Aktuelles vom Tag: Ich dachte gestern, dass ich meinen Blog anders gestalten möchte. Dass ich jeden Tag das veröffentliche, was ich an diesem Tag geschrieben habe... HAH! Schaung mer mal...
Ich kann sehr wohl Ziele und Pläne formulieren, aber nicht verfolgen, da mein Mind nichts mehr festhalten kann. Auch wenn ich wollte, es geht nicht mehr. Sicher kommt es immer wieder vor, dass ich mich dahingehend ÄUSSERE, dass ich in Zukunft dies und jenes so oder anders machen werde, doch allein die Absichtserklärung "Ich werde..." bleibt mir oft schon im Anfang im Halse stecken. Wenn es passiert, dann ab und an im Gespräch mit Anderen, beim Schreiben hingegen bin ich so sehr bei mir, dass mir Absichtserklärungen so gar nicht mehr gelingen wollen.
Und nochmal: nein, es ist kein spirituell korrektes rigides Über-Ich, sondern Gewahrsein, was mich daran hindert. Der Unterschied zwischen beidem: Das Über-Ich würde ich nicht nur körperlich als einen Biss im Solarplexus spüren, hinzu käme die typische Projektion, bei der man fremde Augen beobachtend auf sich spürt. Das Über-ich steht immer hinter Dir und guckt dir über die Schulter, ob du auch in der Spur (deiner Glaubenssätze) bleibst, "im Geschirr".
Im Gewahrsein wird geLACHT!
Alles, was ich nurmehr denke, sage und mache ist unter Vorbehalt gestellt.., ich habe nichs mehr in der Hand. Leere Hände.
****
Ich tue nichts, "weil ich WEISS, dass..., oder weil ich irgendwann einmal erkannt habe, dass..." , sondern mein Erkennen basiert immer darauf, was ich JETZT erkenne und mein Handeln ist spontan, nicht vergangenheits- bzw. erfahrungsbasiert. Beides gründet also nicht (mehr wie früher) auf der Basis von Erinnerung, erinnerter Erfahrung/Erkenntnis - totem Wissen der Vergangenheit! - sondern immer im Hier und JETZT auf der Basis des JETZIGEN (Gewahr-)Seins. Die Weisheit von heute ist niemals eine Wiederholung der Weisheit von gestern. Auch wenn es in deinen Augen anders erscheint.
*****
Genderismus - Feministische Wissenschaft
genauso religiös grundiert und wissenschaftlich nicht verifizierbar wie die Christliche Wissenschaft der Mary Baker Eddy, wobei ich letzterer einmal mehr Glauben schenkte, als ich es heute einer "feministischen Wissenschaft" entgegenbringe. LOL
****
Sie sagt: "Du kannst das Bild das ein Gegenüber von dir zeichnet, niemals zerstören, schon gar nicht durch erklären."
Ich sage: Das Bild, das du von dir selbst hast, läßt sich durch deine Erklärungen niemals von anderen verifizieren.
Im gleichen Zug, wie sie hohe Erwartungen und Ansprüche an andere Menschen formuliert zeigt sie exakt das, was sie an anderen beklagt.
****
Er sagt: "Bemühe dich ernsthaft, dann erreichst du es:"
Hm... Ist das wahr? Die Sorte Spiritueller, für die die Suche und die Anstrengung auf dem spirituellen Weg obsolet sind, haben unrecht. Sicher kann ein Erwachen zum GEIST nicht durch zielbewusste Übungen erlangt werden, weil geistiges Erwachen sich jedem Eigenwillen entzieht.
Wer jetzt aber glaubt, dass die Anstrengung darin liegt, jeden Tag KIW-Lektionen zu inhalieren, liegt falsch.
Die Anstrengung liegt in der permanenten Achtsamkeit und Annahme meiner Person im Hier und Jetzt. Wer hier an Erwachen oder Erleuchtung denkt, ist eben nicht im Hier und Jetzt. Das ist die Vorbedingung für die letztgültige Befreiung. Hingabe an Gott ist Hingabe an den Moment und der beginnt immer hier und jetzt bei MIR.
Das aussenorientierte Ego ist nun mal per se zu einer mehr oder weniger langen Suche in der inneren und äusseren "Aussenwelt" verdammt, sein ganzes Denken ist aussenorientiert. Das Ego kann sein Denken aber nicht selbst ändern, deswegen muss man mit Achtsamkeit der Person gegenüber beginnen, das ist die Basisarbeit "von unten": Sich im Hier und Jetzt der eigenen GEdanken, des Gefühls, der Empfindungen und der Intuitionen bewusst zu werden. Diese 4 sind die Basis für alle weiteren Entwicklungen. Hat man dabei allerdings das Ziel des Erwachens oder der Erleuchtung im Auge, hat man es schon verfehlt!
Deswegen sage ich zu solchen Leuten, bei denen ich sehe, dass sie ihre Basisarbeit nicht machen, ich würde ihnen raten, die Beschäftigung mit Spiritualität auf der Stelle loszulassen und sich in der Erde verwurzeln, sich harter körperlicher Arbeit zu widmen, beispielsweise von morgens bis abends Gartenarbeit wahlweise Hausarbeit. Gurdjeff hat solche Leute angehalten Löcher zu graben und wieder zuzuschaufeln. Ich glaube nicht, dass einer von seinen Anhängern abgehauen ist, weil er den Frust nicht aushielt.
Meine diesbezüglichen Ratschläge werden von einer sich hoch spirituell inszenierenden Moderatorin gelöscht, weil sie als beleidigend aufgefasst werden. Klar, wer bin ich denn auch? Ich bin kein Gurdjeff, kein Krishnamurti, Ken Wilber, kein Pop-Papst wie Herr Ablass, kein staatlich anerkannter Erleuchtungsfuzzi, mein Bekanntheitsgrad ist null. Aber jene sind die Autoritäten, denen man Glauben schenkt, die man sich zwar hütet, zu werten, aber nichtsdestotrotz "authentisch" findet. Wirklich unglaublich, wie manchen Gläubigen bzw. dem Egomind das "authentisch" so über die Zunge flitzt! he he - Der muss es ja WISSEN!
Nun, dieses autoritätshörige Denken darf noch nicht einmal als solches hinterfragt werden, ohne dass diesen VielWissenden die spirituelle Maske verrutscht.
Man sagt befangenen Leuten, die Angst oder allzu großen Respekt vor jemandem haben, sie sollten sich denjenigen in der Unterhose vorstellen. Genau das sage ich in Bezug zu den sog. Meistern/Gurus/Menschenfängern, die sich so charismatisch und äusserst stilbewusst "meisterhaft" zu inszenieren wissen. (vor den allzu Samtpfötigen und den charismatischen Krachmachern ist zu warnen!)
Ok, stell ihn dir in der Unterhose vor, auf der Klobrille beim Scheissen, Rülpsen, Furzen, Nasepopeln, beim Schnarchen mit offenem Mund - kurz: so ganz und gar menschlich aus der Fassung geraten bei all jenen Verrichtungen, die man in Film und Fernsehen- ja, eben auch bei Satsangs NICHT zeigt und worüber niemand spricht.
Was ich sagen will: Auftritte von sog. Meistern sind nur selektive Ausschnitte! Wenn er ansonsten kein gewöhnlicher Mensch ist, ist er kein Meister, sondern ein Meister-Darsteller.
Also nochmal zur Erinnerung: Alles, was man sich unter einem Meister vorstellt, ist weder falsch noch richtig. WAHR ist: Jegliche Vorstellung ist tabu, weil UNWAHR.
All jene, die floskelhaft von der Unbeschreiblichkeit des Wahren Seins reden, sind oft dieselben, die den Meister mit Attributen aus der schmierigen Gut&Böse-Kiste versehen. Wunder soll er tun bzw. sichtbarlich GUT muss er sein, der Meister: die Hungernden speisen, die Dürstenden tränken, die Kranken heilen - alles, was Jesus zugeschrieben wird, wird in den Meister projeziert. Aber die Wahrheit, die Jesus verkündet, tut und macht den Bösen nicht gut, sie war und ist den Bösen immer eine Peitsche. Just jenen Bösen, die sich für die Guten halten, die Gut- und Bessermenschen, die Pharisäer...
Man soll sein Licht nicht unter den Scheffel stellen - aber nicht damit aufzuhören, das eigene Loblied zu singen, die eigene Offenheit, das ständige Beteuern, im real life würde man richtig gesehen, dies alles, um andere Leute vom eigenen einseitig überhöhten Selbstbild zu überzeugen, zeugt jedoch ganz im Gegenteil eher von tiefer Dunkelheit. Was ist mit den verschwiegenen dunklen Seiten? Offenheit sieht anders aus und ist schmerzhaft, wenn die dunklen Seiten ins Bewusstsein treten, wenn man aufhört mit dem Verdrängen, dem RAtionalisieren, den Schuldzuweisungen... Es fehlt die Einsicht in die eigenen Anteile am Konflikt mit dem "Umfeld". Im Gegenteil, die fehlende Einsicht wird beim Umfeld gesehn.
*****
Ich sehe erst heute so richtig klar, was Mary Daly mit dem Begriff des "Spinning" meinte, es ist das Spinnen des Fadens der Wahrheit. Konkret sieht das bei mir so aus: Ich bin bei einer Hausarbeit, plötzlich habe ich eine Eingebung, eile zu meinem PC, öffne mein Wordpad von dem betreffenden Monat/TAg, mein Blick fällt zufällig auf einen zuvor geschriebenen Satz und sofort lasse ich den ersten Faden los, um den neuen Faden an dem "Alten Käse"-Text weiter zu "spinnen". Was ich meine: der Käse ist nie zu alt, als dass er nicht durch frische Zufuhr eine Wiederbelebung erfährt.! Alles, was ich schreibe, passt überall hin! Insofern ist es nicht unbedingt notwendig, dass ich mich an die zeitliche Abfolge meiner alten Tagebucheinträge bei der Blogübertragung halte. Ich schaue eh nie zurück, weder der Alte Käse noch der Neue alte Käse interessiert mich... Interessant wäre das vielleicht nur für einen forschenden Leser.
Ein Punkt ist auch, dass es mir bei all dem kreativen Chaos in der Birne einfach nicht mehr möglich ist, irgendwas planmäßig mit System und Strategie durchzuführen.
***
Nochmal: Immer öfter stellt es sich mir vors Auge: die Möglichkeit, dass auch der "Teufel" nicht anders kann als den Willen Gottes zu tun. Der Teufel ist ein Magier, ein Macher, er versucht nicht nur zu machen, sondern er MACHT dasselbe, was bei Gott schon seit Ewigkeit IST...hm?
Beispiel: Die Globalisierung und die Pläne der "Eliten" gehen in Richtung Trans- oder Hyperkulturalisierung mittels "Durchrassung und Durchmischung". (Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern nachweisbare Fakten.)
Ich würde jetzt sagen, weil diese Veränderungen absichtsvoll und zielorientiert von Menschen geplant sind, sind es egoische Handlungen, im Gegensatz zum natürlichen evolutionär geschehendenorganischen Zusammenwachsen aller Völker und Nationen.
Was, wenn es für Gott aber keinen Unteschied macht, ob das Ego absichtsvoll oder... oh nein, ich krieg einen Knoten ins Hirn bei diesen GEdanken...Stop!Tilt"Aus!Fini! LOLOL
Na ja, das Ziel ist ja dasselbe, ne?....hmmm
Jedenfalls kriege ich das noch nicht klar in den Fokus, wenn ich es überhaupt jemals klar kriege, denn Paradoxe kriegt man nie klar in den Fokus und dieses Paradox ist ja so was von schrääääg! (Man kriegt nur Klarheit darüber, dass es ein Paradox ist. LOL. ) Hmmmm....OMG! Biiiiiiiiiitteeeeee bitte, lass es werden Liiiiicht!
Paulus: Jetzt erkennet Ihr nur stückweise... Wie recht er hat! Andauernd fällt es wie Schuppen von den Augen.
Ich werde es erkennen, wenn es an der Zeit ist, ich werde es spätestens dann erfahren, wenn ich fähig bin, den Bezug zu MIR bzw. meinem Prozessierenden Bewusstsein herzustellen und aufhöre zu personalisieren.... wenn ich es SCHAUE von Angesicht zu Angesicht.
Vom inneren Walde komme ich her,
ich will euch sagen, es EINHEITET schwer...
Jetzt kann ich es auch besser formulieren, warum mir niemand von den "Dahingehenden" folgen kann, bzw. mich verstehen kann: Ich bin als "Zurückkehrende" eine Involvierende, im Gegensatz zu den Evolvierenden.
*****
Sie sagt: "Ich glaube eh nicht an Schuld",
weist aber gleichzeitig permanent auf die Schuld der anderen bzw. das "Umfeld".
Nicht an Schuld zu glauben und sich keiner Schuld BEWUSST sein - unendlicher Abstand.
Natürlich gibt es eine Schuld. Es ist keine Entschuldigung, da man sich der eigenen Bösartigkeit seiner Handlungen ja doch nicht bewusst gewesen sei, wäre man auch nicht schuldig. Man vergisst dabei: Irgendwann wirst du dir deiner Schuld bewusst - "und es wird arg Heulen und Zähneknirischen sein"... Dann trägst du die Verantwortung für eine Wiedergutmachung. Wie sonst lernt man seine Feinde lieben? Wenn du dich im Aussen nicht versöhnen kannst, wird es eine innere Aus-ein-ander-setzung mit anschliessender Versöhnung geben müssen, sonst gibt es keine Selbst-Vergebung, keine Aussöhnung mit dir selbst. Wenn die Selbstaussöhnung nicht auch die Aussöhnung mit den Anderen ist, ist es keine Selbstaussöhnung und vice versa.. Nicht nur immer gucken, was haben die anderen mir getan sondern sich der eigenen Anteile an Konflikten bewusst werden, statt sich ad hoc und reflexhaft immer nur als Opfer des Umfelds und der Umstände zu performen. (Damit liegst du allerdings voll im feministischen Trend der Zeit)
Du wirst es nicht glauben, aber du trägst die Menschen, die du bewusst oder unbewusst gehasst oder verletzt hast, genauso in deinem Herzen, wie die Menschen, die du geliebt hast! Diese lassen dir keine Ruhe, bis du umkehrst und dich ihnen zuwendest! Beide leben in DIR in der Er-INNERung, Dieses Unerledigte BINDET dich und hält dich in der Vergangenheit fest.... Ohne Aussöhnung mit der Vergangenheit keine Herzöffnung!
*****
Wo Achtsamkeit mehr auf die eigene Person und ihr diskursives Denken und Handeln gerichtet ist, ist Gewahrsein primär nach Innen zur Anbindung an die Quelle gerichtet. Rituale und Zeremonien wie Tee-Zeremonien ist aus der letztgültigen Sicht nichts als Brimborium. Wo ich früher bei allem äusseren Tun von unbewussten Impulsen und Störgefühlen gestört wurde, werde ich heute durch Gewahrsein "gestört". Was immer ich auch tue, ich tue es nicht mit spezieller ritueller "Achtsamkeit" bzw. Konzentration auf mein Handeln in der Aussenwelt, ich bin immer und primär mit dem GEwahrsein verbunden. Nur der GEIST zählt, alles andere ist nebensächlich. Ständig drängt sich mir das Unbewusste auf, der "unbewusste Gott", Eingebungen und Offenbarungen...
Den Zenspruch" Wenn ich esse, esse ich"...usw. . habe ich früher insofern gedeutet, als ich beim Essen nichts anderes tue, als meine Gedanken und alle Sinne im Hier und Jetzt aufs Essen zu richten.
Heute hat sich die Bedeutung geändert. sie ist quasi von der Erde in den Himmel geruscht. Nicht das, was ich TUE ist nun das primäre, sondern das, was ich SCHAUE. Deswegen passiert es häufig, dass ich esse u n d plötzlich SCHAUE und hinterher nicht weiss, was ich gegessen habe.
Ja, und man soll auch bloss nicht denken, dass dich die Welt und die Menschen darin nichts mehr angehen, nur weil du die "Anderen" in deinem All-Eins-Sein transzendierst hast - ALLES geht dich etwas an, egal, ob es dir von aussen oder von innen in den Fokus kommt. So wenig das Ich eine krasse Illusion ist, sowenig sind auch die Anderen Illusionen. Nur weil man mit dem Dualismus nicht mehr identifiziert ist, heisst das ja nicht, dass die Anderen verschwinden. Nach wie siehst du Personen und nach wie vor siehst du sie wie eh und je agieren, nach wie vor urteilst und wertest du, wo es notwendig scheint - nur hast du nix mehr davon! Es gibt dir nix hinzu und nimmt dir nix weg - so etwas wie Über- oder Unterlegenheit will sich einfach nicht mehr einstellen!
Der NormalVerstand kann es sich auch nicht vorstellen, dass man sich Jenseits von Ego dennoch ständig "Bilder" und Vorstellungen macht, obwohl man mit Bildern und Vorstellungen nicht mehr identifiziert ist. "Bilderloses Erkennen" - dieser Begriff bezeichnet keinen dauerhaften Permanentzustand, sondern meint einfach nur den Modus des "Schauens" oder geistigen Erkennens im Gegensatz zum Verstand, der nur aufgrund von Bildern und Vorstellungen funktioniert.
Klar mache ich mir Bilder, ich kann gar nicht dagegen angehen, denn ich bin manchmal immer noch darauf angewiesen, mir ein Bild von einem Menschen machen zu MÜSSEN, um seine Person zu durschSCHAUEN, um Krankheiten zu benennen, Störungen, Schatten, die der Heilung bedürfen.... Im Unterschied zum früheren Bildnismachen ist es aber in den Dienst Gottes gestellt, bzw. in den Dienst meiner Bewusstseinserweiterung - zu Transformations- oder Forschungszwecken.
Das Gebot Gottes, sich kein Bildnis zu machen, bezieht sich primär auf Gott. Wer Gott um Gottes Willen gelassen hat, macht sich keine Vorstellungen mehr von Gott, da er sich als eins mit Gott erkannt hat. ES ist übrigens nicht stimmig zu sagen, man erkenne Gott, das unendliche BEwusstsein in den ANDEREN Menschen. Das ist Schlussfolgerung des Verstandes, der meint: Da ich es in mir Selbst erkenne, muss es auch in allen Anderen sein. Im Alleins-Sein in der Einheit des Absoluten Subjekts, das ICH BIN, gibt es keine Vielfalt, keine Anderen, da ist nichts mehr, was MIR gegenübersteht bzw. ist das, was mir gegenübersteht der Bedeutung entleert.
Und dennoch...!
Und dennoch mach ich mir ein Bild von einem einzelnen Menschen oder einer Situation oder eines Geschehnisses, dem ich Bedeutung verleihe, eine Bedeutung, die das, was ich wahrnehme, allein für MICH haben MUSS, um das BEwusstsein zu erweitern. Diese Bedeutung berührt die archaisch-mythischen SChichten, der Mensch oder das Geschehniss wird dabei mythisch oder mystisch gedeutet
Im Unterschied zu früher bin ich mir dessen aber BEWUSST. Der Egomind als BEdeutungsgeber hat zwar ausgedient, eine Stufe höher ist er aber transformiert unter neuem Namen fröhlich wieder auferstanden - der Bedeutungsgeber heisst nun "Gewahrsein". Bilder sind Symbole, Finger die auf den Mond (Wirklichkeit/WAHRHEIT zeigen. Und so ist es ein ständiger Prozess der Enthüllung der SYmbolik der Welt. Bis es "Vollmond" wird....Ganzheit..........................
.........................Integration=Involution! Heureka! Ich habs! Das, was ich meinen Rückweg in die Welt nenne, nennt sich wohl Involution. Der Hinweg zu Gott - Evolution. Den Rückweg in die Welt habe ich einmal den postmortalen genannt.
Ich habeden Begriff der Involution bislang noch nicht auf MEIN Bewusstsein beziehen können bzw. auf das SUBJEKT, das ICH BIN. Bislang hatte ich es dualistisch objektivierend auf Gott bezogen. Ich hatte dabei ein bestimmtes Bild im Kopf: Menschheit vs. Gott. Oder ich habe den Begriff personalisiert: Gott kommt dem Menschen entgegen, der sich nach ihm sehnt und streckt: Wo du kommst Gott auf halbem Weg entgegen, da tut sich Gott im selben Mass bewegen. Hmmm. Das war wohl nur das, was man eine intellektuelle Erkenntnis nennt?
Hm...Aber es ist immer noch personalisiert! Heute, gerade JETZT erst erkenne ich den Bezug zu meinem "prozessierenden" Bewusstsein. Im Gegensatz zum evolvierenden Bewusstsein VOR der Glorreichen Auferstehung ist es nun ein INVOLVIERENDES! See that? Thats Integration! Yeah! Yippiiiiieeee. I SEE it! You rock it, Baby!
Hinweg zu Gott - Evolution
Rückweg in die Welt (von innen heraus) - Involution
Und das nicht mehr auf Welt, Menschheit, Mensch, Gott oder einen anderen ANDEREN bezogen, sondern allein auf mich in der Erkenntnis der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN. ... in der Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Nein, so IST es!
Auszug aus meinem Tagebuch vom 15.03.2018
PS: Involution - to involve - sich Einlassen! Objektbezogen und exoterisch verstanden. Gott lässt sich auf den Menschen ein. SUBJEKTbezogen? - ICH lasse mich auf die Welt ein.
Dieses Blog durchsuchen
Donnerstag, 15. März 2018
Dienstag, 13. März 2018
Von armen Egos und besserwisserischen Superegoarschlöchern uva....
Aus Januar/Februar 2018/II
Nochmal zur Frage des Rechten Glaubens:Der RECHTE (christliche) Glaube ist das absolute Vertrauen in den unsterblichen Geist bzw.das Reich Gottes, welches IN UNS ist... ein Glaube an einen GEIST, der weder oben, weder hier noch dorten , sondern allein in unserem Herzen zu finden ist. Der Rechte Glaube ist der Glaube an Heilung und Verwandlung der Person. Der Sohn steht für den Geist der seelischen Heilung, der Vater für den Geist des geistigen HEILS. "Zum Vater kommt man NUR über den Sohn" heisst es in den Schriften, das bedeutet: zum geistigen HEIL (Transzendenz) findet man nur über die HEilung der Person. Nochmal anders: Zur Transzendenz - führt allein die Transformation. Zur Transformation der Person führt allein die (Selbst-)Annahme der Person. Eine Religion, die nicht zur Selbst-Annahme anleitet, ist eine Irrlehre. Insofer ist das Christentum eine Irrlehre, wenn es den falschen Glauben an Dogmen
Der falsche Glaube ist der Glaube an Dogmen wie: Christen seien schon erlöst, weil Christus am Kreuz für ihre Sünden gestorben ist. Dasselbe in grün glauben Gläubige an den "christlichen" Kurs in Wundern: Da das Ich, die Person eine Illusion ist, bedarf es keiner Annahme.
Im Christentum hat man die Selbstannahme verteufelt und damit die Erkenntnis der Einheit mit dem GEIST verhindert. Das Gebot der Nächstenliebe verlor seine Basis - Selbstliebe.
Um den Glauben an Gott kommt ein Mensch nicht herum - spätestens der nahende Tod wird diese Frage stellen. Egal wie man G auch nennen mag; auch wenn man ihn Bewusstsein nennt oder "Unsterbliches Bewusstsein", ist da doch zuerst die Schöpfung, die Menschen zuerst an einen Schöpfergott glauben läßt und nicht an die Neurologie, die uns heute erzählen kann, dass unser Hirn der Schöpfer ist. Je mehr man die Welt erforscht, je mehr Wissen man über die Welt sammelt, desto größeres Staunen über die Schönheit und die wunderbare Vernetzung, die das Da-Sein auf allen materiellen Seinsebenen zusammenhält. Da ist es nicht möglich zu sagen: Ich habe das alles erschaffen.
Es geht nicht anders, als an einen Gott zu glauben, es sei denn es gäbe eine Möglichkeit, die Entwicklung des Ichs, der Person zu verhindern. LOL
Der Verzweiflung, getrennt zu sein von "zuhause", ist unausweichlich mit einem Glauben an eine höhere Macht verbunden, welche die Trennung aufzuheben imstande ist. Glaubt man nicht an Gott, erhebt sich notwendigerweise das Ego zum Gott.
Trennung - was dem Menschen Verzweiflung ist, ist für Gott - als das absolute SUJBKET, das ICH BIN - ein Spiel.
*****
.Jetzt auf dem Rückweg in die Welt finde ich retrospektiv, dass viele der "weltlichen" Autoren die ich früher las, offenbar "erleuchtet" waren, ohne dass sie je ein einziges Wort über Spiritualität und Religion verloren hätten. Und ohne jeden Bekanntheitsgrad als Guru! Was mich auf den Gedanken brachte, dass der ganze Erleuchtungszirkus, dem man im Netz und auf allerlei bunten Spiri-Veranstaltungen und Events begegnet, allesamt eitle Selbstinszenierungen darstellen. Spiri-Darsteller.
Wenn der Baum wieder ein Baum und der Berg wieder ein Berg ist.... reduziert sich die EIN-fachheit auf den Nullpunkt und es wird mir so gut wie nicht mehr möglich, mich anders als in Paradoxen auszudrücken.
Ich habe den Eindruck, dass auch mir die spirituelle Terminologie langsam zwischen den Zähnen derbröselt.... :-D
*****
Nachtrag zum letzten Blogpost zur Illusion des Ichs.
Bemerkenswert für mich war, dass ich am selben Tag, als ich den Blogpost über die Illusion des Ichs verfasste, wo ich bemerkte, dass jede These ihre Antithese hat, ich selbst gerade dabei war im Forum die Antithese zur Illusion des Ichs zu BEWEISEN, ohne dass dies mir bewusst war. Ich betone: Ich hatte keinerlei Absicht, die Antithese, dass das Ego real sei, faktisch zu beweisen, obwohl das nach aussen hin so wirken konnte. Genauso wenig wie ich "geschrien" habe, weil ich Großbuchstaben und Fettdruck bei einigen Worten benutzte.(Die Paranoia machte sich schon leise bemerkbar, indem man meine Hervorhebungen als Angriff bewertete.) Die Antithese begann sich quasi aus sich selbst zu entwickeln und sich performativ durch sich selbst zu beweisen durch die beleidigte Angriffs- und Flucht- Reaktion einiger Mitglieder auf meinen bunt gestalteten "Angriff" gegen das Dogma, dass Selbstannahme nicht nötig sei, weil das Ego eine Illusion sei.
Insbesondere zeigte mir einmal mehr, wie die Form verhindert, den Inhalt aufzunehmen. "beleidigender Sprache" bei der ich zuerst in ebensolcher Nüchternheit und ohne den Hauch einer Erregung das Wort "Scheisse" benutzte, dann "Esel" und zuletzt am Ende ein "Arschloch" hinzufügte, wobei mir erst bei letzterem eine Ahnung kam, was ich im Begriff war zu tun. )
Ich beabsichtige nie wirklich, etwas zu "beweisen", ich nehme eigentlich nur die Position der Antithese zur eigenen Klarheit und Wahrheitsfindung ein, niemals, um einen anderen von irgend etwas zu überzeugen. Diese Art der Auseinandersetzung ist mir mit der Zeit "systemimmanent" geworden, es bedarf keiner Diskussionen mit "Anderen".
Klar hätte ich mich jetzt superklug hinstellen können und zu sagen, dass ich das alles nur zu dem einem Zweck veranstaltet hätte, um der ungläubigen Menge die Realität des Egos zu beweisen. Nur, solcherart Ego-Inszenierungen gelingen mir nicht mehr, weil ich mir immer blitzschnell bewusst werde, was da unbewusst zu laufen scheint. Ich ertappe in flagranti Was das Interessante daran ist, dass es mir klar und deutlich gezeigt hat, wie das Ego versucht, im nachhinein eine rationale Erklärung zu basteln.
Jeder, der meine Worte und Befindlichkeiten deutete, lag voll daneben - dabei ging es darum, ob richtig oder falsch gedeutet wurde, nicht, ob Deutung als solche eine Illusion sei.
FAzit der Geschichte: Einmal mehr lieferten mir die Leute, die spirituell so viel von sich halten, den Beweis dafür, dass ihr Glaube an die Realität des Ichs stärker war als ihr Glaube an die Illusion des Ichs! Das hatte ich NICHT bezweckt, schaute aber von aussen gesehen so aus, denn ich schrieb, um die Aufregung abzukürzen und die beginnende Flucht eines zutiefst beleidigten KIW-Gläubigen zu verhindern: "Hey, nichts gemerkt?" Tatsächlich aber hatte ich selbst gerade erst "bemerkt", wie sie mit ihren aufgebrachten Reaktionen gleichzeitig das (Ego) bewiesen, was sie leugneten und ich im gleichen Zuge verfizierte, dass das Ego keine Illusion ist, solange das Ego nur GLAUBT, dass es eine ist. Arrrrgh ganz schön verzwickt? Jo... :D
Nun, der WAHRHEIT hat das keinen Abbruch getan, die WAHRHEIT hat es nun mal an sich, den dogmatischen Egomind zu provozieren. Das Ego wiederum bringt es mit sich, die WAHRHEIT als ANGRIFF auf s(ich) zu empfinden.
Es wäre mal interessant, zu wissen, wie der KIW "Angriff" definiert: meint er nun Angriff auf das SELBST durch das Ego oder meint er Angriffe des Egos auf andere Egos. Mir scheint, da herrscht diesbezüglich nämlich eine heillose Verwirrung bei den KIW-Gläubigen. Das Ego als solches ist ja schon "Angriff" auf das Wahre SELBST/Gott. Wie sonst kann man die WAHRHEIT bezichtigen, permanent auf "Arme Egos draufzuhauen"... ääähm... ich meine, wie kann man m i c h bezichtigen, da ich aus ihrer Sicht ja nicht die WAHRHEIT sage, sondern nur ein draufhauerisches besserwisserisches Superegoarschloch bin. :D
Nein, ich nehme mir den KIW zum Lesen nicht mehr vor, ich habe vor vielen Jahren an 40 oder 50 Lektionen gearbeitet, bevor ich ihn den Weg alles Irdischen gehen liess. Er spannt den spirituellen Karren VOR das Pferd und führt aus dem Hier und Jetzt der Person hinaus, statt hinein. Und ich hatte zu meinen KIW-Zeiten schon sehr viele mystische Texte gelesen, die mich direkt ins Herz trafen - beim KIW aber blieb alles tot, seine Sprache empfand ich als regelrechte Körperverletzung, da war nichts Göttliches, kaum dass mich daraus irgendein Lichtstrahl traf, ich hatte eher das Gefühl, hinter dem KIW stehe ein böser Dämon. Die Bibel - das Neue Testament, der Jesus der vier Evangelisten - bot mir genug Offenbarung, da brauchte ich diesen Jesus-Abklatsch nicht. Das Johannesevangelium hatte für mich mehr Sprengkraft als der KIW oder irgendetwas anderes!
In meiner "Kritik" am KIW beziehe ich mich meist nur auf einzeln auftauchende Passagen in Foren bzw. auf die Texte von KIW-Schülern, also eher darauf, WIE der KIW verstanden wird. Allerdings habe ich noch nie davon gehört, dass der KIW die Kraft hatte, irgendjemanden wirklich zu transformieren. Eine Wahrheit, die dich nicht in den Orkus des Vergessens runterschickt, ist keine WAHRHEIT. Da scheint mir der Mindcrash des Herrn Ablass ja noch mehr an echter Apokalypse zu versprechen.
Hier wie dorten ist die Gefahr dieselbe: Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer.
*****
Der Begriff der Hasssprache/ "Hatespeech",wie er aktuell hauptsächlich von "links nach rechts" definiert wird, stellt auch die Form über den Inhalt. Hatespeech kommt tatsächlich viel eher im soften Gewande sog. passiven Aggressionen derjenigen, die andere so gerne der Hatespeech anklagen.
Wenn eine Person z.B. Vergewaltigungen bagatellisiert, dann mag sie das mit noch so guten Worten und in noch so wohlmeinendem Tonfall und Worten tun, dann ist DAS der menschen- bzw. frauenverachtende Hatespeech, und nicht die mit Recht empörte laute und saftige Reaktion, die besagt: "Dann wünsche ich dir nur, dass du das mal selbst erlebst - dann wirst du anders urteilen." Das ist kein Wunsch, sondern eine herkömmliche Phrase, die in vielen Bezügen einen saftigen Denkanstoss bewirken soll und von daher moralisch einwandfrei, da sie besagt, dass man erst wirklich nachempfinden kann, was man selbst erlebt hat. Im Gegensatz zu den PC-Dogmatikern, deren Urteilsbasis i.d.R. eine neurotische Gut-Böse-Verkehrung ist - dazu gehört auch die Verkehrung von Aktion-Reaktion sowie Täter-Opfer-Vewechslungen.
Aufgrund dieser Neurose werden u.a. auch "Mikroaggressionen" definiert, die weibliche Befindlichkeit/Empfindlichkeit befindet über die Täterschaft. Politisch korrekt ist die These, dass Frauen immer recht haben, weil das Opfer immer recht und Männer immer unrecht, weil Männer immer potentielle Täter sind. Jede Eigenverantwortung fürs eigene Denken und Fühlen wird abgewälzt und projeziert.
(FB)
*****
Apiritual Correctness: Ein spiritueller Sucher oder gar "Finder", der in seinem Schreiben und Sprechen die Ichform fromm unterläßt, aber das Du in der Ansprache fröhlich weiterhin benutzt, ist nur ein eitler Geck.
*****
Christliche Werte. Es gibt kein christliches Abendland und es gibt keine "christlichen Werte", die ein Christ (mit der Waffe) verteidigen könnte, ohne seinen Christ-Status zu verlieren. Christ ist man nur als Einzelner vor Gott bzw. in der EINHEIT "mit dem Vater, Sohn und Heiligen Geist". (Letztgültige Befreiung/SELBSTrealisation) Im "Wir"-Kollektiv hört man auf, ein Christ zu sein.
Jesus: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Der große Unterschied zum Islam: "Das Neue Testament ABROGIERT das Alte Testament - vom harten Gesetz zur Liebe Gottes und der Menschen". (s.a. Leserkommentar Klaus Kopp)
Ja, aber dieser Unterschied ist auch nur theoretisch! In der Praxis sieht das anders aus, da ist die Masse der Menschen, die sich Christen nennen, weniger vom Neuen Testament des Christus, als immer noch vom Alten Testament des strafenden Vatergottes geleitet.
Die Kirche hat die Botschaft Jesu in ihrer absoluten SUBJEKThaftigkeit nicht verstanden bzw. nie nachdrücklich vermittelt: dass das Reich Gottes IN uns ist, in jedem Einzelnen. Statt dessen simulierte und objektivierte sie Christus mehr im kollektiven Sinne als "Mitten unter UNS" und vernachlässigte das Subjekt. Genau so tat sie mit den Worten Jesus: "Liebe dienen Nächsten wie dich selbst", wobei die Basis, die Selbstliebe ebenso dem Kollektiv geopfert wurde.
Kein wirklicher Christ verteidigt christliche (bürgerlicher!) Werte, er verteidigt sich überhaupt nicht, weil er nichts zu verlieren hat als der Einzelne.
Der Mythos des Alten Testament beschreibt einerseits die kollektive Menschheitsgeschichte und andererseits die individuelle Seele mit ihren Kämpfen in der Gefangenschaft des Ego in der Identifizierung mit dem Kollektiv/Stamm, das Neue Testament die Erlösung und Befreiung aus eben dieser Gefangenschaft. Der Begriff des "Soldaten Christi" bezieht sich allein auf die inneren seelischen Kämpfe von Gut und Böse.
Es waren und sind immer nur die Einzelnen, die ihre Wahres (Christus-)SELBST - den Gottessohn - verwirklichen.
Die meisten Menschen, die sich Christen nennen und am Kirchenleben teilnehmen, sind nur Mitglieder eines Vereins, einer sozialen Gemeinschaft, wo es ihnen nicht ums WESENTLICHE und EIGENTLICHE, sondern mehr um's Menscheln geht.Statt "mit Christus in der Einheit des Vaters" aufzugehen, geht man im WIR des Kollektivs auf. Denen bleibt Jesus Christus immer ein historisch relevantes Objekt, eine Person. Sie finden keinen Zugang zur UMKEHR zum INwendigen Gottesfunken (Sohn) in der Einheit mit dem GEIST (Vater) in der Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN.
In jedem Individuum führt der innere Weg von Jesus, dem Menschensohn zum Christus, dem Gottessohn.
******
Zeuge-Sein. Man bezeugt Jesus nicht durch den Mund, durch Worte, sondern durch sein (Christ-)SEIN in, mit und durch das Wahre "Christus-SELBST". Dazu bedarf es keinerlei religiösen Vokabulars! Das Zeuge-Sein wird absolut mißverstanden, derweil man es rein äusserlich in Bezug zu ANDEREN setzt (objektiviert), denen GEGENÜBER ich zwar meinen Glauben bezeugen, aber niemals das SEIN, welches reines Gewahrsein ist. Nur wer umgekehrt ist in die Einheit , ist ein Zeuge oder Beobachter, der Zeuge/Gewahrsein steht in der WAHRHEIT, und wer in der Wahrheit des Gewahrsein steht, der ist depersonalisiert, dem wird alles subjektiv-innerlich erkenntlich. Der bezeugt sich SELBST. Dieses Bezeugen ist dem Ego-Verstand nicht mitteilbar, es sei denn es trifft auf ein offenes Herz.
Kein wirklicher Christ läuft herum und erzählt, dass er Christus bezeugt, derweil er nur an ihn glaubt. Früher war so etwas mal wirklich gefährlich, da hat schon der Glaube genügt. Ein wahrer Christ bezeugt Christus dadurch, dass er erkannt hat, dass es der "Christus" in ihm SELBST ist, der den VATER bezeugt. Wer Christus bezeugt, ist INNERER Zeuge seiner Menschlichkeit und seiner Göttlichkeit in der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN.
Der Gottessohn-Mythos ist universell. Christus steht für Selbstannahme. Erlösung von unseren Sünden ist nichts, was "er" einmal getan hat, sondern bedeutet, dass Christus als unser Wahres SELBST uns annimmt und uns in der SELBSTvergebung von aller Schuld befreit.
Nachtrag: In der Einheit hat man aufgehört, ein Einzelner zu sein und damit ist die Religion bzw. der wahre "Christ" transzendiert.
Ich lese oft, dass die Kirche dem Buddhismus Selbsterlösung vorwirft. Das kann sie nur, weil der Verwalter des Christentums Christus nicht anders als exoterisch, äusserlich, historisch begreift. Würde die Kirche mit der Umkehr tatsächlich ernst machen, dann würde sie den mystischen Christus als den Repräsentanten des SELBST nicht nur in der eigenen Religion, sondern als den Funken Gottes in jedem Menschen erkennen, gleich, welcher Religion er angehört, gleich, welchen Namen man ihm in diversen Gemeinschaften gibt.
Das Wahre SELBST ist überall das selbe Wahre SELBST, die Essenz. Im Christentum nennt man es Christus und in diesem Sinne kommt die Erlösung und Befreiung allein durch Christus.
Ein Hindu, Moslem oder Buddhist muss kein Christ werden, um von "Christus" erlöst zu werden. Jede Religion hat ihre Mystik, ihre wahre Esoterik, jede Religion fordert die Umkehr zum gleichen Zweck, zum gleichen Ziel. Mit der "De-Personalisation", der Auflösung der Verhaftung mit dem Ich/Person erkennt man die Kräfte und Mächte HINTER den Personen, hinter der Geschichte, hinter den Symbolen der Religionen - hinter der Welt.
Wer an Engel und andere personalisierte Wesen glaubt, ist immer noch mit Ich und Materie verhaftet. Das ist der Bereich der Magie und wer an der Magie haftet, ist immer noch mit dem Ego identifiziert.
Imaginationen,Visualisierungen, Rituale haben ihren Stellenwert nur in der Magie. Was der Magier MACHT, läßt der Mystiker los.
*****
Der Grund dafür, dass meine Texte sich für manche Leser scheinbar so oft wiederholen, liegt darin, dass ich immer von neuem gefordert bin, Unwahrheit zu erkennen und zu korrigieren, Begriffe zu definieren und Gegensätze zu erläutern und zu vereinen, die alle dasselbe meinen:
Dasein vs. Sosein
Ego vs. Selbst
Mensch vs. Gott
Erde vs. Himmel
Sohn vs. Vater - usw.
Synomym-Satori: Es einheitet und das hört offenbar nie auf. Ich weiss nicht, wo mich das hinführt...
Und nein, "ES" kann nicht mit dem Wahrheiten aufhören, auch wenn sie dir nicht passt, weil dein neidisches und besserwisserisches Ego das "Besserwissen" eines anderen nicht verträgt, derweil du dazu auch noch unfähig bist, angelerntes Wissen von der WAHRHEIT zu unterscheiden.
Wenn ich merke, dass die WAHRHEIT den Leuten auf den Wecker geht, dann schreibe ich sie in meinem Blog. Das findest du unerhört. Da du so sehr mit spirituellem angelernten Wissen bzw. mit deiner Person identifiziert bist, ist das natürlich für dich eine "Bedrohung", derweil du nicht nur mit deiner Person, sondern auch noch mit deinem Nicknamen, der die Person ja doch anonymisiert, so sehr identifiziert bist, dass du in Panik verfällst bei dem Gedanken, dass er öffentlich im Zusammenhang mit der Unwahrheit genannt wird, mit der du identifziert bist.
Deine Intelligenz, deine Klugheit, deine Schönheit - kurz: dein Selbstbild steht auf dem Spiel. Dabei bist du in Wirklichkeit weder dein Klarname noch dein Nickname. Du hast die Hosen dermassen voll vor Angst, bist aber zu stolz, dies zuzugeben, statt dessen performst du dich als Freien Wilden, stolz auf deine spirituellen Glaubenssätze, als wären sie original auf deinem Mist gewachsen.
Die WAHRHEIT bedarf keines Anderen, sie wahrheitet um ihrer SELBST willen.
Ich habe gar kein Bestreben, mich auf deine Person einzulassen, ich lasse mich immer nur auf Unwahrheit ein, dieich in deinem Text finde - nicht damit du, sondern ICH die WAHRHEIT erkenne! Du spielst keine Rolle für mich. Ich verurteile dich auch nicht für die Unwahrheit. Das Ego kann nichts anderes.... Solange du mit der Unwahrheit identifiziert bist, wirst du die WAHRHEIT als persönlichen Angriff auf dein Ego erleben und dabei völlig ÜBERZEUGT sein, es wäre ein Angriff auf die WAHRHEIT.
In WAHRHEIT ist es nur ein Angriff auf dein Wissen, mit dem du so identifiziert bist, dass du die WAHRHEIT als Angriff erlebst.
Lass alles Wissen los, bleib in der konkreten Gegenwart, in der du ganz allein mit dir bist. Und lerne das erst mal auszuhalten...
*****
Wenn ich früher in frommen Büchern las, dass einem Heiligen alles vom "EINEN"sprach, wohin er auch schaue, dann habe ich das - wie viele andere Gläubigen wohl auch - in typisch dualistischer Manier so verstanden, dass ihm oder ihr alle DINGE von Gott sprachen.
"Den Einen" als maskulines Substantiv gibt es nicht, die WAHRHEIT ist DAS "Einen" im Sinne von VerEINEN oder VerEINIGEN, Heilige Hochzeit, Gegensatzvereinigung- ein lebendiger fliessender Prozess in der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Wenn man von Gott im maskulinen Substantiv spricht, legt man ihn fest, man objektiviert und personalisiert ihn. Für den, der umgekehrt ist, ist Gott ein fliessendes Geschehen im Gewahrsein, ein Verb: es "gottet" oder es "einheitet".
Gewahrsein ist ein anderer Name für Gott.. Gewahrsein HAT man nicht, Gewahrsein IST man in der Erkenntnis, dass der Sucher und das Gesuchte identisch ist.
Kein anderer Mensch kann dir sagen, ob du im Gewahrsein bist oder nicht. Für Gewahrsein gibt es keine staatliche Anerkennung., kein Zeugnis, keine Bestätigung, ein Heiligenschein, Gewahrsein strömt nichts aus.
Gewahrsein bewirkt oder ist Permanent-Flow, an den man sich gewöhnt, der aber für andere nicht sichtbar ist. Die Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN, ist objektiv nicht verifizierbar.
Ach so, du meinst, ein wirklicher Meister wüßte alles und erkenne auch (sofort)den spirituellen Status eines anderen? Dann WEISST du zuviel. Die Wahrheit ist: Ein spiritueller Meister ist Meister kraft seines Nichtwissens, nicht kraft höherer "Fähigkeiten". Was ihm an Weisheit aus dem Nichtwissen kommt, untersteht nicht seinem Wunsch und Willen.
*****
Neudefinition für Antiguru. Ein Guru ist ein Lehrer und Begleiter spiritueller Sucher auf dem Weg zu ihrer Befreiung. Antiguru ist der Letztgültig Befreite auf seinem Rückweg in die Welt in der Erkenntnis des All-einzigen Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.
FB
*****
Die menschlichen Vorstellungen über das transpersonale Bewusstsein gehen allesamt um sichtbare Zeichen und Wunder.
Darin strömt der Meister Stille und Schweigen und Liebe aus, just wie "man" sich das halt so vorstellt und alle fallen ergriffen auf die Knie, werden stante pede erleuchtet, geheilt und nehmen ihr Bett mit nach Hause...LOL
In dieser Vorstellung ist der Meister oder der BEfreite so ganz ganz anders, als alle anderen Menschen und auch so ganz anders, als er "zuvor" war.
Das stimmt so nicht. Ein Freier ist frei aufgrund seiner CharakterLOSIGKEIT, er ist frei von der Identifizierung mit sozialen Konstruktionen, das heisst aber nicht, dass er sein angeborenes ererbtes Temperament verliert.
Die Eigenschaften, mit denen der Freie nicht mehr identifiziert ist, sind auf eine höhere Stufe gehoben. Der Inhalt hat sich geändert, die Verpackung ist dieselbe.
"Charakterlos" zu sein bedeutet im spirituellen Kontext, dass du du dein Verhalten nicht mehr aufgrund deines Wissen von dir und deinen Eigenschaften im voraus berechnen kannst!
*****
Ein "Zen-Meister" zu sein ist ein Widerspruch in sich: denn ein wirklicher Freier/Meister ist immer jenseits von Lehre. So ist es auch mit dem Wahren Christen oder dem Wahren Muslim: auch ein Wahrer Christ oder Muslim ist recht eigentlich "NICHTS", wenn er die Lehre transzendiert hat. Wie könnte er dann anders lehren, als durch sein SEIN=Lehren ohne zu lehren= performatives LehrenLernen. Ein spiritueller Lehrer ist nicht frei, er lehrt nicht ohne zu lehren, er kann nur Konzepte lehren. Damit will ich ihm keineswegs Erwachen oder Erleuchtung absprechen, aber bis das Gewahrsein durch die Glorreiche Auferstehung ein Permazustand wird, wird aus jeder Erleuchtung, jeder Erkenntnis ein Konzept gemacht. Erst wenn der konzeptionelle Verstand zum Schweigen gebracht ist, wenn der Phönix aus der Asche steigt, ist das Gewahrsein ein ständiges und das verhindert, dass aus der GEISTerkenntnis ein Konzept wird. Gewahrsein ist nur ein Synonym für BW des Nichtwissens. Gewahrsein ohne das BW des Nichtwissens gibt es nicht. Im BW des Nichtwissens kann nichts, keine Erkenntnis festgehalten werden, da Gewahrsein dieser Verhaftung sofort gewahr würde. Wo Permagewahrsein ist, ist Niemand (kein Egomind) mehr da, der einen Glaubenssatz daraus basteln könnte!
*****
Fundstück:
W. Ablass: Wir haben immer nur Konzepte!
Sobald wir den Mund aufmachen,
kommt ein Konzept raus.
Wir können es einfach nicht verhindern!
Was meint hier der spirituelle Lehrer W. Ablass, damit, dass wir gar nicht verhindern können, dass Konzepte aus unserem Mund kommen? Will er damit vielleicht sagen, dass der konzeptualisierende Verstand nicht auszuschalten ist? Hmmmm.... Wenn ja, dann hätte er insofern recht, wenn er damit den Normalverstand beschreibt, der ja nur auf der Basis von Konzepten seine sog. Realität schafft.
Die Erkenntnis/Offenbarung der WAHRHEIT aber basiert nicht auf Konzepten, sondern auf Gewahrsein der WAHRHEIT/WIRKLICHKEIT und nur der konzeptionelle Verstand macht einen Glaubenssatz/Konzept daraus, weil er unbewusst ist und nicht anders kann.
"Wir", wer ist dieses unumstößliche "Wir" welches unverhinderbar Konzepte auskotzt? Solange er mit dem "Wir" identifiziert ist, hat er hierin recht: "WIR können es nicht verhindern", WIR kann es nicht, DU kannst es auch nicht. Aber ICH kann es....d.h.
Verhindern kann die Konzeptualisierung allein das Gewahrsein (in der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN.)
Nochmal: Relative WAhrheiten basieren Glaubenssätzen/Konzepten über die sog. Realität. Die Absolute WAHRHEIT kommt unmittelbar aus der Quelle, verläßt sie den Mund des Verkünders wird sie zum Konzept - aber nicht für den Verkünder/Meister, sondern NUR für den, der sie hört, ohne sie im Herzen zu bewegen. Dem letztgültig Befreiten, dem Meister ist der konzeptualisierende Verstand quasi abhanden gekommen, da ist NIEMAND mehr, der ein Konzept........
Was in Sprache gefasst wird, wird zum Konzept es sei denn der, auf dessen Ohr die WAHRHEIT trifft hat ein ebenso offenes Herz, um die WAHRHEIT in sich SELBST lebendig werden zu lassen. Die WAHRHEIT wird/ist lebendig, wo NIEMAND da ist, und wo ein JEMAND ist, ist sie ein totes Konzept.
*****
Der Unterschied zwischen Islam und Christentum ist nur ein scheinbarer: Islam=Unterwerfung unter die Lehre/Buchstaben des Gesetzes, Christentum im Idealfall = Hingabe an das Christus-SELBST/Gott.
Abrogation: In beiden Religionen geht es letztlich darum, die Unterwerfung an das alttestamentische (Buchstaben-) Gesetz zu transzendieren und um die Hingabe an die Liebe (Gottes) zu realisieren. Unterwerfung unter das Gesetz/Lehre wird von der Angst bestimmt, die Hingabe an die Liebe Gottes überwindet die Angst.
Das real-existierende Christentum basiert nicht auf der NT-Liebesbotschaft des Christus, sondern auf einem organisierten (alttestamentarischen) Verbrechertum. Der "Fels", auf dem Christus "seine Kirche baute" ist morsch und brüchig...der Papst ist eine Fälschung, denn er ist nicht der göttlichen Attribute teilhaftig. Und so wird Christus durch die Kirche zum Social Justice Warrior/ Sozialreformer umfunktioniert und die Schafe zum permanenten Verrat an Christus angestiftet:(indiv.:Verrat am SELBST).
Christus war kein Religionsstifter, sondern ein Botschafter der Liebe, die sich an den Einzelnen richtet - im Höchstfall an Drei, "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen".
FB
****
Ich bin unsichtbar in dem, was meine Wahre Natur ist. Es ist immer wieder komisch, wie Menschen, die mich persönlich kennen, an dem Ausdruck meiner WAhren Natur vorbeigehen, als würden sie nichts bemerken. Meine FB-Seite, mein Blog ist ein öffentlicher Ausdruck meiner Wahren Natur. In meiner FB-Liste sind einige Familienangehörige, Verwandte, Freunde, Schulkameraden, Arbeitskollegen aus meiner Vergangenheit, konkreten persönlichen Kontakt habe ich ab und an nur mit zweien von ihnen, doch niemals fällt ein Wort über meine merkwürdige FB-Seite, meinen Blog, meine "Häresien"....lol
In dem Zusammenhang erinnere ich mich wieder an die großen Ängste, die mich früher nicht nur am ehrlichen egoischen Selbstausdruck hindern wollten, sondern v.a. daran, letztgültig GANZ ich SELBST zu sein, WAHR zu sein, WAHR zu sprechen, zu meiner WAHRnehmung zu stehen.... Die absolute SELBSTgewissheit war stärker. Und ich habe tatsächlich damals befürchtet, ich würde dafür gekreuzigt, ich SELBST zu sein. Diese Furcht ist aber ganz real, wenn auch die Kreuzigungen heute nur verbal oder durch Exkommunikation stattfinden.
Es tangiert mich nicht im geringsten, in dieser Weise unsichtbar zu sein...nichts Besonderes zu sein oder darstellen zu müssen, eine unter vielen zu sein. Es nimmt mir nichts und gibt mir nichts. Ich kleide mich normal, die Wohnung ist ebenso ohne besonderen Stil, die Möbel habe ich nicht ausgesucht, die standen von der Vormieterin im Haus herum, als ich einzog. Ich habe keinen Stil, es ist mir gleichgültig, ob ich wie eine Spiesserin aussehe oder ob meine Wohnung altmodisch aussieht.
Der Dämonische Lebensberater Herrlein Kavazis meinte offenbar - wohl aufgrund meiner Fotos von meiner relativ ordentlichen Wohnung , ich sei eine Spiesserin, als er mich neben einigen anderen nicht gerade gentlemanliken Projektionen auch einen Dreckischen Putzteufel nannte, LOL. . Dabei mache ich so gut wie gar nichts in der Wohnung, ich putze peu a peu im Vorübergehen, was mir an Staub ab und an so in den Fokus fällt. Ich putze nicht mit System und aus Gewohnheit, sondern eher beiläufig, wenn mir irgendwo Staub oder Schmutz förmlich in die Augen springt. Alle 4 Wochen sauge ich die Teppiche mit einem Uralt-Staubsauger, der ist so schwer, dass ich so K.O. bin, dass ich mich drei Tage ins Bett legen muss. Irgendwie scheint sich meine Wohnung von selbst zu reinigen. Ich sitze fast nur am Schreibtisch, ausserdem besitze ich so wenige Dinge, dass es mir geradezu schwerfallen würde, unordentlich zu sein. Aber ich verstehe, dass man glaubt, Spirituelle müßten Chaotiker sein, derweil sie die Alte Ordnung abreissen, müsse auch das Umfeld im Chaos versinken. Da ist was dran, aber nur im Vorfeld der Glorreichen Auferstehung, wenn Dekonstructione angesagt ist. Da sah meine Wohnung zu manchen Zeiten aus wie eine Abbruchruine; zuu den Zeiten, als ich innerlich "gen Westen" ging, als sich die innere Erdachse verschob und die tektonischen Platten in Bewegung setzten, hat sich das Erdbeben auch zeitweise im Äusseren gespiegelt... Als sich dann am Selig Ende die Pole wieder eingependelt hatten und der innere Nordpol quasi zum Südpol mutierte, hatte sich das Chaos wieder zu schönster Ordnung geordnet... Seither habe ich weder System noch Strategien, um irgendeine Ordnung aufrechtzuerhalten, alles ordnet sich ganz von SELBST. :D
Samstag, 10. März 2018
Was das Tetralemma mit Aufsteigenden Meistern zu tun hat und vieles mehr...
NOTES & SCETCHES Januar/Februar 2018
Fast alles, was ich hier schreibe, sind (uneditierte) Reaktionen auf "Fundstücke" im Netz, die ich zunächst in Wordpad niederschreibe und teilweise im Facebook oder in div. Foren gepostet habe. Da die Edition so zeitraubend ist, editiere ich den "Alten Käse" nicht mehr, sondern veröffentliche ich es so in meinem Blog, wie es ursprünglich in meinem Wordpad "erscheint". Zudem ist es folgerichtiger, wenn ich keine Auswahlen vornehme bzw. die Aufeinanderfolge meiner Gedanken/Erkenntnisse auseinanderreisse, da ich damit den Fluss störe, in dem sich in meiner Sicht und im Zusammenhang gesehen - und trotz scheinbarer Wiederholungen (weil die Fragen, die sich mir hier und dort stellen, oft dieselben sind) - eine fortlaufende Klarheit äussert.
Aus Januar 2018:
Ein paar Gedanken im Zusammenhang mit Politik vs. Spiritualität. Die Frage, die sich stellte, war, ob ein Mystiker bzw. ein spiritueller Meister in die Politik gehen könnte.Ein Politiker muss als erstes den Willen zur Veränderung mitbringen. Dazu muss er einen klaren Standpunkt einnehmen, ohne Standpunkt ist er sehr schnell raus aus dem Spiel, dafür sorgen seine Wähler und Kollegen. Ein befreiter Mind ist aber nicht mehr fähig, einen Standpunkt (mit Überzeugung) zu vertreten, ohne dass sich ihm die Antithese aufdrängt um die Überzeugung im weiteren Verlauf im Nichts aufzulösen. Ohne emotionale Triggerpunkte gibt es keinen Standpunkt. Keinen Standpunkt ohne den Willen zur Veränderung oder Verbesserung. Um einen Standpunkt einzunehmen bedarf es einer klaren plan- und zielorientierten Überzeugtheit, dem Befreiten aber ist jede Überzeugung von ETWAS ein Dogmatismus sowie jegliche Ziel- und Planorientierung fremd geworden. Wer die Welt und die Dinge darin als Gedankenkonstrukte erkannt hat - auf welcher Basis sollte der noch HANDELN?
(Facebook)
PS: Jaja, ich weiss, du denkst jetzt an den Dalai Lama. Letztlich läßt sich diese Frage für mich nicht befriedigend beantworten, da sich diese Frage mir persönlich noch nicht konkret gestellt hat. Sollte ich in die Politik gerufen werden, gebe ich Bescheid :-D
*****
Was genau bedeutet die "Akzeptanz dessen, was ist"?
Viele Sucher halten das Annehmen bzw. die Akzeptanz "dessen, was ist" für eine spirituelle Tugend. Da akzeptiert man "das, was ist" und was immer da auch "erscheinen" mag. Was genau da an Erscheinungen auch immer akzeptiert wird? Keine Ahnung, deshalb hinterfrage ich solche Phrasen:
1. Frage Wer ist es , der akzeptiert? Meine Antwort: Es ist immer der, der auch ablehnt: das urteilende Ego.
2. Frage: Was verstehe ich unter "dessen, was ist"?.
Deshalb kann Akzeptanz "dessen, was ist" keine transegoische Tugend (Losigkeit) sein, sondern aus transegoischer Sicht akzeptiert das Ego immer nur eine Interpretation seiner Wahrnehmung. Das Ego akzeptiert nicht die Wahrnehmung, sondern nichts anderes als sein Denken ÜBER... also seine Interpretation. Letztlich akzeptiert der Egomind nur ein (Gedanken-)KONSTRUKT = sein KONZEPT. (unabhängig davon, ob seine Interpretation richtig oder falsch ist)
Zu Frage 2: Hier wäre zu unterscheiden zwischen der personalen Sicht und der transpersonalen Sicht auf "das, was ist". Aus der Position der Person/Ego ist "das, was ist", die eigene innere und äussere Befindlichkeit im Wechselspiel mit dem Drumherum, welches diese Befindlichkeit ursächlich-wirkungsmäßig bedingt.
So - an dieser Stelle nun ist ein ganz normaler Widerstand gegen "das was ist" (störende oder schmerzende äussere Bedingungen) und wo Widerstand ist, wäre - zum Zwecke der personalen und transpersonalen Selbsterkenntnis - das Üben von Akzeptanz bzw. Annahme angebracht. Hier wählt das Akzeptanz&Annahme übende Ego, w a s es annimmt: Entweder akzeptiert es das, was von aussen seine Befindlichkeit bestimmt oder es akzeptiert seine Reaktion darauf (Wut, Ärger, Schmerz).
Auf dem "väterlichen" patriarchalischen Weg der Askese geschieht es i.d.R. so: Das Ego unterdrückt seine "negativen" Gefühle und Reaktionen und nimmt "demütig" an, was ihn von Aussen her verstimmt. Das ist der "Heilige Masochismus", von dem die christlichen Heiligen in der Mehrheit geprägt sind - eine prärationale und regressive Spiritualität. Nicht das Aufgehen in der transpersonalen "Gemeinschaft der Heiligen", sondern in dem personal-kollektiven WIR der Kirche.
Das Missing Link ist in dieser Angelegenheit also die Annahme/Akzeptanz des WIDERSTANDS gegen "das, was ist" bzw. was von aussen die eigene Befindlichkeit stört.
Im transegoischen JETZT gibt es weder Annahme/Akzeptanz noch Ablehnung.
DAS, was ist, ist JETZT. JETZT ist immer, bevor das Denken anfängt, über das Jetzt zu urteilen.
Um diese Lücke geht es: Die Lücke zwischen der WAHRnehmung und der unwahren Interpretation des Verstandes. Die transegoische Wahrnehmung "dessen, was IST" ist "nüchtern", derweil die Wahrnehmung schlichtweg OHNE Interpretation IST! Nicht, dass man Nichts wahrnehmen würde, - man nimmt die Dinge wohl wahr, aber sie sind bedeutungsentleert, weil da nichts ist, wonach dich verlangt, - nichts, was dich emotional tangiert, - nichts, mit dem du dich in Freude oder Leid identifizieren könntest, - nichts, worüber du etwas "weisst". Ohne die Dinge zu interpretieren, ERSCHEINEN sie einfach in deinem Fokus. Sobald aber der Verstand sie ergreift, setzt das angelernte ankonditionierte Wissen über die Dinge ein und der Verstand identfiziert sich mit seinem Wissen über die Dinge/"Etwas" und hält dieses angelernte Wissen für die Wirklichkeit.
Das ist das transegoische "Erscheinen": die Dinge "erscheinen" bedeutungslos, derweil der Egomind ihnen noch keine Bedeutung zugemessen hat.
Und doch gewinnen alle Lebenserfahrungen eine immense Bedeutung und machen absolut Sinn - nach der Glorreichen Auferstehung, auf der Rückreise in die Welt!
*****
"Leben" ist auch nur eine Interpretation, eine Definition, aufgrund welcher wir Unleben, Nichtleben, Tod, definieren. Wenn die Wissenschaft davon redet, dies und jenes habe auf der Venus die Atmosphäre "vergiftet", so geht man von der eigenen Definition von Leben aus und dass die Atmosphäre unseres Planeten die einzig richtige ist... die "Vergiftung" ist eine Interpretation aufgrund von Vor-Urteilen unseres Menschseins. Wir glauben zu wissen, was Leben bedeutet. Was aber für die einen Organismen eine Vergiftung ist, ist für andere eine lebensspendende Notwendigkeit. Die Wissenschaft geht nur vom Menschen aus. Allein im Mikrokosmos eines Zentimeters meiner Haut befinden sich unzählige diverse Mikro-Lebewesen, die alle ein eigenes Universum für sich beanspruchen. Was ist näherliegender, als anzunehmen, dass aus einer weitestgehend makroskopischen Sicht unser menschliches Dasein nichts anderes ist als ein unscheinbarer MikroOrganismus in einem Körper von unvorstellbar unendlichen Ausmaßen. Wie innen so aussen, wie oben so unten.
Jeder ist der Mittelpunkt seines Universums.
*******
Bevor man des Ewigkeits-Jetzt- Bewusstseins bewusst ist, muss man sich erstmal der persönlichen Jetzt-Befindlichkeit bewusst sein. Schau z.B. mal, wie du sofort in die Abwehr gehst, derweil du dich an der Form meiner Mitteilung störst, statt den Inhalt aufzunehmen. Auf dieselbe Art und Weise weicht das BW für das "Goldene JETZT" , derweil sich das Normalbewusstsein an den Formen aufgeilt...
(fb)
******
Facebook. Die Frage eines Users ging dahin, was ich aus meinem Einlassen auf Beiträge anderer User lerne:
Ha ha ha, das kann nur ich selbst verstehen, denn was ich "dazulerne" ist "performativer" Art, und die ist nicht mitteilbar. Ich hatte bislang Schwierigkeiten, zu beschreiben, was geschieht, wenn ich mich wirklich auf Texte/Menschen einlasse, ...ich nannte es bislang immer "Gleichzeitigkeit", hatte zwar den Begriff "performativ" schon vor einiger Zeit dafür gefunden, aber erst gestern ist mir der Vorgang oder Modus richtig und in voller Klarheit BEWUSST geworden. Ich kann dir das nicht erklären, denn nur ich als das SUBJEKT, das ICH BIN, kann diesen Vorgang erfassen. Kein Anderer kann diesen Modus erkennen, wo er sich bei anderen ereignet. Nur dies: Mein Mind ist immer auf Klarheit und Wahrheit gepolt, wo Unstimmiges ist, wird "gegründelt", nichts von dem, was mir in den Fokus fällt und "triggert", wird unter den Teppich gekehrt. Immer, wenn ich mich auf einen Text einlasse, vergesse ich die Person, die ihn geschrieben hat und gehe ihm auf den Grund, aber nicht, um den Verfasser zu belehren, sondern indem ich einem Text auf den Grund gehe, lerne und belehre ich mich selbst gleichzeitig, die Person des Autors ist da aussen vor - ja genau, recht eigentlich gibt der Begriff "performativ" auch die Gleichzeitigkeit des Lehren-Lernens wieder. In lehre-lerne unpersönliche Wahrheit, die ich nicht gewusst habe, bevor ich sie in Sprache fasste... oh boa... Alle Klarheiten beseitigt? :D
(...) Ja, man hat eine gewisse Ahnung, dass man z.B. der Spieler und der Regisseur gleichzeitig ist...haha jo.. genau, so kann mans auch beschreiben.... Ich muss lachen, weil ich weiss, dass alles, was ich erkenne und beschreibe sich letztlich als total paradox und für den Verstand unGREIFbar herausstellt, und alles, was man so denkt, an dem man sich denkend und erkennend emporspiralt, sich am Ende immer in den Schwanz beisst und sich in Luft auflöst... Ah, dazu fällt mir gerade der Begriff des Automatischen Schreibens ein, der mir neulich über den Weg gelaufen ist,
Performatives Schreiben delektiert sich nicht an Narrativen, die geistige Erkenntnis aus dem Ursprung ist nicht zu bschreiben, es ist grad so, als ob die Nase sich selber riechen oder das Auge sich selber sehen würde. Was auf der personal-dualen BW-Ebene nicht hinhaut, hier funzt es. :-D
(Fb)
***
.
Die Frage stellte sich, ob zwei Menschen miteinander spirituell "wachsen" können. Ja und Nein. Ja, bis zu einem gewissen Punkt, solange man mit der Existenz des Da-Seins bzw. mit der (Indivuation der) Persönlichkeit identifiziert ist. Nein, weil das Bewusstsein des Letztgültigen So-Seins danach verlangt, ALLES aufzugeben, es fordert die totale Hingabe und Bereitschaft, das Liebste zu verlassen - und letztlich fordert es die Bereitschaft des Ichs zu sterben. Nach meinem jetzigen Erkenntnisstand bezweifele ich arg, dass zwei Menschen miteinander "sterben" können. Jeder stirbt für sich allein in die AllEinsSamkeit.
fb
*******
Viele Sucher glauben sich absichtslos, derweil sie sich recht eigentlich nur frei von SCHLECHTEN Absichten GLAUBEN, wobei sie jedoch von guten Absichten partout nicht ablassen wollen.
******
Die Frage wurde gestellt, ob man sich aus transegoischer Sicht denn nicht wehren dürfe. Die Frage ist aus transegoischer Sicht schon falsch gestellt, denn wer im JETZT lebt, sieht keinen Anlass, um sich zu wehren. Wer im JETZT leben kann, lebt ja eben nur aufgrund der Abwehrlosigkeit im JETZT. (Wer seine persönl. Schattenintegration abgeschlossen hat, hat keine Abwehr mehr.) Solche Fragen stellt nur der Verstand, der es sich nicht vorstellen kann, ohne Abwehr zu existieren. Transegoische Wehrlosigkeit ist Abwehrlosigkeit aufgrund des Bewusstsseins der psychischen Unverletzlichkeit. So kann sich ein Letztgültig Befreiter gar nicht gemobbt FÜHLEN, obgleich er durchaus Mobbingstrukturen erkennen kann, wenn sie sich von aussen gegen ihn richten. Daniel in der Löwengrube - warum wurde er nicht von den Löwen aufgefressen?
Es gibt für den Freien gar keinen Gedanken darüber, ob und wann er sich wehren dürfte, weil er weiss, dass er immer spontan das Richtige tun wird, ohne zu werten, ob dies nun gut oder schlecht für ihn oder andere ist. Wie andere sein Tun werten, kümmert ihn nicht. Solche wehrhaften Gedanken hat nur ein Ego, welches sich Prinzipien und Regeln setzen möchte, um mit einem solcherart legitimierten Verhaltensrepertoir sein Tun und Denken zu rechtfertigen.
Aus der Sicht der unbefreiten Person sind solche Fragen natürlich berechtigt, da ist es wichtig, zu wissen und sich Erlaubnis zu geben, sich wehren zu dürfen, wenn man zu Unrecht angegriffen wird.
Wenn der KIW-Professor X an Mrs.Y, nun Ratschläge aus der KIW-TrickKiste erteilt, verwechselt er die Ebenen. Unerlöste Personen bedürfen der normalmenschlichen Beratung auf der psychologischen Ebene und keiner einäugig-nondualen Hypno-Therapie.
*****
Satanische Messe. Es ist nicht der Satan, der sich als Satanismus inszeniert. Das scheinbar Satanistische ist nur eine dämonische Gegenreaktion auf die dämonisierte, weil verdrängte Weiblichkeit.
Einer wirklich "Satanischen Messe" wohnt man dort bei, wo sich das Böse als das Gute zelebriert. Man schlage heute nur eine Tageszeitung auf... Tagesschau etcpp..
(fb)
*******
Zunehmen vs. Abnehmen. Wenn der spirituelle Sucher feiert, dann feiert er seine Existenz. Soviele der spirit. Sucher feiern ihre Existenz, ihr Da-Sein. Nichts dagegen zu sagen: Es ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg: die Befreiung der verdrängten Weiblichkeit. Hierbei nehme ich zu: Ich bin ALLES was ist. Ich bin alle Wesen... Man feiert die Göttin, die Weiblichkeit Gottes. Hier an dieser Stelle ist auch die Magie zuhause.Die Mutter, Mater. Materie.
Die Identifizierung mit der Persönlichkeit bzw. der Existenz sollte nicht zu lange andauern, wenn man sich der Anhaftung nicht bewusst ist, macht man keinen spirit. Fortschritt, sondern verbleibt in der Faszination der Formen, der Natur, der Naturwesen und Phänomene.
Wo man vorher zugenommen hat, geht es bei der nächsten Hälfte des Weges um das Abnehmen, der Desidentifizierung mit bzw. von ALLEM, mit dem ich mich identifiziert habe. Und das tut WEH!
******
Es war nicht ganz zutreffend, als ich ihm sagte, dass ich nicht nachdenke, wenn ich schreibe, dass alles "einfach so" aus mir herausflösse. Das Denken ist jetzt ja ein anderes, es ist im Vergleich zum alten Ego-Denken nun größtenteils ein vertikales, kein diskursives Suchen nach etwas Vergleichbarem, Bekanntem, sondern eher ein Wiederfinden des Fadens, den ich für kurze Zeit an das diskursive Denken "verloren" habe.
Wenn ich also sage, dass es fliesst, dann heisst es nicht, dass es immer ununterbrochen und stundenlang am Stück fliesst, manchmal stockt der Fluss des Schreibens, da schreibe ich vielleicht einige Sätze, und dann stockt es, weil eine Störung von aussen kommt oder von innen ein linearer Gedanke den "Faden" kreuzt, (z.B. die Erinnerung an einen Termin). Der Rote (vertikale) Faden entgleitet mir so gut wie nie dabei, dass ich ihn nicht gleich wiederfinde. Und wenn, dann lasse ich die Erwartung los... meine Aufmerksamkeit findet garantiert einen anderen "Trigger", an dem es sich emporspiralen kann. Man sieht es ja auch an meinem Blog: manche Texte sind kurz, manche lang. Bei den kurzen Texten ist der vertikale Faden bzw. Fluss von linearen Störungen gekreuzt worden und wurde nicht mehr aufgenommen. Manchmal läßt sich nach einer Störung sofort wieder anschliessen, manchmal nicht. Im Gedächtns festhalten lässt sich nichts von dem, was ich SCHAUE, ausser ich schreibe es auf.
Mir scheint, ich bin ziemlich unfähig geworden, die diskursiven Gedanken festzuhalten, wenn es in Alltagsgesprächen tatsächlich mal notwendig wird, etwas "Wichtiges" zu sagen, muss ich das schnell tun, sonst ist es weg. Früher konnte ich Gedanken horten, um sie evtl. später bei Gelegenheit abzuspulen, das funktioniert nicht mehr, weil meine Aufmerksamkeit ständig auf die Gegenwart gelenkt wird, fokussiert auf das, was andere sagen und tun. Heute fehlt mir jeder Ehrgeiz und Durchsetzungswille, meinen Senf an den Mann zu bringen. Nichts ist wichtig. Früher konnte ich oft kaum zuhören, derweil ich ständig damit beschäftigt war, den Faden krampfhaft festzuhalten und nur auf eine Pause, einen Punkt oder ein Komma beim anderen... (Diese Bemühungen kann ich heute an den Gesichtern meiner Gesprächspartner erkennen, wenn ich am Sprechen bin. LOL)
Es ist mir auch nicht mehr möglich, abzuschweifen, um mich Tagträumereien hinzugeben, während andere (mit mir) sprechen. Es gibt keinen Grund mehr, aus der Gegenwart zu flüchten. Egal, wie und was da in meiner Gegenwart gesprochen wird, wie oft ich die Geschichte schon gehört habe oder ob es sich um eine Neuigkeit handelt - ich bin immer gleich moderat getunt dabei. Mühelos. Ohne mich zu konzentrieren. (In der Regel ist das so, es gab auch schon mal jemanden, den ich bei seinen ständigen Wiederholungen darauf aufmerksam machte und ihn diesbezüglich strengstens zu einem Arztbesuch animierte. Er war zu jung, um dement zu sein, ansonsten bin ich dort, wo ich jetzt wohne, nur mit alten Menschen umgeben, da ist es quasi normal...)
Gedanken selbst kann man nach meiner Erfahrung nicht "loslassen", auch hierbei wäre es grad so, als ob sich das Auge selber sehen wollte. Was man loslassen kann, ist das Thema des Gedankens. Das habe ich früher auf meinen langen Spaziergängen geübt, gehörte gewissermassen zu meinem Problemlösungsrepertoir in Zeiten großer Verwirrung: Die Aufmerksamkeit und alle Sinne nur auf die mich umgebende Natur richten und jeden Gedanken bzw. das Thema, welches mich davon abhielt, einfach abzuschneiden. Nach ca. einer Stunde beruhigte sich das Denken und wenn ich nach Hause kam, hatte ich die Lösung meines Problems so gut wie immer in der Tasche.
"Gedankenstop" ist eine gute Übung, die u.a.klarmacht, wie verliebt wir in unsere Gedanken sind. Kann man durchaus unter dem Begriff der Meditation verorten, wusste ich damals aber nicht.
********
Die Krankheit Deutschlands bzw. der Meinungsbildenden in Politik und Medien ist die Identifikation mit dem Aggressor. Man erkennt Identifikation daran, wie man einen Rechten Popanz aufbaut, um die Schuld von den Täter nach rechts zu verschieben und zu entschuldigen. Aber nicht nur dies, es ist inzwischen Usus geworden, jede StrafTat eines Migranten, und sei sie noch so grausam, äusseren Umständen zuzuschieben: der Fremdenhass ist schuld, die Asyl-Behörden sind schuld, die Polizei ist schuld, Abschiebung sei schuld...Opfer ihrer Triebe...etcpp. Damit füttert und bestärkt man die traditionell-narzisstische Opferhaltung der Muslime, die glauben machen wollen, dass sie wegen ihres Glaubens verfolgt werden und nicht wegen der Taten, die im Namen ihres Glaubens und ihrer Kultur begangen werden.
Die Frustrationstoleranzgrenze dieser Menschen ist so niedrig, dass sie kein Nein, keine Grenzsetzung dulden, ohne irgendwas kaputt machen zu müssen.
Narzissmus grassiert nicht nur in Deutschland. Die me-too-Kamagne ist ebenso narzisstisch gestört...
Man gibt ihnen recht und so werden sie in ihren Forderungen immer maßloser.
Der Mädchenmord in Kandel brachte wieder zum vorschein...
Im Namen eines falsch verstandenen kranken Humanismus wird gnädig über alles hinweggesehen, was das eigene Gefühl des Gut-Seins stören könnte.
Äusserungen von berechtigter Sorge werden ganz offen in der Tagesschau als "Braune Parolen" deklariert.
Um die "Lücken"- oder Lügenpresse als solche zu entlarven, muss man vergleichen, also nicht nur alternative Medien oder nur Tagesschau gucken, sondern beide und dann sieht mans... auch bei den alternativen Medien ist Vorsicht geboten. Und überhaupt: Nicht alles glauben, was gedruckt ist...
*******
Allumfassende Liebe ist aus transegoischer Perspektive nur ein bedeutungsleeres Wort, derweil es auf Denken und Vorstellung gegründet ist.
Die Definition des Yoga-Vidya bezieht sich auf die immer noch relative Liebe zum Da-Sein und hat ihren Platz im Individuationsprozess, der Identifizierung mit allen Wesen
Die Allumfassende Liebe ist kein menschliches Gefühl, welches sich auf "ETWAS" bzw. ein ein Gegenüber bezieht (Formen) bezieht. Es ist ein Sein und hat ihr Sein in der absoluten Präsenz und der absoluten SELBSTliebe des Absoluten SUBJEKTs, das ICH BIN.
Absolut ist die Subjekthaftigkeit dann, wenn das All/Universum nicht mehr als Objekte "da draussen" geDACHT werden, und das objekthaft Ausgeschlossene in (s)ICH hineingenommen/eingeschlossen erkannt wurde.
Das Universum erkennst du erst dann IN Dir, wenn du die Liebe zu den Geschöpfen/Objekten gelassen hast, d.h. die Identifizierung mit der Existenz, dem Da-Sein als solche erkannt und damit aufgelöst wurde.
Die alles umfassende Liebe ist die Liebe zu allem, was ist, wobei "Alles, was ist" als das definiert wird, was JETZT gerade KONKRET in den Fokus tritt, statt nur Objekt des Denkens/Vorstellens zu sein.
Allumfassende Liebe ist eine Seinstugend "Gottes" bzw. des Absoluten Subjekts, das ICH BIN und entzieht sich daher jeder Definition. Alles, was man definieren kann, ist nicht die Wahrheit und Wirklichkeit.
FB
*************
Alles ist relativ? Dass alles relativ ist, kann man nur aus einer absoluten ="göttlichen" Position erkennen.
Kulturrelativismus wird heute mißverstanden als die Gleichwertigkeit aller Kulturen in dem Sinne, das keine Kultur moralisch besser oder schlechter sei als die andere und keiner Kultur der Vorrang vor einer anderen gebührt. Das kann ganz offensichtlich nicht wahr sein.
In Wahrheit bedeutet Kulturrelativität, dass es keine absolut wahre Kultur gibt im Sinne einer weltumspannenden Allgemeinen Vereinbarung über das, was real ist. Niemand -keine Kultur - hat das Monopol auf absolute Realität.
Kultur ist insofern relativ, als in den Gehirnen diverser Kulturträger jeweils eine andere Wirklichkeit, eine andere konditionierte Auffassung von Realität herrscht. Was für den Londoner real ist, ist für den Amazonasindianer nichtexistent oder mit einer anderen Bedeutung behaftet. Und wenn die beiden aufeinandertreffen, gibt's "Clash".
FB
******
Definition "Performativ": Der Fokus des Gewahrseins und Inhalt des Wahrgenommenen sind funktional dasselbe.
****
Ich habe keine Lehre, daher bin ich auch keine spirituelle Lehrerin.
Ich bin eine Vorübergehende, ich "lehre ohne zu lehren", d.h. ohne Absicht, Plan und Ziel. reine SELBSTbezügliche Art des performativen "Lehren-Lernens" (im Vorübergehen)....
Ich bin dein Guru, so wie ALLES und JEDES dein Guru sein kann, wenn du dich dem, was dich das Leben lehren will, öffnest.
Wenn du nur geliebt werden willst, - auf die Art, was du bzw. dein Bewusstsein des Mangels unter Liebe versteht - dann bist du bei mir fehl am Platz.
Ich decke auf, nicht zu. Das heisst, ich kehre nichts unter den Teppich, um jemanden zu schonen. Die Liebe deckt zwar gnädig zu, aber nur die "Fehler", die Fehler nur deshalb sind, weil sie gegen gesellschaftl. Konditionierung/Regeln verstoßen.
*****
Triffst du den Buddha unterwegs töte den Buddha
Oder: triffst du den Meister unterwegs, töte ihn...
Unterwegs - Alles, was du auf deinem spirituellen Weg triffst, muss "getötet" werden. Unterwegs ist man nur in der Aussenwelt. d.h., solange du ausserorientiert bist, bist du mit allem, was du in der Aussenwelt triffst, identifiziert und mit was man identifiziert ist, muss losgelassen=getötet werden. Binde und löse.
Der Weg führt von "unterwegs" in das Absolute JETZT.
*****
Text-Fundstücke im Forum Inedin:
"Und plötzlich erscheint dir alles richtig. Auch das Falsche. Nicht dass das Falsche richtig würde, es bleibt falsch, beispielsweise das Papsttum oder die Auferstehung von den Toten oder der Islam oder die Armut oder unheilbare Tumore oder das dämliche Gequatsche deines Nachbarn oder das Bienensterben*.
Und obgleich du es nicht anders als falsch oder ungünstig oder dämlich nennen kannst, erscheint es dir richtig, weil du siehst, das alles nur deshalb so ist wie es ist, weil es mitnichten anders sein kann und daher auch nicht sein soll." (Werner Ablass, siehe Video)
*...Oder wie heiter-verstörende Verslein von unliebsamen Forenusern?;-)
Tja....das wäre ja mal wirklich eine schöne Einsicht, wenn sie denn WAHR wäre. Merke: Wenn die WAHRHEIT dich nicht transformiert, ist es keine WAHRHEIT.
Herr A. produziert hier nichts als ein eitles Wortgeklingel, derweil er hier wortreich ein künstliches Paradox bastelt, indem er im Richtig-Falsch-Bewertungszirkus verbleibt, statt ganz auszusteigen: Aber ja doch, du kannst die WIRKLICHKEIT7WAHRHEIT sehr wohl a n d e r s als mit richtig, falsch, dämlich oder sonstwie bewerten, du hast die Wahl, sie überhaupt nicht zu bewerten oder auf der Metaebene die einzig mögliche Unterscheidungsform zu wählen, die das Unbenennbare hergibt: die Unterscheidung zwischen WAHR und UNWAHR!
Die WAHRHEIT ist unbenennbar, was sich benennen=objektivieren läßt ist in diesem Kontext UNWAHR. Die WAHRHEIT ist nur WAHR in der Erkenntnis der Einheit des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Sobald diese WORTLOSE geistige Erkenntnis in Worte gefasst - ge-ÄUSSERT! - wird, wird sie unwahr, weil sie durch die Sprache objektiviert wird, also zu einer Philosophie mutiert. Es ist dies für das Absolute SUBJEKT das ICH BIN aber keine dualistische Trennung, sondern in der WAHRHEIT ist die UNWAHRHEIT im doppelten Sinne aufgehoben!
DZitat wollte wohl im Zusammenhang gesehen werden mit der Akzeptanz "dessen, was ist"... Doch "Alles, was ist" ist im transpersonalen Sinne nur auf das konkrete Hier und Jetzt beschränkt. Alles andere ist DENKEN über..., KONSTRUKT, Abstraktum. So auch der Glaube an die Existenz des Islams, des Papsttums, die Blödheit des Gewäschs. usw., das sind alles Urteile, die immer noch auf Glaubenssätzen bzw. richtig-falscher Wertung basieren, Entertainment für ein transpersonales Bewusstsein.
Ich habe mir nur die Texte durchgelesen. Aus meiner Sicht kann so nur ein schlichter Gläubiger sprechen oder schreiben! Wer so spricht und agiert, bei dem kann niemals eine wahre UMKEHR stattgefunden haben, die Umkehr des objektorientierten Egominds zur Absoluten SUBJEKThaftigkeit. Als spiritueller Lehrer mag er in einem eng begrenzten Rahmen vielleicht noch durchgehen...
Solange der Verfasser an die reale Existenz eines Papsttums, des Islams usw. überhaupt glaubt, so lange verbleibt er ZWANGSLÄUFIG im Richtig-Falsch-Bewertungssystem. Da nützen ihm all seine lustigen akrobatischen falsch=richtig-Verdrehungen nichts. Das Papsttum ist weder richtig noch falsch - es ist in letzter Konsequen NICHT. Je nachdem, in welcher Erkenntnisstufe man gerade herumhängt: Nehmen wir das Papsttum
1 Es ist richtig - Bejahung (der sog. Realität/Ego bzw. des Handelnden!!)
2 Es ist nicht richtig (falsch) - (Verneinung der sog. Realität/Ego bzw. des Handelnden!!)
3-Es ist sowohl (richtig/real) als auch nicht richtig (falsch/illusionär)
4- Es ist weder dies noch das = Auflösung in NICHTS bzw. Neutrale wertungsfreie WAhrnehmung, Yipppiiiiie!
Auf jeder Stufe (Metaebene) identifiziert man sich mit einem Glaubenssatz und desidentifiziert sich wieder, anders kann man nicht auf die nächste BW-Ebene aufsteigen. Solve et coagula! So geht das Lebendige Tetralemma! Die meisten Leute bleiben allzulange in einer Identfizierung hängen und kommen deshalb spirituell nicht weiter.... Manche verbringen viele Leben mit der Anhaftung an Nr. 1., andere wie Herr A. kleben an der BW-Ebene Nr. 2. befindte sich evtl. aber schon auf dem Sprung auf die Stufe 3.
Das Problem ist nicht der Islam, das Papstum, sondern das Ego als solches. Glaubte man nicht an das Ego (als den Handelnden!) , so glaubte man auch nicht an ein Papsttum. Solange man an ein Papsttum glaubt, ist man egoidentifiziert, egal, ob man das Papsttum richtig oder falsch findet. Der Glaube an das Papsttum, den Islam und alles andere, was da so "falsch" erscheint, ist erst dann transzendiert, wenn das Ego als solches transzendiert ist.
Merke: Solange du glaubst, dass "da draussen" ein "ETWAS" existiert, was NICHT dein Gedankenkonstrukt ist, hängst du immer noch in der alten Ego-Kiste...
Nein, das Falsche bleibt nicht falsch und das Richtige bleibt nicht richtig. Denn solange du an die Richtigkeit oder Falschheit einer Sache GLAUBST, wirst du dich darüber streiten. WILLST DU DAS? Ja? Na gut, fangen wir an und beantworte mir mal die Frage: Was ist oder bleibt falsch für dich am Papsttum oder er Auferstehung von den Toten oder am Islam oder an der Armut oder an unheilbare Tumoren oder dem dämliche Gequatsche deines Nachbarn oder dem Bienensterben????
Falsch ist doch nur dein Unverständnis für das spirituelle WESEN des Papsttums. Falsch ist deine materielle Auffassung von der Auferstehung von den Toten, weil dir das mystische Verständnis fehlt, was dir wiederum deshalb fehlt, weil bei dir keine Schattenintegration stattfindet und dir daher der Zugang zu den unbewussten archaischen und mythischen Schichten versperrt ist! Weil der Mythos auf diese Weise keine Chance kriegt, in dir wirklich LEBENDIG zu werden!
Nur weil du etwas nicht verstehst, ist es falsch?
Ach so, du meinst, du glaubst nicht an die faktische Auferstehung von den Toten? Na ja, auch hierbei kannst du bis zum St. Nimmerleinstag verschimmeln, wenn du dich nicht schnell genug bewegst und dir deiner Überzeugungen bewusst wirst... denn: auch an das Gegenteil von ETWAS zu glauben, ist Glaubenssatz.
Diesen Texten nach hat der Verfasser keine Ahnung von neutraler WAHRnehmung, sollte sich bei seiner Erkenntnis, nicht der Handelnde zu sein, tatsächlich sein Ego aufgelöst haben, so hat es sich hernach mit neuen Glaubenssätzen wieder zusammengesetzt.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch mal anbringen, dass die Texte des Herrn Ablass wie alle Texte, die mich zu einem Feedback animieren, allein dazu dienen, mir das Bewusstsein zu erweitern. Die Person der spielt hierbei keine Rolle- es sei denn, er ist ein Fälscher der Wahrheit.
****
Ich begegne ihnen immer wieder mal unterwegs, den Ramesh Balsekar-Anhängern. An dem, was ich bisher von Balsekaar las, war eigentlich nichts dran auszusetzen.
Seine Anhänger die ich kennenlernte, glaubten jedoch, der Wille des Egos sei Gottes Wille und sie könnten tun, was sie wollten. DAs Ego sei eine illusionäre Erscheinung wie alles, was ihnen so "erscheint." Sie GLAUBEN nur, dass da kein Handelnder (Ego) mehr in ihnen ist. Dabei sind sie nur von Skrupeln befreit. Was für eine Selbsttäuschung! Damit würde ja jede christliche oder buddhistische Befreiungspraxis hinfällig, die letztgültigen "Losigkeiten", das Ruhen in der Mitte: der absolute Gleichmut ohne psychische Höhen und Tiefen, Ziel-, Plan,- und Absichtslosigkeit usw.,
Es ist und bleibt ein Mysterium! Nur das von Ego ent-hüllte SELBST tut den Willen Gottes. Das unerlöste/konditionierte Ego kann nicht den Willen Gottes tun, niemals, es ist ja gerade das Hindernis. Dass "ALLES" determiniert ist, kommt nur aus der lebendigen Erfahrung bzw. Erkenntnis des gegensatztranszendierenden Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN und nicht aus dem Glauben an das Dogma der Vorherbestimmtheit aller Geschehnisse. Es gibt ein determiniertes Sein UND ein Werden. Involution UND Evolution. Der GEIST bleibt ewig gleich. Die Balsekar-Anhänger , die ich bislang kennenlernte, negierten die Evolution, die Person mit ihrem Weg der Bewusstwerdung, sie GLAUBEN nicht an die Person, sie GLAUBEN an das DOGMA der Determinierung. Dieser Glaube zäumt das spirituelle Pferd von hinten auf bzw. spannt den Karren VOR das Pferd. Ihr Mantra "Es gibt nichts zu tun" haben sie sich nicht mit Individuation bzw. Schattenintegration hart und auf des Messers Schneide erkämpft, sie GLAUBEN nur, dass sie nichts tun können, um ihrem Ego zu entrinnen.
Wenn spirituelle Lehrer den Anspruch erheben, dass ihr Lehre verstanden werden könne, dann weiss man, mit wem man es zu tun hat - Jawoll, dem Egomind! Ein "Mindcrash" macht noch keinen Meister. Aber der Teufel kommt am liebsten wie ein Engel daher...
https://forum.inedin.ch/viewtopic.php?f=18&t=254
Auszüge aus dem Video https://www.youtube.com/watch?time_continue=14&v=8bTUP23W7Ew
****
Stille: Die wahre Stille ist die Stille in der absoluten Balance des Gleichmuts.
****
Der Begriff der "Aufgestiegenen Meister" gründet in meiner Erkenntnis auf einer Personalisierung des Tetralemma. Es ist die geistige Basis, die Leiter, auf der die Meister aufsteigen.
Das Tetralemma ist für mich eine depersonalisierte Abstraktion, die den lebendigen Bewusstwerdungsprozess des Menschen beschreibt. Auf jeder Stufe Identifikation/Transformation und Desidentifikation/Transzendierung. Solve et coagula. HAH! Bewusstseinsevolution.
Involution=Herabsteigende Meister.
Donnerstag, 8. März 2018
Teufelsaustreibungen...
Umkehr zu Mir
Ich war früher ein Mensch, der voll auf Selbsthass programmiert war. Ich machte mich ständig schlecht, urteilte und verurteilte mich selbst. Was andere taten, hatte mich hingegen nichts anzugehen. So hatte ich es gelernt und verinnerlicht.( "Du sollst nicht merken"). Wie mit dem Ärger ging es mir auch mit der Äusserung von Kritik: Kritik zu äussern, war "böse", denn wenn ich Kritik äusserte, war ich "negativ". Ich hatte die masochistische Einstellung internalisiert: Immer wenn ich mit dem Finger auf andere zeige, zeigen 4 Finger auf mich zurück. Mit dieser Einstellung war ich das perfekte Opfer und signalisierte damit unbewusst eine ständige Einladung an potentielle "Täter".Das war mir eine Quelle ständigen Leidens und Unwohlseins, denn ich konnte nicht damit aufhören, Ärger und Kritik dennoch zu äussern, wenn auch mit einer Selbstunsicherheit und nachfolgenden Schuldgefühlen, so dass man mich darin gar nicht erstnehmen konnte. Weil ich mich böse und schlecht damit fühlte, konnte ich nicht standhalten, sondern ging vor anderen Menschen immer wieder in die Knie... Ich bin sicher, ich hätte weniger gelitten, wenn ich mir aus der Not eine Tugend hätte basteln können, wie es jene taten, deren Anliegen es ist, anderen Menschen zu verbieten, mit dem Finger auf die Schuldigen/Verantwortlichen/Täter zu zeigen.
Dann eines Tages, als mich die Tugendfesseln schier zu ersticken drohten - das war in meiner Zeit bei den Anonymen Alkoholikern - hatte ich eine Erleuchtung und kehrte meine Einstellung einfach um: Ich fing damit an, das genaue Gegenteil zu tun, was die Glaubenssätze der Tugendbolde besagten: Ich zeigte mit sämtlichen Fingern fast nur noch nach draussen. Nein, ich projezierte nicht, ich lernte in diesem Kontext, meinen Gefühlen zu vertrauen und mein Verletztsein sofort zu formulieren, statt erst nach drei Tagen innerlichen Hin- und Herstreitens, ob das auch rechtens sei, was ich fühle....
So strampelte mich langsam aus der Opfer-Zwangsjacke und wurde zuweilen regelrecht zickig, was anfangs mit großer Angst verbunden war. Ich lernte quasi "Ich" zu sagen. Ich lernte zu sagen: DU hast mir wehgetan... Oder: DU unterdrückst mich mit deiner dominanten Art. DU, DU, DU....Statt mich ständig speziell von Männern - unterbrechen zu lassen, fing ICH an, zu unterbrechen. (Nach aussen machte ich auf viele Leute den Eindruck einer selbstsicheren Emanze, innerlich aber war ich weit entfernt vom "aufrechten Gang".)
Des weiteren begann ich mich bei allem, was ich tat, zu fragen, ob mir etwas wirklich gefällt oder wirklich guttut. Da war bei mir ja immer so ein Zweifel, dass das, was ich für Gut befand, in Wirklichkeit das Schlechte sei. Ich beobachtete meinen Körper in der Interaktion mit anderen, fühlte die Verspannungen, das Gefühl im Sonnengeflecht, den Atem... und das Spiel von Dominanz und Unterwerfung, welches ich in fast jeder Interaktion fand.
War die Angst (vor Selbstausdruck) überwunden, war alles "lustig": In der Umkehr zu mir selbst gab es nichts, was mich nichts anging: Ich erinnere mich in diesem Kontext, dass ich mir sogar die Kleidermuster von Frauen auf der Strasse lustvoll auf die Nerven gehen liess und keine Hemmung hatte, meiner Begleitung dies auch mitzuteilen: Guck dir das Kleid mal, so ein schreckliches Farben-Muster, da wird einem ja ganz schwindlig, das ist ja Körperverletzung usw.... Und prompt kam die Antwort: Was gehen dich denn die Kleider anderer Leute an, die können doch tragen, was sie wollen! - Hah, da war er wieder , der Zensor, das ekelhafte widerliche sadistische Über-Ich des moralitären Tugendbolzen und stiess mir sein Messer direkt ins Herz. "Du sollst nicht merken!" nichts sehen, nichts hören, nicht urteilen, nicht dies, nicht jenes tun.... Man zeigt nicht mit dem Finger auf andere Leute!
Aber zu jenem Zeitpunkt war ich schon so weit, dass mich das nicht mehr völlig herunterziehen konnte, da war kein Hass mehr auf "das Böse", kein aggressiver Abwehrreflex mehr bei mir, denn ich hatte den herzlosen Zensor in mir schon ziemlich bewusst gemacht, konnte den Spielverderber als solchen immer besser identifizieren und benennen. Deshalb konnte ich auch klar und deutlich sehen, dass dieser Mensch mit derselben Botschaft gefüttert wurde, wie ich: Sei nicht! Ich sah, wie er sich selbst verletzte, was er alles anstellte, um seinem "Vergewaltiger" zu entgehen und spürte seine Erleichterung, ihn auf mich projeziert zu haben...
Retrospektiv sehe ich heute, dass ich niemals so zerstörerisch mit dem inneren Aggressor identifiziert gewesen sein konnte, wie es diese Menschen waren, unter denen ich ja so sehr gelitten habe. Wer mit dem Aggressor identifiziert ist, der hat sich aufgegeben, der ist ein "Flüchtling", ein Schmerzvermeider, der leidet nicht, der fühlt sich wohl in der Unterdrückung (s.a.Stockholmsyndrom) bzw. der Partizipierung an der Macht des Aggressors. Dieser Überlauf ist mir niemals ganz gelungen. Ich kenne den dramatischen bzw. traumatisierenden Kampf um Sein oder Nichtsein, vor der Wahl zu stehen, entweder (in der Identifizierung mit dem Aggressor) ein gutes und braves Kind zu sein und dafür geliebt zu werden, oder als böses Mädchen ausgestossen zu werden, weil ich die Identifizierung, das Aufgehen im fremden Willen verweigere. Es fühlt sich ja so verdammt schön ozeanisch an, geradezu göttlich fühlt man sich in der Hingabe an den falschen Gott. Was für eine (prärationale) Erleuchterung !
Der Teufel kommt in der Maske des Engels. Diesen Kampf mit dem Falschen Gott muss ein jeder Mensch auf dem spirituellen Weg kämpfen, erst dann weiss er, was wirklich gut und wirklich böse ist. Transformation heisst, den Teufel in einen Engel zu verwandeln. Das Heilmittel für den Teufel heisst: Mitgefühl. (Allein das Mitgefühl mit sich selbst generiert das Mitgefühl für Andere!)
Die Identifizierung mit dem inneren und äusseren Aggressor ist m. E. die Ursache für die Borderline-Erkrankung. Ich habe diese Zustände einige Male an mir selbst erlebt, meine gesunden Anteile waren aber doch stärker und letztlich habe ich, bzw. hat der GEIST den Kampf um Sein oder Nichtsein gewonnen.
Der "gutmenschliche" politisch (un-) korrekte tugendterroristische Zeitgeist leidet an der Identifizierung mit dem Aggressor bzw. dem Borderline-Syndrom.
PS: Vorsicht! Eine narzisstische Opfermentalität, welche die Schuld generell auf andere projeziert, könnte sich durch diese "Umkehr" in ihrer Art bestätigt fühlen! Um zu gesunden, bedarf es in jedem Fall einer Täter-Opfer-Versöhnung - in sich selbst.
Labels:
Angst,
Borderline-Syndrom,
Engel,
Ichwerdung,
Identifizierung mit dem Aggressor,
Individuation,
Mitgefühl,
Teufel,
Transformation,
Tugendterror,
Zeitgeist,
Zeitgeistkrankheit
Montag, 5. März 2018
Anleitung zum Selbsthass vs. Ketzer-Evangelium der SUBJEKTliebe
kommt häufig vor und wird sogar von spirituellen Autoren propagiert. Wo dies der Fall ist, ist es nicht selten, dass spirituelle Lehrer ihre "Schüler" mit dem Spruch Jesu verfolgen: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben... (...wer mir folgt, wird ewiges Leben haben") wenn die keine Lust mehr zeigen, ihm weiterhin zu folgen.
In der Regel sprechen so Menschen, deren spirituelles Ego hochgradig mit dem (Christus-) SELBST identifiziert sind und dementsprechend ihren Größenwahn für die Ultima Ratio halten.
Mit der Erkenntnis der Einheit Mensch-Gott - "Mein Ich ist Gott" - gibt es zwei Möglichkeiten umzugehen: Der konzeptualisierende Egomind erklärt sich für erleuchtet, vereinnahmt die Erfahrung/Erinnerung aber für sich und missioniert fortan seine Überzeugungen bzw. Glaubenssätze. Ein vertieftes Gewahrsein hingegen löst die Verhaftung und versenkt die Erkenntnis im Orkus des Nichtwissens*. Gewahrsein verhindert die Ergreifung durch das Ego. Wo Perma-Gewahrsein ist, muss nichts mehr verhindert werden, da keiner mehr da ist, der ergreifen könnte.
Das Ego ist ein Simulant Gottes; wo das Ego sich an der Transpersonalen Erkenntnis vergreift, die ihm in einer kurzen Entrückung zuteil wurde, mutiert es zum gottähnlichen Superego, was fälschlicherweise für das wahre SELBST gehalten wird. Wo dies der Fall ist, kommt nichts neues nach an Erkenntnis. Man missioniert dann i.d.R. immer den selben Alten Käse/Erinnerung.
Merke: Wenn eine geistige Erleuchtung/Erkenntnis das Ego nicht transformiert, dann war es entweder keine echte Geisterkenntnis und wenn es eine war, hat sich der Egomind mit dieser Erkenntnis identifiziert.
Letztgültige Befreiung erlangt nur, wer das "Wesen" der Identifizierung im Gewahrsein erkannt hat. Auch wenn im KIW und anderen Büchern anderes steht oder gewisse spirituelle Lehrer explizit die Identifizierung mit dem wahren SELBST predigen - wahr ist: Identifizierung=Ego, per se! Immer. Es ist die Identifizierung mit Gott/SELBST , die die Grundlage liefert für das Narzisstische Superego. Darunter fallen Sektengründer, die sich ihren fragwürdigen spirituellen Status nicht nur bezahlen lassen, sondern sich zudem nicht scheuen, ihren "Ruf" (Status) durch weltliches Gericht und Anwälte verteidigen zu lassen. Jede Sekte hält sich für den einzig wahren Weg, Wahrheit, Leben. Immer wenn der Leiter einer spirituellen Gruppe oder die Mitglieder selbst dir drohen: wenn du uns verläßt, dann gehst du in die Irre, ohne uns bist du nichts, du brauchst die Gemeinschaft, den Meister und dergleichen, manchmal heisst es auch: Ich/Wir lieben dich, verlass mich/uns nicht... die einzigen Freunde, die dich verstehen... nur durch uns findest du Heilung. Das ist Usus in autoritären Gemeinschaften. Da ist der Guru mit Gott identifiziert und die Anhänger mit dem Guru, den sie vergöttern. Ein Guru und eine Gemeinschaft, wo Selbstannahme und Achtsamkeit ein Fremdwort ist, ...die dem Ego der Menschen "von oben" mit nondualen Knüppeln kommen, um es zu zerbrechen bzw. "regredieren" zu lassen, ist eine schwarzautoritäre faschistoide Sekte. (Wie bei allem sind diese Erkenntnisse auf dem fruchtbaren Mist eigener Erfahrung gewachsen - da soll nur einer sagen, dass Erfahrungen bedeutungslos sind. Wer so etwas behauptet, der ist nicht den "Weg des Tetralemmas" gegangen. (Hm....Ist da jemand, der mir sagen kann, ob der KIW, der ja die Bedeutungslosigkeit der Dinge und des Egos lehrt, eine kleine Nische hat, in dem das Ego mit seinen Erfahrungen einen Wert hat? Würde mich mal interessieren!)
Merke: Mein Ich ist Gott? Prima, vergiss es! Denn zuletzt muss sogar "Gott um Gottes Willen gelassen" werden. Erst hier ist die gänzliche VerNICHTigung des Egos vollbracht. Triffst du Gott unterwegs - töte ihn, lass "IHN" los. Erst im Gewahrsein dieser letzten und schwersten Gottkonzept-Anhaftung ist dein Bewusstsein von allen Konzepten, Konditionierungen und Identifizierungen gereinigt und es geht ein bzw. auf in der Einheit des Absolutes SUBJEKTs, das ICH BIN.
"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"...Wer diesen Ausspruch Jesu - der rein SUBJEKThaft und rein SELBSTbezüglich gemeint ist - auf diese Weise projeziert, objektiviert und von daher mißbraucht, instrumentalisiert das Christus-SELBST um Abhängigkeitsverhältnisse zu schaffen.Man muss da sehr achtsam sein, denn wo ich mit Christus identifiziert bin, da mag es sehr wohl ein mitunter "bitterliches Weinen" geben, aber Jesus hat nie wegen eines Verlustes geweint, nicht einmal, als er von Judas verraten wurde. Jesus weinte aus Mitgefühl, er weinte mit den Weinenden, freute sich mit den Fröhlichen, trauerte mit den Trauernden, trank mit den Alkis, ....usw... Kurz vor seiner Kreuzigung im Garten des Ölbergs, schwitzte er vor Angst Blut und Wasser... von den Aposteln verlassen, die ihm beistehen sollten in den letzten Stunden. Auch da hat Jesus nicht geweint, er wusste, was ihm blühte... Das Wahre Selbst ist nicht mehr mit dem Leiden (anderer) identifiziert. Jesus hat als Menschensohn und nicht als Gottessohn mit den Menschen mitgelitten usw. aber VOR seinem Tod und seiner Auferstehung als Sohn Gottes in den Himmel - dann nämlich hatte er die Welt und das Leiden überwunden. Warum sollte er noch weinen? Am Kreuz ist sein menschliches Ego gestorben... Wäre er so rein auf die Welt gekommen, wie dies die Christen immer behaupten, dann hätte er keine egoischen Gefühle gehabt, kein Mitgefühl, keine Angst... Christus als Gott anzubeten, ist absolut verkehrt - auch er ist nur ein Teil, welches sich in der Einheit mit dem Ganzen - seinem "Vater" - erkannte. Christus als Repräsentant des Wahren Selbst ist nur ein Mittler: Zum Vater - der Einheit - kommt man nur über den (Menschen-)Sohn - d.h. über die Person, das Menschsein im Hier und Jetzt!
Es braucht nicht viel, um falsche Gurus von ihrem Sockel herunterzuholen: Ein herzhaftes respektloses Lachen und schon beweisen sie mit aggressiven Reaktionen, wie nackt der Kaiser ist.
Da gibt's die nackten Kaiser aus der Manager-Riege, die ihr PR-Wissen sehr gut für ihre Marketing-Zwecke einzuspannen wissen- sie kennen alle "Karotten". Mit Karotten fängt man den Esel: Man locke nur mit Wort "Glückseligkeit" und schon beissen alle Unglücklichen an, denn welches Ego will nicht glückselig sein. Es ist die übliche Schmerzvermeidungsrezeptur: Man verspricht den Leuten, dass sie mit einfachen Übungen wie Sitzen, Atmen und Gedankenleere Glückseligkeit erlangen können, wobei man das Glück von einer anfänglich nur sehr kurzen Zeitspanne so weit ausdehnen zu können, bis man quasi "immer" glückselig sei. Da ist nur eines sicher: Mit solcherlei Übungen läßt sich der Drache des Unbewussten weder bändigen noch befreien.
Viele falsche Gurus und Lehrer liebeln die Sucher aus einer Gott-Perspektive in ihrer SELBST-Potentialität an,: Geliebtes Wesen", DU BIST SCHON perfekt, erlöst, befreit, vollkommen, voller Liebe, gänzlich schuldlos, rein und gottähnlich, du musst es nicht WERDEN, du bist es schon JETZT...ich hab den Schlüssel, ich zeig dir, wie's geht, es kostet auch nicht viel Geld....wobei ein geschmeicheltes liebebedürftiges Ego es natürlich nicht versäumt, sich damit zu identifizieren! Für solchen Käse werden Gurus geliebt und wollen falsche Lehrer geliebt werden. Der Eintrittspreis in solche Illusionen ist meist auch nicht gerade niedrig.
Das gibt es nicht, dass ein Mensch mit einem Schlag "umkehren" könnte, mit einem Schlag aus seiner Egohalterung gerissen wird, ohne dass das Ich verrückt wird. ja, natürlich kann man das dann für "Erleuchtung" halten. Aber Verrücktheit ist noch lange keine Ent-Rückung.
Das Ego hat seine Zeit gebraucht, um sich zu bilden und es braucht auch seine Zeit, um sich zurückzbilden. Transformation ist zeitgebunden. Entwicklung/Werden aber fängt immer in der Anerkennung meines relativen Subjektseins - in meinem persönlich-subjektiven Hier und Jetzt an und endet im Ewigen JETZT des Gewahr-SEINS der Einheit mit dem Absoluten SUBJEKT, das ICH BIN.
"Aber warum soll ich mich denn in meinem Subjekt-Sein annehmen, wenn ich doch weiss, dass es relativ und vergänglich ist?"
Antwort: Du WEISST zuviel!
.Falsche Gurus lenken deine Aufmerksamkeit und Akzeptanzbereitschaft auf die Aussenwelt. Sie sagen nicht, nimm dich und deine Reaktion auf die Aussenwelt an, was wahre Selbstliebe kreiert, im Gegenteil, sie raten dir, nicht zu dir, sondern zu denen liebevoll zu sein, die du nicht magst, - eine schizophrener Double Bind-Aufforderung, die allein den Drachen des Selbsthasses füttert. So las ich es z.B. bei dem zur Zeit sehr populären Sadhguru, ein Guru wie aus dem Bilderbuch,der alle Guru-Klischees bedient.
Der Sadhguru weiss auch, dass es darum geht, to break the mental structure" und dass wir dazu "einen Abstand zwischen uns Selbst und unsere Emotionen und Gedanken bringen müssen, um wirkliches Glück zu erfahren", sagt aber nicht, auf welchem Weg man ohne pathologische Dissoziation dorthin kommt.
(Ich sags mal so: Um die "Alte Ordnung" bzw. die mentale Struktur zu zerbrechen, ist es zwar nötig, den Gedanken vom Gefühl zu "trennen". Die Voraussetzung dafür jedoch ist Achtsamkeit, da der Egomind sich nicht selbst sehen kann. Allein eine vertiefte Achtsamkeit/Gewahrsein auf das Denken schafft die erwünschte Distanz und erkennt lettlich die Idenifikation und die Weise, wie diverse Gefühle ihren Ursprung in diversen Gedanken haben. Jaja, ich weiss, dass wissen viele, doch dies nur zu wissen/ glauben, hilft nicht, die Verhaftung des Gefühls mit dem GEdanken aufzulösen!)
Um dahin zu kommen lautet das erste Gebot meines Ketzer-Evangelium: Identifiziere dich - aber richtig! Dieses Rezept to "break the mental structure" ist "no simple thing to do", es ist das Schwierigste überhaupt, es ist das, was den meisten Widerstand generiert: den eingefleischten Selbsthass aufzulösen via Erlaubnisgebung und (Selbst-)Annahme für das, was j e t z t gerade mit DIR los ist: Wenn Freude da ist, dann freu dich, wenn Hass da ist, dann hasse - aber richtig.... spüre ihn total...identifiziere dich BEWUSST mit dem Hass, und versuche nicht, deine Gefühle nach pseudospiritueller Art zu "neutralisieren" bzw. dissoziieren, was nur eine andere Form der üblichen gewohnten Verdrängung ist! Sei, was du hier und jetzt bist! Darum gehts: um die totale Bewusstmachung dessen, was auf der personalen Ebene gerade der Fall ist. DAS ist die einzig richtige Art, wie man "negative" Gefühle "auflöst". Und wenn du hasst, dann SEI der Hass, sei heisser, kraftvoller Hass! Kurz und kräftig. Anspannung-Entspannung. Die Entspannung danach macht den Kopf frei und läßt dich viele Zusammenhänge erkennen, letztlich geschieht Liebe...
Wenn man den Hass bewusst spürt, erkennt man auch das Konstruktive an ihm... Hass ist NICHT b ö s e ! Wie alles im Leben hat auch der Hass zwei Seiten und ist nicht nur das "böse" Gegenteil von Liebe. Wie sonst konnte Jesus sagen: Hasse das Böse?!
Bevor man das Ich transzendieren kann, muss zunächst erst mal ein Ich sein! Denn nur ein starkes Ich kann sich paradoxerweise hingeben. Und nein - Ichwerdung ist kein zeitaufwendiger Übungsprozess der das "Wesentliche"/Gott/SELBST aus dem Auge verlöre, wie der KIW-Apostel nicht müde wird, zu deklarieren... "Ichwerdung" geschieht immer JETZT in der Selbstannahme dessen, was du hier und jetzt gerade bist.
Der Egomind stellt sich das ganz falsch vor, er glaubt, Ichwerdung/Individuation bedeute, dass sich das Ich über einen längeren Zeitraum erst einmal in der Aussenwelt beweisen und behaupten lernen muss, bevor man es "loslassen" könne bzw. bevor man es "Gott" hingeben könne.
NEIN NEIN NEIN - es geht immer nur ums Hier und Jetzt der eigenen Befindlichkeit, darum, die eigenen (v.a. negativen) Gefühle und Gedanken anzunehmen und bewusst zu machen, indem man sie nicht wie sonst schnell verdrängt, sondern bewusst verstärkt und damit bewusst fühlt.
"Ich selber sein" - darum geht es auf der personalen BW-Ebene - und das bedeutet, sich mit dem, was jetzt gerade bei mir abläuft, BEWUSST zu IDENTIFIZIEREN.
Hierin liegt die ganze Bedeutung, wenn es heisst, es brauche ein starkes Ich, um das Ich loszulassen: Die bewusste Identifizierung mit meinem Ich im Hier und Jetzt bewirkt GLEICHZEITIG die Stärkung des Ichs und damit auch die Transformation/Desidentifizierung/Loslassen. Es bedarf also keiner Zeitspanne... Das Leben auskosten, heisst, seine Gefühle zu fühlen...
Es ist die Selbstannahme in der bewussten Identifizierung mit meinen Gefühlen und Gedanken, welche die Veränderung, die Wandlung, Transformation bzw. die Desidentifzierung von Ego bwirkt! Insofern könnte man dem Credo einer postmodernen Spiritualität recht geben: Du musst dich nicht verändern! wenn sie nur ergänzten: - du musst dich nur annehmen. JETZT. Denn allein in der Selbstannahme liegt die Veränderung verborgen. Niemals kann man mit der alten unveränderten Identität in die "Nondualität eintauchen".
Das ist ein unbeschreibbarer, weil paradoxer Vorgang. Ich glaube, es ist das erste Mal, dass ich das so deutlich SEHE und auch mehr oder weniger deutlich beschreiben kann; es ist wirklich sehr schwer zu vermitteln, derweil das Denken um "Das Ich" herum "Das Ich" ständig als ein "Etwas" objektiviert und sich immer wieder in zeit-räumlichen Entwicklungs-Kategorien verfängt, u.a. auch deshalb, weil die damit zusammenhängende Gleichzeitigkeit/Performation/Synchronizität zwar WAHRgenommen werden kann, sich aber nicht beschreiben läßt.
Es geht bei der Selbstannahme letztlich um die REINE Subjekthaftigkeit, um das Eine ohne Zweites, die Erkenntnis der Einheit des Absoluten SUBJEKT ohne Objekt, das ICH BIN.
Es ist so: Wer die Welt "da draussen" annimmt, sich selbst aber verleugnet, wird sich selbst zum Objekt und zum Objekt der Welt. Ein Beispiel: Wenn jemand dich beleidigt und du versuchst, ein "guter" (Christen-)Mensch zu sein, indem du deinen Schmerz über die Beleidigung herunterschluckst (verdrängst) , "demütig" dazu schweigst (und damit scheinbar die andere Wange hinhältst,) - nimmst du nicht dich, sondern die Beleidigung bzw. die Person, die dich beleidigt hat, an. Richtig wäre es, dich selbst in deiner Verletztheit anzunehmen und dem anderen evtl. dein Leid zu klagen: Du hast mir wehgetan...... (Übrigens: Wenn Jesus davon spricht, die andere Wange hinzuhalten, wenn dich einer auf die Backe schlägt, dann ist das nicht wörtlich gemeint; hierbei geht er aus von der Wehrlosigkeit aufgrund der psychischen Unverletzlichkeit deiner - geheilten! - Wahren Natur. Die Worte Jesu sind als Heilsversprechen/Verheissung zu verstehen und nicht als Anleitung zu Selbsthass und Selbstverletzung....)
Nochmal und immer wieder: Gewahrsein, Bewusstheit fängt "unten" im Hier und Jetzt der Person an, nirgend sonst. Die meisten Menschen sind sich ihrer Gefühle und Gedanken nämlich gar nicht bewusst, derweil sie keine Achtsamkeit darauf haben. Viele Gefühle sind tabuisiert und werden deshalb i.d.R. sofort als nicht zugehörig, als "Nicht-Ich" verdrängt. Um diese Vermeidung bzw.um die Aufhebung dieser Verdrängung geht es: das "Ich" wird durch Bewusstmachung gestärkt, transformiert und gleichzeitig dadurch quasi "bereit gemacht", sich hinzugeben.
.
Achtsamkeit und Selbstannahme bewirkt Schattenintegration.
Mir scheint, der "Postmodernen Spiritualität" geht es weniger um Befreiung, sondern vor allem um eine therapeutische Wirkung von Wellness und Wellbeing. Überhaupt achte man immer auf die Sprache. Ein Guru, der Selbstannahme und Achtsamkeit nicht in seinem Repertoir führt, ist ein falscher Guru.
.
Welche Geheimnisse bargen eigentlich die früheren Mysterienkulten? In meiner Sicht musste man die Letztgültige WAHRHEIT geheim halten um a) spirituelle Fehlentwicklungen bei den Schülern zu vermeiden und b) nicht wegen Ketzerei vor die Heilige Inquisition zu kommen: Ketzerei ist die letztgültige Wahrheit, dass Gottesfindung Selbstfindung ist in der Erkenntnis des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN. Es galt zu verhindern, dass der BeKIWte Apostel das "Selig Ende" als Glaubensartikel ins Voraus setzte, um damit dem sicheren Ego-Tod zu entgehen. Insofern durfte der Proband wohl auch nur das Notwendigste und seinem spirit. Status Entsprechende von der Lehre WISSEN! Dieses Wissen nämlich verhindert, dass er in die "Nondualität abtaucht". Heute weiss ja jeder bzw. GLAUBT jeder spritituelle Sucher, dass das Ich eine Illusion ist und dass Selbstfindung Gottfindung und vice versa ist und baut sich durch dieses Wissen/Konzept selbst die Barriere auf, die ihn daran hindert, der Einheit von Gott-Mensch tatsächlich GEWAHR zu werden.
Die logische Schlussfolgerung aufgrund dieses Konzepts lautet für den Verstand demgemäß: "Wenn das Ich/Person samt seiner Erfahrungen eine Illusion ist, dann muss ich auch nichts tun." Und so kommt man irrigerweise dazu, sich selbst in destruktiver Weise zu "verleugnen" und den ersten unabdingbaren Schritt der Hier&Jetzt-Selbstannahme als unnötig und widersinnig zu erachten - ebenso die absolute Notwendigkeit von Achtsamkeit und Schattenintegration, die mit der Selbstannahme untrennbar verbunden sind. Wer sich einer solchen Ich-Verleugnung unterwirft, landet nicht im Nirvana, sondern weit eher in der Klapse. Die Person Jesu steht für Selbstannahme und Selbstliebe, das KirchenChristentum hat diese Botschaft pervertiert und verkehrt, indem es von seinen Gläubigen verlangte, sich zum Sado-Maso-Objekt zu machen. Aus der Botschaft der Liebe hat der Klerus eine Anleitung zum Selbsthass gemacht.Und die, welche mit der Botschaft Jesu und seiner Aufforderung zur Umkehr wirklich Folge leisteten und ernst machten, wurden als Ketzer verbrannt oder werden heute noch aus der Kirche ausgeschlossen.
Darin liegt die Schwäche des Christenmenschen, die Nietzsche u.a. beklagte. Sein Übermensch war wohl nichts anderes als das Absolute SUBJEKT, das ICH BIN! Das durfte und darf man bis heute - bsonders in christlichen Kreisen: Wir sind Riesen, von Zwergen erzogen - aber bloss nicht laut sagen!
Die wahre Botschaft Jesu, war die Botschaft der SELBSTliebe, derweil die SELBSTliebe des Absoluten SUBJEKTS, das ICH BIN, die Objektliebe geläutert in sich einschliesst. Aus ungetrennter Sicht ist die Liebe zum Nächsten nichts anderes als Reine SELBSTliebe. Die Umkehr zu Gott, die Jesus predigt ist nichts anderes als die Umkehr zu MIR und diese Umkehr beginnt unten beim meiner Person, dem Kleinen Subjekt. Das erinnert mich an das Evangelium des Thomas, auch als Ketzerevangelium bekannt, ich habe vergessen... aber wer hat eigentlich als erstes das Mißverständnis um die Umkehr korrigiert?
Mir scheint, dass es viele Lehrer und Gurus gibt, welche die kleine persönliche Selbstliebe mit der transegoischen SELBSTliebe verwechseln. Deren "Glückseligkeit" basiert weniger auf der SELBSTwerdung als auf der ICH-Werdung/ Akzeptanz. Daher kommt möglicherweise auch die Aggression von vielen spirituellen Suchern, wenn man wie ich behauptet, auch das geheilte Ich sei noch nicht der ganze Kuchen und müsse "hingegeben" werden, um wahrhaft das Absolute SUJBKEKT zu werden, das ICH BIN.
********
* Das Bewusstsein des Nichtwissens kennt keine "petitio principii", aus dem Bewusstsein des Nichtwissens kommt WAHRE (grundlose) WEISHEIT, diese muss nichts beweisen, - die Ros blüht ohn Warum - deshalb wird sich die Weisheit bzw. die WAHRHEIT niemals durch conjunktivistische logische Schlussfolgerungen beweisen wollen. Sätze wie "Weil ich dies oder jenes erkannt habe, SCHLIESSE ICH DARAUS.... kommt der Weisheit nicht über die Lippen, da sie weiss, dass damit der transpersonalen Erkenntnis der Glanz genommen wird, da man sie auf die personale Ebene hinunterzieht und "Geschichten" erzählt. Geistige Erkenntnis transformiert..Identifizierung nicht.
Zum Begriff der postmodernen Spiritualität: http://wilfried-ehrmann.blogspot.de/2017/06/postmoderne-spiritualitat.html
.
Labels:
Absolutes SUBJEKT,
Anleitung zum Selbsthass,
Christentum,
Ego,
Erleuchtung,
falsche Gurus,
Gewahrsein,
Guru,
ICH BIN,
Idendtifizierung mit dem SELBST,
Jesus,
Klerus,
Nichtwissen,
Sadhguru,
Selbstliebe
Abonnieren
Posts (Atom)
