist wichtig.  Früher konnte ich oft kaum zuhören, derweil ich ständig damit beschäftigt war, den Faden krampfhaft festzuhalten und nur auf eine Pause, einen Punkt oder ein Komma beim anderen... (Diese Bemühungen kann ich heute an den Gesichtern meiner Gesprächspartner erkennen, wenn ich am Sprechen bin. LOL)
Es ist mir auch nicht mehr möglich, abzuschweifen, um mich Tagträumereien hinzugeben, während andere (mit mir) sprechen.  Es gibt keinen Grund mehr, aus der Gegenwart zu flüchten. Egal, wie und was da in meiner Gegenwart gesprochen wird, wie oft ich die  Geschichte schon gehört habe oder ob es sich um eine Neuigkeit handelt - ich bin immer gleich moderat getunt dabei. Mühelos. Ohne mich zu konzentrieren. (In der Regel ist das so, es gab auch schon mal jemanden, den ich bei seinen ständigen Wiederholungen darauf aufmerksam machte und ihn diesbezüglich strengstens zu einem Arztbesuch animierte. Er war zu jung, um dement zu sein, ansonsten bin ich dort, wo ich jetzt wohne, nur mit alten Menschen umgeben, da ist es quasi normal...)


Gedanken selbst kann man nach meiner Erfahrung nicht "loslassen", auch hierbei  wäre es grad so, als ob sich das Auge selber sehen wollte. Was man loslassen kann, ist das Thema des Gedankens. Das habe ich früher auf meinen langen Spaziergängen geübt, gehörte gewissermassen zu meinem Problemlösungsrepertoir in Zeiten großer Verwirrung: Die Aufmerksamkeit und alle Sinne nur auf die mich umgebende Natur richten und jeden Gedanken bzw. das Thema, welches mich davon abhielt, einfach abzuschneiden. Nach ca. einer Stunde beruhigte sich das Denken und wenn ich nach Hause kam, hatte ich die Lösung meines Problems so gut wie  immer in der Tasche.
"Gedankenstop" ist eine gute Übung, die u.a.klarmacht, wie verliebt wir in unsere Gedanken sind. Kann man durchaus unter dem Begriff der Meditation verorten, wusste ich damals aber nicht.

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Die Krankheit Deutschlands bzw. der Meinungsbildenden in Politik und Medien ist die Identifikation mit dem Aggressor. Man erkennt Identifikation daran,  wie man einen Rechten Popanz aufbaut, um die Schuld von den Täter nach rechts zu verschieben und zu entschuldigen. Aber nicht nur dies, es ist inzwischen Usus geworden, jede StrafTat eines Migranten, und sei sie noch so grausam, äusseren Umständen zuzuschieben: der Fremdenhass ist schuld, die Asyl-Behörden sind schuld, die Polizei ist schuld, Abschiebung sei schuld...Opfer ihrer Triebe...etcpp. Damit füttert und bestärkt man die traditionell-narzisstische  Opferhaltung der Muslime, die glauben machen wollen, dass sie wegen ihres Glaubens verfolgt werden und nicht wegen der Taten, die im Namen ihres Glaubens und ihrer Kultur begangen werden.
Die Frustrationstoleranzgrenze dieser Menschen ist so  niedrig, dass sie kein Nein, keine Grenzsetzung  dulden, ohne irgendwas kaputt machen zu müssen.
Narzissmus grassiert nicht nur in Deutschland. Die me-too-Kamagne ist ebenso narzisstisch gestört...
   Man gibt ihnen recht und so werden sie in ihren Forderungen immer maßloser.
Der Mädchenmord in Kandel brachte wieder zum vorschein...
Im Namen eines falsch verstandenen kranken Humanismus wird gnädig über alles hinweggesehen, was das eigene Gefühl des Gut-Seins stören könnte.
Äusserungen von berechtigter Sorge werden ganz offen in der Tagesschau als  "Braune Parolen" deklariert.
Um die "Lücken"- oder Lügenpresse als solche zu entlarven, muss man vergleichen, also  nicht nur alternative Medien oder nur Tagesschau gucken, sondern beide und dann sieht mans... auch bei den alternativen Medien ist Vorsicht geboten. Und überhaupt: Nicht alles glauben, was gedruckt ist...

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Allumfassende Liebe ist aus transegoischer Perspektive nur ein bedeutungsleeres Wort, derweil es auf Denken und Vorstellung gegründet ist.
Die Definition des Yoga-Vidya bezieht sich auf die immer noch relative Liebe zum Da-Sein und hat ihren Platz im Individuationsprozess, der Identifizierung mit allen Wesen
Die Allumfassende Liebe ist kein menschliches Gefühl, welches sich auf "ETWAS" bzw. ein ein Gegenüber bezieht (Formen)  bezieht. Es ist ein Sein und hat ihr Sein in der absoluten Präsenz und der absoluten SELBSTliebe des Absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN.
Absolut ist die Subjekthaftigkeit dann, wenn das All/Universum nicht mehr als Objekte "da draussen" geDACHT  werden, und das objekthaft Ausgeschlossene in (s)ICH hineingenommen/eingeschlossen erkannt wurde.
Das Universum erkennst du erst dann  IN Dir, wenn du die Liebe zu den Geschöpfen/Objekten gelassen hast, d.h. die Identifizierung mit der Existenz, dem Da-Sein als solche erkannt und damit aufgelöst wurde.
Die alles umfassende Liebe ist die Liebe zu allem, was ist,  wobei "Alles, was ist" als das definiert wird, was JETZT gerade KONKRET in den Fokus tritt, statt nur Objekt des Denkens/Vorstellens zu sein.
Allumfassende Liebe ist eine Seinstugend "Gottes" bzw. des Absoluten Subjekts, das ICH BIN und entzieht sich daher jeder Definition. Alles, was man definieren kann, ist nicht die Wahrheit und Wirklichkeit.
FB

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Alles ist relativ? Dass alles relativ ist, kann man nur aus einer absoluten ="göttlichen" Position erkennen.
Kulturrelativismus wird heute mißverstanden als die Gleichwertigkeit aller Kulturen  in dem Sinne, das keine Kultur moralisch besser oder schlechter sei als die andere und keiner Kultur der Vorrang vor einer anderen gebührt. Das kann ganz offensichtlich nicht wahr sein.
In Wahrheit bedeutet Kulturrelativität, dass es keine absolut wahre Kultur gibt im Sinne einer weltumspannenden Allgemeinen Vereinbarung über das, was real ist. Niemand  -keine Kultur - hat das Monopol auf absolute Realität.
Kultur ist insofern relativ, als in den Gehirnen diverser Kulturträger jeweils eine andere Wirklichkeit, eine andere konditionierte Auffassung von Realität herrscht.  Was für den Londoner real ist, ist für den Amazonasindianer  nichtexistent oder mit einer anderen Bedeutung behaftet. Und wenn die beiden aufeinandertreffen, gibt's "Clash".
FB

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Definition "Performativ":  Der Fokus des Gewahrseins und Inhalt des Wahrgenommenen sind funktional dasselbe.

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Ich habe keine Lehre, daher bin ich auch keine spirituelle Lehrerin.
Ich bin eine Vorübergehende, ich "lehre ohne zu lehren", d.h. ohne Absicht, Plan und Ziel.  reine SELBSTbezügliche Art des performativen "Lehren-Lernens" (im Vorübergehen)....
Ich bin dein Guru, so wie ALLES und JEDES dein Guru sein kann, wenn du dich dem, was dich das Leben lehren will,  öffnest.
Wenn du nur geliebt werden willst, - auf die Art, was du bzw. dein Bewusstsein des Mangels unter Liebe versteht -  dann bist du bei mir fehl am Platz.
Ich decke auf, nicht zu. Das heisst, ich kehre nichts unter den Teppich, um jemanden zu schonen. Die Liebe deckt zwar gnädig zu, aber nur die "Fehler", die Fehler nur deshalb sind, weil sie gegen gesellschaftl. Konditionierung/Regeln verstoßen.

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Triffst du den Buddha unterwegs töte den Buddha
Oder: triffst du den Meister unterwegs, töte ihn...
Unterwegs - Alles, was du auf deinem spirituellen Weg triffst, muss "getötet" werden. Unterwegs ist man nur in der Aussenwelt.  d.h., solange du ausserorientiert bist, bist du mit allem, was du in der Aussenwelt triffst, identifiziert und mit was man identifiziert ist, muss losgelassen=getötet werden. Binde und löse. 
Der Weg führt von "unterwegs" in das Absolute JETZT.

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 Text-Fundstücke im Forum Inedin:
"Und plötzlich erscheint dir alles richtig. Auch das Falsche. Nicht dass das Falsche richtig würde, es bleibt falsch, beispielsweise das Papsttum oder die Auferstehung von den Toten oder der Islam oder die Armut oder unheilbare Tumore oder das dämliche Gequatsche deines Nachbarn oder das Bienensterben*.
Und obgleich du es nicht anders als falsch oder ungünstig oder dämlich nennen kannst, erscheint es dir richtig, weil du siehst, das alles nur deshalb so ist wie es ist, weil es mitnichten anders sein kann und daher auch nicht sein soll." (Werner Ablass, siehe Video)

*...Oder wie heiter-verstörende Verslein von unliebsamen Forenusern?;-)

Tja....das wäre ja mal wirklich eine schöne  Einsicht, wenn sie denn WAHR wäre. Merke: Wenn die WAHRHEIT dich  nicht transformiert, ist es keine WAHRHEIT. 
Herr A. produziert hier nichts als ein eitles Wortgeklingel, derweil er hier wortreich ein künstliches Paradox bastelt, indem er im Richtig-Falsch-Bewertungszirkus verbleibt, statt ganz auszusteigen: Aber ja doch, du kannst die WIRKLICHKEIT7WAHRHEIT sehr wohl  a n d e r s   als mit richtig, falsch, dämlich oder sonstwie bewerten, du hast die Wahl, sie überhaupt nicht zu bewerten oder auf der Metaebene die einzig mögliche Unterscheidungsform zu wählen, die das Unbenennbare hergibt: die Unterscheidung zwischen WAHR und UNWAHR!
Die WAHRHEIT ist unbenennbar, was sich benennen=objektivieren läßt ist in diesem Kontext UNWAHR. Die WAHRHEIT ist nur WAHR in der Erkenntnis der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Sobald diese WORTLOSE geistige Erkenntnis in Worte gefasst  - ge-ÄUSSERT! -  wird, wird sie unwahr, weil sie durch die Sprache objektiviert wird, also zu einer Philosophie mutiert. Es ist dies für das Absolute SUBJEKT das ICH BIN  aber keine dualistische Trennung, sondern in der WAHRHEIT ist die UNWAHRHEIT im doppelten Sinne aufgehoben!



DZitat wollte wohl im Zusammenhang gesehen werden  mit der Akzeptanz "dessen, was ist"... Doch "Alles, was ist" ist im transpersonalen Sinne nur auf das  konkrete Hier und Jetzt beschränkt. Alles andere ist DENKEN über..., KONSTRUKT, Abstraktum.  So auch der Glaube an die Existenz des Islams, des Papsttums, die Blödheit des Gewäschs.  usw.,  das sind alles Urteile, die immer noch auf Glaubenssätzen bzw. richtig-falscher Wertung basieren,  Entertainment für ein transpersonales Bewusstsein.
Ich habe mir nur die Texte durchgelesen. Aus meiner Sicht kann so nur ein schlichter Gläubiger sprechen oder schreiben! Wer so spricht und agiert, bei dem kann niemals eine wahre UMKEHR stattgefunden haben, die Umkehr des objektorientierten Egominds zur Absoluten SUBJEKThaftigkeit. Als spiritueller Lehrer mag er in einem eng begrenzten Rahmen vielleicht noch durchgehen...

Solange der Verfasser an die reale Existenz eines Papsttums, des Islams usw. überhaupt glaubt, so lange verbleibt er ZWANGSLÄUFIG  im Richtig-Falsch-Bewertungssystem. Da nützen ihm all seine lustigen akrobatischen falsch=richtig-Verdrehungen nichts. Das Papsttum ist weder richtig noch falsch - es ist in letzter Konsequen NICHT. Je nachdem, in welcher Erkenntnisstufe man gerade herumhängt: Nehmen wir das Papsttum

1 Es ist richtig - Bejahung (der sog. Realität/Ego bzw. des Handelnden!!)
2 Es ist nicht richtig (falsch) - (Verneinung der sog. Realität/Ego bzw. des Handelnden!!)
3-Es ist sowohl (richtig/real) als auch nicht richtig (falsch/illusionär)
4- Es ist weder dies noch das = Auflösung in NICHTS bzw. Neutrale wertungsfreie WAhrnehmung,  Yipppiiiiie!

Auf jeder Stufe (Metaebene)  identifiziert  man sich mit einem Glaubenssatz und desidentifiziert sich wieder, anders kann man nicht auf die  nächste BW-Ebene aufsteigen.  Solve et coagula! So geht das Lebendige Tetralemma! Die meisten Leute bleiben allzulange in einer Identfizierung hängen und kommen deshalb spirituell nicht weiter.... Manche verbringen viele Leben mit der Anhaftung an Nr. 1., andere wie Herr A. kleben an der BW-Ebene Nr. 2. befindte sich evtl. aber schon auf dem Sprung auf die Stufe 3.

Das Problem ist nicht der Islam, das Papstum, sondern das Ego als solches. Glaubte man nicht an das Ego (als den Handelnden!) , so glaubte man auch nicht an ein Papsttum. Solange man an ein  Papsttum glaubt, ist man egoidentifiziert, egal, ob man das Papsttum richtig oder falsch findet. Der Glaube an das Papsttum, den Islam und alles andere, was da so "falsch" erscheint, ist erst dann transzendiert, wenn  das Ego als solches transzendiert ist.

Merke: Solange du glaubst, dass "da draussen" ein "ETWAS" existiert, was NICHT dein Gedankenkonstrukt ist, hängst du immer noch in der alten Ego-Kiste...


Nein, das Falsche bleibt nicht falsch und das Richtige bleibt nicht richtig. Denn solange du an die Richtigkeit oder Falschheit einer Sache GLAUBST, wirst du dich darüber streiten. WILLST DU DAS? Ja? Na gut, fangen wir an und beantworte mir mal die Frage: Was ist oder bleibt falsch für dich am Papsttum oder er Auferstehung von den Toten oder am Islam oder an der Armut oder an unheilbare Tumoren oder dem dämliche Gequatsche deines Nachbarn oder dem Bienensterben????
Falsch ist doch nur dein Unverständnis für das spirituelle WESEN des Papsttums. Falsch ist deine materielle Auffassung von der Auferstehung von den Toten, weil dir das mystische Verständnis fehlt, was dir wiederum deshalb fehlt, weil  bei dir  keine Schattenintegration stattfindet und dir daher der Zugang zu den unbewussten archaischen und mythischen Schichten versperrt ist! Weil der Mythos auf diese Weise keine Chance kriegt, in dir wirklich LEBENDIG  zu werden!
Nur weil du etwas nicht verstehst, ist es falsch?
Ach so, du meinst, du glaubst nicht an die faktische Auferstehung von den Toten? Na ja, auch hierbei kannst du bis zum St. Nimmerleinstag verschimmeln, wenn du dich nicht schnell genug bewegst und dir deiner Überzeugungen bewusst wirst... denn: auch an das Gegenteil von  ETWAS zu glauben, ist Glaubenssatz.

Diesen Texten nach hat der Verfasser keine Ahnung von neutraler WAHRnehmung, sollte sich bei seiner Erkenntnis, nicht der Handelnde zu sein, tatsächlich sein Ego aufgelöst haben, so hat es sich hernach mit neuen Glaubenssätzen wieder zusammengesetzt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch mal anbringen, dass die Texte des Herrn Ablass wie alle Texte, die mich zu einem Feedback animieren, allein dazu dienen, mir das Bewusstsein zu erweitern. Die Person der  spielt hierbei keine Rolle- es sei denn, er ist ein Fälscher der Wahrheit.      

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Ich  begegne ihnen immer wieder mal unterwegs, den Ramesh Balsekar-Anhängern. An dem, was ich bisher von Balsekaar las, war eigentlich nichts dran auszusetzen.
Seine Anhänger die ich kennenlernte, glaubten jedoch, der Wille des Egos sei Gottes Wille und sie könnten  tun, was sie wollten. DAs Ego sei eine illusionäre Erscheinung wie alles, was ihnen so "erscheint."  Sie GLAUBEN nur, dass da kein Handelnder (Ego) mehr in ihnen ist. Dabei sind sie nur von Skrupeln befreit.  Was für eine Selbsttäuschung! Damit würde ja jede christliche oder buddhistische Befreiungspraxis hinfällig, die letztgültigen "Losigkeiten", das Ruhen in der Mitte: der absolute Gleichmut ohne psychische Höhen und Tiefen, Ziel-, Plan,- und Absichtslosigkeit usw.,
Es ist und bleibt ein Mysterium! Nur das  von Ego ent-hüllte SELBST tut den Willen Gottes. Das unerlöste/konditionierte Ego kann nicht den Willen Gottes tun, niemals, es ist ja gerade das Hindernis. Dass "ALLES" determiniert ist, kommt nur aus der lebendigen Erfahrung bzw. Erkenntnis  des gegensatztranszendierenden Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN und nicht aus dem Glauben an das Dogma der Vorherbestimmtheit aller Geschehnisse. Es gibt ein determiniertes Sein UND ein Werden. Involution UND Evolution. Der GEIST bleibt ewig gleich. Die Balsekar-Anhänger , die ich bislang kennenlernte,  negierten die Evolution, die Person mit ihrem Weg der Bewusstwerdung, sie GLAUBEN  nicht an die Person, sie GLAUBEN an das DOGMA der Determinierung. Dieser Glaube zäumt das spirituelle Pferd von hinten auf bzw. spannt den Karren VOR das Pferd.  Ihr Mantra "Es gibt nichts zu tun" haben sie sich nicht mit Individuation bzw. Schattenintegration hart und auf des Messers Schneide erkämpft, sie GLAUBEN nur, dass sie nichts tun können, um ihrem Ego zu entrinnen.

Wenn spirituelle Lehrer den Anspruch erheben, dass ihr Lehre verstanden werden könne, dann weiss man, mit wem man es zu tun hat - Jawoll, dem Egomind! Ein "Mindcrash" macht noch keinen Meister. Aber der Teufel kommt am liebsten wie ein Engel daher...


 https://forum.inedin.ch/viewtopic.php?f=18&t=254
Auszüge aus dem Video https://www.youtube.com/watch?time_continue=14&v=8bTUP23W7Ew

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Stille: Die wahre Stille ist die Stille in der absoluten Balance des Gleichmuts.

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Der Begriff der "Aufgestiegenen Meister" gründet in meiner Erkenntnis auf einer Personalisierung des Tetralemma. Es ist die geistige Basis, die Leiter, auf der die Meister aufsteigen.
Das Tetralemma  ist für mich eine depersonalisierte Abstraktion, die den lebendigen Bewusstwerdungsprozess des Menschen beschreibt. Auf jeder Stufe Identifikation/Transformation und Desidentifikation/Transzendierung. Solve et coagula. HAH! Bewusstseinsevolution.
Involution=Herabsteigende Meister.